Ermittlungsgruppe fahndet nach zwei Unbekannten

Verletzte nach Auflösung von Corona-„Spaziergang“

Mehrere verletzte Personen, eine davon schwer, Platzverweise, Rangeleien und Ermittlungsverfahren – das ist die Bilanz des Demonstrationsgeschehens vom Montag. Die Polizei fahndet nun nach zwei Unbekannten, die einen Maßnahmenkritiker niedergeschlagen und schwer verletzt haben sollen.

Nach der Auflösung der Versammlung am Domplatz kam es zunächst zu Rangeleien. Später gerieten mehrere Personen aneinander – es gab Verletzte. Foto: privat

Am Tag nach den Eskalationen während und im Umfeld des Corona-„Spaziergangs“ vom Montag wird viel spekuliert. In den einschlägigen Telegram-Gruppen der Maßnahmen-Gegner und in der linken Szene in Regensburg. Doch auch die Formulierungen der Polizei sind mit Bedacht gewählt und mit viel Unsicherheit behaftet.

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Nach Auflösung: Rangeleien, Sprechchöre, Platzverweise

Kurz zusammengefasst wurde zunächst der gestrige Versuch, vom Domplatz aus einen neuerlichen Spaziergang durch die Regensburger Altstadt zu unternehmen, von der Polizei gestoppt. Wie üblich verabredete man sich in den entsprechenden Gruppen zu der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen – ohne vorherige Anmeldung. Bislang ließ man die „Spaziergänger“ gewähren. Doch dieses Mal verlief die Aktion nicht so reibungslos wie in der Vergangenheit. Versuch einer Rekonstruktion der Ereignisse.

In einer ersten Pressemitteilung des Polizeipräsidiums ist davon die Rede, dass sich gegen 18 Uhr etwa 530 Personen zu der nicht angemeldeten Versammlung getroffen hätten. Auf Videos, die in verschiedenen Gruppen kursieren, hört man mehrfache Lautsprecherdurchsagen, in denen zunächst dazu aufgefordert wird, sich an die nunmehr geltende Maskenpflicht zu halten. Nur eine Minderheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgt augenscheinlich der Aufforderung. „Aus Sicherheitsgründen ist die Versammlung nun aufgelöst“, heißt es nun aus den Lautsprechern. „Diese Veranstaltung genießt nicht mehr den Schutz des Grundrechts der Versammlungsfreiheit.“

Als verschiedene Gruppen dennoch versuchen, loszumarschieren, riegelt die Polizei den Domplatz ab. Videos zeigen Rangeleien, Geschrei und Geschubse entlang der Polizeikette. Es gibt Sprechchöre. „Lasst uns vorbei.“ „Schämt euch.“ „Schleicht euch.“ „Schande.“ Immer wieder schlüpfen vereinzelt Personen durch, andere werden festgehalten oder zurückgestoßen. Es habe „vielfach unmittelbarer Zwang“ angewendet werden müssen, um das Versammlungsverbot durchzusetzen, sagt Polizeisprecher Florian Beck. Fast 60 Platzverweise seien ausgesprochen und zahlreiche Personalien festgestellt worden.

Körperliche Auseinandersetzung bei Polizeikontrolle

Mehrere kleinere Gruppen ziehen anschließend durch die Altstadt. Die Situation scheint unübersichtlich. Teilweise werden diese Gruppen von der Polizei kontrolliert und aufgelöst. In der Glockengasse kommt es dann gegen 19.15 Uhr zu neuerlichen Rangeleien zwischen Maßnahmengegnern und Polizeibeamten. Laut polizeilicher Pressemitteilung sei eine 23-jährige Frau „wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen(…) einer Kontrolle unterzogen“ worden.

Dabei habe sie einen Polizeibeamten mit Tritten und Schlägen leicht verletzt. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. In Telegram-Gruppen ist hingegen stellenweise von „unverhältnismäßiger Gewalt“ die Rede, mit der die junge Frau „zu Boden befördert und weggezerrt“ worden sei.

Gruppen geraten aneinander: Ein Mann wird schwer verletzt

Weitgehend unklar ist noch, was genau wenig später in der Badstraße auf Höhe des Eisernen Stegs passiert ist. Die Polizei spricht von einer „tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen“. „Zumindest ein Teil” von ihnen habe vorher an Versammlungen in der Innenstadt teilgenommen. Mehrere von Menschen werden dabei verletzt. Zunächst sprühte laut den aktuellen Erkenntnissen der Polizei eine Frau Reizgas – drei Personen mussten wegen Atembeschwerden ambulant im Krankenhaus behandelt werden. „Der Grund für das Handeln der Frau und die genaueren Umstände sind Gegenstand laufender Ermittlungen“, heißt es dazu.

Ein 26-jähriger Mann wurde schwer verletzt – mutmaßlich durch einen Schlag mit einem Gegenstand. Er musste mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Unbestätigten Meldungen zufolge soll es sich dabei um einen Aktivisten handeln, der seit fast zwei Jahren bei den Corona-Protesten aktiv und auch in die Orga-Strukturen eingebunden ist. Mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr.

Wegen der Pfefferspray-Attacke wird in Telegram-Gruppen auch Kritik an der „Spaziergängerin“ laut. Der Angriff auf „die Antifa“ sei „grundlos“ passiert, heißt es in einem Chat. Die Frau habe dem Anliegen der Demonstranten „einen Bärendienst“ erwiesen. „kacke sowas“, schreibt ein Chat-Teilnehmer.

Keinerlei Schilderungen findet man in den Gruppen dazu, wie es zu der schweren Verletzung des 26-Jährigen gekommen ist. Zeugen werden aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden oder Videos von dem Vorfall zu schicken. Ansonsten solle nicht spekuliert werden. Viele Beiträge werden von den Admins der betreffenden Gruppen rasch gelöscht. Vorschnelle Schuldzuweisungen oder Schlüsse finden sich – zumindest in den regional relevanten Gruppen – nicht.

Nach Schlag gegen den Kopf: Polizei sucht zwei Unbekannte

Laut aktuellen Erkenntnissen der „Ermittlungsgruppe Bad“, die am späten Dienstagnachmittag veröffentlicht werden, wurde der Mann bei einer Auseinandersetzung von zwei Unbekannten verletzt – im zeitlichen Zusammenhang mit der Reizgas-Aktion. „Nach einem kurzen Wortwechsel soll der 26-Jährige unvermittelt angegriffen worden sein“, schreiben die Ermittler. Der Mann wurde mittlerweile dazu befragt. „Nach derzeitiger Sachlage soll es sich bei den potentiellen Angreifern um zwei schwarz gekleidete und vermummte Personen gehandelt haben, eine von ihnen war ca. 170 cm groß, die nach dem Angriff über die Badstraße in Richtung Schopperplatz flüchteten.“ Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Der Verlauf und die teilweisen Eskalationen am Montag sorgen derweil für einige Debatten bei den Maßnahmenkritikern. Zwar hagelt es in den Telegram-Gruppen Kritik an der Stadt Regensburg und OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer, weil diese aufgrund der gestiegenen Inzidenz eine Maskenpflicht angeordnet hatte. Die Stadt habe damit „einen Volltreffer gelandet“, heißt es beispielsweise. „Jetzt können’s schön schreiben, wie radikalisiert wir Spaziergänger sind (…).“ Ebenso gibt es einige kritische Stimmen mit Blick auf die Polizei.

Maßnahmengegner streiten über Maskenpflicht

Doch neben einem harten Kern, der Masken und andere Maßnahmen generell ablehnt und auch verschwörungsideologische Inhalte postet, gibt es immer mal moderatere Stimmen, die dazu aufrufen, die Maske zumindest aus strategischen Gründen zu tragen, um ohne die Gefahr polizeilicher Maßnahmen für das dringlichere Anliegen demonstrieren zu können – die Ablehnung einer Impfpflicht. Vor diesem Hintergrund sei der Verlauf des gestoppten „Spaziergangs“ eine „herbe Niederlage für unsere Sache“.

Und so heißt es einerseits:

„Also, ich demonstriere lieber mit Maske, als ohne nicht demonstrieren zu können. Bin von der Impfpflicht betroffen und muss bald meine Praxis schließen… Ich geh auf die Straße und wenn es nur geht, wenn ich das verdammte Ding tragen muss!“

„Eins nach dem Anderen! Die Impfpflicht zu kippen, ist erstmal wichtiger als die Masken. Das kommt dann von allein.“

Andererseits:

„Ich habe volles Verständnis für die Leute die keine Maske aufsetzten wollen, vor allem für die Veranstalter und deren Folgen die daraus resultieren können. Aber wenn jeden Samstag die Leute sich zu einem friedlichen Protest ohne Maske zusammen finden, kann die Polizei gerne 3000 Ordnungswiedrigkeiten schreiben. Wenn ihnen am darauffolgenden Samstag die Finger nicht weh tun, wird das Spiel halt wiederholt“

„Aber das ist doch genau das was diese Bestien befehlen und wir folgen schön artig??? Was sollten sie denn tun wenn alle diese Sch… Maske weg lassen würden? Nichts“

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Kommentare (87)

  • Franz Josef Avestruz

    |

    Schlimm. Hat man aber kommen sehn bei der Dynamik und d passiven Verhalten der OB. Ich wuensche allen Verletzten schnelle und gute Besserung. Egal aus welchem Lager.

