Manfred und die Asylanten

Heute hat der Weber Manfred mal wieder allen gezeigt, wo in Bayern der Hammer hängt. Die EU will die Lebensbedingungen von Asylbewerbern europaweit angleichen und verbessern. Das passt vor allem der CSU so gar nicht. Und weil der Weber Mane es weit gebracht hat, seit einem Weilchen für die CSU im Europaparlament sitzt und dort ganz fürchterlich wichtig ist, hat er den Eurokraten in Brüssel mal so richtig die Meinung gegeigt. „Wir als CSU sagen: Das geht die EU-Kommission schlicht nichts an“, hat der Hoffnungsträger aus dem Landkreis Kelheim der dpa ins Mikro geplärrt. Wie wir in Bayern unsere Ausländer behandeln, hat der 38jährige gemeint. Da will die EU diesen Asylbewerbern doch tatsächlich humanere Lebensbedingungen zugestehen. Ja wo kämen wir denn da hin! Wissen die in Brüssel überhaupt, was das kostet? Und wenn’s menschenwürdig wird – dann bleiben die womöglich alle noch da! Das geht nun wirklich nicht, wissen der Mane und seine christlichsozialen Mannen. Da ist doch die bayerische Variante viel besser: Wenn man die Asylanten schon nicht abschieben kann, steckt man sie halt in Lager und macht’s ihnen recht ungemütlich. Und wenn man schon ihre Existenz sichern muss, dann höchstens mit Essenspaketen aus heimischer Produktion. Bloß kein Bargeld. So macht man das! Dass die Verbesserungen gar nichts Besonders sein sollen, wie letzte Woche noch ein Sprecher der EU-Kommission gemeint hat, ist doch Blödsinn. Dass das schlicht „der UN-Kindercharta und der EU-Grundrechtecharta entspricht“, brauchen die in Brüssel uns in Bayern nun wirklich nicht zu erklären. Erstens geht das die EU nichts an, hat der Mane richtig bemerkt. Und zweitens sind das unsere Asylanten. Über deren Grundrechte befindet die CSU und nicht irgendwelche Menschenrechts-Fuzzies. Prost! P.S.: Manfred Weber ist stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss für Menschenrechte.

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Kommentare (32)

  • Verena

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    Kompliment: Ziemlich neutraler Journalismus was ihr hier treibt. Ihr macht doch mit eurem Müll den ihr veröffentlicht die ganze Branche kaputt.
    Schon mal was davon gehört dass Journalismus von objektiver Berichterstattung lebt und das man die Dinge über die man berichtet von allen Seiten betrachten soll?
    Manfred Weber hat sich vielleicht gegen eine Einmischung der EU bei der Behandlung von Asylbewerbern entschieden, weil diese in Deutschland eh mehr als human behandelt werden. Bei einer Angleichung der Asylbewerbern in der ganzen EU müssen notgedrungen manche Länder die Standarts erhöhen, andere wiederrum ihre bisherigen Standarts herunterschrauben. In Deutschland müsste man definitiv die Standarts herunterschrauben.
    Aber bei euren Artikeln platzt mir eh der Hals. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

  • Besserwisser

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    Sorry, Mr. Aigner, das haben wir schonmal viel objektiver lesen dürfen. Der Artikel ist mir zu populistisch. Wie war das mit der Meinungsfreiheit? Die hat auch der Herr von der CSU.

  • Sepp

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    hmmm…
    vermutlich steht da oben meinung drüber, weil es sich um eine meinung handelt ….
    die teile ich im übrigen!

  • Veits M.

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    Auch eine – besser auch so zu bezeichnende – Polemik darf mal sein – hier: muss.

    Es ist gar noch nicht so lange her, da gab es im Freistaat noch eine landesweite Verordnung, darin stand wörtlich, dass Bayern kein(!) „Einwanderungsland“ sei. Es war diese über jahrzehnte geübte Praxis auch in der Köpfen der Edlen, die auch heute noch u.a. im Rahmen des Asylrechts ihren Niederschlag findet.

    Eine nachhaltig denkende und handelnde Politik würde allein vor dem Hintergrund der anstehenden Bevölkerungsentwicklung in jedeN Antragsteller, der sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennt (wie jedeR Bürgemeister, der rechtmäßig gewählt werden will !), zum allgemeinen Wohle und eines humanes Miteinanders i n v e s t i e r e n. (Erheben Sie sich kurz und legen ein Gedenkminute ein für die vielen, vielen Milliarden in den Finanzmarkt geflossenen Euros)

    Daher: Nicht nur für (überflüssige) Brücken – für Menschen lasst uns Geld ausgeben. Sie werden es mit Zins und Zinseszins zurückzahlen. So wie die Stämme, die nach dem 2. Weltkrieg hier aufgenommen wurden und das Leben und die gemeinsame Entwicklung bereicherten.

  • Ratisbonicus

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    Tja, anscheinend kann nur der Sepp richtig lesen. Denn das ganze ist in der Kolumne „Morgen, Regensburg“ in der Rubrik „Meinung“ erschienen. Und, sehr geehrte Leser: In einer Kolumne steht immer die Sicht des Schreibers – das ist ja auch der Witz daran.
    Also – erst genau lesen und dann die Klappe aufreißen!

