Landgericht Hamburg gibt Diözese recht! Wir gehen in die nächste Instanz!

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Foto: Günther Staudinger

Das Landgericht Hamburg ist seinem Ruf gerecht geworden und hat sich wieder einmal um die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit verdient gemacht. Im Rechtsstreit zwischen der Diözese Regensburg und unserer Redaktion hat das Landgericht der Diözese am heutigen Freitag in allen Punkten recht gegeben. Lediglich die außergerichtlichen Anwaltskosten der Diözese müssen wir nicht in voller Höhe übernehmen. Wir rechnen mit Kosten von bislang insgesamt rund 8.000 Euro (eine genaue Aufstellung folgt). Eine nähere Begründung liegt uns noch nicht vor. „Das Urteil ist absolut nicht nachvollziehbar“, sagt unser Rechtsanwalt Nils Pütz. „Wir sind gespannt, wie bei dieser Sachlage ein solches Fehlurteil zustande kommen konnte.“ So bald uns die Begründung vorliegt, werden wir berichten – so weit es uns erlaubt ist. Eines steht schon jetzt fest: Wir werden gegen dieses Urteil vorgehen. Das Landgericht verbietet damit auch den Opfern den Mund. Den kompletten Sachverhalt können Sie hier (wegen der Strafandrohung von bis zu 250.000 Euro zensiert) nachlesen. Wenn Sie uns unterstützen wollen, können Sie eine Spende mit dem Betreff „LG Hamburg” auf folgendes Konto überweisen: Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.. Volksbank Regensburg (BLZ 750 900 00) Kontonummer: 63363 BIC: GENODEF1R01 IBAN: DE14750900000000063363
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Wir bedanken uns bei allen Spendern (seit 11. März)

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Bistumssprecher Clemens Neck meint: „Ich begrüße das Urteil, in dem die Wahrheit zu ihrem Recht kommt. Wenn der Blog-Betreiber nun behauptet, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, führt er die Öffentlichkeit hinters Licht. Er schützt kein Grundrecht, sondern er fordert für sich das Vorrecht, über Dritte unwahre und herabwürdigende Tatsachen verbreiten zu dürfen, die mit Nichts zu belegen sind. Ein solches Sonderrecht steht Niemandem zu. Und das ist recht so.“
Dazu eine Anmerkung: Fest steht, dass die Diözese Regensburg keine Therapiezahlungen an die Familie des ersten Opfers von 1999 mehr leistete, nachdem die Familie sich 2007 an die Öffentlichkeit gewandt hatte und mit dafür gesorgt hatte, dass weitere Missbrauchsfälle öffentlich wurden. Die Diözese lehnte weitere Zahlungen per Anwaltsbrief ab. Bei der Verhandlung in Hamburg hat die Diözese in diesem Punkt gelogen. Ebenso ließ die Diözese die vereinbarten Leistungen an die Familie bereits 1999 „ruhen“, nachdem der Priester 1999 wegen des Missbrauchs angezeigt worden war und die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hatte. Der Familie teilte man mit, dass man hoffe, „dass die Angelegenheit für beide Seiten zu einem erträglichen Ergebnis führt“. Das Ergebnis: Der Priester wurde per Strafbefehl zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ansonsten wurde der Fall nicht öffentlich. Die Diözese bezahlte in der Folge wieder Therapiekosten. 2007 flog auf, dass der Priester erneut einen Minderjährigen in 22 Fällen missbraucht hatte. Aufgrund der Unterlassung ist es uns nur sehr eingeschränkt möglich, den kompletten Sachverhalt darzustellen, allerdings wurde das bereits von mehreren Kolleginnen und Kollegen im Internet getan.

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Kommentare (56)

  • Dolittle

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    Bitte dieses Urteil hier veröffentlichen!!!

  • Feldmarschall

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    Seltsam, dass sich hier alle Sprender nur anonym auflisten lassen….warum?!

    Zum Statement des Bistumssprechers: Herr Neck scheint für mich wirklich nur ein Blender und Hochstapler zu sein, der zwar viel „gschaftlt“ auf gut bayerisch, aber sonst nichts reißt. Aber dafür die Kuh Kirche melkt.

  • Veits M.