    “Spazierengehn” sollte man sich derzeit gut ueberlegen.
    Am besten sein lassen…meine Meinung.
    “Alles laufen lassen” scheint aber gleichzeitig wohl bundesweit die derzeitige Strategie zu sein.

    Ein Offenbarungseid der Politik.

  • Gscheiderl

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    Genau wie ich befürchtet habe: die laissez-faire Haltung der Stadt hat die Querschwurbler nicht “beschwichtigt”, sondern ihnen vermittelt dass sie sich im rechtsfreien Raum gefahrlos bewegen können! Ich habe als Altstadtbewohner in den letzten Wochen live mitverfolgen können, mit welcher Arroganz und zunehmender Aggressivität diese Leute hier aufgetreten sind – diese Eskalation kam mit Ansage…und die OB muss sich den Vorwurf gefallen lassen, hier durch Unterlassung Vorschub geleistet zu haben! Es ist nur noch erbärmlich, ich hoffe jetzt inständig auf eine allgemeine Impfpflicht um endlich Klarheit für alle zu schaffen.

  • Leser7

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    Erschreckend, wie das alles eskaliert. Aus einem politischen oder gesellschaftlichen Thema wird von rechten und linken Hetzern ein Kriegsschauplatz inszeniert. Ich trete unbedingt für die Meinungsfreiheit ein. Befürworter und Gegner der Maßnahmen dürfen auf die Straße gehen!

    Den meisten Gegnern der Corona-Maßnahmen und den meisten “Gegendemonstranten” geht es vermutlich um ihre eigene Überzeugung. Dennoch werden momentan Fronten zwischen Schlägern und Extremisten aufgebaut, die mich sehr an Gewalttaten bei den WAA-Demos, den Chaostagen oder diversen rechtsextremen Aufmärschen erinnern, oder auch an Auseinandersetzungen gewalttätiger “Fans” im Sport. Die friedlichen Demonstranten, die sich für ihre Meinung einsetzen, lassen sich zum Teil instrumentalisieren, tolerieren Gewalttäter und Extremisten (apolitische, linke und rechte). Das ist nicht gut.

    Man muss nicht immer den Dialog suchen. Manche Meinungen sind zumindest scheinbar fix und nicht mit anderen Ansichten vereinbar. Aber Gewalt und die Unterstützung von vermeintlich politisch motivierten Schlägern und Extremisten – egal ob diese sich als links oder rechts deklarieren – ist kein Weg. Ich kann nur an alle, die gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren, aber auch an die, die für diese Maßnahmen auf die Straße gehen, die Bitte aussprechen: bleibt friedlich. Respektiert die anderen Meinungen – oder auch nicht – aber bleibt friedlich. Und verbündet Euch nicht mit Extremisten, die eine Plattform für ihre Auseinandersetzung suchen und wohl auch gefunden haben.

  • Madame

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    Die glauben nicht,dass es den virus wirklich gibt. Wenn sie mal so krank werden, dann sollen die mal an das pflegepersonal denken. Sie schuften sich ab . Andere krnke bleiben auf der strecke

  • Dieter

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    Staat und Städte haben diese Querulanten-“Spaziergänge” lange genug untätig ignoriert, da war Eskalation vorprogrammiert.
    Jeder der in der Vergangenheit eine Demonstration angemeldet und mit den Behörden kooperiert hat und dafür gegängelt wurde, wird die Welt nicht mehr verstehen.

  • Franz Josef Avestruz

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    @Gscheiderl

    Danke! Und ich stimme Ihnen voll und ganz zu.

    Ich erinnere an das schon zynische anmutende Zitat von GMS zu den Spaziergaengen vorletztes Wochenende in der MZ
    “Die halten halt leider d Abstaende ein”…. ohne Worte.

  • Daniela

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    Allen Verletzten die besten Genesungswünsche!

    An die Veranstalter künftiger, hoffentlich angemeldeter und genehmigter Demos, bitte Regeln für die Demo klar benennen und darauf achten, dass diese Regeln auch eingehalten werden.

    Gewalt hat nichts mit die Meinung öffentlich vertreten zu tun. Gewalt darf keinen Raum und keinen Platz in unserer Gesellschaft haben, bei Gewalt gibt es keine richtige oder falsche Seite, Gewalt ist prinzipiell falsch.

  • Bleind

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    Spaziergänge kann man sehen wie man will,
    ich war schon an etlichen Montagsspaziergängen in Regensburg mit dabei. Diese sind stets friedlich abgelaufen, die einzigen Störenfriede waren die Antifas.
    „zwei schwarz gekleidete und vermummte Personen“ haben den Tatort fluchtartig verlassen. Kann man auch sehen wie man will.
    Maskenpflicht im „Freien“ ist und bleibt das Instrument der Gängelei. Auch der gestrige Spaziergang hätte ohne besondere Vorkommnisse von statten gehen können, wie alle anderen vorangegangen auch. Das Ergebnis dieser Gängelei.
    -Eine brutal zu Boden gebrachte Frau
    -Ein Schwerverletzter Spaziergänger
    -Leicht verletzte durch Rangeleien und Reizgas
    – Mistrauen gegenüber den Polizeikräften ( die waren bis dato immer positiv, Polizisten wurden von den Spaziergängen für ihren Einsatz immer freudig beklatscht)
    – Einkesselung und Rempeleien der Polizei von noch kleinen Gruppen mit 7-8 Spaziergängern, da war ich auch dabei.
    Völlig unverhältnismäßig, das hätte man sich nun wirklich sparen können.
    In ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus wird Demonstriert und Spazieren gegangen.
    Corona soll nicht geleugnet werden, was damit aber gemacht wird ist mehr als fraglich.

  • Instant Karma

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    Gute Besserung den verletzten Antifaschist*innen!

  • Sepp

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    Danke an die Polizei, nächstes mal dann auch gerne mit Knüppel gegen diese Verharmloser und Leugner die in der Regel nicht mal Regensburger sind. Habe gestern Abend zufällig ein paar dieser Subjekte in einer polizeilichen Maßnahmen gesehen, wirkten alle sehr geknickt und stumm, der Wind dreht sich und das ist gut so, denn die verscheucht man ohne großen Aufwand, hoffentlich hat das jetzt endlich auch die Stadtspitze und die Polizeiführung erkannt, weiter so.

  • alphaville69

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    Bemerkenswert. Kaum bläst der kleinste Gegenwind schon knallt es auf Seiten der Spaziergänger.

    Nachdem man über Wochen allen auf der Nase rumgetanz ist hat man wohl geglaubt man dürfe immer so weitermachen.

    Wenn es dann mal die erste Auflage gibt, hier Maske, dann fällt die Biedermannfassade der Spaziergänger sofort in sich zusammen und Teile derselben reagieren so, wie es die Spaziergänger sonst immer der Antifa andichten, nämlich mit Provokation und Gewalt .

    Es wird Zeit, dass die Spaziergänger endlich verstehen lernen, dass man sich an Regeln zu halten hat.

    Da ist Demonstration wie Autofahren. Jeder darf es, aber jeder muss sich an Regeln halten.

    Was für den Autofahrer als Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr der Führerschein ist, ist es für den Demonstranten die Anmeldung der Demo.

    Was für den Autofahrer das Beachten von Tempo 30, Tempo 50 und das Anhalten an der roten Ampel ist, das war für die Demonstranten gestern die Maskenpflicht.

    Wenn ich bei Rot über die Ampel fahre, da wird jeder sagen die Polizei stoppt mich zu recht, weil ich Menschen gefährde.

    Wer bei Inzidenzen jenseits der 1250 ohne Maske auf engstem Raum häufig ohne Abstand demonstriert gefährdet potenziell auch Menschen, weshalb sollte die Polizei das dann nicht unterbinden dürfen, zumal wenn die Veranstaltung nicht einmal die Grundvoraussetzung der Anmeldung vorab erfüllt hat?

    Besoners bedenklich wird´s für mich, wenn jemand der Polizisten angreift dann von einigen hier zum Opfer stilisiert wird, wenn diejenige dafür in Gewahrsam genommen wird. Körperverletzung und der Angriff auf Polizeibeamte ist nun mal eine Straftat. Das sollte man auch als 23-Jährige wissen.

    Meldet eure Demos an und haltet euch an Auflagen dann passt alles. Wenn euch Aufladen nicht passen, dann könnt ihr die Gerichte anrufen, bis zu Bundesverfassungsgericht wenn´s denn sein muss.
    Vielleicht merken manche Spaziergänger dann, dass sie immer noch in einem Rechtsstaat und nicht in euiner Diktatur leben.

    Aber dann müsste man offen als Veranstalter Flagge zeigen und könnte sich nicht mehr feige in der Masse verbergen. Man müsste vErantwortung übernehmen.

    Die Eier in der Hose dafür fehlen bei den Montags-Spaziergängern offenkundig. Anders als bei denen, die die Samstagsdemos veranstalten. Vor denen ziehe ich in so weit meinen Hut, denn die stehen zu ihrer Sache.

