Wo Christus keine Brücken baut

Elternaufstand an katholischer Privatschule

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„Mit Christus Brücken bauen.“ So lautet das schöne Motto des Katholikentages in Regensburg. „Unüberbrückbare Differenzen“ haben an der katholischen Bischof Manfred Müller Schule hingegen dazu geführt, dass ein langjähriger und beliebter Lehrer geschasst wurde. Die Eltern laufen dagegen Sturm und baten um ein Gespräch mit dem Bischof. Der lehnte ab. Der zuständige Domkapitular reagiert mit fast schon revolutionären Vergleichen.

Nicht nahbar für die BiMaMü-Eltern. Bischof Voderholzer schickte Kaplan Michael Dreßel (re.). Foto: Archiv/ Staudinger

Nicht nahbar für die Eltern der Bischof Manfred Müller Schule. Bischof Voderholzer schickte Kaplan Michael Dreßel (re.). Foto: Archiv/ Staudinger

„Bitte helfen Sie uns, dass die gute Saat, die wir, die Kirche, die Eltern, die Schule, ganz besonders aber auch Herr H. (Name von der Redaktion gekürzt.) in den letzten Jahren mit viel Liebe, Geduld und großem Engagement in unseren Kindern gesät haben, nicht durch interpersonelle Querelen zerstört wird. (…) Bitte helfen Sie uns, mit Christus Brücken zu bauen, auch wo Differenzen unüberbrückbar scheinen, auch in der Bischof-Manfred-Müller Schule.“

So schließt der Brief, den die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a an Bischof Rudolf Voderholzer geschrieben haben.

Die katholische Bischof Manfred Müller Schule, kurz „BiMaMü“ genannt, ist eine private katholische Volksschule, getragen von der Schulstiftung der Diözese Regensburg und zum größten Teil finanziert aus staatlichen Geldern. Mit knapp 300 Schülerinnen und Schülern ist sie die größte private Grundschule Regensburgs.

Dürftige Informationen

Seit die Eltern der Klasse 3a Ende März in einer knappen E-Mail von Schulleiter Konrad Wacker darüber informiert wurden, dass der Lehrer Robert H. „zum Schuljahresende seine Lehrtätigkeit an der Schule beendet“, ist die Aufregung an der BiMaMü groß.

„Wir haben ein Kind mit Handicap in der Klasse, das nach einem von unserem Lehrer entwickelten Inklusionskonzept betreut wird“, heißt es in einer kürzlich gestarteten Petition. „Nicht nur für ihn wäre der Wegfall der vertrauten Bezugsperson in der schulisch so entscheidenden vierten Klasse sehr problematisch.“

H. ist an der Schule bekannt wie ein bunter Hund. Seit über elf Jahren unterrichtet er hier Grundschüler und hat die BiMaMü auch ein Stück weit mit aufgebaut. Bei öffentlichen Anlässen – Schulfesten, Präsentationen, Elternabenden – ist er fast immer mit von der Partie. „Er ist uns allen, ganz besonders aber seinen Schülern buchstäblich ans Herz gewachsen und genießt unser vollstes Vertrauen“, heißt es in dem Elternbrief an Bischof Voderholzer.

Über die Gründe für das Ende von H.s Lehrtätigkeit habe man bislang so gut wie nichts erfahren, sagt uns eine Schülermutter. Trotz Gesprächen mit Schulleiter Wacker und dem für Schulen zuständigen Domkapitular Prälat Johannes Neumüller.

Mediation kategorisch abgelehnt

„Es ist lediglich von unüberbrückbaren Differenzen zwischen Herrn H. und der Schulleitung die Rede.“ Ein gemeinsames Gespräch oder eine Mediation, wie sie von den Eltern vorgeschlagen wurde, hätten die Schulleitung und Neumüller kategorisch abgelehnt. Im Gegensatz zu H.. „Er wäre dazu bereit gewesen.“

H. selbst beruft sich auf seine dienstliche Schweigepflicht, als wir bei ihm anrufen. Auf Nachfrage legt er allerdings Wert darauf, dass ihm keinerlei dienstlichen Vergehen vorgeworfen werden und dass auch die Qualität seiner Arbeit nicht bemängelt werde.

Schulleiter Wacker und Prälat Neumüller haben wir mehrere Fragen gestellt und um ein Gespräch gebeten. Außer einer Empfangsbestätigung für unsere E-Mail gab es über Tage hinweg keine Reaktion.

„Würdigeren Umgang mit den Lehrkräften angemahnt“

An der Schule selbst ist es indes ein offenes Geheimnis, dass es häufiger Diskussionen zwischen H. und der Schulleitung in punkto Personalpolitik gab. „Er hat einmal innerhalb der Schulfamilie öffentlich einen würdigeren Umgang mit den Lehrkräften angemahnt“, erfahren wir aus H.s Kollegenkreis.

Um das Beschäftigungsverhältnis mit einem Lehrer zu beenden, reichen solche Differenzen eigentlich nicht als Begründung aus. Bei H. liegt der Fall aber etwas anders. Er gehört zu jenen Lehrkräften an der BiMaMü, die nicht von der Kirche beschäftigt werden, sondern im Staatsdienst stehen und für den Unterricht an der katholischen Schule „zugeordnet“ wurden. Das betrifft etwa ein Drittel der Lehrkräfte an der BiMaMü.

Eine solche Zuordnung kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen beendet werden – von der Schulleitung bzw. der Kirche, vom staatlichen Dienstherrn oder vom Lehrer selbst. In diesem Fall war es die Schulleitung, die auf einem Ende von H.s Tätigkeit bestand. „Er selbst hätte sich bereit erklärt, weiter zu unterrichten“, heißt es von mehreren Schülereltern. Zumindest noch bis zum Ende des vierten Schuljahres, um seine Schülerinnen und Schüler – wie eigentlich im Schulkonzept vorgesehen – als Klassleiter durch die gesamte Grundschulzeit begleiten. Doch auch darauf ließ sich die Schulleitung nicht ein.

Elternauflauf vor der bischöflichen Residenz. „Gespräch mit dem Diözesanbischof nicht vorgesehen.“

Elternauflauf vor der bischöflichen Residenz. „Gespräch mit dem Diözesanbischof nicht vorgesehen.“

Schließlich versuchten die Eltern, mit Bischof Rudolf Voderholzer persönlich zu sprechen und gingen zur bischöflichen Residenz. Vorgelassen wurden sie allerdings nicht. „Im Nachhinein haben wir erfahren, dass Herr Neumüller und Herr Voderholzer gemeinsam in seinem Büro saßen und gewartet haben, bis wir wieder gehen“, erzählt eine Mutter.

„Gespräch mit dem Diözesanbischof nicht vorgesehen.“

Stattdessen wurde Voderholzers Sekretär Michael Dreßel vorgeschickt, um die aufgebrachten Mütter und Väter zu beschwichtigen. Es wurde diskutiert. Es flossen Tränen. Und am Ende versprach Dreßel, das Anliegen dem Bischof vorzutragen. Rudolf Voderholzer aber lehnte ein persönliches Gespräch trotz mehrfacher Bitten ab. So etwas sei nicht vorgesehen. „Wir bekamen immer nur die Antwort, dass dafür Prälat Neumüller zuständig sei.“

„Unserer festen Überzeugung nach lassen sich hohe Bildungsstandards nur durch ein engagiertes, gut ausgebildetes, vielseitiges und auch zahlreiches MitarbeiterInnen-Team erreichen. Ein wesentlicher weiterer Aspekt ist engagierte Elternschaft, die uns und unserer Arbeit vertraut.“ Motto der BiMaMü

 

Domprälat: „In der Ehe bringt es auch nichts, der Kinder wegen zusammenzubleiben.“

Mit Johannes Neumüller gab es offenbar auch ein längeres Gespräch. Aus einem Gesprächsprotokoll, dass an die Eltern verschickt wurde, geht hervor: Auch Neumüller betonte mehrfach, dass Herr H. ein guter Lehrer sei. Aber es gebe eben diese – nicht näher begründeten – Differenzen. Auf den Einwand, dass es doch vor allem um die Kinder gehe und die Schulleitung und H. vor diesem Hintergrund doch zumindest noch für ein Jahr zusammenarbeiten könnten, habe der katholische Domprälat nur erwidert: „In der Ehe bringt es auch nichts, der Kinder wegen zusammenzubleiben, wenn alle Versuche, sich wieder zu vertragen, gescheitert sind.“

Die Eltern haben mittlerweile die oben erwähnte Petition gestartet, um Bischof Voderholzer doch noch zum Eingreifen zu bewegen. In einer gescheiterten Ehe freilich würde das auch nichts mehr bringen.

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Kommentare (283)

  • Mathilde Vietze

    |

    Ich kenne den besagten Lehrer seit Jahren persönlich und
    weiß, daß er ein Pädagoge mit Leib und Seele ist. Ich habe
    oft mit ihm gesprochen und erfahren, daß er die ganzheit-
    liche Erziehung in der Bischof-Manfred-Müller-Schule
    begrüßt und unterstützt.
    Mir ist auch nicht bekannt, daß H. sich in irgendeiner
    Weise kritisch über die Kirche geäußert hätte oder sich
    in seinem privaten Umfeld mit „kirchenfeindlichem“
    Freundeskreis umgeben würde.
    Was hier geschieht, ist eine Sauerei, die offenbar mal
    wieder vertuscht werden soll, weil man keine stichhal-
    tigen Gründe hat, H. hinauszuwerfen und sich – wenn’s
    öffentlich wird, lächerlich machen würde.

  • Joachim Datko

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    Das Bild spricht tausend Worte:
    Tri-tra-trullala der Bischof ist wieder da
    – Wie kann man nur so rumlaufen?
    – Sehen die Katholiken nicht, was für ein Theater da gespielt wird?
    – Wo bleibt bei so viel Oberflächlichkeit die geistige Substanz?

  • Sebert

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    „habe der katholische Domprälat nur erwidert: „In der Ehe bringt es auch nichts, der Kinder wegen zusammenzubleiben, wenn alle Versuche, sich wieder zu vertragen, gescheitert sind.““

    Sachen gibts, dann ist es jetzt also seitens der Katholischen Kirche doch ok sich scheiden zu lassen.

  • Immanuel K. Anti

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    Der Herr Domprälat hat beileibe nichts modernes oder gar revolutionäres geäußert.

    Natürlich dürfen sich kirchliche Mitarbeiter scheiden lassen, denn die Zivilehe gilt nicht für die römisch-katholische Kirche. Da gibt es nur das Sakrament.

    Dementsprechend ist Trennung und Scheidung gar kein Problem. Betrifft ja nur weltliche Rechtsformen und interessiert darum die Kirche nicht.

    Schlimm wird es erst, wenn mit einem neuen Partner offen in „wilder Ehe“ zusammengelebt wird, da riskiert man plötzlich seine Arbeitsstelle, denn man lebt „in Sünde“.
    Und wieder heiraten? Geht gar nicht, denn das Sakrament gilt für immer und ist – wenn überhaupt – nur durch den Papst lösbar.

    Katholische Würdenträger sind einfach brilliante Rhetoriker. Immer schon.

  • P.

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    @ Mathilde Vitze…

    …was hier geschieht, ist eine Sauerei, die offenbar mal
    wieder vertuscht werden soll, …..

    Das kennen wir auch schon zum Thema Aufarbeitung von Missbrauch und Gewalt bei den Regensburger Domspatzen und Etterzhausen. So gehts jetzt auch schon über 4 Jahre , und die in der Reichstrasse 22 haben die Klassen nicht mehr voll, weil sich ja auch nicht mehr so viele Buben anmelden!
    Herr Vikar Fuchs und Herr Pressesprecher Neck, wo bleibt der Abschlußbericht von Missbrauch und Gewalt„`?

  • 789ghi

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    Liest man diesen Bericht genau, so mag sich der Eindruck schon verstärken, dass es hier primär um gekränkte Eitelkeiten geht: Ein Bischof, ein Domprälat, ein Direktor, die kraft ihres Amtes die gottgegebene Weisheit, die Allmacht und Autorität für sich gebucht zu haben glauben.
    Was hat die oben genannte Dreifaltigkeit zu verbergen, dass sie in Zeiten des Brückenbaus doch lieber am altbewährten Mauern festhält?

  • HolzVoderHüttn

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    Warum schickt eine katholische Privatschule einen vom Staat bezahlten Pädagogen in die Wüste? Hat er goldene Löffel geklaut oder weiß der Mann etwas, was er nicht wissen sollte?
    Ist er in Ungnade gefallen, weil er ganz im christlichen Sinne für die Schwachen und unwürdig Behandelten eingetreten ist? In dieser Sache gilt es noch tiefer zu bohren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wie oft schon wurden Skandale unter den Teppich gekehrt und Leute zum Schweigen gebracht? Es ist höchste Zeit, dem Verein scheinheiliger alter Männer Grenzen aufzuzeigen. Sie sollen aus ihren Millionen teuren Palästen gejagt werden. Nicht nur in Limburg sondern auch in Regensburg, wo sich niemand für die Kosten der bischöflichen Nobelherberge zu interessieren scheint. Aber das ist natürlich eine andere Baustelle…

  • hampelmann

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    die Kirche ist nach wie vor einer der größten Lügnervereine schlechthin… wann merken diese Pappnasen eigentlich, dass sie noch im Mittelalter leben…
    Nun werde wieder einmal daran errinnert, warum ich ausgetreten bin…
    Brücken bauen und tralala, also nur Augenwischerei!

  • EG

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    Die benannten Eltern haben sich bestimmt schon lange in den Hinter gebissen, was Ihre Mitgliedschaft an dieser Schule angeht. Wenn schon das Ordinariat das Thema Missbrauch bei den Domspatzen aussitzt (http://www.regensburg-digital.de/missbrauch-bei-den-domspatzen-unter-theobald-schrems/22032013/), dann ist obiges Thema wohl ein geringes Übel für Bischof Voderholzer. Es ist wie es ist, in der Kirche geht es um Macht und auch an dieser Schule scheint es um Macht und Unterdrückung zu gehen. Dass der aktuelle Bischof nicht der Gründer dieser Schule ist, wird dem ganzen erst recht nicht helfen. Die Kirche denkt in tausender Jahreszeiträumen, da machen ein paar vergraulte Eltern nichts aus. Traurig aber wahr. Wahrscheinlich könnte nur noch helfen, wenn auch Internas bekannt werden und die Lehrer dieser Schule aufstehen und sich zu Wort melden …

  • Michael M.

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    Lassen wir doch die Kirche im Dorf. Die katholische Kirche ist nicht per se schlecht und böse, wenn man das „gemeine Volk“ betrachtet. Auch die Bischof Manfred Müller Schule ist eine Schule, die den Kindern durchaus die christlichen Werte vermittelt. Wie in der katholischen Kirche als Institution ist hier der Fall wohl ähnlich gelagert: man muss die Mängel in den Führungsetagen suchen.
    Als ehemaliger Schülervater weiß ich nicht nur um die Integrität und Kompetenz des besagten Lehrers, der sich stets durch hohes Engagement hervortat, sondern auch um die fragwürdige Personalpolitik in der Bischof Manfred Müller Schule. Denn dies ist nicht der erste Fall, dass eine hervorragende Lehrkraft ohne Angabe von stichhaltigen Gründen entlassen wird.

  • MaPAHeli

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    Ein von Schülern und Eltern allseits geschätzter Lehrer muss gehen wenn er Themen anspricht, die von Personen der Schulleitung nicht gerne gehört werden. Es geht doch hier nur um gekränkte Eitelkeiten und nicht um die Kinder, die gerade zu Beginn der vierten Klasse eine ihnen vertraute Bezugsperson verlieren. Auch wenn ein Lehrer ein Konzept entwickelt, womit Kinder mit Handicap optimal in die Klasse integriert werden und andere Schulen sich dafür interessieren und darauf aufmerksam werden scheint das alles keine Rolle zu spielen. Fachliche Qualifikation, ein aufrechter Charakter, Engagement und Leidenschaft scheinen für den Beruf des Lehrers an der BiMaMü – Schule eher hinderlich zu sein, denn dort kann man solche „Konkurrenz“ vielleicht gar nicht brauchen. Wann stehen die anderen Lehrkräfte endlich auf und lassen sich diese Kultur des Umgangs mit Lehrern in Konfliktsituationen nicht mehr länger bieten und stellen sich öffentlich hinter einen langjährigen Kollegen, der in seiner Zeit als Personalvertreter auch für andere eingetreten ist und sicherlich dabei auch oft bei der Schulleitung angeeckt ist? Diese Art des Umgangs mit „unbequemen“ Personen betrifft nicht nur diese eine Klasse mit ihren „übermotivierten“ Helikoptereltern, sondern ist ein Problem an dieser Schule und da wäre es gut, wenn sich alle ob mittelbar oder unmittelbar betroffenen Personen ihrer Verantwortung der Schule, den Kindern und auch der Idee gegenüber die hinter diesem Konzept steht stellen würden. Nur dann besteht doch die Chance, etwas dauerhaft und für alle zum Positiven zu verändern. Die Eltern haben sich nunmehr redlich bemüht Hilfe anzubieten, Gespräche geführt. Sie werden jedoch nicht ernst genommen, sondern von Schulleitung, Herrn Neumüller und Kaplan Dreßel nur ausgebremst und man vertraut darauf, dass sich das Problem zum Ende des Schuljahres von selbst erledigt hat, wenn Herr H. nicht mehr an der Schule ist…
    Das ist die Kultur der Konfliktbewältigung an dieser Schule und seitens der Kirche, dieser Erkenntnis folgt unsererseits eine große Ernüchterung und Desillusion.
    Herrn H. wünsche ich, dass er dieses Drama und diesen verachtenden Umgang mit ihm gesund übersteht und er darf sich sicher sein, dass viele Eltern seiner derzeitigen und auch ehemaligen Schüler ihn sehr wertschätzen von den Schülern und Schülerinnen ganz zu schweigen.

  • Klaus Kegebein

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    @hampelmann:
    Nix gegen Kirchenkritik – ich zähle mich selbst zu den Kritikern (auch wenn weiterhin Kirchenmitglied bin). Aber von pauschalen Rundumschlägen der Kategorie „die Kirche ist nach wie vor einer der größten Lügnervereine schlechthin“ halte ich gar nichts. Selbst wenn Sie unter „Kirche“ nicht „das Volk Gottes“, sondern nur die „Amtskirche“ verstehen, ist diese Verallgemeinerung nicht nur ungerecht, sondern schlicht dumm. Wenn Sie zwischen guten und schlechten Priestern, Prälaten, Generalvikaren, Bischöfen und Päpsten nicht unterscheiden können oder wollen, dann verstehe ich, warum Sie aus der Kirche ausgetreten sind (und fürchte, dass das kein großer Verlust war). Dass man – als aktives oder ehemaliges Kirchenmitglied – geistreicher kritisieren kann, sehen Sie an den anderen Kommentaren!

  • Luna Schneck

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    Ha, ha, ha wenn´s nicht so traurig wär, könnt man drüber lachen. Neue Leitung, alter Sumpf. Caritas ist wohl so manchem Kirchenchef so fremd wie einem Regenwurm das Stricken. Oder gab´s nun schon ein Zugehen auf die Missbrauchsopfer?? Hab ich was verpasst ?
    Ja und ein üppig renoviertes neues Domizil bekommt der Neue auch für eine paar schlappe Hunderttausende (waren es nicht fast 800.000 Euro ich will aber nix Falsches behaupten), aber laut Kirche Regensburg ganz im Rahmen eines normalen Familienhauses, wohlgemerkt für „Einen“. Was hat euer Häuschen gekostet, sicher auch bei allen so eine fast-Million, ganz normal. Was macht da schon so ein Lehrer aus, der auch noch von uns Steuerzahlern bezahlt wird. Weg mit ihm, er war wohl unbequem geworden.
    Nun am Ende wird heraus kommen, dass Stefan Aigner schuld ist. Wie von den letzten Jahren bekannt, sind ja laut „ehrwürdiger katholischer Kirchenleitung“ in Regensburg, stets nur die bösen Journalisten schuld, die diesen Schund veröffentlichen.
    Also lieber Stefan, du böser, böser Junge. Ohne dich wüssten wir ja gar nix von dem Schlamassel.
    Ob der Neue auch so gerne klagt. Leute fangt schon mal an zu sammeln, für die Prozesskosten.

  • Paula

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    Nur komisch,dass alle in diese Schule wollen.Ist doch alles freiwillig!!

  • Franz

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    Was soll die Aufregung
    Der Lehrer wird nicht rausgeschmissen sondern er geht zum Staat zurück. Hier gleich eine „Sauerei“ zu wittern kommt mir komisch vor. Es wird schon seinen Grund haben warum er gehen muss. Die werden sich wohl kaum von einen so tollen Lehrer wie hier beschrieben nur aus Jux und Dollerei trennen.

  • Wiesengrün

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    @Paula – Das Konzept der Schule ist ja eigentlich gut. Offenbar stimmt aber etwas mit dem Selbstverständnis von Teilen der Schulleitung nicht. Ihr Stil zeugt jedenfalls nicht unbedingt von souveräner Kompetenz.

    Die Kinder wollen den Lehrer bis zum Ende ihrer Grundschulzeit behalten, die Eltern ebenso, der Lehrer will diese Aufgabe zu Ende führen und dann, fast hätte ich geschrieben in Gottes Namen, gehen. Die Schulleitung ist aber anderer Meinung, macht dicht, begründet nichts und sagt fresst oder geht halt auch. Behandelt die Eltern, die immerhin auch noch Schulgeld zahlen, letztlich nicht anders als sie es anscheinend be Grundschulkindern gewohnt ist. Und findet dabei vom Bistum Unterstützung.

    Laien, die sich einbringen? Gerne, solange sie keine eigene Meinung vertreten. Nichts Neues also.

  • Ramona

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    Ich sehe das genauso wie Franz. Niemand , der nicht die Einzelheiten des Falles kennt, sollte vorschnell Partei ergreifen. Ganz unschuldig an der Tatsache, dass das Arbeitsverhältnis beendet wird, wird wohl auch Herr H. nicht sein.

  • Wiesengrün

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    @ Ramona & Franz

    Die Schulleitung sagt selbst nichts, dem Lehrer wird’s verboten.

    Und dann wird Eltern, Freunden und Interesierten gesagt, sie könnten ja gar nicht fundiert argumentieren, weil sie die Einzelheiten des Falls nicht kennen.

    So läuft das eben in Organisationen, wo von oben nach unten entschieden wird.

    Deswegen ist es ja so schön, dass das an die Öffentlichkeit kommt. Ein kleiner Tritt in den Allerwertesten von der Presse und der Öffenlichkeit führt vielleicht zu ein wenig mehr Offenheit.

  • Michael M.

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    Dubios erscheint auch die Rolle der Schulleitung.
    Was kann man sich besseres wünschen als einen Lehrer, der vorbildhafte Arbeit leistet und zu Schülern, Eltern und Kollegen ein gutes Verhältnis pflegt?
    Warum wird eigentlich eine Mediation kategorisch abgelehnt?
    Warum verfügen die drei Mitglieder der Schulleitung nicht einmal über die Größe, Stellung zu beziehen, sondern fertigen das Gegenüber nur mit knappen Mails und konsequenter Gesprächsverweigerung ab?
    Dieses unprofessionelle Verhalten zeugt von mehr als nur gekränkter Eitelkeit und Neid.
    Es wirkt wie ein Schuldeingeständnis.

  • Ramona

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    In welchem Unternehmen wird bitte bei Differenzen, die zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen, die Öfentlichkeit über Einzelheiten informiert? Es geht die Eltern nichts an. Aber es wird gleich „Vertuschung“ geschrieen, ohne eine Ahnung der Geschehnisse zu haben. Ich sehe es durchaus als nachvollziehbar an, das die Schulleitung sich gegenüber der Presse nicht äußern will. Und die dienstliche Schweigepflicht des Lehrers ist nun mal vom Staat für Beamte vorgeschrieben.

  • AD

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    @ Ramona
    Die Einzelheiten des Falles wurden doch in diesem Artikel ganz gut beschrieben.
    Wenn du schreibst: „Ganz unschuldig an der Tatsache, dass das Arbeitsverhältnis beendet wird, wird wohl auch Herr H. nicht sein.“, so muss ich dir antworten: „Niemand, der nicht die Einzelheiten des Falles kennt, sollte vorschnell Partei ergreifen.“ Haha! Denk doch erst mal nach.

  • Wiesengrün

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    @ Ramona

    Eine Schule ist kein Unternehmen. Und die Beendigung dieses Arbeitsverhälnisses betrifft eben nicht nur den Lehrer, sondern auch die Schüler dieser Klasse ganz erheblich. Und das soll die Eltern nichts angehen?

  • Wiesengrün

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    Und der Schritt an die Öffentlichkeit wurde gemacht, weil Schulleitung und Bistum offenbar zu keinem konstruktiven Dialog mit den Eltern bereits waren.

  • Ramona

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    @AD: Logisches Denken führt mich zu der Annahme: „Ganz unschuldig an der Tatsache, dass das Arbeitsverhältnis beendet wird, wird wohl auch Herr H. nicht sein.“
    Denn niemand wird ohne Grund entlassen. Wenn Sie darüber nachgedacht hätten, wären Sie zu dem gleichen Schluss gekommen.

  • Barbara Junghans

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    Vom Großinquisitor GLM zu Bischof Voderholzer oder „Vom Regen in die Traufe“

    Dies ist offenbar kein Einzelfall, denn gestern Abend habe ich eine Fernsehsendung zu diesem Thema gesehen. Es ging allerdings um einen katholischen Kindergarten und die Kindergärtnerin war eine Ketzerin (Protestantin), außerdem geschieden und in einem g’schlamperten Verhältnis lebend.

    Ist schon toll, wenn man sich klar macht, dass die Gehälter konfessioneller Einrichtungen vom Staat mit unseren Steuergeldern bezahlt werden. Da hilft nur Auflehnung!

    Ich habe gerade die Petition unterschrieben und bin hoffe, dass viele aus diesem Forum meinem Beispiel folgen.

  • Ratisbohnerl

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    @Ramona: Vorsicht, es handelt sich hier nicht um eine Kündigung i.S. des Arbeitsrechts, sondern lediglich um Beendigung einer Zuordnung, die ohne Grund von beiden Seiten zum Schuljahresende ausgesprochen werden kann. Arbeitsrechtlich hätte diese „Kündigung“ keine Wirksamkeit. Das macht die Sache für die Schulleitung doch so wunderbar einfach – man muss sich vor niemandem rechtfertigen und kann wie früher die Feudalherren agieren, denn der Staat bezahlt ja die „austauschbaren“ Lehrer….

  • HolzVoderHütten

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    @Ramona
    Ich habe den Eindruck, hinter diesem Pseudonym verbirgt sich jemand, der mehr weiß als er sagt.
    Also bitte: Warum nur soll ein Lehrer gehen, der laut Aussagen von Eltern, die ja bekanntlich nur das Beste für ihre Kinder wollen, gute Arbeit geleistet hat? (Zumal der Mann die Schule, die als Privatschule gezwungen ist, auf ihre Finanzen zu achten, keinen Cent kostet.)
    Noch scheint es sich die Bischof-Manfred-Müller Schule leisten zu können, ihre Schüler und Schülereltern mit der leider so oft bei Konflikten mit den Oberen in der Hierarchie zu erlebenden Arroganz zu behandeln. Als Privatschule sollte sie sich aber darum bemühen, einen einwandfreien Ruf zu haben, denn ohne Schüler und Lehrer wird sich auch das Direktorat irgenwann die Sinnfrage stellen müssen.
    Eltern werden sich in Zukunft schon überlegen, ob sie ihre Kinder an eine Schule schicken, für die sie zwar bezahlen, aber von der sie von oben herab behandelt werden.
    Wer zahlt, schafft an…

  • wurzel113

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    @ Ramona: Wenn du etwas im Namen der Schulleitung mitzuteilen hast, dann tue es doch einfach jetzt!

  • Hermine43

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    Da habt ihr ja ein schönes Forum eröffnet wo man mal richtig seinen Frust über die Kirche ablassen kann. Weiter so!

  • Luna Schneck

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    Morgen ist der sogenannte „Weiße Sonntag“ = Barmherzigkeitssonntag. Schau ma mal, dann segn mas scho!!
    Ob Bischof und Lakaien barmherzig sind.
    Eigentlich haben solche Aktionen der Kirchenleute auch ihr Gutes. Dadurch schafft sich die Kirche nach und nach selbst ab.

  • schulfreund

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    Die Eltern wirken auf jeden Fall sehr verzweifelt und es scheint, als ob die Öffentlichkeit der letzte Schritt war. Hat einer eine Idee, was man noch tun könnte?

  • AD

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    Kann mal einer eine Petition starten und um die Auswechslung der Schulleitung bitten?

  • wurzel113

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    Liebe Eltern der Bischof-Manfred-Müller-Schule gebt nicht auf und laßt euch nicht entmutigen. Den Verantwortlichen dieses Skandals muß gezeigt werden, daß es im Umgang miteinander gewisse Grenzen gibt, deren Überschreiten nicht kommentarlos hingenommen wird. Als Eltern, Lehrer und Schulleitung hat man auch eine Vorbildfunktion den Kindern gegenüber, besonders des Kindes mit Handicap, das sicherlich am meisten unter der Situation zu leiden hat. Wie kann man von Kindern verlangen „Brücken zu bauen“ und ein faires und christliches Handeln erwarten, wenn wir Erwachsene uns nicht darum bemühen?
    Meinen „Segen“ habt ihr!

  • wahon

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    Ich verstehe die Eltern nicht. Wer schickt denn sein Kind, wenn er es liebt, auf eine katholische Schule, wo es ständig indoktriniert wird und Gefahr läuft, auf zölibateres Lehrpersonal mit pädophilen Neigungen zu treffen? Mit meinen Steuern möchte ich diesen Konfessionsschulen-Quatsch jedenfalls nicht mitfinanzieren.

  • Johannes321

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    @wurzel
    Nicht fair wie du die Meinung anderer abkanzelst. Schon mal auf die Idee gekommen dass auch andere Leute den Rauswurf von H. berechtigt und überfällig finden könnten?

  • ZT

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    Als Eltern dereier Kinder, die diese Grundschule besucht haben, sind von dem Konzept grundsätzlich begeistert.

    Leider zeigt sich aber immer deutlicher, dass die Ideale, die für die Erziehung der Kinder angestrebt werden, reine Lippenbekenntnisse sind. Es zeigt sich immer mehr eine autokratische, selbstgefällige Leitung der Schule, die persönliche Befindlichkeiten der Verantwortlichen vor das Kindswohl stellt.
    Gegenüber den Eltern, die sachlich über diese Maxime diskutieren wollen zieht sich der Schulleiter in zynischster Weise auf formaljuristische Winkelzüge zurück. Das ist nicht das Leitbild, nach dem wir unsere Kinder erziehen wollen!

    Offizeiell gibt es keine Begründung für die Trennung von Herrn H. Wir Eltern müssen und mit dem Zitat der Gesetzeslage zufrieden geben, dass es der Schulleitung ohne Angabe von Gründen erlaubt ist die Beschäftigung eines staatlichen Lehrers zu beenden.

    Sollten aber tatsächlich, die Lebensumstände des Lehrers den Ausschlag geben, dann müsste sich die Schulleitung fragen lassen, wie sie dann vertreten kann, eine andere Person weiterzubeschäftigen, die nicht nur geschieden ist, sondern einen Elternteil eines Kindes ihrer Klasse heiratete.

    Offensichtlich wird hier die Angepasstheit der Lehrkraft über Kirchenrecht gestellt.

    Als Fazit bleibt festzustellen, dass die heuchlerische Bekenntnisse zu einer besseren Reformpädagogik, zu deren Eckpunkten neben einer unbelasteten Schulzeit, aufrichtigkeit und besonders die durchgehende Betreuung durch eine Lehrkraft von der ersten bis zur vierten Klasse reinste Heuchelei sind.

  • Annika Voggenreiter

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    Ich war selber auf dieser Schule und gehörte da zum ersten Jahrgang. Schon zu dieser Zeit wurde die Lehrerin meiner Schwesteer aus ziemlich genau dem gleichen Grund entlassen. Auch damals haben sich viele Eltern /Lehrer / Schüler versucht zu wehren !! Es ist wichtig. Dass sowas an die Öffentlichkeit kommt !! Das ist einfachc nicht die Art wie man mit Menschen umgeht !!!

  • Asterix

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    Mich wundert’s, dass die Leute sich immer wieder über die römisch-katholische Kirche wundern. Ist doch nichts Neues, was hier passiert, vor allem die Dialogverweigerung. Reden hilft nicht, nur austreten!

  • ZT

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    Vor allem ist es wichtig Eltern zukümftiger Schüler zu vermitteln, dass ausser schönen Worten keine Substanz, keine gelebte Kultur des Miteinande an dieser Schule besteht!

    Eltern machen sich viele Gedanken, bevor sie ihre Kinder an eine schule mit Reformpädagogischem Konzept anmelden. Sie haben aufgrund der EIgenwerbung der Schule Erwartungen an den Lehrbetrieb und besonder an den menschlichen Umgang mit ihren Kindern. Dafür nehmen sie teilweise erheblichen Aufwand und Kosten in Kauf.

    Stellt sich dann aber vielfach heraus, dass der Schulleitung wichtiger ist Recht zu haben und Recht durchzusetzen als den Kindern eine unbeschwerte stressfreie Schulzeit zu ermöglichen, (Herr H. war durchaus bereit seine Klasse noch bis zum Übertritt zu begleiten) und wird stattdessen den Eltern gesagt Ihnen stünde jederzeit die Möglichkeit offen ihre Kinder auf eine öffentliche Schule zu schicken, so werden die werbewirksamen Versprechungen des Schulkonzeptes zu reinen Worthülsen.

    Der Schulträger sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob es möglich ist das Schulkonzept mit dieser Schulleitung Realität werden zu lassen.

    Ändern wird sich aber natürlich so lange nichts, wie die Bewerberzahlen höher sind als die zur Verfügung stehenden Plätze.

    Also scheint sich auch hier zu zeigen, dass der katholischen Kirche der wirtschaftliche Erfolg wichtiger als die menschlichkeit ist.

  • KiKi

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    Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass es keine wirklichen Gründe gibt. Würde es Gründe geben, könnte man ja Gespräche führen bzw. mit Hilfe eines Mediators diesen Konflikt lösen. Da aber keine Gründe vorliegen, wäre es für die Schulleitung bzw. Schulträgers sehr peinlich, wenn dies bei der Mediation rauskommen würde.
    Enttäuscht bin ich über diese Vorgehensweise, dass weder die Schulleitung noch der Schulträger den Konflikt lösen will und das wird jetzt auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Ich dachte immer an einer kath. Schule werden die Werte wie Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gelebt.

  • HolzVoderHüttn

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    Lieber Herr Aigner!
    Bitte tun Sie der Öffentlichkeit den Gefallen und recherchieren Sie weiter in der Sache.
    Bisher gibt es nur zahllose Vermutungen, Anschuldigungen und Abwiegelungen. Letztere wahrscheinlich von verantwortlicher Seite, die sich die Anonymität des Forums zunutze macht.
    Was der Sache dienen würde und schon längst der Anstand gebührt hätte, wäre eine Stellungnahme der Schulleitung und des Schulträgers. Aber damit darf man wohl nicht unbedingt rechnen, denn das Problem soll wohl ausgesessen werden.
    Noch ein Wort an diese beiden Personenkreise:
    Stellt euch vor es ist Schule (an der BiMaMü) und keiner geht hin.
    In diesem Forum sollte es nicht darum gehen, auf die Institution Kirche einzudreschen, sondern es soll eine Öffentlichkeit geschaffen werden für einen Fall (anscheinend kein Einzelfall), der viele Menschen bewegt und der es aus diesem Grunde verdient, von allen Seiten und mit aller Offenheit betrachtet zu werden.

  • DKS

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    @HolzVoderHüttn
    „Wer zahlt, schafft an…“ Allein deshalb bin ich fast geneigt, zur Schulleitung zu halten – nur, weil sie Geld für die Schule zahlen, soll es nach dem Willen der Eltern gehen? Dann wird in Zukunft ja alles von den Eltern bestimmt. Nein danke.
    Wichtige Entscheidungen, die das Wohl und Wehe der Schule betreffen, haben nur die Schulleitung und der Schulträger zu entscheiden. Und ich denke doch, dass diese Personen sich die Konsequenz für Herrn H. reiflich überlegt haben.
    Wie vorher schon mehrfach erwähnt wurde, wird ein Arbeitsverhältnis nicht grundlos beendet.

    @Wurzel: Wegen dieser Aussage übrigens gleich einen Insider aus der Schulleitung hinter dem Pseudonym zu vermuten, erscheint mir doch arg weit hergeholt.

  • Michael M.

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    Mit dem reformpädagogischen Konzept, in dem auch eine Werteerziehung im christlichen Sinne einbezogen ist, hat sich die Bischof Manfred Müller Schule in ihren Anfängen hehre Ziele gesetzt, diese in Folge aber auf glaubhafte Weise umgesetzt.
    Es war und ist möglicherweise noch immer eine gute Schule.

    Doch sowohl der gute Ruf als auch die weitere Umsetzung des Konzeptes sind enorm in Gefahr.

    Lehrkräfte, die die Schule aufgebaut und geprägt haben, werden über das Mittel der Beendigung der Zuordnung nach und nach entfernt. Denn nun läuft der Laden, die Idealisten werden nicht mehr gebraucht, sie stören nur. Schließlich ist es Idealisten auch zu eigen, unbequem zu sein. Sie wollen Entscheidungen kontrovers ausdiskutieren. Und die Führungsriege hat eindrücklich bewiesen, dass sie zu Diskussion und Kommunikation nicht bereit (fähig?) ist.

