Tennessee Eisenberg: Das Katz- und
Mausspiel der Staatsanwaltschaft

polizeiRund fünf Monate ist es her, dass Tennessee Eisenberg im Kugelhagel aus zwei Polizeiwaffen sein Leben lassen musste. Kaum waren die Ermittlungen aufgenommen worden gab es für den Leitenden Oberstaatsanwalt Günther Ruckdäschel nur eine Erklärung: Notwehr oder Nothilfe. Als die Empörung in der Öffentlichkeit nicht abebben wollte entschloss man sich im Justizgebäude zu schweigen – oder diesen tragisch-peinlichen Vorfall einfach auszusitzen? Ein (nicht nur) für die Angehörigen unerträgliches Verhalten. Mit Hilfe der Rechtsanwälte Thomas Tesseraux, Andreas Tronicsek und Helmut von Kietzell, sowie Gerichtsmedizinern aus Münster suchen sie weiter nach einer Antwort auf die Frage nach dem „Warum“. Seit Mittwoch vergangener Woche liegt das 29 Seiten umfassende Gutachten auch der Staatsanwaltschaft vor. In einem Begleitschreiben weisen die drei Rechtsanwälte unter Benennung der Fundstellen auf gravierende Abweichungen zum Gutachten des Landeskriminalamtes München hin. Gleichzeitig informierten die Anwälte die Öffentlichkeit. Was folgte war zwei Tage später eine mehr als dünne Presseerklärung der Staatsanwaltschaft, die Rechtsanwalt Tronicsek schlicht als „Volksverdummung“ qualifiziert. Während LOSta Ruckdäschel mitteilt, das „Gutachten bestätigt in wesentlichen Punkten“ die in den Gutachten des LKA und des BKA und der Rechtsmedizin Erlangen verweist Tronicsek auf Passagen, welche das Tatgeschehen in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. So formuliert die Staatsanwaltschaft den Tatablauf mit „Trotz acht erlittener Treffer sei Herr Eisenberg dann auf einen der schießenden Polizeibeamten zugegangen. Vor den letzten Schüssen, die ihn von vorne getroffen hätten, sei Herr Eisenberg in einer Entfernung von einem bis 1,7 Meter vom Schützen entfernt gestanden“. Mit keinem Wort wird hier – so Tronicsek – erwähnt, dass die Gutachter bei Eisenberg aufgrund der bereits erlittenen, schweren Verletzungen die Fortbewegung „mit hoher Wahrscheinlichkeit langsam und humpelnd“ keinesfalls aber „schnell, zum Beispiel durch einen Sprung“ einstuften. Ebenfalls unerwähnt bleibt in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft, dass der „Todesschütze“ der letzte im Raum verbliebene Polizeibeamte war und bereits an oder in der Hauseingangstüre gestanden sein muss. Damit hätte ein Schritt genügt, um aus dem Blickfeld von Eisenberg zu verschwinden und sich in Sicherheit zu bringen. Nur die „halbe Wahrheit“ ist auch die Angabe der Distanz zwischen Schützen und Opfer. Diese wurde zwar korrekt wiedergegeben, verschweigt aber die weiteren Ausführungen der Gutachter. Diese kommen – bei ausgestrecktem Arm des Schützen – auf einen Abstand zwischen der Pistolenmündung und dem Oberkörper von Tennessee von gerade einmal 60 bis 70 Zentimeter. Verschwiegen wird in diesem Zusammenhang auch, dass es sich bei dem Schützen um einen hervorragend ausgebildeten Beamten handelt, der annähernd sechs Jahre lang in der Spezialeinheit USK eingesetzt war. Kein Wort davon ist in dieser Pressemitteilung davon zu lesen, dass die Gutachter resümieren, dass Tennessee Eisenberg ohne die letzten vier Brustkorbschüsse hätte gerettet werden können.

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Kommentare (110)

  • Manfred Veits

    |

    Rücktritt jetzt!

    Muss man sich Sorgen machen um die (lokale) demokratische Herrschaft? Es ist der Normalzustand, unter welchem die Souveränität des Volkes der Demokratie ihren Sinn erhält. Nicht der Ausnahmezustand, in welchem Rechtsnormen außer Kraft gesetzt werden.

    Der Glaubwürdigkeits- und der damit einhergehende Legitimationsverlust der gesamten Regensburger Staatsanwaltschaft und der Bayerischen Staatsregierung, die der Leitende Oberstaatsanwalt Ruckdäschel einerseits sowie der Bayerische Innenminister Herrmann andererseits durch je ihre (vorgreiflichen) Behauptungen und Erklärungen zur Frage des (angeblichen) Bestehens einer Notwehrlage verursachten, ist beträchlich.

    Der Glaube der Menschen an ein faires und nach Gerechtigkeit strebendes Verfahren – kann er wieder hergestellt werden? Und wie?

    Für mich ist es unerträglich und nicht hinnehmbar, dass der LOStA Ruckdäschel dieses Amt weiterhin begleitet und nach seinen Vorab-Festlegungen in der Öffentlichkeit nunmehr den ausgewogen agierenden Chefermittler geben will. Niemand kann und wird ihm diese Rolle abnehmen. Dafür ist der Zug abgefahren. Eine intakte Demokratie kann derartige Fehlleistungen nicht tolerieren; sie untergraben die Demokratie.

    Herr Ruckdäschel, ich fordere Sie daher auf: Stellen Sie das Amt des Leitenden Oberstaatsanwalts unverzüglich zur Verfügung!

  • Arbeiterstimme

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    Dieser LOSTA Günter Ruckdäschel ist längst überfällig. Der Mann hat dort nichts mehr verloren. Unglaubwürdig, neben seiner ihm eigenen Arroganz erfüllten Art, ist er unerträglich.

  • Waldorf

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    *Herr Ruckdäschel, ich fordere Sie daher auf: Stellen Sie das Amt des Leitenden Oberstaatsanwalts unverzüglich zur Verfügung!*

    Da bin jetzt gespannt, wie der Herr Ruckdäschel zu Ihrem Wunsch, er möge sein Amt zur Verfügung stellen, steht:)

  • RuhigBlut

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    Es reicht, Herr Ruckdäschl, es reicht endgültig!!!!

  • deejay12345

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    mal kurz eine frage am rande: wie darf ich verstehen, dass das private gutachten 29 seiten, das gutachten des bka angeblich 800 seiten umfasst? bitte nicht als provozierende frage auslegen!!! eventuell hat jemand ahnung von gutachten und kann mir das erklären wie so große unterschiede in der seitenanzahl bestehen können.

  • hans

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    also deejay (wir brauchen ja nicht diskutieren): wenn man viel labert und immer um den heißen Brei herumredet, also verwässert, dann wirds halt etwas länger! Die Wahrheit ist meistens recht kurz und knackig. Und Waldorf: vielleicht bleibt Ihnen der Spott irgendwann mal im Hals stecken!

  • deejay12345

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    @hans

    hm – sie sprechen vom staatsanwalt und den politikern. das gefällt mir auch nicht. aber das habe ich nicht gemeint. mich würde eher interessieren wie sich so ein gutachten zusammensetzt: ob das private gutachten komplett unabhängig erstellt wird oder ob das auf grundlage des anderen gutachtens erstellt wurde?

  • hans

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    @deejay
    Der Gutachter beantwortet nur die Fragen die ihm auch gestellt wurden. Bei einem von einem Gericht bestellten Gutachten muss sich der bestellte Gutachter peinlich genau an die Beantwortung der gestellten Fragen halten. Beim Privatgutachten werden auch Fragen gestellt und vom Gutachter beantwortet, die Fragen haben sicherlich die Rechtsanwälte ausgearbeitet. Welche Fragen hier gestellt wurden und ob sich diese auf das erste Gutachten beziehen wird die Öffentlichkeit wohl nur dann wissen, wenn diese evtl. einmal veröffentlicht werden.

  • deejay12345

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    @hans

    danke. verstehe.

  • Manfred Veits

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    Um Waldorf die „Spannung“ zu nehmen: Es ist ganz einfach:

    „Unser Leben beginnt zu enden, wenn wir anfangen, aufzuhören zu sagen, was uns wichtig ist. Wenn wir anfangen, aufzuhören zu tun, was uns wichtig ist.“

    Nicht auf Ruckdäschel kommt es an, wie jedeR weiß, der über seine demokratischen fünf Sinne lächelnd verfügt. Es ist die versammelte, aufgeklärte Öffentlichkeit, die zählt und deren Wissen und Forderungen sich zu bündeln beginnen – gegen das „Gesetz des schwarzen Filzes“ (SZ) in dieser Stadt und anderswo.

  • Waldorf

    |

    *** Es ist ganz einfach:

    “Unser Leben beginnt zu enden, wenn wir anfangen, aufzuhören zu sagen, was uns wichtig ist. Wenn wir anfangen, aufzuhören zu tun, was uns wichtig ist.”***

    was immer das auch heißen mag….

    und Sie erwarten tatsächlich allen Ernstes, Herr Ruckdäschl wird Ihren feurigen Appell folgen und sein Arbeitsverhältnis kündigen, weil Sie sich das so sehr wünschen?

    Ach komm………….

