SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 29. Juni 2018

"Alle Mitarbeiter unter Generalverdacht"

Krematorium: Die Stadtspitze ist auf Whistleblower-Jagd

Ein Antrag, das Regensburger Krematorium stillzulegen, wurde am Donnerstag im Verwaltungsausschuss abgelehnt. Dennoch gab es interessante neue Fakten – geliefert von einem Insider. Und den wollen die Spitzen der Stadtverwaltung nun unbedingt finden. 

Auf der Suche nach dem Leck im Krematorium: Personalreferent Karl Eckert und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Fotos: Archiv

„Wir werden alles tun, um aufzuklären, wer so vorgeht“, sagt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Später bekräftigt auch Personalreferent Karl Eckert diesen Aufklärungswillen. „Sonst stehen alle Mitarbeiter unter Generalverdacht.“ Wir befinden uns in der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses im Regensburger Stadtrat und es geht – wieder einmal – um das städtische Krematorium.

„Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“

Nach Durchsuchungen: Ein nervöser CSU-Chef und sein „bestens gelaunter“ Wahlkampfmanager

Die Ermittlungen gegen den Regensburger CSU-Chef Franz Rieger und dessen Wahlkampfmanager Peter Kittel sorgen im Vorfeld der heutigen Vorstandssitzung zwar für etwas Nervosität, aber Kittel hat kürzlich in der ihm freundschaftlich verbundenen Mittelbayerischen Zeitung eine erstaunliche Durchhalteparole ausgegeben: „Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“ Kein Wunder, wenn man mit der MZ ein eigenes Süppchen kocht.

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01
drin