„Lieber solidarisch als solide arisch”

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Eine Zusammenfassung der Debatte im Vorfeld und der Proteste hier als PDF

„Wenn die Polizei nicht in der Lage ist, dieses linke Pack weg zu prügeln, müssen wir das Recht in die eigene Hand nehmen.” Es ist etwa 15.30 Uhr als Willi Wiener diesen Satz durch die fürstliche Allee brüllt. Mehrere seiner Kameraden sind zu diesem Zeitpunkt bereits festgenommen worden – zwei Alt-Nazis aus Neumarkt und Cham hatten Messer dabei, ein anderer hatte die anwesende Presse mit Hitlergruß begrüßt. Die etwa 100 Neonazis sitzen bereits seit einer Stunde an ihrem Abmarschplatz fest und sind sauer. Medienvertretern werden Prügel angedroht. Hunderte Menschen sind nach der Demonstration gegen Neonazis und Rassismus in die Albertstraße und den Park gekommen, um den Aufmarsch zu verhindern.

Die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Massive Polizeipräsenz: Mehrere Hundertschaften USK und Bereitschaft sind vor Ort, ein Hubschrauber zieht seine Kreise. Die friedliche Gegendemonstration auf dem Neupfarrplatz ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit knapp zwei Stunden beendet. Rund 7.000 Menschen haben dort der NPD eine deutlich Absage erteilt, darunter die versammelte Rathaus-Prominenz, für die es aber auch Kritik gab.

Gegendemonstration: Lieber solidarisch ... Foto: as

An der Spitze der Gegendemonstration: Die lokale Prominenz. Foto: as

Der Holocaust-Überlebende Ernst Grube äußert bei der Auftaktkundgebung am Donaumarkt sein Unverständnis darüber, dass sich die Stadtregierung bei der Vorbereitung der Demonstration so zurück gehalten habe. „Warum wird die Marschroute verheimlicht? Wer fürchtet hier den Protest der Bevölkerung?” Die Verfassung fordere zum Handeln auf, so Grube, der aus Artikel 20 des Grundgesetzes zitiert: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.” Nachdem die Stadt keinen Verbotsversuch unternommen hat, bleibt denen, die diesen Grundsatz wörtlich nehmen nur die Blockade.

Albertstraße Hunderte Menschen stellen sich den Nazis in den Weg.

Protest auch in der fürstlichen Allee.

Diskussion: Ein Demonstrant verlangt die Dienstnummer. Erfolglos.

 

Ein Polizeisprecher schätzt ihre Zahl auf „mindestens 1.000”, andere Schätzungen sprechen von „1.600 bis 1.800” blockadebereiten Bürgern. Welche Route die Neonazis nun eigentlich nehmen wollten, wird damit dauerhaft das Geheimnis des städtischen Ordnungsamtes bleiben. Die polizeilichen Einsatzkräfte müssen den Aufmarsch mehrfach umleiten, immer wieder stehen Menschen in den anvisierten Gassen. Die Blockaden verlaufen friedlich.

Nazis hinter Gittern: Fast zwei Stunden später als geplant konnte der Aufmarsch starten. Foto: Staudinger

Eines von vielen Gesprächen mit der Polizei: Willi Wiener musste am Ende klein beigeben. Foto: Staudinger

Massive Polieipräsenz, friedlicher Protest. Foto: Staudinger

Der Nazi-Tross kann weder den geplanten Neupfarrplatz, noch das Don-Juan-Denkmal am Alten Rathaus erreichen. Am Eisernen Steg müssen Wiener und seine Kameraden sich schließlich der Regensburger Bevölkerung beugen und ihren Aufmarsch vorzeitig beenden. Dass es – angesichts der angespannten und schwer kontrollierbaren Situation in den engen Gassen der Altstadt – zu keinen größeren Konflikten kommt, ist eigentlich ein Wunder. Diesen Eindruck bestätigen auch mehrere Polizeibeamte gegenüber unserer Redaktion. Zum einen ist das den weitgehend deeskalierend agierenden Einsatzkräften zu verdanken – Polizeipräsident Rudolf Kraus ist in Zivilkleidung vor Ort, „übereifrige” USK-Einsatzkräfte werden ab und an von ihren Kollegen zurück gehalten. Andererseits liegt es aber auch an der Breite des Widerstands quer durch alle Bevölkerungsschichten, nicht so einfach als „gewaltbereite Autonome” oder „schwarzer Block” zu diffamieren. Auch Stadträte nehmen an den Sitzblockaden teil. Brenzlige Situationen gibt es dennoch.

