Archiv für 18. Juni 2018

Die Regensburger Staatsanwaltschaft will sich zu den Ermittlungen gegen den CSU-Abgeordneten Franz Rieger nicht äußern. Und auch der Betroffene selbst gibt sich zwei Tage nach Bekanntwerden der Vorwürfe recht schmallippig. Das alles sei „ein alter Hut“.

Franz W., langjähriger Vertrauter des Baulöwen Volker Tretzel, sorgte per Mail an Tretzel-Führungskräfte für sorgfältig gestückelte Strohmann-Spenden an Franz Rieger. Foto: Archiv/ Staudinger

Sie ist äußerst knapp – die Erklärung, die der Regensburger CSU-Chef Dr. Franz Rieger am heutigen Montag zu den am Wochenende bekannt gewordenen Ermittlungen gegen ihn (unser Bericht vom Samstag) verschickt:

„Von angeblichen Ermittlungen gegen mich weiß ich bisher lediglich aus der Presse. Weder kenne ich ein Aktenzeichen, noch kenne ich wenigstens in groben Zügen die gegen mich angeblich erhobenen Vorwürfe. Vermutlich geht es wieder um den alten Hut von 2013, zu dem ich mich schon vor langer Zeit detailliert und umfassend öffentlich geäußert habe. Ich habe volles Vertrauen in die zuständigen Behörden und werde daher das Resultat der Untersuchungen gelassen abwarten.“