    Das Konzept wird unglaubwürdiger, da die Schulleitung Eltern, Schülern und Lehrern offenbar selbstherrlich und skrupellos gegenübertritt. („Wichtige Entscheidungen, die das Wohl und Wehe der Schule betreffen, haben nur die Schulleitung und der Schulträger zu entscheiden.“ Na- wer „argumentiert“ wohl so?) Die Führungsriege tritt
    christliche Werte mit Füßen: Wasser predigen und Wein trinken.

    Es ist ermüdend zu verfolgen, dass hier eine gute Schule, die ursprünglich mit so viel gutem Geist und Idealismus gesegnet war, von der Damen und den Herren im Elfenbeinturm ausgehöhlt und kaputt gemacht wird. Analog zur Amtskirche, die leider auch so oft unter ihren selbstherrlichen Despoten zu leiden hat.

  • Ratisbohnerl

    |

    Es liegen keine objektiv nachvollziehbaren Gründe vor, die rechtfertigen, den Lehrer vorzeitig von seiner Klasse zu trennen. Schließlich verbringt ein Lehrer mehr Zeit mit seiner Klasse als mit dem Direktorat. Der gelebte Führungsstil der Schulleitung steht im krassen Gegensatz zu ihrem christlichen Leitbild.

  • Moni

    |

    Jetzt ist mir RATISBONERL zuvor gekommen.

    Wenn man das Schulkonzept auf der Homepage anschaut, dann machen doch hier die Eltern mit dieser Aktion nichts, was nicht von Schule her gewünscht und gelehrt wird, man trägt ja auch Verantwortung gegenüber der Kinder.

    Hier heisst es das die Schule eine Alternative darstellt, für Eltern, die eine Erziehung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes wollen und ihnen eine Bildung ermöglicht, die sie befähigt Verantwortung für sich, für andere und für unsere Welt zu übernehmen. Dieses Menschenbild prägt das gesamte schulische Leben und wird von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam getragen und verwirklicht. Die Strukturelemente werden von den Lehrern jeweils in ihrer eigenen Persönlichkeit und den Bedürfnissen der Klasse entsprechend umgesetzt.

    http://www.kvs-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=230&Itemid=12

    Diskussionen wie „Wer zahlt schafft an“, „Hetzereien gegen die Kirche“ „Tritratallala“ usw. sind hier doch nicht das Ziel wenn man sich den Presse-Artikel durchliest. Deshalb ist man ja wahrscheinlich zum Bischof weil es noch Menschen gibt, denen christliche Werte etwas bedeuten. Was jetzt auch die Frage von ganz weit unten erklärt „Ist doch alles freiwillig, warum wollen denn alle diese Schule“

    Traurig nur, wenns dann von der Schulleitung nicht umgesetzt wird und letztendlich Eltern für diese Werte kämpfen müssen, was sie sicherlich nicht tun würden, wenn sie nicht den Eindrück hätten, die Lehrer an dieser Schule wären dazu nicht befähigt.

    Ich kenne Eltern, die für Ihre Kinder einen Platz an die Schule wollten und keinen Platz bekommen haben. Und ich kenne Eltern, die Ihre Kinder an der BiMaMü haben und ich habe nie etwas Negatives von Ihnen gehört.

    Ich kann die Verärgerung der Eltern verstehen.
    Meinen „Segen“ habt Ihr, meine Stimme für die Petition auch.

  • Mathilde Vietze

    |

    Ich kann all den betroffenen Eltern nur raten, ja nicht auf-
    zugeben, denn sonst fühlt sich der Herr Schulleiter ja in
    seiner Haltung bestätigt.
    Und wenn dem so ist, wird er den nächsten Lehrer, der
    kein untertäniger Duckmäuser ist – ohne Grund – hinaus-
    werfen. Offenbar ist bei manchen „Pädagogen“ nicht so
    sehr die fachliche Qualifikation entscheidend, sondern,
    wie sehr er der „gottgewollten Obrigkeit“ ergeben ist.
    Nur wenn der öffentliche Druck so stark wird, daß es
    keinen Ausweg mehr gibt, wird sich etwas ändern.
    Hier hilft nur der zivile Ungehorsam und „die Sache am
    Kochen halten“.
    Das ist mir mein langjähriger Freund Robert wert!

  • Gregor Jung

    |

    Alles relativ. Frau Vietze es gibt mir doch zu denken ob es für H. hilfreich ist, wenn sie vorgeben ihn seit Jahren persönlich zu kennen und ihrer Ansicht nach H. sich in seinem privaten Umfeld nicht mit “kirchenfeindlichem” Freundeskreis umgeben würde.
    Ich geh mal davon aus, dass auch die Gesalbten RD lesen. Ich hoffe nicht, aber vielleicht wurden Sie im Umfeld “kirchenfeindlichem” Freundeskreis eingestuft? Zeitlich würde es passen.
    http://www.regensburg-digital.de/ich-bin-doch-kein-mimoeschen/27032014/

  • Lehrer

    |

    Ich möchte mich an dieser Stelle ganz entschieden gegen das Bild wehren das hier von einigen Eltern von unserer Schule gezeichnet wird. Der Großteil des Kollegiums ist meiner Meinung nach sehr zufrieden mit der Arbeit unserer Schulleitung. Uns Lehrer als „Duckmäuser“ zu diffamieren empfinde ich als beschämend.
    Vielleicht sollten Sie einfach akzeptieren dass es an dieser Schule Menschen gibt – und das sind nicht wenige – ,die mit der Entscheidung der Schulleitung einverstanden sind.

  • Wiesengrün

    |

    Ach so. Daher weht der Wind. Ist da einer wieder mal nicht katholisch genug? Bewegt sich wohlmöglich in den falschen Kreisen? Da hört der Spaß natürlich auf, egal was man sonst noch für Qualitäten haben möge und ob es ein wenig Kollateralschaden gibt. Und solange es keine gegenteiligen Urteile ist ja auch egal, ob man zum allergrößten Teil vom Steuerzahler finanziert wird.

    Wird Zeit, dass man es in diesem Lande mit der Trennung von Staat und Kirchen wirklich ernst macht. Insofern hat diese Affäre etwas gutes: Ich kenne Leute, die glaubten tatsächlich, dass die Schule von ihrer Kirchensteuer und dem Schulgeld finanziert wird. Das sind jetzt weniger.

  • KiKi

    |

    @Lehrer
    Bei jeder Sache gibt es zwei Seiten. Leider müssen bei dieser Entscheidung der Schule Kinder darunter leiden. Genau deshalb wäre es so wichtig diesen Konflikt mit einer Mediation zu lösen.
    Und ganz ehrlich, ist der Lehrer H. so schlimm, dass man nicht ein weiteres Schuljahr mit ihm auskommen kann??

  • Eltern

    |

    @Lehrer: Nachdem Ihnen die Entscheidung der Schulleitung nachvollziehbar erscheint, scheinen Sie über Informationen zu verfügen, die uns vorenthalten wurden. Weder die Schulleitung, noch der Schulträger konnte uns stichhaltige Gründe benennen, die ein so kurzfristiges Handeln gerechtfertigt hätten. Erst ab diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Schule uns Eltern von einer bisher nicht gekannten Seite, die uns empört, da es ganz konkret das Wohl unserer Kinder betrifft. Es geht nur um ein weiteres Schuljahr, keine Lebensanstellung!

  • Christian Bauer

    |

    Selbst wenn ein Großteil des Kollegiums schweigt und damit die Entscheidungen der Schulleitung schweigend zu billigen scheint, gibt es offensichtlich immerhin einen kleinen Teil des Kollegiums, der mit der Art und Weise des (Nicht-)Umgangs mit Konflikten an seiner Schule nicht einverstanden ist.
    Eine Gruppe von Lehrkräften und Mitarbeitern bat bereits im Herbst bezüglich der sich verschärfenden Situation im Umgang mit Herrn H. Schulträger und Schulleitung um Klärung. Auf die Bitte und den Wunsch an die Schulleitung um eine konstruktive Lösung wurde diesen Personen lediglich mitgeteilt, dass sie für sich ja jederzeit eine Entscheidung treffen könnten …
    Dabei bin ich überzeugt, dass doch gerade dieser Gruppe – ebenso wie Herrn H. – die ehrliche und authentische Umsetzung des reformpädagogischen Schulkonzeptes ein Herzensanliegen ist!
    Sollten Entscheidungsfindung und Konfliktmanagement, zumal an einer christlichen Schule, nicht anders aussehen? Kirchlich angestellte Lehrkräfte werden verunsichert und verängstigt zum Schweigen gezwungen, weil sie andernfalls um den Verlust ihres Arbeitsplatzes bangen müssen. Ein Klima des Misstrauens beginnt sich einzunisten, deren Leidtragende letztendlich alle Beteiligten, Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler sind.
    War nicht im Fastenhirtenbrief des Regensburger Bischofs u.a. zu lesen: „Während Mauern trennen und unterbrechen, führen Brücken zueinander, überwinden Distanzen, verkürzen Wege und vermitteln Austausch.“?-!
    Es ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass Entscheidungen dekretiert werden, statt miteinander zu reden und sich gegenseitig zuzuhören. Was hindert den Bischof, sich auf Augenhöhe mit redewilligen (!) Eltern zusammenzusetzen und sich deren Sichtweise in Ruhe anzuhören? Genau darum ginge es: Distanz und Dissonanz zu überwinden, Wege direkt zu gehen ohne sich hinter „Zuständigkeiten“ zu verstecken und Interesse und Wertschätzung zu bekunden. Der im Artikel zitierte Hinweis eines Domkapitulars auf zerbrechende Ehen wirkt da wie ein Schlag ins Gesicht. Und der lappidare Satz „Ein Gespräch mit dem Bischof ist nicht vorgesehen.“ lässt tief blicken auf das Leitungsverständnis, das dahinter steht.
    Wieder einmal verspielt konkret erlebte Kirche vor Ort die Möglichkeit eines vertrauensvollen Miteinanders und riskiert, dass sich Menschen verärgert und enttäuscht abwenden …

  • auch Lehrer

    |

    Mit diesem Pseudonym und dieser Äußerung wird die Meinung des Kollegiums verzerrt und wir um so mehr diffamiert. Wir stehen hinter unserem geschätzten Kollegen.
    Das „Pseudo“nym Konrektor ist zutreffender.

  • Lottchen

    |

    Die Schule brüstet sich, dass aus ihrer Schule starke Kinder entlassen werden.
    Wenn aber Erwachsene stark sind, ihre Meinung kund tun und Zivilcourage zeigen wird das von Seiten einer schwachen Schulleitung und Lehererschaft nicht gerne gesehen und so jemand wird dann auf den besten Weg entsorgt.

  • MaPaHeli

    |

    @ auch Lehrer
    Bravo! Traut euch und unterstützt „eure Eltern“! Wenn ihr eurem Kollegen nicht jetzt beiseitesteht, wann dann? Es geht nicht nur um Herrn H., es geht doch auch darum, daß Kindern und gerade auch den Lehrern eine Atmosphäre geboten wird, die ein sinnvolles, freudvolles Lernen und Miteinander ermöglichen. Es wäre doch wünschenswert, wenn jeder der etwas Konstruktives dazu beizutragen hat, sich zu Wort meldet. Es ist sicher nicht von den Eltern beabsichtigt, alle Lehrkräfte – außer Herrn H.- als obrigkeitshörige Duckmäuser hinzustellen, wie hier von bestimmten Personen suggeriert wird. Ich freue mich, daß sich endlich „Insider“ zu Wort melden und den Eindruck der Eltern bestätigen, wir sind scheinbar doch keine durchgedrehten Helikoptereltern!

  • ZT

    |

    @ Lehrer
    Es würde mich sehr wundern, sollte es tatsächlich -wie Sie behaupten- nicht wenige Eltern geben, die mit der Entscheidung der Schulleitung einverstanden wären, da die Schulleitung KEINE Informationen an irgendwelche Eltern gegeben hat, mit der diese dann einverstanden sein könnten.

    Trotzdem besten Dank für diesen Post, denn er verdeutlicht, dass die Schulleitung auch von den Eltern Duckmäusertum ohne lästiges Hinterfragen fordert, ja geradezu erwartet.

  • ZT

    |

    @ DKS

    Nur zur sachlichen Richtigstellung:

    Es wird überhaupt kein Arbeitsverhältnis beendet!

    Herr H. ist ein staatlicher Lehrer, der vom Staat einer privaten Schule zugeordnet wurde. Diese Zuordnung kann jederzeit vom Staat, dem Lehrer oder eben der Schule OHNE ANGABE VON GRÜNDEN beendet werden.

    Das perfide an diesem Fall ist, dass die Schule sich genau darauf beruft, um Gründe gar nicht erst erläutern zu müssen.

  • Ludger Engels

    |

    Es wird Zeit dass dieser katholischen Kirche der Garaus gemacht wird. Konfessionsschulen sind Relikte aus dem Mittelalter. An alle Eltern dieser Schule: zeigt den Bonzen und Prälaten dass sie nicht über euch bestimmen können. Nehmt eure Kinder von dieser Schule, denn erst wenn es ums Geld geht tut es denen wirklich weh! Macht das System kaputt bevor es euch kaputt macht!

  • Wiesengrün

    |

    @ Ludger Engels

    Lass die Kirche im Dorf. Die Schule und ihr Konzept ist eigentlich gut und etwas, was man sonst zu selten findet. Das mit ‚mittelalterlich‘ zu titulieren, ist vollkommener Unfug.

    Auf einem anderen Zettel steht, dass diese Schule eben kaum von Schulgeld und Kichensteuern finanziert wird, sondern vom Steuerzahler.

  • Hanni K.

    |

    Die Kirche ist wirklich das allerletzte was es gibt. Ich unterstütze die Eltern und wünsche ihnen Durchhaltewillen beim Kampf gegen die Talare! Imagine there’s no religion …

  • Wiesengrün

    |

    @ Hanni K. und Ludger Engels

    Auch wenn Ihr so etwas kaum für möglich halten dürftet: Die Eltern sind zumindestens zu einem guten Teil gläubige Katholiken. Und vom eigentlichen Konzept der Schule überzeugt. Sonst würden sie ihre Kinder doch nicht hinschicken. Es geht ihnen nicht um den Kampf gegen Kiche und Religion.

  • Gabriele Sack

    |

    Eine Riesen Sauerei. Die Kirche schmeiß einen Lehrer raus weil er scheinbar nicht katholisch genug ist. Die Katholen sind als Arbeitgeber einfach das letzte! Der Leidtragende ist letztlich auch der Lehrer, der dann auf der Straße sitz. Unterschreibt alle die Petition damit die merken dass es so nicht geht! Ich bin aus dem Verein schon lange ausgetreten

  • Dubh

    |

    @ ZT
    „Das perfide an diesem Fall ist, dass die Schule sich genau darauf beruft, um Gründe gar nicht erst erläutern zu müssen.“

    Da auch eine Privatschule der staatlichen Schulaufsicht unterliegt und es sich zudem um einen staatlichen Lehrer handelt, können Sie sich doch bei der Regierung der Oberpfalz beschweren.
    Beim Präsidenten selbst, damit die Beschwerde nicht in einer Schublade verstauben kann.

    Die Aufgaben der Schulaufsicht sind im fünften Teil des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), vor allem Art. 111 bis 115 in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2000 (GVBl S. 414, ber. S. 632, BayRS 2230-1-1-UK), zuletzt geändert durch Gesetz vom
    22. Juli 2008 (GVBl S. 467) festgelegt.

    Auszug:

    Art. 111
    Allgemeines:
    (1) Zur staatlichen Schulaufsicht gehören die Planung und Ordnung des Unterrichtswesens, die Sicherung der Qualität von Erziehung und Unterricht, die Förderung und Beratung der Schulen und die Aufsicht über die inneren und äußeren Schulverhältnisse sowie über die Schulleitung und das pädagogische Personal.
    http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/schulen/grundhaupt/aufsicht/index.php

    Die Qualität der Erziehung kann ja wohl angezweifelt werden, wenn entgegen des vereinbarten Konzepts der Lehrer vorzeitig ausscheiden muss.
    Nicht dass ausgerechnet die Regierung der Oberpfalz die beste Adresse wäre um die RKK zur Ordnung zu rufen, aber erstmal wäre sie zuständig, und muss sich immerhin äußern, wenn man offiziell wird.

    Die Zahlungen könnte man kollektiv auch erst einmal einstellen – die vereinbarte Leistung wird nicht erbracht……..
    Eine ganze Klasse deswegen von der Schule zu weisen, wird auch nicht im Interesse der Schulleitung liegen.

    auch die überregionale Presse einschalten

    Klagemöglichkeit prüfen, dass die 4. klasse noch mit diesem Lehrer geht

    Da lediglich untertänig um ein Gespräch zu betteln wäre mir schon zu blöde.

    Wobei ich es schon verwunderlich finde, dass Eltern, die anscheinend nicht wissen, wie es im römischen Katholizismus wirklich läuft ihre Kinder auf eine derartige Schule schicken – zumal mit diesem Namen.

    Es geht streng hierarchisch – und zwar prinzipiell, nicht ausnahmsweise – von oben nach unten bis ins letzte Glied – und die allerletzten, nämlich das Kirchenvolk hat überhaupt nichts zu sagen.

    Das ist das römisch katholische Menschenbild.
    Hat Müller das nicht deutlich genug gemacht?

  • MaPaHeli

    |

    @Wiesengrün
    Du hast recht, es geht darum Mißstände aufzudecken. Wenn das Konzept der Schule per se schlecht oder kirchlich indoktriniert wäre, dann wäre die Entscheidung, sein Kind von der Schule zu nehmen nicht schwer. Aber miterleben zu müssen, wie ein an sich gutes Konzept daran scheitert weil (um ein u.g. Wortspiel aufzugreifen) die „Dame und die Herren in ihrem Elfenbeinturm“ ihre gekränkten Eitelkeiten pflegen ist ein Trauerspiel. Die genannten Personen sollten sich lieber mit ihren eigentlichen Aufgaben beschäftigen, als Kollegen zu beschädigen und am Wohl von Kindern und Eltern vorbei zu agieren. Was ist so schlimm an einem friedlichen, respektvollen Umgang miteinander?
    Frage an den hochw. Bischof: Besteht als oberster Dienstherr und Hirte seiner Schäflein denn wirklich kein Interesse am Wohl und Wehe seiner Angestellten und Schutzbefohlenen? Ich mag das einfach nicht glauben und der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt!

  • Allister

    |

    „Liber Legis“ statt Bibel!
    Das ist echte Bildung

  • Dubh

    |

    @ Wiesengrün

    Ja, aber schriftlich und am besten Einschreiben mit Rückschein – nicht dass die Post was verliert….

  • Hanna Bergmann

    |

    schön zu sehen wie sich die ach so tolle bimamü hier öffentlich zerfleischt. gott sei dank habt ihr mein kind damals nicht genommen

  • ZT

    |

    Die Schulaufsicht wird an der Beendigung der Zuordnung kaum etwas ändern können, da wie gesagt, dafür keine Begründung vorliegen muß.

    Die Schulleistung wird i.S. des BayEUG ist auch nicht zu beanstanden sein. Die durchgehende Betreuung einer Klasse durch eine Lehrkraft ist ja keine Forderung des Bay EUG sondern ein reformpädagogisches Konzept der Schule.

    Natürlich ist ein Einschalten der Aufssichtsbehörde trotzdem sinnvoll, um zu prüfen, ob unter den gegeben Umständen eine weitere Zuordnung knapper Lehrkräfte zu dieser Schule noch sinnvoll ist.

    Kollektive Einstellung der Zahlungen aufgrund nicht erbrachter Leistungen allerdings, sollten wir Eltern uns wirklich ernsthaft überlegen!!!

  • Lehrerin

    |

    Ich bin schockiert und entsetzt, wie hier miteinander umgegangen wird. Ich arbeite seit mehr als 6 Jahren an der BiMaMü und fühle mich hier sehr wohl. Es ist traurig, zu lesen, wie die Arbeit vieler Kollegen, die tagtäglich Großartiges in den Klassen, sei es in der Grund- oder Mittelschule, leisten, mit Füßen getreten wird. Man wird hier als Duckmäuser beschimpft, und manch einer scheint nur darauf aus zu sein, die Schule im denkbar schlechtesten Licht dastehen zu lassen.
    All jenen kann ich nur sagen: Sie sollten sich schämen! Zu uns kommen, gerade in die Mittelschule, Kinder, die mit anderen Schulen in den ersten 4 Schuljahren schlechte Erfahrungen gemacht haben. Zu sehen, wie diese in der BiMaMü wieder aufblühen und mit Freude zur Schule gehen, spricht für das gute Konzept und die Lehrer, die hier arbeiten. Auch die Schulleitung arbeitet Hand in Hand mit den Kollegen, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Von einer Obrigkeit, die sich um „Untergebene“ nichts schert, kann keine Rede sein.
    Aber es scheint sowieso egal zu sein, was zugunsten der Schule gesagt wird – man hat sich seine Meinung gebildet, ob man nun Einblick in das Schulleben hat oder nicht. Schade, dass hier alles über einen Kamm geschoren wird.

  • H. Fan

    |

    Ich bin eine ehemalige Schülerin des Herrn H. und ich muss sagen, dass ich kein Fehlverhalten gegenüber Lehrern/Schülern feststellen konnte. Durch seine liebenswerte und lustige Art ist er allen schnell ans Herz gewachsen und hat uns einen super Klassenzusammenhalt und Freude am Lernen vermittelt.
    @DKS: In dem Fall bestimmen keinesfalls die Eltern der Kinder, sondern die Schulleitung blockt ab, ebenfalls der Bischof. Meiner Meinung nach können sie (Die Schulleitung) diese Kritik nicht besonders gut aufnehmen, obwohl sie zur Verbesserung der Schule beitragen soll.
    @Ramona: Wenn die Eltern im Irrtum mit ihren Anschuldigungen wären sollte/würde man die Sache aufklären und es hätte nicht solche Ausmaße angenommen.
    Falls die Eltern nicht mit ihrer Bitte durchkommen, muss die Schule mit einem großen Verlust klarkommen, da Herr H. an der Schule sehr beliebt und vor allem engagiert ist. Außerdem geht es um das Wohl der Kinder, dass Herr H. noch 1! Weiteres Jahr unterrichten darf.
    @Lehrer: Auch wenn einige Lehrer der Schulleitung zustimmen ist das kein Grund warum wir der Schulleitung und dem Bischof Kritik nicht vermitteln sollten, zudem wurde ja gesagt, dass an der Führung des Unterrichts rein gar nichts auszusetzen ist…

  • Ratisbohnerl

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    @Lehrerin
    ist Herr H wirklich ein so unerträglicher Kollege, dass er kein weiteres Jahr an der Schule bleiben darf? Sie schreiben, dass Kinder bei Ihnen aufblühen…. Ich zitiere aus der Petition: „Wer denkt hierbei an das Wohl der Kinder, das doch an erster Stelle stehen sollte?“ Darüber sollten Sie mal nachdenken…

  • wurzel113

    |

    @Lehrerin
    Wer die Kommentare aufmerksam verfolgt, kann unschwer erkennen, daß von den Eltern keineswegs „Lehrerschelte“ betrieben wird oder gar die Idee/Konzept der BiMaMü in Frage gestellt werden soll. Es werden sogar Beiträge, die nur auf Rundumschläge abziehlen, mit entsprechenden Kommentaren wieder auf die sachliche Ebene gestellt und  differenzierte Kritik geübt.
    Ihr Kollege, Herr H. leistet ebenfalls großartige Arbeit seit vielen Jahren an der Schule, eine Anmerkung hierzu vermisse ich….

  • ZT

    |

    @Lehrerin
    Es ist tatsächlich schade, dass HIER alles über einen Kamm geschorenwird.
    Der Grund hierfür, liegt aber in der Weigerung der Schulleitung ÜBERHAUPT zu diskutieren.

  • Lottchen

    |

    @ Alle
    Ich möchte erwähnen, es ist kein Kampf gegen die Kirche und dass das Konzept der Schule sowie auch die Leistung vieler Lehrkräfte an dieser Schule top sind.

    Aber insbesondere der Lehrer Herr H.

    Wir und vor allem unsere Kinder haben diesen tollen Menschen 3 Jahre kennenlernen dürfen und es gab NIEMALS einen Grund der Beanstandung. Im Gegenteil. Unsere Kinder lernten viel, auch fürs Leben. Wenn sie Mist gebaut haben, egal wie groß er war, Herr H. hat es geschafft ihnen beizubringen, dass das ein Fehler war und damit war dann die Sache erledigt.
    Dies nur ein kleines Beispiel am Rande.

    In der Schule werden Streitschlichter ausgebildet und die Erwachsenen schaffen es nicht, Streit zu regeln?! (Macht die Ausbildung der Kinder sehr unglaubwürdig)

    Uns Eltern nicht ernst zu nehmen, keine eindeutigen Erklärungen zu geben, unserer Bitte um 1 Jahr Verlängerung nicht statt zu geben, die Aussagen die getroffen wurden (ich empfinde sie sehr frech uns Eltern gegenüber und nicht den Ton der eigentlich herrschen müßte z.B.Scheidung, Kinder von der Schule nehmen…) und vieles mehr was diese Sache betrifft, dass ist das, was uns Eltern bitter aufstößt und wogegen wir uns wehren.

    Auch die Aussagen unseres neuen Bischofs V. bei seinen Grußworten
    z.B. … dafür zu sorgen, dass Gott groß geschrieben wird. In dieser gemeinsamen Sorge sind wir alle. WIRKLICH?

    …stärken sie die Menschen im Glauben und seien Sie mit mir Brückenbauer für Gottes Gegenwart hinein in unsere Welt. WIRKLICH?

    …lassen Sie Gott groß sein in Ihrem Arbeitsalltag zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen. WIRKLICH?

    Das sind nur ein paar Auzüge von der Rede des Bischofs, man kann diese alle im Internet nachlesen.

    Ich finde, WIR Eltern sind in diesem Fall die Brückenbauer,WIR versuchen alles, um die einstürzende Brücke zu erhalten, leider wurden von mehreren Seiten (Leitung und kirchlicher Seite) tragende Steine entzogen und wir haben große Mühe sie zu halten.

  • Ausismitlustig

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    die schulleitung muss weg

  • Jeder ist hier anonym

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    Was wäre passiert, wenn der Lehrer nach drei Jahren in seiner Klasse von sich aus zum Staat zurückgegangen wäre?

  • Lottchen

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    Wäre und hätte gilt nicht, die Gegenwart zählt und da ist es eben anders.
    Es ist auch keine Frau die schwanger geworden ist,die Vergleiche kamen nämlich auch schon…

  • ZT

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    Q jederisthieranonym

    Dann wäre es schade, aber eben die Entscheidung des Lehrers.

    Es war aber die Entscheidung der Schulleitung! Einer Schulleitung, auf ihrer Website die durchgehende Betreuung der Klasse durch einen Lehrer als besonderen Wert anpreist.
    Und damit uns Eltern auch geworben hat.

    Herr H. steht zu diesem Wert und ist trotz schwieriger Bedingungen bereit, im Interesse der Kinder seiner Klasse ein weiteres Jahr an der Schule zu bleiben.

  • wurzel113

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    @Christian Bauer
    Mich würde interessieren, warum sich eine Gruppe von Lehrern, die versucht, die Konflikte zwischen Herrn H. und der Schulleitung zu klären,  eine solche Abkanzelung bieten lassen muss. Sind sie die Einzigen, die diese Schwierigkeiten wahrnehmen? Ist es nicht auch die Pflicht einer Personalvertretung, die es bestimmt bei Mitarbeitern dieser Anzahl gibt, sich einzuschalten? Wie können einzelne Personen (unter Pseudonym „Lehrer-in“) kommentieren, es wäre alles Friede-Freude-Eierkuchen, wenn selbst Eltern von verschiedensten (ungelösten) Konflikten Kenntnis erlangen? Finden in der Schule keine Personalveranstaltungen statt oder nehmen die Mitarbeiter daran nicht teil?

  • Betroffener Elternteil

    |

    Alles was wir Eltern von der Schulleitung wollen ist:

    -> 1 weiteres Jahr mit Herrn H.

    -> ein aufeinander Zugehen und Inanspruchnahme einer Mediation

    -> würdevolle Gespräche und ein respektvoller Umgang miteinander (sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber man muss das hier leider erwähnen)

    -> und nach diesem ganzen „Tamtam“ die letzten 4 Wochen unbedingt ein Umdenken für die ZUKUNFT

    Uns Eltern wurde ein offenes Gespräch (seit März) von Seiten der Schulleitung bisher verweigert. Zumindest wenn man mit Herrn H. keine „Brücken bauen will“ – sollte man doch zumindest versuchen mit uns Eltern „Brücken zu bauen“ da wir Ihnen ja unsere Kinder anvertraut haben und Sie als Schulleitung auch Verantwortung dafür tragen.

    Wenn uns Eltern diese Schule nicht wichtig wäre, würden wir diesen Weg nicht gehen.

  • Betroffener Elternteil

    |

    Nachtrag:

    Mit dem „würde- und respektvollen Umgang Miteinander“

    meine ich nicht nur gegenüber der Eltern, sondern in der ganzen Schulfamilie

  • Klerikal

    |

    Tretet endlich alle aus der Kirche aus. Das ist das einzige was hilft! Radikal antiklerikal!

  • Büscheling

    |

    @ auch Lehrer:

    danke für dieses Statement von gestern:

    „Mit diesem Pseudonym und dieser Äußerung wird die Meinung des Kollegiums verzerrt und wir um so mehr diffamiert. Wir stehen hinter unserem geschätzten Kollegen.
    Das “Pseudo”nym Konrektor ist zutreffender.“

    DAS deckt sich mit der Wahrnehmung vieler Menschen.
    Konrektor? Konrektorin? Oder beides?!

  • Ausismitlustig

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    Tretet aus der Kirche aus!
    Macht denen Dampf!
    Nett sein hilft nicht!

  • auch Elternteil

    |

    @ betroffener Elternteil
    Von „würde- und respektvollem Umgang“ ist hier in diesem Forum leider nichts zu spüren. Schade

  • Lothar Obermeier

    |

    Alles was wir Eltern wollen ist:

    -> 1 weiteres Jahr mit Herrn H. für die Kinder.

    -> Ein aufeinander Zugehen und Inanspruchnahme einer Mediation.

    -> Würdevolle Gespräche und ein respektvoller Umgang miteinander in der ganzen Schulfamilie.

    -> Ein Umdenken für die ZUKUNFT.

    Die Bischof Manfred Müller Schule ist uns allen wichtig. Uns und den kommenden Generationen. Wir „kämpfen“ für die Ideale, die diese Schule erfolgreich und die Kinder stark gemacht haben.

    https://www.youtube.com/watch?v=QcvjoWOwnn4

    Ich mag es gar nicht unter Pseudonym zu schreiben, auch wenn es – der Zeit angepaßt – manchmal sinnvoll scheint …

    https://www.google.com/+LotharObermeier

  • Betroffener Elternteil

    |

    @ auch Elternteil:

    Ja schade!

    Wenn wir aus der Kirche austreten wollten, hätten wir unsere Kinder ja nicht an einer katholischen Schule, die bestimmte Werte vermitteln soll, so wie wir als Eltern und die Lehrer das auch unseren Kindern vorleben.

  • mapaheli

    |

    @auch Eltern, @Lehrer
    Hören sie doch auf Eltern und Schüler zu verhöhnen, so wie sie es schon seit Ende März betreiben! 
    Andere lächerlich machen und Gerüchte in die Welt setzen ist eine Sache, ebenso Eltern und Lehrer im Forum gegeneinander auszuspielen. Es scheint für sie unvorstellbar, daß sich Eltern ernsthafte Gedanken über ihre Kinder und deren Lehrkraft machen. Auch wenn Kinder betroffen sind, die durch ihre Vorgeschichte schon genug gelitten haben, stellen wohl keinen Grund dar auch einmal an deren Wohl zu denken und über seinen eigenen (so großen) Schatten zu springen.

  • ein kollege

    |

    lieber schulleiter, liebe konrektorin und lieber konrektor

    leider muss ich vielen berichten in den foren recht geben.
    gerade kurz vor den katholikentagen, tage die das motto „brücken bauen“ vertreten, könnten sie ein zeichen setzen und zeigen worauf es an unserer schule wirklich ankommt. nämlich dass es unseren kindern gut geht.

    dass im fall des lehrers robert h. dinge geschehen sind, die eine weitere zusammenarbeit erschweren steht sicher auf einem blatt – das wohl der kinder und das interesse von uns eltern und lehrern auf einem anderen. und ich denke, dass in diesem fall das wohl der kinder „selbstverständlich“ wichtiger ist, als ihre „unlösbaren probleme“ mit einem (offenbar sehr guten) kollegen.

    wenn sie, als führungspersönlichkeiten, auch weiterhin ernst genommen werden wollen, wenn sie in so vielen veranstaltungen von einer funktionierenden schulgemeinschaft sprechen, dann zeigen sie JETZT auch führungsqualitäten und versuchen sie, im sinne aller kinder und kollegen einen sinnvollen GEMEINSAMEN weg zu finden. also „BRÜCKEN BAUEN“.

    wenn sie das, als angeblich gläubige christen, schon nicht mehr hinkriegen, machen sie sich und die christlichen werte unserer schule eigentlich unglaubwürdig.

    denken sie mal drüber nach

  • 789ghi

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    Zu lange wurde gemauert, der Elfenbeinturm ist zu hoch in den Himmel gewachsen und nun fliegt er allen, die darin regierten und die darunter leben mussten, um die Ohren.
    War das nötig? Wie wird es wohl weitergehen?
    Wird der Turm flink saniert und mit neuem Talmi angestrichen, dass er wieder schön scheint und glänzt? Tragen die unten auch brav wieder ihre Maulkörbchen? Vermutlich. Aber zumindest durfte das staunende Publikum für einen kurzen Moment einen Blick hinter die Kulissen werfen.

  • Egon

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    Danke an Herrn H. für seine Unterstützung und sein kollegiales Verhalten, sowohl in fachlichen Dingen als auch in „schulpolitischen“. Er unterstützte bereits viele Kollegen und bewies vor allem dann Mut und Engagement, wenn Einzelne ungerecht behandelt wurden und es unbequem und gefährlich wurde- ungeachtet dessen, dass ihm dies auch zum Nachteil gereichen könnte. Bravo für so viel Zivilcourage!
    Der Ausgang dieser Geschichte, das traurige Resultat beherzten Engagements, liegt offen zu Tage und spricht für sich. Es erschüttert und enttäuscht zutiefst.

    Unsere Gesellschaft bräuchte mehr Menschen von diesem Schlag.

  • momo

    |

    Wir sind sehr sehr traurig, einen so tollen Lehrer für unser Kind zu verlieren. Herr H. bemüht sich um alle Kinder, d. h. sein Anliegen sind nicht nur “ die begabten und die sich durchsetzen“ können sondern er ist auch für Kinder da, die still und in sich gekehrt sind. Gerade jetzt wo der Übertritt naht sind diese Kinder die eher still sind, sich selbst überlassen worden. Kein Schulleiter, keine Schulstiftung hat sich darüber Gedanken gemacht, in dieser Angelegenheit geht es nur um gekränkte Eitelkeit und um persönliche Differenzen. ( mehrfach wurde ja die Qualifiaktion betont die Herr H. hat )
    Wenn man ein Herz für Kinder hätte würde man dies ihnen nicht zumuten wollen.
    Die Aussage das sich die Kinder sehr schnell an eine andere Person gewöhnen werden steht ebenfalls im Raum, das mag für verschiedene Kinder zutreffen, für andere weniger, aber die Verantwortlichen ist das egal…………

  • Lothar Obermeier

    |

    @ Egon und 789ghi: Ihr sprecht in Rätseln …

  • uta32

    |

    Sehr schade – nun der vierte geschätzte und offensichtlich sehr qualifizierte Lehrer, der diese Schule aus undurchsichtigen Gründen verlassen muss. Man wird den Eindruck nicht los, dass diese Einrichtung ein echtes Strukturproblem hat. Als ehemalige Schülerinnen-Eltern haben wir einiges mitgemacht, und dass es nun Herrn H. trifft, entsetzt uns.
    Liebe Eltern der 3 a, setzt euch weiterhin so beherzt ein. Wir haben das damals versäumt.

  • MaPaHeli

    |

    @uta 32
    Danke für den Zuspruch, den können wir gut gebrauchen!

  • Stefan Wagner

    |

    In schwierigen Fragen soll man sich immer an Gott wenden. Lasst uns beten, dass Bischof und Schulleitung die beste Entscheidung finden werden. So Gott will, wird er ihre Entscheidung ändern. Ist die Entscheidung der beiden jedoch richtig, so wird Gott sie weiter festigen.

    Wir sollten dann in Demut damit leben.

  • uta32

    |

    @Stefan Wagner
    Das klingt sehr schön, aber zumindest mit unseren Erfahrungen von vor ein paar Jahren können wir kein Vertrauen darauf haben, dass die Schulleitung die beste Entscheidung finden wird – diese Erfahrungen waren nämlich furchtbar. Den neuen Bischof kennen wir noch nicht so recht, aber bei uns Christen stirbt die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt.

  • ZT

    |

    und da dem so ist sollten wir Eltern uns weitere Aktionen überlegen.