  • Franz Josef Avestruz

    |

    @Bleind

    Sie können bitte noch tausend mal “Montagsspaziergang” sagen, deswegen wird es nicht legitimer. Was hier gestern mit 530 Leuten ablief, ist definitiv KEIN Spaziergang (und war es auch vorher nicht!). Es ist mindestens eine unangemeldete Versammlung. Es ist auch kein “Volkswandertag” (die älteren unter uns erinnern sich..), aber dann fehlen da die Stationen wo man sich seinen “Wanderpass” abstempeln lässt. Beim Thema Pass und Stempeln kommen mir schon wieder Assoziationen…

    Es gibt für Ihre Vorhaben auch keine Bergwacht oder andere Rettungskräfte, die extra dafür vorgesehen wären. Gott sei Dank kommt überhaupt noch wer bei dem Notstand im Gesundheitswesen. Vielleicht hat das gestern den Verletzten unter Umständen das Leben gerettet.

    Sorry, habe hier null Verständnis, dass Sie das weiterhin bagatellisieren und sagen, machen halt andere auch, deswegen ich auch. In Regensburg hat man halt eine Regierungsspitze, die den Namen nicht verdient hat. Das war bislang das Glück.

    Machen Sie dann doch endlich einen Volkswandertag, das fände ich wenigstens noch charmant und vintage.

    https://www.dwds.de/wb/Volkswandertag

  • Sig

    |

    @Aigner
    Ich war nicht dort und kann nichts dazu sagen, wie ihr Artikel inhaltlich ist. Aber er erscheint mir gut recherchiert und er benutzt nicht die üblichen Narrativfloskeln und Schubladen. Das verdient Respekt, der hiermit ausgedrückt sei. Besonders erwähnenswert finde ich, dass sie darauf eingehen wie in den entsprechenden Gruppen diskutiert wird. Ich hoffe doch sehr, dass es einige zum Nachdenken bringt, die in allen Spaziergängern gerne eine rechte und tumbe Masse sehen.

  • Muschel

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    Die Spaziergänge und Demos die letzten Wochen waren friedlich und man war froh, dass die Polizei für Sicherheit gesorgt hat, wenn man die schreienden und Stinkefinger zeigenden “Gegendemonstranten” sah.
    Über die Tatsache, dass es jetzt Verletzte gab, sollten wir alle entsetzt sein und die OB sollte zu einem respektvollen Umgang mit allen Beteiligten kommen.
    Von Demonstrationen im Rahmen der Möglichkeiten darf man sich nicht abhalten lassen. Den verletzten Polizisten und Demonstranten wünsche ich schnelle und vollständige Genesung.

  • alphaville69

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    @ Muschel

    Sie haben aber schon mitbekommen, dass es eine Spaziergägnerin war, die in der Glockengasse auf einen Polizisten eingetreten hat und keiner von der Antifa?

    Fakt ist, dass gestern die Spaziergänger schmerzlich feststellen mussten, dass es auch in ihren Reihen nicht nur Biedermänner/frauen gibt, sondern dass sich auch Schläger*innen und Pfeffersprayerinnen darunter befinden.

    Die Masken bei den Spaziergängern sind gestern in mehrfacher Hinsicht gefallen und manche haben erstmals ihr wahres Gesicht gezeigt, bzw,. viele mussten in das wahre Gesicht ihrer Mitspaziergänger*innen schauen.

    Dass dies für die Zukunft, was u.a. die Einsatztaktik der Polizei betrifft, nicht folgenlos bleiben wird dürfe klar sein.

  • alphaville69

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    @ Muschel

    Noch eines: Respekt muss man sich auch verdienen, z.B. in dem man seine Demo ordnungsgemäß anmeldet.

    Wozu man sich auf einem ach so friedlichen Spaziergang mit Pfefferspray bewaffnen muss sollte mir auch mal bitte jemand erklären. Ich verstehe es nämlich bisher nicht.

  • Sigi

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    Nochmal: Wenn wir nicht konsequent an der WAA spazieren gegangen wären (mit allen Konsequenzen auch mit einer Schlägerpolizei), dann müssten sie sich heute auch noch mit einer WAA rumärgern. Geschichtsvergessenheit zahlt sich nicht aus

  • Regensburgerin

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    @Sigi
    Dein ständiges verdrehen von Tatsachen und nicht einsehen wollen dass gestern deine „Spaziergänger“ den Bogen dermaßen überspannt haben und dafür sogar noch gut weggekommen sind zeigt dein wahres Gesicht!
    Sogar in deinen Telegram Gruppen schreiben scheinbar Augenzeug*innen dass die Gewalt aus den eigenen Reihen ausgegangen ist. Da kannst du dich hier auf den Kopf stellen mit deinen windigen Vergleichen und Argumentationen.
    Ich hoffe die Polizei zieht jetzt endlich andere Seiten auf, jede Woche legt ihr zwei mal den Verkehr lahm, missachtet sämtliche Regeln und heult dann noch rum wenn sie das erste mal seit fast zwei Jahren durchgesetzt werden! Verschwindet aus unserer Stadt, es reicht!

  • Erzieher

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    Wie fühlt sich der 26-jährige jetzt eigentlich nachdem ihn höchstwahrscheinlich 3-fach Geimpfte die sich seit 2 Jahren die Hände blutig arbeiten den Arsch gerettet haben. Wenn’s nach ihm gegangen wäre, sind ja wahrscheinlich alle Maßnahmen zum Infektionsschutz überflüssig. Dann hätte es aber leider auch sein können dass da erstmal kein Krankenwagen gekommen wäre weil das Gesundheitssystem schon lange kollabiert wäre. Aber sobald man dann doch mal medizinische Hilfe benötigt hält man auch als Querdenker natürlich gerne die Hand auf.
    Dasselbe mit dem Umgang mit der Polizei, wenn ihnen die Straße von Gegendemonstranten frei geräumt wird applaudiert man. Wenn die Polizei dann aber Gesetze durchsetzt und Maßnahmen gegen sie ergreift ist plötzlich die Rede von völlig unverhältnismäßigem Vorgehen und Polizeigewalt.
    Alles in allem solange der Querdenker in seiner Parallelwelt nicht gestört wird fühlt er sich stark, wenn aber die Realität auch mal Grenzen setzt reagiert man wie ein bockiges Kind.
    Peinlich.

  • Leser7

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    Es sind Menschen verletzt worden, und zumindest einer wohl schwer. Egal welche politische Gesinnung oder welchen Charakter die beteiligten Leute haben: es darf nicht passieren!

    Das hat nichts mit Polizei, Corona oder unterschiedlichen Auffassungen zu tun. Gewalt darf niemals als Mittel einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung eingesetzt werden. Wer gewalttätig wird, schadet sich selbst. Und sei es nur, weil er sich zum Arschloch degradiert und in 10 Jahren nicht mehr in den Spiegel schauen kann, ohne sich zu schämen.

  • Wolfgang S.

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    Ich habe die Regensburger Szene seit ihren “Montagsmaler” Aktionen beobachtet. Ich wurde als Faschist beschimpft als ich deren Parolen weggewischt habe. Freunde wurden von einem mittlerweile verstorbenen Guru der Szene geschubst. Irgendwann haben sie aufgegeben ihren Müll auf die Straße zu schmieren und fingen an zu spazieren. Mit 20 Leuten, ich dachte mir sollen sie machen. Ein paar Wochen später liefen 200 Leute durch die Spiegelgasse und brüllten feige aus ihrer Gruppe Passanten mit “Maske ab” an. Das sind keine Maßnahmenkritiker, sondern narzisstische, arrogante A*löcher welche zum ersten mal in ihrem erbärmlichen Leben Rücksicht auf andere nehmen MÜSSEN.

  • Hans

    |

    Was sind denn hier alles für Spinner unterwegs? Bisher gab es keine Gewalt von den Demonstranten. Wenn es Gewalt gab (Schneebälle, Tomaten und Eier), dann immer nur von der Antifa. Die liebe Frau Schwartzfischer hat da einen großen Anteil an der Eskalation, da sie (nach wie vor ohne gültige Verordnung und damit ungültig) eine Maskenpflicht eingeführt hat.

  • Daniela

    |

    @Sigi
    1. Februar 2022 um 20:56 | #

    mal abstrahiert….

    Unsinniger Vergleich. Begründung: WAA – Demos/ Spaziergänge, WAA- Gegner vs. Staatsmacht

    hier berichtete/r Demo/ Spaziergang:
    Corona – Maßnahmen und Impfpflichtgegner, nicht angemeldete Demo, teils Nichteinhaltung der Maskenpflicht und Abstandsregeln …. Polizei fordert mehrfach deutlich vernehmbar auf, die Demo/ Spaziergang auf zu lösen, Corona – Maßnahmen und Impfpflichtgegner folgen dieser Aufforderung nicht, Polizei (Ordnungshüter) greifen ein. werden dabei u. A. mit Pfefferspray attackiert, es eskaliert, Festnahmen, Personenstandsfeststellungen, auch Verletzte

    2 schwarzvermummte Personen schlagen nach Streit einen Mann nieder, der mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus muss. Polizei ermittelt, sucht Zeugen

    2 schwarzvermummte Personen = Antifa, vorerst unzulässige Annahme, da nicht polizeilich festgestellt, Mutmaßung

    Schuldzuweisungen gegen Polizei… Warum? Deren Aufforderung wurde teils nicht nachgekommen.

    Fazit: Demo anmelden…., Regeln einhalten, friedlich und gewaltlos seine Meinung äußern!