  • Veronika

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    aaalso. die eu sagt ganz einfach und nachvollziehbar: in europa gelten die menschenrechte und das bedeutet, dass alle gleich sind vor’m gesetz. so. jetzt gilt dieses gleich nicht nur für dicke, dünne, große, kleine, pickelige oder faltige, sondern auch für schwarz und weiß. PUNKT.

    und ẃenn ich die kommentare hier so lese bedrängt mich der verdacht, dass menschenverachtende meinungen wie die von herrn weber lieber gelesen sind als eine, die sich darüber im zeichen der verbrieften menschenrechte empört zeigt. traurig.

    an die’s ned checkt hamm:
    der artikel ist in der rubrik meinung vorzufinden!!!!!

    @verena
    wo haben sie ihre abenteuerlichen weisheiten eigentlich her? ja, ausgerechnet die BRD stellt sich besonders quer, wenn es um die gleichbehandlung von flüchtlingen geht. In Bayern HERRscht ein geradezu menschenverachtendes system aus bevormundung, schikane und entrechtung. flüchtlinge sind gezwungen in sammelunterkünften unter hygienisch fragwürdigen bedingungen auf engstem raum mit den unterschiedlichsten menschen und kulturellen hintergründen zu leben. soziale überbelastung und dauerstress sind vorprogrammiert. der tägliche bedarf an lebensmitteln wird durch zusammengetragene reste aus supermärkten gedeckt, für die zusammenstellung werden mafia-artige speisemittelvertriebe bezahlt, die dann im februar massenweise lebkuchen und marzipan einpacken, weils anderswo nicht mehr loswird. eine arbeit darf in der regel nicht aufgenommen werden. 40 euro erhalten die flüchtlinge als taschengeld, womit, aus den oft abgelegenen flüchtlingsheimen, gerade mal die fahrt in die nächstgelegene stadt bezahlbar ist.

    das alles gilt in bayern übrigens, um die „motivation zur rückkehr“ aufrecht zu erhalten. d.h. die schikane geht bei uns einfach so lange, bis ein flüchtling (wie so häufig) sich das leben nimmt oder trotz asylberechtigung ins heimatland zurückkehrt, um dort weiter politische verfolgung, folter oder tod entgegenzutreten.
    schaut euch mal das „bayerische asylverfahrensgesetz“ an. das ein oder ander mal die arbeit der örtlichen flüchtlingshilfen verfolgen (bi asyl, regensburger flüchtlingsforum, ai ak asyl).

    (und ich dachte, menschenrechte für alle und zwar gleicher, das sei konsens…)

  • Bernhard Segerer

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    Also wenn ich lese „europaweit angleichen und verbessern“, dann hoffe ich doch natürlich, daß hier das ausschlaggebende Wort „verbessern“ ist. Woanders habe ich auch von „Mindeststandards“ gelesen – was ja nur bedeutet, daß diese zwar über- aber nicht unterschritten werden dürfen.

    Gerade daß sich Deutschland hier so vehement wehrt, spricht Bände über Ihre Auffassung zu dem Thema – von Herrn Aigner durchaus richtig zusammengefasst als „macht`s ihnen recht ungemütlich“.

    Letzteres ist übrigens keine Unterstellung sondern steht so weit ich mich erinnere ein wenig verklausuliert sogar in irgendeiner Verwaltungsvorlage oder einem Gesetz (einen virtuellen Preis für den, der die entsprechende Stelle findet und zitiert).

    Schockierend finde ich solche Aussagen wie von „Verena“, man müsse in Deutschland die Standards sogar noch herunterschrauben – darauf sollte als Strafe eine Woche in einem Asylbewerberheim stehen.
    Deutschland hat inzwischen seine Grenzen ohnehin so abgedichtet, daß es kaum mehr ein Flüchtling bis hierher schafft. Diesen wenigen dann auch noch eine menschenwürde Unterbringung und Versorgung zu versagen oder sogar noch eine Verschlechterung ihrer Lebensumstände zu wünschen – aus welchem Grund eigentlich? – ist eine Schande.

  • gifthaferl

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    „Der Artikel ist mir zu populistisch. Wie war das mit der Meinungsfreiheit? Die hat auch der Herr von der CSU.“
    Besserwisser

    Ach, hat den ach so christlichen Herrn jemand gehindert, seine Meinung laut hinauszuposaunen?

    Du verstehst unter Meinungsfreiheit dann offensichtlich, dass keiner etwas offensiv oder gar überhaupt dagegen sagen darf – wirklich eigenartig!

    Meinungsfreiheit bedeutet also: Einer sagt was – und keiner darf was dagegen sagen?

    Du scheinst ohnehin ein Problem mit der Bedeutung von Begrifflichkeiten zu haben.
    Populistisch – „volksnah“ – ist was Weber von sich gibt, nicht das was Aigner schreibt.

    Die Studie „Vom Rand zur Mitte“ kennst du doch sicher, oder?

    „„Eine rechtsextreme Einstellung ist kein Randphänomen, sondern findet sich in der Mitte der Gesellschaft wieder“, sagte Brähler bei der Präsentation. Unterschiede gebe es allerdings in der Art und Weise, wie diese offenbart werde.

    So würden die meisten ihre rechtsextreme Einstellung nicht offen zeigen. Vielmehr wählten sie eine der beiden großen Volksparteien und seien Mitglieder in Gewerkschaften und Kirchen.