  • Sternenfee

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    @deejay
    vor Wochen hieß es schon, daß der private Gutachter seine Schlüße aus den eigenen Untersuchungen, sowie allen Unterlagen, welche die Sta bereits ermittelt hat,ziehen wird. Und ich bin mir sicher, daß die Familie das Privatgutachten öffentlich machen wird; spätestens bei der Verhandlung. Die Aufforderung, das 800Seiten-Gutachten öffentlich zu machen, wäre eine gute Aufforderung an die Sta.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    wenn einer anfängt, Dinge die ihm wichtig sind, laut beim Namen zu nennen, fangen andere vielleicht an nachzudenken und gehen mit. Und wenn die Stimmen laut genug werden, wird sie auch ein Herr Ruckdäschel hören und muß seine Konsequenzen ziehen.
    Der Bruder von Benedikt hat angefangen laut zu sagen, was er über den Polizeieinsatz denkt und sehen sie, was passiert ist.

  • Manfred Veits

    |

    *
    Ach komm ..

    Sagen Sie mir bitte wo und wann,Waldorf. Es interessierte mich, Ihnen mal ins Auge zu sehen, um zu erfahren, in wessen Auftrag Sie in einer Art negativer „Permakultur“ Ihre durch die Bank stets destruktiven Beiträge abliefern.

    Wie wär´s mit Sonntagabend? :))

  • Waldorf

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    *Wie wär´s mit Sonntagabend? )*

    gerne. Werden Sie dann Auskunft darüber geben, ob Sie tatsächlich allen Ernstes erwarten, dass Herr Ruckdäschl Ihrem feurigen Appell folgen und sein Arbeitsverhältnis kündigen wird, weil Sie sich das so sehr wünschen?

    :)

  • grace

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    Ich hoffe sehr, dass das Ermittlungsverfahren nicht im Getümmel der anstehenden Wahl sang- und klanglos eingestellt wird.
    Und: dass es zu einem ordnungsgemässen, öffentlichen Gerichtsverfahren kommt, das von einem objektiven Richter geleitet wird.

  • Waldorf

    |

    ***Ich hoffe sehr, dass das Ermittlungsverfahren nicht im Getümmel der anstehenden Wahl sang- und klanglos eingestellt wird.
    Und: dass es zu einem ordnungsgemässen, öffentlichen Gerichtsverfahren kommt, das von einem objektiven Richter geleitet wird.***

    Ein erfreulich sachlicher Beitrag, dem man auch inhaltlich folgen kann.

    Ich glaube aber, es wird eher nicht zu einem „Gerichtsverfahren“ kommen, weil die zuständige Stelle nach Würdigung der Sach- und Rechtslage nicht dazu kommen wird, jemanden wegen eine Straftat anzuklagen.
    Vielleicht wird man aber doch, wegen der Öffentlichkeit, eine Anklage starten. Wenn dies der Fall sein sollte, dann rechne ich nicht mit einer Verurteilung.

  • hans

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    @Waldorf
    Da können Sie schon versuchen sich was „auszurechnen“, das bringt Ihnen aber nichts.
    Es wird sicher seine Zeit brauchen, aber es wird zum Prozeß und zu einer Verurteilung kommen, da bin ich mir sicher!

  • Waldorf

    |

    @ Hans

    * und zu einer Verurteilung kommen, da bin ich mir sicher!*

    Das ist dein gutes Recht, dieser Meinung zu sein.

    Ob es zu einer Anklage kommt und falls ja, wie ein etwaiges Verfahren ausgeht, darüber sind wir unterschiedlicher Meinung.

    Wir werden abwarten und mit dem Ergebnis leben müssen.

  • hans

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    @Waldorf
    Ja stimmt, wir werden damit leben.
    Andere sind schon tot.

  • Waldorf

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    *Andere sind schon tot*

    Die Tatsache als solche ist unbestritten.
    Ob der Umstand, daß der Eisenberg zu Tode kam, jemanden im strafrechtlichen Sinne vorgeworfen werden kann, wird von einigen behauptet, von einigen bestritten.

    Über den vorwurf des „Mordes“ ist jenseits dessen, was debattiert werden kann. Ob andere Vorwürfe (z.B. Notwehrüberschreitung) berechtigt ist, darüber sind wir uns uneinig.

    Bleibt abzuwarten, ob es zu einer Anklager kommt und falls ja, wie die dafür berufene Stelle entscheiden wird.

  • eduard buchinger

    |

    an Manfred Veits

    Verehrter Herr Veits,

    kann es möglich sein, dass dieser seit Jahren hier in Regensburg agierende „SCHWARZE FILZ“ nun im, für Jedermann ersichtlichen, -bizzaren Verhalten eines entscheidungsbefugten LOSTA’S gipfelt?
    Es hat doch den Anschein, dass sich die im übertragenen Sinn, (hauptsächlich) „Burschen und alten Herren“ hier in Regensburg, eigene Regeln geschäffen haben. Diese dann privilegiert für
    ihres Gleichen bzw., auch womöglich zur Abwehr rechtsstaatlicher Forderungen, wie hier im „Fall Eisenberg“ und politisch „Andersdenkender“, seit Jahren hier in Regensburg relativ umbemerkt anwenden? ;-(

    Wahre Männerfreundschaften bezogen auf das ein und dasselbe Parteibuch, Freinderlwirtschaft und
    womöglich, und sowas wäre dann echt schlimm, „versuchte Gesetzesbrüche nach der feineren Art,“ mutieren wohl hier seit geraumer Zeit?

    Desinformation, schlampige und einseitige Ermittlungsarbeit, Verschweigen und Verschleppen von zielführenden Fakten des Ermittlungsverfahrens! Verdunkeln und womöglich noch der Versuch der Strafvereitelung,
    dass wären dann die schmerzhaften Auswirkungen, hier für unser nachvollziehbares
    Bedürfnis nach Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Bürgerlichkeit!

    Geschweige von der doch zweifelhaften Rechtsauffassung eines Herrn LOSTA Günther Ruckdäschel, der von Anfang an (bedauerlicherweise) von NOTWEHR bzw.
    einer NOTHILFESITUATION ausging, womöglich aufgurnd seines (blinden) Gehorsames ausgehen muss!?

    Beste Grüße ;-)

  • Uwe Fritz

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    Hallo Manfred, hallo Waldorf, and all,
    ich schlage ein Treffen auf neutralen Boden vor.
    Passt Sonntag 20:00 Uhr für alle die glauben eine Meinung äußern zu müssen?
    Ich stelle für eine sachliche Diskussion das historische Wirtshaus „Zum Sauseneck“, Keplerstraße 8 in Regensburg zur Verfügung.
    Es wäre gebührend, wenn sich Herr LOSta Ruckdäschel und sachverständige Politiker einfinden könnten.
    Im besten Fall kämen Täter und Opfer, damit dieser Einsatz besprochen und ein Stück weit aufgearbeitet werden kann.
    Mit dem Anwesenheitsprofil und mit den entsprechenden Argumenten wird sich sicherlich viel erklären lassen.

  • Waldorf

    |

    +ich schlage ein Treffen auf neutralen Boden vor.+

    an sich sollte es doch möglich sein, in einem forum Meinungen auszutauschen. Allerdings gehören dazu auch Toleranz und Respekt vor der Meinung Anderer.

    *Im besten Fall kämen Täter und Opfer,*

    Und da ist sie wieder, die Vorverurteilung. Es wird gar nicht für möglich gehalen, daß es keine „Täter“ gibt. Für mich war, bis zum Beweis des Gegenteils ein verhängnisvoller Geschehensverlauf und keine Straftat.

  • hans

    |

    @Waldorf
    Es wurde jemand getötet. Diese Tötung geschah durch eine Handlung, also durch eine Tat. Wie nennen Sie denjenigen der den jungen Mann vom Leben in den Tod geschossen hat? Täter oder Töter oder wie hätten Sie es den gerne? Natürlich werden wir alle die Gerichtsverhandlung abwarten, es bleibt ja auch nichts anderes übrig. Jetzt hat man ja auch Zeit und Sorgfalt dafür, denn der junge Mann ist ja schon erschossen. Das können wir bestimmt auch alle abwarten, für den Täter ist die Wartezeit bestimmt auch nicht angenehm!

  • Objektivus

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    …ein Notwehrexzess scheint mir momentan jedenfalls gegeben.
    Möglicherweise aber war die Notwehrlage bei Abgabe der letzten 4 Schüsse überhaupt nicht mehr gegeben.

    Dann wäre man in einer Irrtumsproblematik…

    Aber wir wollen den Verteidigern – und solche wird es – Amen das sage ich euch – geben – nicht die Argumente vorwegnehmen…

  • Waldorf

    |

    Es war ja keiner der Forenbesucher dabei. Ich weiß auich nicht ob schon einmal einem der Morddrohungen ausgestoßen hat, und einem jetzt mit einem Messer in Hand entgegentritt, gegenüber gestanden hat. Ja, es gibt welche die Polizisten angreifen und töten wollen. siehe hier:

    Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651152,00.html

    ++den Täter ++

    Tja, wer unbedingt vorverteilen will, den wrd man daran nicht hindern können.

    Entscheidend ist aber nicht, was so ein vorverurteilender Forumsbesucher meint

  • Bert

    |

    @Waldorf

    Wo Sie schon immer wieder Passau erwähnen:

    Dort mussten die Polizisten den Täter nicht über den Haufen schießen. Vermutlich, weil er kein Messer, sondern eine Pistole hatte …

  • Waldorf

    |

    @ bert

    Du bringst da was durcheinander. Da hat ein Bürger der noch nicht einmal eine Waffe (Messer) hatte, einem Polizeibeamten die Dienstwaffe abgenommen un den Polizisten dann ins Gesicht geschossen.