Diskussion am Obermünsterplatz: Warum dürfen die Nazis hier durch?

Blockiert: Die Fröhliche-Türken-Straße. Foto: as

Transparente hingen an vielen Gebäuden der Altstadt.

Als die Nazis durch den Petersweg marschieren wollen, fliegen Steine, Teller und Flaschen aus dem Schlosspark. Die Polizei leitet durch das Parkhaus um. Verletzt wird niemand. Die Täter, von 30 Unbekannten ist im Polizeibericht die Rede, werden nicht gefasst. Bereits zuvor hat in der Obermünsterstraße ein Papiercontainer gebrannt, der gelöscht wird. Mehrere Polizeifahrzeuge werden beschädigt. Am Ende des Tages stehen 13 Festnahmen aus dem „linken Spektrum”, darunter mehrere Jugendliche, neun davon wegen Verstoß gegen das Vermummungsverbot, eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, zwei weitere wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Vier Neonazis werden festgenommen. Drei Polizeibeamte werden leicht verletzt, „nicht durch Wurfgeschosse oder direkte Konfrontation”, so ein Polizeisprecher.

Der Nazi-Tross steht ...

Der Weg zum Neupfarrplatz ist dicht.

In der Oberen Bachgasse wird den Einsatzkräften klar: zum Neupfarrplatz gibt es kein Durchkommen. Die Kreuzung ist voller Menschen. Der Zug stoppt. Kurz wird darüber diskutiert, die Route dennoch durchzusetzen. Schließlich dreht man um. Der Hinweis der Einsatzleitung, dass ein Festhalten an der Abschlusskundgebung am Alten Rathaus zur Eskalation führen kann, wird von den Neonazis mit Johlen, Gelächter und Applaus quittiert. blockade-neupfarr1

„Linkes Gezeter, neun Millimeter” oder „Ein Baum, ein Strick, ein Antifa-Genick” wird durch die Gassen gegröhlt. Anwohner werden von der Polizei aufgefordert, zurück in ihre Häuser zu gehen. Von Regensburgerinnen und Regensburgern, die an den Fenstern ihren Protest zum Ausdruck bringen, schießen die Nazis Fotos, ebenso von den anwesenden Medienvertretern. Einschüchterungsmaßnahmen. Über Bismarck- und Arnulfsplatz erreicht der Aufmarsch schließlich die Keplerstraße. Und hier geht nichts mehr. Ein Durchbruchsversuch des USK, die unter Brüllen auf eine erste kleinere Sitzblockade zustürmen scheitert – bis zum Fischmarkt ist die Straße voller Menschen, auch sämtliche Quergassen und den Parkplatz an der Donau machen die Bürger dicht. Sie bleiben trotz des martialischen Auftretens. Hier geht es nicht mehr weiter!

Eingekreist von Gegendemonstranten halten Wiener und der Vorsitzende der rechtsextremen Münchner Stadtratsliste „Ausländerstopp” unterhalb des Eisernen Stegs ihre Abschlussreden. Man versteht nur wenig, zu den Rufen der Gegendemonstranten gesellt sich der Fluglärm des Polizeihubschraubers. Dann werden die Neonazis ohne größeres Gerangel, aber unter Pfiffen und Buh-Rufen zurück zum Bahnhof eskortiert und verlassen Regensburg. Einige unschöne Szenen bei Festnahmen mehrerer Jugendlicher durch das USK können nicht die Stimmung schmälern, die am Ende des Tages bei vielen Teilnehmern der Proteste vorherrscht: Gemeinsam hat man friedlich die Neonazis gestoppt. Ein guter Tag für Regensburg. Von den Nazis gab es die Ankündigung, im Dezember erneut aufmarschieren zu wollen.