    Im Ländervergleich liegt Bayern etwa bei der ausländerfeindlichen Einstellung seiner Bevölkerung mit 39,1 Prozent fast gleichauf mit Sachsen-Anhalt (39,3 Prozent), gefolgt von Brandenburg (34,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (32,2 Prozent). Auch bei Fragen zu Antisemitismus und Chauvinismus zeigten die Bayern die höchsten Zustimmungswerte.“

    http://www.welt.de/politik/article2791352/Rechtsextremismus-ist-kein-Randphaenomen.html

    „Sorry, Mr. Aigner, das haben wir schonmal viel objektiver lesen dürfen. “

    Es besteht wirklich nicht die geringste Notwendigkeit darüber „objektiv“ zu berichten, ich wüsste nicht, dass Journalisten keine Meinung haben dürften, und DAS was dieser Weber von sich gab, wäre wahrlich keine Nachricht wert, aber einen Kommentar/eine Meinung schon.

    Und worauf Sepp schon hinwies: DAS steht drüber!

  • Vuvu-Zela

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    Soviel Betroffenheit und Empörung über unseren Politikern! Schön dass hier auch so auf die Einhaltung der Menschenrechte geachtet und gepocht wird. Nun weiß es jemand , dass eigentlich die Christen die größte Gruppe der aus religiösen Gründen Verfolgten sind? Nein? Hier einige Fakten:

    In kaum einer Zeit wurden die Christen so stark verfolgt wie in der Gegenwart. Weltweit werden rund 250 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. Jeder Zehnte ist wegen seines Glaubens in Gefahr. Nach Quellen der „Evangelischen Allianz“ wird alle drei Minuten ein Christ wegen seines Glaubens hingerichtet – überwiegend in islamischen Ländern. Die „Katholische Kirche Schweiz“ berichtet, dass pro Jahr 100.000 Christen wegen ihres Glaubens von Muslimen ermordet oder zu Tode gefoltert werden. Jedes Jahr sterben weltweit 175.000 Christen wegen ihres Glaubens. Jeder zehnte Christ ist nach Angaben der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ Opfer von Diskriminierung und Gewalt. Laut dem Weltverfolgungsindex der Menschenrechtsorganisation „OpenDoors“ aus dem Jahre 2009 sind Christen die weltweit meistverfolgte Religion. „Millionen Christen leiden wegen ihres Glaubens unter Benachteiligungen oder Verfolgung – sei es in islamischen Ländern, totalitären Staaten oder in Gebieten, in denen Gewalt herrscht. Sie gelten häufig als Bürger zweiter Klasse, denen selbst humanitäre Grundrechte verwehrt werden“, lautet das vernichtende Urteil von OpenDoors zur Menschenrechtssituation der Christen.

    Warum hören und lesen wir kaum etwas über diese Fakten in den Medien? Wann organisiert regensburger digital und ihr Fans die erste Lichterkette- und Friedensdemo für diese arme Mitmenschen, deren einziger Fehler ist, dass sie Christen sind? Oder sind Christen auch für Euch Menschen zweiter Klasse?

  • exilbayer

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    Tjo, die liebe Hackordnung in Deutschland.

    Alle schimpfen auf die Asylbewerber, als ob es denen so gut ginge.

    Kleines Beispiel: vor Jahren habe ich kurz einen gebürtigen Iraker kennen gelernt, der hatte eine krasse Geschichte.
    Geflohen aus dem Irak, war er hier „geduldet“, er durfte sogar arbeiten. Er fand natürlich nur schlecht bezahlte Drecksjobs.
    Also ging er zum Arbeitsamt und fragte nach einem „Deutschkurs, um Bewerbungen zu schreiben“.
    Bekam er nicht, weil er ja nur geduldet war, nicht dauerhaft als Flüchtling anerkannt.
    Später wurde er eingebürgert.
    Wieder ging er zum Arbeitsamt, wollte einen Deutschkurs.
    Dann sagte man ihm: „für Deutsche gibt es keinen Deutschkurs“.

    Ganz tolle Logik. Soviel zu „Integration“ von staatlicher Seite.

    Und dann die Christenverfolgung:
    Es leben einige „christliche“ Araber als Flüchtlinge hier in Deutschland, in vielen arabischen Ländern gibt es über 10% Kopten und andere Christen, und werden gerne verfolgt sobald sie sich politisch engagieren. Die dürfen ebenso das deutsche Asylrecht „geniesen“ und hoffen, nicht abgeschoben zu werden.
    Nächstenliebe, liebe Christen, gilt aber auch für Nichtchristen.

    Meine Meinung warum so viele Bayern auf Asylanten schimpfen:
    Die sind eben neben Studenten und Hartz4lern ganz unten in der Hackordnung.
    Und dieses Schimpfen verbindet den reichen Landwirt mit dem einfachen Angestellten, zum Wohle der Partei ;D

    Aber eigentlich hat kaum ein Bayer je einen Asylbewerber überhaupt nur gesehen, schon gar nicht persönlich kennen gelernt – es gibt ja wirklich wenige davon, und die sind quasi „interniert“ in ihrer zugewiesenen Gemeinde.

  • Immanuel K. Anti

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    @Vuvu-Zela:

    Sollten Sie sich die Mühe machen wollen, im Grundgesetz nachzulesen, werden Sie dort nichts finden, was irgendeine religiöse Gruppe beim Asyl bevorzugt oder benachteiligt.

    Dass Sie hier „OpenDoors“ als Menschenrechtsorganisation bezeichnen ist interessant. Sowohl die englische als auch die deutsche Wikipedia beschreiben ihren Ursprung in der christlichen Missionierung.
    Die „Evangelische Allianz“ ist lt. Wikipedia ein evangelikales Netzwerk. Wer Evangelikalen glauben will, darf das, denn Glaubens- und Gewissensfreiheit erlauben das ausdrücklich.
    Den hetzerischen Elementen dieser Glaubensrichtung muss aber ausdrücklich wiedersprochen werden.