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    Im von Paul M. verlinkten Bericht wird der Bistumssprecher zitiert u.a. damit, dass es kein Vorrecht gebe, „über Dritte unwahre und herabwürdigende Tatsachen verbreiten zu dürfen, die mit Nichts zu belegen sind. Ein solches Sonderrecht steht Niemandem zu. … “

    Das ist korrekt, solange man den Wahrheitsgehalt der fraglichen Aussage nicht belegen kann und schließt uns alle ein – auch den Regensburger Bischof. Siehe dazu den unten stehenden Beitrag zu den „Predigt-Lügen“.

    Wenn alle vor dem Gesetz gleich sind, für alle der gleiche Maßstab gilt, gelten soll, wieso akzeptiert dann GLM nicht das Urteil des Bayerischen VGH und erhebt Nichtzulassungsbeschwerde, zumal dort die Faktenlage doch wohl eindeutig ist?

  • Landgericht Hamburg gibt Diözese gegen regensburg-digital recht! | Nics Bloghaus

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    […] Regensburg-digital schreibt dazu: Im Rechtsstreit zwischen der Diözese Regensburg und unserer Redaktion hat das Landgericht der Diözese am heutigen Freitag in allen Punkten recht gegeben. Lediglich die außergerichtlichen Anwaltskosten der Diözese müssen wir nicht in voller Höhe übernehmen. […]

  • Schweigegeld darf man nicht schreiben : netzpolitik.org

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    […] Und hier gibt es die Hostorie mit Schilderung des Sachverhalts: In eigener Sache: Vor der Entscheidung im Rechtsstreit Diözese Regensburg ./. regensburg-digital.de. Stefan Aigner will in die nächste Instanz gehen und sammelt dafür Spenden: Landgericht Hamburg gibt Diözese recht! Wir gehen in die nächste Instanz! […]

  • Larry

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    Das Landgericht Hamburg ist ja bekannt für seine manchmal – recht schwer nachzuvollziehenden Ansichten.

  • VonFernSeher

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    Blöd nur, dass ich von hier kaum unterstützen kann. Ich wüsste nicht, wem ich schreiben sollte (Gerichte sollte man nicht aufgrund ihrer – auch falschen – Entscheidungen bedrängen, die Kirche wird es wohl kaum interessieren) und habe kein Vermögen zu verschenken.

    Also geht das hier nur über die Masse. Jeder spendet das bisschen, dass er erübrigen kann und macht in seinem Blog, auf Twitter oder wo auch immer aufmerksam. Morgen (in Regensburg heute nachmittag) werde ich genau das tun.

    Außerdem sollten wir uns alle des Problems des fliegenden Gerichtsstandes annehmen und die Politiker aller Parteien im Bund dazu auffordern, endlich dafür zu sorgen, dass mithilfe konsistenter Gesetze auch bei solchen Verfahren ein Deliktort durch die Justiz eindeutig festgestellt und nicht mehr willkürlich durch den Kläger festgelegt werden kann. Wer sich dafür einsetzen und sich an MdB wenden möchte, darf (für ein bisschen weniger Arbeit) gerne mein Tabellendokument benutzen, um Serienbriefe schreiben zu können.

  • Online.Leser

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    Man sollte vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Japan wohl lieber für die dortigen Opfer Spenden sammeln, als hier zu Spenden für sich selbst und seinen zweifelhaften Feldzug im Namen der Meinungsfreiheit aufrufen !

  • Mathilde Vietze

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    Stefan, laß‘ Dich n i c h t entmutigen! Auch einem GLM stehe keine Sonderrechte zu, auch wenn er glaubt, dem sei so.
    Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

  • wastl

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    Bistumssprecher Clemens Neck meint: „Ich begrüße das Urteil, in dem die Wahrheit zu ihrem Recht kommt. Wenn der Blog-Betreiber nun behauptet, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, führt er die Öffentlichkeit hinters Licht. Er schützt kein Grundrecht, sondern er fordert für sich das Vorrecht, über Dritte unwahre und herabwürdigende Tatsachen verbreiten zu dürfen, die mit Nichts zu belegen sind. Ein solches Sonderrecht steht Niemandem zu. Und das ist recht so.“