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Kommentare (27)

  • Neuromancerr

    |

    AH, was für ein Tag.
    Regensburg rührte sich, zwar mit Unterstützung von außerhalb, aber dennoch.
    Nicht nur junge Leute sondern auch viele älter Mitbürger waren vor Ort und blockierten. Zwar nicht im Sitzen aber als stehende Mauer.
    Die Fussballnationalmannschaft wäre froh über so eine Abwehr:-)

  • Bernhard Segerer

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    Im Dezember wollen sie also wiederkommen – da heisst es dranbleiben! Warme Thermounterwäsche besorgen und Regensburg wieder „besetzen“. Kein Fussbreit den Faschisten – nicht in Regensburg und auch nicht anderswo!

  • Anti-Faschistt

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    Könnte man den Herrn Wiener nicht an einen
    Wanderzirkus verkaufen?

  • annamirl

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    Normalerweise tun mir Zirkustiere leid. Aber das Wienerwürstl und die anderen Faschos könnte man schon in einen Zirkus packen und Bananen (aus Ecuador!!) durchs Gitter reichen….

    Aber nein, das geht zu weit. Besser wäre es, diese hohlen Nüsse würden eines morgens mit einer Erleuchtung aufwachen und einfacg keine Nazis mehr sein.

  • Joachim Datko

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    Zu „Könnte man den Herrn Wiener nicht an einen
    Wanderzirkus verkaufen? … 05. Okt 2009, 16:04“
    ========
    Wir können nur froh sein, dass unser Wirtschafts- und Sozialsystem sehr stabil ist und existenzielle Armut zur Zeit ausschließt.

  • Stefan D. Christoph

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    Schlimm ist allenfalls wie der so genannte „Radiosender“ Charivari über den Tag berichtet: http://tinyurl.com/yas4thn

    Eine völlige Tatsachenverdrehung. Und das arme Wienerlein als Opfer Linksautonomer..
    Ich frage mich wes Geistes Kind man da im Funkhaus ist…

  • Bernhard Segerer

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    Und damit sind sie nicht die einzigen – auch wenn ich das „Blümchen auf Springerstiefel“ Bildchen noch zusätzlich absurd finde. Wie der Widerstand gegen Nazis immer wieder auf das alte „Linksextreme gegen Rechtsextreme“-Schiene geschoben wird ist schon fast gefährlich verharmlosend und darüberhinaus unzutreffend. In Regensburg konnte man sich vom Gegenteil überzeugen.

  • Naziverachter

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    Einfach nicht mehr diesen dummen Sender einschalten!
    Liebe nette Werbekunden, wollt ihr wieder den Volksempfänger? Wenn nicht gibt es genug vernünftige Auswahl, die sogar noch lange gehört wird!

  • Satire August

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    Titelseite Morgen in der MZ
    Radio Charivari hält sich mit Werbekunden des rechten Spektrums gerade noch über Wasser und kauft bald das Funkhaus.

  • Notwendig

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    Die „Nachbereitung“ der erfolgreichen Proteste und vor allem der Aktionen (Sitzblockaden und Anderes)gegen die Nazis wird mit Sicherheit noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch in der Kommentarleiste von regensburg-digital.de.

    Ein großes „Respekt!“ gilt, und darin werden viele KommentatorInnen einig sein, der Arbeit der JournalistInnen von regensburg-digital.de, welche im Vorfeld, während und im Nachfeld der Naziprovokation ihren Job gemacht haben und dies weiter tun.

    Thank you, Spassibo, Merci, Dankeschön!

  • Bert

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    „Recht in die eigene Hand nehmen“
    „Linkes Gezeter, neun Millimeter“
    „Ein Baum, ein Strick …“

    Alles Aufrufe zur Gewalt!
    Alles Gründe, eine „Demo“ aufzulösen!
    Warum tut die Polizei das nicht?
    Deeskalation?
    Dummheit?
    Sympathie?

