SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Sea-Eye’

Solidaritätskundgebung zur Situation in Moria

„In Moria verbrennt die europäische Idee“

Mehr als 200 Menschen versammelten sich am Mittwochabend auf dem Rathausplatz. Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria hatte die Seebrücke Regensburg zu einer Kundgebung aufgerufen. Auch Vertreter der Politik waren vor Ort. Wut, Empörung und scharfe Kritik an Innenminister Horst Seehofer bestimmten die Redebeiträge.

Mehr als 200 Menschen versammelten sich in Solidarität mit Geflüchteten des abgebrannten Lagers Moria. Foto: om

„Kein Mensch ist illegal“ und „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ ist auf Pullis und T-Shirts zu lesen. Auf einem Schild, das eine junge Frau in mitten der Kundgebungsteilnehmer hochhält steht „Solidarität“. Die gilt an diesem Abend den 13.000 Menschen auf Lesbos, die seit dem Brand Dienstagnacht nicht wissen, wie es weitergehen wird. Wie Michael Buschheuer, Gründer von Sea-Eye und Space-Eye, berichtet, wolle die griechische Regierung einen Teil der Geflüchteten in stillgelegten Militärbunkern vorübergehend unterbringen. „Doch die Bevölkerung blockiert bereits den Zugang. Die Insel will sie nicht mehr.“

Kunstprojekt

Regensburg ehrt Seenotretter Michael Buschheuer

Seit Donnerstag ist für die kommenden drei Monate das Marc-Aurel-Ufer in Alan-und-Ghalib-Kurdi-Hafen umbenannt. Die Eiserne Brücke trägt vorübergehend den Namen Michael-Buschheuer-Brücke. Die großen Bauhauslettern sind eine Kunstinstallation des tschechischen Künstlers Dušan Zahoranský und wurde zusammen mit dem donumenta e.V. realisiert. Sie sollen Ehrung und Mahnung zugleich sein.

Sammlung läuft noch bis 10. Januar

Space-Eye startet Hilfskonvoi nach Griechenland

Bereits seit den Weihnachtsfeiertagen sammelt die Hilfsorganisation Space-Eye in Regensburg Sach- und Geldspenden für Geflüchtete auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos. Seit mittlerweile über vier Jahren befinden sich dort Flüchtlingslager, in denen derzeit zehntausende Menschen versorgt werden müssen. Doch die Zustände werden nicht nur von Michael Buschheuer, Gründer der Regensburger Hilfsorganisation Space-Eye, als katastrophal bezeichnet.

Unberechenbare Zustände im Mittelmeer

Sea-Eye-Crew bereitet sich auf das Schlimmste vor

Das Militär hilft nicht mehr, NGOs werden diskreditiert und von der libyschen Küstenwache immer härter angegangen und nun ist auch noch die rechtsextreme Identitäre Bewegung ins Mittelmeer aufgebrochen, um die Arbeit der ehrenamtlichen Seenotretter zu behindern. Arne Schmidt, Kapitän auf der Sea-Eye spricht von einer Spirale der Eskalation.

Seenotrettung von Flüchtlingen

“Weil es notwendig ist”

Michael Buschheuer, Initiator der aus Regensburg stammenden Seenotrettungsinitiative Sea-Eye e.V., referierte am 29. Juni auf Einladung von CampusAsyl an der Universität Regensburg über die tägliche humanitäre Katastrophe im Mittelmeer, die Seenotrettung und die Möglichkeiten der Hilfe.

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