  • Alex

    |

    Seit einigen Wochen bin ich regelmäßig bei einigen dieser Versammlungen und Spaziergänge dabei, angemeldet und nicht angemeldet. Ich habe viele richtig tolle Menschen kennengelernt, niemand von denen könnte guten Gewissens in irgendeine radikale Ecke geschoben werde. Viele waren früher eher linksextrem und jetzt noch immer sehr links und verstehe nicht, was die “Anti”fa da eigentlich macht.
    Die Eskalation und Spannung begann erst mit dem massiven Polizeiaufgebot und es war jedes Mal recht durchsichtig, dass jedes Mal die Schraube noch ein Stück weiter zugedreht wird, bis man endlich gewalttätige Ausschreitungen hat, weil jemand ausgerastet ist um dann die Proteste aus dem Stadtbild zu tilgen.
    Die ” Spaziergänge” entstanden genau aus dem Wissen heraus, dass angemeldete Veranstaltungen, sofern sie nicht für Maßnahmen oder von Verantwortlichen als genehm gesetzte Themen Flagge zeigen sollten, solange mit Auflagen und Verboten belegt wurden, bis diese nicht mehr durchführbat waren. Es wurden dann regelmäßig Komplettverbote der Veranstaltungen im Vorfeld erlassen weil es ja sein könnte, dass sich nicht an die Auflagen gehalten würde. In einem Rechtsstaat, der noch was auf Versammlungsfreiheit hält, absolut undenkbar aber doch zigfach demonstriert. Was blieb dann anderes übrig als das im Grundgesetz verbriefte Recht der Versammlungsfreiheit anders wahrzunehmen? Übrigens sollten sich einige, die hier nach Verboten und Auflagen und “Vertreiben” schreien den betreffenden Paragraphen mal genau durchlesen, von Anmeldung steht da nichts.

    Und davon mal abgesehen ging die Eskalation in den letzten Wochen immer von der Gegenseite, der “Anti”fa aus, welche, sich im moralischen Recht sehend, emotional überladen verbal und, hätte es die Polizei nicht gegeben auch körperlich, gegen die Demonstranten vorgegangen ist.

    Die neuerliche Maskenpflicht ist nur eine weitere Stufe der Eskalation von Seiten der Bürgermeisterin, denn wie sie selbst sagte: blöderweise werden die Abstände eingehalten, die Polizei hat dies ja mit Überwachungsdrohnen im Blick.

  • auch_ein_regensburger

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    Sigi und seine Quer-„Denker“ haben also die WAA verhindert. Was man hier so alles lernt …

    Ansonsten beste Genesungswünsche an alle Verletzten. Gewalt geht gar nicht, egal auf welcher Seite!

  • Westendler

    |

    Leider muss man sagen, dass die Verschärfung mit der Maskenpflicht ein absoluter Schildbürgerstreich war und ist. So selbstkritisch sollte man schon sein.

    Seit Monaten spazieren jetzt die Menschen friedlich durch Regensburg, obwohl fleißig diffamiert und provoziert wird. Durch das Spazieren (das werden Psychologen bestätigen) wird negative Energie abgebaut und gut deeskaliert. Das durch eine Einkesselung bzw. durch abriegeln, negative Energie und Stress entsteht, sollte jeder als logisch/ konsequent ansehen. Beispiele aus Fußballstadien oder größeren Menschenansammlungen gibt es ja genug.

    Weiter hat die Auflösung der Versammlung natürlich den Effekt, dass es sich aufsplittert (die Menschen sind ja dann nicht einfach weg) und somit auch schwerer zu kontrollieren.
    Man sollte schon mal als kritischer Mensch oder auch Journalist der Polizei die Fragen stelle, was denn die Idee dahinter war? Man kann nur froh sein, das am Montag schlechtes Wetter war, sonst wären es mehr Menschen gewesen.

    Sollte es das Ziel gewesen sein die Maskenpflicht durchzusetzen? Dann stellt sich schon ernsthaft die Frage der Verhältnismäßigkeit. Neben Österreich sind wir die einzigen weltweit die Glauben das es hilft gegen Ansteckungen. Viele Ländern lockern oder beenden die Maßnahmen bei deutlich höheren Infektionszahlen und wir eskalieren weiter.

  • Wikl

    |

    Wenn ich 80% der Kommentare lese, wird mir Angst was aus diesem Land geworden ist. Die Politik hat es endlich geschafft die Gesellschaft zu spalten. Aus manchen Sätzen kann man die Vergangenheit rauslesen.

  • Wikl

    |

    @Alex

    Genau so sehe ich das auch, ich bin normalerweise auch immer Montags spazieren nur letzten leider nicht. Ich kann nur Zustimmen

  • tom

    |

    Es ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Heute beklagt die Oberbürgermeisterin in der MZ die Gewalteskalation bei der letzten Montagdemo. Dabei war sie es, die den Weg zur Eskalation vorbereitet hat. Die Anordnung einer Maskenpflicht Im Freien bei Versammlungen von über zehn Personen hatte nur einen einzigen Grund, nämlich die Demonstranten zu schikanieren und der Polizei einen fadenscheinigen Grund zu geben Die Demonstrationen aufzulösen. Es gibt keinen Zweifel mehr, dass eine Maskenpflicht im Freien zur Viruseindämmung eine völlig sinnlose Maßnahme ist.

    Frau Oberbürgermeisterin,

    Ihre erbärmliche Aussage, dass man gegen die (friedlichen) Demonstranten nichts machen kann, weil sie ja die Abstände einhalten zeigt Ihr wahres Demokratieverständnis. Wenigstens haben Sie es mit dieser Aussage in die überregionalen Medien gebracht.

    Aber dann ist Ihnen doch noch eingefallen, wie man “etwas” gegen diese unleidlichen Demonstranten machen könnte. Man könnte sie mit einer völlig sinnlosen Maskenverordnung piesacken, und hoffen dass sie den absurden Schwachsinn nicht mitmachen. Und schon hatte sie Ihren Vorwand, dass Ihre Schergen gegen die Ihnen missliebige Demo vorgehen konnten. Sie haben damit billigenden in Kauf genommen, dass Menschen indirekt durch ihre Anordnung schweren körperlichen Schaden genommen haben. Das ist einen Schande für eine Oberbürgermeisterin deiner deutschen Großstadt. Sie sollten sich schämen!!!

  • Leser7

    |

    @wikl:
    Ich sehe noch keine Spaltung der Gesellschaft. Politischer und gesellschaftlicher Diskurs können zu Reibereien, Streit und auch Zerwürfnissen führen. Das liegt in der Natur der Sache, und unsere Gesellschaft wird das überstehen. Lediglich Gewalt ist niemals eine Option.

    Es ist nicht “die Politik”, die unsere Gesellschaft spaltet. Gerade auf kommunaler Ebene ist “die Politik” ein Abbild der Bevölkerung. Es gibt nur wenige Staaten, in denen auf örtlicher Ebene politisches Engagement jedes Einzelnen so einfach möglich ist und die Zusammensetzung der Räte ein so deutliches Bild von der Meinung des Volkes widerspiegelt.

    Eine echte Spaltung kann entstehen, wenn die streitenden Parteien extreme, undemokratische Gruppierungen tolerieren und deren Handeln decken. Dabei ist es egal, ob das Neonazis wie der III. Weg oder die Antifa sind. Sobald Haß gezielt geschürt wird, können Schäden im Zusammenleben entstehen.

  • IwERDnIMMA

    |

    Kommentar gelöscht. Solche Vergleiche werden hier nicht veröffentlicht.

  • auch_ein_regensburger

    |

    Schon reichlich bizarr, wenn ausgerechnet die Propagandisten der Quer-„Denker“ alle anderen zu Selbstkritik aufrufen, gleichzeitig aber mit jedem Satz deutlich machen, dass sie selber mit so gigantischen Scheuklappen durch die Gegend laufen, dass die Realität in ihrem Kosmos überhaupt nicht mehr vorkommt.

  • Auch a Regensburger

    |

    Weil eine OB eine Maskenpflicht anordnet sind Eskalationen/Gewalt erlaubt. Wahnsinns Argumentation.
    Wegen Maske tragen!!!! Also halte ich fest. Die Anordnung Maske zu tragen legitimiert Ausschreitungen!

    Auch strategisch sowas von saublöd. Ihr habts doch in Regi soviel maschieren dürfen wir Ihr gewollt habt. Nur Maske auf und Ihr könnt Euch weiter treffen und Eure Meinung kundtun. Aber anscheinend gibt es genügend unter Euch denen eine Eskaltion wichtiger ist, als die Stimme für Ihre Sache zu erheben.

  • Mathilde Vietze

    |

    Gewalt – egal ob sie von rechts oder links kommt, hat immer schon ins Chaos
    geführt. Unter vernünftigen Menschen muß es doch möglich sein, unterschied-
    liche Meinungen friedlich auszutauschen und im Andersdenkenden nicht gleich
    den Feind zu sehen, den man körperlich angreifen muß. Und was am schlimmsten
    ist, diese Typen provozieren mit ihrem Verhalten herauf, daß das Demonstrations-
    recht verschärft wird. Und das wäre ein Eingriff in die persönliche Freiheit.