    Warum müssen am Bahnhof noch zum Teil brutale Fewstnahmen von Jugendlichen gemacht werden?
    Will man die Statistik zu Ungunsten von links aufbessern?

    Ach ja: Und noch ein Wort zu den Paramillitärs vom USK: Es war (laut dem letzten Gutachten) auch ein Ex-USKler, der Tennessee Eisenberg die tödlichen Kugeln verpasst hat.

  • Roland Hornung

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    Auch meinerseits ein d a n k e und meinen großen Respekt für Herrn Aigner und die andern Journalisten von regensburg-digital.de

    Danke – merci – grazie – toda raba – schukran

  • peter sturm

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    @charivari(zur info)
    ich werde diesen sender noch einige zeit weiter hören.
    allerdings nur um anschließend dessen werbekunden anzuschreiben, um ihnen mitzuteilen, dass ich ihre produkte nicht mehr kaufe.

  • Marion Puhle

    |

    Grüß Gott Herr Wiener,

    wer Menschen als „linkskriminelle Elemente“ bezeichnet (Mz: Artikel 05.10.2009), die nach Ihrer Auffassung mit Pfefferspray, Wasserwerfern und Tränengas weggepustet werden sollen, der will tatsächlich nur eins. Gewalt als Mittel zur Durchsetzung braunen Gedankengutes. Sie sollten sich schäääämen!!!
    Menschen aller Altersgruppen haben Ihnen am Samstag deutlich zu erkennen gegeben, dass für Ihre Truppe kein Platz in Regensburg und auch anderswo ist. Es war ein toller Tag für Regensburg und Sitzblockaden als Mittel zivilen Ungehorsams sind erlaubt, wenn es darum geht, zu verhindern, dass braune Parolen durch das Weltkulturerbe Regensburg geplärrt werden.
    „Linkes Gezeter, neun Millimeter“, oder „ein Baum, ein Strick, ein Antifa-Genick“, sind eindeutig Aufrufe zum Mord.

    Wer öffentlich dazu aufruft, so geschehen am Infostand der NPD vor den Bundestagswahlen
    „Heimreise statt Einreise“ der betreibt auf dem Rücken unserer ausländischen Freunde/innen, Ausländerhetze, verbreitet Fremdenfeindlichkeit und Hetze gegen Menschen unterschiedlicher Herkunft.
    Die ewig Gestrigen haben es nicht verstanden, dass wir eine tolerante, weltoffene und solidarische Gesellschaft sind.

    Wer sich als Retter des christlichen Abendlandes aufführt, ohne die Religionsfreiheit zu berücksichtigen, der akzeptiert unsere freiheitlich demokratische Grundordnung nicht bzw. missachtet das Grundgesetz.
    Hüten wir uns vor dieser brauen Brut, die nichts Anderes will, als Angst und Schrecken zu verbreiten, die mit billigen Parolen versucht Menschen zu gewinnen und Andersdenkende als „linkskriminelle Elemente“ bezeichnet.

    Herr Wiener, wir werden uns auch das nächste Mal Ihnen in den Weg stellen und werden das so oft praktizieren, bis die Nazis begreifen, dass in unserer Stadt und auch anderswo kein Platz für sie ist.

    Marion Puhle

  • Uwe Fritz

    |

    Liebe Marion, mit Argumenten werden wir bei diesen Gehirnen; falls vorhanden keinen Blumentopf gewinnen. Die verstehen nur das Wort der Straße, alles andere ist Zeitverschwendung.
    Liebe Grüße