  • Der Unbewaffnete

    |

    Wie, wenn sie als nächstes zugeben müssen, daß es kein Messer gegeben hat . . . Stück für Stück kommt dann die gräßliche Wahrheit ans Licht – vier blutrote Buchstaben . . . als wär’s gestern erst passiert . .

  • Bert

    |

    @waldorf

    und obwohl er eine Polizeiwaffen hatte (evtl. gefährlicher als ein Messer) und obwohl er einem Beamten ins Gesicht geschossen hat, mussten die Passauer Polizisten ihn nicht erschossen. Was gibt es da durcheinander zu bringen?

  • Waldorf

    |

    *Wie, wenn sie als nächstes zugeben müssen, daß es kein Messer gegeben hat…*

    Ja, „wie wenn….“

    oder wenn es gar keine um Hilfe gerufenen Polizisten gewesen sind, sondern Auftragskiller?
    Nein, bei Verschwörungstheorien klinke ich mich aus.

    Keiner der Forenbesucher war dabei und schon gar nicht bei beiden Vorfällen.

    Es gibt auch ein Wahrnehmen auf Seiten der Polizisten. Es gibt Menschen, die auf Polizisten losgehen und diese töten wollen, seien es nun Kriminelle oder Geistesgestörte, vgl hier:

    **Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651152,00.html

    Man kann das Verhalten von Polizisten, die im Einsatz einen Menschen töten nicht aus der Ferne beurteilen. Sollte es zu einem Verfahren kommen, dann wird ein Gericht das Verhalten der Polizisten prüfen und beurteilen. Das und nur das ist die hierfür berufene Stelle. Alles andere ist schändliche Vorverurteilung

  • Bert

    |

    @waldorf

    Sich angesichts offener Ungereimtheiten und Widdersprüche Gdeanken zu machen und Fragen zu stellen ist noch keine „scändliche Vorverurteilung“. 12 Kugeln sind nicht eben mal ein ganz normaler Polizeieinsatz. Wie man an Passau sieht, sind Polizisten durchaus in der Lage, einen Menschen, der sie bedroht, nicht zu erschießen, um ihn aufzuhalten. Nichzt jede Bedrohung rechtfertigt es, jemanden zu erschießen. Sie tun hier ständig, so, als wäre das das gottgegebene Recht der Polizei.

    Wenn die Staatsanwaltschaft so lange für ihre Ermittlungen braucht und sich dann auch noch gegenüber der Öffentlichkeit mit ihren Äußerungen derart dämlich anstellt, braucht man sich zudem über das öffentliche Misstrauen auch nicht zu wundern.

  • hans

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    Der Spezial-Polizist der den durch 12 Treffer bereits schwer verwundeten jungen Mann mit 4 weiteren Schüssen aus sicherer Entfernung getötet hat, ist ein Todesschütze und ein Täter, ob er auch ein Straftäter ist, wird sich noch in einem Strafprozeß herausstellen. Wo ist hier die Vorverurteilung? Oder wo ist hier die Ablenkung auf andere Geschehnisse?

  • grace

    |

    @ waldorf

    Waren Sie dabei?
    Wenn nicht, gilt doch auch -wenn Sie so wollen- für Sie:
    „…nur aus der Ferne beurteilen…“
    „…Alles andere ist schändliche Vorverurteilung“
    Aber gerade das machen Sie ja mit dem Opfer, dem Getöteten Eisenberg.

    Mit Ihrem permanenten Verlangen, dies und das und jenes dürfe man nicht sagen, und dann selbst hier mit Begriffen wie „Kriminelle und Geistesgestörte“ zu hantieren,… nun ja, das finde ich schon sehr irritierend.

    Ihr „Böses Opfer weil Gute Polizei“ – Gerede ist anachronistisch und auch durch gebetsmühlenartiges Wiederholen wirds nicht besser und kaum jemand überzeugen – auch wenn das Ihr sehnlichster Wunsch -warum auch immer- zu sein scheint.

  • Manfred Veits

    |

    Weisungsgebundenheit der StA aufheben

    Ich möchte hinweisen auf eine Pressemitteilung der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland vom 29. September 2009. Die Organisaton „begrüßt den Berichtsentwurf von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zur Stärkung der Unabhängigkeit der Justiz in Europa, der morgen im Europarat diskutiert und verabschiedet werden soll. Im Berichtsentwurf wird Deutschland empfohlen, die Weisungsgebundenheit der Staatsanwälte aufzuheben. Diese Abschaffung sei auch im Interesse der Minister, die für die Anwendung oder Nicht-Anwendung dieser Kompetenz in Kritik geraten können.“
    Quelle: http://www.transparency.de

  • waldorf

    |

    @grace

    +++Mit Ihrem permanenten Verlangen, dies und das und jenes dürfe man nicht sagen, und dann selbst hier mit Begriffen wie “Kriminelle und Geistesgestörte” zu hantieren,… nun ja, das finde ich schon sehr irritierend+++

    Es ist ihre Entscheidung, was Sie als „irritierend“ empfinden möchten.

    Ich nehme aber an, die von mir angeführte Tatsache

    *Es gibt Menschen, die auf Polizisten losgehen und diese töten wollen, seien es nun Kriminelle oder Geistesgestörte..*

    werden Sie nicht abstreiten wollen. Falls doch, hier einer von vielen Beweisen:

    **Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651152,00.html

  • Sternenfee

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    @waldorf
    Sie sind doch derjenige der hier alle belehren möchte, was Vorverurteilung ist; dann unterlassen sie es doch auch evtl Täter/Opfer als Geistesgestört zu betiteln.

  • waldorf

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    ***Ja, es gibt welche die Polizisten angreifen und töten wollen. siehe hier:

    Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651152,00.html***

    +++Sie sind doch derjenige der hier alle belehren möchte, was Vorverurteilung ist; dann unterlassen sie es doch auch evtl Täter/Opfer als Geistesgestört zu betiteln.+++

    Nur zwei Anmerkungen:

    1. Ich habe nur von den Tätern (gemeint waren die, die auf Polizeibeamte losgehen und töten wollen) gesprochen.

    2. Wer auf einen Polizeibeamten mit der Absicht losgeht, diesen zu töten ist ein Krimineller. Ich darf doch davon ausgehen, daß wenigstens insofern Einvernehmen besteht! Es könnte allenfalls noch sein, daß so ein Täter schuldunfähig ist, weil er geisteskrank ist.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    Ihr Kommentar vom 1.10. Punkt 2: Was ist Ihrer Meinung nach dann jemand, in umgekehrter Weise, und der „Beschossene“ ist auch noch schwerverletzt?

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    Mit welcher Rechtfertigung glauben Sie anführen zu können, dies wäre im Sinnde des T.E. gewesen?

  • eduard buchinger

    |

    an Manfred Veits

    #Weisungsgebundenheit der StA aufheben#

    Herr Veits sie machen sich wirklich Mühe,
    was ich begrüße, da wohl die meisten User
    Rechtslaien, wie auch ich, sein werden.

    Unabhängige Justiz in Deutschland, konkret in Regensburg, das wärs doch. Zu einer solchen gehörte sicher auch, die „Weisungsgebundenheit der StA aufzuheben!“

    Frage: Was wäre ggf. dann im Ermittlungsverfahren
    des LOSTA Günther Ruckdäschel anders verlaufen?

    Anmerkung: Ich bin überzeugt, auch wenn wohl
    eine Abbldung eines Messers in der Ermittlungsakte ist, dass es k e i n, bzw. k e i n e Bedrohung durch ein -Solches gab!!!!

    Wollen wir einer „unabhängigen Justiz und
    -Rechtsprechung“ auch, bzw. eben hier in Regensburg Vorschub leisten, Herr Veits!

  • waldorf

    |

    Blinder Hass – brutale Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

    So manche Problemzone in deutschen Großstädten gilt inzwischen als „No-Go-Area“ für Polizisten in Uniform. Hass und Gewalt eskalieren – Gewalttäter werden zu einer Bedrohung für die Zivilgesellschaft.

    Weil er die Zivilcourage zeigte, die vielen Bürgern heutzutage fehlt, zahlte Dominik Brunner mit seinem leben: Der Fall des 50-jährigen Geschäftsmannes, der in München von zwei Jugendlichen totgeschlagen wurde, weil er Kindern helfen wollte, hat die Nation entsetzt. Doch leider zeigt sich an diesem brutalen Fall, dass die Hemmschwelle für Gewalt in Deutschland insgesamt sinkt. Vor allem die Gewalt gegen Polizisten hat in vielen deutschen Grosstädten enorm zugenommen, ergaben unsere Recherchen. Angriffe mit Brandsätzen, Steinen oder Eisenstangen auf Uniformierte sind keine Seltenheit, bis hin zum mutmaßlichen Mordversuch. Norbert Siegmund und Andreas Jöhrens mit erschreckenden Szenen aus deutschen Großstädten.

    Polizisten
    „… Vorsicht, Flaschenwürfe! Vorsicht Böller …“

    Polizisten als Opfer – sie sind Zielscheibe grenzenlosen Hasses, zeigt ein Polizeivideo. Hamburg im September. Einsatz am Rande des Schanzenfestes. Die Beamten: einem Hagel aus Flaschen und Steinen ausgesetzt – und übelsten Pöbeleien.

