Zu Bischof Voderholzers Rede vom „Missbrauch des Missbrauchs“

Warum der Regensburger Bischof den Medien Verleumdung der katholischen Kirche vorwirft

Ende Oktober hat sich der Regensburger Bischof Voderholzer mit einer Predigt an sein Kirchenvolk gewandt. Anlass war die MHG-Studie, „die uns als Kirche von Regensburg in den letzten Wochen arg zugesetzt und viele Gläubige stark verunsichert“ habe. Wie schon sein Vorgänger unterstellt der Regensburger Bischof Medien und Kritikern ein politisches Kalkül und greift dabei sogar auf die reaktionäre und täterschützende Floskel vom Missbrauch mit dem Missbrauch zurück.
Unser Gastautor Alfred Gassner antwortet Voderholzer. Er ist Jahrgang 1939, wurde 1950 Seminarschüler im Studienseminar St. Augustin in Weiden und musste dort sexuelle Übergriffe durch einen Kleriker erleiden. Mit der Begründung, er sei eine moralische Gefahr für die Mitschüler und das Ansehen des Hauses, wurde Gassner des Seminars verwiesen. In die MHG-Studie ist der „Fall Gassner“ nicht  eingeflossen, weil der übergriffige Kleriker nicht im Auftrag des Bistums sondern nur für seinen Orden arbeitete.

Ein Kommentar von Alfred Gassner, Regensburg

Spricht vom „Missbrauch des Missbrauchs“: Bischof Rudolf Voderholzer. Foto: Archiv/ Staudinger

Voderholzer: Medien und Strafanzeige erstattende Professoren wollen Kirche verleumden

In seiner Predigt zur Wolfgangs-Woche 2018 verteidigt Bischof Voderholzer den katholischen Pflichtzölibat für Priester und damit das katholischen Herrschaftssystem und dessen Eigengesetzlichkeit: er spricht das sexuelle Enthaltsamkeitsgebot für Priester von jeder Ursächlichkeit für das kirchliche Missbrauchsdilemma frei. Die Medien und die Strafanzeige erstattenden Professoren würden das Missbrauchsthema instrumentalisieren, um die Kirche zu verleumden und ihr zu schaden.
Missbrauch an Schutzbefohlenen ist ein kriminelles Dreiecksgeschehen: den Opfern treten nicht nur die pervers handelnden Täter als Einzelpersonen zu nahe, sondern auch die institutionelle Kirche als Mittäterin, deren tatenloses Zuschauen die strafbaren Aktionen der Täter ja erst ermöglicht hatte.

Die katholische Kirche verlangt einerseits von ihren Priestern auf Lebensdauer den Verzicht auf jegliche Sexualität; Priester müssen ihre Triebhaftigkeit verdrängen oder im Dunklen auszuleben. Diese künstlichen Tabuzonen um die Sexualität können (müssen aber nicht zwingend) zu Persönlichkeitsstörungen führen, die irgendwann ein perverses Gelüste nach Befriedigung suchen und dann strafrelevant werden. Von daher spricht nach meiner Lebenserfahrung mindestens eine hohe Wahrscheinlichkeit für versteckte Zusammenhänge zwischen Zölibat und sexueller Gewalt.

Zölibat ist für Bischof „die Lebensform Jesu und der Apostel“

Voderholzer bestreitet diesen zuletzt auch von der MHG-Studie zumindest angedeuteten Zusammenhang erbost, kann das Gegenteil aber nicht beweisen. Stattdessen lenkt Bischof Rudolf von der eigentlichen Frage ab, in dem er dogmatisch und ohne jeden Bezug behauptet, die unverrückbare Grundlage des Zölibats sei „die Lebensform Jesu und der Apostel“.

So eingeordnet darf man aus Voderholzers Turbo-These wohl auch schließen, dass er solche Beweise nicht in Händen hat und andere Ziele verfolgt. Ich vermute, dass ihm die Aufarbeitung der historischen Missbrauchslast zu anstrengend wurde und er nicht generell ausschließen kann, dass der Pflichtzölibat vermutlich doch ein wesentliches Glied in der Ursachenkette des kirchlichen Missbrauchsgeschehens ist. Seine Argumentation ist zudem unredlich.

Niemand wirft der Kirche oder der Gesamtheit katholischen Priester ernsthaft vor, alle Priester wären wegen des Pflichtzölibats Missbrauchstäter oder generell missbrauchsanfällig. Die öffentliche Anklage richtet sich ausschließlich gegen die institutionelle Presbyterkirche und moniert deren systembedingtes, institutionelles Versagen bei der Abwehr und Aufdeckung der bekannten und unbekannten Missbrauchsfälle an Schutzbefohlenen in kirchlichen Einrichtungen. Die Kritik benennt als Gründe für dieses Versagen vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung der Dienstaufsichtspflicht, Vernachlässigung von Präventionspflichten, Vertuschen, Leugnen, Aktenmanipulationen, Verletzung von Anzeigepflichten, die in ein regelrechtes geheimes Täterschutzprogramm für klerikale Missbrauchstäter mündeten. Diese Vorwürfe sind berechtigt und längst amtlich eingestanden. Allein, Konsequenzen will Voderholzer offenbar keine ziehen.

Altarkulissen im altrömischen Stil

Voderholzers Appell hat meines Erachtens etwas ganz anderes im Auge. Er macht Kirchenpolitik in eigener Sache. Er bereut nicht wirklich das tatenlose Zuschauen und das Täterschutzprogramm seiner Amtsvorgänger bei der Duldung von Missbrauchstätern in den eigenen Reihen und leitet keinerlei Konsequenzen daraus ab. Voderholzer ist offensichtlich schon wieder dabei, Altarkulissen im altrömischen Stil um die Presbyterkirche zu bauen, um nach dem Aussitzen des Missbrauchsskandals die Kirche wieder auf die alten Pfade einschwenken zu lassen. Sein Fernziel ist die Erhaltung der außerstaatlichen Eigengesetzlichkeit und Immunität der Kirche. Auch in der Zukunft soll niemand in die Lage versetzt werden, hinter die Kulissen der Ordinariate zu schauen. Darf man Voderholzer so gesehen überhaupt noch glauben und vertrauen?

Der Regensburger Bischof sollte lieber initiativ, sichtbar und glaubwürdig bereuen, im eigenen Haus aufräumen, präventiv Akten öffnen, institutionelle Versäumnisse transparent machen. Der institutionelle Schutz der Kirche für Missbrauchstäter war in sich schon so böse, als dass man den Missbrauch nochmals hätte missbrauchen können, unabhängig davon, ob nun der Pflichtzölibat als solcher allein oder nur mit-ursächlich war oder nicht. Bischof Voderholzer hat das offensichtlich immer noch nicht kapiert, wie seine irrlichternde Predigt zur MHG-Studie zeigt.

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Kommentare (56)

  • Suarez

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    Bischof Müller – der laut P. Mertes vertuschte – wird Kardinal.
    GV Fuchs – der nachweislich – unbegründete Ablehnungen für Entschädigungszahlungen per Serienbrief schickte – bleibt im Amt.
    DK Frühmorgen, der als Personalreferent sicher nie etwas wirklich von den Neigungen von Peter K. (Riekofen!) wusste, wird Dompropst.
    Bischof Voderholzer leugnet die Realität.