    Und um ihnen ein Holzhammerargument einzuschenken: Als Jugoslavien zerfiel, haben Kroatische Katholiken und Serbische Orthodoxe Christen sich wunderbar hervorgetan, ethnisch zu säubern, Massenvergewaltigung als Kriegswaffe inbegriffen.

    Natürlich kann man ähnliches über (fast) jede Glaubensrichtung belegen. Mehr will ich auch garnicht sagen.

  • Verena

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    Wenn hier jemand Ahnung von Journalismus hätte, dann wüsste er/sie, dass eine JOURNALISTISCH veröffentlichte Meinung/ ein Kommentar nicht das raushauen von Parolen bedeutet, sondern zur Meinungsbildung beitragen sollte. Die obrige „Meinung“ stützt sich allerdings auf haltlose Behauptungen und ist deshalb eine journalistische Sünde, unverzeihlich.
    Bevor man sich an die Königsdisziplin des Journalisums wagt, sollte man eventuell mal die Leitlinien des Kommentarschreibens durchgelesen haben:
    „Leser interessieren sich nicht so sehr für die persönliche Meinung des Kommentators, sondern erwarten durch eine gekonnte Argumentation Hilfe für die eigene Meinungsbildung.“
    Außerdem sollte man sich bevor man sich an das Schreiben eines Kommentars/einer Meinung wagt, außerordentlich gut über das Thema informieren.
    „Grundsätzlich sollte man nur solche Themen kommentieren, bei denen man sich überdurchschnittlichen Sachverstand zutraut.“ (DFJV) Dies scheint Herr Aigner bei diesem Kommentar wohl vergessen zu haben.

    –> Für mich ist das keine journalistische Meinung sonder Hetzerei!

  • Vuvu-Zela

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    exilbayer
    Ihre Aussage, dass Christenin Ägypten, nur dann verfolgt, werden „sobald sie sich politisch engagieren“! -ist schlicht und einfach eine glatte Lüge. Und überhaupt, warum hat ein Christ kein Recht darauf sich politisch zu angajieren? Also doch Menschen zweiter Klasse? Wie ist die Religionsfrteiheit zu verstehen?
    Ein GAn konkretes Beispiel: Open Doors berichtet ganz frisch:
    Wie jetzt bekannt wurde, haben muslimische Extremisten am 21. Juni die Ehefrau und vier Kinder eines pakistanischen Christen ermordet. Jamshed Masih war kürzlich als Polizeioffizier von Gujrat ins 50 Kilometer entfernte Jhelum in der Provinz Punjab versetzt worden. Er war von dem örtlichen muslimischen geistlichen Führer Maulana Mahfooz Khan aufgefordert worden, die vorwiegend muslimisch bewohnte Kolonie zu verlassen.

    „Wir wollen diesen Abschaum hier nicht“
    Masih war vor Kurzem mit seiner Frau Razia und ihren vier Kindern – zwei Mädchen und zwei Jungen – in den Ortsteil Mustafa Colony gezogen und wohnte dort zur Miete. Wie der Informationsdienst Compass Direct meldet, wurde er kurz danach von dem religiösen Führer Maulana Mahfooz Khan aufgefordert, den Ort zu verlassen: „In dieser Kolonie hat noch niemals ein Nicht-Muslim wohnen dürfen. Wir wollen in unserem Ort keinen Abschaum.“ Nachbarn hatten wegen der Christen einen schlechten Einfluss auf ihre Kinder befürchtet.

    Razia Masih hatte ihren elfjährigen Sohn, den Ältesten, zu einem Laden geschickt, um ein Waschmittel zu kaufen. Ihr Mann war schon zur Arbeit gegangen. Nachbarn hörten, wie der Ladenbesitzer den Jungen fragte, ob er ein Christ sei. Als der Junge bejahte, wies ihn der Ladeninhaber mit den Worten zurück: „Ich verkaufe nicht an Nicht-Muslime, wage ja nicht, noch einmal meinen Laden zu betreten.“

    „Mir sind die Hände gebunden!“
    Der Junge ging verstört nach Hause. Die Sorgen seiner Mutter wuchsen und so rief sie ihren Mann bei der Polizei an und bat ihn, sofort nach Hause zu kommen. Bevor er kommen konnte, hatte sich schon ein Mob aus der Nachbarschaft versammelt, der von Maulana Mahfooz Khan angeführt wurde. Sie beschuldigten den Jungen, ihren geliebten Propheten Mohammed gelästert zu haben, daher dürfe er nicht am Leben bleiben. Als Razia Masih die Anschuldigung zurückwies, wurde Khan wütend und sagte: „Beschuldigst du uns der Lüge? Was wagst du es, uns zu beleidigen?“ Razia Masih wurde aus der Menge heraus auf den Kopf geschlagen und blutete stark. Sie bat die Menge um Erbarmen, doch es war zu spät. Während eine ihrer Töchter noch telefonisch versuchte, Hilfe herbeizuholen, brachte der Mob Razia Masih und ihre vier Kinder um. Als Jamshed Masih und die Polizei am Haus ankamen, fanden sie nur noch die Toten vor.

    Masih versuchte, eine Anzeige wegen Mordes gegen Khan einzureichen. Der Revierleiter, Ramzan Mumtaz, weigerte sich aber, diese Anzeige aufzunehmen und einen für das Verfahren erforderlichen polizeilichen Erstbericht auszufertigen. Er sagte, dass er nur ein armer Mann sei, welcher Familie habe und von höherer Stelle unter Druck gesetzt worden sei. „Es tut mir sehr leid, mir sind die Hände gebunden!“ Auf Nachfrage von Compass Direct hat er diese Aussagen bestätigt.