    Passant
    „Du Dreckschwein, Alter! Dein Kind wird sterben. Dein Kind wird sterben bei der Geburt.“

    Die Täter feiern sich im Internet. Gewaltvideos wie Trophäen. Hier greifen Vermummte sogar eine Polizeistation an.

    Mit einem Verkehrsschild versuchen sie, Fenster aufzuhebeln. Dann werfen sie Feuerwerkskörper hinein, sagt die Polizei. Das Gebäude hätte in Flammen aufgehen können. Immer mehr und immer skrupellosere Gewalt beobachten Polizeigewerkschafter.

    Eberhard Schönberg, Gewerkschaft der Polizei Berlin
    „Es geht bei dieser Gewaltanwendung gegen die Polizisten, Polizistinnen nicht um das Erreichen irgendeines eines Ziels, zum Beispiel zu flüchten oder sich einer Festnahme zu entziehen, sondern man hat wirklich das Gefühl, es geht um das Verletzen von Menschen, es geht auch darum, auch in Kauf zu nehmen, dass der zu Tode kommt.“

    Meist sind sie die Zielscheiben: Kleine Beamte der Bereitschaftspolizei, wie der Berliner Polizeiobermeister Andre Baudach. Auch er wurde oft mit Steinen und Flaschen attackiert, sogar mit Brandsätzen. Einst kostete ihn ein Einsatz beinahe das Leben: Bei den Krawallen am Rande der G8-Tagung geriet er in Rostock allein mitten in eine Gruppe Gewalttäter.

    André Baudach, Gewerkschaft der Polizei
    „Ick bin von meiner Truppe getrennt worden. Die Menge hat gejohlt. Man hat versucht, mir den Helm abzureißen. Ick hab extrem starke Schläge auf den Helm gemerkt und hab den festgehalten. Man hat versucht, mich umzureißen. Also im Prinzip, es war eine Eisenstange, mit der auf mich eingeschlagen wurde. Das war ein Mordversuch. Und Sie sehen das auch in deren Augen, was die für einen Hass haben und dass die Dich auch umbringen wollen. Das sehen Sie.“

    Schläge mit Eisenstangen auf den Kopf. Spiel mit dem Leben von Polizeibeamten.

    Und das offenbar immer häufiger und mit immer weniger Skrupeln. Wie in Hamburg oder Rostock, so am 1. Mai in Berlin. Jetzt dokumentiert ein polizeiinterner Bericht die Gefährlichkeit eines Einsatzes in Kreuzberg. Diese Reizgasgranate aus britischen Militärbeständen, gegen Polizisten eingesetzt.

    Es fliegen Molotowcocktails Richtung Polizei. Dabei nehmen die Gewalttäter offenbar auch den Tod von Beamten in Kauf. Deshalb müssen sich jetzt mehrere junge Männer wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Eine neue Dimension von Gewalt in Stadtteilen, die Randgruppen für sich als eigenen Lebensraum beanspruchen.

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    „Das Neue an dieser Geschichte hier ist, dass es stadtteilbezogen um eine Lebensform geht, um eine autonome Gestaltung von gesellschaftlichen Lebensformen, die versuchen, den Staat außen vorzuhalten.“

    Staat unerwünscht. Selbst Verkehrspolizisten wird das vermittelt – mit Gewalt. Eingeschlagen: die Fenster des Streifenwagens.

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    „Die Polizei darf sich nicht darauf einlassen, zurückzugehen aus Schwäche. Das wird von der Gegenseite wahrgenommen und verstärkt die Tendenz zu einer sich abkapselnden Subkultur.“

    Uniformierte Staatsdiener – in den Problembezirken einiger Großstädte längst nicht mehr nur durch politische Gewalttäter angefeindet. Berlin-Friedrichshain, ein linkes Szeneviertel. Hier sind Streifenbeamte wie Karsten Heidel auch alltäglich auf immer schwierigerem Posten.

    Karsten Heidel, Polizeioberkommissar
    „Das fängt oftmals damit an, dass die Maßnahmen, die wir durchsetzen, von dem Bürger oftmals gar nicht Ernst genommen, gar nicht respektiert und auch befolgt werden, so dass es im Ergebnis darin endet, dass es wie zehn Meter hinter uns so kam, dass wir mit einem Kollegen zusammen eine Radfahrerin überprüfen wollten, die auf der Fahrbahn gelaufen ist. Stark alkoholisiert, stark torkelnd, was geendet hat, dass die Dame meinem Kollegen das Nasenbein gebrochen hat mit einem gezielten Kopfstoß und die Dame mir versucht hat, die Waffe raus zu reißen.“

    Selbst beim ganz normalen Streifengang: Unter der Uniform stets eine schusssichere Weste.

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    „Es gibt eine spezifische Verdichtung von Gewalt gegen Polizei aus Szenen heraus, in denen in unserer Winner-Loser-Kultur die Verlierer sich konzentrieren. Es gibt schon auch ein paar andere, die eine normale bürgerliche Existenz haben, aber sehr stark ist die Gruppe derer, die sich abgekoppelt hat vom Staat, und die dann in der Polizei, wenn die einschreiten will gegen irgendwelche Phänomene, in der Polizei den Feind sieht, den Repräsentanten des Staates, dem man als Feind begegnet, den man angreift, wo man offensiv von sich aus auch Verletzungen von Polizeibeamten in Kauf nimmt.“

    Nebenan in Kreuzberg, Wrangelkiez. Über 30 Prozent leben hier vom Staat. 65 Prozent stammen aus Einwandererfamilien. Der Kiez erlangt traurige Berühmtheit, als ein Auflauf von bis zu hundert Menschen versucht, die Festnahme zweier jugendlicher Räuber zu verhindern. Der Stadtteil gilt bis heute als No-Go-Area für Polizisten. Wenn André Baudach allein hierher kommt, dann nur in Zivil. Uniformierte Polizisten kommen hier grundsätzlich nur mit mehreren Kollegen als Verstärkung.

    André Baudach, Polizeiobermeister
    „Wir haben das oft, dass Sie, wenn Sie in einer Straße wie dieser nur mal ein Knöllchen aufschreiben wollen, dann haben Sie schwupp die wupp einen Mob von 15 Personen, der das auch mit Gewalt verhindern will. Und wenn Sie hier Festnahmen machen wollen, könne Sie das eigentlich nur noch im Gruppenrahmen oder Zugrahmen machen.“
    KONTRASTE
    „Sind das Ausnahmesituationen, oder passiert das häufiger?“
    André Baudach, Polizeiobermeister
    „Egal, wo sie hingehen, wo es einen hohen Migrantenanteil gibt, da können Sie als Funkwagen alleine kaum noch was ausrichten, weil Sie halt immer diese Mob-Bildung haben.“

    Randgruppen kapseln sich ab und reklamieren für sich ein Recht auf Gewalt. Wie muss der Staat regieren, damit die Polizei, die im Auftrage aller handelt, Gesetze auch in Problemkiezen durchsetzen kann? Zwischen Gewerkschaft und Wissenschaft entbrennt ein Streit.

    Eberhard Schönberg, Gewerkschaft der Polizei Berlin
    „Diese Leute sind sprachlich nicht mehr zu erreichen. Nicht weil sie nicht Deutsch können, sondern weil sie es nicht wollen. Sie sind jenseits außerhalb des Rechtsstaates, den wir repräsentieren als Polizei Und deshalb glaube ich oder bin überzeugt, dass Sprache allein nicht mehr hilft, sondern Strafandrohung, auch damit Kollegen besser geschützt sind“

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    „Ich halte es für eine komplette Illusion, dass man mit Strafrecht diese Probleme löst. Das ist nur politischer Aktionismus zu tun, als ob man für die Polizei irgendetwas erreicht hätte. Nein die dahinter liegenden Probleme müssen in Angriff genommen werden, die Strukturen, die sich da entfalten, dass es Subkulturen gibt, die sich abkapseln vom Staat, die ihr eigenes Leben leben wollen.“

    Das heißt: Statt Strafverschärfung mehr Polizisten für Problembezirke deutscher Großstädte. Mehr Lehrer und Sozialarbeiter gegen den Frust und zunehmenden Werteverfall. Damit aus einzelnen Brandherden kein Flächenbrand wird.

    Doch seit Jahren sparen Regierungen jeglicher Couleur – bei der Bildung und bei der Polizei. Obermeister Baudach zieht derweil Konsequenzen. Er hat berufliche Pläne.

    André Baudach, Polizeiobermeister
    „Ich hab mich für ne Ausbildungsmission in Afghanistan beworben für die dortigen Sicherheitskräfte, weil das Risiko da getötet zu werden oder verletzt zu werden ist genau so groß wie hier, und es wird wesentlich besser bezahlt.“

    Was sagen Sie? Wie kann die Gewalt gegen Polizisten eingedämmt werden: Schärfere Gesetze oder mehr Geld für Bildung und Sozialarbeit? Schreiben Sie uns, Sie erreichen uns über unsere Internetadresse: http://www.kontraste.de.

  • Aktenzeichen XY

    |

    Diese Lüge sollte der Moderator erkennen können:
    „Schreiben Sie uns, Sie erreichen uns über unsere Internetadresse: http://www.kontraste.de.“
    Das ist aber tatsächlich nicht die Internetadresse von „Waldorf“. Wie „Waldorf“ anders erreichbar ist als über regensburg-digital.de, verrät er nicht. Vor Platzverweis eine gelbe Karte? Sich nach der nachlesbaren „Qualität“ vieler Waldorf-Beiträge als TV-Redakteur auszugeben, zeugt von maßloser Selbstüberschätzung.