    Schließlich nakt der Katholikentag, der eine willkommene Bühne bilden würde.

    Viel Erfahrung habe ich nicht, aber sooo schwer wird ein Flashmob doch nicht zu organisieren sein, oder??

  • KiKi

    |

    @ein Kollege
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Gerade an einer kath. Schule sollte mit Konflikten anders umgegangen werden. Es wäre für die Schulleitung wichtig „Brücken zu bauen“ anstatt „Türen zu schließen“.
    Ich bin froh und dankbar, dass ich einen Lehrer wie Herrn H. kennenlernen durfte. Ich wünschte der Schule mehr Menschen wie Ihn, der Rückgrat und Courage hat.
    Danke

  • Genug

    |

    Können Sie Eltern eigentlich nachts noch gut schlafen mit dem Wissen, wegen eines Jahres eine ganze Schule, an der viele Arbeitsplätze hängen, dauerhaft in Verruf zu bringen? Sie und ihre Kinder sind dann alle weg, an weiterführenden Schulen, und lassen womöglich einen Scherbenhaufen zurück. Langsam reicht’s.

  • grundgenug

    |

    @Genug: und können Sie sich vorstellen, dass wir alle wissen, dass unser Handeln wahrscheinlich nur noch zukünftigen Schülern und Eltern hoffentlich nutzen wird?

    Es geht hier nicht um das Konzept der Schule und auch nicht die Leistung der einzelnen Lehrer, das ist alles gut und stellt auch keiner außer Frage, sondern um den Führungsstil und den Kommunikationsstil der Leitung – das wird sich hoffentlich ändern, dann hat unser „Kampf“ wenigstens etwas bewirkt. Lesen Sie mal die Kommentare aufmerksam durch, hier schwelt einiges unter dem Deckel der Harmonie…

  • Dubh

    |

    @ Eltern
    Woher nimmt man eigentlich eine neue Lehrkraft?
    Ist das völlig problemlos?

    Auch erfahrene LehrerInnen an öffentlichen Schulen sind ja nicht automatisch ReformpädagogInnen, oder ist das egal?
    Oder hat man jemand „übrig“ an der Schule?

    Sind Sie diesbezüglich informiert worden?

  • ZT

    |

    @Genug

    Jetzt die Sorge um einen Scherbenhaufen?

    Das Verhalten der Schule sind also zu billigen, verwerflich ist es daraf hinzuweisen, oder wie sollen wir das verstehen.

    Ich habe bisher jedwede Kritik an der Institution Kirche vermieden, aber dieser Post erinnert sehr daran, wie diese Kirche in der Vergangenheit die Opfer angeprangert hat, Fehlverhalten öffentlich zu machen!

    Die Argumentation scheint gut eingeübt. Trauriger Standpunkt!!

  • MaPaHeli

    |

    @ZT
    Das wär`doch mal eine ganz neue Erfahrung! Flash mob!
    @uta 32
    Informiert doch noch andere „Ehemalige“ und bittet sie ihre Erfahrungen mit uns zu teilen! Ich denke, es ist wichtig Menschen darüber zu informieren, was sie unter Umständen an der BiMaMü alles erwartet.

  • Dubh

    |

    @ genug

    Man kann nur hoffen, dass sie nicht von der Schule bzw. Schulleitung sind!
    Die Kinder sind Ihnen offensichtlich scheißegal.

    Die unbezahlte Aufgabe der Eltern ist es allerdings dafür zu sorgen, dass es ihren Kinder gut geht – und nicht das Maul zu halten, damit die Schule gut dasteht und gar sich um die Arbeitsplätze an dieser zu kümmern!

    DAS ist bezahlter! Job der Schulleitung!

    Und wenn die dazu nicht fähig ist, und dem Ruf der Schule lieber schädigt, als Kompromisse zu schließen, sollte sie sich einen anderen Job suchen – Aldi sucht immer!

  • Genug

    |

    @ZT Traurig ist es eher, dass Leute wie Sie durch ihren blinden Aktionismus ohne Rücksicht auf die an der Sache unbeteiligten Schüler, Eltern und Lehrer agieren. Im Kollegium geht bereits die Angst um, durch das schlechte Licht, in das die Schule durch Ihr Verhalten gerückt wurde, womöglich einmal den Arbeitsplatz zu verlieren. Und ja, der Ruf der gesamten Schule steht durch ihre „Bemühungen“ auf dem Spiel. Das wird in den Kommentaren hier, dich ich durchaus aufmerksam verfolge, deutlich.

  • momo

    |

    @ genug,

    genau wegen eines Jahres, haben wir zu Anfang versucht, ganz vernünftig mit der Schulleitung zu sprechen, aber wie Sie ja sehen, hat dies zu nichts geführt, jetzt uns Eltern vorzuwerfen wir wären daran schuld, dass der Ruf der Schule leidet und evtl. Arbeitsplätze gefährdet sind, da wenden Sie sich aber an die falsche Adresse, hier müßten Sie sich schon mit der Schulleitung in Verbindung setzen.
    Sie sollten sich lieber die Frage stellen, warum ein geschätzter Kollege, der sich um andere bemüht und eingesetzt hat und anscheinend sehr gute Arbeit in den letzten Jahren geleistet hat jetzt nicht mehr „gut genug“ ist.
    Wie hier mit Kollegen umgegangen wird ist ja menschenunwürdig… und je länger man sich mit diesen Thema auseinandersetzt um so tiefer ist der Sumpf….

  • Moni

    |

    War jetzt zwei Tage nicht mehr hier und an der Kommunikation hat sich scheinbar nichts geändert. Schade.

    @genug
    Wie man weiter unten lesen kann, hängen diese Eltern doch scheinbar seit März in der Luft. Wenn die Schulleitung nicht mit Ihnen redet, haben Sie sich wahrscheinlich vom Bischof mehr erwartet. Ich kann deren Enttäuschung gut verstehen. Somit denke ich, dass man seit Wochen deswegen nicht mehr gut schlafen kann und finde diesen Kommentar unterste Schublade.

    Meinen Respekt zolle ich dem Lehrer der seine Kinder auch in dieser schwierigen Situation nicht hängen lassen will. Bei so einem Umgangston, hätte ich wahrscheinlich das Handtuch schon lange geschmissen.

    Am liebsten würde ich zwei Stimmen in der Petition abgeben. Einmal für die Eltern und einmal für die Charakterstärke dieses Lehreres.

    @Eltern:
    Ihr habt in mehreren Kommentaren gepostet, dass es Euch nicht nur um ein weiteres Jahr mit diesem Lehrer geht, sondern dass ihr Euch auch um die Zukunft der Schule sorgt. Ihr bittet um einen würdevollen Umgang miteinander. Bezeichnet man den Bischof nicht als „hochwürdig“? Kann man sich denn nicht erbarmen und aufeinander zugehen? Gerade vom neuen Bischof hätte ich mir mehr erwartet, gerade jetzt wo man überall von diesem Katholikentag hört.

    Müssen Fremde Euch erst Steine reichen um diese Brücke zu bauen, so wie es hier immer wieder genannt wird? Die eine Hälfte der Brücke ist ja scheinbar schon gebaut?

    Liebe Eltern, ich drück Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr Eure Ziele erreicht und dem Lehrer wünsche ich alles Gute.

  • P,

    |

    @Moni, sehr sehr nette Worte hast du hier geschrieben!

    ….müssen Fremde Euch erst Steine reichen um diese Brücke zu bauen, so wie es hier immer wieder genannt wird? Die eine Hälfte der Brücke ist ja scheinbar schon gebaut?

    Aber…

    die Vorschule Etterzhausen war damals auch eine Privatschule der Regensburger Domspatzen. Dort wurden damals kleine Buben geschändet , missbraucht und auch für immer kaputt gemacht! Die Verantwortlichen heute , die Diözese Regensburg und heute der neue Bsischof Vorderholzer, sprechen bis heute zu einer Vielzahl vergangener Themen keinen Klartext und behindern für mich auch die damalige Aufarbeitung- von Missbrauch und Gewalt. Was möchte man von dieser Kirche Regensburg heute noch erwarten! Brücken bauen – wirklich ?
    Es wird bis heute der Abschlußbericht nicht vorgelegt , aber Frau Moni, bis heute ist in Regensburg noch keine Brücke gebaut worden, auch nicht mit dem neuen Bischof. Die Regensburger Domspatzen , heute auch die Botschafter der Stadt Regensburg , gehen heute auf Weltreise , vreschleudern mal so um die bis 50.ooo Euro , aber den damaligen Opfern von Missbrauch und Gewalt , wird bis heute , eben 4 Jahre nach den ganzen Bekanntwerden dieser Geschichten, bis heute in keinster Weise auch richtig geholfen.

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/katholische-kirchenkriminalitaet-stockschlaege-und-stossgebete

    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Regensburger-Domspatzen-absolvieren-USA-Tournee-mit-grossem-Erfolg;art1172,241731

  • Lottchen

    |

    @Genug

    ich finde man muß die Kirche im Dorf lassen.

    Hätte man mit uns Eltern gesprochen und uns mit unseren Sorgen und Anliegen Ernst genommen, würden sich Erwachsene benehmen als solche und wäre man auf unsere konstruktiven Vorschläge eingegangen und ich könnte noch viel mehr aufzählen,

    hätte es sicher keine so hohe bis gar keine Wellen geschlagen.

    Uns jetzt den schwarzen Peter hinzuschieben finde ich ehrlich gesagt infam.

  • wurzel113

    |

    @P.
    Ich habe gerade ihren Link gelesen und ich bin geschockt.
    Aber nichts destotrotz ist es wichtig auf Mißstände hinzuweisen, BEVOR sie unerträglich werden.

  • ZT

    |

    @ Genug (Herr W, nehme ich an)

    Sie erwarten tatsächlich, dass eine sachliche Auseinandersetzung unterbleibt, Entscheidungen der Schulleitung hingenommen werden, ohne sie zu hinterfragen, und sehen engagierte Eltern als Störenfriede. Glaubte ich anfangs noch, die Schulleitung hätte sich in eine Trotzhaltung verrannt und eine Mediation könne Besserung bringen, sehe ich jetzt wie systemimmanent ihre Haltung ist.
    Wieso nehmen Sie eigentlich an, wir sind Eltern der Klasse 3a? Ich z.B. nicht, mir geht es allein um die Ausrichtung der Schule als Ganzes.

    Sachlich gesehen, kann Ihre Entscheidung gar nicht richtig sein, denn entweder liegt ein Fehlverhalten des Lehrers H vor, das Kinder schädigt oder gefährdet, dann hätte die Beendigung der Zuordnung SOFORT stattfinden müssen.
    Oder es bestehen fachliche/menschliche Meinungsverschiedenheiten, dann hätten Sie die menschliche Größe besitzen müssen, das Angebot Herrn H.s anzunehmen die Klasse zum Übertritt zu führen.

    Ja, es ist nur ein Jahr. Für tolerante Menschen, sollte es möglich sein diese Zeit zu überbrücken, zumal der Lehrer ja den Großteil seiner Arbeitszeit in der Klasse bei seinen Kindern verbringt und nicht bei Ihnen im Direktorat.

    Der Erhalt der Arbeitsplätze ist durch die Initiative der Eltern nicht gefährdet. Unsere Kritikpunkte könnten Sie jederzeit durch Taten entkräften. Sie ziehen es aber vor, Maulkörbe zu verteilen.

    Ihnen ist doch wirklich die Außenwirkung wichtiger, als das Wohl der Kinder oder die Gemeinsamkeit in der viel beschworenen Schulfamilie. Wir fordern nachfolgende Familien, nur auf genau hinzuschauen, ob sie werbewirksamen Versprechen glauben oder sie hinterfragen wollen. Die Die Antworten müssen Sie als Schulleitung geben.

    Sie bezeichnen unsere Sorgen als Aktionismus. Meine Handlungen sind in erster Linie durch das Wohl meiner Kinder geleitet.
    Dabei werde ich ganz sicher keine Rücksicht auf gekränkte Eitelkeiten oder autokratische Bestrebungen nehmen. Ganz gleich ob es NUR ein Jahr, NUR ein Monat oder auch NUR eine Minute ist, die Kinder unsicher, traurig oder verunsichert sind!

    Die Kinder sind die letzten, die die Folgen dieser Auseinandersetzung treffen sollte.

  • Genug

    |

    Ich bin nicht Herr W, wie vermutet wird, aber Lehrer an der BiMaMü. Ich fühle mich, obwohl ich mit der ganzen Sache nichts zu tun habe, angegriffen, verletzt, gekränkt.

  • momo

    |

    @genug,

    wenn Sie sich schon verletzt und gekränkt fühlen, wie muss es dann erst Herrn H. gehen. Haben Sie sich vielleicht einmal in seine Situation versetzt. Er hat 11 Jahre lang sich für diese Schule mehr als eingesetzt und mit aufgebaut.
    Evtl. sind Sie selber mal an der Reihe ausgewechselt zu werden, da es an der Schule ja nicht der erste Fall zu sein scheint!
    Dann haben Sie Grund sich verletzt und gekränkt zu fühlen.

  • MaPaHeli

    |

    @genug
    Das finde ich schade, daß sie die Kritik der Eltern nicht als das verstehen, was es ist: Kritik an der Schulleitung oder besser an einzelnen Personen der Schulleitung. NICHT an ihnen Lehrern und nicht an den gesamten engagierten Mitarbeitern, die (noch) bereit sind, sich dort so wunderbar einzubringen. Warum sagen sie dieser Person/Personen nicht, daß es endlich GENUG ist? Warum helfen sie ihrem Kollegen nicht? Weil sie befürchten müssen, sich mit ihrer Kritik ebenfalls in Mißkredit zu bringen und wer setzt sich dann für SIE ein? Wenn meinem Kollegen so mitgespielt würde, kann ich mir nicht vorstellen, daß ich tatenlos zuschauen und dabei nachts noch schlafen könnte. Und ebenso fühlen wir uns Herrn H. gegenüber verantwortlich, den wir als wunderbar authentischen Menschen kennengelernt haben mit Idealen, seine Vorgesetzten brauchen ihn ja nicht zu lieben, aber man sollte einen Menschen auch nicht beschädigen nur weil er Kritik übt. Herr H. hat immerhin die Schule ein Stück weit mit aufgebaut und damit auch beliebt gemacht und damit indirekt auch den einen oder anderen Arbeitsplatz mit geschaffen! Und jetzt läuft der „Laden“, da hat der Mohr seine Schuldigkeit getan und soll jetzt aber bitteschön gehn…..  

  • genugistnichtgenug

    |

    @genug:
    Gehen Ihre Gedanken nun gleich so weit, dass Sie in Sorge um Arbeitsplätze sind? Reicht diese Story schon aus, um Ihre Schule „dauerhaft in Verruf zu bringen“? Dann steckt da aber was dahinter, was uns eben sehr interessieren würde! Und ich bitte Sie, die Berichterstattung und die Kommentatoren können Sie nun nicht dafür verantwortlich machen. Was die Menschen hier so sehr aufbringt, ist ja die Handlungsweise an Ihrer (kirchlich organisierten) Einrichtung! Das schädigt den Ruf in Wirklichkeit. Und erkundigen Sie sich mal nach den schlaflosen Nächten Ihrer Kollegen. Ich könnte mir vorstellen, dass längst nicht mehr ruhig schlafen kann, wer die Dinge wach mitverfolgte. Geschehnisse wie diese hier haben eine längere und aufreibende Vorlaufzeit.

    Für meinen Teil lese ich hier aufmerksam mit und bin verwundert darüber, wie seltsam die Schule sich verteidigt. Wenn die Gefahr nun so groß ist, warum wurde dann nicht schon im Vorfeld bewusster gehandelt? Sowohl Herr Lehrer H. als auch die Eltern bemühten sich, soweit ich das sehen kann, schon seit geraumer Zeit um vernünftige Auseinandersetzung. Gehört das Kommunizieren denn nicht zu Ihrem täglichen Geschäft? Es wird nicht zu unrecht in heutiger Zeit von Deeskalierung gesprochen. Die findet allerdings sinnvoller Weise statt, bevor die Emotionen hochkochen, und nicht durch Hinhalten, Verzögerung, Niedermachen und Schweigegebote. Ich vermute, dass auch in dieser kirchlichen Einrichtung auf „Loyalität“ und „Demut“ gedrillt wird. Ihr „Genug“ war vor 60 Jahren ein Genug mit Schläge drauf. Heute hat das Fußvolk (Gott sei gedankt) so viel Selbstbewusstsein, dass es zu sagen wagt: „Genug!“ ist kein guter Motor für eine lebenswerte gesellschaftliche Zukunft, schon gar nicht in einer Bildungseinrichtung. Wollen wir unsere Jugend ermutigend, wertschätzend, lebensbejahend und gesund erziehen, ist dieses „Genug!“ nicht genug.
    Wir wollen, nun auch als Außenstehende, ernst genommen werden und erfahren können, was hier schief läuft und der Grund für das Ausschweigen ist.

  • ein kollege

    |

    @genug

    egal welcher fraktion sie angehören.
    durch diese diskussion wird mehr als deutlich
    dass an unserer schule einiges nicht stimmt.

    was tun ?
    totschweigen ? so weiter machen ?

    ich vermute dass unsere schulleitung das thema aussitzen wird und sich anschließend brav weiter selbst beweihräuchert.

    denn eines habe ich schon gelernt.
    es geht nichts über den „glanz“ unserer rektoren und der schule. dann kommt lange nichts und dann erst kommen die kinder. oder sehe ich das falsch ?

  • ZT

    |

    @ Genug
    Warum diese Reaktion, wenn Sie nicht zur Schulleitung gehören, haben sie diese Entscheidung nicht zu vertreten. Dann trifft sie doch gar keine Kritik.

    Dann wundert mich aber , wieso Sie die Entscheidung der Schilleitung gegen den Verbleib Ihres Kollegen befürworten können, ohne die Umstände zu kennen?

    Oder sind wir Eltern die einzigen, die nicht Informiert wurden, und das Kollegium wurde zu Stillschweigen verpflichtet.

    Gleich wie, keine all dieser denkbaren Möglichkeiten, spricht gegen die Einwände der Eltern.

    Und noch einmal: ich bin sehr von der Leistung der Lehrer dieser Schule überzeugt, und empfinde die Grundstimmung an der Schule als äußerst liebevoll und fürsorglich. Auch und besonders die Haltung der Schulleitung.

    Ich kann aber nicht verstehen wie kleinlich und rücksichtslos eine angebotene Kompromisslösung abgelehnt wurde. Und wie Eltern urplötzlich mit juristischen Winkelzügen abgespeist wurden.

  • Roma

    |

    @ein Kollege
    Du siehst das ganz richtig. An dieser Schule kommen die Kinder als letztes.
    Ich bin enttäuscht und traurig über eine solche Vorgehensweise und Führungsschwäche.
    Der Schulleitung möchte ich nur aus Erfahrung den Tipp geben, die Konflikte in Zukunft anders zu lösen. Denn irgendwann holen diese nicht aufgearbeiten Konflikte sie wieder ein. Es ist nur eine Frage der Zeit und manchmal ist es eine Krankheit, die dann zum Ausbruch kommt – was ich niemandem wünsche.

  • Lothar Obermeier

    |

    Die Wahrheit ist keine Tugend, sondern eine Leidenschaft. Deshalb ist sie niemals barmherzig.

    Es scheint zu Ende zu sein. Schulreferat und Schulleitung haben nach einem ausführlichen Gespräch miteinander alle Hoffnungen der Eltern begraben. Einer der traurigen Tage im Leben eines Menschen …

  • Volker Barz

    |

    @Barbara Junghans
    In Ihrem Beitrag vermisse ich einen Link.

  • noch ein kollege

    |

    Wir Kollegen sollten grundsätzlich mal vorsichtig mit Urteilen sein (auch wenn der Lehrer an sich ja eher zu Urteilen neigt und so gerne Recht bekommt), denn lasst uns ehrlich sein: Wir wissen nichts ! Die Schulleitung hat uns nicht informiert (außer der üblichen Propaganda natürlich, die aber jeder normal tickender Mensch sich schnell am A…. vorbeigehen lässt), was genau die Gründe für die Beendigung der Tätigkeit von Kollege H. an der Schule sind. Und H selbst gehört nicht zu den Lautsprechern, der überall und immerdar seine Version der Geschichte jedem reindrückt.
    Also, liebe Kollegen: Klappe halten oder sich informieren.

  • wurzel113

    |

    @789ghi
    Was wird passieren? Fliegt uns nun der Elfenbeinturm um die Ohren oder wird fleißig weiter gekleistert?
     
    Was wird von uns erwartet? Sollen alle wieder schön brav sein, damit der Eine oder Andere weiterschlafen kann…
    Wie geht es den Kindern damit und wird auch „unser“ (Inklusions)kind gut schlafen können? 
    Ach egal, den Kindern kann man ja eine nette Geschichte auftischen, die schicken wir dann nochmal mit Herrn H. schön Eis essen und dann hat sich die Sache, Herr Konrektor (oder war es anders gemeint?)

  • ZT

    |

    @lothar

    Eine traurige Nachricht.
    Aber ich hatte von der Schulleitung in diesem Fall nichts anderes erwartet.
    Exempel statuiert! Bewiesen, dass sie so aalglatt sind, dass Sie mit jeder Grausamkeit durchkommen. Ansonsten Augen zu und durch….

    Jetzt kommt es darauf an zu unserer Meinung zu stehen, Flagge zu zeigen, das Konzept des Miteinanders mit Leben zu füllen.

  • Ele

    |

    Als die BiMaMü-Schule vor etlichen Jahren an den Start ging, erschien sie erstaunlich innovativ – der erste Eindruck machte mich sehr neugierig.

    Ein Anruf ergab, dass unser – nicht getauftes – Kind, aufgenommen werden könne, allerdings innerhalb kürzester Zeit ein Katholik werden müsse.

    Damit war für mich „der Kas gessen“.

  • Karinchen

    |

    Vielleicht sollten an der BiMaMü die Spiegeln in Erwachsenenhöhe alle abgebaut werden…

    Kann mir nicht vorstellen, dass die Bewohner des Elfenbeinturms diese noch brauchen!

  • MeinKindgehtdanichthin

    |

    Ich arbeite in einem großen Betrieb, meine Frau ist als Lehrerin an einer Grundschule tätig. An beiden Arbeitsstellen kann man ähnliche Abläufe beobachten.
    In der Führungsebene findet man leider immer noch Personen, die für einen wichtigen Teil ihrer Aufgabe, nämlich Menschen zu führen, nicht besonders gut ausgebildet sind. Entsprechend verhalten sie sich dann auch in Konfliktsituationen.
    Dann gibt es noch die große Gruppe der Arbeiter, Angestellten, an der Schule das Kollegium. Diese Gruppe ist sehr heterogen zusammengesetzt. Man findet dort Personen, die eigenständig arbeiten und durchaus auch einmal Kritik am Vorgesetzten üben. Ebenso findet man Personen, die stets das tun, was ihnen angeschafft wird und die sich niemals, trotz Unzufriedenheit, kritisch über die Firmen-, bzw Schulleitung äußern. Letztere sind bei einer sich andeutenden Schwäche der Vorgesetzten oft sehr schnell in der Lage, die Seiten zu wechseln. Ich persönlich verabscheue diese Opportunisten.
    Was gerade an der BIMAMÜ passiert, hat sich schon viele Male in der ‚freien‘ Wirtschaft und an anderen Schulen zugetragen. Was ich aber ganz bemerkenswert finde, ist die mittlerweile große Anzahl an kritischen Posts zur Sache, die zeigt, dass es doch noch kritische Geister gibt. Eigentlich wäre jetzt auch der Zeitpunkt für andere Medien gekommen, über der Causa BIMAMÜ zu berichten.

  • Obelix

    |

    „…Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten…“

    Ein paar unbeugsame Gallier arbeiten auch an der Bimamü.
    Man kann sie nur nicht an ihren Zöpfen und gestreiften Hosen erkennen…

    Einer dieser Gallier möchte den Eltern dafür danken, dass sie sich für einen überaus kompetenten und hilfsbereiten Kollegen einsetzen, dass sie für das Wohl der Kinder eintreten (das hier leider hintanstehen muss) und auch für das Wohl jener Gallier in Zivil.

  • DAVID-gegen-goliath

    |

    Tja, liebe Kommentatoren. Wie es scheint, ist die Sache wohl gelaufen? Herr Neumüller zeigt Führungsschwäche, die Dame im Spiel hat sich wieder einmal durchgesetzt und es bleibt eben alles wie es ist! Mediation? Haben WIR doch nicht nötig! Bei uns gibt es keine „Ausraster“ und Beleidigungen Kindern gegenüber. Auch keine Lehrer, die mal in der Parallelklasse nachsehen, woher das Geschimpfe und Gebrüll kommt, nein, nein bei UNS gibt es sowas nicht, gell Frau …..-….!
    Das passiert Leuten, die sich gar nicht helfen lassen wollen und/oder die durch führungsschwache Vorgesetzte unnötig lange gestützt werden. 
    Statt immer wieder verdiente Lehrkräfte auszuwechseln, sollten sie, Herr Neumüller, das Übel an der Wurzel packen und die „Dame“ aus dem Spiel nehmen!!!

  • waldi

    |

    Uns wird vorgeworfen, den Ruf der Schule zu beschädigen. Uns wird vorgeworfen, Unsicherheit und Angst gehe im Kollegium um. Arbeitsplätze seien bedroht. Uns wird vorgeworfen, das Lehrerkollegium leide unter den „öffentlichen Angriffen“. Wie konnte es nur soweit kommen?
    Niemals sollte es soweit kommen. Aber wer meldet sich hier zu Wort? Anscheinend viele Lehrer, die es nur im Schutze der Anonymität wagen, ihre Meinung offen zu äußern.
    Wäre Supervision eine Kultur an dieser Schule, hätte man seine Meinung frei äußern können, ohne dass etwas nach außen gedrungen wäre. Uns wurde mehrfach versichert, der Konflikt schwele schon über Jahre. Dass an einer Schule, die sich mit Streitschlichtern schmückt, keine Mediation in Anspruch genommen werden will, ist ein Skandal. Aber eine Konrektorin lehnt Supervision ab, „weil ihr das noch nie was gebracht hätte“.
    Das heißt, Ihr lieben Pädagogen: ich kann getrost die Beine auf den Tisch legen, meinen Kindern aber beibringen, dass sich das nicht gehört?
    Lieber „genug“ und liebe „Ramona“ und wie Ihr alle heißt: es brodelt so gewaltig unter dem Deckel – der Druck ist noch lange nicht raus. Euch ist noch immer nicht klar, dass Ihr NOCH IMMER für eine gewaltige Entschärfung sorgen könnt und somit auch für eine Sicherung Eurer Arbeitsplätze. Viele Beiträge haben zwischen den Zeilen gezeigt, dass es Dinge an der Bimamü gab, von denen Ihr sicher nicht wollt, dass die auch noch an die Öffentlichkeit gezerrt werden.
    Wir sind weiterhin überzeugt von dieser Schule und wollen das Beste. Bitte, bitte setzt ein deutliches Zeichen, dass nicht noch mehr „schmutzige Wäsche“ gewaschen wird.

  • Ele

    |

    Es ist wie oft in grossen Einrichtungen:

    Diejenigen, die die Missstände anprangern werden des Verrats und der Rufschädigung beschuldigt.
    Die sich mit den Schwächsten – hier den Kindern und dem Lehrer der geschmissen wird – solidarisieren, denen wird vorgeworfen Rufmörder, Unruhestifter zu sein.

    Verdrehung von Tatsachen ist das . Verbiegen der Realität — eine Fuhre Weihrauch drüber – Hosiannah !!

    Dass die Schulleitung nicht mit offenen Karten spielt und sich selbst jetzt immer noch nicht offenbart, zeigt doch eindeutig, wer hier was zu verbergen hat.

    Sie werdens wohl aussitzen, weil sie am Längeren Hebel sitzen ….vorläufig noch.
    Aber Machtgegockel ist ein Auslaufmodell und so ist es nur eine Frage der Zeit ….

    Nach dem, was ich hier lesen darf, ist es wohl nicht sehr angesagt, sein Kind auf diese Schule zu chicen , auch wenns chic ist und sich gut anhört.

    Supervision wird inzwischen in den meisten psychosozialen Einrichtungen als absolut notwendiges Instrument gesehen, um das berufliche Handeln zu reflektieren und zu verbessern.

    Dass es sich die (oben genannte) Dame in dem Spiel mit verdeckten Karten leisten kann, auf dieses „Instrument“ zu verzichten, spricht für sich und gegen das falsche Spiel.

  • ZT

    |

    @ Obelix

    gestreifte Hosen und Zöpfe sind vielleicht etwas unpraktisch.

    Wie wäre es denn z.B. mit grellgelben T-Shirts, z.B. beim Sommerfest, mit dem Rücken zur Bühne bei der Ansprache des Direktorates.
    Oder das selbe beim Katholikentag?

    Da wurde doch ein Hashtag in diesem Thread erwähnt, unter dem man das Koordinieren könnte.

    @DAVID gegen Goliath

    Ja dieses Gebrüll und die Beleidigungen in einer gewissen Grundschulklasse sind leider ein wiederkehrendes Ärgernis.
    Da hat Mediation tatsächlich keine Verbesserung gebracht. Das müssen sehr schlimme Kinder sein.
    Die Schulleitung wird sicher schon überlegen ob die Zuordnung dieser Kinder beendet werden muß.

  • uta32

    |

    @Lothar Obermeier: „Es scheint zu Ende zu sein….“ – was meinen Sie damit ? Bitte um Erklärung.

    @ Ele, Waldi, David
    Da ist immer von der „Dame“ die Rede – mir erschließt sich das alles nicht. Da spielt eine Dame eine wichtige Rolle ?

    Mich beschleicht und bestärkt das Gefühl, dass mir bald der Kragen platzt – bisher wollte ich das vermeiden.
    Bitte um Infos, wenn es euch nicht den Job kostet !

  • MaPaHeli

    |

    @Schulleitung
    Da haben Sie uns und sich ja ganz schön was eingebrockt. War das wirklich nötig?
    Wie stellen Sie sich denn die Zukunft vor? Wie soll es den enttäuschten Kindern und uns Eltern möglich sein mit Ihnen ein Sommerfest zu feiern, WAS gibt es  denn zu feiern? Kuchen backen, an der Kasse stehen, die Kinder auf der Bühne schön rausputzen u.v.mehr, wie soll denn das zusammengehen? ZU WAS sollen wir Ihnen (Schulleitung) denn applaudieren? Vielleicht uns zu der tollen Schulfamilie gratulieren (gut, seine Verwandtschaft kann man sich ja bekanntlich nicht immer aussuchen)?
    Oder wäre ausbuhen ehrlicher? Aber EHRLICH seine Gefühle zeigen, darum geht es ja schon gar nicht mehr. 
    ODER der Katholikentag. Die Kinder zum Katholikentag kutschieren, begeistert die Schule, die sich ja hier in ihrem schönen Glanz präsentieren will, beklatschen? 
    Ich weiß nicht, wie das gehen soll… Wer für mich einen guten Rat hat, nur zu!

  • HolzVoderHütten

    |

    Ein Wort zum heutigen MZ Artikel:
    Investigativer Journalismus sieht anders aus. Wirkt der Bericht über die Situation an der BiMaMü noch um Objektivität bemüht, so stellt die Veröffentlichung des Interviews mit Herrn Neumüller leider der viel kritisierten Seite eine willkommene Plattform zur Verfügung, auf der sie die Probleme an ihrer Schule verharmlosen können. Mir kamen fast die Tränen bei den Beteuerungen von Herrn Neumüller, dass keine weitere Zusammenarbeit mit dem gefeuerten Lehrer mehr möglich sei. Und natürlich dürften die wahren Gründe für seine Entlassung nicht publik werden — aus rechtlichen Gründen, versteht sich.
    Liebe Leute, es wird Zeit, die wahren Gründe an die Öffentlichkeit zu bringen. Dann wird auch die MZ nicht mehr umhin kommen, die Schulleitung und den Schulträger etwas härter anzupacken.

  • P.

    |

    @ wurzel 113

    …. aber nichts destotrotz ist es wichtig auf Mißstände hinzuweisen, BEVOR sie unerträglich werden.

    Anscheinend wissen Sie bis heute nicht worum es wirklich in Regensburg geht.

    Mit dieser Kirche in Regensburg ist nicht gut Kirschen essen.

    http://www.frankenpost.de/lokal/fichtelgebirge/selb/Eindrucksvolle-Begegnung;art2457,3324365

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/vergewaltigungen-und-pruegelstrafen-bei-den-regensburger-domspatzen

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/anschuldigungen-sexuellen-missbrauchs-gegen-kirchliche-mitarbeiter

  • MaPaHeli

    |

    @HolzVoderHütten
    Ich glaube nicht, daß sich ein MZ-Reporter von dem Wischi-waschi, das Herr Neumüller zu bieten hat, beeindrucken läßt.
    Eher sehe ich das als den Beginn einer umfangreichen Recherche, die allerhand Zutage bringen wird. Ihr müßt Herrn Lösch halt auch mit Informationen „füttern“… 

  • ZT

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    Eine genauere Aussage zum Trennungsgrund ist gar nicht notwendig.

    Herr Neumüller bestätigt doch, die schon immer zitierten „unüberbrückbare Differenzen“ diese sein sogar „tiefgreifend“ . Sonst gibt es keine Anschuldigungen.

    Ich kann durchaus verstehen, dass unter diesen Umständen ein Verbleib des Lehrers nicht mehr gewünscht wird. So sehr ich persönlich dies äusserst bedaure.

    Aber eine Erklärung zur willkürlichen Wahl des Zeitpunktes sind diese Differenzen keinesfalls.

    Dass die enge Lerngemeinschaft, die zweifellos in Herrn H. Klasse in besonderer Weise besteht jetzt als Grund für den Trennungszeitpunkt zum Ende der dritten Klasse zitiert wird ist eine Verhöhnung der Kinder und Eltern!

    Die Gesamtheit der im Letzten Abschnitt angeführten Gründe sprechen für den Verbleib des Lehrers für ein weiteres Jahr.

    Hätte ich noch jüngere Kinder, würde ich sie sicher nicht mehr an diese Schule schicken.

  • Martina Reng

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    Ich kann die Eltern der 3.Klasse verstehen, die diesen hervorragenden Lehrer für ihre Kinder behalten wollen.
    Unser Sohn hatte das große Glück, seine gesamte Grundschulzeit lang Herrn H. als Klassleiter zu genießen.
    Es war eine wunderbare, gute Schulzeit und sicher hatte auch die Grundstruktur und das Konzept der BiMaMü ihren Anteil daran.
    Für uns war es aber vor allem die persönliche und pädagogische Qualität dieses außergewöhnlichen Lehrers, die für unseren Sohn so wertvoll war.
    Nicht zuletzt hat unser Kind einen unkomplizierten und offenen Umgang mit gehandicapten Menschen erlernt, da Herr H. zwei stark sehbehinderte Kinder in der Klasse im wahren Wortsinn „inkludiert“ hat.
    Er ist auch zu einem guten Teil mit dafür verantwortlich, dass diese sehbehinderten Kinder nächstes Jahr in einem Regensburger Regel-Gymnasium ihr Abitur machen werden.
    Ich denke, dass die Schule, an die Herrn H. jetzt wechseln wird/wechseln muss/wechseln darf, sich glücklich schätzen sollte.
    Die BiMaMü verliert einen echten Pädagogen, der sicher an anderer Stelle um so mehr Wertschätzung erfahren wird.

  • Brückenbaustein

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    „In der Ehe bringt es auch nichts, der Kinder wegen zusammenzubleiben.“

    Fehlt da nicht ein kleines Wort? … „NUR“ (!) der Kinder wegen… :-(

    Bei diesen Worten des Herrn Domprälat frage ich mich, warum z.B. meine Freundin (ehem. Kinderpflegerin in einem Regensburger kath. Kindergarten) zehn Jahre lang Ihre Beziehung zu einem geschiedenen Mann/Vater verheimlichen musste, bis sie – „nur“ aus Liebe diesen Mann schließlich heiratete und damit den Verlust Ihrer Arbeit hinnahm.
    Kinder, Eltern und die Kolleginnen waren bestürzt (machtlos) darüber, dass die überaus beliebte, engagierte und kollegiale „Kindergartentante“ gehen musste, obwohl (oder weil?) sie die Gebote (5 und 8!) achtet – bis heute.

    Die Verständigung zwischen den früheren Eheleuten, den Kindern aus erster Ehe und der neuen (nun arbeitslosen) Ehefrau funktionierte übrigens immer, WEIL alle Beteiligten nicht „nur“, sondern VOR ALLEM der Kinder wegen nach Lösungen gesucht, geredet und auch mal gestritten haben.
    Das nenne ich menschlich/christlich!
    ___________________

    Keine Spekulationen!
    Sollte jedoch das Privatleben von Herrn H. Grund für die „unünberbrückbaren Differenzen“ sein, möchte ich gern einen Stein zum „Brückenbauen“ höchstpersönlich vorbeibringen.
    Wer macht mit? – Schleppt Steine an und legt sie im Eingangsbereich ab! (alle Formen und Größen)

    Außerdem sollte ein TERMIN für den FLACHMOB genannt werden. Ich bin dabei!