  • Hindemit

    |

    Die Gesellschaft ist nicht gespalten. Wenn selbsternannte Querdenker und Co. auf den Veranstaltungen und vor allem in den Netzwerken, in denen dazu mit allen demokratiefeindlichen Strömungen gemeinsam mobilisiert wird, dies nicht sehen wollen liegt es wohl daran, daß sie ignorant sind und/oder zu faul sich zu informieren. Schröder, einer der bekanntesten Neo-Nazis in der Oberpfalz, III. Weg schon mal gehört?, Identitäre Bewegung? NPD darf -nachdem sie enttarnt ist – sich weiter hinten einreihen und fröhlich mitmarschieren? Geht´s eigentlich noch?

  • Leser7

    |

    @Frau Vietze:
    Ihre politische Meinung teile ich sehr selten, aber Ihre Haltung gefällt mir. Wir müssen unbequem sein, um unsere Anliegen durchzusetzen. Dennoch muss sich alles im demokratischen Rahmen abspielen.

  • Hindemit

    |

    @Alex
    Warum verbreiten Sie dieses Märchen, Versammlungen seien nicht anzumelden? Kann man leicht falsifizieren. Es gibt sogar eine Frist dafür, mindestens 48h vor der Bekanntgabe.
    http://www.gesetze-im-internet.de/versammlg/__14.html

  • Johannes

    |

    @wickl

    Wikl
    „2. Februar 2022 um 09:14 | #
    Wenn ich 80% der Kommentare lese, wird mir Angst was aus diesem Land geworden ist. Die Politik hat es endlich geschafft die Gesellschaft zu spalten. „

    Lächerlich dass ihr ständig von einer angeblichen Spaltung redet 80% sind Geimpft für 4 Millionen Kinder gibt es noch keinen zugelassene Impfstoff.
    Wenn man großzügig ist, seid ihr 15% wo darin jetzt genau eine Spaltung liegen soll ist mir absolut schleierhaft, aber träumt weiter, die Realität holt euch langsam aber sicher ein.

  • USK nach Regensburg

    |

    Dass die Heulsusen ja jetzt auch außerhalb ihrer Telegram Bubble propagieren dass die Einführung einer Maskenpflicht scheinbar Gewalt legitimiert zeigt dass einige von ihnen inzwischen gefährlich pathologische Verhaltenszüge aufweisen. Ich hoffe der Verfassungsschutz schaut sich die betreffenden Telegram Profile und Video Aufnahmen der Märsche genau an und leitet entsprechende Maßnahmen ein, denn ich befürchte einige von denen werden, dadurch dass die Gesellschaft langsam nicht mehr bereit ist tatenlos zuzusehen wie eine kleine Minderheit allen auf der Nase herumtanzt, den Weg des Terrorismus wählen.
    Das was da am Montag passiert ist war nämlich noch gar nichts, die bayerische Polizei kann auch ganz andere Seiten aufziehen und dann wird einigen von denen die Kinnlade so tief runter hängen dass keine Maske der Welt das noch abdecken kann.

  • Muschel

    |

    @Erzieher
    Ihr Kommentar zeugt von einem eklatanten Mangel an Empathie. Wie kann man angesichts eines solchen Vorfalls den Geschädigten beschuldigen?

  • Muschel

    |

    @alphaville69
    Gewalt lehne ich grundsätzlich ab, der Protest erfolgte bisher im Rahmen der Gesetze.
    Warum das Pfefferspray zum Einsatz kam, wissen wir nicht, vlt fühlte sich da jemand bedroht. Und bei der beschriebenen Vorgehensweise der Polizei hat wohl jemand die Nerven verloren. Wie weit sich voll ausgerüstete und ausgebildete Polizisten bei der unkoordinierten Attacke einer 23jährigen verletzen können, ist auch unklar.
    Dass jedoch die Verschärfung der Regeln den Druck auf die Demonstranten erhöht und Aktionen provoziert, war durchaus beabsichtigt. Hier über Ursache und Wirkung zu diskutieren erübrigt sich.
    Wenn es so wenige sind, die gegen die Maßnahmen sind, dann verstehe ich nicht, warum so massiv dagegen vorgegangen werden muss.

  • Sigi

    |

    Lauterbach: “Wir führen die Impfpflicht ein, damit sich FREIWILLIG alle impfen lassen.
    Sinngemäss: Wir führen die Maskenpflicht im Freien ein, damit es endlich kracht.
    Andere Städte mögen verschärfen, aber andere Nachbarländer heben alles auf.

    Ein unsinniger Vergleich ist das mit der WAA nicht. Es beschreibt wie geschichtsvergessen die Menschen sind. Wer sich einbildet Einzelne hätten die WAA verhindert ist schlicht ein Depp. Damals wurde vom exakt gleichen Typus Mensch schon gegen Demonstranten gehetzt. Zum Glück erfolglos. Man fragt sich aber schon langsam, womit man das alles vergleichen darf. Vergleicht man es mit einer Ermächtigung kommt berechtigterweise der erhobene Zeigefinger raus. Bei NS Problemen sind wir ja noch nicht. Vergleicht man es mit den WAA Demos wäre es unsinnig. Nein, das ist es überhaupt nicht. Die einen hatten Angst vor den Emissionen und die Gefahr vor der Haustüre, die anderen hatten Angst, dass damit die A-Bombe gebaut werden kann. Die Befürworter hatten Angst, dass in der Provinz dann noch weniger Arbeitsplätze sind. Die Motive waren unterschiedlich, aber mit den heutigen Protesten gemein ist die Angst.
    Sowohl die Befürwortung der Massnahmen ist von Angst um die Gesundheit getrieben, als auch die Gegnerschaft, die zu einem grossen Teil von Existenzängsten und Zukunftsängsten in Unfreiheit getrieben ist. ANGST!
    Die muss man jedem zugestehen, aber man wird sie nicht los, wenn man den Gegenüber einfach nur verächtlich macht wie so mancher REGENSBURGER.

  • Mr. T.

    |

    Die Querdeppen legen schon eine verblüffend selbstherrliche Arroganz an den Tag mit ihrer Vorstellung vom Ausgang der Gewalt. Sie machen einfach was sie wollen und verweisen darauf, dass es ja keine Gewalt geben würde, wenn man sie einfach machen liesse, was sie wollen. So könnte man natürlich gewaltfrei gegen Auflagen zum Gesundheitsschutz verstoßen, wildern oder auch in ein Land einmarschieren. Wer sich dem entgegenstellt ist selber schuld für die dadurch entstehende Gewalt.

    Auch schon die Begründung der Auflehnung aus Existenz- oder Zukunftsangst. Würden die Erleuchteten Vorkehrungen zum Schutz ihrer Gesundheit treffen, wäre sowohl ihre Existenz als auch ihre Zukunft deutlich sicherer. Stattdessen machen sie das Gegenteil und gefährden sie auch noch. Das ist wie den Fuß amputieren lassen, aus Angst man könnte sich die Zehen anstoßen.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Sigi

    Wenn Sie nicht selber merken, wie lächerlich es ist, wenn Sie sich und Ihren Mitstreitern den Widerstand gegen die WAA ans Rever heften wollen, kann ich Ihnen auch nicht helfen.

    Und woher kommt eigentlich ganz generell diese Sucht der Quer-„Denker“, sich permanent selber zu erhöhen, indem man sich in irgendwelche Widerstands-Traditionen einreiht, die mit dem eigenen Handeln überhaupt nichts zu tun haben?

  • Auch a Regensburger

    |

    Sigi: Ich und wohl die meisten Anderen sind primär von der Vernunft getrieben. Angst macht mir hauptsächlich, dass doch einen signifikanten Anteil an Mitbürgern gibt die von der Angst getrieben sind und dabei anscheinend sämtliche Vernunft verlieren.

    Wie schon Vorredner (Schreiber) träfllich fesgetsellt haben. Es gibt bei weitem keine Spaltung. Die Mehrheit ist sich im Grundlegendem einig. Doch leider wird eine differenzierte Diskussion torpediert indem die Diskussion maximal in eine Richtung gezogen wird, das jenseits der Mitte garnicht zur Diskussion gestellt wird.

    Für Ihr Engagement gegen eine WAA möchte ich Ihnen Danken. Aber das hat mit dem Corona Widerstand soviel gemein wie wohl fast jede andere Demonstration auch. Oder gar sind Sie auch bei FFF dabei.

  • Sigi

    |

    @regensburger
    “Und woher kommt eigentlich ganz generell diese Sucht …. sich permanent selber zu erhöhen”
    Genau das sollten sie sich fragen und vieles dazu

    T-Deppen soll es auch geben. Gegen so manchen, der pauschal angesprochen wird beleidigt es sich leicht, was? Berufen sich nicht viele darauf, dass man bei uns doch eigentlich machen kann, was man will? So ganz freiheitlich im Rahmem von VERNÜNTIGEN Regeln? Was soll man denn machen, wenn VERNÜNFTIG ausfällt? Alles trotzdem schlucken?

    Jetzt werden den Leuten sogar schon völlig ignorant Ängste abgesprochen, damit man sie pauschal verurteilen kann.