    Achja hat nicht gerade erst unser Bischof wieder herumgepoltert und genau dies für seine Predigten beansprucht? Aber ebenso vor Gericht verloren…

    Irgendwie wird doch hier mit zweierlei Maß gemessen offenbar…

    Wäre ich Katholik würde ich mich dafür schämen und sofort austreten weil ich dieser Kirche nicht mehr angehören wollte!

    wastl

  • Dodi

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    Ich habe wrklich gehofft, daß Stefan Aigner gewinnt aber geglaubt habe ich es nicht wirklich.
    Dieser gewaltige Apparat Kirche ist stärker als uns lieb ist. Selbst heute will niemand gegen
    ihn sprechen. Da steckt Jahrhunderte lange Propaganda dahinter, um die aus den Köpfen d
    der Leute zu bringen bedarf es noch eine lange Zeit.
    Trotzdem alles Glück das es gibt, für Stefan, vielleicht ist er der erste der was ändern kann.
    Es gibt immer einen Ersten……

  • Bert

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    Immerhin hat die Diözese nun eingestanden, dass der Grundsatz „gleiches Recht für alle“ für sie nicht gilt.

    G. Müller soll ungestraft Hetzpredigten und klar belegbare Lügen von sich geben dürfen.Bei allen anderen sind schon Meinungsäußerungen, die die Realität ziemlich genau treffen verboten. Dieser Bischof ist ein Antidemokrat und sei Metatron Neck muss für Geld eben jeden Schwachsinn seines Herrn und Meisters – und sei er noch so abstrus – unters Volk zu bringen. Dracula und Renfield sind ein ähnlich dybnamisches Duo wie der Hassprediger Lügen-Müller und sein Propagandaminister Neck.

  • Veronika

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    @Online.Leser:

    Sie haben ja soooo recht, aber ist es nicht auch und vor allem die Röm.-Kath. Kirche die immer zum Spendensammeln aufruft, und dann mittels einer vor allem bei der Deutschen KK ausgeprägten Geld-Macht Leute zum Stillsein bringen will.

    Auch der Bischof geht hier ja gegen Dr. Schmidt-Salomon weiter juristisch vor, obwohl er in seiner Predigt nicht die Wahrheit gesagt hatte. Dies zahlen letztlich alle, die z. B. in Afrika nichts zu Essen und sonst zum Leben haben. Ein Flug nach Peru, dort ein paar Tage arme Menschen betrachten, ist nicht das Wahre. Da wäre das Geld für Flug und Unterkunft (wird wohl kaum eine Lehmhütte o. Ä. gewesen sein) besser bei den Leuten dort aufgehoben gewesen, anstatt sich immer am Leid der Anderen zu ergötzen.

  • Veronika

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    Und ich schreibe es gleich noch einmal: Das sind wahre Leute vom O.D., die glauben echt immer noch etwas viel Besseres als alle anderen Menschen zu sein.

  • Veronika

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    Ich glaub es wirklich nicht mehr! Gerade eben habe ich mir mal die Bistumshomepage angesehen. Nicht nur zum Film „Am Kreuzweg“, auch zum „Erfolg“ gegen R-Digital.de wird hier berichtet.
    Echt schön, wenn man in einer Kirche ist, der es wirklich nur noch um die Marktstellung gleich einem DAX-Unternehmen geht.

    Ach ja: Urteilsverkündung war der 11.03., da hatte der Bischof ja wirklich Zeit gehabt, seiner Fastenpredigt selbst Folge zu leisten. Hat er es getan? Messt sie an dem, was sie sagen!

  • Pottblog

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    Protest gegen Maulkorb: Blogger unterliegt Diözese Regensburg vor dem Hamburger Landgericht…

    Stefan Aigner vom Blog regensburg-digital.de hat vor dem Landgericht Hamburg gegen die Diözese Regensburg verloren. Dabei ging es um eine Formulierung, die der katholischen Kirche im Rahmen der Berichterstattung des Bloggers über Mißbrau…