  • R.G.

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    @Stefan Aigner
    @ Martin Oswald
    Herzlichen Dank dafür, dass Sie Herrn Gassner Platz zumaßen, um uns in der ursprünglichen Sprache eines Betroffenen schreiben zu können.
    Das führt mich gleich dazu, der Regensburger Kirche vorhalten zu müssen , sie habe den Opfern keine freien Sprechräume geschaffen, damit verzichte sie bewusst weiterhin auf die positive Gestaltungskraft eines wichtigen Anteils der Gläubigen.

    Hier beschäftigten sich Redakteure und Leser fortlaufend mit der Frage, wie sich die Kirche zu den Opfern von Missbrauch verhält.
    Nimmt sie die durch Wegsehen mitverschuldeten Entwicklungen nun doch endlich wie ein mündiges, erwachsenes, zu Mitgefühl verpflichtetes Gemeinwesen wahr?

    Herr Gassner weist nach meiner Meinung erschreckend treffsicher hin, womit sie wirklich beschäftigt ist, der Restauration alter äußerer Formen, der neuerlichen Vergrößerung des Abstandes zwischen Klerus und Zahlvolk, der weiteren durch das Konkordat sanktionierten Abschottung vom Rechtsstaat.

    Obschon alle mir persönlich bekannten kirchlichen Opfer von kirchlichem Missbrauch zufällig von Tätern vorkonziliärer Grundhaltung gequält wurden – ich wuchs allerdings in deren Hauptburg auf – bietet man aktuell aus diesen „konservativsten“ Kreisen die Erklärung an, Rückkehr zu den alten Werten wäre die Lösung gewesen, schon die Feier der tridentinischen Messe hätte die Triebe gemindert; Hinwendung zur nachkonziliären Kirche habe dagegen Missbrauch ermöglicht.

    In der „Gruppendynamik“ erkennt man die Beschäftigung mit der eigenen Organisationsform in Zeiten durch kriminelle Handlungen von Mitgliedern erzeugter Krisen, und die nachfolgende Wiedereinführung älterer Regeln zum Zwecke der vermeintlichen Stabilisierung, als sicherster Beschleuniger des Verfalls der (hier von innen) bedrohten Gemeinschaft.

    Hier ein Link zur Sichtweise der Priesterbruderschaft Pius X.:
    https://www.fsspx.at/de/news-events/news/vorwort-unsere-schwerkranke-mutter-kirche-41933

    Meine Prognose lautet, die Kirche wird untergehen, weil sie ihre soziale Dimension rasant aufgibt; im Missbrauchsproblem bleibt sie ein warmherzig sich den Opfern zuwendendes öffentliches Gesicht komplett schuldig.
    Bisher haben die Geschundenen noch von der sie verletzenden Insitution menschliche Antworten erbeten.

    Ich fürchte, aufgrund der unzureichenden Reaktionen wird man alsbald die Fragen an den Staat stellen, und Rechtfertigung verlangen, wie er das Konkordat unter solchen Umständen weiterhin begründen zu können glaubt.

  • Nocheinüberlebender

    |

    Diverse Artikel in der NN u. a. „Wir müssen uns schämen“ NN vom 24.11.2018, S. 5

    Gesendet: Montag, 26. November 2018 11:29
    An:
    Vorname Nachname
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wann beginnt die Aufarbeitung in der Kirche? Beim Staat verlief die Aufarbeitung reibungslos und ist bereits abgeschlossen, bei der Kirche nicht! Ich warte bereits seit dem Jahr 2013 auf ein Gespräch! Warum lese ich immer nur in der Zeitung von der Kirche und ich höre nichts? Warum zieht es sich hin und es wird nicht endlich begonnen? Was ist los mit dieser Institution und wie lange soll es noch dauern?

    Nur auf massiven Druck bewegt sich etwas und der Druck hält nun schon Jahrzehnte an und es bewegt sich noch nichts; wie lange soll es noch dauern?

    Mit freundlichen Grüßen

    Da in den „normalen“ Medien, die Kritik an der Kirche nicht aufgenommen wird und weiter unter den Teppich gekehrt und vertuscht wird – nur hier ist das anders in regensburg digital! Ich veröffentliche die Mail an andere Medien einfach hier und zum Artikel: Einfach meine volle Zustimmung und weiter so!
    Lieben Gruß
    Nocheinüberlebender

  • Mathilde Vietze

    |

    In einem irrt sich Voderholzer gründlich: Die meisten Apostel waren
    verheiratet und ob Jesus unverheiratet war, wissen wir nicht. Mög-
    licherweise aber war er mit Maria von Magdala verheiratet.

  • Mr. T.

    |

    Über den Familienstand von Jesus zu spekulieren, ist wie über die sexuelle Präferenz von Ernie oder Bert zu diskutieren. Vielleicht sollten wir erstmal seine Existenz sicherstellen…

  • Mr. T.

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    Vielleicht sollte man Religionsgemeinschaften langsam mal als das betrachten, was sie sind – Strukturen organisierter Kriminalität.

  • Pfui Deibel

    |

    @Mr.T.
    Haben sie gar kein Schamgefühl?
    +Vielleicht sollte man Religionsgemeinschaften langsam mal als das betrachten, was sie sind – Strukturen organisierter Kriminalität+

  • Peter S

    |

    „Vielleicht sollte man Religionsgemeinschaften langsam mal als das betrachten, was sie sind – Strukturen organisierter Kriminalität.“

    Das wird leider noch ein wenig dauern; diesen narzistischen Kinderschänderclub aber auch noch mit Kirchensteuer, Spenden und anderen Zuwendungen zu unterstützen ist ja schon fast Mittäterschaft…

  • Mr. T.

    |

    Nein, da brauch ich mich nicht zu schämen. Mich würds nicht wundern, wenn demnächst Kardinal Marx dasselbe sagt. Einigen in der Organisation gehen auch schon langsam die Lichter auf …

  • Richard

    |

    Die beste aller Antworten ist:
    Austritt aus der Kirche. Nur so kann man den Sumpf trocken legen.

  • Giesinger

    |

    @Richard, können Sie wohl eher nicht. https://www.gehalt.de/news/wer-zahlt-gehaelter-der-pfarrer

    Aber Austreten finde ich immer gut. Ich habe es mit meinem 14. Lebensjahr erledigt.

    Geändert hat sich bei der Kirche allerdings seither nichts. Ich bin nun mittlerweile schon 52, also ein alter Sack, wie Piedro es so trefflich formulierte.

  • Lothgaßler

    |

    Jesus und Zölibat?
    Dafür ist mir zu oft von Salbungen durch Frauenhände die Rede, und die damit beschäftigten Marias waren scheinbar nicht identisch mit jener Maria aus Magdala (so die Bibel-„Wissenschaftler“). Ich glaube, der hats mit der „heiligen Ehe“ nicht so ghabt, deshalb hat er gleich nicht gheirat und sich die Scheidung nach dem Fremdgehen gspart. Später haben die Kirchenoberen dieses dann als Zölibat bezeichnet. Jo mei, praktisch is des scho, und wenns der Jesus gmacht hat, dann is a koa Sünd! Habe ich den Zölibat so richtig verstanden? Bibel-„Wissenschaftler“ bitte melden!