    Lieber Herr H., ich kenne Sie nicht persönlich und weiß so gut wie nichts über Sie – abgesehen von Zeitungs- und Forumsbeiträgen. Ich kann deshalb auch nicht (ver-)urteilen – weder (über) Sie, noch die Schulleitung, noch die katholische Kirche.
    Auch mit Ihrem Dienstvertrag bin ich nicht vertraut. Offenbar dürfen Sie sich nicht zum Kündigungsgrund äußern, aber …

    DANKE für Ihre Bereitschaft, die Ihnen anvertrauten Kinder noch ein weiteres Jahr zu begleiten, obwohl SIE sich sicher nicht mehr wohl fühlen (können).

    Ich wünsche Ihnen und „Ihren“ Kindern (und deren Eltern) das Allerbeste!

    http://www.deanita.de/kinder/kinder_gedicht02.htm

  • Objektiv

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    Es ist schon sehr fraglich, was hier eigentlich geschieht und wie sich einige Leute hier äußern, ohne die Fakten zu kennen. Einzig Herr H. und die involvierten Arbeitgeberinstanzen wissen wirklich, was zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vorgefallen ist. Eines ist aber sicher, es hat dazu geführt, dass der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht mehr fortführen kann/möchte. Es muss wohl so schwerwiegend sein, dass es sogar zu diesem vielleicht ungünstigen Zeitpunkt notwendig ist. Als Vater von zwei Kindern, die ich durch verschiedene Schulen begleit habe (nicht BiMaMü und mit einigen Lehrerwechsel in den ersten 4 Klassen), als kritischer Katholik, der wirklich nicht alles im Umfeld der katholischen Kirche gut heißt und als objektiver Mensch, muss man sich jedoch echt fragen, wer hier hinter solch teilweisen unobjektiven Äusserungen steht? Ach ja, es ist ja ein annonymes Forum und deshalb darf man auf die „schlimmen und bösen Arbeitgeber“ und die „ach so schreckliche Kirche“ einschlagen! Wo bleibt hier nur die Objektivität? Sicher ist es nicht schön, wenn ein Arbeitverhältnis gekündigt wird und auch Hr. H. scheint ja auch ein wirklich guter und beliebter Lehrer zu sein, aber es gab da wohl schwerwiegende Gründe, die zur Kündigung führten. Kinder sind schützenswert! Da stehe ich voll dahinter und sie haben heute sicher einen sehr großen Leistungsdruck, verursacht durch Eltern und unsere Leistungsgesellschaft, aber oh welch Schreck: Änderungen werden sie ihr ganzes Leben begleiten! Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit Hindernisse zu überwinden werden sie stärken und diese gelernten Eigenschaften und Anforderungen werden sie ihr ganzes Leben außerhalb der Hut von Eltern begleiten. Wer glaubt denn wirklich, dass diese Art der Kommunikation, die Unruhe und die Schlaghammer Methode „DER LEHRER MUSS BLEIBEN“, den Kindern, der Schule, den Mitarbeitern und der Leitung gut tun? Warum schicken und schickten denn viele Eltern ihre Kinder auf die BiMaMü? Warum vertrauen und vertrauten sie ihre Kinder seit Jahren dieser Schulleitung und diesen Lehrern an? Warum gibt es Jahr für Jahr wahrscheinlich mehr Anmeldungen von Schülern an dieser Schule als diese Schule annehmen kann? Weil diese Schule wahrscheinlich seit Jahren eine gute Arbeit leistet. Das heißt für mich, die Lehrer, die Schulleitung machen und machten wahrscheinlich einen super Job. So gut, dass viele gerne ihre Kinder hier untergebracht sehen. Also jetzt mal „cool down“, tief durchatmen und im Sinne der Kinder, den Ruf der Schule, der Lehrer und der Schulleitung nicht beschädigen! Eine Kirche, die eine solch gute Schule finanziert, tut hier mal wirklich etwas Gutes mit der Kirchensteuer und das auch noch vor Ort. Es kommt Ihnen und Ihren Kindern zu Gute. Also meine Bitte: Bitte objektiv bleiben!!!

  • Michael M.

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    @Brückenbaustein

    „…möchte ich gern einen Stein zum “Brückenbauen” höchstpersönlich vorbeibringen.
    WER MACHT MIT? – SCHLEPPT STEINE AN UND LEGT SIE IM EINGANGSBEREICH AB! (alle Formen und Größen)“

    Was für ein wunderbarer symbolischer Akt.
    Ich mache mit. Ich lege meinen Baustein dazu.
    Er soll für den Brückenpfeiler dienen, der vor der Partei der Schulleitung/des Schulträgers errichtet wird, damit es ihr möglich wird, auch von ihrer Seite aus die Differenzen zu überbrücken.

    Na, dann liegen da schon zwei Steine.
    Ihrer und meiner.
    Vielleicht legt ja ein Dritter ein Vierter, ein Fünfter seinen dazu.

    Und wenn immer noch keine Brücke gebaut wird? Dann sind es eben Stolpersteine vor dem vielzitierten Elfenbeinturm.

    P.S. Wird man unsere beiden Steine erkennen? Na, ich werde ihn mal entsprechend dekorieren.

  • Brückenbaustein

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    @objektiv
    Niemand außer der Schulleitung und dem betroffenen Lehrer weiß, was genau Sache ist. Darüber nachdenken ist aber schon erlaubt, oder? Wenn Spekulationen im Keim erstickt werden sollen, hilft nur eins: Mit der Wahrheit heraus rücken. Oder nochmal drüber reden und neu entscheiden. Oder … SOGAR Kinder und Eltern mit einbeziehen.
    Nix für unguat ;-)

  • MaPaHeli

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    @Objektiv
    Danke für den unglaublich „objektiven“ Beitrag.
    Ich gebe Ihnen recht, wer die Hintergründe und derzeitige Situation nicht kennt, sollte sich vielleicht wirklich nicht äußern….

  • ein kollege

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    @objektiv

    danke für den versuch etwas ruhe in die diskussion zu bringen.
    dennoch merkt man, dass sie entweder nicht an der schule sind oder der text bewusst so geschrieben wurde.

    ich denke auch nicht, dass man jetzt ausschließlich draufhauen muss, aber leider sind sehr viele kritische kommentare gepostet die definitiv stimmen.

    und ich sehe sehr wohl, dass es viele leute gibt, die sogar sehr gut informiert sind.

    wie gesagt. leider.

  • genugistnichtgenug

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    @objektiv:
    Lesen Sie doch die Blogs: Glauben Sie, die meisten schreiben, ohne etwas zu wissen über die Umstände? Ich glaube, sie wissen genug! Können Sie sich vorstellen, dass sie dennoch nicht alle Details hier veröffentlichen können, und trotzdem die Dinge an der BiMaMü nicht rund laufen (oder gerade deshalb!). Daher wünschen sich auch die Leser und Leserinnen hier, dass die Berichterstattung fortgeführt wird.
    Herr Neumüller, die Schulstiftung der Diözese, der Bischof, die Schulleitung – sie fühlen sich unter dem Dach der Kirche sehr sicher. Sie reden – und sagen nichts. Sie versprechen – und halten nichts. Sie kumpaneien – und wissen um ihre Netze in Regensburg. Da ist kein Durchkommen.
    Es geht hier sicherlich nicht einfach um „DER LEHRER MUSS BLEIBEN“. Hier geht’s um mehr, wie es die Eltern ja deutlich auch beschreiben, mehr noch einige Lehrer aus der Schule.
    Mit einigen Aussagen haben Sie durchaus recht. Doch ich bitte Sie, mit Anpassungsfähigkeit brauchen Sie hier nicht winken (siehe mein erster Eintrag). Auch ihre Kinder werden gerne davon profitieren, wenn künftig couragierte Wesen in ihrer Umgebung auf Unrecht deutlich aufmerksam machen und sich nicht von Obrigkeiten das Recht auf freie Meinungsäußerung und einen würdevollen Umgang nehmen lassen.

  • Brückenbaustein

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    Danke @“Michael M“, @“MaPaHeli“ UND @“Objektiv“… !!!

    Mein Stein bekommt ein rosa Schleiferl – weil ich ein „Mädchen“ bin :-)

    *Michael* … blau,
    *MaPaHeli*… gelb …
    und
    *Objektiv*… WENN, dann in irgendeiner anderen freundlichen Farbe? Oder ganz objektiv in Schwarz-(oder)-Weiß.

    Nur ein Vorschlag – damit wir einander erkennen ;-)

  • Steff

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    @ Brückenbaustein

    „Wenn Spekulationen im Keim erstickt werden sollen, hilft nur eins: Mit der Wahrheit heraus rücken.“

    Wenn ich das Interview mit Herrn Neumüller von heute genau lese, habe ich eher den Eindruck, er will das große, tiefe Fass wilder Spekulationen öffnen. Sonst hätte er doch auf die Frage, ob dienstrechtliche Vergehen von Seiten des Lehrers vorliegen, einfach klar verneinen können. Oder gibt es doch welche ? Würde mich wundern, nach dem was hier so zu lesen steht, und da sind ja wohl viele Eltern und Kollegen am Schreiben. Dann finde ich diesen Teil des Interviews zumindest grenzwertig.

  • Eltern

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    @ ALLE:

    Hier nochmal die Zusammenfassung:
    Alles was wir Eltern wollen ist:

    -> EIN weiteres Jahr mit Herrn H. für unsere Kinder.
    (was nun aufgrund unserer Aktion hier nicht mehr geht)

    -> Ein aufeinander Zugehen und Inanspruchnahme einer Mediation mit Herrn H. (wurde abgelehnt)

    -> Würdevolle Gespräche und ein respektvoller Umgang miteinander in der GANZEN SCHULFAMILIE. (wie man hier in einigen Posts lesen kann ist das leider nicht möglich. Dies betrifft uns sehr, weil wir bis vor 6 Wochen als betroffene Eltern, nichts von irgendwelchen Differenzen gespürt haben und man uns immer freundlich und verständnisvoll gegenübertrat).

    -> Ein Umdenken für die ZUKUNFT.

    Die Bischof Manfred Müller Schule ist uns allen wichtig. Uns und den kommenden Generationen. Wir “kämpfen” für die Ideale, die diese Schule erfolgreich und die Kinder stark gemacht haben.

    Ebenso verweisen Sie auf die Homepage der BiMaMü. Wir machen nichts anderes als seit jeher an der BiMaMü gewünscht wird – und da wir bei Herrn H. nun leider erfolglos waren, werden wir für die ANDEREN Lehrer weiterkämpfen. Diese Lehrer, FSA- und GTA-Mitarbeiter haben bisher so viel für die Erziehung, Entwicklung und Förderung unserer Kinder beigetragen, dass wir es Ihnen schuldig sind, wenigstens für eine bessere ZUKUNFT (intern) zu kämpfen. Die pädagogische Arbeit dieser Lehrer ist top und unter den ganzen Vorkommnissen (die wir leider alle hier erst lesen mussten) ziehe ich meinen Hut, dass die Arbeit trotz dem Druck der scheinbar seit Jahren im Hintergrund herrscht qualitativ so hochwertig war und nun hoffentlich noch ist.

    Auszug von der Schul-Homepage:
    „Unsere Schule stellt in der Regensburger Schullandschaft eine ALTERNATIVE für diejenigen Eltern dar, die eine Erziehung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes für ihr Kind bejahen. Wir ermöglichen den uns anvertrauten Kindern eine Bildung, die sie befähigt, VERANTWORTUNG für sich, für andere und für unsere Welt zu übernehmen. Das CHRISTLICHE MENSCHENBILD prägt das GESAMTE schulische Leben der Bischof Manfred Müller Schule und wird von Schülern, ELTERN und LEHRERN GEMEINSAM getragen und verwirklicht. Die Strukturelemente werden von den Lehrern jeweils in ihrer EIGENEN PERSÖNLICHKEIT und den BEDÜRFNISSEN der Klasse entsprechend VERLÄSSLICH umgesetzt.“

    Für jedes FETT geschriebene Wort muss ein BRÜCKENBAUSTEIN gelegt werden von Seiten der Schule. (die Persönlichkeit von Herrn H. kann aber keiner ersetzen und das ist auch der Schulleitung unmöglich, was wir aber jetzt leider einsehen müssen, da man ja nicht einlenken will)

    Unsere Brücke steht bereits seit über 4 Wochen!!!

    Wir haben VERANTWORTUNG übernommen für unsere Kinder – ebenso Hr. H. – der sich freiwillig bereiterklärt den 4-Jahres-Turnus weiterzuführen. Er hat eine ALTERNATIVE für unser INKLUSIONSKIND geschaffen und ein Konzept entwickelt nachdem es speziell gefördert wird. Wir sind CHRISTLICH aufeinander zugegangen und haben versucht Anfänge zu machen und Gespräche einzuleiten. Wir wollen das schulische Leben weiterhin GEMEINSAM TRAGEN und GESTALTEN um unseren Kindern die bestmögliche BILDUNG zu bieten, wie die BiMaMü es immer schon angestrebt hat. Hr. H. hat die Strukturelemente des Marchtaler Plans in seiner EIGENEN PERSÖNLICHKEIT und den BEDÜRFNISSEN (INKLUSIONSKIND!!!) der Klasse hervorragend und VERLÄSSLICH umgesetzt. Das Kind ist 100% in der Klasse integriert und gehört zu uns!

    http://www.kvs-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=230&Itemid=12

  • Mutter vom Inklusionskind

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    Der Beitrag von Martina Reng hat mich sehr berührt und obwohl ich mich entschlossen habe hier nichts zu kommentieren muss ich jetzt trotzdem etwas dazu sagen.

    Ich kann mich zu den ganzen Differenzen nicht äußern, weil ich von keiner Seite irgendwelche Hintergründe kenne und das steht mir auch nicht zu. Ich kann als Elternteil lediglich für meine Kinder sprechen und muss deren Interessen auch entsprechend vertreten.

    Liebe Eltern, DANKE für den vorstehenden Post, denn wir haben wirklich eine Alternative für unser Kind gesucht und sie hier an dieser Schule gefunden.

    @ Martina Reng (9. Mai 2014 um 11:35 Uhr):
    Danke für Ihren Post, er spricht sehr für die Schule und zeigt, dass das Thema Inklusion hier bereits vor Jahren ein Thema war, als man noch nicht öffentlich dazu aufgerufen hat. Bereits damals hat Hr. H. erkannt was nötig ist um Bildung nahe zu bringen.

    http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Gemeinsam-lernen-Inklusion-von-Menschen-mit-Behinderung-im-Bildungswesen-200Q/

    Wir haben Herrn H. ebenso kennen gelernt wie sie es auch durften. Ein Satz von Herrn H. den Sie sicherlich auch kennen: „Wenn die Kinder gerne zur Schule gehen, kommt das Lernen wie von selbst“

    @ Lehrerin (5. Mai 2014 um 13:09 Uhr):
    „Zu uns kommen, gerade in die Mittelschule, Kinder, die mit anderen Schulen in den ersten 4 Schuljahren schlechte Erfahrungen gemacht haben. Zu sehen, wie diese in der BiMaMü wieder aufblühen und mit Freude zur Schule gehen, spricht für das gute Konzept und die Lehrer, die hier arbeiten.“ Das kann ich ebenfalls bestätigen, ich habe auch ein Kind in der Mittelschule. Zu Ihren letzteren Anmerkungen kann ich nichts sagen, da ich bisher vom Schulalltag hinter den Kulissen nichts mitbekommen habe.

    Wir Eltern haben aber zumindest die letzten Wochen gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Die Schulleitung hat bis heute ein offenes Gespräch mit der Klasse ausgeschlagen (6 Wochen lang!!!) Wieso? Jeder von uns Eltern musste selbst aktiv werden, hingehen, nachfragen und geht dann mit dem gleichen Wissen zurück als man hingegangen ist. Das erschöpft als betroffener Elternteil schon sehr.

    Ich habe mich immer gerne für diese Schule eingesetzt und zwei Jahre lang ehrenamtlich 2 Std. pro Woche in der Schuldruckerei mitgearbeitet. Das hier Kommentare kommen, dass man sich schämen sollte weil man nicht bedenkt, dass Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, verletzt mich sehr. In erster Linie muss ich mich als Elternteil um das Wohl meiner Kinder kümmern. Und wenn ich dem Pressebericht oben entnehme, das die Schule über mehrere Tage gewusst hat was der nächste Schritt sein wird, dann hat sie es darauf ankommen lassen und das verletzt mich am meisten, weil sie dadurch den Ruf der Schule sehr geschädigt hat.

    Mehr habe ich hier nicht mehr zu sagen.
    Und bei so einem Umgangston schon gar nicht, da muss ich der Lehrerin ebenfalls recht geben.

  • P.

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    Es vergeht dann mal schnell eine Woche, bis sich die MZ , Zeitung aus Regensburg , dann mal dem Thema annimmt!

    ( Die Überschrift ist dann schon einmal sehr Klasse )

    Die bischöfliche Schulstiftung bleibt bei ihrer Entscheidung. Direktor Johannes Neumüller spricht gegenüber der MZ von einem „tiefgreifenden Konflikt“

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/zoff-an-der-kirchlichen-vorzeigeschule/1058820/zoff-an-der-kirchlichen-vorzeigeschule.html#1058820

  • Incredible

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    Der Meinung von Objektiv kann man nur zustimmen! Schön,dass endlich mal Stimmen laut werden,die versuchen,zu einer Deeskalation beizutragen und zu relativieren. Wir sind geschockt über die Art und Weise wie hier viele Leute, die dieses Forum nutzen, auftreten. Sicher sind dies genau die Eltern und Leute , die ihre Kinder vor den Gefahren des Internet und des Mobbing warnen. Wahrscheinlich haben Sie so einen Infoabend sogar mitorganisiert. Und nun? Da sehen Sie mal ,wie schnell Sie selbst dabei sind und ordentlich mitmischen.Vorbildlich! Das erscheint bei einigen inzwischen wie blanke Selbstdarstellung. Wer tut sowas?Diskussionen auf dieser Ebene, auf diesem Niveau bringen niemandem etwas, weder Herrn H. noch sonst irgendjemandem.Nichts spricht gegen kritische Überlegungen, das steht jedem zu, aber verbal blind und bösartig auszuteilen und Institutionen und Menschen nieder zu machen ist traurig, charakterschwach und zerstörend! Es dient niemandem außer dass es scheinbar das Ego manch eines Menschen hebt! All diejenigen, die hier einfach ihren Müll auskippen unter dem Deckmantel der Anonymität, haben es nicht verdient Ernst genommen zu werden und sind es nicht wert, gelesen zu werden!

  • Michael M.

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    Ein kleiner Auszug aus dem Interview mit Herrn Neumüller in der Zeitung:

    Zeitung: „Hat es dienstrechtlich relevante Verfehlungen seitens der Lehrkraft gegeben?“

    Herr Neumüller: „Die Einzelheiten der Personalentscheidung können wir nicht öffentlich diskutieren. Als kirchliche Schule sind wir dem deutschen Gesetz verpflichtet. Bitte haben Sie dafür Verständnis.“

    Gut, Herr Neumüller, ich helfe Ihnen kurz mit der Antwort: „Fakt ist, dass es KEINERLEI dienstrechtliche Verfehlungen seitens der Lehrkraft gegeben hat.“
    Auch schon ein einfaches „Nein!“ hätte der Wahrheit entsprochen und wäre alles andere als gesetzeswidrig gewesen. Es wäre aufrichtig, fair, glaubwürdig gewesen.

    Durch diese Antwort bewirkt Herr Neumüller jedoch, dass ein wildes Spekulieren über die Gründe der Beendigung der Zuordnung beginnt.
    Orakelt er bewusst oder fahrlässig so, versucht er bewusst oder aus Unbedarftheit, den Ruf dieses Lehrers in Gefahr zu bringen?

  • MaPaHeli

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    @Incredible
    Laut Wikipedia steht Mobbing im engeren Sinn für Psychoterror am Arbeitsplatz, mit dem Ziel Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln…
    Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig und wiederholt zu schikanieren, zu quälen und ständig zu verletzen, beispielsweise Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz… u.s.w.
    DAS finde ich ja mal einen interessanten Einwurf! Danke!

  • Obelix

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    @ Incredible

    Dass einige Passagen in diesem Forum polemisch sind und die Sachlichkeit weit hinter sich lassen, darin möchte ich Ihnen durchaus Recht geben. Auch mich enttäuscht und verärgert dies.
    Ich möchte versuchen, Ihnen zu erklären, wie es nur so weit kommen konnte.

    Wer die Diskussion aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, dass im Vorfeld dieser Eskalation sehr, sehr viele Gespräche nicht geführt worden sind: alle Instanzen von Schulleitung über Schulträger bis hin zum Bischof haben ein Gespräch zunächst kategorisch abgelehnt.

    Deshalb wurde die Petition gestartet, in der zu lesen ist:
    „Wir haben als Eltern alles in unserer Macht stehende versucht – gemeinsame Gesprächsrunden, auch mit einem externen Mediator, wurden von der Schulleitung verweigert. […] Persönliche Gesprächswünsche mit dem Bischof von Regensburg wurden mehrfach abgelehnt.“

    Ein Diskussionsteilnehmer weist darauf hin, dass auch Kollegen bei der Bitte um eine konstruktive Konfliktlösung kein Gehör fanden.

    Ein großer Teil der Lehrerschaft gibt an, er wage nicht, sich zu äußern, weil er sich um seine Arbeitsstelle sorge. Auch dies ist eine Aussage, die nur den Schluss zulässt, dass man seine Anstellung verliert, wenn man es wagt, zu kommunizieren. Und der Beweis ist bereits erbracht: Herr H. ist „untragbar“ geworden, nachdem er „innerhalb der Schulfamilie öffentlich einen würdigeren Umgang mit den Lehrkräften angemahnt“ hatte. So ist es im Artikel oben zu lesen. Daraus kann nur geschlossen werden, dass auch die Lehrer gezielt mundtot gemacht worden sind.

    Die Führungskräfte weigerten sich also über einen sehr langen Zeitraum hinweg, mit den Eltern und Lehrern Gespräche zu führen, die einer konstruktiven Konfliktlösung gedient hätten.
    Allein diese konsequente Nicht-Kommunikation hat zu der Eskalation geführt!
    Es ist einer Eskalation immanent, dass sie Gewalt mit sich bringt. Sie äußert sich hier in Form von lautstarken verbalen Angriffen an jene, die vor vernünftigen Gesprächen die Ohren verschlossen haben. Weil jene niemals zuhören wollten, werden einige in diesem Forum aus Hilflosigkeit und Verzweiflung immer lauter. Es gab wie in jeder Diskussion unter mündigen Bürgern stets Gegenstimmen, die wieder zu mehr Sachlichkeit mahnten.

    Das Forum ist die einzige Möglichkeit, in der diskutiert werden kann!
    Wenn Sie schreiben, diese Diskussion habe „es nicht verdient Ernst genommen zu werden“ und sei „es nicht wert, gelesen zu werden!“, möchte ich Sie eindringlich auf ein Grundrecht hinweisen:

    Artikel 110., bayerische Verfassung
    Jeder Bewohner Bayerns hat das Recht, seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck, Bild oder in sonstiger Weise frei zu äußern. An diesem Recht darf ihn kein Arbeits- und Anstellungsvertrag hindern und niemand darf ihn benachteiligen, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht.

  • Wiesengrün

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    @ Michael M.

    Stimmt, dieser Teil des Interviews ist mir auch aufgefallen. Entweder ein deutliches Zeichen, dass hier eine gehörige Portion Unprofessionalität in Sachen Öffentlichkeitsarbeit im Spiel ist. Oder eben genau das Gegenteil. Ich hoffe, es ist eher der nicht nur in dieser Sache übliche Reflex, Nachfragen wegzubügeln; er wirkt ein wenig so, als wäre beim Weg zu einem wichtigen Termin in etwas reingetreten…

  • MeinKindgehtdanichthin

    |

    @Obelix
    Gut gebrüllt, bayerischer Löwe!

    Was mich zur Zeit noch umtreibt, ist die Frage, in wie weit ein Personalrat für die Angelegenheiten der Mitarbeiter eintritt. An jeder öffentlichen Einrichtung gibt es einen Betriebsrat, dessen vorrangige Aufgabe darin besteht, die Interessen derer zu vertreten, die sie gewählt haben. Bis dato kann ich keinen Hinweis auf das Engagement seitens des Personalrates für den entlassenen Lehrer finden. Warum?
    Sitzt die Mitarbeitervertretung im selben (Rettungs)boot wie die Schulleitung und läßt den Kollegen in wilder See eiskalt absaufen? Das wäre ein Armutszeugnis für die gewählten Interessenvertreter. Der nächste Sturm kommt bestimmt bald auf und dann heißt es erneut Flagge zu zeigen, oder weitere Teile der Mannschaft zu verlieren. Den Kapitänen sollte das Patent entzogen werden, damit sie nicht noch weitere Schiffe versenken.
    Wer Wind sät, wird Sturm ernten…
    Ahoi!

  • Dubh

    |

    @ Wiesengrün

    Es ist generell üblich in der Diözese Regensburg aus Opfern Täter zu machen – ob bei Opfern sexuellen Missbrauchs oder anderem.

    Die Beiträge hier, die die Eltern als Täter hinstellen sind das Übliche, und Raum für Spekulationen zu eröffnen statt Nein zu sagen ist beileibe keine Ungeschicklichkeit oder dergleichen, sondern bietet die Möglichkeit, dass doch „was hängen bleibt“ an Herrn H. – von der gezielten – aber freilich nicht nachweisbaren – Verletzung des beliebten Lehreres mal gar nicht zu reden.

    Sie sollten sich informieren, mit wem Sie es hier zu tun haben, wenn sie von all dem was die Diözese die letzten Jahre so geboten hat, anscheinend nichts mitbekommen haben, außer GLM sind andere Beteiligte nach wie vor in Regensburg und im Amt.

    http://www.regensburg-digital.de/missbrauch-was-opfer-fuhlen-was-ein-bischof-redet/25052011/

    http://www.regensburg-digital.de/bischofliche-klagebewertung-missbrauchsopfer-sind-besturzt/10102011/

    http://www.regensburg-digital.de/diozese-regensburg-was-ist-wahrheit-johannes-1838/25052010/

    http://www.regensburg-digital.de/in-eigener-sache-keine-revision-zugelassen-urteilsbegrundung-im-rechtsstreit-mit-diozese-regensburg/05122011/

    http://www.regensburg-digital.de/in-eigener-sache-verfassungsgericht-weist-beschwerde-der-diozese-ab/20122012/

    http://www.regensburg-digital.de/%E2%80%9Ekirche-ist-kein-rechtsfreier-raum%E2%80%9C/24082011/

    Am Ende seines verlorenen Klagemarathons gegen alles und jeden wollte GLM sich vom Bundesverfassungsgericht offenbar generell seine Unfehlbarkeit bestätigen lassen – wahr ist, was immer er behauptet, auch wenn es nachweislich falsch ist……

    Da hatte er Pech, aber den Gedanken, dass ein römisch katholischer Bischof in Deutschland in punkto Wahrheit über jedem weltlichen Gesetz steht, finde ich schon bemerkenswert……

  • W.Müller

    |

    verehrte Diskussionsgemeinde
    Hier ist schon fast Alles gesagt worden. Nur einen kleinen Einwand noch von mir:
    Hier geht es ausschließlich um das von Ludwig Müller eingeführte Gehorsamsprinzip, mit dem er seit Anfang an die Diözese Regensburg unterworfen hat. Er nannte es Ordnung schaffen mit allen zur Verefügung stehenden Mitteln. Der jetzige Bischof Vorderholzer, Berichterstatter nach Rom von seinen Gnaden führt dies in bewährter Form ohne jegliches eigene Engagement nahtlos fort.
    Das Einzige, das man diesen hoch qualifizierten Lehrer überhaupt vorwerfen kann ist, seine Schüler zu eigenständig denkenden Menschen zu erziehen. Dies steht genau im Gegensatz zu den Lehren des Ludwig Müller: der absoluten Gehorsam nach Art der Schafe, deem Wappentier der K.K fordert und keinerlei Mitspracherecht. Eigenständig denkende Menschen kehren bekanntlich der katholischen Kirche fast immer den Rücken, weil sie den dort ständig wiederholten Unsinn der Katholischen Lehre schnell durchschauen. Ha-Ha und dies zu verhindern ist oberste Pflicht aller Beteiligten.
    nochmals ein Müller

  • Incredible

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    @obelix
    Danke für die sachliche Rückmeldung. Dennoch muss ich nochmals erwähnen,dass alles was hier diskutiert wird auf Mutmaßungen beruht. Die Angst der Lehrkräfte ihre Stelle möglicherweise zu verlieren hat vermutlich den Hintergrund, dass diese Schule davon lebt, genügend Schüler zu haben. Das was jetzt passiert gefährdet genau dies…! Keine Schüler, keine Schule, kein Job! Im Gegenteil zu Herrn H. sind die meisten der dort überaus engagierten Lehrer angestellt und fallen im worst case nicht so weich wie Herr H. .Und darum geht es! Der Schaden der mit vielen dieser unqualifizierten Äußerungen angerichtet wird, geht weit über das eigentliche Anliegen und Problem hinaus. Im Sinne seiner Schüler, im Sinne aller anderen Schüler der BiMaMü, denn um die Kinder geht es ja angeblich, könnte Herr H. durchaus dazu beitragen, dass diese Schlammschlacht endlich aufhört. Aber das passiert nicht, oder habe ich etwas überlesen???
    Wie auch immer, das alles geht zu weit, führt am Ziel vorbei. Das hat nichts mehr mit Unterstützung zu tun!

    @ MaPaHeli
    Mobbing fängt nicht da an, was Wikipedia schreibt. Mobbing beginnt ganz subtil, ganz langsam. Man sollte gut auf seine Worte achten und Geschriebenes lieber zweimal lesen, bevor man es abschickt!

  • Mr. T

    |

    Hier zeigt sich mal wieder die christliche Denkweise:
    Den Schaden verursacht der, der mit dem Finger auf einen Missstand zeigt, und nicht der, der den Missstand verantwortet.
    Das gilt natürlich ganz besonders in Regensburg.

  • Dubh

    |

    @ MeinKindgehtdanichthin

    Die in kirchlichen Einrichtungen existierenden Mitarbeitervertretungen haben nichts mit Personal- oder Betriebsräten gemeinsam. Das Betriebsverfassungsgesetz und die Personalvertretungsgesetze finden in Kirchen und ihren Einrichtungen keine Anwendung.
    Diese Mitarbeitervertetungen, r. katholische jedenfalls, haben in der Regel keinerlei Mitbestimmungsrechte, nur „beratende“ Funktion, außerdem erlässt der Diözesanbischof die Mitarbeitervertretungsordnung.

    Auch in diesem Bereich ist also weltliches Arbeitsrecht in Deutschland für Kirchen nicht gültig.

    Kündigungsmöglichkeiten gibt es vielfältige bei Verstoß im Privatleben gegen die katholische Sexual-moral und Religionsfreiheit gibt es für feste Mitarbeiter, bei beiden Kirchen, ohnehin nicht.

    Kirchliches Arbeitsrecht – fern vom weltlichen, sowie fern verfassungsgemäßer Grundrechte – gilt, obwohl alle Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen wie auch im Gesundheitsbereich vom Staat, also aus Steuermitteln ALLER BürgerInnen, bzw. Krankenkassenbeiträgen finanziert werden – also keineswegs aus der Kirchensteuer!
    In der Praxis zahlt die Kirche ca. 7-8% der Gesamtkosten für die Einrichtungen aus Eigenmitteln.

    Auch Privatschulen sind staatlich finanziert

    Den Kirchen in Deutschland ist ein eigener Staat im Staate erlaubt, der bei der RKK jedenfalls, auch das Privatleben der Mitarbeiter bis ins Detail hinein bestimmt, und Verstöße dagegen allzeit als Druckmittel für deren Wohlverhalten dienen.

    Denn auch wenn alle z.B. inoffiziell von der „wilden Ehe“ wissen, ansonsten aber eitel Sonnenschein herrscht, hebt man sich das in der Regel für den Fall auf, dass der Mitarbeiter aus Gründen mißliebig wird, die auch der Kirche kein Kündigungsrecht einräumen würden.

  • genugistnichtgenug

    |

    @Incredible: Sie danken hier für sachliche Darstellung, Ihr Ding ist sie nicht. Was unterstellen Sie denjenigen Mobbing, die um offene Gespräche und Aufklärung über Wochen (die Lehrer betrifft es angeblich schon längere Zeit) hinweg bemüht sind? Würden Sie den Fall hier genau studieren, Sie kämen zu einem ähnlichen und doch brutaleren Phänomen in der Arbeitswelt: Bossing, Mobbing von von oben. Der Chef will einen kompetenten Mitarbeiter loswerden.
    Für mich ist nicht ersichtlich, dass Herr H. hier sich im Forum beteiligt und gar eine Schlammschlacht betreibt. In allen Texten, die wir lesen können, wird gerade seine Gesprächsbereitschaft, sein guter Wille beschrieben. Würde er sonst nach dieser Vorgeschichte noch ein Jahr an dieser Schule arbeiten wollen? Und auch die Eltern schreiben doch sehr sachlich und bemüht um Einigung! Ihre Aufforderung nun an Herrn H. könnte man im Gegenzug als Mobbing bezeichnen, sofern Sie nicht der Chef sind (dann wäre es Bossing)…
    Die Frage nach dem Personalrat, also Mitarbeitervertretung, dürfte interessant sein. Bei Bossing werden sie und die Mitarbeiter ins Boot der Schulleitung geholt, der Mitarbeiter gilt als verloren – und muss aufpassen, dass er nicht krank wird.
    Ich habe mich auch diesbezüglich informiert: die Anzahl der über einen längeren bis langen Zeitraum erkrankten Mitarbeiter ist in den letzten Jahren an der Bischof Manfred Müller Schule erheblich angestiegen. Dazu noch die anderen „entfernten“ Lehrer. Es wurde schon oft beschrieben: viele Möglichkeiten, auf ihre Situation hinzuweisen, haben die Lehrer nicht (Dienstrecht). Und die, die so sehr auf die kirchliche Anstellung angewiesen sind, schon gar nicht. Herr Neumüller mag keine Beschwerden hören.
    Herr H., mein Tipp: nehmen Sie sich einen Anwalt.

  • anderer Meinung

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    @ Incredible – Beitrag vom 10.05.14

    Alle versuchen seit Wochen zu einer Deeskaltion beizutragen, besonders die Eltern. Die Eltern haben alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Sache im Vorfeld zu klären.

    Wenn Sie schreiben, diese Diskussion habe „es nicht verdient Ernst genommen zu werden“ und sei „es nicht wert, gelesen zu werden!“ dann kommentieren sie wie viele andere auf dieser Plattform in verletzender Form.

    Sie schreiben hier „Sie sind geschockt über die Art und Weise wie hier viele Leute, die dieses Forum nutzen, auftreten.“ und im nächsten Satz machen Sie aber selbst Anschuldigungen: „Sicher sind dies genau die Eltern und Leute, die ihre Kinder vor den Gefahren des Internet und des Mobbing warnen. Wahrscheinlich haben Sie so einen Infoabend sogar mitorganisiert. Und nun? Da sehen Sie mal, wie schnell Sie selbst dabei sind und ordentlich mitmischen. Vorbildlich! Das erscheint bei einigen inzwischen wie blanke Selbstdarstellung.“

    Sie relativieren hier auf keinen Fall, sie bringen Ihre eigenen Interessen ein, in dem Fall die Angst um den Arbeitsplatz, wenn weniger Schüler anmeldet werden.
    Das hat hier durchaus Berechtigung gehört zu werden.

    Genauso hat aber die andere Seite das Recht Ihre Meinung kund zu tun.

  • Lehrer H. alias "Wolfgang R." (MZ)

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    Bisher habe ich mich an diesem Blog nicht beteiligt, ihn aber aufmerksam verfolgt, weil ich davon ausgehen musste, dass Unwahrheiten und Rufschädigung nicht auszuschließen sind. Dies hielt sich in erträglichen Grenzen, und dafür möchte ich allen hier Beteiligten danken.

    Mein Weg war es aber bisher in der gesamten Angelegenheit von Anfang an nicht, verdeckt und unverbindlich zu kommunizieren, deshalb habe ich mich hier nicht aktiv beteiligt und – noch wichtiger – alle meine Schritte / Gesprächsanfragen, Bitten um Klärung schriftlich verfasst. Dies sah ich bei der Dringlichkeit der Angelegenheit als einzigen Weg an, die nötige Verbindlichkeit und Verlässlichkeit zu schaffen. Wichtiger Nebeneffekt: Viele Details aus dem MZ-Interview vom Freitag lassen sich mühelos entkräften. Aber die Geschichte schreibt ja bekanntlich der, der am längeren Hebel sitzt.

    @incredible (der Deckname immerhin ist sehr stilsicher gewählt)
    Wäre der „weiche Fall“ je ein Motiv gewesen, hätte ich mich wohl ganz anders verhalten. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass mein Fall nicht so weich werden wird, wie Sie möglicherweise denken. Gerne kann ich Ihnen (sofern Sie ein Kollege sind, wovon ich ausgehe) die „harten“ Fakten diesbezüglich erläutern und wiederum schriftlich dokumentiert darlegen. Dazu müssten Sie sich allerdings hier „outen“ – ich für meine Person habe die Messlatte entsprechend gelegt.

    Im Sinne meiner SchülerInnen habe ich mich immer bemüht, alle negativen Einflussfaktoren von ihnen fernzuhalten, das „Thema“ vollständig aus der Klasse herauszuhalten und engagierte und positiv gestimmte Unterrichtsarbeit zu leisten. Dies scheint zu gelingen, denn nicht zuletzt deshalb ahnten die Eltern nicht im Geringsten von dem bevorstehenden Unheil.