  • W.Müller

    |

    Verehrte Regensburg Digital
    Nicht der Bischof hat gewonnen, sondern die freiheitsliebende Öffentlichkeit zusammen mit Ihnen hat gewonnen, auch wenn das Urteil des Hamburger Spezialgerichtes anders lautet. Die Öffentlichkeit hat sich in dieser ungerechten Angelegenheit in größter Anzahl informiert und sich bereits eine eigene Meinung gebildet, die zu fast 100% Herrn Aigner recht gibt und die Machenschaften des Bischofs Müller immer mehr verurteilt. Aus den ständigen nicht für möglich gehaltenen hohen Kirchenaustritten und den spontanen Spendenaufkommen ist dies am Deutlichsten ersichtlich. Die angefallenen Kosten von 8000€ sind für den jetzt schon erzielten Erfolg leicht zu verschmerzen. Es sind die gleichen Rückzugsgefechte des Bischofs Müller wie wir sie jetzt in den religiös unterdrückten arabischen Staaten täglich erleben. Die Leute haben die Schnauze voll, von vollgefressenen, geilen alten Männern, die im Namen des Glaubens die Menschheit weiterhin um ihre persönliche Freiheit und ihr Lebensglück bringen und sie verjagen ihre Unterdrücker. Bei uns hilft nur Eines, treten sie aus, aus der seit jahrhunderten andauernden größten Macht und Unterdrückungsorganisation Katholische Kirche, die unserem Staat ständig durch trickreiche Verträge ungerechtfertigt unvorstellbare Finanzmittel entzieht, die für wichtige Maßnahmen unseres Staates fehlen.

    Nicht mehr nachlassen, keine Gnade mit den Kinderfickern auch wenn sie Soutane tragen

    W.Müller

  • W.Müller

    |

    Verehrter Paul M.
    Offensichtlich gehören sie zur Fraktion des Obervertuschers. Es war nur ein Phyrrussieg, denn die Herde deer verdummten Schäflein wird laufend kleiner. Die Öffentlichkeit ist in großer Anzahl durch die Machenschaften des bischöflichen Ordinariats informiert und hat sich fast zu 100% der Meinung des Herrn Aigners angeschlossen siehe meinen heutigen Beitrag.
    Verjagt die Kinderficker auch wenn sie Soutane tragen

    Ihr W.Müller

  • Monte

    |

    Wenn man gegenein Bistum ankämpfen will,muss die Verteidigung stimmen,sonst gehts in die Hose.Den Euro kann man auch anders zu Fenster raus werfen.

  • Alexander Gruber

    |

    Sie sollten nicht in Revision gehen, sondern das Bistum und den Bischof unter Tränen um Verzeihung bitten!

  • Recent Linkage 10 « Signifying Media

    |

    […] Regensburg hat in ihrem Rechtsstreit gegen Regensburg Digital zunächst recht bekommen. Ich spende für die Fortsetzung dieses Streits und empfehle das auch anderen, warum, habe ich früher schon gesagt. Thomas Stadler weist in diesem Zusammenhang außerdem […]

  • Streit um Meinungsfreiheit: Regensburg-digital verliert gegen das Bistum Regensburg » Schafott

    |

    […] Die Reaktion von Stefan Aigner: Eine nähere Begründung liegt uns noch nicht vor. „Das Urteil ist absolut nicht nachvollziehbar“, sagt unser Rechtsanwalt Nils Pütz. „Wir sind gespannt, wie bei dieser Sachlage ein solches Fehlurteil zustande kommen konnte.“ So bald uns die Begründung vorliegt, werden wir berichten – so weit es uns erlaubt ist. Eines steht schon jetzt fest: Wir werden gegen dieses Urteil vorgehen. Das Landgericht verbietet damit auch den Opfern den Mund. […]

  • Dolittle

    |

    Lieber Stefan, liebe Unterstützer,

    nur nicht aufgeben! Früher oder später werden so manche Auswüchse der Rechtsprechung zurecht gestutzt (siehe Fall „Emmely“). Und hier wurde schon festgestellt, dass Ihr auf jeden Fall die moralischen und politischen Sieger seid. Macht trotzdem weiter! Der Schaden, den sich die Katholische Kirche dagegen selbst zufügt, der ist enorm.