  • aucheinehemaliger

    |

    @ Pfui Deibel
    Schämen sollten sich ganz andere!

  • Nocheinüberlebender

    |

    Ich bin also dazu übergegangen, hier zu schreiben, weil bei den Medien vertuscht, unter den Teppich gekehrt und gelogen wird. Jüngst schon wieder: Der BA-Chef tönt, dass die jobcenter besser seien als ihr Ruf – das Gegenteil ist der Fall. Viele Trostknaben sind in Sozialhilfe gelandet; ich laufe den Mitarbeitern der jobcenter hinterher, die Fehler sind schon gar nicht mehr an zehn Fingern aufzuzählen und es ist eine Schikane. Gerne schreibe ich auch mal einen Artikel – falls ich darf. Wer die Hintergründe kennt, denkt anders, aber es werden immer die gleichen „Experten“, die aber nichts von Trostknaben wissen, in den Medien rauf und runter angeführt und von den Trostknaben kommt nur dann einer zu Wort, wenn so viel Druck aufgebaut wird, dass es nicht mehr unterdrückt werden kann. Ich möchte ja auch nur einmal zu Wort kommen, aber ich werde nur selten oder gar nicht gefragt und in die Ecke der Unwissenden gestellt (wer bitte sollte denn die Situation von Trostknaben besser kennen, als wir?).
    Zu den Vordränglern habe ich nicht gehört und werde ich nie gehören. Mir ist es unangenehm im Rampenlicht zu stehen – das nur ganz nebenbei. Vielmehr platze ich, ich weiß, dass es nicht mit Moral und Gewissen zu vereinbaren ist, denn es ist höchst unmoralisch und gewissenlos, was die Kirche macht und heute wurde ich (!) schon wieder auf der Straße nicht zurückgegrüßt – ich, der ich nicht Täter bin und ein „Täter“ kommt auf mich zu und denkt, den muss man jetzt mal „schneiden“; der Täter schneidet den Trostknaben, am liebsten würde ich den Täter einmal schütteln, damit er mich sieht und wahrnimmt, dass ich vergewaltigt wurde, damit er es begreift!
    https://www.gegen-hartz.de/news/ba-chef-scheele-hat-seine-eigene-definition-von-moral-und-gerechtigkeit-123212

  • Coffin Corner

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    Mit Bashing gegen die Presse in noch viel deutlicheren Worten hat es doch schon der Vorgänger dieses Bischofs probiert. Diesem Herrn werden im Bistum Regensburg jährlich Festgottesdienste für sein 10 jähriges segensreiches Wirken zelebriert. Ob die Domspatzen dabei ehrlich und freudig mitsingen?

    Der hat in seinem Unfehlbarkeitswahn dann gleich die Gerichte bemüht: Ihm wurde aber dort bescheinigt, daß auch er auch nicht in einer Predigt sagen darf, was er will und Meinungen, die von der Lehrmeinung resp. eines Regensburger Bischofs der Kirche abweichen, in Deutschland und auch in Bayern zulässig sind.

  • R.G.

    |

    @Nocheinüberlebender
    Ich freue mich, dass Sie sich melden.
    Sie mit Ihren Gedanken gehören hierher!

    In Diskussionen über Missbrauch an Kindern vermeldeten oberflächliche Personen gerne, heutige kirchliche Würdenträger hätten durch ruhiges Zuhören den Opfern ein nun menschliches Gesicht der Organisation vermittelt.

    Zuhören kann von Mitgefühl, und im anderen Extrem von bösem, planendem, berechnendem Schweigen getragen sein.

    Sie wurden neuerlich von einem frühreren Peiniger nicht wiedergegrüßt; hätte er Sie respektvoll bemerkt, wäre das ein Zeichen seiner Weiterentwicklung zum Menschlicheren gewesen, in Kirchendeutsch, zu Reue und Umkehr.

    Bitte gehen SIE künftig in weitem Bogen an früheren, bis heut nicht gewandelten Tätern vorbei!
    Oder pfeifen Sie zufällig laut!

  • Robert Adam

    |

    Eher habe ich Mitleid mit Jemandem, der einen Fehltritt begangen hat und es aufrichtig bereut, als mit einer Organisation, die jahrhundertelang Menschen gemeuchelt hat und immer noch regelmäßig legal (!) gegen gängiges Recht verstoßen darf, ohne dafür bestraft zu werden! Heuchlerei in Reinform!

  • Mathilde Vietze

    |

    Es steht in keinem Gesetzbuch, daß es verboten wäre, die Kirche zu
    kritisieren. Manche Kommentatoren aber liefern den Reaktionären
    in der katholischen Kirche Munition frei Haus, damit diese ihre Vor-
    urteile zementeiren können. Mit Pauschal-Vorurteilen trifft man nur
    die, die guten Willens sind, den anderen muß man handfeste Argu-
    mente um die Ohren schlagen.

  • Angelika Oetken

    |

    Sehr gute Analyse Herr Gassner!

    Ein Hinweis: der Zölibat, mit dem offiziellen Verbot, Intimpartnerschaften einzugehen, bietet der Institution „Katholische Kirche“ nicht nur die Gelegenheit, ihre Priester und geweihten Diakone ohne große Kosten flexibel einzusetzen, sondern ist auch Anlass, einen großen Teil dieser Männer ihr Leben lang, der schweren Sünde bezichtigen und somit unter Druck setzen zu können. Nicht nur dann, wenn sie sich in irgendeiner Form sexuell betätigen, sondern auch, wenn sie gleichgeschlechtliche Sexualkontakte pflegen. Und da ist der Anteil groß. Ein noch größeres Machtmittel entsteht den KirchenfunktionärInnen, wenn Priester und Dikone Minderjährige missbrauchen, erst recht, wenn es sich um Jungen oder männliche Jugendliche handelt. Bei Mädchen und weiblichen Jugendlichen ist man da viel toleranter, weil der sexuelle Gebrauch, die sexuelle Ausbeutung durch Männer bei ihnen zum Geschlechtsrollenmodell gehört, dass die traditionelle christliche Kirche für weibliche Personen vorsieht.

    Einen ganz entscheidenden Punkt, der im Hinblick auf die institutionelle Missbrauchskriminalität eine zentrale Rolle spielt, ist die Tatsache, dass der Zölibat junge Männer anzieht, die in ihrer Sexualität unsicher, unreif oder sogar krank sind. In einem Kontext, in dem Homosexualität diffamiert wird, bietet sie auch Schwulen einen Fluchtraum und die Möglichkeit, sich sexuell auszuleben, ohne sich deshalb offiziell als homosexuell outen zu müssen. Matthias Katsch vom „Eckiger Tisch“ hat diesen Zusammenhang sehr treffend dargestellt: https://www.tagesspiegel.de/berlin/matthias-katsch-wie-lange-wollt-ihr-noch-schaefchen-sein/3736296.html.