    So bitte ich Sie, werter Herr Unglaublich, Ihr Anliegen an die Verantwortlichen zu richten. Ich persönlich habe in der gesamten Geschichte offen und direkt agiert, deshalb ist von meiner Seite aus alles schriftlich belegbar, und ich bin an meinen Aussagen und Ankündigungen zu messen. Nach meinem Empfinden lässt sich nur auf diese Weise eine ernsthafte, direkte Kommunikation „auf Augenhöhe“ umsetzen, die das Gegenüber ernst nimmt und ihm Verlässlichkeit Wäre dies auf allen Seiten praktiziert worden, hätte es mit Sicherheit keine Eltern gegeben, die an den Bischof herantreten oder keinen anderen Weg mehr sehen als den an die Öffentlichkeit. Im Übrigen belegen ja viele Blog-Beiträge aus dem Kollegium (ich denke, uns beiden ist klar, dass sie aus dem Kollegium stammen), dass auf diesem Feld ein Notstand besteht.

    Auf Ihr „Outing“ und anschließend persönliches Gespräch freue ich mich.
    Mit kollegialen Grüßen,
    Robert Hasleder

  • Matthias H

    |

    Liebe Leser dieses Kommentars,
    im Vorhinein muss ich anmerken, dass ich selbst von Herrn H. in der Grundschule unterrichtet wurde und folglich vermutlich nicht in der von ihnen gewünschten Neutralität argumentieren kann.

    Es ist traurig mit anzusehen, dass die katholische Schule – mal wieder – ihrem Namen alle Ehre macht.
    Während meiner Zeit in der Grundschule hatte ich es nicht einfach, meine Eltern haben sich scheiden lassen. Herr H hat sich Zeit für mich genommen, hat sich mit mir sogar in einem Einzelgespräch in der Schule über meine Situation unterhalten.
    Doch damit nicht genug.
    In unserer damaligen Klasse waren zwei Sehbehinderte Grundschüler, aber dennoch gab es – besonders im Vergleich zu den anderen Klassen – kaum Mobbing oder ähnliches.
    Dieser Mann hat es verstanden, was es heißt, ein Pädagoge zu sein, wie man respektvoll mit Menschen umgeht. Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der Herr H. wirklich verbal verletzend wird. Ich finde es erstaunlich zu beobachten, wie die katholischen Schulen Lehrer verteidigen, die WEITAUS schlimmere Vergehen, als irgendein Verhalten anzumahnen.
    Und dass sich die katholische Kirche in Schweigen hüllt – naja das ist ja nun wirklich nichts neues.

  • Objektiv

    |

    @ incredible

    Wie Sie sehen, es gibt hier doch den einen oder anderen verständnisvollen Leser und es gibt hier durchaus auch Menschen, die mit vernünftigen Aussagen die Diskussion hier weiterführen. Auch wenn sich sicher darüber streiten läßt, ob dies gut für alle Beteiligten ist.

    Sie sehen aber auch, es wird immer Menschen geben, die eine andere durchaus vernünftige Meinung nieder bügeln, speziell wenn diese nicht der Eigenen entspricht und speziell wenn man schön aus dem Deckmantel der Anonymität heraus agiert.
    Auch wird es weiterhin Menschen geben, die für Ihren Glauben, Ihre Überzeugung und auf der Suchen nach der „einzigen Wahrheit“ alles aufs Spiel setzten.

    Sie schreiben: „Herr H. könnte sicher zu einer Deeskalation beitragen.“ Das wäre sicher für alle das Beste! Aber, er muß natürlich nicht. Genau so wenig, wie die Schulleitung zu ihren Personalentscheidungen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Herrn H. weder den Eltern noch den Lehrern eine genaue Erklärung geben muß, warum es zur Kündigung kam.

    @ genugistnichtgenug

    Ihre Bemerkung: Herr H. mein Tipp, nehmen Sie sich einen Anwalt!
    Herr H. hat sicher das Recht wie jeder Arbeitnehmer der sich ungerecht behandelt bzw. gekündigt fühlt einen Anwalt zu nehmen. Es liegt in seiner Entscheidung und er sollte es auch tun, wenn er ohne rechtlich haltbaren Grund gekündigt wurde. Vielleicht hat er ja schon einen Anwalt und Sie und wir alle wissen es nur nicht. Oder warum nimmt er sich keinen Anwalt? RICHTIG! Er ist nicht verpflichtet es Ihnen und uns zu sagen! Und uns steht es allen nicht zu, zu spekulieren.

    @ Eltern

    Ein gutes altes Sprichwort sagt: Wo Rauch ist, ist auch Feuer!

    Wenn man all diese Aussagen und die wenigen sachlichen Kommentare und Bemerkungen liest, dann kann man durchaus den Eindruck gewinnen, dass wie in allen Großunternehmen nicht alles Gold ist was glänzt, dass es sicher internen Gesprächsbedarf gibt und dass es einer sensiblen offenen Aufarbeitung der internen Probleme bedarf.
    Aber auch dies ist die Entscheidung der Leitung dieser Schule. Im Interesse eines positiven Betriebsklimas sollte man dies vielleicht auch nicht versäumen. Bei diesen Themen und der internen Aufarbeitung von internen Meinungsverschiedenheiten oder vielleicht sogar Missständen, haben aber „Kunden“ in Ihrem Fall „Eltern/Kinder“ nichts zu suchen.

    „Lehrer“ und „Schulleitung“ sind hier gefordert, in einer vernünftigen Kommunikation eine gute Lösung zu finden. Eine Lösung, die Sie die „Kunden“ (Eltern/Kinder) weiterhin wie bisher zufrieden stellt, das Ansehen der Schule nicht beschädigt und ein gemeinsames, vertrauensvolles Arbeiten ohne Angst in der Zukunft weiterhin ermöglicht.

    Es würde mich schon sehr interessieren ob folgende Leute auch mit vollen Namen zu Ihren bisherigen Aussagen hier im Forum stehen? Oder trauen sie sich nur auf Grund der Anonymität so zu schreiben und aufzutreten?

    MaPaHeli, Genugistnichtgenug, P., MeinKindgehtdanichthin, AD

  • BiMaMü braucht Mediator | Regensburg Digital

    |

    […] Wie berichtet, muss der beliebte Lehrer die Schule nach elf Jahren verlassen. Über die Gründe schweigen sich sowohl die Schulleitung wie auch der für Schulen zuständige Domkapitular Neumüller aus. Es ist lediglich von „unüberbrückbaren Differenzen“ mit der Schulleitung die Rede. Wie aus dem Umfeld des Kollegiums zu erfahren ist, hatte H. den Umgang der Schulleitung mit dem Personal kritisiert und Verbesserungen angemahnt. Offiziell bestätigen will dies allerdings niemand. Schulleiter und Domkapitular haben auf eine Anfrage unserer Redaktion nicht reagiert. Robert H. selbst legt lediglich Wert darauf, dass ihm weder dienstrechtliche Verfehlungen noch pädagogisches Fehlverhalten zur Last gelegt werden. […]

  • Mathilde Vietze

    |

    Auch wenn der Herr Neumüller sich hinter „den staatlichen
    Gesetzen“ verschanzt, scheint hier etwas oberfaul zu sein.
    Die Eltern, denen ja das Wohl ihrer Kinder in erster Linie
    am Herzen liegt, würden sich doch nie und nimmer für
    einen Lehrer einsetzen, mit dem die Kinder überhaupt
    nicht können.
    Und – Kinder sind in diesem Punkt nicht manipulierbar:
    Die sagen ganz offen, ob sie einen Lehrer mögen oder
    nicht.
    Eltern, nutzt bitte alle Möglichkeiten, um diese üble Ge-
    schichte, die mit meinem Freund Robert getrieben wird,
    an eine breite Öffentlichkeit zu tragen.
    Es lebe der zivile Ungehorsam!

  • MeinKindgehtdanichthin

    |

    @objektiv
    Ein Kommentar zur Wahl des Pseudonyms ist überfällig:
    In einer Auseinandersetzung sich als objektiv zu bezeichnen und dann doch eindeutig Stellung zu beziehen wirkt unfreiwillig komisch.
    Doch dann auch noch anonym zu verlangen, dass Teilnehmer an der Diskussion ihre Identität preisgeben, ist zynisch. Nur jemand, der am längeren Hebel sitzt und dann halt den nächsten Unbequemen vor die Türe setzt, kann einen solchen unrealistischen Vorschlag unterbreiten. Dieses Forum mit der Möglichkeit, anonym seine Meinung kund zu tun, erscheint der einzige gangbare Weg für viele Beteiligte zu sein. Auch für Sie. Die Weigerung der Schulleitung und der Kirchenvertreter mit offenen Karten zu spielen, trieb viele Betroffene förmlich in die Anonymität des Internets. Nicht jeder ist bereit, ein zweiter Edward Snowden zu werden.
    Ihnen kann ich nur wünschen, dass Sie Ihre Lektion gelernt haben. Andernfalls sollten Sie es Herrn Snowden gleich tun und zu Herrn Putin auswandern.

  • bili

    |

    Als ich vor 3 Jahren das erste Mal zum Info-Elternabend eingeladen war, ist mir bereits damals Herr H. sehr positiv aufgefallen. Ich habe die Ausstrahlung dieses Lehrers als besonders herzlich, ehrlich und authentisch empfunden. (Im Vergleich zu den Beiträgen der Schulleitung, die natürlich gut waren, jedoch eher abgelesen wurden.) Ohne ihn oder sonst jemanden der Schulfamilie vorher zu kennen, war ich schon allein durch seine Beiträge bestätigt, sich für diese Schule entschlossen zu haben.

    Allgemein ist meine Meinung, dass es hauptsächlich das Werk der Lehrer ist, welche eine Schule tatsächlich auszeichnen. Gott sei Dank hat die BiMaMü einige sehr gute Lehrer – allerdings leider jetzt nun einen weniger!

    Mein erstes Kind, welches dort grad die 1. Klasse besucht, hat eine absolut tolle und engagierte Lehrerin und beweist und zeigt mir, dass es dort bestens lernt und aufgehoben ist.
    Gerne hätte ich mir für mein zweites Kind, welches übernächstes Jahr eingeschult wird, Herrn H. als Klassenlehrer gewünscht!

    Wenngleich diese Initiative nun leider nicht erfolgreich war, kann man nur auf eine Verbesserung der anscheinend doch herrschenden „Missstände“ für die Zukunft hoffen und kämpfen.

    Wenn ich dies alles so verfolge, stellt sich ja vielleicht auch die Frage: Vielleicht wäre ein Austausch der Schulleitung nötig…., denn die Schule selbst und sein Konzept ist super!

  • Vorsicht

    |

    @bili
    Ab jetzt am besten nichts mehr kommentieren. Lehrer und Eltern haben Angst!

  • GENUG!istnichtgenug

    |

    Wenn keiner mehr schreibt, hat der Elfenbeinturm sein Ziel erreicht.

  • Idefix

    |

    Die Römer haben Gallien eingenommen.
    CAESAR hat gesprochen.

    Weiß irgendjemand wo der Zaubertrank ist?

    DAS GIBTS DOCH NICHT !!!!!

  • Obelix

    |

    Lieber Idefix!

    Ganz Gallien?
    Nein!
    Wir hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

    …Die spinnen, die Römer!

  • Gutemine

    |

    @GENUG!istnichtgenug, Obelix, Idefix, anderer Meinung u.v.a.
     
    Auch wenn ich kein unmittelbar betroffener Elternteil bin, macht es mich doch „betroffen“ welch eisiger Wind hier (vor allem hinter den Kulissen) weht…
    Ich denke auch, daß „totschweigen“ keine Lösung für eine bessere Zukunft sein kann.  
    Wir können uns glücklich schätzen, daß es noch Lehrer und Eltern gibt, die bereit sind, sich fürWerte und Ziele einzusetzen, die sich unsere Schule in der Vergangenheit einmal gesetzt hat und die auf deren Einhaltung drängen.
    Darum, mein Dank allen MUTMACHERN! 
     
    P.S. Es könnten morgen ja „unsere“ Kinder betroffen sein!

  • Steff

    |

    @Vorsicht

    Das Spiel mit der Angst wird nun also bemüht ! Kennen wir das nicht aus gewissen Machtsystemen ? Die, die kraft ihrer Position einfach Recht haben, ohne sich ans Rechts halten zu müssen, haben dieses Spiel immer virtuos beherrscht. Und dass das Spiel mit der Angst in einem kirchlichen System auf besonders fruchtbaren Boden fällt, sollte keinen wundern Abscheulich ist es allemal.

  • Beobachtet

    |

    Die Konrektorin war heute auffallend gut gelaunt. Vielleicht weil Herr H. nicht anwesend?
    Lautstark wurde immer noch unterrichtet, aber zumindest niemand aus kurzer Distanz angebrüllt oder Schulmöbel durch Wutausbrüche beschädigt.
    Wie lange wollen Sie, Herr Bischof, noch die linke Wange hinhalten?

    Lehrer, Eltern, Kinder. Alle beobachten. Alle wissen. Alle schweigen. Vielleicht nicht für immer?

  • GESCHOCKT

    |

    @Alle

    Finde gerade nicht die richtigen Worte … der Kommentar von @beobachtet lässt tief blicken.

    Deshalb lasse ich „Pink Floyd“ für mich sprechen:

    … ein Song, der denjenigen Hoffnung gibt, die schon hingesehen haben und weiter handeln

    … ein Song, der denjenigen Mut macht, genau hinzusehen und auch aufzustehen

    … ein Song für unsere KINDER, denn sie sind das Wichtigste an dieser Schule

    http://www.youtube.com/watch?v=ojf18wT_Xtk

    ON THE TURNING AWAY

    On the turning away
    From the pale and downtrodden
    And the words they say
    Which we won’t understand
    „Don’t accept that what’s happening
    Is just a case of others‘ suffering
    Or you’ll find that you’re joining in
    The turning away“

    It’s a sin that somehow
    Light is changing to shadow
    And casting it’s shroud
    Over all we have known
    Unaware how the ranks have grown
    Driven on by a heart of stone
    We could find that we’re all alone
    In the dream of the proud

    On the wings of the night
    As the daytime is stirring
    Where the speechless unite
    In a silent accord
    Using words you will find are strange
    And mesmerized as they light the flame
    Feel the new wind of change
    On the wings of the night

    NO MORE TURNING AWAY
    From the weak and the weary
    NO MORE TURNING AWAY
    From the coldness inside
    Just a world that we all must share
    It’s not enough just to stand and stare
    Is it only a dream that there’ll be
    No more turning away?

    Da ich selbst Kinder an dieser Schule habe, hoffe ich das bleibt NICHT nur ein Traum, dass niemand mehr wegsieht.

  • Hope

    |

    @Geschockt
    Was @Beobachtet darstellt, wurde schon mehrfach angesprochen (s.u.)
    Viele wissen es, sehen es und trauen sich nicht einzuschreiten. Wenn nicht das eigene Kind betroffen ist kann man es ja schön verdrängen. Und die es wagen einzuschreiten, müssen eben mit den Konsequenzen leben oder aber sich in die Anonymität „flüchten“ und KEINE  Ruhe geben!
    Die katholische Kirche möchte ungestört ihren Katholikentag feiern, was interessieren da ein paar Kinder, Eltern, Lehrer und 576 Unterstützer?
    Die Kirche denkt in anderen Dimensionen. 
    Die Eltern haben die Wahl der Schule enttäuscht den Rücken zu kehren oder aber nicht mehr wegzusehen.
    STEHT ENDLICH AUF!!!!!  HÖRT ENDLICH ZU!!!!  IHR VERANTWORTLICHEN!!!!

  • waldi

    |

    Der Spieß wird rumgedreht.
    Die Lehrer/Schulleitung haben kein Vertrauen mehr in uns Eltern.
    Die Lehrer haben Angst, die Klasse von Herrn H. zu übernehmen.
    Eltern haben in diesem ( oder einem anderen Forum???) im Schutze eines „Lehrernamens“ geschrieben ( ich dachte, hier sei alles anonym?? Woher will man das wissen? ).
    Die Petition ist sowieso nichts wert, weil ein Teil der Einträge ganz offensichtlich von Personen stammt, die nichts mit der Schule zu tun haben.
    Und der schöne Slogan: Vertrauen muß wiederaufgebaut werden.
    Hat jemand einen guten Vorschlag für mich, wie ich da wieder Vertrauen kriegen soll?
    Ahh – richtig. Nicht die Eltern sollen wieder Vertrauen kriegen – nein, es war ja die Schulleitung und die Lehrer, die kein Vertrauen mehr in uns Eltern haben.

  • Polemik

    |

    @ GESCHOCKT

    Der Kommentar von „Beobachtet“ lässt überhaupt nicht tief blicken, er ist lediglich eine Darstellung einer frustrierten Person, die hier anscheinend einen persönlichen und unsachlichen Kleinkrieg auf alleruntersten Ebene führt!

    @ Neutrale Beobachter

    Falls es überhaupt noch objektive Leser gibt, die dieses Forum der schmutzigen Wäsche verfolgen, so möchte ich hiermit klar stellen, dass es genügend Eltern, Lehrer, Mitarbeiter gibt, die hinter der kompletten Schulleitung stehen und auf keinen Fall wünschen, dass es zu einer Veränderung kommt!

    Und natürlich ist mir bewusst, dass jetzt draufgehauen wird auf diesen Kommentar, aber Gott sei Dank kann man drüber stehen, denn an Polemik ist ihr Geschreibe nicht mehr zu übertreffen!

  • Dubh

    |

    Hope:“ Die Eltern haben die Wahl der Schule enttäuscht den Rücken zu kehren oder aber nicht mehr wegzusehen.“

    Nun ja, die Möglichkeit zivilrechtlich klären zu lassen, ob Brüllen und tätliche Wutausbrüche einer Lehrkraft, immerhin nur gegen Sachen, zur adäquaten Umsetzung des Marchtaler Plans gehören, also dem verbindlich „gekauften“ pädagogischen Konzept der Schule, die gäbe es durchaus auch.

    Im Gegensatz dazu was Objektiv behauptet, nämlich „Kunden“ hätten alles hinzunehmen, was „Firmen“ ihnen bescheren, ist das natürlich nicht so.
    Auch nicht die „Kunden“ von Schulen

    Zu Montessori gehören Brüllen und Wutausbrüche einer Lehrkraft mit Sicherheit nicht, zu einem sozusagen katholischen Montessori Konzept anscheinend schon – was wie gesagt zu klären wäre.

    Einerseits werden heute Lehrer und Schulen wegen einzelner Noten, Verweise etc. verklagt, andererseits wähnt man sich hier, wo es wirklich berechtigt ist einzufordern was man „gekauft“ hat hilflos, und lässt sich auch noch auf üble Weise verunglimpfen – das wundert mich allerdings.
    Zumal Kinder aus Taten lernen, nicht von dem was man ihnen erzählt, und Widersprüche zwischen dem einen und dem anderen nehmen sie sehr wohl zur Kenntnis.

    Mit den Konsequenzen leben übrigens jetzt und offenbar schon länger die betroffenen Kinder ohnehin – und das kann verschiedenste Folgen für deren ganzes Leben haben.

    Privatschulen werden zudem nur staatlich anerkannt, wenn sie ein spezielles pädagogisches Konzept haben, das es dann auch einzuhalten gilt – sollte man meinen.

    Man muss als Eltern durchaus nicht alles hinnehmen, nicht an öffentlichen Schulen und noch weniger an Privatschulen, für die man auch noch Schulgeld bezahlt, und das ja wohl nicht zuletzt weil man eine spezielle Pädagogik wünscht.

    Dass nicht zugehört wird und nicht werden wird ist doch offensichtlich, wenn schon bei den Missbrauchsopfern nicht nur nicht zugehört sondern die gar als Lügner bezeichnet werden, und keinerlei Entschädigung geleistet wurde, allerdings auch nicht einmal versucht wurde eine solche einzuklagen.

    In den USA hat die RKK 600 Millionen Dollar außergerichtlich an die Missbrauchsopfer bezahlt um öffentlichen Prozessen zu entgehen.

    „Wir ermöglichen den uns anvertrauten Kindern eine Bildung, die sie befähigt, Verantwortung für sich, für andere und für unsere Welt zu übernehmen.“
    http://www.kvs-regensburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=230&Itemid=12

    Eltern die das ernst meinen, sollten es ihren Kindern vorleben!
    Mit Müll trennen und bio kaufen etc. ist es nämlich nicht getan!

    Wer sich nicht aus dem System der RKK in Regensburg begibt, und seine Rechte weltlich einfordert, wird allerdings keinerlei Recht erhalten, soviel ist sicher.

  • KönigKunde

    |

    @dumb @beobachter
    mir fehlen die Worte über so viel Bösartigkeit.

  • HolzVoderHütten

    |

    @Polemik
    Lieber Polemik, objektiv betrachtet (kleines Wortspiel, da @Objektiv auf änlich verlorenen Posten steht wie Sie) findet die Schulleitung fast keine Unterstützung. Jetzt schreiben Sie einfach einmal lapidar: „(…) so möchte ich hiermit klar stellen, dass es genügend Eltern, Lehrer, Mitarbeiter gibt, die hinter der kompletten Schulleitung stehen und auf keinen Fall wünschen, dass es zu einer Veränderung kommt! (…)“
    Bitte verwechseln Sie nicht die (aus Angst) schweigende Mehrheit fälschlicherweise mit einer Menge begeisterter Unterstützer für Ihre Sache, denn das wäre in meinen Augen ein großer Fehler. Politiker neigen gerne dazu, sich eine stille Mehrheit, z.B. die große Gruppe der Nichtwähler, als Legitimation für ihre Macht hinzuzurechnen.
    Glauben sie allen Ernstes, sie würden für die komplette Schulleitung eine ebenso große Unterstützug finden, wie sie Herr H fand?
    Begehen Sie nicht den Fehler und verwechseln Schweigen mit Zustimmung. Und dass es immer einzelne Menschen gibt, die sich aufgrund persönlicher Vorteile bis zuletzt im Dunstkreis einer Führerfigur aufhalten, das haben wir in der Geschichte doch schon öfters erlebt…

  • KannstNurDenKopfSchütteln

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    @Polemik

    Ihr Kommentar ist gut und richtig! Lassen Sie sich nicht von einigen sehr intelligenten Menschen hier provozieren.

    @HolzVorderHütten

    Was würde die Welt nur ohne Sie tun. Sie sind ja wirklich ein absolut hoch intelligenter Mensch. Fähig, Kommentare und Situationen für uns alle wirklich richtig zu lesen, zu interpretieren und zu bewerten! Sogar mit Kenntnissen aus der Geschichte! Schön Sie als Sprecher für uns alle zu haben! Wir, die sich hier nicht äußernden und wahrscheinlich aufs brutalste unterdrückte Eltern und Lehrer sind Ihnen wirklich sooooo dankbar. Die Welt braucht Menschen wie Sie! Ein echter Robbin Hood der Armen, ungerecht Behandelten und Unterdrückten! Upps, war denn vielleicht dieser Kommentar über HolzVorderHütten gar nicht so gemeint? Soll sich doch jeder gerne seine Meinung bilden. Danke schon jetzt für die Aufregung und Ihre sachlich objektiven Kommentare.

    @Alle neutralen Leser und sachlichen Kommentatoren dieses Mediums

    Danke für Ihre neutralen und sachlichen Beiträge hier in der Vergangenheit

  • beschämterleser

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    Die Eltern als Kollektiv kann man nicht „bestrafen“, also geht die Schulleitung nun auf den Lehrer los: http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/regensburg/artikel/lehrer-laesst-nicht-locker/1065133/lehrer-laesst-nicht-locker.html
    Offiziell wurde besagter Lehrer den Eltern gegenüber als „einer der besten Lehrer an der Schule“ betitelt und jetzt? …wird nach unten getreten, weil von oben Druck kommt. Oder ein Exempel statuiert, um wieder kollektives Schweigen zu erreichen, nachdem sich zaghafte Unterstützung im Kollegium regte? Wir leben im 21.Jh. – manch einer ist aber anscheinend dort noch nicht angekommen. Was für ein Armutszeugnis… Die Schulleitung sollte aufhören, sich in ihrem Ansehen selbst zu demontieren, indem sie durch ihr Handeln ihren Kritikern Recht gibt.

  • Mr. Known

    |

    Herr Robert H. reiht sich als Lehrer, der gehen muss, in eine lange Reihe an der BiMaMü ein. Tragisch ist nur, dass sich bisher keiner offizielle was sagen traute. Dies liegt vielleicht auch daran, dass nur ein Drittel der Lehrkräfte diesen “staatlichen” Schutz genießen und bei der Kirche direkt angestellt sind. Was man daraus lesen kann ist, dass man andere vielleicht zum Schweigen über die Personalpolitik und Interna bringt oder zwingt.
    Natürlich will ich an dieser Stelle auch sagen, dass im Grundsatz fast jeder Mitarbeiter der Schule sich für das Wohlbefinden und die SchülerInnen über das Maß hinaus engagiert und zum Teil das auch zu Lasten der Gesundheit geht. Was ich an dieser Stelle immer noch schade finde, dass die Hingebung für die SchülerInnen nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen muss! Dies würde in den Händen der Schulleitung liegen, jedoch kümmert sich diese darum in kleinster Weise. Lehrer werden getauscht, wie in manchen Haushalten die Schuhe.
    Bisher kümmerte sich kaum jemand darum, wie es um die Lehrkräfte und Mitarbeiter gestellt ist. Viele Eltern sahen bisher auch zum Teil bewusst weg, wenn man Anzeichen dafür wahrnehmen hätte können. Ob dies sowie das Verhalten der Schulleitung im Sinne der christlichen Nächstenliebe ist will ich an dieser Stelle nicht erörtern. Ebenso will ich an dieser Stelle nicht die Diskussion darüber entfachen, ob das Elternengagement auch so hoch ausgefallen worden wäre, wenn der “Rauswurf” zum Ende der 4. Jahrgangsstufe statt gefunden hätte?
    An dieser Stelle will ich zum einen der Lehrkraft, die dieses Mal an der Reihe ist zu gehen, weil man die Wahrheit an der Schule besonders in der Führungsebene nicht ertragen kann und will, viel Kraft und Mut zu wünschen:

    Lieber Robert, mach weiter so, die Sache wofür du kämpfst ist eine Gute!

    Zum anderen will ich die gesamte Elternschaft bitten, nicht mehr weiter weg zu schauen, stehen sie für die christliche Werte ein, die ihnen so wichtig sind, dass sie ihr Kind an diese Schule schicken und lehnen sie sich gegen die schlechte Behandlung der Lehrer und Mitarbeiter auf. Jetzt ist die Zeit und jetzt ist die Stunde den Fisch, welcher vom Kopf weg stinkt, anzugehen.

    Liebe Schulleitung auch Ihnen will ich noch etwas wünschen: Personal ist kein Vieh welches Mann einfach so von einer Ecke zu nächsten treiben kann. Die Mitarbeiter wissen mehr als sie denken und Ihre Machenschaften sind bekannt. Sie hätten kein so leichtes Spiel, wenn sie nicht ihr Personal so unter Druck setzen und ausnutzen würden. Wo bleiben bei Ihnen die christlichen Werte? Ist es nicht langsam an der Zeit die angst-regierte Herrschaft aufzugeben? Halten sie tatsächlich so wenig von sich selber, dass sie sich keiner Diskussion hingeben dürfen? Oder haben sie Angst zu erfahren, was an ihrer Schule nicht gut läuft?
    Ich wünsche Ihnen: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    (Dieses Gelassenheitsgebet sollte Ihnen ja nur zu gut bekannt sein ;)

    Ray

  • Steff

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    An früherer Stelle in diesem Blog ist es ja schon einmal gesagt worden: Jetzt kann die interessierte Öffentlichkeit also zuschauen, wie die ach so tolle Bischof Manfred Müller-Schule sich selbst zerfleischt.
    Ja, zwei Gefühle regen sich bei mir da: Ein kleines bisschen Schadenfreude bei einem, der auch mal für die pädagogische Konkurrenz aktiv war. Und dann noch die Erkenntnis, dass das alles gar nicht so sehr überrascht.
    Ich habe die BMM von Anfang an verfolgt, Tage der offenen Tür besucht, Sommerfeste, Info-Veranstaltungen. Aus dieser Zeit nahm ich begeisterte Eindrücke mit von engagierten Lehrkräften, die mit leuchtenden Augen von den Vorzügen und den pädagogischen Möglichkeiten ihres Schulkonzepts erzählen, habe eindrucksvolle kleine Aufführungen erlebt (unter anderem auch von Lehrer H.), bei dem die Kinder mit bemerkenswerter Innigkeit bei der Sache waren ….
    Im Lauf der Jahre sind diese frühen Eindrucke verblasst, zu laut, schrill, bewusst öffentlichkeitswirksam und deshalb inhaltsleer wirken die Inszenierungen, die ich in den letzten Jahren verfolgen konnte. Mir tun die Kinder leid, die gerade einmal ihren Text halbwegs gelernt auf die riesige Bühne geschickt werden. Wer verantwortet das ? Der Eindruck beim Zuhörer geht jedenfalls gegen Null, und das ist sehr schade, wenn man sieht, welch gigantischer Aufwand getrieben wird.
    Ein Vater berichtete mir, dass 3000 € Spenden gesammelt wurden für die Beschallung an diesem einen Abend ! Wahnsinn !!! Warum präsentiert man sich so unglaubwürdig in der Öffentlichkeit ? Oder hat hier eine Verschiebung / Neuausrichtung des Schulkonzepts stattgefunden ? Oder hat das mit der Personalpolitik zu tun, die hier in diesem Blog schon öfter Thema war ?
    In jedem Fall muss ich als schulisch Erfahrener schon festhalten, dass etwas wohl sehr deutlich im Argen liegt, wenn sich so viele Mitglieder des Kollegiums in die Anonymität dieses Blogs begeben, um endlich einmal loszuwerden, was ihnen anscheinend schon lange unter den Nägeln brennt.
    Zurück zur Schadenfreude: Die pädagogische Konkurrenz jedenfalls kann sich offensichtlich wieder einmal diebisch freuen, weil erneut ein anscheinend sehr fähiger Lehrer von der Schulleitung „weggeworfen“ wird. Wir an unserer Schule haben schon einmal dankend davon profitiert, warum nicht dieses Mal wieder – also weiter so, ihr Schulleitenden !
    Vielleicht steht aber die neue „Richtung“ in der Personalpolitik in engem Zusammenhang mit einer ganz besonderen Personalie ? Wir haben damals sogar mit unserer Unterschrift garantiert, unsere Schule zu verlassen (!), wenn SIE KR wird. Da hatten wir Erfolg, und deshalb habt ihr SIE; und offensichtlich genießt SIE uneingeschränkte Narrenfreiheit. Deshalb war Herr H. sicher nicht der letzte, der gehen muss, und die Konkurrenz lacht sich wieder eins – bis auch der letzte in der BMM verstanden hat, von welchem Kaliber SIE ist. Deshalb ist für mich mit gewissen Vorerfahrungen dieses ganze Drama um Lehrer H. und was dahinter so alles sichtbar wird nur bedingt überraschend.
    Viel Spaß noch !

  • wir sehen nicht weg

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    @ Mr. Known

    Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, der Katholikentag naht ;-)

    Elternschaft nicht aus der 3a

  • Moni

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    Ich bin ja eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch und bemühe mich wirklich das Ganze neutral und von beiden Seiten zu betrachten (siehe frühere Kommentare von mir). Ich habe meine Stimme für die Petition abgegeben, weil ich finde wenn eine Klasse einen guten Lehrer behalten will und geschlossen dahinter steht, dann sollte man schon überlegen weshalb das so ist.

    Ich kenne an einer anderen Schule den umgekehrten Fall, dass man versucht hat eine Lehrerin auszutauschen, weil Sie schlechte Arbeit abliefert hat und ständig irgendwelche Strafaufgaben vergab für eigentlich Nichtigkeiten, die man auch anders hätte lösen können. Das es aber scheinbar ein noch schwieriger Kampf ist einen Lehrer behalten zu wollen ist schier unglaublich – gerade weil es sich hier um eine kirchliche Einrichtung handelt, da hätte ich mir mehr Initiative von der Schulleitung erwartet als an Regelschulen.

    Doch mittlerweile finde auch ich (als „verständisvoller Mensch“ der sich gerne auch mal vom Gegenteil überzeugen lässt) dass das alles nicht mehr ganz sauber ist. Eine Aussage von Hr. Neumüller (Schulträger) im MZ Interview stört mich sehr:

    Frage der MZ:
    Was sagt die Schulstiftung als Schulträger zu der Bitte der Elternschaft, der betroffene Lehrer möge doch ihre Kinder zumindest noch bis zum Ende ihrer Grundschulzeit begleiten, also ein weiteres Schuljahr?

    Antwort:
    „Dazu kann ich nur wiederholen, dass es nicht mehr geht. Hier wurde eine Vertrauensgrundlage zerstört – und das trotz vielfacher Gesprächsangebote, trotz mehrerer Vermittlungsinitiativen und einer langmütigen Geduld. Das schmerzt und wird von allen Seiten bedauert. Das ändert aber nichts an der Wirklichkeit, nämlich dass eine Zusammenarbeit beendet werden muss, wenn die gemeinsame Basis fehlt. Übrigens muss man das vor allem zum Wohle der Kinder tun. Denn die Bischof Manfred Müller Schule verwirklicht nun seit mehr als 13 Jahren eine kinderorientierte Reformpädagogik, die darauf beruht, dass Lehrer und Kinder eine Lerngemeinschaft bilden, die sehr viel gegenseitiges Vertrauen voraussetzt. Davon hängt der Lernerfolg der Kinder ab, ich erinnere noch mal an die herausragende Übertrittsquote zum Gymnasium und zur Realschule, die die Bischof Manfred Müller Schule seit mehreren Jahren aufweist. Davon hängt auch die Lebensqualität am Arbeitsplatz aller Lehrerinnen und Lehrer ab und davon hängt auch die ausgezeichnete und wirksame Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ab.“

    Hr. Neumüller, Ihre Aussage: „Übrigens muss man das vor allem zum Wohle der Kinder tun“ verstehe ich nicht.

    Sie äußern sich, dass an dieser Schule eine kinderorientierte Reformpädagogik umgesetzt wird, die darauf beruht, dass Lehrer und Kinder eine Lerngemeinschaft bilden, die sehr viel gegenseitiges Vertrauen voraussetzt und dass davon der Lernerfolg abhängt, damit die Kinder diese herrausragende Übertrittsquote (die Sie im Interview so hervorheben) schaffen.

    Ist das der Erfolg der Schulleitung/des Schulträgers oder der Lehrer an dieser Schule? Vielleicht sogar der Erfolg von diesem Herrn H. der schon 11 Jahre an der Schule unterrichtet (sogar Lernbehinderte Kinder wie man in einigen Kommentaren lesen kann)? Ist das nicht einer der Punkte, weshalb die Eltern den Lehrer für Ihre Kinder behalten wollen? Ist das nicht der Punkt, der auch wegen des Handicap-Kindes ein großes Problem sein wird?

    Man kann hier viele Kommentare lesen von früheren Schülern und Eltern sogar auch von anderen Eltern, deren Kinder nicht von diesem Herrn H. unterrichtet worden sind und ähnliches Vertrauen in diese Person setzen.

    Herr Neumüller, Sie berichten auch, dass davon auch die Lebensqualität am Arbeitsplatz aller Lehrerinnen und Lehrer abhängt sowie die ausgezeichnete und wirksame Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern.

    Ist das so? In dem Bericht oben, schreiben die Eltern, dass Sie von allen Seiten, selbst vom Bischof kein Gehör finden.
    Das Vertrauen der Eltern in den Lehrer scheint die Führung wohl nicht zu interessieren, ebensowenig, dass Herr H. sich die letzten Jahr sehr engagiert für seine Schüler und die Schule eingesetzt hat.

    Welche „mehrere“ Vermittlungsinitiativen meinten Sie denn in Ihrem Interview? Was muss man sich darunter vorstellen? Der Mediator um das eine Jahr zu überbrücken wurde ja laut Pressebericht nicht in Anspruch genommen, gab es andere Alternativen?

    Aber wahrscheinlich meinten Sie dann mit Ihrer Aussage, dass die „Zusammenarbeit beendet werden muss, wenn die gemeinsamen Basis fehlt“ – die eigene Bereitschaft Ihrerseits, die nötig gewesen wäre um die Sache zu klären.

    Meine Gedanken als Außenstehender.

    -> Ich wünsche allen weiterhin viel Kraft und Ausdauer, ebenso Herrn Aigner – so viele Kommentare sind eher unüblich auf dieser Plattform. Doch wo Ungerechtigkeit herrscht, sieht man halt doch näher hin und nimmt sich auch in später Stunde mal noch Zeit seinen Senf dazuzugeben

  • Moni

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    Wurde denn die Petition schon an den Bischof gegeben?