    Ist nicht auch allgemeines und pauschalisierendes Beleidigen Gewalt? Dann gibts hier ganz schön viele Gewaltttäter und die gab es schon, bevor die Spaziergänge gewalttätig wurden. Diese Leute sollte man genauso ächten.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Sigi
    Mit Ihrem beleidigten „Selber blöd“-Getue sind Sie endgültig auf Kindergarten-Niveau angekommen. Tut mir leid, aber Sie sind kein Gesprächspartner mehr für mich.

  • Erwin

    |

    Ich bin entsetzt mit welche Diffamierung hier auf breiter Basis und wahrscheinlich ohne sich die Meinungen dieses Teils der Bevölkerung anzuhören hier Hetze betrieben wird.

  • tom

    |

    Liebe Coronajünger,

    was ist los? Seid ihr ein wenig angenockt? Fällt euch nicht selbst auf, dass ihr euch immer mehr in Richtung Polemik und Beleidigung bewegt?

    Ok, eure wenigen Argumente bröckeln immer mehr weg. Jetzt hat es auch noch den geliebten Lockdown erwischt. Es wird immer schwerer für euch zu ignorieren, dass man euch so richtig verarscht hat.

    Eure geliebte Impfung ist gar keine Impfung, weil sie euch null Immunität bringt. Ja, Ja ich weiß, dafür habt ihr wenn Eure “Impfung” wieder mal versagt hat einen leichten Verlauf. Blöd nur, dass der Virus jetzt eh so mutiert ist, dass er nur noch einen leichten Verlauf verursacht. (Hättet ihr doch mal auf die Schwurblerprofessoren gehört, die genau das vorausgesagt haben. Na ja, vielleicht habt Ihr ja Glück, und die nicht erforschten Langzeitfolgen Eurer Gentherapie sind total harmlos. Warum nicht mal Glück haben?

    Was hat man euch noch erzählt? Die “Impfung” bringt euch das normale Leben zurück! Wie oft habt Ihr Euch jetzt stechen lassen. Zweimal? Nein, das ist zu wenig, fast schon schwurblerlike, drei- oder viermal hat der brave Coronajünger schon am Impftrog genippt. Und was ist die Belohnung? Normalität? Unbeschwert leben, wie zuvor? Abstand, Maskenpflicht, Impf- und Boosterpflicht! Und das obwohl Ihr so brav wart. Schon ein wenig verarscht, oder?!

    Und dann der lockdown, mit großer Solidarität habt Ihr jeden neuen lockdown geschluckt. Noch einmal, dann wird alles gut… Und jetzt kommt raus, dass der ganze Irrsinn nur eines verursacht hat, nämlich unsere Wirtschaft massiv zu schwächen und auf Dauer Arbeitsplätze und Wohlstand zu vernichten! Für nix. Also ich würde mich da schon leicht verarscht vorkommen.

    Angst hat man Euch gemacht mit den überbelegten Krankenhäusern und Intensivstationen. Und dann liegen für jeden die Fakten auf dem Tisch, es gab in der Krise nie eine Überbelegung. Alles habt ihr schön geschluckt, weil euch Wieler und Lauterbach mit dem Totschlagargument, Kollaps des Gesundheitswesen immer wieder weichgekocht haben. Und dann kommt raus, dass die gleichen Politiker es in der Krise zugelassen haben, dass 30 % der Intensivbetten angebaut wurden. Verarscht ist doch da noch untertrieben! Und bitte lasst jetzt das Scheinargument Personalmangel stecken. Corona und die Maßnahmen haben die deutsche Wirtschaft bisher 350.000.000.000 bis 500.000.000.000 € gekostet. Ich glaube da wären 1.500 € netto pro Monat mehr für jeden Pfleger und jede Krankenschwester drin gewesen. Dann hätten wir keine Schlangen vor den Testzentren, sondern vor den Personalbüros der KKHs gehabt.

    Wie lange hält Eure koginitve Dissonanz noch stand, bis Ihr endlich zugebt, dass Ihr im großen Stil verarscht wurdet?

  • Mannohmann

    |

    Kommentar gelöscht. Kein Getrolle. Nutzer gesperrt.

  • Bleind

    |

    Meine Achtung an den Sigi, mit klaren Verstand kann dieser gegen so einige Argumentieren.
    Immer dieses Geschwätz, das wir nur eine Minderheit wären und eine Spaltung gebe es auch nicht.
    Vor allem dieser „ auch ein Regensburger“ ist ja ein ganz giftiger. So ist halt der typische Deutsche, solange ich zu „Essen und Trinken habe“ ist ja alles gut.
    Ich würd solchen Leuten vorschlagen, für uns, die gegen die Maßnahmen ankämpfen, jeden Tag einen Vater unser zu beten. Es ist eigentlich gar nicht zu glauben, wie diese Leute das alles mitmachen und dazu noch gutheißen. Schaut euch doch mal um, was alles schon kaputt gemacht worden ist. Mit welch einer Arroganz die hier alles schön reden wollen.
    Ihr habt rein gar nichts kapiert.
    Ich werde wieder auf die Straße gehen ob als Spaziergänger oder als Demonstrant. Friedlich und zuversichtlich. Und… eine Minderheit sind wir schon lange nicht mehr.
    Guckt doch mal nach in wieviel Tausenden von Städten und Gemeinden gegen die Maßnahmen seitens der Bevölkerung auf die Straße gegangen wird. Immer mehr wird auch seitens der Medien über die Unverhältnismäßigkeiten berichtet, das kann man doch gar nicht mehr wegleugnen.

  • Sigi

    |

    @tom
    Suuuuper!!

    Man ist fast gezwungen sich zu entscheiden. Ich will mich nicht mit den ohne Zweifel vorhandenen Rechten auf Corona Demos gemein machen. Aber will ich mich dann mit Primitivlingen und Schulhofmobbern (die es hier gibt) gemein machen? Nein, das will ich auch nicht.
    Das Schlimme ist wirklich, dass viele Leute mit Intellekt dann zuhause bleiben. Aber zum Glück gibt es ja diese Kommentarseite, wo man wenigstens den Mobbern entgegentreten kann … in der Hoffnung, dass die und die Rechten nicht ein und dasselbe sind.

  • Daniela

    |

    @tom
    2. Februar 2022 um 15:30 | #

    Sie beweisen mit Ihren Kommentar alles, was Ihnen (Maßnahmengegnern) unterstellt wird, wurde.

    Polemik
    Arroganz
    Ignoranz
    Selbstüberschätzung

    Alles Andere, was Sie da von sich geben, an vermeintlichen Fakten, sind hohle leere Phrasen. Irgendwo, irgendwas aufgeschnappt und Ihrer eigenen Dichtung unterzogen.

  • Sigi

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte beim Thema bleiben. Das ist nicht Ihr Corona-Tagebuch.

  • A.Schnitz

    |

    Meine Güte.
    Das mit dem Präventionsparadoy ist bei ihnen auch noch nicht angekommen oder werter tom. Egal, jeder so wie er es braucht.
    Ich habe eigentlich nur eine kleine weitere Anmerkung bzw Frage, nämlich wo sie denn alle waren, die SpaziergängerInnen als vor wenigen Jahren unsere Grundrechte dauerhaft durch das neue Polieiaufgabengesetz eingeschränkt wurden? Da hab ich auf den entsprechenden Demos aber keine der Personen vom Montag gesehen.
    Ob das wohl daran liegt dass man mit Linken lieber nicht spazieren/demonstrieren geht?
    Wer weiß?
    Auch wundert es mich nicht dass sich jetzt ein paar von den Spaziergängern radikalisieren, weil sie mal mit der Staatsmacht auf einer “Demonstration” konfrontiert werden. Acuh hier haben Menschen, die sich nicht erst seit gestern und weil es sie auf einmal ganz individuell und persönlich trifft, schon ihre Erfahrungen gemacht. Dementsprechend kann man auf den Demonstrationen derjenigen, die etwas gegen Faschisten haben auch eine vielleicht erfahrungsgeleitete Disziplin erkennen.
    Mir haben vor allem die Jungs und Mädels gefallen, die zu 8 am Domplatz Stellung bezogen haben und auf deren Transparent zu lesen stand: ” Autoritäre Coronapolitik kritisieren, nicht mit Faschisten spazieren!” So geht das!

  • Pfized

    |

    @tom

    Mein Leben erfährt seit meiner Impfung sogut wie keine Einschränkung mehr. Viel besser noch, durch 2G wurde es mir sogar erheblich erleichtert einem großen Anteil an unangenehmen, selbstsüchtigen, arroganten Menschen nicht mehr so häufig zu begegnen. Danke an Pfizer an der Stelle!

  • Hthik

    |

    @tom 2. Februar 2022 um 15:30

    Ich lasse Einzelfehler mal unkommentiert und nehme diesen hier behaupteten Verlauf als gegeben hin, um den Fokus auf die letzte Frage zu setzen, denn …

    “Wie lange hält Eure koginitve Dissonanz noch stand, bis Ihr endlich zugebt, dass Ihr im großen Stil verarscht wurdet?”

    … verarscht setzt voraus, dass einer einem verarscht hat, also es selbst besser wusste, dies einem aber verheimlicht hat. Wer ist denn dieser Drahtzieher?