    In meinen Worten: der Klerus ist eine Versammlung von Männern, von denen viele nicht genug Hintern in der Hose haben, um öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Wer respektiert werden will, muss sich Respekt durch eine respektable Lebensführung verschaffen.

  • Angelika Oetken

    |

    „Voderholzer ist offensichtlich schon wieder dabei, Altarkulissen im altrömischen Stil um die Presbyterkirche zu bauen, um nach dem Aussitzen des Missbrauchsskandals die Kirche wieder auf die alten Pfade einschwenken zu lassen.“

    Jeder religiöse Ritus geht letztlich auf archaische Kulte zurück, die mehr oder minder stark an die jeweilige Religion adaptiert werden. Es geht darin immer um Macht, Gemeinschaft, Angstabwehr und Sexualität. In der Hinsicht, vor allem was sexuelle Dynamiken angeht, ist der Lateinische bzw. Tridentische Ritus sehr interessant.

  • Hans..Peter Buschheuer

    |

    Was macht eigentlich die Regensburger Staatsanwaltschaft?

  • Hutzelwutzel

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    Sehr guter Gastbeitrag, vor allem weil jetzt deutlich noch weitere Einrichtungen (nahe) der Diözese Regensburg ins Auge fallen.
    Dazu

    @Suarez: „DK Frühmorgen, der als Personalreferent sicher nie etwas wirklich von den Neigungen von Peter K. (Riekofen!) wusste, wird Dompropst.“
    —————————
    Frühmorgen war in der Zeit zu welcher Peter K. dessen Ausbildung im Priesterseminar St. Wolfgang absolvierte mutmasslich dort immer noch Präfekt, und damit in die Seminarleitung (sog. „Forum internum“) eingebunden. Ex-Regens F.X. Hirsch (+ 2016) betreute zu diesem Zeitpunkt alle externen „Zuliefer-Einrichtungen“ für das Priesterseminar, aka „kirchliche Ausbildungseinrichtungen die zum Abitur führen“.
    ============
    @all: Das Studienseminar St. Augustin in Weiden/ Opf. wurde vor einigen Jahren „sang- und klanglos“ geschlossen. Dort über Jahrzehnte tätige Patres – die von solchen Dingen wie Herr Gassner diese erlebte wissen mußten – erschienen schon ein Jahr vor der Schliessung nicht mehr öffentlich auf der Bildfläche, sind aber noch unter den Lebenden. Zu nennen wären hier ein Pater P. W. und ein Pater A. H.. Sollen seitdem in Würzburg „dienen“. (Nachfrage?)

    Auffällig war in der jüngeren Vergangenheit (nach Schliessung dieser Einrichtung), dass der ehem. Regensburger Bischof GLM anlässlich der Bewerkstelligung einer Erweiterung des baulich gegenüberliegenden Ortsklinikums bei einer Festivität in Weiden anwesend gewesen ein soll. Mutmasslich gehört(e) also diese offiziell als Einrichtung der Augustiner Chorherren (Zentrale Würzburg ?) geführte Einrichtung zur Diözese Regensburg.

  • Angelika Oetken

    |

    „Sie war elf Jahre alt, als es anfing. „Er nannte sein Glied Spatz, in Anlehnung an seinen Spitznamen bei den Regensburger Domspatzen.“
    https://www.welt.de/vermischtes/article181681080/Maischberger-Der-Zoelibat-ist-fuer-mich-eine-absolute-Lachnummer.html

    Meines Wissens ist dieser in typisch heimtückischer Manier vorgehende Täterpriester noch am Leben. Er müsste gute 90 Jahre alt sein, also im Zeitraum von 1937 – 1947 zu einem sexuell abseitigen Gewohnheitskriminellen konditioniert worden sein. Das muss somit in den Zuständigkeitsbereich von Theobald Schrems gefallen sein https://www.regensburg-digital.de/hitlers-liebster-knabenchor/22102012/. Wie viele seines Schlages mögen die Domspatzen wohl über die Jahrzehnte auf Kinder losgelassen haben?

  • Mathilde Vietze

    |

    Eines vorab: Ich teile Herrn Voderholzers Meinung n i c h t ! Die meisten Medien be-
    richten über die Mißbrauchsfälle sachlich-kritisch. Fraglos mag es eine Handvoll Ma-
    gazine geben, die diese Disziplin nicht einhalten. Ein gebildeter Mensch wie Voder-
    holzer sollte solche Schmierblätter ignorieren, anstatt sie durch sein Gewese auch
    noch salonfähig zu machen.

  • Ehemaliger Etterzhausener Domspatz

    |

    @ Betreff: Zu Bischof Voderholzers Rede vom „Missbrauch des Missbrauchs“
    Sehr geehrter Herr Bischof Voderholzer,
    Sehr geehrter Herr Generalvikar Fuchs,
    zu Ihrer Information, meine Eltern haben damals tausende DM an Pensionskosten nur für die damalige eigenständige Stiftung Etterzhausen gezahlt / bezahlt. Mir wurde dort damals in diesem Betrügerladen, in Etterzhausen ( man kann das heute sehr leicht beweisen ) derart die Zukunft versaut und auch genommen! Bekommen habe ich jetzt und heute eben ein paar lappige, einige tausende Euros für das damalige erlittene Leid, die ich Ihnen bitte gerne zurück überweisen möchte. Ich möchte Ihnen bitte meine Überweiseung zurückgeben, Vielen Dank!

  • Giesinger

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte sachlich bleiben.

  • R.G.

    |

    @Ehemaliger Etterzhausener Domspatz

    Es kommt auf den eigenen Standpunkt an, welchen Stellenwert dieses Geld zugewiesen erhält.
    Als Wiedergutmachung eignet sich mit hassvoller Hand und neidiger Einstellung gegebenes Geld nicht.
    Als Kind Ihrer Eltern, die zu Zeiten geringer Einkommen einen ordentlichen Betrag für einen bessere als durchschnittliche Erziehung ihres Sohnes bezahlten, ist es in Ordnung, wenn sie einen Teil dessen zurückerhielten.

    Erhält jemand von einem Händler oder Handwerker wegen nicht erbrachter oder unzureichender Leistungen bereits bezahlte Beträge zum Teil zurück, ist es ihm egal, ob der Rücküberweisende dabei freundlich schaute oder fluchte.

    Mein Rat an Sie, nehmen Sie zwei Kuverts, legen Sie die erhaltene Summe zuerst in eines mit der Aufschrift „Wiedergutmachung“, notieren sie die hässlichen Worte drauf, die von mehreren Kirchenfürsten den Opfern zugemessen wurden. Wer würde solches Demütigungszeug wollen?

    Also schnell dort rausgeholt, rüber in einen Briefumschlag mit dem Titel „Teilrückzahlung“.
    Passt.