  • GENUG!istnichtgenug

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    @KannstNurDenKopfSchütteln
    Der leichte Kopf lässt sich gut schütteln! Auch ich wünsche mir Sachlichkeit in der Auseinandersetzung und eine neutrale Ausgangslage der Personen. Doch die Menschen sollen sich ein kritisches Bild machen und dann ihre Neutralität aufgeben! Wer oder was sind die, die neutral bleiben, obwohl sie haarsträubende Informationen haben? Sie werden zu Maschinen der Menschenverachtung und schließlich der Selbstverachtung, wenn sie sich nicht positionieren und entsprechend handeln. Das ist sich der Mensch doch schuldig, und zwar unter allen Umständen (siehe „Geschichte“)!
    Wer selber nicht mitdenkt, übernimmt einfach die Meinung dessen, der am lautesten kräht – ist das wünschenswert? Nein, es lebe die Intelligenz, und zwar die, die zusammen mit Sozialität erworben wurde (das ist das Gegenteil von Bauernschläue und meist nicht gleich überall zu hören).
    Ja, ich ermutige alle ungerecht Behandelten, Unterdrückten und Armen: jetzt ist die Zeit gekommen, all die Wäsche zu waschen, die schon so lange rumliegt! Ein befreiender, notwendiger Akt.
    @ Moni: Sie haben so Recht mit Ihrem Artikel!

  • no longer

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    ich verfolge den blog seit anfang an – mit gemischten gefühlen wohlgemerkt. und jetzt setzt sich ein gefühl durch, und deshalb kann ich nicht länger still sein. seit letzter woche mittwoch treibt es mich um, davor hab‘ ich mich einfach nicht getraut. letzte woche bekamen wir lehrer überdeutlich gezeigt, worum es in der geschichte geht – ich weiß, herr neumüller, dass ich mich jetzt auf die abschussliste stelle, denn wer sich dieses mediums bedient, muss mit konsequenzen rechnen, so haben sie es ja angekündigt. und wer petitionen unterschreibt auch – auch das habe ich mich nicht getraut. noch bleibe ich anonym, weil ich hoffe, dass es noch mehr werden, denen der kragen platzt. und wenn wir dann mehr sind, ist es hoffentlich nicht mehr so einfach, gleich eine ganze gruppe lehrer in die mangel zu nehmen. darin besteht nämlich genau das problem: wir haben still gehalten, wollten nicht sehen, was jeder sehen kann, der nicht wegsehen will. deshalb steht unser kollege jetzt allein und kann zusehen, wie in der öffentlichkeit gemunkelt wird, was er wohl verbrochen hat – v.a. dank ihres interviews, herr neumüller. und wir können zusehen, wie er nicht mehr kann. jetzt war er fünf tage krank – mich wundert es nicht.

    @ Mr. Known: „Lieber Robert, mach weiter so, die Sache wofür du kämpfst ist eine Gute!“
    Nur, woher soll er allein die kraft nehmen, wenn alle anderen stillhalten ? Ich mache mir den vorwurf, so lange stillgehalten zu haben, und damit ist jetzt schluss ! weil mir der kragen platzt !

    in dieser grausigen kurzkonferenz am mittwoch konnten wir es doch alle sehen: der unterschied zwischen polemik (KR, ganz peinlich !)und angstmacherei (Neumüller) auf der einen seite und klaren, überlegt vorgetragenen gedanken (lehrer h.)war doch mit händen zu greifen. ja, himmel noch mal, mit welchem niveau wollen wir uns denn zufrieden geben !? und am katholikentag lieder über’s brücken bauen singen, die jetzt jeden tag durch’s schulhaus schallen – pfui teufel !
    übrigens – das ist mir auch klar geworden – hatte lehrer h. zum ersten mal an diesem mittwoch überhaupt die gelegenheit, wenigstens nur drei (!) minuten was zu sagen.
    mir ist auch klar geworden, warum das bisher verhindert wurde: so wird der unterschied im niveau eben nicht sichtbar.
    einmal hat er ja schon was gesagt – i letzten sommer. aber da wurde ihm ja wohl angekündit, er müsse die schule verlasen, wenn er was sagt. gesagt hat er’s trotzdem.und ich scheine damals noch geschlafen zu haben.
    und was wird jetzt zukünftig passiert ?
    – die mediation wird eine farce, wenn sie überhaupt stattfindet. es sei denn, noch mehr kollegen begreifen, was hier vorgeht. mit einer KR, die von sich sagt, sie hätte aus einem konflikt noch nie etwas gelernt, wird es auf jeden fall schwer, was voranzubringen.
    – die petitionsliste geht vom bischof an herrn neumüller zurück, und dann werden die kollegen angegangen, die mehr mut bewiesen haben als ich und mit namen darauf unterschrieben haben – öffentlichkeit, sei wachsam !

    ich persönlich werde dafür werben, die dinge anzugehen, für die sich unser kollege h. eingesetzt hat. und wenn ich deshalb gehen muss (ich bin kirchlich angestellt), dann muss es halt so sein.

  • Zynni

    |

    @MZ
    Mich würde interessieren, warum sich unser regionales Blättchen so vornehm zurückhält mit Informationen zu diesem Thema. Könnte das mit dem nahenden Katholikentag zusammenhängen? Ist die Schreibfeder eingerostet? Nein, das ist böse. Das Thema ist wahrscheinlich zu laaangweilig….
    Da sind  Artikel über „stämmige Zirkusbuchhalterinnen“, die auf Krokodilen landen oder ob „Tee die Weißwurst grün färbt“ wesentlich bedeutender für die Region  .
    Lieber Herr Aigner, danke, daß sie sich Themen annehmen, mit denen man sich nicht nur Freunde macht!

  • petitionsunterstützer

    |

    @Moni- vielen Dank für den schönen Kommentar, der vielen Lesern aus der Seele spricht. Die Petition wurde übergeben und der Eingang der Email vom bischöfl. Sekretär bestätigt am 12.5. Seitdem hat sich niemand mehr gemeldet :-(

    @Zynni: Die MZ hat noch einmal berichtet, der Link ist in einem der Kommentare.

    @No Longer: Respekt vor so viel Offenheit und ich kann nur sagen – wir Eltern hatten keine Ahnung, wie das Kollegium behandelt wird. Denn Herr H. und auch alle anderen Lehrer, die ich kennen gelernt habe, haben uns Eltern gegenüber immer das Konzept der Schule überzeugt und überzeugend vertreten – wir wähnten uns bis Mitte März in einer heiteren, glücklichen Schulfamilie, bei der wir begeistert mitmachten. Nun haben wir leider ein ganz anderes Gesicht der Schule, bzw. der Schulleitung kennen lernen müssen. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen und ich bin erschüttert, welche tiefgreifenden Konflikte und Gräben sich im Kollegium hier auftun. Ich kann der Schule nur wünschen, dass sie diese Krise als Chance begreift, denn sie ist es wert.

  • Luchs

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    Wo ist denn jetzt der Skandal?
    Das Eltern ihre, nach elitären Aufnahmekriterien ausgewählte, überbehütete Brut nicht ausreichend begluckt sehen, weil ein Lehrerwechsel erfolgt?
    Ein weitaus schlimmerer Skandal ist die Situation an vielen staatlichen Grund- und Mittelschulen, wo Lehrkräfte in Klassen mit 80% Migrantenanteil versuchen, qualifizierten Unterricht zu machen! Die können über solche Diskussionen nur müde lächeln.

  • Lottchen

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    @ luchs

    wer braucht einen Skandal?

    Ich finde es schade, dass man das tolle Konzept der BiMaMü nicht an staatl. Schulen umsetzt. Denn dann hätten auch schwächere oder Migrantenkinder eine größere Chance.

    Und es geht hier nicht darum einen Skandal vom Zaun zu brechen sondern darum Ungerechtigkeiten und so wie es scheint schlechte Personalpolitik siegen zu lassen.

  • auchpetitionsunterstützer

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    @no longer
    Ihr Statement hat mich sehr berührt und es zeigt deutlich das Ausmaß der Situation. Bisher war es mir unverständlich, warum Lehrer/Mitarbeiter nicht die Gelegenheit am Schopf packen und reinen Tisch machen. Die Eltern versuchen nun seit über zwei Monaten, die Dinge ins Rollen zu bringen, sie können nur einen Anstoß geben. Aber die Konflikte zwischen Schulleitung (insbesondere Konrektorin) und Lehrern können, denke ich, nur gelöst werden wenn ein interner „Reinigungsprozeß“ stattfindet. Nun wird mir auch klar, warum es so schwer ist eine (bisher schweigende) Mehrheit zu mobilisieren. Nur, wenn nicht jetzt, wann dann? 
    Ein Rektor, der keine Führungsqualitäten besitzt, sollte sich vielleicht auch einmal die Sinnfrage stellen (bevor es andere tun).
    @Steff
    Wie schafft man es, einer eingeschüchterten Lehrerschaft Mut einzuhauchen?
    @Obelix
    Wo ist denn nur der Zaubertrank?

  • Abscheulich

    |

    Abscheulich
    Was hier von ein paar Hanseln behauptet wird.
    Es gibt keine ungerechte Personalpolitik an der Bimamü
    Es gibt keine Atmosphäre der Angst
    Auch wenn ihr es hier noch hundert mal unter verschiedenen Pseudonymen wiederholt.
    Ihr solltet euch schämen!!!

  • Traurig

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    @ Abscheulich
    @ no longer

    Ich finde es gut, dass es zwei Meinungen gibt – wie es bei Konflikten ja so ist. Was ich jedoch nicht für sinnvoll halte, dass nur über dieses Medium nur kundzutun – somit wird sich nichts ändern. Die Fronten dadurch werden sich nur weiter verhärten. Und sind Angst und Drohungen eine Basis für eine konfliktfreie, gute Zusammenarbeit. Die Mediationen, die Ihr liebe Schulleitung nächstes Schuljahr machen wollt, sind sofort nötig. Wenn ich Schmerzen habe, hilft es mir ja auch nichts, wenn ich einen Termin beim Arzt in 4 Monaten bekomme.
    Liebe Schulleitung, lieber Schulträger, handelt bitte jetzt und bemüht euch endlich um eine Lösung ohne Drohungen auszusprechen und Angst zu schürren.

    Zum Schluss: Schämen muss man sich gar nicht, wenn man für eine gute Sache einsteht und eine Petition unterschreibt, die lediglich einen Lehrer ein weiteres Jahr für die Kinder haben wollte.

  • HolzVoderHütten

    |

    @Abscheulich
    Nomen est omen.
    Schönredner, Abwiegler, Kopf-in-den-Sand-Stecker, Unter-den-Teppich-Kehrer gibt es einige wenige. Die große Zahl an kritschen Stimmen als „ein paar Hansel“ zu verharmlosen überschreitet die Grenze zur Ignoranz.
    Anscheinend fehlt es Ihnen an Einblick oder an kritischer Distanz zu den Verantwortlichen für dieses Trauerspiel.

  • Abscheulich

    |

    Über die Zahl der mediationsbedürftigen H-Anhänger zu spekulieren bringt wenig. Sicher ist jedenfalls dass dieses Forum nur von ein paar Hanseln bedient wird.

  • no longer

    |

    @ Abscheulich

    doch, es gibt sowohl ungerechte personalpolitik als auch eine atmosphäre der angst.
    die ungerechte personalpolitk hat sicher viele ausprägungen. eine, die uns doch allen gezeigt wurde: die schulleitung benutzt die zuordnung von staatl. lehrkräften als instrument, pesonalpolitik zu betreiben, abschreckende beispiele für’s kollegium zu inszenieren (vgl. lehrer h.), eigene vergehen zu vertuschen (vgl. ältere beispiele von staatl. lehrkräften, die nicht mehr hier sind), angst zu schüren.
    wenn im januar aus dem mund unserer KRin im kollegium zu hören ist (ich, und nicht nur ich habe es selbst gehört): „mit dem H. unter einem dach kann ich nicht mehr zusammenarbeiten!“, und wenige wochen später wird seine zuordnung beendet, wie soll man das deuten ? vielleicht hat „Abscheulich“ ja eine antwort. in einem früheren fall schüchterte sie (die KR) eine kollegin mit den worten ein: “ mach’s nicht wie die J., die musste gehen, weil sie mit den eltern gemeinsame sache machte.“ wenn das nicht angst schüren und druck ausüben ist, was ist das denn ? andere wieder werden von ihr gefragt, ob es ihnen denn nicht um ihre berufliche zukunft ginge ? reichen diese beispiele ? oder noch mehr ? wenn in diesen tagen in der schule damit stimmung gemacht wird, die arbeitsplätze sind in gefahr und vor den eltern der klasse 3 a müsse man angst haben, wie soll ich das bitteschön nennen ? fürsorgepflicht der vorgesetzten etwa ?
    und außerdem: es gibt schon eine ganze reihe kolleginnen, die ihre erfahrungen gemacht haben. gesprochen wird darüber aber nur hinter vorgehaltener hand. warum ? weil man angst hat und nicht mehr weiß, wem man noch was sagen kann ? es sei denn, man strengt sich etwas an, um in diesen kleinen kreis derer aufgenommen zu werden, die alles behaupten und verbreiten dürfen, weil es schulleitungs-kompatibel ist. dann darf man jede gemeinheit und hetzerei loswerden und muss auch keine angst haben.
    ich will das nicht, und ich bin auch nicht mehr allein.

  • Obelix

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    @auchpetitionsunterstützer

    Obelix weiß genau, wo der Zaubertrank ist!

    Aber er darf es Euch nicht verraten, liebe Gallier.
    Nach diesem Abenteuer sitzt er geknebelt an Troubadix‘ leer gewordenem Platz und fürchtet vor allem eines:
    dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

    Felix qui potuit rerum cognoscere causas !

  • Dubh

    |

    @ Abscheulich

    Die Beiträge von Hanseln wie Ihnen, die sich permanent unter diversen Pseudonymen über Beiträge unter Pseudonym aufregen, demonstrieren aufs Anschaulichste das wahre Klima an dieser Schule!

    Das erwähnte „Niveau“ führen Sie zudem mit kaum zu überbietender Peinlichkeit vor – ohne die geringste Scham offensichtlich!
    Man staunt nicht schlecht, mit welch, freilich unbeabsichtigter, Offenheit sich manche Leute selber vorführen…………..

  • Automatix

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    … „was hier von ein paar Hanseln behauptet wird“ …
    Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken! Sie werden es in Ihrem ganzen Leben nicht zu so vielen (mediationsbedürftigen) Anhängern bringen. Worin der Grund liegt präsentieren Sie hier immer wieder aufs Neue.
    Es wird die Zahl derer wachsen, die sich nicht mehr Ihrem Willen beugen. Sie werden sich wieder darauf besinnen warum sie sich für die Schule und ihr Konzept entschieden haben. Und sie werden gemeinsam kämpfen.

  • momo

    |

    mir war nicht klar, wie tief der sumpf an der schule anscheinend tatsächlich ist und ich finde es wirklich gut, dass sich nun ein paar lehrer trauen ihre meinung kundzutun, ich hoffe dass sie die kraft finden gemeinsam für das wohl der schule zu kämpfen. am anfang ist es um lehrer h. gegeangen jetzt habe ich den eindruck geht es um weit mehr als dass…
    liebe lehrer an der bimamü traut euch, die schulleitung und schulstiftung kann euch nicht alle entfernen, was wird aus uns wenn alle wegsehen…. und keiner sich was sagen traut

  • no longer

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    @ momo
    ja, am anfang ist es um lehrer h. gegangen. weil er genau gegen diesen „sumpf“, wie sie es nennen, ankämpfen wollte, wie mir mittlerweile klar geworden ist. er hat es allein gemacht, darum war er eine leichte beute – weil wir alle geschwiegen haben. im gegensatz zu seiner „gegnerschaft“ habe ich ihn auch nicht dabei beobachten können, dass er stimmung im kollegium gemacht hätte oder versucht hat, jemanden „auf seine seite zu ziehen“. ich habe von ihm nie etwas darüber erfahren. wie gesagt – im deutlichen gegensatz zu seiner „gegnerschaft“, die mit unsauberen methoden (vgl. meinen früheren beitrag) vorgeht. das tut sie jetzt wieder, es will kein ende nehmen: „einen sind wir los, jetzt müssen noch drei weitere weg.“ (O-Ton KRin)
    zwei von den drei sind mir klar, die dritte bin wahrscheinlich ich, die es noch nicht wagt, sich zu outen. aber wir werden mehr, ich habe hoffnung ! und dann gibt es kirchliche beratungsstellen, an die man sich wenden kann. und für die staatl. lehrkräfte müssten eigentlich staatl. stellen zuständig sein. die können doch eigentlich nicht nur zuschauen, wie ihre lehrkräfte zu grunde gerichtet werden.
    öffentlichkeit, sei wachsam !

    @abscheulich
    ich schäme mich nicht, hier anonym was zu schreiben. wie geht es da ihnen selbst ?
    ich schäme mich, zu lange passiv geblieben zu sein.

  • Steff

    |

    @auchpetitionsunterstützer
    „Wie schafft man es, einer eingeschüchterten Lehrerschaft Mut einzuhauchen?“

    Schwere Frage , nächste Frage !

    Das funktioniert wohl nur, wenn sich Lehrer solidarisieren, zusammenschließen und so entsprechend stark auftreten können. Bisher scheint ja nur die Schulleitung und ihre „Fraktion“, deren Beiträge hier schon sehr tief blicken lassen, über die maßgebliche Stärke zu verfügen. Ein offensichtlicher Alleingang, ob er bewusst oder notgedrungen war, kann ich nicht recht beurteilen, macht es natürlich leicht, kurzen Prozess zu machen. Ich kann mir auch vorstellen, dass in einem katholischen Umfeld die Anzahl der Lehrer, die sehr katholisch-kirchlich sozialisiert sind, sehr hoch ist. Da würde ich dann auch nur sehr bedingt Mut erwarten. Zumindest die Leute in meinem Umfeld, die aus dieser Richtung kommen, wollen doch lieber weiterhin im Schoß von Mutter Kirche geborgen sein, als echtes Unrecht deutlich anzusprechen und dafür sogar Konsequenzen in Kauf nehmen. Auf diese Weise konnte die Kirche fast 2000 Jahre recht stabil überleben. Und wenn ich mir die Website der BMM-Schule ansehe, befällt mich immer noch ein leicht unappetitlicher Eindruck, weil Harmonie und Schulfamilie explizit so besonders groß dargestellt werden.

    Privatschulen haben so ihre ganz eigenen Probleme, auch ich kann davon ein Lied singen: Wenn ein Regulativ fehlt (das kann z.B. auch eine regelmäßige Supervision oder Mediation sein, aber auch eine funktionierende Hierarchie), während sich zu viel Macht in zu wenig Händen konzentriert, die sich möglicherwise auch noch als inkompetent oder gar intrigant herausstellen, dann geht es richtig in den Graben. Diesen Eindruck habe ich im vorliegenden Fall. Und das bestätigen mir auch die Beiträge in diesem Blog von beiden „Parteien“.

    Wie ich schon einmal beschrieben habe, habe ich zahlreiche Schulveranstaltungen besucht, darunter auch Info-Abende (ich habe früher einmal erwogen, meine Tochter an der BMM anzumelden). Diese wurden von der Schulleitung gemeinsam mit Lehrer H. abgehalten. Dessen Ausführungen kamen glaubhaft, sehr fachkompetent, einfach „echt“ rüber, was mir von den anderen beiden gar nicht so vorkam. Das war auch der Eindruck von anderen Eltern auf dieser Veranstaltung.

    Vielleicht liegt darin ja der Schlüssel zum Geheimnis mit den „unüberbrückbaren Differenzen“. Und wie in diesem Blog schon öfter benannt, haben ja schon mehrere sehr fähige Lehrer die Schule verlassen müssen. Insgesamt stelle ich mir als reformpädagogisch Aktiver schon die Frage, wie man mit einer offensichtlich sehr angepassten oder auf Linie gebrachten Lehrerschaft die hohen Werte vermitteln will, die das Schulkonzept vorsieht. Und ich bin gespant auf die Aktivitäten auf dem Katholiken-Tag. Schein oder Sein ?

  • auch Lehrer

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    Ja klar,
    wir sind Duckmäuser
    auch feige
    ultrakatholisch
    wären im dritten Reich auch Mitläufer gewesen (siehe unten)
    Sind deswegen auch nicht befähigt Kinder zu unterrichten.

    Fällt den Kollegen sonst noch was ein, wie sie uns beschimpfen können?

    Ich sag euch mal folgendes:
    Die Schlammschlacht hier zeigt mir dass diese Personalentscheidung schon letzten Sommer erfolgen hätte müssen.

  • Dubh

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    @ no longer

    Wie diversen Beiträgen zu entnehmen war, werden also seit Jahren staatliche Lehrer ausgewechselt, denen ohne Angabe von Gründen von dieser Schule gekündigt werden kann, also ohne jede Verfehlungen, rein nach Lust und Laune bzw. als abschreckendes Beispiel für die dort direkt angestellten Lehrer.

    Das heißt aber, auch das Schulamt spielt mit!
    Das, die Regierung, das Ministerium als deren Dienstherr hätte die Fürsorgepflicht für seine an die BMM abgeordneten Lehrer, und müsste ja zumindest überprüfen was dort los ist, wenn das offenbar alles andere als selten passiert.
    Statt dessen werden problemlos andere abgeordnet, wenn ich das richtig verstanden habe?

    Auch bei direkt kirchlich angestellten Lehrern muss bei Kündigungen ein Grund vorliegen, der arbeitsrechtlich Bestand hat.
    Der besteht bei der RKK dann zwar auch im r.k. Sittenwandel im Privatleben, aber lediglich im „der oder die müssen weg“ keinesfalls!

    Übrigens auch nicht darin, dass jemand diese Petition unterschrieben hat, oder bei regensburg digital einen Beitrag geschrieben hat bzw. geschrieben haben könnte…….

    Machen sie sich unbedingt kundig und holen sie sich Rückendeckung, aber auf keinen Fall bei einer kirchlichen Beratungsstelle!

    GEW, BLLV, was weiß ich was es noch an Lehrerorganisationen gibt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, auch kirchliches, aber keinesfalls eine kirchliche Stelle, die niemals unabhängig ist, was für die staatlichen Stellen in Bayern vermutlich genauso gilt.

    Der Fall der Schweinfurter Privatschule, bei der 27 Schüler durchs schriftliche Abitur fielen, war dem Minister Monate vorher ausgiebig bekannt:
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/schweinfurt-ludwig-spaenle-wusste-von-missstaenden-an-privatschule-a-909403.html
    Diverse Schüler bzw. Eltern klagen nun:
    http://www.welt.de/regionales/muenchen/article127967907/Schueler-klagen-auf-Schadenersatz-fuer-Abi-Desaster.html

    Dass das Wechselspiel an ihrer Schule mit den staatlichen Lehrern betrieben wird liegt ja offensichtlich daran, dass man bei Lehrern die dann auf der Straße stehen, eben doch befürchtet, dass die sich doch vor dem Arbeitsgericht wehren könnten, was bei den staatlichen Lehrern in dem Fall ja gar nicht geht, da sie ihre Arbeit ja nicht verlieren, nur den speziellen Arbeitsplatz.
    Dass die Arbeitsstelle gewechselt werden muss, wenn der Dienstherr das anordnet ist im Beamtendienstrecht aber ohnehin so.
    Dafür braucht es auch keinerlei Verfehlungen des Beamten.

    Hätten sie finanzielle Einbußen, persönliche Schäden, Krankheit beispielsweise, könnten sie eventuell auf Schadenersatz klagen, ansonsten bliebe Beleidigung und Verleumdung, wenn Dinge behauptet werden, die nicht stimmen, sofern das zu belegen ist ……….

    Lassen sie sich nicht ins Bockshorn jagen und holen Sie und Kollegen sich fachkundige aber unabhägige Beratung.

    Sie sind nicht rechtlos, wie man es Ihnen vormachen will!

    Viel Kraft und Mut allen!

  • no longer

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    @ dubh
    ich kann jetzt nicht behaupten, dass das schulamt, regierung … mitspielt. es ist nicht so, dass automatisch ein neuer staatl. kollege neu zugeordnet wird, wenn ein „alter“ gehen muss. da muss dann eher eine kirchliche lehrkraft angestellt werden oder die frei gewordenen stunden aus eigenen kräften gedeckt werden. wie das genau abgewickelt wird, weiß ich nicht. aber die schulleitung wird das wissen.

    ja, kirchliche beratungsstellen sind nach unseren erfahrungen hier besser zu meiden. danke für den tip.

    @ auch lehrer
    das mit dem Dritten Reich entsetzt mich sehr. bitte nicht mehr bringen !
    und ultrakatholisch sind wir wirklich nicht. das muss ich auch sagen, dass wir da noch nie „auf linie“ getrimmt wurden. unsere religionspädagogik halte ich für wirklich offen und fortschrittlich.

    und trotzdem, ich bleibe dabei: zu sehen, wie bei uns stimmung gemacht wird (vgl. meine früheren beiträge), finde ich abscheulich. und ich kann nicht mehr glauben, dass so viele sich davon einfach anstecken lassen. das schreit doch zum himmel ! GEWISSEN ! gibt es dich noch ?

  • ein kollege

    |

    nun, unabhängig von der personalie lehrer h.
    kommt in diesem forum immer mehr raus, dass
    an unserer schule alles andere als eitel sonnenschein
    herrscht.

    und darüber, zumindest, sollte die schulleitung mal nachdenken.
    in dieser diskussion findet man zwar viele antworten, die
    ich so nicht gut finde, doch eine vielzahl von kritischen beiträgen sind gut und wahr formuliert.

    und in sehr vielen texten wird immer mehr ein problem deutlich und das heißt konrektorin.
    ich denke (jeder weiß es und keiner sagt es),
    da muss man das übel mal an der wurzel packen und überlegen ob denn diese personalie so noch sinn macht.
    ich denke nein.

  • Michael M.

    |

    ALTER AFFE ANGST ?

    Unverkennbar liegt an dieser Schule vieles im Argen.

    Da wir diese als zufriedene Eltern in guter Erinnerung behalten haben und während der Schulzeit unseres Kindes sowohl mit dem christlichen und reformpädagogischen Leitbild und dem hochmotivierten und engagierten Lehrerkollegium zufrieden waren, verfolge ich nun dieses Portal mit großem Interesse und etwas Sorge um eine ursprünglich gute Schule.

    Dass es eine Schande ist, wegen „unüberbrückbarer Differenzen“ einen der besten Lehrer, einen, der maßgeblich daran beteiligt war, dass diese Schule nun so renommiert ist, wie sie ist, gehen zu lassen, und das an einer Schule, die sich gerade in diesen Zeiten den Brückenbau auf’ s Banner schreibt (siehe Homepage) ist das eine.
    Das andere ist der Umgang mit dem Lehrerkollegium, das in diesem Portal an verschiedenen Stellen kund tut, es habe Angst um seine Arbeitsstelle. Auch in der Führungsetage dürfte mittlerweile die Angst Einzug gehalten haben: Angst, dass noch mehr durchsickert, Angst um den Ruf der Schule, Angst um Anmeldezahlen.

    Sinkenden Anmeldezahlen kann man mit gleichbleibend hoher Qualität der angebotenen Bildung vorbeugen. Wenn diese Schule ihr überzeugendes Leitbild, den Marchtaler Plan, wieder konsequent umsetzt, dann dürften die Schülerzahlen eigentlich nicht einbrechen, denn der MP überzeugte damals und daran kann sich nicht viel geändert haben.

    Sinkenden Anmeldezahlen kann man mit gutem und zufriedenem Personal vorbeugen: Die Schülerzahlen dürften ebenfalls nicht einbrechen, wenn diese Schule Erziehung bei guten Lehrern anbietet, die ihre Arbeit vielleicht auch als Mission betrachten. Die traurige Schulgeschichte hat jedoch gezeigt, dass bereits viele dieser erstklassigen Lehrer ohne Angabe von stichhaltigen Gründen „gegangen“ wurden. Wie kann man es sich denn an einer Privatschule leisten, konsequent gutes Lehrpersonal auszustellen? Da schneidet man sich doch ins eigene Fleisch!

    Der Angst der Lehrer um die Arbeitsstelle kann man auch mit einem wertschätzenden Führungsstil entgegenwirken. Wenn das Führungsteam sein Personal gerecht, offenherzig und ehrlich behandelt, dann müsste doch auch niemand so schnell um seine Arbeitsstelle bangen? Mit Schrecken lese ich aber wieder einmal von diesem lauten, einschüchternden Umgangston seitens der Schulleitung, von dem man sich auch damals schon unter vorgehaltener Hand erzählte. Da gibt es wohl sehr dringenden Handlungsbedarf.

    Und die oben erwähnte Angst um den Ruf der Schule ist begründet: nun wird man beweisen müssen, dass sie noch immer den guten Ruf verdient hat. Und zwar nicht auf teuren Bühnen, sondern in der glaubwürdigen Umsetzung des Leitbilds und mit Lehrern, die frei vom Herzen weg sagen können: da arbeite ich gerne. Die Öffentlichkeit blickt nun auf die Führungsriege und darauf, ob sie zu konstruktivem“Katastrophenmanagement“ fähig ist.

    Die Angst der Schulleitung vor dem Durchsickern immer neuer Details, die eigentlich hätten vertuscht werden sollen, ist übrigens gerechtfertigt: Selbst China und die Türkei haben vergeblich versucht, das Internet zu verbieten.

  • auch Lehrer

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    Ich habe keine Angst.
    Doch: ich fürchte die paranoiden Kollegen, von denen ich mich hier verunglimpft fühle. Ich Feigling

  • Eltern in Sorge

    |

    Herzlichen Dank an Michael M., der den beängstigend giftigen Ton in diesem Blog wieder etwas in die rechten Bahnen bringt.

    Deshalb wollten wir erstmalig etwas Erheiterndes, ein nicht ganz ernst gemeintes Szenario beitragen:
    Stellen Sie sich vor, auf dem Katholikentag führen unsere Kinder das Gleichnis vom verlorenen Sohn auf, ist ja als Musical so geplant.
    Nur, die Rollen wurden aus aktuellem Anlass kurzfristig neu besetzt:
    In der Titelrolle erleben wir Lehrer H., der reumütig in die Arme seines alten Vaters, gespielt von Schulleiter W. zurückkehrt, nachdem er sein Erbe (seine pädagogischen Fähigkeiten) auswärts verprasst hat. Abseits steht wutschnaubend der zweite Sohn (Doppelbesetzung für die beiden KR), am Ende aber liegen sich alle fröhlich vereint, begleitet von der schwungvollen Musik des musikalischen Leiters Herrn W. in den Armen und intonieren die Hymne vom „Brücken bauen“. Und der ganze Katholikentag singt mit. Ach, das wäre schön, oder ?

    Als Eltern (übrigens nicht aus der 3 a) macht man sich schon Sorgen. Wir haben ja, so wie viele andere Eltern auch, diese Schule aus Überzeugung gewählt. Darum sind wir nicht einverstanden, wie diese Schule in der Öffentlichkeit nun dasteht. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unserem älteren Kind an der Schule gemacht (nicht bei Herrn H.), und eher sehr mittelmäßige bei unserem zweiten Kind (auch nicht bei Herrn H.). Das ist an jeder Schule möglich und soll bitte nicht als Vorwurf in Richtung schlechte Personalpolitik verstanden werden. Wir stehen immer noch hinter dem hervorragendem Schulkonzept, würdigen den zusätzlichen Aufwand, den die Kirche einbringt und vor allem das hohe Engagement der Lehrkräfte. Danke dafür !

    Daneben konnten wir aber leider auch Erfahrungen machen, die dieses oft gebrauchte „das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt“ – Versprechen arg in Frage stellt, nämlich dann, wenn man sich in Konflikten nicht ernst genommen fühlt oder mit zweierlei Informationen gearbeitet wird. Deshalb können wir vieles, was hier geschrieben wird, nachvollziehen, auch wenn es abscheulich klingt und unserer Meinung nach besser intern geklärt worden wäre. Dies scheint aber wiederholt abgelehnt worden zu sein, und so ist es an das Licht der Öffentlichkeit geraten. Darum können wir hier auch keinen Vorwurf an die Personen äußern, die diesen Schritt gegangen sind, weil sie nach den „internen“ Versuchen keinen anderen Weg mehr sahen.

    Abscheulich ist vieles zu lesen, was hier steht. Noch abscheulicher ist es , sich vorzustellen, dass diese Dinge reell passiert sind und weiterhin passieren. Manches davon können wir ansatzweise bestätigen, und so können wir nicht ausschließen, dass intern noch mehr davon passiert ist.
    Dann ist es aber falsch, Ursache und Wirkung zu verdrehen oder unkenntlich zu machen. Ursache ist, was an der Schule passiert, Wirkung ist, dass es nun zum Thema wird.
    Der einzige Gewinn, den die Schule aus dieser Sache noch ziehen kann, ist es, die Ursachen ernsthaft anzugehen, anstatt auf die Wirkung einzudreschen oder den Menschen, die diese Wirkung artikulieren, den gesunden Menschenverstand abzusprechen.
    Der Katholikentag naht: Wir beten für Momente der Besinnung – wider der immer offensichtlicher werdenden Besinnungslosigkeit.

    Was uns sehr unangenehm aufgestoßen ist, war das Interview mit Herrn Neumüller in der MZ. Wir können seine Ausführungen einfach nicht in Bezug bringen zu der Entscheidung, die er gefällt hat:
    „Übrigens muss man das vor allem zum Wohle der Kinder tun. Denn die Bischof Manfred Müller Schule verwirklicht nun seit mehr als 13 Jahren eine kinderorientierte Reformpädagogik, die darauf beruht, dass Lehrer und Kinder eine Lerngemeinschaft bilden, die sehr viel gegenseitiges Vertrauen voraussetzt. Davon hängt der Lernerfolg der Kinder ab, ich erinnere noch mal an die herausragende Übertrittsquote zum Gymnasium und zur Realschule, die die Bischof Manfred Müller Schule seit mehreren Jahren aufweist. Davon hängt auch die Lebensqualität am Arbeitsplatz aller Lehrerinnen und Lehrer ab und davon hängt auch die ausgezeichnete und wirksame Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ab.“

    Nicht nur haben wir als ehemalige Parallel-Eltern zu Herrn H. Klassenführung (unsere Tochter war vier Jahre in einer Parallel-Klasse zu Herrn H. Klasse) das beeindruckende Lehrer-Schüler-Verhältnis beobachten können und von betroffenen Eltern begeistert mitgeteilt bekommen (wir haben in unsere Klasse damals leider anderes erlebt), auch die von Herrn Neumüller so in den Mittelpunkt gestellten Übertrittsquoten waren in der H-Klasse „traumhaft“. Und aus der direkten Beobachtung am Gymnasium, an dem unsere Tochter nun ist, wissen wir, dass die damals übergetreten Kinder immer noch dort sind, auch die beiden sehbehinderten Kinder, die er damals betreute.
    Sehr geehrter Herr Neumüller, da haben Sie aber sehr wenig reelle Fakten in Ihre Worthülsen einfließen lassen. Etwas mehr Inhalt hätte überzeugender gewirkt. Und was die „Lebensqualität am Arbeitsplatz“ betrifft, da sprechen viele Beiträge und die Schärfe der Auseinandersetzung in diesem Blog ja für sich.
    Wünschenswert wäre aber überhaupt gewesen, wenn die Schulleitung selbst Auskunft gegeben hätte in der MZ. Das hätte uns Eltern vielleicht etwas Vertrauen zurückgegeben.
    So bleiben wir in begründeter Sorge.

    Eltern (nicht aus der 3 a)

  • Lehramtstudent

    |

    Als Student für das Lehramt bin ich im Studium auf diese Schule aufmerksam geworden und konnte dort auch schon hospitieren. Da es bleibende Eindrücke bei mir hinterließ, die ich auf „gewöhnlichem Wege“ nicht loswerden konnte (was es noch zu beschreiben gilt), nutze auch ich dieses Forum.
    Die Schule hat mich schnell begeistert, auch der Lehrer H., wenn es davon nicht mehrere gibt. Seine Klasse war wirklich sehr gut geführt, die Art des Unterrichts ist einfach anders als in der Regelschule, die Kinder schienen sich sehr wohl zu fühlen und eifrig zu lernen, auf die reichhaltige Material-Ausstattung kann man nur neidisch sein. Mir hätte das als Schüler auch gut gefallen – und als Lehrer auch, bis hierher jedenfalls.
    In der Besprechung nach dem Unterricht lernten wir die Schulleitung kennen, sie wollten uns von ihrer Schule, dem Schulkonzept erzählen und auf unsere vielen Fragen antworten – wie sie uns wortreich ankündigten.
    Alles Weitere war total verstörend für uns. Die KR verlor sich in einer völlig überzogenen Selbstdarstellung und war nicht mehr zu bremsen. Sie erzählte von ihren eigenen Kindern, statt das Versprochene darzustellen. Auf unsere Fragen ist sie trotz ausreichend Zeit letztlich gar nicht eingegangen, sie verrannte sich in seltsamen Geplapper, schnitt uns das Wort ab und auch dem armen Lehrer, der erklären wollte. Es war so was von anstrengend! Unser ganzes Seminar war ziemlich geschockt. Als Feedback traute sich das dann aber doch wahrscheinlich niemand aufzuschreiben, denn wir müssen das der Seminarlehrerin abgeben, die das dann erst zensiert.
    Es wundert mich nicht, dass an der Schule personelle Umgestaltungen vorgenommen werden, aber mich dünkt, es trifft die falsche Person ;) Eine andere Entscheidung wäre verständlicher!