  • hans

    |

    aber waldorf!
    Das alles kann doch nicht davon ablenken, daß der junge Mann bereits schwerverletzt von einem Spezial-Polizisten aus sicherer Entfernung erschossen wurde. Wo war die angebliche Notwehrsituation?

  • waldorf

    |

    *aber waldorf!
    Das alles kann doch nicht davon ablenken, daß der junge Mann bereits schwerverletzt von einem Spezial-Polizisten aus sicherer Entfernung erschossen wurde. Wo war die angebliche Notwehrsituation?*

    Hallo Hans,

    vorab, keiner der hier postenden war bei den tragischen Geschehnissen zugegen.

    Trotzdem gibt es hier Irrlichter, die wissen wollen, wie sich der Vorgang abgespielt hat.

    Ich will dazu an sich gar nichts mehr sagen.

    Mir geht es um die Vorverurteilung, mit den grotesken Übertreibungen (einige haben sich sogar dazu verstiegen von „Mord“ zu sprechen).

    Eisenberg kam durch Schüsse aus einer Polizeiwaffe zu Tode. Das ist schlimm.
    Bei der Frage, wie man das Verhalten des Polizeibeamten strafrechtlich zu werten hat, wird es sehr wohl eine Rolle spielen, wie der betroffene Beamte die Situation, auch subjektiv, bewerten mußte.

    Aus der Sicht des Betroffenen: Ein Bürger ruft die Poilzei zu Hilfe, weil er von seinem Mitbewohner, dem Eisenberg mit dem Tode bedroht worden ist. Sie kommen hin und steht einer mit dem Messer in der Hand da, legt es trotz mehrfacher Aufforderung nicht weg und greift dann sogar die Polizisten an. Trotz mehrfacher Schüsse in die Beine setzt er die Angriffe fort. Der Betroffene trifft dann in den oberen Körperbereich. Angesichts der sich häufenden Übergriffe auf Polizisten ist es nicht verwunderlich, wenn die die auf bewaffnete Angriffe objektiv betrachtet, überreagieren.

    Die Polizisten werden für uns, die Bürger tätig und müssen sich dabei den Gefahren die von Kriminellen und Geistesgestörten ausgehen, aussetzen. Sie schützen uns, die Bürger, vor diesen Leuten.

    Schau dir doch mal den Thread über den Kommunalen Sicherheistdienst an. Es sind ja gerade die Bürger, die sich Präsenz durch Sicherheitskräfte wünschen. Manche Gegenden entwickeln sich sogar im beschaulichen Regensburg zu No-Go-Areas. Weil die Polizei infolge Personalmangels nicht wie gewünscht präsent sein kann, versucht die Stadt Regensburg in die Bresche zu springen. Und wie wird das hier im Forum bewertet? Überwachungsstaat und und und.

    Abschließend. Wenn es Notwehr war (davon gehe ich aus), dann wird das Verfahren gegen den Betroffenen eingestellt war. Wenn es keine Notwehr gewesen sein sollte, dann wird das entsprechend verfolgt werden.

  • Manfred Veits

    |

    Neues bringt die SZ – u.a.:
    „Der Vorsitzende des Innenausschusses im Landtag, Joachim Hanisch (FDP), bemängelte, dass „die Fragezeichen in dem Fall immer größer“ würden.
    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/521/489903/text/

  • waldorf

    |

    *Der Vorsitzende des Innenausschusses im Landtag, Joachim Hanisch (FDP), bemängelte, dass “die Fragezeichen in dem Fall immer größer” würden.*

    Da ist dessen Recht. Was immer das auch heißen mag……………….

  • hans

    |

    Aber Waldorf!
    Wenn Sie nicht dabei waren und auch kein Irrlicht sind, woher wissen Sie denn daß es überhaupt ein Messer gibt und von welchen „Angriffen“ sprechen Sie? Oder hatte sich der junge Mann vielleicht einfach nicht so verhalten wie es der Ego-Spezial-Polizist verlangt hat? Vielleicht war der junge Mann einen anderen Umgang mit Menschen gewohnt und konnte sich nicht so schnell an die Machtansprüche des Spezial-Polizisten anpassen?

  • waldorf

    |

    *Wenn Sie nicht dabei waren und auch kein Irrlicht sind, woher wissen Sie denn daß es überhaupt ein Messer gibt und von welchen “Angriffen” sprechen Sie? Oder hatte sich der junge Mann vielleicht einfach nicht so verhalten wie es der Ego-Spezial-Polizist verlangt hat? Vielleicht war der junge Mann einen anderen Umgang mit Menschen gewohnt und konnte sich nicht so schnell an die Machtansprüche des Spezial-Polizisten anpassen?*

    Schon gut,schon gut.

    Dann hatte der Eisenberg halt nicht seinen Mitbewohner mit dem Tode bedroht, hatte kein Messer dabei, hat sich der Aufforderung zum Weglegen der Waffe nicht widersetzt und hat auch keine Polizisten angegriffen.

    Natürlich wißt ihr es aufgrund eurer besseren Erkenntisquellen besser. Nach eurer Lesart werden sich die Polizeibeamten zusammengerottet und den Eisenberg überfallen haben.

    Ich probiers noch einmal:

    Ich habe versucht zu erläutern, daß es bei der Frage der Notwehr auch darauf ankommt, wie es der betroffene Polizist subjektiv erlebt und beurteilt hat. Ob der Eisenberg Waldorfschüler war, Musik studierte und sich in einer Lebenskrise befand, davon wußten die Polizeibeamten nichts.

    Darum auch die Schilderungen, in welchem Umfeld sich Polizisten bewegen müssen (Posting von 12:10 Uhr + der Vorfall in Passau, bei dem einer dem Polizeibeamten die Dienstwaffe entwendet und diesem ins Gesicht geschossen hatte). Das will man halt nicht verstehen.

    Auch gut.

    „Wenn es Notwehr war (davon gehe ich aus), dann wird das Verfahren gegen den Betroffenen eingestellt war. Wenn es keine Notwehr gewesen sein sollte, dann wird das entsprechend verfolgt werden.“

    Die Entscheidung trifft die dafür zuständige Stelle. Bei dieser Entscheidung wird es keine Rolle spielen, was in diesem Forum gepostet wird.

  • hans

    |

    Richtig Waldorf!
    Was Sie hier schreiben spielt keine Rolle für den Strafprozeß. Tatsache ist, daß der junge Mann bereits schwer verwundet war als er von 4 weiteren Kugeln tödlich getroffen wurde. Wie es zu der ganzen Situation gekommen ist, ist nach wie vor nicht bekannt, da die beteiligten Polizeibeamten entweder die Aussage verweigern, teilweise unplausible Aussagen machen oder sich nicht mehr richtig erinnern können/wollen. Also schreiben Sie nicht dauernd so als wenn Sie dabei gewesen wären, es sei denn Sie waren dabei!
    Und das dauernde Ablenken auf andere Geschehnisse ist ebenso unsinnig.

  • waldorf

    |

    + Also schreiben Sie nicht dauernd so als wenn Sie dabei gewesen wären, es sei denn Sie waren dabei!Und das dauernde Ablenken auf andere Geschehnisse ist ebenso unsinnig.*

    **Schon gut,schon gut.

    Dann hatte der Eisenberg halt nicht seinen Mitbewohner mit dem Tode bedroht, hatte kein Messer dabei, hat sich der Aufforderung zum Weglegen der Waffe nicht widersetzt und hat auch keine Polizisten angegriffen.

    Natürlich wißt ihr es aufgrund eurer besseren Erkenntisquellen besser. Nach eurer Lesart werden sich die Polizeibeamten zusammengerottet und den Eisenberg überfallen haben.**

  • Manfred Veits

    |

    Waldorf alias Das Grauen
    – „Komm schon!“

  • hans

    |

    Mensch(?) Waldorf,
    Sie behaupten ständig etwas besser zu wissen und vertreten hier den Glauben an eine Notwehrsituation und somit an eine legitimierte Tötung des jungen Mannes. Die derzeit bekannten Fakten sprechen jedoch dagegen. Die Angehörigen müssen um jeden Zentimeter Aufklärung kämpfen, alleine das ist schon ein Skandal!

  • Waldorf

    |

    *Die derzeit bekannten Fakten sprechen jedoch dagegen*

    *****“Wenn es Notwehr war (davon gehe ich aus), dann wird das Verfahren gegen den Betroffenen eingestellt war. Wenn es keine Notwehr gewesen sein sollte, dann wird das entsprechend verfolgt werden.”

    Die Entscheidung trifft die dafür zuständige Stelle. Bei dieser Entscheidung wird es keine Rolle spielen, was in diesem Forum gepostet wird.*****

  • Manfred Veits

    |

    @ hans

    Waldorf alias Das Grauen treibt auch auf der SZ-Website sein „Spiel“ – es baut darauf, dass sich die Foristen auf ihn einlassen.