  • Ehemaliger Etterzhausener Domspatz

    |

    @ R.G.
    Das entbehrt jeder Grundlage!
    Ich hege gegen die kath. Kirche in keinster Weise irgendwelche Hassallüren.
    Es geht eigendlich nur darum, dass diese ganze “ sogenannte Aufarbeitung “
    nicht nur derart falsch gelaufen ist, sondern auch für mich in sogenannter Weise irgendwie auch mit der Brechstange herbeigeführt wurde.
    Es kann nicht sein, dass eine Vielzahl von Themen eigentlich nur Inkognito bearbeitet werden, oder wurden und / oder nur unter die Teppiche gekehrt wurden. Diese Probst und Sieber – Truppe der Aufarbeitung, die sich dann derart brüstet, obwohl eine Vielzahl von Themen einfach zum Thema Aufarbeitung weg gelassen, oder bis heute nicht behandelt oder aufgearbeitet wurden. Auch das Thema der Auszahlungsbeträge spielt dabei auch eine sehr große Rolle. So wie es dieses Bistum Regensburg aufgezogen hat, ist das alles andere als eine richtige und gute Aufarbeitung gewesen. Zum Beispiel kommt der ehemalige Domkapellmeister Ratzinger auch mit dieser Aufarbeitung viel zu billig davon. Nur zur Klarstellung; Das ganze damalige Vermögen von der damaligen eigenständigen Stiftung Etterzhausen / Pielenhofen ( Erschaften – Gutshof mit Wälder und Jagdrecht in der Hallertau – Mietshäuser, Immobielien, etc. ) wurden schon vor Jahren verscherbelt, damit man die heutige Domspatzen – Grundschule in der Reichstrasse hat bauen können. Zum Thema Vermögen geht es zum Thema nur um min. 10 Millionen Euro. Heute ist alles paletti, und die Domspatzenschule ist eine der modernsten Schulen überhaupt. Für mich alles nur ein spottender Hohn und eine derartige Heuchlerei, auch eine derartige Beleidigung gegenüner den vielen heutigen Domspatzenopfer.
    Es stand auch in der Zeitung; , Die Etterzhausener Domspatzen gehören nicht zu den Regensburger Domspatzen. Warum bekamen dann die Regensburger Domspatzen deren Vermögen? Heute werden die damaligen Opfer dann mit irgendwelchen Kleinbeträgen abgespeist. Leute, so kanns nicht sein. Viele damalige Etterzhausener Opfer haben bis heute nichts erreicht. Viele haben keine Familie, keine Arbeit, keine Frau, etc. Vielen Domspatzenopfern ist nichts an den Mann gewachsen und so schauts aus. Viele Domspaztenopfer sind bis heute traumatisiert, beschädigt und können bis heute nicht anständig ihr Leben verrichten. Viele Domspatzenopfer sind heute große Messis und können bis heute auch Ihr normales Leben in der Gegenward nicht anständig ordnen oder gestalten. Viele wissen überhaupt nicht, was jetzt alles in den letzten 2 Jahren so alles ablief und alles passiert ist. Auch muss man klarstellen, dass das ganze Thema zum Thema Antragstellung für mich auch mit einer großen Art und Weise, ja mit einem großen Schindluder getrieben wurde. Das ist jetzt so, und die Maus beist dabei deswegen keinen Faden ab. Heute wird alles über den grünen Klee gelobt, und in der Presse wird dieses Produkt der Aufarbeitung sogar noch derart hoch gelobt.
    https://www.br.de/nachricht/oberpfalz/inhalt/ehemaliges-missbrauchsopfer-heute-waere-ich-gerne-domspatz-100.html
    https://www.pnp.de/lokales/regensburg_oberpfalz/3063908_Missbrauch-und-Misshandlung-Bistum-zahlt-ueber-32-Millionen-an-Domspatzen.html
    Leute, das alles ist derart unschön und derart mickrig. Deshalb kann dieses Bistum Regensburg wieder Ihr Geld zurück haben. Das Bistum Regensburg ist eines der reichsten Büstümer überhaupt auf der Welt, und zum Thema Domspatzen – Aufarbeitung machen sie eine derart große Show und sparen mit dem Geld herum.

    Si vis pacem, para bellum
    – Wenn du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor –

    Licht ins dunkle bringen…..
    Missbrauch: kfd ruft zur Klageandacht für Erneuerung der Kirche auf
    Am 12. Dezember richten Hunderttausende Frauen Taschenlampen auf Kirchentüren. „Macht Licht an!“, fordern die kfd-Mitglieder von den Bischöfen: Mit Gebeten und Forderungen wollen sie, dass endlich etwas Wirksames gegen den Missbrauch in der Kirche geschieht

    https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauch-kfd-ruft-zur-klageandacht-fur-erneuerung-der-kirche-auf?fbclid=IwAR1-PfJld2k-Rk1jJMKq4uhvGJES49LKcQjQdZ7GgtxI__-s8cEerLof1BE

  • Mr. T.

    |

    Der hiesige Pate sollte sich ein Beispiel an seinem Kollegen nehmen: http://www.kath.net/news/65932
    Er hat erkannt, dass er Teil einer Täterorganisation ist und jetzt unbedingt gehandelt werden muss. Sollte dieses Handeln nicht zum Erfolg führen, ist die einzige logische Konsequenz einer Zerschlagung dieser Organisation um weiteres Unheil zu verhindern. Jedes einzelne Mitglied dieser Organisation muss sich als Mittäter bezeichnen lassen. Aus diesem Grund ist der oben von Richard genannte Austritt die erste Konsequenz für jeden, der auch an die Opfer denkt und sich nicht mitschuldig machen will.

  • Giesinger

    |

    Giesinger

    1. Dezember 2018 um 20:15 | #

    Kommentar gelöscht. Bitte sachlich bleiben.
    ——-

    Verstehe ich komplett, diese Handlungsweise, liebes regensburg-digital.

    Andererseits beschäftigen Sie sich ja doch immer wieder mit bestimmten, der Kirche angelasteten Themen, bei denen ich einfach hochemotional reagiere und in Wut, mitunter sogar in Rage verfalle!

    Ich sollte solche Artikel hier am besten gar nicht mehr lesen.

    Natürlich will ich regensburg-digital auch leidige Streitereien und Prozeßkosten ersparen.

    Bemerkenswert oder beachtenswert zu dem ganzen Themenkomplex finde ich übrigens, daß sich einer der Foristen hier -vermutlich nicht umsonst- dazu den Anonymus „Nocheinüberlebender“ zugelegt hat.

    Bei dieser Gelegenheit habe ich aber dennoch auch gleich eine Frage an die hochgeschätzte Redaktion:

    Früher konnte man seine geschriebenen Beiträge bis zur eventuellen Freischaltung noch sehen. Schade, daß das nicht mehr möglich ist. Könnte man das wieder ändern?

    Wie dem auch sei, einen friedvollen, ruhigen Sonntagabend wünscht euch allen, der Giesinger!

  • Giesinger

    |

    @Ehemaliger Etterzhausener Domspatz

    2. Dezember 2018 um 12:53 | #
    ———

    Danke für Ihren Beitrag und Danke auch an die Redaktion für die Freischaltung.

  • Giesinger

    |

    Als ehemaliger Internatszögling, beziehungsweise gefangener, eingesperrter Jugendlicher, der einer dieser sich christlich nennenden Organisationen ausgesetzt war, kann man da nur sehr schwer sachlich bleiben.
    Leben sind zum Teil zerstört, zum Teil verhunzt, zum Teil zumindest grob beeinträchtigt worden.

    Das können Außenstehende vielleicht gar nicht so recht begreifen.