  • GENUG!istnichtgenug

    |

    @ no longer
    Deine Offenheit, Klarheit und Ehrlichkeit finde ich sehr bemerkenswert!
    Dennoch, ich denke über die „Religionspädagogik“ nach, und bezweife ein wenig, dass sie so offen und fortschrittlich ist bzw. sein kann. So wie sich der aktuelle Fall hier darstellt, kann ich mir nicht vorstellen, dass eure Religionspädagogik noch unbeschadet sein kann. Ich war einige Male bei euch zu Gast und habe etwas Einblick in eure religionspädagogische Arbeit erhalten. Damals war ich sehr beeindruckt davon. Das kam glaubwürdig bei mir an. Doch im Zusammenhang mit dem, was mit euch Lehrern passiert, kann ich mir nicht mehr glauben, dass die Arbeit nach innen noch Gewicht hat. Die Zerrüttung muss sich doch gerade in diesen sensibelsten schulischen Bereichen voll auswirken. Da hilft die ganze fortschrittliche Methodik nichts. Wenn die Lehrkraft sich veräppelt vorkommt, tun das auch die Kinder. Es geht doch um die Vermittlung von Wertvorstellung und Wertemaßstäben, und die müssen für alle Menschen in der Einrichtung gleichermaßen gelten.

    Ja, ich bin auch neugierig auf den „Verlorenen Sohn“! Aufgemotztes Bühnentheater oder religionspädagogische Arbeit, so wie es der Titel und auch der Anlass erhoffen lassen? Ist der Einrichtung eigentlich die Brisanz des großen, öffentlich vorgetragenen Stücks klar nach dem bisherigen Spektakel? Oder ist DAS vielleicht sogar die Wende, die die Diözese im Sinn des Brückenbaus sich überlegt hat? Wir warten äußerst gespannt auf den großen Tag, und werden alle da sein!

  • Steff

    |

    @ auch Lehrer
    „Ich habe keine Angst.
    Doch: ich fürchte die paranoiden Kollegen, von denen ich mich hier verunglimpft fühle. Ich Feigling“

    Die nüchterne Logik sowie schulische Erfahrungen (vgl. meine früheren Beiträge) sagen mir, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass eine ganze Gruppe von Menschen paranoid ist, es sei denn, man befindet sich in einer entsprechenden Anstalt. Schulen gehören von ihrem Selbstverständnis eigentlich nicht zu derartigen Anstalten.

    Ein paranoides Klima hingegen lässt sich bereits durch eine einzelne Person etablieren, wenn sie über die nötige Veranlagung oder über die nötige hierarchische Position verfügt (vgl. meine früheren Beiträge) – im schlimmsten Fall verfügt sie über beides.
    Beugt man sich diesem Klima oder unterstützt es gar, so braucht man auch kaum Angst zu haben.
    Das könnte in Ihrem Fall zutreffen, ich kann es aber von außen nicht beurteilen. Ich kann Sie aber beruhigen: Ein Feigling wären Sie dann aber nicht, weil Sie ja auch nicht erkennen könnten, wofür Sie Mut aufbringen könnten. Das erklärt mir auch Ihr Unverständnis für die Anstrengungen ihrer Kollegen. Hier hilft nur kritische Selbstreflexion.

  • Mitarbeiter

    |

    @ no longer, Mr. Known, gutemine, obelix…
    wenn ich nur wüsste, wer ihr wirklich seid! Erstaunt lese ich von euch hier im forum, doch im lehrerzimmer käme ich nicht auf die idee, euch hinter einer der hier sitzenden personen zu vermuten. Himmel nochmal, wie weit ist es mit uns gekommen?? Es gab eine zeit, in der wir uns noch aufeinander verlassen konnten. Was ist nur passiert?

  • auch Lehrer

    |

    Klar, Steff
    Ich bin ein Idiot der nicht in der Lage ist logisch zu denken. Trotzdem sage ich Ihnen in all meiner Beschränktheit dass die Entscheidung der Schulleitung richtig war und ist.

    Mir ist aber klar dass man die Meinung eines halbschwachsinnigen wie mir nicht ernst nehmen kann!

  • auch Lehrer

    |

    Ich will mal zusammenfassen was in diesem Forum über unser Kollegium gesagt wurde und wird
    Es gibt das tapfere gallische Häuflein um den Märtyrer H, der auf dem Feld der Ehre sein Leben im Kampf für die Wahrheit gab.
    Daneben gibt es 124 Lehrer und Mitarbeiter, die nichts sind als feige Duckmäuser, nicht wert, die Kinder der hier ebenfalls vertretenen Eltern zu unterrichten, da ihnen jede Begabung für den Marchtaler Plan fehlt und obendrein ob des Konfliktes ihre religiöse Kompetenz abhanden gekommen ist.
    Und dann ist da noch der furchterregende Elfenbeinturm, in dem der brave Papa Wacker auf die Rückkehr des verlorenen Sohnes wartet, was aber die beiden abgrundtief bösen Konrektoren zu verhindern wissen.

    Ein schöner Stoff für einen abendfüllenden Spielfilm.
    Vielleicht mal bei RTL anfragen
    Oder bei der Bildzeitung

    Mit der Realität hat das alles jedenfalls nichts zu tun

  • Steff

    |

    Uups, da steht jemandem das Wasser bis zum Hals !
    Etwa gar Angst ? (vgl. Michael M.)

  • Lottchen

    |

    @auch Lehrer

    Bezogen auf den vorletzten Beitrag von Ihnen

    …derjenige, der frei von Schuld ist,werfe den ersten Stein.

    Könnten Sie das?

    Bezogen auf den letzten Post, die Zusammenfassung kommt von Ihnen, ich habe solche Anschuldigungen in der Masse oder überhaupt, nicht gelesen.

  • Genug!istnichtgenug

    |

    Das ist „RTL-Niveau“! Verflachte, ins Lächerliche gezogene Unernsthaftigkeit! Ihre Ironie ist nicht zu verstehen. Wir warten bis heute auf ernstzunehmende Auskünfte und Informationen, auf Ihre Bereitschaft zu einem Gespräch mit allen beteiligten Seiten an einem Tisch. Seit Wochen schon zieht sich das nun hin für die Eltern, die sich mit ihrem Problem an die Schulleitung und die Schulstiftung wandten.
    Warum
    Es zeichnet sich außer Einschüchterungen, Drohungen und Ihren seltsamen Selbstbekräftigungen („die Entscheidung war richtig“) und gleichzeitig Selbstanschuldigungen („ich bin ein Idiot und nicht in der Lage, logisch zu denken“) nichts ab, was das bemühte Gegenüber als adäquate Antwort auf seine Fragen sehen könnte. Warum können Sie sich das eigentlich erlauben? Warum verbietet Ihnen das nicht einmal Ihr Anstand oder Ihr Gewissen?

    Wir warten immer noch.
    Heute beginnt der Katholikentag.

  • Altstadtkid

    |

    @luchs
    Endlich mal ein normaler Mensch in diesem Forum des Irrsinns

  • Polemik

    |

    @Lottchen

    „Bezogen auf den letzten Post, die Zusammenfassung kommt von Ihnen, ich habe solche Anschuldigungen in der Masse oder überhaupt, nicht gelesen.“

    Also da fällt mir doch nichts mehr ein. Ja sagen sie mal, sind sie nicht fähig nach unten zu scrollen?
    Wüste Verunglimpfungen und Unterstellungen über das Kollegium und die Konrektoren sind genau so hier gefallen. Vergleiche mit Galliern ebenfalls und der tolle Elfenbeinturm! Ich kann es langsam nicht mehr hören!

    @Steff

    Das Wasser bis zu Hals, Angst… Mir fehlen die Worte über so viel Borniertheit!

  • Eltern in Sorge

    |

    @ Luchs
    @Lottchen

    Da haben Sie wohl recht mit der Frage „Wo ist denn nun der Skandal?“
    Aber:
    Es darf vermutet werden, dass es einen oder mehrere kräftige Skandale gibt, die hier nicht öffentlich gemacht dürfen.
    Dies wird wohl nur im Rahmen gerichtlicher Auseinandersetzungen möglich sein, da Lehrer ja an die dienstliche Verschwiegenheit gebunden sind (wir sind selbst Lehrer und wissen wie heikel das sein kann). Und wenn man sieht, wie hier zum Teil „draufgehauen“ wird, entsteht bei uns der Eindruck, es muss um schwerwiegende Dinge gehen. Auf welcher Seite diese Vergehen liegen, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Den Klasseneltern wurde aber offenbar erklärt, dass Herr H. ein hervorragender Lehrer sei, der sich in seiner Arbeit und dienstlichem Verhalten nichts zu Schulden kommen ließ. Was ist es dann, was die Wogen so hochschlagen lässt ? Wir gehen davon aus, dass diese Dinge vor Gericht landen werden (ist übrigens an der BMM-Schule nichts Neues), und dann wird vielleicht auch die interessierte Öffentlichkeit sich ein Bild machen können.
    Gespannt darf man jedenfalls sein, wer diesen Schritt zuerst geht.

  • HolzVoderHütten

    |

    @Polemik und/= @auch Lehrer
    Immer wenn Sie ironisch werden und die Aussagen der Gegenseite versuchen zu karikieren, klingen Sie ungewollt vernünftig. Ansonsten vermisse ich bei Ihnen Fakten und Argumente. Wenn Sie auch im Umgang mit Lehrern und Schülern diesen ironischen Ton anschlagen, dann können mir diese nur Leid tun.

  • Gutemine

    |

    Zum Thema „Brücken bauen“ hat das Publikum bisher am Katholikentag ja schon einiges Schöne bestaunen dürfen. Die Zukunft wird zeigen, ob es sich hierbei nur um kurzweilige „Inszenierungen“ handelte oder ob deren auch Taten folgen. 
    Wir werden weiterhin beobachten ….

  • Steff

    |

    @Polemik
    @ auch Lehrer

    Borniertheit wurde mir bisher noch nicht nachgesagt – öfter mal was Neues.

    Ich hoffte nur, dass jemand, der derartige Dinge von sich gibt wie Sie, unter enormer emotionaler Erregung stehen muss. Sollte ich mich allerdings getäuscht haben und Sie in ausgeruhter Entspanntheit dieser Ansichten sind, komme ich zu dem Eindruck, da steckt ein vollwertiger Misanthrop dahinter. Dann hoffe ich nur, das Sie nicht Teil der Schulleitung sind, denn darunter hätten dann Ihre Untergebenen arg zu leiden. Aber das hatten wir hier ja schon …

  • Quintessenz

    |

    „Es gibt keine ungerechte Personalpolitik an der Bimamü.
    Es gibt keine Atmosphäre der Angst. Der Kommentar lässt überhaupt nicht tief blicken, er ist lediglich eine Darstellung einer frustrierten Person. Ihr solltet euch schämen! Ich kann es langsam nicht mehr hören! Mir fehlen die Worte über so viel Borniertheit. Aber Gott sei Dank kann man drüber stehen. Sicher ist jedenfalls, dass dieses Forum nur von ein paar Hanseln bedient wird. Trotzdem sage ich Ihnen in all meiner Beschränktheit, dass die Entscheidung der Schulleitung richtig war und ist.“
    KannstNurDenKopfSchütteln, oder?

  • besorgter Mitleser

    |

    Danke an alle Forumsbetreiber, die immer wieder versuchen die Beiträge wieder auf eine einigermaßen vernüftige Basis zu bringen. Gegenseitige Vorwürfe werden nicht dazu beitragen den Konflikt zu beheben.

    @ GENUG!istnichtgenug
    „Ich bin auch neugierig auf den “Verlorenen Sohn”! Aufgemotztes Bühnentheater oder religionspädagogische Arbeit, so wie es der Titel und auch der Anlass erhoffen lassen? Ist der Einrichtung eigentlich die Brisanz des großen, öffentlich vorgetragenen Stücks klar nach dem bisherigen Spektakel? Oder ist DAS vielleicht sogar die Wende, die die Diözese im Sinn des Brückenbaus sich überlegt hat? Wir warten äußerst gespannt auf den großen Tag, und werden alle da sein!“

    Wir waren da und sind sehr enttäuscht. Das Häufchen Zuschauer dürften doch nur die Eltern der Kinder gewesen sein, deren Kinder auf der Bühne stehen. Das war ein deutliches Zeichen! Ebenso waren wir gestern bei der Probe zum Abschlussgottesdienst. Ernüchternd wie wenig sich beteiligen wollen!

    Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist schwer gestört. Kann man diese Sache wirklich aussitzen? Muss man denn nicht JETZT handeln? Handeln von schulischer Seite aus. Die andere Seite hat ja alles in Bewegung gesetzt was ging. Endet nun das Brückenbauen mit dem Ende des Katholikentags und die Sache verläuft bald im Sand?

    Wir sind ebenfalls sehr enttäuscht wie man mit dem Anliegen der Eltern umgeht und wie man diese oder auch andere Lehrer hier in diesem Forum behandelt. Es sind Kollegen, Mitarbeiter, Eltern mit denen man zusammenarbeiten muss. Letztere sichern mit der Anmeldung und Anvertrauung Ihrer Kinder sogar Ihre Arbeitsplätze und vertrauen aufgrund Ihres Glaubens auch auf die verlässliche Umsetzung des Marchtaler Plans im Sinne des christlichen Menschenbildes.

    Vertrauen kann von allen Seiten jetzt nur noch auf Taten aufgebaut werden. Ohne gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung wird dies aber nicht möglich sein.

    Vertrauen schließt außerdem Kontrolle aus. Hierzu wäre aber Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz von Nöten. Wenn man aber nur die Presseberichte von beiden Seiten liest – die ganzen Kommentare hier außen vor lässt – sieht man jedoch schon hier, das dieses offenbar nicht gewünscht ist.

    Ich hoffe auf eine Schulfamilie, die sich wieder am Schulkonzept und dessen Umsetzung zum Wohle der Kinder beteiligt – so wie sie damals gestartet ist.

    Ich bin dabei.

  • Eltern in Sorge

    |

    @ besorgter Mitleser

    Herzlichen Dank für Ihren überaus konstruktiven und gehaltvollen Beitrag, dem kaum etwas zuzufügen ist. Insbesondere folgender Satz hat uns aufgrund seiner Klarheit besonders gut gefallen:

    „Vertrauen kann von allen Seiten jetzt nur noch auf Taten aufgebaut werden.“

    Für die Eltern der betroffenen Klasse wird es in der Hauptsache darum gehen, wie ihre Kinder im 4. Schuljahr versorgt sind. Hier hat ja Herr Neumüller selbst in seinem MZ-Interview die Messlatte besonders hoch gelegt, auch wenn wir noch immer keinen logischen Zusammenhang zwischen seinen Ausführungen mit der Demission von Herrn H. herstellen können.
    Wenn wir richtig informiert sind, hat die Schulleitung den Eltern der Klasse 3 a unmittelbar nach der Bekanntgabe der Entscheidung, dass Herr H. die Schule verlassen muss, schriftlich zugesichert, dass ihnen auf einer Elternversammlung vor den Pfingstferien eine erfahrene, qualifizierte Lehrkraft für das 4. Schuljahr präsentiert werden soll.
    Es ist eigentlich ganz einfach: Wird diese Ankündigung umgesetzt, so hat man als Eltern Anlass, wieder Vertrauen zu investieren in diese Einrichtung und ihre Schulleitung, die dieses Vertrauen massiv erschüttert hat. Erfahrene, qualifizierte Lehrkräfte sind nach wie vor an der BMM vorhanden, daran kann auch trotz mancher überzogener Blog-Beiträge nicht gezweifelt werden. Jetzt kommt es auf die Schulleitung an.
    Wir wünschen allen Beteiligten die richtige Entscheidung. Denn der Ruf dieser Schule hat bereits genug gelitten, und Vertrauen zurückgewinnen ist echte Arbeit und lässt sich nicht durch vorschnelle Lippenbekenntnisse herstellen, sondern lässt sich nur an konkreten Taten messen.

  • elternohneperspektive

    |

    @besorgter Mitleser
    „Vertrauen kann von allen Seiten jetzt nur noch auf Taten aufgebaut werden. Ohne gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung wird dies aber nicht möglich sein.“
    Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Leider findet seitens Schulleitung/Herrn Neumüller keine erkennbar positive Veränderung statt. Den Eltern wurde über deren Vertreter wiederholt übermittelt, es gibt Differenzen, worüber man aber nicht sprechen darf. Man kann sich nicht bewegen, manche „wollen“ sich nicht bewegen und wir sollen Vertrauen haben. Auf dieser Basis wird hier kommuniziert.
    Ich bin mir mittlerweile nicht sicher, ob ich mein Kind überhaupt noch dieser Einrichtung „anvertrauen“ kann. Ich bin über den Umgang in diesem Konflikt (mit uns und auch mit unserem Lehrer) dermaßen enttäuscht, ich habe das an dieser Schule absolut nicht für möglich gehalten. Wie soll ich meinem Kind gegenüber glaubhaft vertreten, hinter etwas zu stehen, was es offensichtlich so in der Realität gar nicht mehr gibt? Wir haben uns damals für diese Schule entschieden, weil wir vom Marchtaler Plan und der gegenseitigen Wertschätzung (Lehrer/Kinder/Eltern), die wir vermuteten, so angetan waren. Bis vor Kurzem waren wir so naiv und haben daran geglaubt.
    Wie sollen wir uns nun weiter verhalten? Augen zu und durch? Uns als Eltern dort einbringen, wo es genehm ist (beim Kuchen backen und sonstigen Hilfstätigkeiten), aber Bitte wo es wirklich um etwas geht, nämlich das Wohl unserer Kinder, da sollen wir uns schön zurückhalten….
    Oder sollen wir „Nägel mit Köpfen“ machen, unserer inneren „Kündigung“ folgen, unser Kind von der Schule nehmen und es aber damit aus seiner gewohnten Umgebung reißen? Egal, für was wir uns (schweren Herzens) nun entscheiden, es wird nicht das „RICHTIGE“ sein.
    Und das ist der eigentliche Skandal, weil unnötig und willkürlich!

  • verärgerte Eltern

    |

    nach allen informationen und schilderungen aus diesem forum finde ich persönlich es geschmacklos das gleichnis vom verlorenen sohn aufzuführen. wie steht unsere schule denn in der öffentlichkeit da? sind wir noch glaubwürdig?
    „arche noah“ wäre laut einigen aussagen hier drin wohl passender gewesen – unter dem motto schnell noch alle schäfchen ins trockene zu bringen.

    deshalb finde ich es nicht in ordnung die ganze energie damit zu verschwenden um in der öffentlichkeit gut da zu stehen (kurzfristiger auftritt noch beim heutigen abschlussgottesdienst).

    es wird an der bimamü für selbstverständlich gehalten, dass eltern an der schule sich sehr engagiert einbringen. das kenne ich von anderen schulen anders, hier ist die bereitschaft sich einzubringen bei weitem nicht so groß. aber ich werde in zukunft sehr genau abwägen, welche veranstaltung dem image der schule gilt und ob es sich lohnt mehrere tage für proben (auch am wochenende!) zu verplanen (statt zeit mit der familie zu verbringen) um etwas zu präsentieren, dem danach keine taten folgen.

    man sollte jetzt lieber versuchen die energien zu bündeln um die sache intern endlich zu klären und vom tisch zu bringen und sich wieder auf das wesentliche konzentrieren – gute arbeit mit den kindern. denn darum ging es doch bei der ganzen sache.

    wie es aussieht besitzt die betroffene klasse diese menschliche größe, denn die elternstimmen in diesem forum sind sehr leise geworden in letzter zeit – vielleicht liegt es aber auch am lehrer, bei dem die kinder an erster stelle stehen. das war auch ohne dieses forum vorher klassenübergreifend bekannt. daran sollten wir uns alle mal ein beispiel nehmen – auch die leitende führung.

  • XY

    |

    Wenn man die Beiträge hier so durchliest, dann möchte man als Elternteil schon meinen, man wird als Eltern an dieser Schule nicht ernst genommen – gerade die Beiträge einiger Lehrer hier im Forum. Selbst ich fühle mich als bisher Unbeteiligter – aber seit Jahren an der Schule engagierter Elternteil – jetzt etwas veräppelt. Alles nur schau?

    Man liest hier bei @Genug!istnichtgenug: „Unernsthaftigkeit! Ihre Ironie ist nicht zu verstehen. Wir warten bis heute auf ernstzunehmende Auskünfte und Informationen, auf Ihre Bereitschaft zu einem Gespräch mit allen beteiligten Seiten an einem Tisch. Seit Wochen schon zieht sich das nun hin für die Eltern, die sich mit ihrem Problem an die Schulleitung und die Schulstiftung wandten.“ WO LIEGT DAS PROBLEM SICH DER SACHE ZU STELLEN? IRGENDWANN MÜSSEN SIE ES TUN.

    Und bei @Eltern in Sorge: „Dann ist es aber falsch, Ursache und Wirkung zu verdrehen oder unkenntlich zu machen. Ursache ist, was an der Schule passiert, Wirkung ist, dass es nun zum Thema wird. Der einzige Gewinn, den die Schule aus dieser Sache noch ziehen kann, ist es, die Ursachen ernsthaft anzugehen, anstatt auf die Wirkung einzudreschen oder den Menschen, die diese Wirkung artikulieren, den gesunden Menschenverstand abzusprechen.“
    WAR DAS BISHER DIE KOMMUNIKATIONSEBENE? WAS IST PASSIERT AN UNSERER SCHULE?

    Wenn die Entscheidung, dass Herr H. geht gerechtfertigt war, hat man doch nichts zu befürchten.

    Man wünscht sich (Meinung auch von anderen Eltern mit denen man sich über das Thema unterhält) auch ein Besinnen mancher Lehrer, die hier einen Rundumschlag gegen Eltern und andere Lehrer austeilen, welche hier vorwiegend sachlich Ihre Meinung vertreten und Rückgrat zeigen. Es bleibt doch gar nichts anderes über, sich auf dieser Ebene mitzuteilen, wenn die dafür nötigen Gespräche nicht zustande kommen.

    Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben, aber man kann zumindest versuchen sie sachlich zu formulieren, auch wenn das angesichts der Anspannung über diesen langen Zeitraum wohl nur noch schwer und letztendlich NICHT in diesem Forum umzusetzen ist. Weshalb man auch nicht versteht warum die Leitung nicht endlich Stellung bezieht, weil so ein Klima schlecht ist für die Kinder.

    Vielleicht sollte man sich auch Gedanken machen im pädagogischen Forum dieses Thema aufzugreifen, hier gab es ja vor ein paar Jahren schon einmal das Arbeitsthema: „Friedenserziehung und Gewaltprävention“.

    Das sollte man sich mal wieder ins Gedächtnis holen. Da leidet man ja direkt mit, wenn man den Beitrag von „@Elternohneperspektive“ liest

    Und nochmal damit man sich kein falsches Bild von der Gesamtschule macht (so wie viele Eltern es hier auch schon geschrieben haben und auch die Klasse 3a es an den Bischof im obigen Artikel schreibt):

    Meine Kinder werden an dieser Schule sehr gut unterrichtet. Die Ausstattung und die pädagogische Qualität der Lehrkräfte, welche meine Kinder die letzten Jahre hatten, ist top. Auch die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften, hier gab es nie Beanstandungen!

    Das klappt zukünftig – nachdem jetzt viele Unbeteiligte an der Schule einige Hintergründe kennen – jedoch nur mit einer Vertrauensbasis welches die Schule nicht nur gegenüber der Eltern der 3a wieder aufbauen muss, sondern durch die Tragweite auch in der gesamten Schulfamilie kommuniziert werden muss. Sonst werden zukünftige Veranstaltungen und Schülerzahlen womöglich „mau“ ausfallen (gutes Beispiel: der Aufruf zum Abschlussgottesdienst).

  • ein kollege

    |

    wenn bei der schulleitung nur irgendwas von den katholikentagen übrig geblieben ist, dann sollten die verantwortlichen ernsthaft überlegen
    herrn lehrer h. die hand zu reichen

    warum ?

    jesus hätte ganz sicher das selbe getan.
    wie oft hat er sündern verziehen, wie oft ehebrecherinnen
    geholfen? wie oft können wir lesen, dass er barmherzig war?

    @schulleitung

    nehmen sie sich daran ein vorbild!

    der stärkere ist nicht immer derjenige, der macht hat.
    der stärkere ich manchmal auch der, der anderen die hand reicht.

    hören sie auf, in vergangenen zeiten zu leben.
    beweisen sie stärke und glauben in dem sie eine letzten versuch wagen und an aller zukunft denken.
    ich bin überzeugt, sie würden sich danach besser fühlen.

  • Verlorene Eltern

    |

    @elternohneperspektive und all die Elternstimmen, die uns als enttäuschte Eltern mit ihren Beiträgen aus dem Herzen gesprochen haben:
    „Wie sollen wir uns nun weiter verhalten? Augen zu und durch? Uns als Eltern dort einbringen, wo es genehm ist (beim Kuchen backen und sonstigen Hilfstätigkeiten), aber Bitte wo es wirklich um etwas geht, nämlich das Wohl unserer Kinder, da sollen wir uns schön zurückhalten….“

    Wie oft haben wir das nun schon gehört, daß die Bischof Manfred Müller Schule eine Mitmachschule ist! Das erste Mal, als wir glücklich unseren Sohn einschulten, das letzte Mal ist noch nicht lange her. Aber dieses Mitmachen gestaltet sich wohl ähnlich wie das Mitmachen beim „Verlorenen Sohn“ – Musical am Katholikentag. Nicht Mitdenken oder Mitfühlen war gefragt, sondern Mitgrunzen. Schade.
    Uns zeigt dieses Forum, wie sehr die Sache der Schule viele bewegt und umtreibt.
    ES IST NOCH NICHT ZU SPÄT. ABER DIE VERANTWORTLICHEN MÜSSEN JETZT HANDELN UM IHRE GLAUBWÜRDIGKEIT ZU BEHALTEN.
    Wir hoffen, Sie stellen sich mutig Ihrer Aufgabe und schmieden Pflugscharen aus Schwertern! Zeigen Sie in diesem tiefgreifenden Konflikt, daß Sie ihn ehrlich und konstruktiv lösen wollen. Das ist Ihre Aufgabe als Schulleitung. Auch dafür werden Sie bezahlt. Und nur deshalb wird es uns vielleicht möglich sein, Ihnen zukünftig zu vertrauen und Ihnen unsere Kinder gerne anzu-vertrauen. Das wird aber nur in der offenen Begegnung gelingen und nicht anonym über diese Beiträge, auch nicht über tot-schweigen. Aber nun sind Sie am Zug, das Vertrauen wieder herzustellen.
    Wir sind bereit zum Brücken bauen. Aber da gehören immer zwei dazu.

  • Eltern in Sorge

    |

    Und was hat die Schulleitung bisher oder mittlerweile getan, um Vertrauen wieder herzustellen ? Gibt es konkrete Schritte ?
    Hat der Geist des Katholikentags Spuren hinterlassen ?
    Wir als beobachtende Eltern wünschen uns sehr, dass sich die Wogen glätten.
    Auch wir haben diese Schule im Vertrauen darauf ausgewählt, dass das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht (wohlgemerkt nicht das individuelle Wohl unseres Kindes), dass also wichtige Entscheidungen getroffen werden mit Blick auf die Konsequenzen für die Kinder. Deshalb sehen wir die Schulleitung nun „auf dem Prüfstand“: Die Entscheidung, Herrn H. von der Schule zu entfernen geht zweifelsfrei gegen das „Wohl des Kindes“. Deshalb schauen nicht wenige Eltern nun mit wachen Augen auf die kommenden Wochen – und mit etwas Ungeduld.

  • no longer

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    Der verlorene Sohn bleibt verloren, so viel steht fest –
    da kann ein Kollege noch so sehr den Geist des Katholikentages beschwören.
    An seinem Lebenswandel, der „nicht katholisch genug“ ist, wie hier auch schon mal so nebenbei angemerkt wurde, kann es nicht liegen, denn sonst wären schon ganz andere über den Jordan gegangen – bei einer ist es offiziell bekannt, beim anderen ein offenes Geheimnis.
    Intern geht man auf Normalbetrieb über – alles lustig und fidel – the show must go on ! Und die Bemühungen der betroffenen Eltern spielen aber so was von überhaupt keine Rolle. Mir tun sie wahnsinnig leid ! Wie kann man so hohe Ideale so gnadenlos in den Abgrund ziehen ? Wenn Sie Gott suchen – ich kann Ihnen sagen, wo er nicht ist. Das erleichtert die Suche schon ein bisschen.

  • Lottchen

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    Nichts ist mehr wie früher. Die Enttäuschung sitzt fest, man geht in die Schule um sein Kind abzuholen und jeden Tag wieder entsteht das gleiche bittere Gefühl in der Magengegend.
    Und schon wieder bin ich enttäuscht noch immer wissen wir nicht wie es nächstes Jahr weitergeht. 1 Tag vor den Pfingstferien…
    Was kann man eigentlich noch für wahre Münze nehmen

  • Genug!istnichtgenug

    |

    @ Eltern, Lottchen

    Eure Lage finde ich auch sehr traurig, man kann herauslesen, wie sehr ihr euch hinausgeekelt vorkommt zusammen mit dem Lehrer. Ihr steckt in einem Dilemma. Für eure Kinder wollt ihr die Schule, die Klasse, die Umgebung beibehalten, als Eltern fühlt ihr euch mittlerweile zweifelsohne von den Vorgesetzten veräppelt. Und das zurecht! Womit hat man euch nicht alles angelockt, ihr habt es ja schon mehrmals benannt!
    Hat man euch nicht versprochen, vor den Pfingstferien würde euch die neue erfahrene Lehrkraft vorgestellt? Was ist nun damit? Was kümmert sie ihr Geschwätz von gestern?

    Ihr habt es auf keinen Fall vergessen, dieses Geschwätz – und ihr werdet die Schulleitung festnageln, so sehr wie sie euch gleichzeitig und unablässig „Vertrauen“ abverlangt!

    Selbst in dieser angespannten Situation habt ihr euch trotz allem beim Katholikentag wieder Einsatz und Energie aufgebracht, also für die Schule, die Diözese R. Leuchtende Kinderaugen lassen sich so schön fotographieren und zu Werbezwecken verwenden. Für die, denen ihr den ganzen Salat hier zu verdanken habt. So seid ihr und eure Kinder nun ein Mittel zum Zweck geworden. Das ist haarsträubend!

    Ein Entgegenkommen, ein Einlenken, große Taten, das wird es nun nicht mehr geben. Das Highlight des Jahres ist für die Diözese nun geschafft. Die Herde hat gehorcht und war auch irgendwie vorzeigbar. Der Bischof fühlt sich noch weniger bemüßigt, euer Anliegen ernst zu nehmen, was müssen da die Herrschaften „darunter“ befürchten?

    Nun wird ganz einfach die Zeit bis zu den Sommerferien vergehen, man vertreibt sich so die Zeit. Bleibt nur noch mitanzuschauen, wie und was genau vollzogen wird.
    Zeigt, dass ihr noch wach seid und entschlossen. Zeigt, dass ihr euch nicht vorführen lasst. Zeigt, dass ihr wisst, was ihr nicht duldet!

    Ihr habt schon sehr viel erreicht. Endlich habt ihr euch zu mehreren aufrütteln lassen und seid nicht in Lethargie und Hoffnungslosigkeit vergangen. Das ist das Gegenteil von kirchenfeindlich, halt, besser von christusfeindlich – das ist Solidarität für diejenigen, die sie erwarten dürfen: die Kinder und die Schwachen. Dafür habt ihr meinen Respekt!

  • Gutemine

    |

    @no longer, @ein kollege
     
    einlenken, barmherzig sein, brücken bauen?
    FEHLANZEIGE! 
    die schulleitung hätte schon längst handeln können.
    die situation hätte erst gar nicht eskalieren müssen, aber mann/frau WILL eben nicht!
    zudem wird auch noch „nachgetreten“, fragt doch unseren troubadix.   
    es ist doch eigentlich ganz einfach: wollen wir weitermachen wie bisher, ein stetes, schleichendes bergab, welches sich mittlerweile auch nicht mehr verbergen lässt…
    oder machen wir uns auf den weg, back to the roots… 
    DAS geht aber nur GEMEINSAM, DAZU müssten sich schon noch ein paar MEHR auf den weg machen (ich denke, das sind wir auch unseren „vertriebenen“ mit-galliern schuldig).
    mit-leid bringt uns hier nicht weiter!

  • no longer

    |

    Gut gesprochen / geschrieben, Gutemine !

    Mit-Leid, so habe ich selbst erkannt, weil ich mich lange genug damit ruhig stellte, schafft so schön Gewissensberuhigung für einen selbst. In Anbetracht der grausigen Vorfälle und Vorgehensweisen ist es aber nichts weiter als ein faules Alibi, bestens geeignet, die Verhältnisse zu stabilisieren, den Karren im Dreck zu lassen, den nächsten „Fall“ möglich werden zu lassen. Den wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch geben.
    Während übrigens heute Mittag die KR sich als Verkehrshelferin am Fußgängerübergang, wo heute alle Eltern ihre Kinder um 11.20 Uhr abholten, sehr fürsorglich betätigte – so gehen Politiker auf Stimmenfang, die es dringend nötig haben … die Bundeskanzlerin kondoliert den Bergwerksopfern – unappetitliches Geschäft ! Oder ist das vielleicht Einarbeiten in ein neues Berufsfeld ? Dann wäre vielen geholfen.
    Und eine neue Lehrkraft für die 3 a, ist da was in Sicht ? Liegt wahrscheinlich ausschließlich an den schwierigen Eltern dieser Klasse, richtig ! Oh, du süße Propaganda !
    Möge der Heilige Geist in Feuerzungen herabkommen und alles fortreißen ! Oder eine alttestamentliche Sintflut ….

  • Mittelschullehrer

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    Warum wird an dieser Schule eigentlich so viel Rücksicht auf euch Grundschullehrer genommen? Was ihr nicht machen wollt braucht ihr nicht machen, der Chef machts ja mit. Lotsendienst? Dafür sind wir uns zu fein. Das machen ja die Mittelschullehrer. Die einzige aus der GS, unsere Kein, die Lotsendienst macht wird dafür von euch hier durch den Kakao gezogen. Es wird Zeit dass sich was ändert – FÜR EUCH

  • Dubh

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    Oh! Madame drohen wieder!
    Sehr klug sich öffentlich derart in Szene zu setzen, auch noch immer wieder.
    Zu nur minimaler Selbstkontrolle sind sie nicht fähig?

    Hat sich nun der „kleine“ Haufen Aufständischer sogar schon in Ihrem Bewusstsein auf die ganzen GrundschullehrerInnen ausgedehnt?
    Wie schön!

    Wird wohl doch immer enger – POUR VOUS Madame?

    Immer schön weiter so, ich denke das hilft sehr den Haufen weiter zu vergrößern…………………

    Und mein Kind wäre schleunigst weg von solch einer „heimeligen“ Schulfamilie wo öffentlich Drohungen gegenüber engagierten LehrerInnen ausgestoßen werden, und nichts dem gegenüber passiert wer da droht.
    Aber ganz sicher!

  • MaPaHeli

    |

    tja, wie man hört sind an dem ganzen dilemma die eltern schuld….
    alle lehrer haben schreckliche angst vor den eltern und trauen sich nun nicht diese armen kinder zu übernehmen…. wie immer wieder von der schulleitung propagiert wird…. außerdem kommentieren wohl einige in diesem schrecklichen forum. das erschwert die findung einer geeigneten lehrkraft ungemein…
    oder ist es vielleicht so, dass dieser lästige lehrer H. , einstmals angepriesen als einer der besten lehrer der schule, inzwischen mutiert zur unliebsamen person, doch nicht so leicht zu ersetzen ist????
    wo ist denn nun diese qualifizierte grundschullehrkraft, die man eben mal so aus dem ärmel schütteln wollte?

  • MaPaHeli

    |

    @ alle interessierten
    Vielen Dank Frau Rothenbücher für die Zusammenfassung in ihrem Leserbrief an die MZ vom 11.juni 2014.

  • hl

    |

    bin jetzt wirklich gespannt, wie die Sache sich jetzt weiterentwickelt, die neue Lehrkraft ist ja anscheinend noch nicht gefunden!!!!!

  • no longer

    |

    Eine qualifizierte, erfahrene Grundschullehrkraft wird es wohl nicht werden, wenn ich die internen Anzeichen richtig deute. Da hat unsere Schulleitung wohl zu hoch gepokert. Oder aber sie zaubern noch ein Ass aus dem Ärmel.

    Sicher bin ich mir allerdings, dass jede Lehrkraft ihr Bestes geben wird und man ihr alles Gute wünschen soll.
    Sicher bin ich mir allerdings auch (und nicht nur ich), dass das „Krisenmanagment“ unserer Schulleitung nicht geeignet ist, um Vertrauen bei den Eltern herzustellen. Das wird dann die neue Lehrkraft ausbaden dürfen, und die Schulleitung wird sich bestätigt sehen, wie böse diese Eltern wieder sind. Infames Spiel !
    Eigentlich komisch, dass man vom Kollegen H. noch nie irgendwelche Klagen über diese böse Elternschaft, mit der er annähernd drei Jahre arbeitet, gehört hat.

    An die Schulleitung, die hier ja offensichtlich unter verschiedenen Pseudonymen aktiv ist:

    So macht es keinen Spaß mehr, so wird die nächste Lehrkraft „verbraten“, so schafft man neue Probleme statt alte zu lösen, so untergräbt man die Motivation und Identifikation bei nicht zu unterschätzenden Anteilen des Personals, so schadet man dieser Schule wirklich und nachhaltig …

    Da hilft keine besonders zur Schau gestellte Harmonie auf dem Katholikentag, keine Fotos vom traditionellen Osteressen mit dem Bischof, keine Fußwallfahrten nach Altötting (SL) ….

    Nur eines hilft:
    Selbstkritische Reflexion !