  • Waldorf

    |

    *Waldorf alias Das Grauen treibt auch auf der SZ-Website sein “Spiel” – es baut darauf, dass sich die Foristen auf ihn einlassen.*

    Dazu nur soviel. Ich habe noch nie in der SZ gepostet.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    Warum geben Sie hier überhaupt noch irgendwelche Kommentare ab? Jeder weiß mittlerweile, daß diese letzten Schüße keine Notwehr mehr waren; und wäre mein Sohn der Schütze gewesen, würde nich ihn vermutlich genauso wenig verstehen, wie jetzt diesen Polizisten. Daß die Polizei in Regensburg keinen guten Ruf mehr hat, zeugt aus dem Verhalten der Staatsanwaltschaft und der Polizei nach dem Verbrechen. Aufklärung tut Not. Aber selbst jetzt immer noch zu behaupten, es sei Notwehr ist unverschämt und durch Ihre Beispielgeschichten von Gemeinheiten gegenüber der Polizei vom eigentlichen Problem abzulenken erst recht.

  • waldorf

    |

    +Warum geben Sie hier überhaupt noch irgendwelche Kommentare ab?+

    Ich poste hier aus dem gleichen Grund wie andere, beispielsweise Sie, auch.

    ++Jeder weiß mittlerweile, daß diese letzten Schüße keine Notwehr mehr waren**

    Nein, das das „wissen“ allenfalls die Vorverurteiler und Ehrabschneider, denn die verbindliche Bewertung durch die zuständige Stelle ist noch nicht erfolgt.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    Kennen Sie den Bericht denn nicht vom 4.10. in Mona Lisa?
    Ich schneide keinem die Ehre ab.
    Aber Sie verhalten sich wie unser ehemaliger Kanzler Schröder. Selbst als er die Wahl verloren hatte, schrie er immer noch, er sei der Sieger. Ich bin mir sicher, selbst wenn der Todesschütze zugibt, einen Fehler gemacht zu haben, rufen Sie noch laut Notwehr.

  • Uwe Fritz

    |

    Der waldorf suggeriert mit seinem Nickname das er eine antiautoritäre Erziehung genossen hätte. Letztendich hat er eine geistig total vernagelte Sicht.
    Dem ist nicht zu helfen!

  • Das Grauen

    |

    „Waldorf alias Das Grauen“

    Herr Veits, ich habe gerade eben erst diesen thread gefunden, und kann nur bestätigen, daß ich nicht „Waldorf“ bin. Der einzige „Waldorf“, den ich kenne, ist ein Salat! Aber wenn wir schon bei Verschwörungstheorien sind, wie wär’s denn, wenn ich mich darüber auslasse, daß Sie sicher der user „Jan2bach“ bei der Sueddeutschen sind, und womöglich von der Familie Eisenberg für Ihre Kommentare bezahlt werden? Ich habe natürlich keinerlei Beweise dafür, aber das hat Sie ja auch nicht von Ihrer an den Haaren herbeigezogenen Verdächtigung abgehalten!

  • Das Grauen

    |

    „Der waldorf suggeriert mit seinem Nickname das er eine antiautoritäre Erziehung genossen hätte.“
    Oder er suggeriert, daß er so heißt! Oder daß er gerne Waldorf-Salat isst. Oder daß das Waldorf-Astoria in NewYork sein Lieblingshotel ist. Junge Junge, das Niveau der Diskussion hier ist ja noch niedriger als bei der Sueddeutschen…

    Für mich suggeriert „Uwe Fritz“ übrigens, daß der User ein Fan von Uwe Seeler und Fritz Walter ist. Vielleicht sollte er lieber Fußball kommentieren. :P

  • waldorf

    |

    * Ich bin mir sicher, *

    Genau das ist ja dein Problem.

  • hans

    |

    Waldorf macht seine Spielchen, denn er wünscht sich offensichtlich ganz persönlich so sehr, dass es Notwehr war. Sicher wird er (oder sie) dafür (Ab)Gründe haben. Es wird jedoch zum Strafprozeß kommen und dabei wird weitere Klärung erfolgen. Der Todesschütze und evtl. auch seine Gehilfen werden zur Rechenschaft gezogen werden. Es dauert nur seine Zeit!

  • Johannes Mühlbauer

    |

    Lassen Sie doch Herrn „Waldorf“ seine Einstellung / Meinung! Denn im Prinzip hat er recht, wenn er postet, dass eine legitimierte Stelle (hier: das Gericht) feststellen wird, ob und inwieweit Notwehr bzw. eine Überschreitung derselbigen vorliegt.

    Dabei ist den „kritischen“ Mitkommentatoren zuzubilligen, dass die „Notwehrthese“ der Staatsanwaltschaft aufgrund der derzeit der Öffentlichkeit bekannten Daten nur schwer nachzuvollziehen ist.

    Dennoch wird eine öffentliche Vorverurteilung des Polizisten Herrn Eisenberg leider auch nichts mehr nutzen. Statt dessen muss unser Augenmerk nun darauf liegen, keine weiteren Opfer zu generieren. Diese möglichen Opfer sind namentlich der Polizist (falls er doch Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründe vorbringen kann, daher von Gesetzes wegen „unschuldig“ ist – soweit er das sein kann – und nun – beispielsweise hier – vorverurteilt wird) oder die Gerechtigkeit bzw. der Rechtsstaat (falls der Polizist „schuldig“ ist im Sinne des Gesetzes und durch falsche / mangelnde Sachaufklärung davon kommt). Dabei wird eine Untersuchung durch unabhängige Richter zeigen, wie es wirklich war.

    Mir persönlich tut derzeit der Polizist leid (natürlich weniger als Tennessee, aber dennoch). Denn hätte die Staatsanwaltschaft nicht mit Vorverurteilungen bzw. Vorfreisprüchen angefangen (auf die auch ich zunächst reingefallen bin), so hätte sich die ganze Untersuchung nicht so seltsam entwickelt. Die widerlegte aber zunächst von der StA gepredigte „öffensichtliche Unschuld“ des Polizeibeamten aber hat nun zum Gegenteil geführt, nämlich dazu dass der Polizist nun von allen für „schuldig“ gehalten wird.

    Um also nicht noch mehr Opfer zu produzieren, bitte ich allgemein um Zurückhaltung. Es wird wohl kaum ein Mitkommentator davon ausgehen, dass der Polizist Tennessee gerne erschossen hat oder dass er nun nicht unter der öffentlichen Anklage seines Handelns leidet.
    Geben wir also einem fairen Verfahren ohne Vorverurteilung eine Chnace. Dabei bleibt es jedoch – ob der schlechten Erfahrung mit der StA – unsere Aufgabe bzw. die Aufgabe der Öffentlichkeit und der Journalisten, dieses Verfahren auf Fairness zu prüfen und ggf. auftretende erneute Widersprüche kritisch zu hinterfragen. Ich vertraue dabei auf die Unabhängigkeit der zuständigen Richter (anders als die nicht unabhänige StA) und den bereits aufgebauten öffentlichen Druck, nun nichts mehr zu verheimlichen.

    Abschließend danke ich den Rechtsanwälten der Hinterbliebenen, welche die einsteige Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft offengelegt haben. Und persönlcih frage ich mich noch, wie lange sich Herr Ruckdäschl wohl noch in seinem Sessel halten kann. Denn wer so einseitig agiert und daher die Verantwortung für das nun hersschende Chaos trägt, der sollte seinen Sessel räumen.

    Trotz allem: Bis zu einem rechtskräftigen Urtei sollten wir auch „Walldorf“ seine Position lassen, denn wie ein solches Verfahren ausgeht wissen wir erst, wenn es soweit ist.

  • Manfred Veits

    |

    Waldorf – Das Grauen

    „Ach komm(t)!“

    Sehr geehrter Herr Veits,

    eine Überprüfung zeigt: Die beiden User „Waldorf“ und „Das Grauen“ sind nicht identisch. Damit sollte das geklärt sein.

    Die Redaktion

  • waldorf

    |

    @hans und Johannes Mühlbauer

    +Dabei wird eine Untersuchung durch unabhängige Richter zeigen, wie es wirklich war.+
    ++wie ein solches Verfahren ausgeht wissen wir erst, wenn es soweit ist.++

    Genau so ist es.

    In diesem Punkt hier:

    ++nämlich dazu dass der Polizist nun von allen für “schuldig” gehalten wird.++

    bin ich nicht Ihrer Meinung. In der Öffentlichkeit herrscht nach meiner Wahrnehmung die gegenteilige Meinung vor.

    + Es wird jedoch zum Strafprozeß kommen und dabei wird weitere Klärung erfolgen. +

    Das ist ja schon ein kleiner Anfang, wenn du einräumst, daß nicht die Poster in einem Forum, sondern ein Gericht den Sachverhalt klären kann.

    Bleibt abzuwarten, ob es überhaupt zur Klageerhebung durch die Staatsanwaltschaft kommt und falls ja, wie das Gericht ggf. entscheidet.

  • hans

    |

    waldorf:
    „Das ist ja schon ein kleiner Anfang, wenn du einräumst, daß nicht die Poster in einem Forum, sondern ein Gericht den Sachverhalt klären kann.“

    Sie verdrehen mal wieder nach Ihrem Wollen!
    Die Angehörigen müssen darum kämpfen, dass es zum Strafprozeß und damit zur weiteren Aufklärung kommt. Wenn es nach Ihnen geht, dann heißt die Devise „Notwehr – Klappe zu – weiter so!“
    Das hat mit Demokratie nichts zu tun, aber träumen Sie ruhig weiter.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    zur Klageerhebung kommt es mit Sicherheit, egal von welcher Seite; und wie die Sta denkt, weiß hier mittlerweile auch jeder.

  • Michael

    |

    Zahlt Minister Herrmann seine Dampfdiskutanten per Zeile oder per Beamtenpension?