  • Vuvu-Zela

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    K.anti schreibt:
    „Sollten Sie sich die Mühe machen wollen, im Grundgesetz nachzulesen, werden Sie dort nichts finden, was irgendeine religiöse Gruppe beim Asyl bevorzugt oder benachteiligt.“

    Geehrter K.Anti, ich wüßte nicht, wo ich in meinem Beitrag sowas behauptet hätte????

    Hat K.anti für seinen Holzhammerargument
    „Den hetzerischen Elementen dieser Glaubensrichtung muss aber ausdrücklich wiedersprochen werden. “
    vorallem für den hetzerischen Teil irgendeinen Beweis? Belege, Beispiele?

    Sonst müßte ich denken, K.anti ist selbst ein Hetzer oder gar evangelophob??

    Übrigens:
    Open Doors ist ein Hilfswerk für verfolgte Christen. SIE IST ÜBERKONFESSIONELL. Verfolgte Christen sind ja auch Menschen und haben sogar ein Recht auf Religionsfreiheit, insofern ist Open Doors eine Organisation, die für ein Menschenrecht nämlich Religionsfreiheit kämpft.

    Wenn K.anti mal Wikipedia Kategorie:Menschenrechtsorganisation anschauen würde, würde er staunen wer alles als solche aufgelistet wird….

  • grace

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    Lieber user „Verena“
    das war ja wohl ein Griff ins Klo. Bei Ihnen will ich ja gar nicht auf die „Königsdisziplin Journalismus“ abheben.
    Wo Ihnen schon einfachste Termini durcheinandergeraten, wenn Sie schreiben:

    „…Die obrige “Meinung” stützt sich allerdings auf haltlose Behauptungen und ist deshalb eine journalistische Sünde, unverzeihlich…“

    Das mit der journalistischen Sünde etc. lassma mal weg, weil eh kein Mensch weiss was das soll.
    „Unverzeihlich“, ja schon besser, v.a. wenns auf einen selber zurückfällt, gell.
    No besser:
    „Obige Meinung“ solls ja eigentlich bei Ihnen heissen, nicht wahr?
    „Obrige Meinung“, wie Sie aber schreiben, ja das zeigt auf „Obrigkeit“ und -Freudscher Versprecher hin oder her- auf Ihre Denke.

  • Immanuel K. Anti

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    @Vuvu-Zela

    Ganz eindeutig schrieb ich von evangelikalen Christen und dass deren hetzerischem Geist eindeutig zu widersprechen sei.

    Sollten Sie so einer sein, geben Sie doch einfach kurz und knapp zum Besten, was Sie von Muslimen, Juden oder Katholiken halten. Wenn nicht, fragen Sie einen Evangelikalen. Sie werden schnell bemerken, was ich unter „hetzerisch“ verstehe.

    Evangelikale Gruppierungen legen in den USA (wo sie herkommen) gerne Bomben in Abtreibungskliniken oder sie greifen zum einfacheren Mittel des drive-by shootings.

    Dass irgendeine Gruppe aus religiösen Gründen im Asyrecht bevorzugt wird, haben Sie natürlich nirgends behauptet. Ihre Beiträge und vor Allem die Organisationen, auf die Sie sich berufen, legen aber Nahe, dass Sie das gerne hätten.

    OpenDoors ist laut Wikipedia ein „christliches überkonfessionelles Missions- und Hilfswerk“. Das ist eine so verschwurbelte Definition, da bleibt einem nichts, als heftig den Kopf zu schütteln. Vor allem, wenn man weiterliest und sich die Ziele ansieht: „Lieferung und Druck von Bibeln“, „Verfolgungsseminare und Einführung in den Islam“. Das wird garniert von zwei Bibelzitaten. Von überkonfessionell kann also keinesfalls die Rede sein.

    Ich bin als Atheist nicht „evangelophob“. Denn Berichte wie die, die Sie hier zitieren, haben mich vor langer Zeit schon zu der Überzeugung gebracht, dass Glaubens- und Gewissensfreiheit ein hohes Gut ist. Dieses „Mein Glaube ist besser als Deiner“ hat der Menschheit bisher nur ein unbeschreibliches Gemetzel eingebracht. Wenn Sie das selbst nachlesen wollen, fangen Sie im eigenen Kulturkreis an, bei z.B. bei Arnold Amalrich. Da gab es viele blutige Jahrhunderte. Wir können aber auch ganz einfach in der Gegenwart des christlichen Europas verbleiben. In meinen Augen macht es keinen Unterschied, welcher Glaubensrichtung ein Lynchmob angehört und wo auf der Welt er Leute tötet. Der obige Beitrag behandelt die bayrische Asylpolitik, nicht religiös motivierte Menschenrechtsverletzungen am anderen Ende der Welt. Das Zeigen nach aussen ist billig.

  • Vuvu-Zela

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    Anti-K.anti

    wenn Sie schon mal Wiki lesen, dann bitte richtig;
    1.Wiki schreibt:
    Open Doors wurde 1955 vom Holländer Anne van der Bijl gegründet, der als Bruder Andrew oder „Der Schmuggler Gottes“ weltweit bekannt wurde. Zu Beginn standen die kommunistischen Länder Osteuropas und China im Fokus der Arbeit. Seit 1978 engagiert sich Open Doors für verfolgte Christen im Nahen Osten sowie in anderen islamischen Ländern. >>>Also nix amerikanische evangelikale! Außerdem wird diese Organisation wie z. B auch PEN-Club in der Kategorie Menschenrechtsorganisationen aufgefüht. Open Doors ist sehr wohl auch überkonfessionell. Informieren sie sich, und dann erst Behauptungen hier aufstellen.