  • R.G.

    |

    @Ehemaliger Etterzhausener Domspatz

    „Das entbehrt jeder Grundlage!
    Ich hege gegen die kath. Kirche in keinster Weise irgendwelche Hassallüren.“

    Hassallüren liest man doch wohl bei den Würdenträgern dieser Kirche, die sich scheut, Missbrauch als abscheuliches Verbrechen zu erkennen, und die Opfern noch die geringen Hilfszahlungen neidet.

    Ich bitte Sie um Verzeihung, dass ich undeutlich schrieb, allerdings reicht mein Sprachschatz bei weitem nicht aus, um mein Mitgefühl für die (Mit-)Betroffenen adäquat auszudrücken.
    Aufgrund des Umgangs der Kirchenoberen mit dem Missbrauchsthema im Sinne einer Verweigerung der Verantwortung für das Schicksal der Opfer,kann ich diesen meinen ehemaligen Arbeitgeber nur mehr verabscheuen.

  • Angelika Oetken

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    „Die Etterzhausener Domspatzen gehören nicht zu den Regensburger Domspatzen. Warum bekamen dann die Regensburger Domspatzen deren Vermögen?“

    Eine gute Frage @Ehemaliger Etterzhausener Domspatz. Überhaupt erscheinen mir die formalen Konstrukte rund um die Einrichtungen der Domspatzen etwas unübersichtlich. Wo befinden sich denn die Unterlagen über Besitzverhältnisse, inklusive der damaligen Kassenbücher?

    Gab es abgesehen von der Stiftung Etterzhausen weitere großzügige Übertragungen von Vermögen an die Regensburger Domspatzen? Und wieso wurde Etterzhausen/Pielenhofen überhaupt aufgelöst?

  • r.b.

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    @Etterzhausener Domspatz
    Sehr richtig, deswegen gab es zum Thema Auszahlungen für erlittenen Leides auch diese Vielzahl von Widersprüchen, womit das Bistum Regensburg ja überhaupt nicht gerechnet hat. Ich finde, die wollten die Opfer einmal schnell über den Jordan ziehen, um dieses Thema sehr schnell abschließen zu können. Du muß man an diesen Herrschaften einmal schreiben, dass es zu gewissen Themen dann schon am nötigen Respekt auch fehlt.

  • Angelika Oetken

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    „Viele Domspaztenopfer sind bis heute traumatisiert, beschädigt und können bis heute nicht anständig ihr Leben verrichten.“

    @Ehemaliger Etterzhausener Domspatz,

    soweit ich mich erinnere, sieht das als „Aufarbeitung“ titulierte Konzept des Bistums auch eine sozialwissenschaftliche Studie über Art und Ausmaß der Folgeschäden vor. Wissen Sie, wie es darum steht? Wurde mit der Arbeit schon begonnen? Falls ja: woher will man denn die Daten nehmen? Wen einbeziehen?

    Und wer hat eigentlich einen Überblick darüber, wie flüssig das Bistum Regensburg ist und inwieweit vielleicht noch Gelder zufällig gefunden werden könnten, sollte es wirklich einmal ernsthaft dazu verdonnert werden, Schaden zu ersetzen? Leider haben Opfer, denen in Institutionen Gewalt widerfuhr und/oder die in irgendeiner Form sexuell missbraucht wurden, es im Opferentschädigungsrecht besonders schwer. Reich wird damit kein Betroffener, aber das OEG entschädigt ein Leben lang. Im Gegenzug nehmen die zuständigen Bundesländer die Verursacher in Regress. Damit die katholische Kirche davon unbehelligt bleibt, hat sie extra ein paar ihrer Bischöfe in einen Stab entsandt, der das für das OEG zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales „berät“. Natürlich nicht im Sinne der Opfer. Hier haben wir also einen klaren Fall, an dem deutlich wird, wie eigeninteressegeleitet die Katholische Kirche vorgeht. In meinen Augen ist das bei dieser Sache ein Rechtsbruch, denn das Opferentschädigungsrecht gilt natürlich für alle Betroffenen von institutioneller Gewalt und sexuellem Missbrauch. Sie werden aber um ihre Rechte gebracht. Auch weil die beiden christlichen Kirchen Einfluss auf die Politik nehmen.

    Um die Aufmerksamkeit davon wegzuführen, haben einige Funktionäre der Katholischen Kirche ein anderes Fass aufgemacht und streiten sich öffentlichkeitswirksam über Homosexualität. Mir persönlich ist vollkommen egal, wer mit wem wann und wie oft Sex macht. Hauptsache, die Leute halten sich an unsere Gesetze. Den meisten anderen Menschen wird es auch so gehen. Auf so billige Weise von der eigenen Verantwortung abzulenken, wie es bei Gewalt und Missbrauch getan wird, ist typisch für Kirchen. Nicht nur für die katholische.

  • Hutzelwutzel

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    Noch eine Frage: Wieso wurde eigentlich damals, als Peter K. in Riekofen erneut (nach Fällen in Nittenau) auffällig geworden war, an dessen Stelle der damalige aktuelle Regens vom Regensburger Priesterseminar versetzt? Hatte man keine anderen Pfarrer, oder sollte der „gute Miene zum bösen Spiel machen“?

  • Suarez

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    @hutzelwutzel

    Dompropst Frühmorgen, der sicher nie etwas von Peter K. mitbekommen hat, weder als Priesterseminarpräfekt noch als Stellvertreter von F.X.Hirsch, ist jetzt von Amts wegen für die Domspatzen zuständig. Dass die MZ darüber nicht berichtet – geschenkt. Aber die SZ, die FAZ und der Spiegel sollten genügend Professionalität haben, so etwas Intolerables auszuweiden.

  • Angelika Oetken

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    @Hutzelwutzel,

    es lohnt sich immer, danach zu fragen, auf welche Weise jemand an seine Stelle gekommen ist. Nicht nur in der Gemeinde Riekhofen, sondern auch im Bistum Regensburg. So mancher „väterlicher Freund“ lässt sich seine Unterstützung teuer vergelten.

  • Fabian Farkash

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    Wir Hinterfragenden begehen gerade die „Woche der katholischen Sexophobie“. Eines der Diskussionsthemen ist „Missbrauch, Misshandlung, Gewalt, Vergewaltigung“. Zu den anderen römisch-katholischen Absonderlichkeits-Themen zählen: Nonnen, Schwulitäten, Sex-Verbot, Orgien …
    Herrn Vorderholzer werden wir uns auch noch vorknöpfen.

    https://volkundglauben.blogspot.com/2018/12/woche-der-katholischen-sexophobie-heute.html

  • Angelika Oetken

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    @Fabian Farkash,

    ich war vergangene Woche auf einer Tagung der EA Tutzing zum Thema „Heimkindheiten“. Dort wurde bestätigt, was schon beim „Hearing Kirchen“, zu dem die Unabhängige Aufarbeitungskommission im Juni diesen Jahres eingeladen hatte, erstmals auf einer öffentlichen politischen Veranstaltung vermeldet worden ist (natürlich von einem Betroffenen, nicht von einer Fachperson ! ): beim Handel mit Kindern und Jugendlichen zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung spielten die beiden Kirchen als größte Träger der Jugendhilfe und Pädagogik über lange Zeiträume nicht nur eine zentrale Rolle. Dieses „Gewerbe“ verschaffte den evangelischen und katholischen Institutionen sehr viel Macht und Verbindungen in Politik, Ökonomie und Gesellschaft. Nicht nur, weil sie die Wünsche eines einflussreichen und wohlhabenden Klientels danach, Minderjährige sexuell zu benutzen befriedigten, sondern auch, weil es ihnen ein enormes Erpressungspotential verschaffte. Dazu: Publikumsgespräch 2, ab Minute 0:45:43

    . Ich bin mir sicher, dass die Kirchen in der Hinsicht eine Menge Material gelagert haben. Und auch deshalb alles daran setzen, zu verhindern, dass Außenstehende, besonders staatliche Stellen Zugriff auf ihre Archive erlangen.