  • St. Schrödinger

    |

    @tom 15:30
    Als bekennender Coronajünger muss ich Dir jetzt mal ein paar Worte zur kognitiven Dissonanz sagen.
    Polemik und Beleidigung scheint die einzige Sprache zu sein, die zu Dir durch dringt. Fakten, Argumente und Quellennachweise ignorierst Du – wie so viele weitere hier schreibende Mitläufer – ja konsequent.
    Verarscht (das Wort Verwende ich als Zitat, es entspricht nicht meiner üblichen Wortwahl) werdet doch ihr. Von denen, die aus Eurem Wohlstandstrotz Profit schlagen
    – finanziell als Spendenempfänger in Tansania, Schwindeladvokaten für versprochene Sammelklagen, oder “nur”als Impfpaßfälscher
    – politisch, indem Ihr Publikum und Bühne seid für Hetzer aus dem rechten (und selten auch dem linken) Lager, für Demokratiegegner aus dem In- und Ausland

  • C.B.

    |

    @tom Können Sie mir evtl erläutern, an welcher Stelle die Impfung zur Gentherapie wird?

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Bleind
    Danke! Lange nicht mehr so gelacht wie über Ihre Charakterisierung meiner Wenigkeit.

  • Sigi

    |

    @A.Schnitz
    ”Autoritäre Coronapolitik kritisieren, nicht mit Faschisten spazieren!” So geht das!
    Richtig! Das unterschreibe ich sofort! Zum Glück sind das nicht so viele wie getan wird, aber sie sind da, weil ihnen der Platz überlassen wird. Von den 8 brauchts mehr.

  • Daniela

    |

    C.B.
    2. Februar 2022 um 16:52 | #
    `@tom Können Sie mir evtl erläutern, an welcher Stelle die Impfung zur Gentherapie wird?

    Es würde `mich wundern, wenn tom dies könnte, da müsste er nämlich wissen, was ein spike-protein ist. Aber er könnte es ja nach lesen, was es mit mRNA Impfstoffen auf sich hat. Meine Empfehlung, einfach mal die Seiten des RKI besuchen und nach lesen.

  • Sigi

    |

    Kommentar gelöscht. Themenfremd.

  • naja

    |

    @Bleind

    “Immer dieses Geschwätz, das wir nur eine Minderheit wären..”
    Bei einer geschätzten Einwohnerzahl von 82 Millionen in Deutschland, könnten Sie da mal nachschauen, wo die 41 Millionen und 1 spazieren gehen?
    Ansonsten, nochmal Grundschule und kleiner und größer wiederholen, könnte nicht schaden.

  • C.B.

    |

    @Daniela Ich gehe davon aus, dass er es nicht erklären kann, denn es ist falsch. Interessieren würde mich trotzdem, wie er darauf kommt.

  • Wolfram Heinrich

    |

    St. Schrödinger – ham die den Schrödinger jetzt heiliggesprochen? Trotz der Tierversuche mit seiner Katze?

  • Daniela

    |

    @naja
    2. Februar 2022 um 17:36 | #

    Ihr Vergleich der Minderheiten und Mehrheiten hinkt gewaltig!
    Nur, weil die Mehrheit der Geimpften nicht auf der Straße steht, sind Sie doch nicht die Mehrheit!

    Ich z. Bsp. bin eine freiwillige Geimpfte, ich trage auch Maske, als eine nur geringfügige Einschränkung meiner persönlichen Rechte, weil ich weiß, wie man sich gegen krankheitserregende Partikel am besten schütz. Auch bin ich für Abstands- und Hygieneregeln!

    Ich stehe aber nicht auf der Straße mit Euch gegen eine allgemeine Impflicht! Dies, obwohl ich mich gegen eine allgemeine Impflicht ausspreche! Warum? Weil mir die Gemengelage bei Euren “Spaziergängen” zu groß ist! Da rennt wirklich alles mögliche, völlig undifferenziert mit!

    Begründung: Kurz und knapp:

    Die allgemeine Impfpflicht, ist medizinhistorisch belegt, eher kontraproduktiv.
    Mir ist es lieber, Menschen entscheiden frei, was sie für Ihre Gesundheit tun!

    Nur bitte, wenn sich dann jemand gegen eine Impfung entscheidet, dann soll er sich doch an die Auflagen ( Maske tragen, Abstand ) halten.

  • Freidenker

    |

    @Bleind

    „ Immer dieses Geschwätz, das wir nur eine Minderheit wären..“

    Ich denke diese Aussage ist bei einer Impfquote von 80% ein Paradebeispiel für die Allgemeine Kompetenz der „Querdenker“. Und so jemand erklärt mir dann die Wirkungsweise einer MRNA- Impfung, ich lach mich tot!

  • Sigi

    |

    Ist die Diskussion über Minderheiten oder Mehrheit nicht völlig müssig?
    Mit gendern, Diversität oder Homosexualität werden auch Minderheiten geschützt. Ich halte das auch für richtig, obwohl es von den wirklichen Problemen der Gesellschaft ablenkt. Mir persönlich ist es egal, ob ich von einem Schwarzen oder einer Lesbe ausgenutzt werde. Das Ausnutzen ist das Problem.
    Zudem handelt es sich um einen Bereich, wo es keinerlei Daten gibt, denn repräsentative Umfragen gibt es nicht. Warum eigentlich nicht? Ich würde darauf brennen zu wissen, was die Bevölkerung wirklich denkt. Ich befürchte nur, dass es solche transparenten Umfragen nicht gibt, weil man sich in der Politik sowieso nix drum schert.

  • naja

    |

    @ Daniela

    ich sehe da nichts hinken: 82 Mio : 2 = 41 Mio = 50 : 50, also ist 41 Mio +1 > 41 Mio -1, in meinen Augen einfachstes Rechnen.
    Ob die Maßnahmen das non plus ultra der Möglichkeiten sind, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Bzw. lassen Sie es mich etwas polemisch ausdrücken, einige sehen die Mehrheit darin, dass eine lautstarke Minderheit ihre Meinung ohne die leiseste Ahnung kundtut.

  • Susi

    |

    Regensburg Oberhochburg für Querdenker? Man traut sich mit seinen Enkelkindern nicht mehr in den Spielzeugladen oder zum Eis essen, man will nicht in die Schusslinie geraten.
    Nicht ein Lockdown macht die Altstadt tot sondern Menschen, die denken, ihre Meinung rauszugrohlen. Bleibt doch bitte bei Telegramm!!!!

    Regensburg war sowas von ” griabig” und ” you insane people f*** it up”.
    Liebe Frau Oberbürgermeisterin, bitte retten Sie den Ruf und die Stimmung in unserer Perle der Oberpfalz.

    LG Susi

  • naja

    |

    Ui, ui, ui,
    nach einfachsten Rechnexempeln, werden Diskussionen um Mehrheiten doch recht schnell müßig, so so.
    “Und es werden ja Minderheiten geschützt”, könnt ihr Euch bitte mal entscheiden!
    Und ich glaube mich daran zu erinnern, dass der III. Weg sowie unsere braunen “Freunde” auch eine Minderheit sind, sind diese denn dann auch so schützenswert?
    Fragen über Fragen….

  • Westendler

    |

    England, Spanien, halb USA, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Israel, Schweiz, usw. alle lockern bzw. schaffen alle Maßnahmen Coronamaßnahmen ab.

    Von FFP2- Maskenpflicht will ich garnicht anfangen, gabs dort nie.

    Und wir eskalieren mit einer Maskenpflicht im Freien…..

    Es geht zu Ende, seien wir glücklich darüber.
    Masken ab und andere freundlich anlachen, dann wirds wieder gut.

  • grubsneger

    |

    so kommst dann eben wenn die kampfmütter den kleinen einbläuen : lass dir nix vom lehrer sagen, du bist viel gscheider (kann man beliebig mit anderen armen schweinen wie kindergärtnerin, schulbusfahrern etc austauschen).was soll aus so verzogenen bälgern werden wenn sie mal gross sind? was nderes als deppen?

  • Barbara

    |

    Kommentar gelöscht. Keine Verschwörungstheorien, offensichtliche Falschbehauptungen und Unterstellungen.

  • Daniela

    |

    Das eigentliche Problem der Pandemie ist doch, die Maßnahmen springen der Entwicklung, den Mutationen des Virus hinterher. Wenn wir jetzt erinnern, wie es 2020 begann, dann kann man doch nicht im Nachgang pauschal behaupten, alle Maßnahmen waren unnötig. Das wären alle Maßnahmen vom Lock Down bis hin zur Maskenpflicht und Abstandsregeln.

    Deswegen kann man jetzt auch nicht auf ‘Krawall gebürstet’ auf der Straße stehen und die, die sich an die jeweiligen Maßnahmen halten, als ‘Dümmlich, Schlafschafe, die, die nicht wissen, was Demokratie bedeutet, …und noch schlimmer’ betiteln!

    Wenn wir jetzt alle und da meine ich alle, viel Glück haben und das Virus mutiert weiter in ‘harmlosere’ Varianten, die Situation wird endemisch, dann werden die Maßnahmen schwinden.

    Glaubt hier wirklich irgendeiner, wir alle wollten nicht zur Vor – Pandemie – Normalität zurück?

    Warum eigentlich nicht einmal Gelassenheit, die derzeit mutmaßliche Mutation des Virus hin wartend, die Regeln noch einhalten, statt auf der Straße zu stehen und sich die “Köpfe einschlagen”?