  • Das Grauen

    |

    „Zahlt Minister Herrmann seine Dampfdiskutanten per Zeile oder per Beamtenpension?“
    Keine Ahnung. Aber vielleicht sollte ich mal nachfragen? Ich hätte grundsätzlich nichts gegen ein Zusatzeinkommen. Was man da wohl verdienen kann? Hey, Leute, was zahlen denn Tronicsek, Tesseraux & Co. aus der Spendenkasse?

  • Waldorf

    |

    +zur Klageerhebung kommt es mit Sicherheit, egal von welcher Seite; und wie die Sta denkt, weiß hier mittlerweile auch jeder.

    Vorab. Für die Frage der Klageerhebung ist es nicht egal, „wie die Staatsanwaltschaft denkt“. Es ist die Staatsanwaltschaft die entscheidet, ob sie Anklage erhebt oder nicht.

    Wer auch immer mit „jeder“ gemeint ist (vermutlich die Befürworter hier im Forum), die können nicht wissen, weil es eben die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Klage erhoben wird.

    Im Übrigen wäre es möglicherweise sogar i.S. der betroffenen Polizisten, wenn Klage erhoben wird. Wenn sie freigesprochen werden, dann haben die Vorverurteiler und Ehrabschneider eine Lektion in Punkto Unschuldsvermutung bekommen.

  • Sternenfee

    |

    Qwaldorf
    Ich hoffe auf einen mutigen Richter, der sich nicht von politischen Zwängen leiten läßt……

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    Werter waldorf,
    was gibt es noch zu diskutieren… 4 Schuß auf einen schwerstverletzten Menschen…..hier Unschuld zu beweisen…. auf die Argumentation bin ich gespannt.

  • Sternenfee

    |

    @ das Grauen
    …gehn uns die Argumente aus, werden wir primitiv….

  • Bürger

    |

    *was gibt es noch zu diskutieren…*

    Ob die herbeigerufenen Polizeibeamten beider Abwehr der Angriffe des zu Tode gekommenen Eisenberg ev. die Grenzen der Notwehr überschritten haben brauch in der Tat nicht mehr diskutiert zu werden. Es bleibt abzuwarten, wie es zunächst die Staatsanwaltschaft und ev. später das Gericht beurteilen.

    *Ich hoffe auf einen mutigen Richter, der sich nicht von politischen Zwängen leiten läßt……*

    Davon gehe ich aus, daß das Gericht den Sachverhalt in der gebotenen Weise behandelt.

  • Sternenfee

    |

    @Grauen
    Sie sagen oft, daß die Polizisten die Gefahr der Fremdgefährdung bändigen mußten; –> was ist denn dann mit dem Schuß aus dem Fenster? — > haben sie sich mal den Tatort angesehen?–> da ist eine öffentliche Straße; ggüber ein Garten, in dem normalerweise Kinder sind. Gehen wir per Zufall vorbei und werden aus Versehen erschossen, wie würde denn da die Argumentation lauten? Selber schuld, daß Du vorbeigegangen bist?

  • Das Grauen

    |

    Liebe Sternenfee, es mag ja sein, daß Ihnen die Argumente ausgehen, aber primitiv finde ich Sie nicht! Ich respektiere Ihre Meinung, Sie möchten eben an eine perfekte Welt glauben, wo alles immer fehlerlos abläuft, und am Ende gut ausgeht. Meine Haltung ist da etwas zynischer, und wegen der unterschiedlichen Grundeinstellung werden wir beide in diesem Fall wohl auch keinen gemeinsamen Nenner finden.

    Allerdings gehen mir, wie Sie vielleicht inzwischen bemerkt haben, praktisch nie die Argumente aus. Es gibt immer noch Details und Hintergrundinformationen, die nicht erwähnt wurden, aber von Bedeutung sind. Vielleicht hilft damit unsere Diskussion anderen Leser, sich einen umfassenderen Eindruck zu machen. Das wäre doch auch ein positives Ergebnis.

    Und vielen Dank übrigens für die Info mit dem Fenster und der Straße dahinter. Ich bin nicht aus Regensburg, sondern aus Norddeutschland, und aus den Videos war das Umfeld des Hauses nicht so klar ersichtlich. Seien wir froh, daß keinem Außenstehenden etwas passiert ist. Wenn in bewohnter Umgebung geschossen wird, besteht natürlich immer eine gewisse (geringe) Gefahr, daß ein Außenstehender getroffen wird. Daher darf der Schußwaffeneinsatz nur das allerletzte Mittel sein. Und so haben es die Polizisten ja auch gehandhabt, die Pistolen wurden erst eingesetzt, als alles andere gescheitert war, und eine direkte, und zwar erhebliche Gefahr, für die Polizeibeamten bestand.

    Ich weiß, Sie sehen das nicht so, aber wenn man Ihre Anforderungen zu Grunde legen würde, könnte man überhaupt keine Polizisten mehr auf die Straße schicken. Sie gehen von perfekten Supermännern (und -frauen) aus, die jede Situation mit bloßen Händen meistern, und wo gefährliche Täter ohne Verletzungen überwältigt werden können. Solche Übermenschen gibt es nicht. Und solche Anforderungen zu stellen ist unrealistisch und unfair.

  • Sternenfee

    |

    @Grauen
    Nein ich hoffe nicht auf Supermänner und frauen, dann ware das Leben langweilig; aber gerade aus meiner gesunden Portion Zynismus heraus verurteile ich Menschen, die immer glauben Recht zu haben, egal was sie tun. Und wenn sie dann einmal dabei erwischt werden falsch reagiert zu´haben, dann dermaßen unverschämt zu sagen es sei Notwehr. Am Anfang des ganzen Gschehens haben die Polizisten sogar behauptet, den Getöteten nur 4 x getroffen bzw. geschoßen zu haben. Nachzulesen in all den >Zeitungsberichten, die es zu diesem Zeitpunkt gab. Tut mir leid, wenn ich 2 Magazine leerschieße, kann ich doch vor meinem Vorgesetzten, in diesem Fall Herr Ruckdäschel nicht behaupten, daß nur 4 x geschossen wurde.Die beteiligten Polizisten „Hätten doch wissen müssen (:-) )“ daß man bei einer Obduktion der Leiche sieht, daß es nicht nur 4 Schüße/Treffer waren. Das zum Thema Supermann.

  • Das Grauen

    |

    „dann ware das Leben langweilig“
    Toll! Auch wir sind mal einer Meinung. :-)
    Aber was Sie über die angeblichen Falschaussagen der Polizisten nach der Tat schreiben habe ich so nicht im Gedächtnis. Meiner Erinnerung nach haben die Polizisten öffentlich überhaupt nichts gesagt (wie es eben so üblich ist in solchen Fällen), und Rücksäckle (oder wie der heißt) hat bei der Information der Öffentlichkeit Fakten zurückgehalten. Daß irgendwo aber gestanden hätte, es seien nur vier Schuß gewesen, kann ich wirklich nicht bestätigen. Haben Sie mal einen Link so einer Meldung?

  • Sternenfee

    |

    @das Grauen
    Einfach auf die Seite gehen, welche die Angehörigen eingerichtet haben; dort sind alle Berichte.

  • Das Grauen

    |

    Sternenfee, die meisten hab‘ ich schon löngst gelesen, da war aber nix dabei, wo nur von vier Schüssen die Rede war. Können Sie eigentlich auch mal was konstruktives beitragen, oder gehören Sie zu denen, die immer was auszusetzen haben, und sich von vorne bis hinten nur bedienen lassen?
    8-/

  • waldorf

    |

    @Das Grauen

    Ich kann nicht umhin, deine Geduld zu bewundern :)

  • Das Grauen

    |

    Nach knapp zehn Jahren von Diskussionen im Internet hat man das raus, lieber Waldorf. Oder einen Nervenzusammenbruch. Humor hilft dabei auch, latürnich. Abgesehen davon sind mir viele der Diskussionsgegner hier grundsätzlich sympathisch, auch wenn ich glaube, daß sie in diesem Fall falsch liegen. Man sollte nie vergessen, daß man vielleicht beim nächstenmal, bei einem anderen Thema, auf einer Seite stehen kann…

  • Sternenfee

    |

    @das Grauen
    Keine Argumente?—> persönlicher Angriff. Kenn ich schon von Ihnen.

  • waldorf

    |

    @Das Grauen

    In dem anderen Thread zum Thema „Eisenberg“

    http://www.regensburg-digital.de/?p=4911#comments

    werden Niveau und Charakter dieser Leute, die vorgeblich „gute Menschen“ sein wollen, erkennbar.

    Wie gesagt, ich bewundere deine Geduld und deine Toleranz.

  • Sternenfee

    |

    Schon mal den Artikel über die Sicherheitswaht gelesen? Sie laufen unbewaffnet, einem wurde bereits ein Messer an den Hals gehalten, es benötigte viel Psychologie, aber der Angreifer ließ das Messer fallen.

  • waldorf

    |

    *Sicherheitswaht *
    *Sie laufen unbewaffnet, einem wurde bereits ein Messer an den Hals gehalten,*

    Traurig, traurig diese Vorfälle. Es laufen wirklich viele Kriminelle und Geisteskranke rum. Gott sei dank gibt es Polizeibeamte, die uns vor diesen Gefahren schützen.