  • Mr. T.

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    Interessante Einschätzung vom Müller zur Brisanz des Themas:
    „Sie machen Dinge zu Hauptthemen, die keine sind – über dringliche Themen wie die Christenverfolgung werde kaum gesprochen“
    Interessant auch seine DIagnose derjenigen, die meinen, der Zölibat hätte etwas mit dem Mißbrauch zu tun:
    „Das Zölibat hat nichts mit Kindesmissbrauch zu tun – wer das behauptet, ist geistig beschränkt“
    Eine Verharmlosung einer Straftat und eine Beleidigung. Wann bringt den endlich mal wer juristisch zur Strecke? Moralisch geht bei ihm ja nicht mehr.
    https://www.onetz.de/oberpfalz/regensburg/kardinal-mueller-behauptet-geistig-beschraenkt-id2567549.html

  • Kernforscher

    |

    Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass viele Bischöfe längst wieder dabei ist, alle Missbrauchsgeschehnisse der letzten Jahrzehnte zuzudecken und in Form eines Erdbegräbnisses zu Grabe zu tragen, sein Vorgänger Kardinal G.L. Müller hat ihn jetzt geliefert. Er schließt jeden Sachzusammenhang zwischen Pflichtzölibat und sexuellmem Missbrauch kategorisch aus und erklärt jeden, der eine Ursachenverkettung vermutet, für „geistig beschränkt“. Für ihn hat es in der Kirche nie Missbrauch gegeben, nur Einzelfälle. Dass wissenschaftliche Studien das anders sehen, stört ihn nicht. Während Voderholzer das institutionelle Versagen mit der Floskel vom „Missbrauch des Missbrauchs“ noch zu verniedlichen versuchte (also indirekt zugesteht), dreht der Wadlbeißer Müller frech den Spieß um und charakterisiert alle, die am Pflichtzölibat als Missbrauchsursache auch nur rühren wollen, als „Deppen“. Aber Gnade über beide: Sie sind nicht mehr in der Lage, ihre eigene und die institutionelle Verantwortung für das unverantwortliche Wegschauen ihrer Vorgänger in den vergangenen Jahrzehnten zu „verbunkern“. Müller hat sowieso nie ein Fünckchen Reue (geschweige denn Anstand) gegenüber den Opfern gezeigt, Voderholzers Krokodielstränen auf Pressekonferenzen nur waren Ausdruck von Ratlosigkeit. Echte Reue scheint auch ihm fremd zu sein, denn sonst hätte er doch längst Taten folgen lassen und seine Archive im Ordinariat und sonstwo öffnen müssen. Bei den vielen Opfern wird das nur neue Verbitterungen auslösen.

  • R.G.

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    @Mr.T.

    Wann endlich wird man begreifen, dass die in kirchlichen Einrichtungen und im Pfarrumkreis erlebte schreckliche Schwarze Pädagogik und Missbrauch jedweder Art eine Form der Christenverfolgung sind?

    In einer meiner Heimat nahen Pfarre gingen alle Familien aus einem Dorfteil jeden Sonntag samt Kindern und Alten in die Messe. Der Pfarrer orfeigte schon mal Jung brutal, wenn sie während der Predigt schwätzten, Kinder berichteten über schlimme …- Erfahrungen mit ihm und anderen Priestern seines Ordens, aber nicht denen anderer Gemeinschaften.
    Einige schlechte Charaktere schafften es also, jeden so konsequent mit ihrer Hartherzigkeit zu verfolgen, sodass heute KEINE einzige Person aus dem gegnnnten Umkreis mehr in eine katholische Kirche hineingeht.

    So geht Christenverfolgung in Mitteleuropa!
    Mitten aus der Kirche kommen Verfolger!

  • Nocheinüberlebender

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    Ich will mich eigentlich gar nicht einmischen, aber es gelingt mir nicht. Ehemaliger Ettertzhausener Domspatz schreibt: „Viele haben keine Familie, keine Arbeit, keine Frau, etc. Vielen Domspatzenopfern ist nichts an den Mann gewachsen und so schauts aus. Viele Domspaztenopfer sind bis heute traumatisiert, beschädigt und können bis heute nicht anständig ihr Leben verrichten. Viele Domspatzenopfer sind heute große Messis und können bis heute auch Ihr normales Leben in der Gegenward nicht anständig ordnen oder gestalten. Viele wissen überhaupt nicht, was jetzt alles in den letzten 2 Jahren so alles ablief und alles passiert ist.“
    Und das ist genau richtig!!!
    Wir müssen umdenken!

  • Piedro

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    Das die KK hier über Jahrzehnte aktiven Täterschutz betreibt verwundert mich nicht. Dabei möchte ich nicht mal Sympathie oder Verständnis für die Täter unterstellen, es geht wohl eher darum das Image der Kirche „sauber“ zu halten. Das ging inzwischen nach hinten los, und es ist für mich schlicht abscheulich was dieser Oberhirte in diesem Zusammenhang abgelassen hat.

    Kürzlich sah ich einen Bericht über sexuellen Missbrauch bei der kleineren Schwestersekte, den Zeugen Jehovas. Dort ging es den Ältesten vor allem darum, den Namen Jevovas rein zu halten. Diesen Anspruch hat die KK nicht, ihr geht es um den eigenen Namen, was noch dreister ist.

    Die KK hat in ihrer Geschichte so ziemlich jede theologische Widerwärtigkeit auf dem Kerbholz, angefangen mit der Verfolgung von Vegetariern in ihrer Frühzeit, über Jahrhundertelange Machtpolitik inklusive Kriegen, der Kindstötung in Klöstern, der Inquisition, dem Segnen von Waffen und Heeren, der Verfolgung von „Ketzern“, antisemitischer Propaganda, Verfolgung von Homosexuellen, dem „Sammeln“ von Grundeigentum durch scheinheilige Versprechungen respektive Drohungen gegenüber Erblassern… Die Liste ist noch lang… Aber das kann man alles als Interna sehen.