  • Marion Puhle

    |

    Lieber Uwe,
    wer öffentlich durch die Straßen zieht und dabei Parolen skandiert, wie „linkes Gezetern neun Millimeter, oder „ein Baum, ein Strick, ein Antifa-Genick“ ruft zu Mord auf.
    Mit Befremden stelle ich fest, dass dies von der Polizei so hingenommen wird.
    An den verkaufsoffenen Samstagen vor Weihnachten 2006 skandierte die braune Brut lautstark und ohne Einschreiten der Polizei, diese Sprüche per Lautsprecherwagen, ziehend durch die Altstadt.
    Meiner rechtlichen Auffassung nach ist der Aufruf zum Mord verboten und gehört sofort untersagt und das wollte ich hier zum Ausdruck bringen.
    Ich hoffe inständig, dass die Parteien jetzt daran arbeiten, die NDP zu verbieten. Nur dann werden die SteuerzahlerInnen, sowie die Staatskasse entlastet. Die häufigen Einsätze der Polizei bei Auftritten der Nazis im Bundesgebiet kosten den SteuerzahlerIn Millionen von Euro.
    Marion Puhle

  • derroteberny

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    Erstmal noch mal tausend Dank an die mutigen RegensburgerInnen.
    Leider ist auch mir das USK wieder mal äußerst negativ aufgefallen. Wann begreifen die eigentlich das man Demonstranten nicht mit einer GSG9-Taktik begegnen darf. Ich habe leider selbst zwei Mal erleben müssen wie 14 und 15jährige Jugendliche ohne erkennbaren Grund angegriffen wurden. Einmal konnte ich dies nur mit dem Hinweis auf eine Anzeige und der Nachfrage nach dem Namen des Beamten, den ich natürlich nicht wissen durfte, verhindern. Ist das USK in der Kaderschmiede der NDP zur Schule gegangen, oder wurden die in Afghanistan ausgebildet? Man kommt zur Vermutung, dass hier eine Art „Delta-Force“ zum Einsatz gekommen ist. Für solch ein Verhalten gegenüber der friedlichen Bevölkerung fehlt mir jedes Verständnis. Ich werde politisch darauf hinwirken, dass dieses Fehlverhalten von auf die Verfassung vereidigten Beamten zu den nötigen Konsequenzen führt.

  • Marion Puhle

    |

    Ich habe in den letzten Tagen mit sehr viel Leuten über die gelungene Gegendemonstration am 3.Oktober 2009 gesprochen. Einige konnten mit der Parole der Neonazis „linkes Gezeter,9 mm nicht soviel anfangen.
    Mit 9 mm ist gemeint: Ein Pistolenkaliver Parabellum 9 mm, die im Übrigen auch von der Deutschen Polizei und der Bundeswehr verwendet wird.
    Die Neonazis skandieren den Spruch, „linkes Gezeter, 9 mm immer wieder bei ihren Aufmräschen, was heißen soll, dass sie für jede/n von uns eine Kugel übrig haben.

    Das dies nicht wiederspruchlos hingenommen werden kann, versteht sich von selbst.

    Marion Puhle

  • derroteberny

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    das mit den 9mm und die Ankündigung von Herrn Wiener, das Recht selbst in die Hand zu nehmen stellen ganz klar Straftaten dar. Ein Aufruf zum Mord und einer zur Selbstjustiz! Jede ‚linke‘ Demo mit solchen Inhalten wäre vermutlich sofort aufgelöst worden.

  • Sascha

    |

    Auf einer WienerWürstchen-Seite steht:

    „Am 03. Oktober 2009 wird in Regensburg eine der größten bisher dagewesenen Demonstrationen in unserer Stadt stattfinden; und zwar gegen den von der örtlichen CSU zu verantwortenden Moscheebau samt Minarett in unserer bayerischen Heimatstadt!!!“

    Kommt die noch? Falsches Datum?

  • derroteberny

    |

    Ja, so was ähliches wollen Herr Wiener und seine Würstchen uns in der Adventszeit noch mal angedeihen lassen! Da müssen wir ihnen noch mals klarmachen, das wir in Regensburg keine Nazis haben wollen! Keine 100, keine 50, eben gar keine!

  • Don Juan und sein Türkenschädel | Regensburg Digital

    |

    […] diente die Statue als Pilgerstätte bei ihrem Kampf um die Rettung des christlichen Abendlands. Zuletzt versuchten sie 2009 – am Ende erfolglos – unter dem damaligen NPD-Chef Willi Wiener das …. Aktivisten schmückten den abgeschlagenen Türken-Kopf seinerzeit mit einer Hitler-Maske. […]

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