    2. Auf der Welt gibt´s einige Millionen (cca 600) Evangelikalen, und diese gehören verschiedenen Gruppierungen. Wenn sie K.anti alle als hetzerische Bombenleger etc. etc. etc. bezeichnen, daran sieht man schon wie eng ihr Sichtfeld ist. Legen sie mal die Scheuklappen ab, dann wird´s weniger bedrolich.

    3. Zu ihrer Beruhigung: ich bin keine bombenlegende Evangelikale. Ich bin eine überzeugte Christin, die für die Menschenrechte und u.a. für die Religionsfreiheit ist, und zwar auch für die Religionsfreiheit der Christen in muslimischen und anderen totalitären Ländern. Interessant welche Schlußfolgerungen Sie ziehen: Hinweis auf Open Doors = eine chritliche Rassistin. Ich sage nur: Atheistische Küchenpsychologie (oder übertriebene Fantasie?), und das hätten sie mal wieder gerne….

    4. Und wenn sie schon mal sich mit dem „Fingerzeigen“ beschäftigen (Arnold Amalrich und blutige Jahrhunderte), wie wär´s mal sich über die Opferzahlen der atheistischen Ideologie des Kommunismus zu informieren. Uns das nur innerhalb eines Jahrhunderts… Diese Opferzahlen sind ja auch keine evangelikale Glaubensfrage, sondern historisch belegt: 100 Millionen Menschen! Verbrechen des Kommunismus wie z. B. Folter, Repression, millionenfachen Massenmord sowie gigantische Bevölkerungsdeportationen sind umfangreich dokumentiert. Fakt ist ja auch, daß die atheistische kommunistische Revolution von 1917 (immerhin sagte Lenin: „Kommunismus ist Atheismus“) den Boden für den ebenso gottlosen Nationalsozialismus und den II. Weltkrieg bereitete.

    Also bevor sie andere belehren, kehren sie lieber vor der eigenen atheistischen Türe!
    Übrigens: Sogar der Altkommunist und bekennender Atheist Gregor Gysi erklärte mal vor einiger Zeit, er habe Sorge vor einer gottlosen Gesellschaft. Er weiß bestimmt warum… Alle totalitäre Systeme in der Geschichte waren gottlos…

  • gifthaferl

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    „Ich bin eine überzeugte Christin, die für die Menschenrechte und u.a. für die Religionsfreiheit ist, und zwar auch für die Religionsfreiheit der Christen in muslimischen und anderen totalitären Ländern“

    Ach was?
    Dann willst du ja offenbar mit Feuer und Schwert in unabhängigen Nationalstaaten das durchsetzen was Christen, heute Fundichristen „Freiheit nennen?

    Das nennt man Krieg.
    Soll auch aktuell wieder so einiges laufen seit einem gewissen Herrn Bush.

    Das ist jetzt nicht wirklich was Neues gute Frau, das geht seit etwa 2000 Jahren so – unter christlicher Flagge.

    Wer so dreist wie du Leuten, die sich für ALLE Asylbewerber engagieren, vorwirft sie würden sich nicht extra und ausschließlich für Christen engagieren, der verrät sich bzw. seine eigentlichen Absichten zudem überdeutlich.

    Im Gegensatz zu dir unterscheidet Pro Asyl beispielsweise nicht zwischen christlichen und nichtchristlichen Asylbewerbern, DIE schließen niemand aufgrund seines/ihres Glaubens oder auch Nichtglaubens aus.

    Du aber!

  • grace

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    vuvu zela, trööten Sie nicht so von irgendwelchen offenen Türen rum.
    The Doors wurden 1965 von Morrison und Manzarek in Venice Beach gegründet.

  • Vuvu-Zela

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    Anscheinend ist gifhafelrchen etwas übers Leberle gelaufen. Sonst kann ich mir net vorstellen, warum er so giftig um sich schlägt… Na ja: Nomen est omen.

    Argumente hat er ja nicht, geschweige denn Beweise für seine infame Unterstellungen. Er poltert, beleidigt. und herabsetzt….
    Warum kann ein gifthaferl es nicht ertragen, daß auch überzeugte Christen für die Menschenrechte sind, und u. a. die Aufmerksamkeit insbesondere auf die in manchen Ländern nicht vorhandene Religionsfreiheit lenkt? Ist der Grund dafür seine Chrisianophobie, oder nur seine heftige linksideologische
    Hemmungen gegenüber Christen? Fragen über Fragen…

    Und nun gut: wenn er meint, daß mit einem „gewissen“ Herr Obama, alles besser in der Welt läuft, soll er halt weiter daran glauben. Auch ein gifthaferl muß ja schießlich an etwas glauben … Sei es an yes, we kann Obama…

    Nur so am Rande noch eine kleine Bemerkung zum „2000 Jahre unter christlichen Flagge“:
    Beispiel Menschenrechte:

    >>Die erste Formulierung der Menschenrechte geht auf spanische Theologen des 16. Jahrhunderts zurück. Sie leiteten die Würde und Freiheit des Menschen aus seiner Gottebenbildlichkeit ab. Die Menschenrechte hatten die Christen schon gegen die Moralvorstellungen der antiken und der germanischen Völker behauptet, die von einem abgestuften Menschenwert und Lebensrecht ausgingen.