    Wer die „christlich-abendländische“ Gesinnung zur Abwehr der „islamischen Gefahr“ wie eine Monstranz vor sich herträgt und zugleich in autoritär-antidemokratischer Manier die Grundrechte nur soweit gelten lässt, als sie die Katholische Kirche privilegieren, macht sich unglaubwürdig, unglaubhaft und unwahrhaftig. Aber Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Boshaftigkeit sind schon immer ein Kennzeichen dieser Kirche gewesen, der es mehr als allen anderen christlichen Kirchen vorrangig um die Macht geht – und die sich deshalb für die einzig Wahre hält. Was sollen schon die einsamen Männer für eine Freude in ihren Ämtern haben – Macht ist ihre Droge, Macht ist ihre Lust, Macht das Fundament ihres Glaubens.

    Dabei bräuchten wir eine ehrliche, tolerante, rücksichtsvolle und für alle offene Kirche, die nicht nach Macht und Pfründen strebt, sondern nach der Verwirklichung des biblischen Christentums. Zumindest für das Bistum Regensburg wird das noch lange ein frommer Wunsch bleiben…

  • domiNO

    |

    Als Ironie wäre dieser Komentar gut, aber leider trau ich dem Herrn Gruber nicht so viel Humor zu

  • Paul M.

    |

    @ W. Müller:

    Alle Wesenheiten, die durch ihre spirituelle Hohlheit, ihre verdammte, weltverdorbene Stolzes-Geilheit, gegen GOTT und seine Heilige Katholische Kirche ankämpften,
    haben die charakterliche Verbitterung im Leben geerntet!

    Mir geht es nicht um Sachfälle, die nichts mit dem Glauben und der Lehre an sich zu tun haben.
    Wenn ich erlebe, dass sich ein modernistischer, glaubenslauer, Krawatten-Priester
    (Soutane tragen die Alt-68er-Modernisten und altliberalen Pfarrer nicht!),
    schuldig gemacht hat, bin ich sehr betroffen davon!

    Aber mit wem rede ich hier?
    Herr Müller, Sie haben mir schon öfters geistig und geistlich nicht folgen können…

    Arme, neuheidnische, menschen- und katholikenhassende Kreatur.

  • Paul M.

    |

    Und den HERRN um Verzeihung bitten!

  • Heribert

    |

    Ach, der Paul M.

    Stammkommentator beim antisemitischen, frauenfeindlichen Homophoben-Fundi-Portal kreuz.net, das gerade einen Hetzartikel gegen Herrn Aigner verfasst hat, lässt nun auch hier seine wirren Weisheiten und Beschimpfungen ab.

    Nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis, Paul, dass nicht jeder an Ihren Gott glaubt und ja, es ist nur ihr Gott, den Sie hier vertreten.

    Sie benutzen die Kommentar-Funktion hier, um religiöse Weisheiten unters Volk zu bringen, sie verharmlosen Missbrauch und Vertuschung, nur um Ihre Glaubenssätze ablassen zu können. Allein Ihr Satz „Mir geht es nicht um Sachfälle, die nichts mit dem Glauben und der Lehre an sich zu tun haben.“, zeigt das. Sie sind ein kaltherziger religiöser Fundamentalist. Und sollte es (was ich nicht glaube), eine Hölle geben, so werden Sie dort mit Sicherheit landen. Sie können nicht akzeptieren, dass es Religions- unfd Glaubensfreiheit in Deutschland gibt. Aber hoffentlich stoppt die Redaktion Ihre Einträge hier und stuft Sie als SPAM ein.

    Hier gibt es Unterstützer, die sind Atheisten, Katholiken oder was auch immer. Es geht hier nicht um Glauben oder Gott. Es geht um die Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch eine machtvolle Organisation, die sich zufällig katholische Kirche nennt. Es geht um den Umgang dieser Organisation mit kritischer Berichterstattung oder Kritik schlechthin. Verziehen Sie sich zu Ihren Hetzfreunden auf kreuz.net. Dort passen Sie hin und können friedlich mit Ihrem Fundamentalismus alt werde4n und auf Andersdenkende motzen. Viel Spaß und auf Nimmerwiedersehen!

  • Paul M.

    |

    @ Heribert:

    Wie freundlich doch die Worte eines Atheisten klingen.
    Uns so voll menschlicher Wärme und Nächstenliebe…

    Zeit für Ironie, damit Sie das Hassen einmal kurz abstellen,
    es steht Ihnen nicht gut zu Gesicht!