  • Lehrerin

    |

    @ no longer
    Eine Kollegin wie Sie braucht an dieser Schule niemand. Jetzt wird schon gegen Kollegen geschossen, nur um weiter gegen die Schulleitung zu arbeiten. („Eine qualifizierte, erfahrene Grundschullehrkraft wird es wohl nicht werden“). Hoffentlich ist Ihre Zeit an der BiMaMü bald zu Ende.

  • KiKi

    |

    @no longer

    Sie haben so recht mit Ihren Äußerungen. Ich persönlich fühle mich zu tiefst enttäuscht, verletzt und schockiert über dieses Vorgehen der Schulleitung, welches ich nicht für möglich gehalten hatte. Aber es ist so wie es ist. Man kann andere Menschen nicht ändern – nur sich selbst. Mein Leben hängt Gott sei Dank nicht davon ab und ich wünsche allen, dass Sie persönlich aus diesem Konflikt etwas gelernt haben. Ich auf jeden Fall.

  • skeptisch

    |

    Ich habe selbst Kinder an dieser Schule und lese hier schon eine ganze Weile mit. Diese Sache ist wie es scheint uninteressant – sowohl für die Kirche, für den Bischof, für den Träger und für die Leitung.

    „Nicht der Rede wert!“ wie man in Bayern so gerne sagt. Dass man sich hier an dieser Schule der „Aus, Basta, Amen!“-Politik (wie es in einem anderen Betrag hier beschrieben wurde) anschließt – schockt mich sehr. Denn ich kenne die Beteiligten (zumindest aus Schulveranstaltungen) anders . ABER —- wahrscheinlich, haben wir bisher immer Lehrer gehabt, die sich anpassen und auch ernsthafte Probleme konnten wir immer über die Lehrer klären, statt uns direkt an die Leitung zu wenden.

    Diese „Unsere schöne Schule“-Reden kennen wir Eltern seit der Einschulung (und hören diese immer wieder von Feierlichkeit zu Feierlichkeit) und wenn wir alle ehrlich sind, wollen wir das doch hören, dass alles für unsere Kinder getan wird an „unserer schönen Schule“ und alles hier zu Ihrem Besten geschieht.

    Doch steckt auch wirklich was dahinter außer schönen Worten? Man wehrt sich hier gegen eine Handlungsweise der Leitung, die die betroffenen Eltern scheinbar als nicht korrekt, mit ungutem Gefühl oder gar als unfair einstufen. Man bietet Mithilfe an und sie ist nicht erwünscht? Wird das von den Verantwortlichen nicht immer wieder zur Sprache gebracht bei diversen Veranstaltungen? „Unsere Schule braucht motivierte Eltern, die sich an der Mitgestaltung der Schule beteiligen!“ Ich glaube, ich habe das mittlerweile 4-5 mal gehört. Man braucht in dieser Sache keinen Mediator um Gespräche zu führen? Wenn man keine Gespräche führen will, dann braucht man wirklich keinen Mediator. Kann ein Konflikt so aus der Welt geschafft werden? Will man ihn überhaupt lösen? Oder will man nur das letzte Wort haben?

    An unserer Schule pflegt man immer schon ein gutes Lehrer-/Elternverhältnis (das kenne ich von anderen Schulen anders), leider wurde dies hier wie es scheint überhaupt erst zum Problem. Eine Klasse stellt sich geschlossen hinter den Lehrer und bittet um ein weiteres Jahr. Was kann man sich denn als Schule mehr wünschen? Hier läuft doch dann alles glatt! Die Lehrer verbringen doch die meiste Zeit sowieso im Klassenzimmer bei den Schülern und eine Übergangslösung hätte man sicherlich finden können, mit der alle Beteiligten das eine Jahr hätten leben können. Laut Schulleitung hapert es ja nicht an der Pädagogik sondern an einer internen Streitigkeit unter den Bediensteten. Dieser Machtkampf den die Leitung hier weiterhin ausübt, steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden, der bereits angerichtet ist, denn mit dem Rausschmiss des Lehrers wird es nicht vorbei sein. Jeder hier an der Schule weiß doch Bescheid über diesen Vorfall und wo man hinhört und mit wem man sich unterhält herrscht Unverständnis und Unsicherheit auch in Bezug auf andere Klassen.

    Was aber mir persönlich am Meisten aufstößt, ist dass man sich vor Gesprächen drückt und jetzt auch noch den schwarzen Peter denjenigen zuschiebt, die Ihre Kinder voller Vertrauen an diese Institution gegeben haben. Auch ich bin ein Elternteil und ich würde mir das nicht gefallen lassen, wenn mein Kind direkt betroffen wäre. Diese „bösen Eltern“ wie sie hier in diesem Forum lächerlicherweise benannt werden, haben mit Ihrer Aktion doch öffentlich schon das Gegenteil bewiesen, dass es Ihnen um Werte und Vertrauen geht und um ein gutes Miteinander, welches jeder an dieser Schule zum Wohle der Kindern vorleben sollte.

  • BiMaMü-Fan

    |

    @KiKi
    Ich finde nicht, dass nolonger Recht hat. Und sich selbst zu ändern ist auch nicht so einfach – ebenso wenig ist es möglich, andere Menschen zu ändern. Ich würde eher sagen, man kann sein Verhalten gegenüber anderen ändern.
    So wäre mir vorallem ein professionelles Verhalten der Lehrkräfte wichtig, die sich hier anonym äußern, gegen Kollegen und die Schulleitung schießen und nicht den Mut haben, diese Dinge intern anzusprechen. Da gehört das nämlich hin.

    @nolonger „Eine qualifizierte, erfahrene Grundschullehrkraft wird es wohl nicht werden, wenn ich die internen Anzeichen richtig deute.“ Wie professionell und qualifiziert ist diese Aussage?
    Interna verbreiten, einen Kollegen denunzieren?
    Ein abgeschlossenes Studium ist Qualifizierung genug, so wie es aussieht. Auch für Sie.
    Ist es nicht wichtiger, auch moralisch ein Vorbild zu sein? Gehen Sie mit Ihren Kindern auch so um?
    Dem neuen Lehrer kann man bei solchen Kollegen wirklich alles Gute wünschen. Wie mutig es ist, diese Stelle anzunehmen. Denn es ist egal, wer das macht. Das Problem sind dann genau Sie, lieber nolonger.
    Und nolonger: schämen Sie sich! Helfen Sie lieber – Sie sorgen sich ja so um andere. Seien Sie konstruktiv.
    Und ihr Verhalten schadet dem Ansehen der Schule viel mehr… Mein Kind würde ich nicht in die Obhut einer rückgratlosen, unkollegialen Person geben! Was ist das für eine christliche Art und Weise? Miteinander, Kommunikation, Verständnis – das ist wichtig. Und auch Vergeben.
    Naja, genau ist diesem Grund schaffen Sie es wohl auch nie zur Schulleitung.

    Wobei, einmal gebe ich Ihnen Recht:
    Nur eines hilft:
    Selbstkritische Reflexion!

  • Dialog statt Monolog

    |

    Wer sein Kind an eine katholische Einrichtung schickt, sollte eigentlich wissen, dass hier von oben nach unten delegiert wird. Wer das bisher noch nicht wusste, hier ein interessanter Artikel passend zu dem breit diskutierten Thema hier:

    http://www.bpb.de/apuz/162390/individuum-und-kirche

    Aber bekanntlich lernt man ja aus Erfahrungen.

  • waldi

    |

    @Bi-Ma-Mü-Fan
    Haben Sie eigentlich eine Ahnung von den Dingen, die passiert sind? Wie die Schulleitung weiterhin vorgeht? Die picken sich die schwarzen Schafe raus – Eltern wie Lehrer – „die den Mut haben, zur Schulleitung zu gehen und Dinge intern anzusprechen“ – wie Sie so schön appellierten. Und dann wird immer das gleiche Mantra gesungen: haben Sie noch genug Vertrauen in die Schule? Wenn nicht, dann nehmen Sie doch Ihre Kinder raus / dann überlegen Sie sich ob Sie als Lehrer hier weiter arbeiten mögen ( so ist´s Herrn H. zum Beispiel passiert). Das ist ein zutiefst katholischer Weg. Wenn ich nicht genug glaube und vertraue, bin ich dann ein guter Christ? Wenn ich nicht in die Schule vertraue, bin ich dann hier am rechten Platz? Gibt es echt nur ein ganz oder gar nicht bei EUCH? Sie appellieren weiter an no longer: „helfen Sie lieber, seien Sie konstruktiv…“ Bitte, lieber Bi-Ma-Mü-Fan, ich wünsche mir, dass Sie etwas konkreter werden. Wie kann man da noch helfen, wenn schon alles so verfahren ist. Wie sieht denn IHRE Hilfe aus? Indem Sie bekennender „FAN“ sind?

  • BiMaMü-Fan

    |

    @Waldi
    Erste Frage: warum schicken Sie ihr Kind auf eine katholische Schule? Tut es eine „herkömmliche öffentliche“ Schule nicht auch? Wenn Sie den zutiefst katholischen Weg kritisieren? Damit kann man doch rechnen, oder?

    Zweitens: wie oft passieren solche Dinge im täglichen Berufsleben? Ich habe für meine Lieblings Wurst-und Fleischverkäuferin keinen Thread im Internet bedient, um Sie wieder einstellen zu lassen, nur weil Sie Probleme mit dem Chef hatte und einmal zu laut geworden ist. Sollte ich auch nicht, denn ich war nicht dabei und kenne die Gründe nicht. Die gehen so gesehen auch nur die Beteiligten etwas an. So funktiert eben die Welt. Manchmal ist das traurig.

    Drittens: wieviele Lehrer wurden denn seitdem noch gefeuert ? Die, die sich trotz „Maulkorb“ öffentlich (aber anonym) zu Wort melden. Fände ich auch sehr übertrieben, gebe ich zu, aber wer gegen eine Anweisung der Geschäftsleitung verstößt, handelt sich Ärger ein. So ist es in der freien Wirtschaft überall. Bitte wachen Sie auf, das die Realität. Nur weil es eine katholische Schule ist, heißt das nicht, dass nur heile Welt Entscheidungen getroffen werden. Auch hier muss der Schulleiter Chef sein. Und hat seine Anweisung – Achtung, Wortspiel! – die von oben kommen. Und scheinbar lief das bisher – diesen „Skandal“ mal ausgenommen – sehr gut. Also, warum auf die BiMaMü sein Kind schicken? Warum. Guter Ruf der Schule, Status? Gute Lehrer? Naja, für das „katholisch“ muss man einen Punkt abziehen…!? Was erwarten Sie?

    Ein amerikanisches Sprichwort sagt: Love it or leave it.
    Also wem es nicht passt, steht es frei, zu gehen. So hart das klingen mag.
    Aber deswegen? Wegen einem Problem zwischen Angestellten und Leitung? Das ist freie Marktwirtschaft!
    Die Realität – überall im Berufsleben. Einfach akzeptieren, wie die Dinge laufen und dann für sich entscheiden, ob es tragbar ist oder nicht.

    Und natürlich sind die Kinder arm dran, dass der hervorragende Lehrer nicht mehr da ist. Und das meine ich so! Ist schade, passiert aber leider. Gott sei dank allerdings nicht jedes Jahr. Das ist eine Ausnahmesituation.

    Aber warum soll ein anderer Lehrer das nicht hinbekommen? Fachlich sind doch alle etwa auf gleichem Niveau – sonst wären diese nicht eingestellt worden. Vielleicht ist der neue Lehrer ansatzweise gleich gut? Vielleicht können das auch nur die betroffenen Schüler beurteilen und wir sollten uns alle zurücknehmen? Dem ganzen eine Chance geben. Das war übrigens konstruktiver Vorschlag Nummer eins.

    Zweitens, in diesem schwierigen Jahr kann man auch als Eltern viel für sein Kind tun: da sein, gemeinsam lernen. Wo man doch um die Situation weiß… So unterstütz man indirekt den neuen Lehrer. Vielleicht sagt man seinen Kindern: pass in der Schule auf und glaubt auch mal den Lehrern, dass sich das eigene Kind in der Schule mehr anstrengen muss. Achso, anderes Thema, da aucht man ja auch die Schuld woanders.
    Und ja, das ist zusätzlicher Stress für uns Eltern – aber für den Übertritt… Man kann vielleicht auch als Eltern das Gespräch mit dem Lehrer suchen und dort Probleme ansprechen, die das Kind betreffen. Man kann natürlich auch zum Rechtsanwalt gehen und den Lehrer verklagen, weil das Kind den Übertritt nicht geschafft hat, weil die Proben zu schwer waren und die anderen 23 Kinder nur Glück hatten. Aber manche Eltern rennen auch lieber ersteinmal zum Schulleiter und beschweren sich, anstelle ein Vieraugengespräch zu suchen. Lernen Sie mit Ihren Kindern, bevor Sie sinnlose Threads lesen. Diese Zeit ist besser investiert.
    So könnte man sich auch als Eltern gegenseitig unterstützen, warum nicht Kinder gemeinsam lernen lassen? Sofern das überhaupt nötig wird.
    Denn Kinder die beim alten Lehrer schon schlechte Noten hatten, werden auch nicht beim neuen Lehrer Einser-Schüler. Und warum sollte die Leistung der Einser-Kinder denn schlechter werden? Der Lehrplan ist der gleiche? Und meinen Sie nicht, das gerade wegen dieser Situation besonders auf diese Klasse geachtet wird? Die ist jetzt Chefsache. Vielleicht ist das sogar ein Vorteil?

    Und die Denunzianten-Kollegen sollten sich erst Recht bemühen. Die sind an der Quelle. „Lieber neuer Kollege, kann ich Dir helfen? Brauchst du was? Das ist ein wichtiges Jahr, meine Tür ist für Dich offen. Gemeinsam schaffen wir das! Ich kann Dir da super Material zur Verfügung stellen.“ Anstelle die Wut oder die Unzufriedenheit über die eigene Situation am neuen Kollegen auszulassen. So hilft man den Kindern am wenigsten. Aber ein motivierter Kollege mit Unterstützung kann das doch schaffen. Denken Sie mal an Ihre Schulzeit zurück – wieviele echt gute Lehrer hatten Sie?
    Und wenn ich einen neuen Kollegen in meinem Umfeld begrüße, disqualifiziere ich diesen nicht gleich. Man gibt sich die Hand und wünscht sich gute Zusammenarbeit.

    Viertens: Lassen Sie die Leitung ihren Job machen, sodass wieder Ruhe in die Schule kommt, um sich auf die Kinder zu konzentrieren. Die ja immer vorgeschoben werden.

    Kurz:
    1.) Beruhigen.
    2.) Kinder doppelt unterstützen.
    3.) Dialog mit der neuen Lehrkraft und keine Vorverurteilung.
    4.) Lassen Sie die Leute Ihren Job machen. Mischen wir uns nicht ein.

    Manchmal muss man Sachen hinnehmen. Das ist manchmal hart und unfair. Aber that’s life! Sogar bei den Katholiken.

    Ich wünsche dem neuen Lehrer alles Gute, tolle und hilfsbereite Kollegen!
    Die Kinder werden ihren alten Lehrer sicher vermissen, aber vielleicht den neuen nach kurzer Zeit ins Herz schließen. Wir können alle dazu einen Teil beitragen – Vergangenes ist nicht zu ändern.
    Und auch wenn das abgedroschen klingt: lasst uns das letzte Jahr die Zukunft unserer Kinder gestalten.

  • Michael M.

    |

    @BiMaMü-Fan
    So treten Sie also Ihrer „Lieblings Wurst-und Fleischverkäuferin“ gegenüber! Sie ist eben nur eine kleine Verkäuferin, richtig? Da braucht man sie natürlich nicht unterstützen, wenn ihre Rechte mit Füßen getreten werden und sie sich vielleicht alleine nicht wehren kann. (Selbst wenn ich nicht dabei war und die Gründe zunächst nicht verstehe, kann ich ihr ja wenigstens mit offenem Ohr und Herzen zuhören.) „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan hat, das habt ihr mir getan.“ hat einer mal zu diesem Thema gesagt. Das sollte eigentlich der „zutiefst katholische Weg“ sein. (Er ist es jedoch leider nicht, in diesem Punkt gebe ich Ihnen also Recht.)

    „So funktioniert eben die Welt.“ schreiben Sie in einem unnachahmlichen Fatalismus.

    Sie funktioniert eben nicht, unsere Welt. Und so schon gar nicht.

    Sie könnte funktionieren, wenn wir uns wenigstens bemühen würden, auch nur ansatzweise den Idealen und Werten nachzukommen, die wir so leichtfertig und schnell auf den Lippen tragen. Wenn es uns ernst ist, so sind wir sogar dazu verpflichtet, uns über Missstände zu erheben und Zwänge zu überwinden: „Du kannst, denn du sollst!“ rät uns kein geringerer als Kant dazu. Und von dem lasse ich mir ehrlich gesagt lieber erklären, wie die Welt funktioniert.

  • HolzVoderHütten

    |

    @BiMaMü-Fan
    Ich gratuliere Ihnen zur Auswahl Ihres völlig treffenden Pseudonyms. Denn es dürfte gemeinhin bekannt sein, dass ein Fan nicht in der Lage ist, einen Sachverhalt auch nur annähernd objektiv zu betrachten. Lassen Sie beispielsweise einen eingefleischten Bayernfan über ein gerechtes Strafmaß für Uli Hoeneß entscheiden, dann würde der werte Herr mit einem Freispruch davon kommen. Also, lieber Fan, nehmen Sie Ihre rosarote Fanbrille ab und die traurige Realität an Ihrer Schule wird Ihnen ins Auge springen. Falls Sie aber die augenscheinlichen Probleme lieber nicht sehen wollen, dann schwadronieren Sie bitte wenigstens nicht mehr so endlos.

  • GenervterLehrer

    |

    @BiMaMü-Fan

    Sehr gut geschrieben! Unterstütze Ihre Meinung zu 100%!!

    Die darauffolgenden Kommentare auf Ihre Ausführungen und Empfehlungen waren ja klar. Werden sicher noch mehr ;-)

    Speziell von „HolzVoderHütten“ kann man solche Rückmeldungen immer erwarten.

    Zwei Welten und Meinungen treffen oft im Leben aufeinander!

    Aber nicht immer ist alles optimal und nicht immer wird man seine Wünsche erfüllt bekommen, auch wenn Sie im Auge des jeweiligen Betrachters vielleicht so so so sehr wichtig sind.

  • BiMaMü-Fan oder Jesus oder Kant oder Uli

    |

    @HolzVoderHütten und Michael M.
    Warnung an alle Leser:
    Es könnte ein längerer Post werden. Wird es zu anstrengend, rate ich Ihnen, beim Lesen eine kurze Pause einzulegen.

    Post:
    Sehen Sie, genau das ist das Problem: Keiner hier kennt den genauen Sachverhalt – wir waren alle nicht dabei und kennen die Gründe nicht. Trotzdem wird hier in einem Thread endlos gegen Menschen gehetzt. Was das bei den Betroffenen bewirkt, kann man nur erahnen – nicht jeder Mensch hält das aus. Vorurteile und Halbwissen. Das ist Mobbing! Aber in Namen der Kinder ist das ja in Ordnung, oder?!
    Und meine Name ist das beste Beispiel dafür: ich hätte halt auch Uli Hoeneß wählen können, Jesus oder Kant – danke für den Tipp übrigens – und dann wird auch gehetzt, nur weil man glaubt, der nennt sich BiMaMü-Fan, also ist er ein fataler Fanatiker mit rosa Brille, der die Realität nicht kennt, unfähig obkektiv zu sein. Wobei, welche persönliche Meinung ist objektiv? Moment, ich google schnell ein passendes Zitat eines genialen Denkers, dass unterstreicht meinen Punkt… Nein, ich bleibe lieber bei meiner eigenen Meinung. Und danke, ich erkenne eben genau die Realität. Ich bin Realist. Und ich kann mir nur wünschen, dass Sie auch die Realität erkennen werden. Denn da muss ich Herrn Michael M. Recht geben. Die Welt funktioniert so nicht. Das stimmt, eigentlich funtkioniert sie gar nicht mehr – wir bücken uns vorm Kapitalismus, der Politik, dem Geld usw. Also korrigiere ich: so ist die Welt. Ich verstehe auch ihren Frust, aber an dieser Stelle haben wir keinen Einfluss mehr.

    Wo setzt man an? Ich habe meine Lieblings Wurst- und Fleischverkäuferin persönlich gefragt, was los war: (absolute Kurzfassung, aber das würde ansonsten Seiten dauern) „Ich habe meinem Chef durch die Blume gesagt, das er ein Depp ist“. Meine Antwort: „Okay, da kann man nichts machen, da bist du selber Schuld – tut mir leid.“ Wenn ich was höre über eine offene Stelle, gebe ich Dir Bescheid.“ Das ist die Realität. So ist die Welt.
    Wo habe ich bitte geschrieben, dass ich die Dame nicht unterstütz habe? Welche ihrer Rechte wurden verletzt? Vorurteile, Halbwissen, Einschätzungen ihrerseits. Ich habe ihr mit den Mitteln geholfen, auf die ich Einfluss habe, aber keine Hetzkampagne gestartet! Kehren Sie in den Kosmos zurück, wo sie etwas bewegen können.
    Keiner antwortet auf meine Vorschläge, wie man die Sitution zugeben nicht ändern, aber vielleicht verbessern kann. Sind sie dabei, die Kinder zu unterstützen? Den neuen Lehrer? Heißen Sie es gut, dass der neue Lehrer vorverurteilt wird? Dieser Thread ist ein Spiegelbild der Welt!

    Und nein, um Gottes Willen, lassen Sie sich von mir nicht die Welt erklären. Das schaffen Sie alleine bzw. mit der Hilfe von Kant.
    In meinem Kosmos gehe ich auf meine Mitarbeiter ein. Höre Ihnen zu und musste mich gottseidank noch von niemanden trennen. Aber auch meinem besten Mitarbeiter werde ich zum Beispiel bei einer sagen wir viel zu überhöhten Gehaltsforderung sagen müssen, dass dies nicht geht. Und wenn das nicht passt, muss er sich eben umschauen, wenn man sich nicht einigen kann. Das heißt ja nicht, dass ich ihm dann nicht alles Gute wünsche, wenn er die Firma verlässt. Die Leitung der BiMaMü geht uns nichts an! und damit auch die Personalpoilitik. Der gekündigte Lehrer bekommt eine Stelle beim Staat, fällt also weich. Die Kinder bekommen einen neuen Lehrer – das Problem ist auch gelöst. Realität. Oder werden Sie dort Schulleiter und machen es besser!
    Herr Michael M, ihren Satz finde ich super: „Sie könnte funktionieren, wenn wir uns wenigstens bemühen würden, auch nur ansatzweise den Idealen und Werten nachzukommen, die wir so leichtfertig und schnell auf den Lippen tragen.“ Also hören wir auf mit der Hetzerei und helfen da, wo wir können. Das unterschreib ich. Lassen Sie uns dort ansetzen, wo wir wirklich etwas bewegen können.

    Und noch eine Antwort auf die Frage, warum wir unsere Kinder auf die BiMaMü schicken: weil sie eine der besten Schulen in Regensburg ist, sie hat einen guten Ruf und das ist nicht der Verdienst eines einzelnen Lehrers sondern vielmehr ist das ganze Team dafür verantwortlich, und das schließt die Leitung mit ein!

    Und zum Thema BiMaMü-Fan: ja, BiMaMü-Fan war das erste was mir eingefallen ist, das „System“ zwang mich dazu. Und es ist aberwitzig, welche „objektiven Argumente“ aufgrund eines Threadnamens erfunden werden.

  • waldi

    |

    Ihnen ist schon klar, wie sehr Sie die Stimmung aufheizen und eine erneute Diskussion in diesem Forum entfachen?
    Love it or leave it. Haben Sie gesagt. Was gucken Sie denn dann hier noch rein? Sie können´s doch ebenso gut lassen. „Lernen Sie mit Ihren Kindern, bevor Sie sinnlose Threads lesen“, ist einer Ihrer Vorschläge. Offensichtlich verplempern Sie ebenso Ihre Zeit damit. „Wenn es nicht passt, steht es frei zu gehen“, bemühen Sie schon wieder das vielgehörte Zitat. Wenn es IHNEN nicht passt, was hier geäußert wird, steht es Ihnen auch frei, nicht mehr reinzuschauen…sie kritisieren Hetzereien und hetzen selber, Sie kritisieren, anonym zu bleiben und geben sich selber nicht zu erkennen…Sie haben beklagt, dass niemand etwas zu Ihren konstruktiven Vorschlägen sagt, die da wären: die Eltern sollen die Kinder gemeinsam lernen lassen, damit sie den Übertritt schaffen, Kollegen sollten unterstützt werden, indem Material überlassen wird, die Schulleitung ihren Job machen lassen, beruhigen…und alles so sein lassen wie es ist. Manchmal wird sich halt eines Lehrers entledigt ( ganz schön viele in den letzten Jahren) Die werden halt alle zum Schulleiter gesagt haben, dass er ein Depp ist. Na, wenn die so blöd sind…wird das schon seine Richtigkeit haben. Schließlich soll man die Schulleitung ihren Job machen lassen.

  • BiMaMü-Fan

    |

    Sehr gute Argumente, lieber Waldi. Aber lesen lieber genauer, was gesagt wird. Sie verdrehen ein bisschen die Dinge bzw. verstehen diese nicht richtig. Aber das geht in Ordnung. Ist ja eine schwierige Situation.

  • HolzVoderHütten

    |

    @BiMaMü-Fan
    Gebetsmühlenartig unterstellen Sie vielen Teilnehmern dieser Diskussion, sie hätten nicht genügend Informationen und könnten somit nichts Aussagekräftiges zur Sache beitragen. Das stimmt unter anderem in meinem Falle nicht. Ich weiß mittlerweile mehr als mir und wahrscheinlich auch Ihnen lieb ist, ich habe mit mehreren Beteiligten und Betroffenen gesprochen, habe in Abgründe schauen müssen.

    Liebend gerne würde ich Ihnen von Vorfällen erzählen, die weder in diesem Forum noch sonst wo öffentlich zur Sprache gekommen sind. Aber am Ende wissen Sie schon, was ich meine…

  • no longer

    |

    @ BiMaMü-Fan
    Dann muss ich mich deutlicher ausdrücken: Es liegt mir fern, einer qualifizierten Lehrkraft ihre Qualifikation abzusprechen. Das steht mir nicht zu, da haben Sie Recht. Aber die Ankündigung der Schulleitung enthielt eben auch noch das „erfahrene“. Das wird eben schwer umzusetzen sein, und darauf wollte ich mich beziehen. Das war auch nicht gegen irgendeine Lehrkraft gerichtet, sondern gegen einen vorschnellen Beschwichtigungsversuch unserer SL, den dann schlimmstenfalls wieder eine Lehrkraft ausbaden muss.
    Ich hoffe, dass ich damit meine Ansicht klargemacht habe.

    Zur Schulleitung habe ich es in der Vergangenheit und auch in der jetzigen Situation mehrere Male „geschafft“, wie Sie es formulieren, jeweils um Angelegenheiten und Probleme zu klären. Dazu fehlt mir nicht der Mut. Wie weit das aber schlimmstenfalls kommen kann, hat aber das Beispiel unseres Noch-Kollegen H. gezeigt, und er hat die Dinge, die er geklärt haben wollte, ja nicht erfunden – auch wenn Sie das jetzt wieder nicht so gerne hören.

    Und Vergleiche wie die mit der Wursttheke finde ich einfach albern, ebenso „love it or leave it“ – hat was beängstigend Totalitäres.

    Die Schule verlassen werde ich – da haben Sie mal keine Sorge. Ich werde es aber dann tun, wenn ich den Zeitpunkt für richtig halte. Im Gegensatz zum Noch-Kollegen schützt mich ein Arbeitsvertrag.

  • noel

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    lange habe ich zugeschaut und sehr interessiert mitgelesen. auch wenn’s spät ist, dennoch: weil eben der eindruck nicht richtig ist, dass hier nur wenige kollegen unter vielen pseudonymen die schule schlecht machen, sondern vielen die genannten probleme vertraut und ein echtes anliegen sind, muss ich mich nun doch beteiligen.
    wie „no longer“ komme ich aus der mittelschule und habe meine erfahrungen und beobachtungen in den letzten jahren selbst gemacht. dazu brauchte es nun wirklich keinen kollegen h. ich habe auch keinen persönlichen kontakt oder austausch mit ihm gepflegt – mit einer ausnahme: vergangenen sommer habe ich ihm (wie viele kollegen übrigens) meine hochachtung für seine mutige rede ausgesprochen, in der er probleme benannt hat, die vorhanden sind.
    ich würde mir dringend wünschen, dass die probleme angegangen werden und bin mir über eines ganz sicher: die schule und auch die schulleitung hätte großen nutzen davon !

    deshalb:
    bitte eine mediation, in der die themen wirklich benannt werden dürfen; in der ernsthaft inhaltlich gearbeitet wird, ohne angst vor negativen konsequenzen, ohne dass vorher „kritische geister“ auf linie getrimmt werden.

    liebe schulleitung,
    das feindbild h. ist weg und damit auch jeder grund oder jedes alibi, die probleme an personen festzumachen. mit einer ernsthaften mediation bekommen sie viel zurück: ein neu motiviertes kollegium, das an die idee der schule wieder lernt zu glauben. dieser glaube ist zutiefst erschüttert in weiten teilen des kollegiums und darüber hinaus.
    ich weiß, dazu braucht es viel mut. aber ich bin mir sicher, der gewinn wird größer sein, auch und gerade für sie.
    denn nicht wenigen kollegen (und deshalb sind kampfbegriffe wie „gallisches dorf“ oder „ein paar hanseln“ oder was weiß ich noch alles wenig hilfreich, erst recht nicht vergleiche mit wursttheken und der freien wirtschaft) ist längst klar, wo die probleme liegen.
    die chance liegt greifbar vor ihnen – nur mut !

  • Kakadu

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    NOCH EINE MODERNE SCHULFABEL

    Eines Tages beschlossen die Tiere, etwas zu unternehmen, um die modernen Schulprobleme zu lösen.

    Eine Giraffe, ein Gorilla und eine Hyäne gingen als Mitglieder der Schulleitung hervor. Als Lehrer wurden verschiedene Tiere verpflichtet:
    Fische, Hasen, Vögel, Katzen, sogar bunte Hunde waren darunter.

    Bald stellte sich jedoch heraus, dass sich manche Tiere nicht so verhielten, wie es Giraffen, Gorillas und Hyänen gewöhnt waren:
    Sie sahen nicht wie die Giraffen von oben herab, trommelten nicht wie die Gorillas dumpf auf der Brust herum und kreischten nicht wie die Hyänen. Es kam noch schlimmer: Sie kritisierten sogar manchmal jenes Verhalten.

    Also musste die Schulleitung handeln.
    Sie verbot den Forellen das Schillern, den Nachtigallen das Singen, den Papageien das Plappern, den Katzen das Miauen, den Hunden das Bellen. Da war es schön leise.

    Nur so mancher Fisch, Hase oder Hund ließ sich das Schillern, das Laufen oder das Bellen nicht verbieten. Deshalb wurden sie wegen unüberbrückbarer Differenzen der Schule verwiesen.

    Am Ende des Schuljahres wurde der Aal dazu auserwählt, die feierliche Schlussrede zu halten. Er konnte nämlich nicht reden.

    Die Schule jedoch, die gegründet wurde, um moderne Schulprobleme zu lösen, musste letztendlich ihre Tore schließen, weil die unterrichtenden Tiere entweder verstummt waren oder von einer Hyäne zerfleischt wurden.

  • Genug!istnichtgenug

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    Hase und Hund kehrten der doch sehr „privaten“ und nach eigenen Regeln regierenden Einrichtung den Rücken, um endlich wieder frei und so, wie es ihnen entsprach, über die Fluren zu laufen, Fisch genoss die Frische des Wassers im See, und sie unterrichteten fortan wieder glücklich in der weiten und rechtlich geschützten Schullandschaft Bayerns.

    Die Schüler und Schülerinnen aber versuchten verzweifelt, bei Giraffe, Gorilla und Hyäne und den noch verbliebenen Lehrern zu lernen. Alle strengten sich sehr an. So unterrichtete die Katzen-Lehrerin die Kinder darin, sich wie ein Gorilla auf die Brust zu klopfen (so wie ihr das in der letzten schulhausinternen Lehrerfortbildung gezeigt wurde), das Schaf lehrte seine Klasse, den Hals in unsägliche Höhen zu strecken wie die Giraffe (aber die Kinder verstanden nicht, worum es ging) und die Kamele versuchten verzweifelt, hyänenartig verwinkelt-verschlagene Haken vor und mit ihren Klassen zu schlagen. Dabei flogen ihnen ihre Höcker ziemlich um die Ohren und die Schüler lachten sie aus.

    Doch bei der nächsten Beurteilung waren Giraffe, Gorilla und Hyäne mit ihren Lehrkräften gnädig und sie lobten sie und versprachen ihnen eine monetäre Sonderzulage. Die Lehrer wiederum waren geschmeichelt und benoteten die Schüler gut. Und so freuten sich alle über die tolle Stimmung. Die Eltern aber waren stolz auf ihre Kinder. Sie konnten alle aufs Gymnasium gehen.

    Wie traurig aber wurde es in vielen Familien, als nach einiger Zeit ruchbar wurde, dass von der feinfühligen, treuen Art, der Munterkeit und dem fröhlichen, unbeschwerten Spiel ihrer Kinder nichts mehr übrig geblieben war. Sie strengten sich am liebsten gegen eine Belohnung an oder eine gute Note, und sie genossen das Leben nicht mehr.
    Und auch das christliche Tierbild hat sich nicht durchsetzen können. Welch merkwürdige Gorilla-Fische, Hyänen-Hasen und Giraffen-Hunde in dieser Zeit dort über den Bergen entstanden sind.

  • heikle Birke

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    So und jetzt ist Herr H. nicht mehr an der Schule und damit brauchen wir ja nicht mehr zu diskutieren. Optimal. Wem geht denn im nächsten Schuljahr das Gewissen über und kann sich nicht mehr zurückhalten. Wir wetzen schon mal die Messer.

  • heikle Birke

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    Dich schützt ein Arbeitsvertrag, dass ich nicht lache. Zur Not werden ein paar Geschichten über dich erfunden und schon wirst du gekündigt, haben wir vor ein paar Jahren alles schon gehabt.

  • heikle Birke

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    Hallo zusammen,

    natürlich sind Beziehungen zwischen meinem Alias-Namen und lebenden Personen rein zufällig. Mir geht es um etwas ganz anderes.

    Die Schule ist mir intern seit vielen Jahren bekannt, alle kritischen Äußerungen der Lehrer stimmen. Der Korps-Geist der innerkirchlichen Zirkel ist wirklich schlimm. Ich bin deswegen von mir aus an die Medien herangetreten, weil sich etwas ändern muss und die Sache nicht einschlafen darf. Ohne personelle Konsequenzen in Schule/Schulleitung und Ordinariat wird es wohl nicht gehen.

    Für alle, die dran bleiben wollen und vor allem für die Lehrer, bei denen demnächst „personelle Veränderungen“anstehen könnten, darf ich aus einer E-Mail des BR zitieren, die ich heute erhalten habe.

    Hallo Herr XY,
    vielen Dank für das Update.
    Sie meinen, das Thema wird demnächst wieder aktuell. Bitte melden Sie sich doch, wenn wieder Kündigungen anstehen. Dann ist glaube ich ein besserer Zeitpunkt als jetzt, das Schuljahr hat gerade erst angefangen. Die letzten Kündigungen liegen bereits länger zurück.
    Besten Gruß,
    F. M.-H.
    Bayerisches Fernsehen
    Redaktion quer
    Planung
    Floriansmühlstr. 60
    80939 München
    Tel. 089/ 3806-25456
    Fax 089/3806-27669
    http://www.br.de/quer

  • heilewelt?

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    Unter dem großen Dach der BiMaMü scheint es zwei Welten zu geben:
    – Eine, die sich in der Homepage widerspiegelt, voll Frieden, Freude, Fröhlichkeit. „Unsere Schmetterlinge erkennt man an ihren himmelblauen T-Shirts. Sie strahlen von innen raus. Das kommt vom Singen, das macht so sonnig.“ Die Rede ist vom Chor der 3. und 4.Klassen beim „Tag der offenen Grundschultür“. Haben dabei die Schüler der letztjährigen 3a auch von innen heraus gestrahlt und sich ihr sonniges Gemüt bewahrt? Denn gerade sie haben ja auch die andere Welt besonders genau kennengelernt:
    – Eine, die dieses Forum zeigt, voll Vorwürfen, Misstrauen, Heimlichtuerei – nicht nur auf einer Seite.
    Wie erklärt sich diese Diskrepanz, wie haltet Ihr Erwachsenen diese Spannung aus, vor allem aber: Was mutet Ihr den Kindern damit zu, die offensichtlich in einer Scheinwelt großwerden müssen?

  • Krampus

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    Möge der Bischof jedes Jahr zu Weihnachten daran denken wie er seine Gläubigen im Stich gelassen hat. Der Glauben und das Zutrauen in die Kirche als Institution hat bei Kindern und Erwachsenen großen Schaden genommen!

  • Altstadtkid

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    @ heikle Birke
    Ihr Beitrag klingt ja so verheißungs- wie geheimnisvoll. Wahrscheinlich doch nur eine Luftblase wie einst unter „no longer“. Von der war ja plötzlich nichts mehr zu hören. Wahrscheinlich war ihr doch der Arbeitsvertrag wichtig – muss man verstehen !
    Also lassen Sie’s, so haben alle ihren Frieden und können wieder in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen.

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