SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Corona’

In der Kostümwerkstätte des Regensburger Stadttheaters werden im Akkord Mund-und-Nasen-Schutz-Masken genäht. Es gibt auch private Initiativen, die gegen den drohenden Engpass annähen.

Im Regensburger Stadttheater laufen seit einigen Tagen die Nähmaschinen heiß. Fotos: Theater Regensburg

Anfänglich soll es in der Regensburger Stadtverwaltung noch den einen oder anderen Bedenkenträger gegeben haben. Man will nicht haftbar gemacht werden, falls es zu einer Ansteckung kommt. Doch mittlerweile hat sogar Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer welche. Die Rede ist von einem Behelfs-Mund-Nasenschutz, genäht von der Kostümabteilung des Regensburger Stadttheaters. Natürlich mit Haftungsausschluss. 

Hotline vernetzt Freiwillige und Hilfesuchende

Regensburger Nachbarschaftshilfe soll ein überregionales und dauerhaftes Netzwerk werden

Binnen kürzester Zeit hat eine Gruppe von Freiwilligen mit der Regensburger Nachbarschaftshilfe ein Netzwerk aufgebaut, um Hilfesuchende und Helfer zu vernetzen. Das Angebot soll nun noch breiter gestreut werden, auch über die Landesgrenzen hinaus, und auch nach der Corona-Pandemie eine feste Institution werden.

Eindrücke aus der Landeshauptstadt

Ein Arzt im Corona-Bereitschaftsdienst erzählt

Unser Gastautor kennt einen Arzt in München, der im Corona-Bereitschaftsdienst tätig ist und hat ihn für regensburg digital befragt. Wir veröffentlichen dieses Gespräch insbesondere, weil uns unter anderem einige Anfragen wegen Verzögerungen bei angekündigten Tests durch niedergelassene Ärzte erreicht haben, aber auch, weil es oft lange dauert, bis man bei einigen Stellen telefonisch durchkommt. Insofern liefert dieses Gespräch auch für Regensburg einen Eindruck über die Gründe.

Ab sofort: Zusätzliche Überwachung der Maßnahmen

Nach Klage gegen Ausgangsbeschränkungen: Der Freistaat muss nachbessern

Nach einer erfolgreichen Klage gegen die Ausgangsbeschränkungen hat die Bayerische Staatsregierung nun nachgebessert und anstelle einer Verfügung eine gesetzliche Verordnung erlassen. Außerdem soll es ein Monitoring der jetzigen und weiteren Maßnahmen geben, um sie in Einklang „mit der Liberalität unseres Rechtsstaats“ zu bringen, so Ministerpräsident Markus Söder.

Ein Zwischenruf aus der Strafrechtswissenschaft

In Bayern beginnt die Strafbarkeit seit Samstag jenseits der Schwelle der Wohnungstür

Mit dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20.03.2020 (Az. Z6a-G8000-2020/122-98) über die landesweite Ausgangssperre für alle Einwohner Bayerns macht sich seit Samstag strafbar, wer seine Wohnung „ohne triftige Gründe“ verlässt. Die Folge ist eine im Einzelnen völlig unvorhergesehene und potentiell unabsehbare Kriminalisierung ganz gewöhnlicher Verrichtungen des alltäglichen Lebens außerhalb der eigenen Wohnung. Die Begründung der Allgemeinverfügung lässt uns an diesem heiklen Punkt indes im Ungewissen, meint der Regensburger Strafrechtler Martin Heuser.

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