    Konkret:
    Gegen den Stefan Aigner habe ich nichts, denn mein kostbarer katholischer Glaube sagt:

    „Du sollst die Sünde hassen, aber den Sünder lieben.“

    Sie sind auf kreuz.net unterwegs? Hey….
    Unter welchem Usernamen denn?

  • Dodi

    |

    Leute wie Sie gehören als „Gefährlich“ eingestuft und überwacht damit diese Kindesschändung ein Ende hat!

  • VonFernSeher

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    Wen haben Sie denn jetzt genau im Verdacht und erzählen Sie es jetzt der Polizei oder doch zuerst sicherheitshalber ihrem Pfarramt?

  • borgdrone

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    zu diesem hier:

    Bistumssprecher Clemens Neck erklärte zum Urteil: „Ich begrüße das Urteil, in dem die Wahrheit zu ihrem Recht kommt. Wenn der Blog-Betreiber nun behauptet, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, führt er die Öffentlichkeit hinters Licht. Er schützt kein Grundrecht, sondern er fordert für sich das Vorrecht, über Dritte unwahre und herabwürdigende Tatsachen verbreiten zu dürfen, die mit Nichts zu belegen sind. Ein solches Sonderrecht steht Niemandem zu. Und das ist recht so.“
    http://www.kath.net/detail.php?id=30577

    sollte Herr Neck sich dieses hier mal geben: http://www.schmidt-salomon.de/mss-mueller.htm

    Die drehen sich es wie sie es brauchen

  • borgdrone

    |

    PaulM
    Das Aberwitzige ist an Menschen wie ihnen, dass Sie unter den Lebensstrukturen die sie proklamieren selbst zusammenbrechen würden. Sie leben in aller Missachtung der Freiheitsgrade die sie selbst für sich in Anspruch nehmen.

    fällt ihnen der Widerspruch nicht auf?

  • Paul M.

    |

    Ach, Stefan…

    Wenn ich „HERRN“ in Großbuchstaben setze, kann doch nur einer gemeint sein!
    Einer, der Sie unendlich liebt, auch wenn Sie es nicht wahrnehmen, da Sie offenbar nur an das glauben, was Ihre menschlichen Sinne erfassen.

    Ach, Stefan, ich würde Sie gern in die Arme nehmen, trösten und dann Ihr zeitgeistverdorbenes Herz öffnen wollen, für die GOTTES- und Nächstenliebe,
    wie Christus es uns gelehrt hat.

    Mit christlichem Gruß

    Paul M.

  • Paul M.

    |

    Der Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht.

  • Veronika

    |

    Kleiner Hinweis an alle Lesenden:

    Mir hat da über das letzte Wochenende jemand einen Floh ins Ohr gesetzt, dass doch Priester deren Pfarreien treuhänderisch übertragen bekommen, also diese allein für die sog. „Pfarr- und Pfründestiftung“ Verantwortung tragen. Hat hier noch niemand versucht, bei einem pädofilen Priester – auch wenn dieser möglichst schnell (vielleicht auch des Geldes wegen) suspendiert wird, auf dessen zum Zeitpunkt des Missbrauchsvorfalls vorhandenes „Pfarr- und Pründevermögen“ Rückgriff zu nehmen?
    Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass so etwas mit dem Papstbesuch und einer Änderung des Konkordatsrechts nicht mehr möglich sein wird.

  • Veronika

    |

    Ich habe hier gleich noch was gefunden:

    „Im Bistum Mainz sei eine zentrale Pfründeverwaltung nicht eingeführt worden, wohl aber eine sog. Gehaltsbevorschussung. Durch diese Form der Gehaltszahlung habe sich am Rechtsinstitut des Benefiziums nichts geändert.“ (BFH-Urteil – http://www.bfh.simons-moll.de/bfh_1987/XX870722B.HTM). Vielleicht müsste jemand nur mal sehen, ob das hier in weiteren Diözesen in Deutschland auch nur eine „Gehaltsbevorschussung“ ist. Dann stünde allen missbrauchten Personen der direkte Weg frei, und diese müssten sich nicht mit Almosen (< 5.000.– Euro) abspeisen lassen.

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