    Was mir gar nicht eingeht ist, wieso die Staatsanwaltschaft nicht endlich in den Bistümern einläuft und die Akten beschlagnahmt, ehe auch die letzten Fälle verjährt sind. Bei den Banken und Konzernen trauen sie sich, bei der Kirche zieht der Rechtsstaat den Schwanz ein und schaut zu. Das ist genauso strafvereitelnd wie das Verhalten der Kleriker, vom Gemeindepfarrer bis zum Bischof. Inzwischen ist doch klar, dass es diese Akten gibt, sie sind schließlich die Grundlage der Studie. Die gehören beschlagnahmt und ausgewertet, ob das der „heiligen“ Kirche passt oder nicht. Wer oder was verhindert hier das Einschreiten der Justiz?

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-keine-akten-fuer-den.1005.de.html?dram:article_id=429575

    https://www.sueddeutsche.de/kolumne/kirche-wo-bleibt-der-staatsanwalt-1.4147664

    Gestalten wie dieser Voderholzer schaden der Kirche mehr als es jene taten, die von den Pfaffen vergangener Zeiten verbrannt wurden. Wer sich mit solchen Oberhirten abfindet sollte sich vielleicht noch mal ein wenig in die Evangelien vertiefen. Vielleicht mit Matthäus 25,40 anfangen. Wer solchen Gestalten noch demütig den Ring küsst kann auch Satan die Hufe polieren.

  • Hutzelwutzel

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    @Piedro:

    Nicht nur „solche Gestalten wie Voderholzer“, sondern in selber Weise solche Gestalten wie Bayerische SozialministerInnen die bei Verabschiedungen von Bischöfen wie GLM demonstrativ mit diesem, und bereits als „schlagend“ erkannten Bischöfen vor dem Dom sitzen, oder wie LandtagspräsidentInnen Bayerns die selbst einmal in der Kindersorge tätig, zu solchen Mißbrauchsfällen nichts öffentlich zu Sagendes einfällt. In Bayern ist das ein Problem auch der so genannten „High Society“, welche – dieser Verdacht drängt sich immer mehr auf – den Rest der Bevölkerung (eigentlich den Souverän) für dumm hält.
    Die gesamte Gesellschaft nicht nur KatholikInnen oder Christen allgemein haben ein Recht auf korrekte Aufklärung, also ist der Staat gefordert. Ich erwarte mir korrektes Handeln von PolitikerInnen, ansonsten sollen die abtreten, denn diese sind eben nicht „von Gott berufen und auserwählt“.

  • Hutzelwutzel

    |

    Hier noch ein aktuelles „Glanzlicht“ dieser Sache:

    http://kath.net/news/66118
    —————————————–
    GLM rühmt seinen früheren Chef. Bevor aber ein Papst Benedikt XVI. nach dessem Tode selig und heilig gesprochen wird, sollte man die Mißbrauchsfälle in Regensburg umfassend geklärt haben. Sonst schädigt man die Röm.-Kath. Kirche bis zu derem Untergang.

  • Kernforscher

    |

    @ alle: Schlag nach bei Häring!
    Wer wirklich verstehen will, warum es in der kath. Kirche ein derartig dichtes Missbrauchspotenzial gab/gibt, sollte bei Häring
    https://www.zeitgemaess-glauben.at/cms/auslese/565-was-ist-klerikalismus
    nachlesen. Der Artikel ist sowohl von seinem Inhalt als auch von seiner Länge her eine echte Herausforderung, arbeitet aber überzeugend heraus, dass nicht eigentlich der sog. Pflichtzölibat für Priester, sondern der >KlerikalismusMissbrauch des Missbrauchs< spricht: Er fürchtet um die Männerherrschaft in der Kirche, weniger um den Verlust des Pflichtzölibats (den er sowieso schon verloren hat, weil sich nur noch ganz wenige Priester strikt daran halten).

  • HJaimo

    |

    Gerade erhalte ich die Antwort der dt. Bischofskonferenz auf meine Forderungen. Sie bezieht sich vor allem auf die Situation von Schrems und Meier. Hier ein interessanter Auszug.
    Für Ihre wichtigen Hinweise zum Umgang mit dem Gedenken an verstorbene Priester, die des sexuellen Missbrauchs beschuldigt werden, und den Folgen, die dies für Betroffene hat, bedanke ich mich. Wir überlegen bereits seit einiger Zeit, wie wir mit solchen Hinweisen auf eine in dieser Hinsicht umstrittene „Gedenkkultur“ umgehen. Eine einfache Antwort hierauf gibt es leider nicht. Umso wichtiger sind deshalb die Anmerkungen von Betroffenen, die in dieser Diskussion an vorderster Stelle mit berücksichtigt werden müssen.

  • R.G.

    |

    @Hjaimo

    Danke für die Einstellung des Textes aus dem Brief der deutschen Bischofskonferenz.
    Es heißt darin:
    „Eine einfache Antwort hierauf gibt es leider nicht. Umso wichtiger sind deshalb die Anmerkungen von Betroffenen, die in dieser Diskussion an vorderster Stelle mit berücksichtigt werden müssen.“

    Wer die einfachsten Antworten nicht mehr weiß, sollte auch nicht mehr Kinder erziehen dürfen.

  • BR.

    |

    Betreff: Artikel von der MZ Regensburg
    Gemeinsam mit der Unicef-Arbeitsgruppe Regensburg tragen die Domspatzen dazu bei, das Leben von Kindern auf der ganzen Welt .. schöner – und vor allem kindgerechter zu machen.
    *Jetzt werden die kleinen Domspatzen auch noch vor die Karre gespannt?
    Die Domspatzen von heute können bis heute das damalige Thema nicht richtig aufarbeiten, aber über UNICEF dazu beitragen dass das Leben von Kindern auf der ganzen Welt Kindergerechter wird.
    _
    Unicef
    Prominenter Besuch bei den Domspatzen
    Seit 15 Jahren unterstützen die Regensburger Domspatzen Unicef. Am Mittwoch kam TV-Star Willi Weitzel vorbei.
    https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/prominenter-besuch-bei-den-domspatzen-21179-art1726469.html

  • Etterzhausener Domspatz

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    Ds ist wirklich nicht schön, wie die heutige Leitung dieser Institution Domspatzen
    mit diesen Dingen umgeht und die heutigen Buben zu gewissen Themen einspannen.
    Glaube, die heutigen ‚Domspatzeneltern wissen von dieser sogenannten Aufarbeitung eben auch nicht viel. Man muss sich auch fragen, was wirklich den Domspatzeneltern heute suggeriert und auch gesagt wird. Das ist auch für mich so sehr skuril, mehr fällt mir wirklich nicht mehr zum Thema ein. Klar können die Buben heute wirklich nichts dafür, eine Schuld daran tragen aber auch nur deren Eltern, also sind die Domspatzeneltern wieder gemeint, sonst wären ja die Buben nicht bei den Domspatzen.
    Andere verteidigen diese Institution Domspatzen auch so sehr –
    Siehe Bericht mit Chormanager Christof Hartmann
    50 Jahre im Dienst der Domspatzen
    Porträt
    03.12.2018 16:00
    …Porträt 50 Jahre im Dienst der Domspatzen Von Katharina Kellner Wenn das Publikum ein Konzert der Regensburger…
    …Domspatzen genießt, dann ist Christof Hartmann im Kopf meist woanders. Nicht, weil er den Gesang des Chors nicht schätzen…
    https://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/50-jahre-im-dienst-der-domspatzen-21705-art1725397.html

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