    Die Formulierung im zweiten Artikel der Erklärung, daß die „unveräußerlichen Menschenrechte als Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung“ bestehen, stammt wörtlich aus den Schriften des englischen Philosophen John Locke († 1704). Er hatte die vorstaatlichen Menschenrechte naturrechtlich begründet und aus dem christlichen Kontext entwickelt.

  • Vuvu-Zela

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    ich wünsche grace, daß sie bald „the door to the next whiskey bar“ finden, sonst bildet sie sich wieder ein, eine gemeine Eintagsfliege zu sein, die sich in eine Vuvu-Zela verliebt hat…. Trötrööö!

  • Britt

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    Ok. Die Vuvu hat jetzt ihr Christenthema ausgiebigst an den Mann bringen können. Worum’s aber hier geht, ist, dass die CSu Flüchtlinge ohne Ansehen von Religion und Person (außer, man kann sie als Nationalspieler verwenden) das Leben möglichst unbequem gestaltet und das gern so beibehalten würde, auch wenn’s die EU anders sieht. Da ist Manfred Weber nur ein Beispiel; in Brüssel zieht er es ja gemeinsam mit der Monika Hohlmeier durch; schon schlimm, dass Leute, die zuvor wegen Erpressungsversuchen (Dossiers) in den Schlagzeilen waren jetzt wieder maßbgeblich über das Schicksal von Menschen entscheiden dürfen.

  • Immanuel K. Anti

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    @Britt
    Danke, schön zusammengefasst :-)

    @Vuvu-Zela
    Das mit dem Poltern und um-sich-schlagen können Sie ja recht gut. Wenn Sie wirklich von einem allmächtigen Schöpfergott nach seinem Ebenbild geschaffen wurden, dann war es wohl der aus dem alten Testament, oder?

    Sehr schön finde ich, dass Sie ein Lied von Berthold Brecht kennen!

    Etwas befremdlich ist es, dass Sie der russischen Revolution von 1917 das Entstehen des Hitler-Faschismus anlasten. Dann war sicher auch Karl Marx am Ausbruch des ersten Weltkriegs ein Jahr vorher schuld, der dazu geführt hat, dass das rein christliche Abendland sich untereinander – selbstverständlich mit kirchlich (von verschiedensten Konfessionen) gesegneten Waffen – dahinmetzelte. Die spanische Franco-Diktatur gab sich ihrem mörderischen Treiben natürlich nur nach Aussen hin mit Unterstützung der katholischen Kirche hin, das waren in Wirklichkeit sicher auch getarnte Atheisten oder gar Kommunisten.

    Zum Abschluss schreibe ich einfach so mal „evang*“, das können Sie ja ein weiteres Mal dazu verwenden, mir zu unterstellen, ich hätte es mit einem beliebigen Begriff, den ich oben verwendet habe, in Zusammenhang gebracht.

  • Vuvu-Zela

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    Imanuel K.anti

    Fehlen mal wieder die Argumente oder ist das hier Gang und Gebe mit Unterstellungen und Beleidigungen zu reagieren? Von einem Bewunderer von Immanuel Kant könnte man wohl ein bißchen mehr argumentativeren Schlagabtausch erwarten…
    Nun ja: Dieser Strategie der persöhnlichen Diskreditierung des Andersdenkenden haben sich ja auch verschiedene totalitäre Ideologien bedient. So ist K.anti in guter Gesellschaft

    1.Daß die atheistische kommunistische Revolution von 1917 den Boden für den ebenso gottlosen Nationalsozialismus und den II. Weltkrieg bereitete, es ist eine geschichtliche Tatsache. Ohne das Geschehen vor über 90 Jahren hätte es das zweite große Verbrechen im letzten Jahrhundert wohl nicht gegeben: die nationalsozialistische Diktatur mit der Ermordung von Millionen Juden und einem der brutalsten Kriege überhaupt, dem Zweiten Weltkrieg.

    2. Wenn schon die spanische Franco-Diktatur als Keulchen herhalten muß, dann darf ich natürlich an die kommunistischen Banditen erinnern, die im Spanischen Bürgerkrieg mehr als 7.000 Priesterm, Nonnen, Brüder umbrachten sowie Kirchen und kirchliche Kulturgüter zerstörten. Genauer: 4.184 Priester, darunter 13 Bischöfe, 2.365 Klosterbrüder und 283 Nonnen, dazu ungezählte einfache Gläubige, fielen im Spanischen Bürgerkrieg der Wut kommunistischer Kirchenhasser zum Opfer.

    3. Gerade das 20. Jahrhundert habe mit den gottlosen -atheistischen- Ideologien von Nationalsozialismus und Kommunismus zum Massenelend geführt. Was mit der Oktoberrevolution begann, war auch die schlimmste Christenverfolgung der Kirchengeschichte. Beispielsweise wurden an einem der KGB-Hinrichtungsplätze – in Butovo bei Moskau – mehr als 1.000 Pfarrer hingerichtet. Zahllose Kirchen wurden vernichtet. In der Sowjetunion ging ihre Zahl um 86% zurück – von 51.413 auf 7.000. Die einst blühende deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland wurde fast aller ihrer Geistlichen beraubt. 200 Pastoren brachte man um. 1937 wurde der letzte Pastor verhaftet, 1938 die letzte lutherische Kirche geschlossen. Über das Leiden der orthodoxen Kirche wurde erst 2003 eine Statistik veröffentlicht. Danach wurden 96.000 Geistliche, Diakone und Mönche erschossen.
    Das sind Fakten, die auch Imanuel K.anti nachprüfen kann.