    Getreu dem Motto: “nehmt an, was ihr nicht ändern könnt.” Das Virus wird sich einen “Kehrricht” um unsere unterschiedlichen Meinungen scheren. Das denkt nämlich gar nicht! Dem Virus war es egal, von wo aus es sich ausbreitete, ob da Demokratie herrscht, ob es gar ein Land war, wo Unterernährung und Mangelversorgung herrscht …. Ob wir nun Vergleiche anstellen, welcher souveräne Staat, es wie handhabt/e.

    Die nationalen und internationalen wissenschaftlichen Auswertungen und daraus zu ziehende Lehren zu dieser Pandemie und zum künftigen Umgang mit Pandemie werden wir wohl abwarten müssen, die werden noch dauern. Die wirtschaftlichen Folgen sind dramatisch, aber ohne Finanzspritzen des Staates wären wohl wesentlich mehr Betriebe ‘baden’ gegangen! Wir kämpfen immer noch mit Kurzarbeit in Betrieben, weil die nicht produzieren können, das Material fehlt. Die Lieferketten wurden pandemiebedingt unterbrochen, Länder haben Produktionen einstellen oder zurück fahren müssen….

    “Köpfe einschlagen” wegen diverser unterschiedlicher Meinung ist sicher keine Lösung…

  • Auch a Regensburger

    |

    Daniela: stimme voll umfänglich zu. Jedoch bei der Wirtschaft sehe ich es anders. Die großen Unternehmen haben auch in der Krise sauberes Geschäft und Gewinne gemacht. Gestern hatte edst wieder eun Freund der bei BMW ist von seiner hohen Sonderzahlung geschwärmt. Trotz Corona und trotz chip krise.
    Gerade die Deutsche Schlüsselbranche Automobil hat von den entschloßen und schnellen Handeln vieler Asiatischer Länder zu verdanken. Da werden halt dieeisten Autos gekauft und die hatten halt am wenisgten Corona Einschränkungen und Auswirkungen auf die Industrie und das Kaufverhalten.

  • Sigi

    |

    @Daniela
    Dumm nur, dass jetzt sogar die Hopkins Universität sagt, dass die Lockdowns fast nichts gebracht haben.
    https://sites.krieger.jhu.edu/iae/files/2022/01/A-Literature-Review-and-Meta-Analysis-of-the-Effects-of-Lockdowns-on-COVID-19-Mortality.pdf
    Berichte dazu gibt es inzwischen sogar auf einigen Nachrichtenportalen.
    Das andere ist, dass es sich bei solch gewagten Thesen doch im eine self fulfilling prophecy handelt. Wenn wir morgen einen kompletten Verkehrslockdown machen, werden wir auch null Verkehrstote haben. Oder bezweifeln sie das?
    Inzwischen weiss man mit Sicherheit, dass Omikron zwar erheblich ansteckender ist, aber der Verlauf wesentlich leichter. Wie kommt man also dazu, zu behaupten, dass der leichtere Verlauf an der Impfung läge, wenn doch schon das Virus harmloser ist? Der leichtere Verlauf gilt doch auch ohne Impfung, oder?
    Noch eine fachliche Fachfrage: Die Impfstoffe sind auf der Basis des Spike Proteins hergestellt. Hat auch Omikron dieses Protein? Wie wahrscheinlich ist es, dass zukünftige Mutanten dieses Spikeprotein haben?

  • Daniela

    |

    @Sigi

    Es macht so gar keinen Sinn mit Ihnen hin und her zu diskutieren.

    Bei Ihnen werde ich das Gefühl nicht los, wer nicht mit Ihnen ist, ist von Haus aus gegen Sie.
    Sie nannten es Haarspalterei, ich stimmte Ihnen zu.

    Deshalb zu Ihrer Frage, dies letztmalig, zum Thema mRNA Impfstoff, bitte RKI Seiten….selber lesen macht schlau….

    Sie haben Ihr Kontingent meiner Geduld weit mehr als erschöpft.

    Ansonsten wünsche ich Ihnen eine ‘ Gute Zeit und allzeit gute Gesundheit’

  • St. Schrödinger

    |

    @Sigi
    “Noch eine fachliche Fachfrage: Die Impfstoffe sind auf der Basis des Spike Proteins hergestellt. Hat auch Omikron dieses Protein? Wie wahrscheinlich ist es, dass zukünftige Mutanten dieses Spikeprotein haben?”
    Wie wahrscheinlich ist, dass jemand der diese Frage stellt, verstanden hat was ein Spike-Protein ist, oder gar wie ein mRNA-Impfstoff funktioniert?

    Passend dazu zitiert Sigi eine Studie, die weder eine peer-review durchlaufen, noch in einer Fachpublikation veröffentlicht wurde und deren Methodik und Datenbasis umstritten sind (was übrigens in den meisten Artikeln dazu auch erwähnt wird!). Im Gegensatz zu dieser Studie zeigt übrigens eine Studie (nach peer-review in “nature” veröffentlicht) von Flaxmann und Bhatt – Imperial College London, dass die Kontaktbeschränkungen und lockdowns in 11 europ. Ländern rund 3,1 Millionen Todesfälle verhindert haben.

  • Flo

    |

    @Sigi

    “Die Impfstoffe sind auf der Basis des Spike Proteins hergestellt. Hat auch Omikron dieses Protein? Wie wahrscheinlich ist es, dass zukünftige Mutanten dieses Spikeprotein haben?”

    Um es kurz zu machen: Ja es hat ein Spike Protein und künftige Mutanten werden auch ein Spikeprotein haben.

    Das Spike-Protein ist ein Baustein des Coronavirus, der an seiner Oberfläche sitzt. Es bedeckt die Oberfläche des Corona-Virus wie Stacheln oder Dornen und ist daher gut für unser Immunsystem erkennbar. Das Virus braucht das Protein, um Zellen zu befallen und sie so zu infizieren.

    Das funktioniert folgendermaßen: Das Spike-Protein dockt mit einem sogenannten Enzym-gekoppelten Rezeptor namens ACE2 (Abkürzung für englisch: Angiotensin-converting enzyme 2) auf der Oberfläche menschlicher Zellen an.
    Enzyme sind in der lebenden Zelle gebildete organische Verbindungen, die den Stoffwechsel des Organismus steuern.
    Rezeptoren wiederum sind Bestandteile von Zellen, die auf bestimmte Reize reagieren und Signale weiterleiten.
    Das Virus verschmilzt mit der Zellmembran, wodurch sein Erbgut in die menschliche Zelle gelangt, sich dort vermehrt und Covid-19 auslöst. Die Membram ist eine dünne Struktur, die eine Zelle umschließt und ihren Inhalt von der Umgebung abgrenzt und schützt.

    Wie alle Viren mutiert auch das Coronavirus. Durch diese Veränderungen können verschiedene Varianten – wie zuletzt Delta und Omikron – entstehen. Das virale Erbgut verändert sich beim Vermehrungsprozess. Das wiederum hat Folgen für das Spike-Protein und die Übertragbarkeit und die Gefährlichkeit des Virus.

  • Sigi

    |

    Kommentar gelöscht. Thesen aufstellen, widerlegt werden, andere These aufstellen – dieses Spiel nervt irgendwann. Hier geht es um konkrete Vorfälle in Regensburg und nicht darum, sämtliche Studien und angeblichen Studien zu Corona durchzudiskutieren.

  • Daniela

    |

    Danke für den Hinweis auf die Studie im “nature”. Nehme ich dankbar an und werde die unbedingt lesen.

  • Sigi

    |

    Kommentar gelöscht. Über die Moderation wird hier im Forum nicht diskutiert, siehe Netiquette.

  • Aus Zucker

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    Es ist schwer zu ertragen mit welchem Selbstbewusstsein hier zum Teil blanker Unsinn herausgeplärrt wird. Willkommen im postfaktischen Zeitalter! Wie zum Beispiel kommt man auf die Idee, dass Masken nicht schützen würden? Das kann man ja schon fast im Heimexperiment verstehen. Und natürlich gibt es repräsentative Umfragen zur Haltung der Bevölkerung zur Impflicht. Wie vermessen/ignorant muss man sein, um anhand der Coronapolitik anderer Nationen mit völlig verschiedenen Ausgangslagen (Impfquote, Durchseuchung diverser Altersgruppen, etc) nach einem Ende der Maßnahmen in der BRD zu schreien. Einfach mal den Drosten podcast hören.

    Die Proteste scheinen ja diverses Publikum anzuziehen, wie sich zum Teil auch im Forum zeigt.
    Irgendwie verzweifelt wirkt dabei der Versuch, sich eine Legitimation als Sprecher einer Mehrheit zu geben.
    Wenn die Wahl zwischen elendigen Kontaktbeschränkungen und etwa einer Pflicht für bestimmte Risikogruppen liegt, würde ich für letzteres stimmen. Ein Verzicht auf Krankenhausbehandlung nach ausgeschlagener Impfung ist ja leider nicht möglich.

    Ich finde es grotesk, dass Ungeimpfte gegen Maßnahmen protestieren, die dafür sorgen, dass eine wesentliche Anzahl von Ihnen nicht zeitgleich in die Krankenhäuser eingewiesen werden. Das ist die unausweichliche Folge. Mit zunehmender Durchseuchung steigt die Chance leibhaftiger Erfahrungen und im Bekanntenkreis. Irgendwie tragisch.

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