Beiträge mit Tag ‘Hartz IV’

28 Quadratmeter, vier Personen, 560 Euro

Flüchtlingsgewinnler am Regensburger Wohnungsmarkt

Weil Vermieter Amann Beschwerden über Schimmel in der Wohnung zunächst ignoriert hatte, wurde Rechtsanwalt Spirk eingeschaltet.

Die Wohnungsnot in Regensburg treibt bizarre und menschenunwürdige Blüten. Die Stadt spielt mit. Der Steuerzahler zahlt.

Das „Apartment“, in das der Rechtsanwalt kommt, liegt in einem Wohnblock in der Prinz-Rupprecht-Straße. Ein Zimmer, das – so weit man es mit einfachem gebrauchtem Mobiliar einrichten kann – ordentlich und wohnlich aussieht. Nicht ganz 28 Quadratmeter und ein Minibad. Hier wohnen, kochen, essen und schlafen ein anerkannter syrischer Bürgerkriegsflüchtling, seine Ehefrau und zwei kleine Mädchen, die den Rechtsanwalt interessiert beäugen. In Syrien waren sie eine Mittelstandsfamilie, hier Jobcenter-„Kunden“. An den beiden Fenstern im Zimmer blüht großflächig der Schimmel.

Wie das Sozialamt Schwerstbehinderte frieren lässt

Das kalte Amt

Weiß der Leiter des Sozialamts des Landkreises, weiß die Landrätin Schweiger eigentlich, wie im Sozialamt mit Schwerstbehinderten umgegangen wird? Dass Hilfsbedürftige frieren müssen, weil Sachbearbeiter ihren Job nicht rechtzeitig machen?

Geschäftsmodelle auf dem überlaufenem Wohnungsmarkt

Wohnungen für Hartz IV-Empfänger: Wer auf die Warteliste will, zahlt 50 Euro

Die Amann Verwaltungs GmbH gehört zu den größeren Playern auf dem Mietmarkt für die Empfänger von Transferleistungen. Wegen der großen Nachfrage verlangt das Unternehmen eine Gebühr von Wohnungssuchenden, die sich auf eine Warteliste setzen lassen wollen. Zu Kritik daran sagt Johannes Amann: „Ich bin ein Kaufmann und kann meine Geschäfte so tätigen, wie ich das für richtig halte.“

Klage gegen Jobcenter wegen „Mietpreisbremse“

Warum geht das Jobcenter nicht gegen Miethaie vor?

Wegen der Anwendung der Mietpreisbremse gegen Hartz IV-Empfänger durch das Jobcenter Regensburg läuft nun eine Klage vor dem Sozialgericht. Die Behörde begründet ihr Handeln damit, dass man Mietwucher verhindern wolle. Hier gäbe es durchaus andere und vor allem effektive Möglichkeiten – doch diese werden offenbar nicht genutzt.

Hartz IV-Abzocke

Vom Puff zum Wohnklo

Nettomieten von bis zu 25 Euro pro Quadratmeter verlangt ein Regensburger Vermieter für schäbige Zimmerchen im ehemaligen Bordell „Moulin Rouge“. Bezahlt wird das vom Steuerzahler. Der Kniff für diese Geschäftemacherei steht im Mietvertrag: Mietpreisbremse gilt wegen Möblierung nicht.

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