    Britt
    habe ich hier in diesem öffentlichen Kommentarbereich die Kreise eines (Atheistischen-)Clubs gestört?

    Na dann denkt bitte darüber nach, was die gute, alte Rosa mal gesagt hat:
    „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“.

  • gifthaferl

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    „Worum’s aber hier geht, ist, dass die CSu Flüchtlinge ohne Ansehen von Religion und Person (außer, man kann sie als Nationalspieler verwenden) das Leben möglichst unbequem gestaltet.“
    Britt

    Nicht ganz, bei irakischen Christen werden – auf Anregung Deutschlands 2008 auch schon mal Ausnahmen gemacht, was Aufnahme wie Behandlung anbetrifft – sogar in Bayern!

    „Fast 350 irakische Christen nun in Bayern……………..Um eine schnelle Integration zu ermöglichen, appellierte die Ministerin an Vermieter, den Flüchtlingen günstigen Wohnraum anzubieten.“
    http://www.epv.de/node/5022

    „Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) begrüßte die Iraker und wünschte ihnen eine eine schnelle und nahtlose Integration. Beim Empfang in einem Münchner Übergangswohnheim in München-Riem sprach er von einem „humanitären Gebot“, die Flüchtlinge aufzunehmen. Der Bayerische Flüchtlingsrat nannte Herrmanns Äußerungen „Zynismus pur“. Während nun irakische Flüchtlinge außerhalb des Asylverfahrens aufgenommen würden, so hieß es, schiebe man gleichzeitig Iraker ab. Die EU hatte Ende 2008 beschlossen, 10.000 besonders schutzbedürftige irakische Flüchtlinge aufzunehmen. “

    http://www.br-online.de/bayern1/mittags-in-muenchen/regionalnews-muenchen-fluechtlinge-ID1238167563835.xml

    Andererseits finden Christen Vorort die Kampagne „verfolgte Christen“ im Westen offensichtlich nicht ausschließlich positiv:

    „Wenn im Westen von Christenverfolgung gesprochen werde, schade das den Christen im Irak enorm. Für ihre Nachbarn sei das das Signal, dass Christen ohnehin auf dem Sprung nach Europa oder in die USA seien und dort offene Türen fänden und dass man sie nicht mehr als Teil der Gesellschaft ernst nähme.
    Christen im Westen werden von manchen Politikern der sieben christlichen Parteien im Irak und von Kirchenleuten der Beihilfe am Exodus der lokalen Christen bezichtigt: »Nehmt uns die Christen nicht weg!«, äußern manche flehend, ärgerlich und auch vorwurfsvoll.“
    http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2010_29_01_01.htm

  • gifthaferl

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    @ Tröte von Jericho

    „Fehlen mal wieder die Argumente oder ist das hier Gang und Gebe mit Unterstellungen und Beleidigungen zu reagieren? “

    Ich weiß nicht, ob du es weißt: Die Tour, mit der du hier ankommst findet sich hundertausendfach in exakt den gleichen Facetten bereits im Internet – allein im deutschsprachigen.

    Ihr könntet eure Auswendiglernmaterialien wenigstens alle 10 Jahre mal austauschen.

    Du bist wirklich sehr spät dran mit Tröten, nicht zuletzt bezüglich der verfolgten Christen……………….

    Ach nochwas

    >>Die erste Formulierung der Menschenrechte geht auf spanische Theologen des 16. Jahrhunderts zurück. Sie leiteten die Würde und Freiheit des Menschen aus seiner Gottebenbildlichkeit ab>>

    Tja, blöd jetzt, dann gelten die Menschenrechte für dich ja schon mal nicht, die Frau ist ja nun mal kein Ebenbild Gottes, siehe Genesis, die ist halt nur die Gehilfin des Ebenbildes.

    Geh hin und hüte (deine) Kinder, oder gebäre welche, das nämlich ist deine alleinige Bestimmung, Kinder, Kirche, Küche!
    So isses nun mal bei Christens die wahren Glaubens sind.

  • Eduard Buchinger

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    an @ all ;-(

    Verbringt Manfred Weber ein stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss für Menschenrechte für nur vier Wochen in eine Bayerische Sammelunterkunft für Asylbewerber – und packt meinertwegen auch noch den J. Wollbergs dazu, und ich gelobe: Das eine wundersame Heilung an Wahrnehmung der bzw. und Menschenwürde eintreten wird!!

    Mit besten Grüssen! E. Buchinger

  • Rainer Hirthammer

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    … um nochmal auf das Wesentliche, zu den Betroffenen zu kommen: „Der menschenverachtende Flüchtlings-Umverteilungsversuch der Regierung von Niederbayern in Landshut ist am zivilgesellschaftlichen Protest und am Widerstand der Flüchtlinge gescheitert!“ -> email Rundbrief 17/2010 der BürgerInnen-Initiative Asyl Regensburg http://www.biasyl.de/

  • Freund des Fremden

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    Es ist doch so einfach: wem es als vorgeblich ungeliebtem Kültür- und Leistungsbringer hier nicht paßt, der kann doch ohne weiteres unser armseliges Entwicklungsland verlassen und in seine hochentwickelte Kültürnation zurückkehren. Und all seine eingeborenen Interessenvertreter können ihn auf diesem Weg begleiten und dort dauerhaft ihr Lebensglück suchen; insbesondere gewisse selbständige Organe der Rechtspflege sind aufgefordert, sich einmal beruflich in richtigen Rechtsstaaten zu versuchen …

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