  • Das Grauen

    |

    Hallo, Sternenfee! Ja, na klar lese ich jeden Morgen beim Kaffeetrinken die Zeitung: Spiegel, Sueddeutsche, und NY Times online. Allerdings nicht die „Blizz“ von vor 6 Tagen. Und der dort interviewte Sicherheitswächter hat viel Glück gehabt. Wie so etwas auch ausgehen kann, zeigt ein anderer Fall, wo auch „gewaltlos“ versucht wurde, eine riskante Situation zu schlichten:

    „Weil er einen Polizisten fast getötet hat, muss sich seit gestern ein 19-jähriger aus Mutterstadt vor der Jugendkammer des Frankenthaler Landgerichts verantworten. Beim Versuch, eine Schlägerei zwischen Jugendlichen auf dem Straßenfest in Limburgerhof zu beenden, wurde ein Polizist in Zivil erst zu Boden geschlagen und dann mehrmals ins Gesicht getreten und fast getötet. Dabei erlitt der 49-jährige Polizist eine schwere Mittelgesichtsfraktur mit Jochbein-, Oberkiefer- und Augenhöhlenbruch sowie einen Trümmerbruch des Nasenbeins. Die Wiederherstellung des Gesichts gelang nur durch mehrere Operationen, bei denen Plastiken, Schienen und Schrauben einsetzt wurden.“
    http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/6129510.htm

  • Sternenfee

    |

    @grauen/waldorf
    Ich denke, ich weiß, warum hier außer Euch beiden kaum noch einer schreibt. Man schreibt elieber in einem anderen Forum, als sih Euren Mist noch reinzuziehen. Spätestens bei der Verhandlung hören wir uns wieder, wenn ein Täter verurteilt wird. Mal sehen, was es bei diesem Tatbestand der letzten 4 Schüße für den Täter gibt. Von meiner Seite muß ich sagen, daß sich meine ganze Familie, sowie die meisten meines Freundeskreises nicht von einer solchen Polizei beschützen lassen wollen.

    Und diese Mannschaft seit dem Fall Tennessee Ersnt zu nehmen, fällt nicht nur schwer, sondern ist fast unmöglich.

  • Das Grauen

    |

    „Ich denke, ich weiß, warum hier außer Euch beiden kaum noch einer schreibt.“
    Wieso? SIE schreiben doch noch!
    :P

  • waldorf

    |

    *Spätestens bei der Verhandlung hören wir uns wieder, wenn ein Täter verurteilt wird*

    Eisenberg selber kann wegen seines Fehlverhaltens nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.

    Ob anderen Beteiligten unter strafrechtlichen Aspekten etwas zur Last gelegt werden kann, nur in einem entsprechenden Verfahren entschieden werden. Ob so ein Verfahren durchgeführt wird und wie es ggf. ausgeht, wird man abzuwarten haben.

    Sollte ein Verfahren stattfinden, wird das Gericht die einschlägigen Regeln anwenden und sich bei seiner Entscheidung nicht davon beeinflußen lassen, wie Außenstehende dies beurteilen.

    Wer glaubt weiterhin vorverurteilen zu müssen, der muß das halt weiter tun.

  • grace

    |

    „Eisenberg selber kann wegen seines Fehlverhaltens nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden“
    Hmm, hätte ihm sonst ein Findiger vielleicht die Kosten überwälzen können?
    Jede Patrone a 20€, 1L Spray…oder so..

  • waldorf

    |

    “Eisenberg selber kann wegen seines Fehlverhaltens nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden”
    **Hmm, hätte ihm sonst ein Findiger vielleicht die Kosten überwälzen können?
    Jede Patrone a 20€, 1L Spray…oder so..**

    Wäre es zu einem Verfahren gegen Eisenstein gekommen und wäre er, z.B. wegen der Bedrohung seines Mitbewohner, oder wegen seines Angriffs gegen die Polizeibeamten verurteilt worden, dann dann hätte er in der Tat die Verfahrenskosten tragen müssen. Da muß niemand besonders findig sein, das sind die Regeln.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf/Grauen
    Adios Ihr Unwissenden; ich begebe mich in das interessantere Forum und Euch kann ich nur sagen, daß Ihr Euch mit Euren letzten Bemerkungen selbst disqualifiziert habt, Ernst genommen zu werden.
    Wenn jeman einen anderen tötet, ist er ein Täter, egal ob Polizist oder nicht. Und dafür wird er zur Rechenschaft gezogen, ob Ihr wollt oder nicht.

  • waldorf

    |

    *Wenn jeman einen anderen tötet, ist er ein Täter*

    eben nicht, eben nicht. Aber ich weiß ja aus deinen Äußerungen weiß ich, daß du da mit der Bewertung strafrechtlichen Tatbestände, u.s. Rechtfetigungsgründe, überfordert bist.

    *“ Und dafür wird er zur Rechenschaft gezogen, ob Ihr wollt oder nicht.**

    „…wie’s wieder siedet, wieder glüht…“

    Warte halt ab, bis die zuständigen Stellen das bewertet haben. Was Poster in diesem Forum wollen ist irrelevant.

  • hans

    |

    Für Waldorf noch einmal ganz langsam:
    Wer etwas getan hat, der ist ein Täter!
    Wer etwas strafbares getan hat, der ist ein Straftäter! Der spezielle Spezial-Polizist hat den jungen Mann mit 4 weiteren Schüssen erschossen (nachdem der junge Mann bereits durch 8 Kugeln schwer verwundet war) und ist daher auf jeden Fall ein Täter. Ob er damit eine Straftat begangen hat, wird sich noch in einem Strafprozeß herausstellen.

  • waldorf

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    Nur soviel. Es gibt Situationen, in denen es gerechtfertigt ist, einen anderen zu verletzen oder zu töten. Nennt sich Notwehr.

    Mit der Klärung, ob nun Notwehr vorliegt, oder nicht, wird sich ein Gericht befassen. Das ist auch die einzige Stelle, die diese Frage verbindlich klären kann. Und bis dahin gilt in unserem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung.

  • Sternenfee

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    @waldorf
    wer auf einen schwerstverletzten Menschen schießt, ist ein Straftäter.

  • Sternenfee

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    @waldorf
    und so wird es auch ein Staatsanwalt und Richter sehen…..lieber Waldorf, siehe Kommentar Dr. Müller vom 20.10.

  • waldorf

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    +wer auf einen schwerstverletzten Menschen schießt, ist ein Straftäter.+

    *Es gibt Situationen, in denen es gerechtfertigt ist, einen anderen zu verletzen oder zu töten. Nennt sich Notwehr.

    Mit der Klärung, ob nun Notwehr vorliegt, oder nicht, wird sich ein Gericht befassen. Das ist auch die einzige Stelle, die diese Frage verbindlich klären kann. Und bis dahin gilt in unserem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung.*

  • Sternenfee

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    @waldorf
    noch mal zum mit schreiben..lesen..denken..:
    Schwerstverletzter Mensch–> Schußabgabe vom Gegenüber (sprich in diesem Fall „Täter“) Die deutsche Justiz wird diese Anklage zulassen.

  • waldorf

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    Für Einsichtsunfähige/-unwillige noch einmal eine Wiederholung (ganz langsam):

    *+wer auf einen schwerstverletzten Menschen schießt, ist ein Straftäter.+

    *Es gibt Situationen, in denen es gerechtfertigt ist, einen anderen zu verletzen oder zu töten. Nennt sich Notwehr.

    Mit der Klärung, ob nun Notwehr vorliegt, oder nicht, wird sich ein Gericht befassen. Das ist auch die einzige Stelle, die diese Frage verbindlich klären kann. Und bis dahin gilt in unserem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung.*

  • Sternenfee

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    @waldorf
    Einsichtsunwillig sind sie; Schwerstverletzt; da braucht man nur zu warten, daß der Verletzte sich hinlegt, da sein Blutverlust zu groß sein wird; da braucht man nicht mehr drauf zu schießen; sogar Kindergartenkinder haben den IQ das nachzuvollziehen; ich sehe auch bei Ihnen nur den verzweifelten Versuch sein Hemd zu retten. Man kann nicht auf Notwehr plädieren, wenn diese nicht vorliegt; nicht einmal ein Staatsanwalt und auch Sie werden sehen, daß sich die Gerichte damit beschäftigen und bei denen setze ich einen höheren IQ voraus, als bei Ihnen.

  • Sternenfee

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    @waldorf
    ich weiß, daß sie glauben, daß es keine Verhandlung gibt, da sich die Sache so lange hinzieht; aber sie werden sehen, da´sich dieser Polizist verantworten muß.

  • waldorf

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    Ich lege auf eine persönliche Auseinandersetzung keinen Wert und begebe mich nicht auf das Niveau persönlicher Angriffe und Mutmaßungen über mangelnde intellektuelle Fähigkeiten anderer Forenbesucher.

    Nur soviel dazu:
    * Man kann nicht auf Notwehr plädieren, wenn diese nicht vorliegt;*

    Diese Feststellung kann verbindlich nur von einer Stelle etroffen werden können, nämlich dem Gericht. Sie wurde nicht getroffen, das Gericht mit dieser Angelegenheit noch nicht einmal erfasst.

    Behauptungen über angeblich vorliegende Straftaten sind Vorverurteilungen. That’s all

  • Sternenfee

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    @waldorf
    man kann bei Ihrenm Kommentar wirklih nur sagen, lese Kommentar 20.10. Dr. Müller.

  • waldorf

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    ***Ich lege auf eine persönliche Auseinandersetzung keinen Wert***

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