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Beiträge mit Tag ‘Theater Regensburg’

Generalsanierung wird teurer

Das Velodrom kommt auf die lange Bank

Die Generalsanierung des Velodroms wird deutlich teurer werden, als bislang angenommen. Das ist bereits klar. Unklar ist, wie lange der Umbau der größten Spielstätte des Regensburger Theaters noch geschoben werden soll. Im kommenden Investitionsprogramm wird es schon mal keine Baumittel geben.

Das Velodrom ist seit mittlerweile über eineinhalb Jahren geschlossen.

Von einer „Kostenexplosion“ will Thomas Burger nicht sprechen. „Wir kommen jetzt einfach in die nächste Stufe, zu konkreten Planungen und haben jetzt mal eine Hausnummer“, sagt der SPD-Fraktionschef. Doch grundsätzlich bestätigen sowohl er wie auch sein CSU-Gegenüber Jürgen Eberwein, dass die Generalsanierung des seit Ende 2021 geschlossenen Velodroms deutlich teurer werden wird als zunächst angenommen. „Die Schätzungen bewegen sich tatsächlich zumindest ‘in Richtung’ 50 Millionen Euro, inklusive ‘Sicherheitszuschlag’“, so Eberwein, der damit einen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung bestätigt.

Damit hätten sich die zunächst veranschlagten Kosten, um die größte Spielstätte des Theaters Regensburg auf Vordermann zu bringen, annähernd verdoppelt. Eine Bedarfs- und Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse dem Stadtrat im Frühjahr 2020 vorgestellt wurden, hatte die Sanierungsmaßnahmen noch mit einer geschätzten Gesamtsumme von voraussichtlich 26 Millionen beziffert.

Dreigroschenoper im Antoniushaus

Gefälliger Haifisch ohne Zähne

Ein neuer Anziehungspunkt für Kulturbegeisterte soll es sein und dem Stadtosten etwas mehr Leben einhauchen. Das jedenfalls erhofft sich die Stadt Regensburg vom wieder eröffneten Antoniushaus. Nach mehrjähriger Sanierung ist das Stadttheater auf unbestimmte Zeit eingezogen – Ersatz für das renovierungsbedürftige Velodrom am Arnulfsplatz. Vergangenen Freitag feierte man nun offiziell Premiere – mit einer Neuauflage des Brecht-Klassikers „Die Dreigroschenoper“.

Bis zu 40 Künstler müssen gehen

Intendanten-Streit: Jetzt melden sich die Schauspieler zu Wort

Vergangene Woche gab es harsche Kritik von der Brücke-Fraktion für den neuen Theaterintendanten Sebastian Ritschel. Hintergrund ist geplante Entlassung („Nichtverlängerung“) von bis zu 40 Beschäftigten. Nun melden sich die Betroffenen selbst zu Wort und sagen: Außer der Brücke habe zunächst niemand auf ihren Hilferuf reagiert.

Projekttage zur israelischen Kultur

In Amerika ist sogar der Hammerverkäufer ein Philosoph – in Deutschland sogar der Philosoph ein Soldat

Mit einer außergewöhnlichen Reihe startete das Theater Regensburg ins Jahr 2018: Le Chaim – Auf das Leben. Die letzten Januartage standen ganz im Zeichen israelischer Kultur. Filme, Konzerte, Diskussionen, eine Ausstellung und Lesung gruppierten sich dabei um das Hauptereignis am vergangenen Samstag – die Uraufführung der Oper „Banalität der Liebe“ der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff, inszeniert von Itay Tiran. Das vom Theater Regensburg beauftragte Stück widmet sich dem Leben Hannah Arendts und nimmt dabei insbesondere ihr verhängnisvolles Verhältnis zu Martin Heidegger in den Fokus.

Regensburger Religionsgespräch

Dogmatismus im Landeanflug

Diesen Mittwoch unternahm das Theater Regensburg den Versuch eines “Regensburger Religionsgesprächs” zur Bedeutung des Glaubens in der Gesellschaft. Zwei christliche Gläubige und ein Atheist teilten sich das Podium und waren nur selten einer Meinung. Dies war zwar unterhaltsam, führte aber zu wenig Erkenntnisgewinn. Vor allem die Kirchenvertreter waren sparsam mit Argumenten.

Eva Mattes liest Astrid Lindgren

Unbehelligt, nicht unbeschwert

Am Samstag gab Eva Mattes mit einer Lesung aus Astrid-Lindgren-Tagebüchern den Auftakt zur Reihe “Große Namen – große Texte” des Stadttheaters.Als Tommy und Annika Pippi davon erzählen, dass es ganz toll in der Schule sei und dass sie schon bald Ferien haben werden, da ist die sonst so lustige Pippi ernsthaft empört. Denn schließlich sei […]

Diskussion um mediale Verantwortung

„Bisschen cooler, bisschen weniger 1984“

Die zweite Ausgabe der „Regensburger Gespräche“ drehte sich am Dienstag um das Thema „Alles für den Klick? Berichterstattung in Zeiten sozialer Netzwerke“. Das Theater Regensburg hatte in sein Haus am Haidplatz geladen, um über die Verantwortung des Journalismus in Recherche, Aufbereitung und Präsentation von Inhalten zu diskutieren. Dabei standen besonders im Fokus: Print vs. online, Clickbait und der richtige Umgang mit Hasskommentaren.

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