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In der öffentlichen Wahrnehmung ist meist die Stadt Regensburg für das Hickhack um die Sperrung der Oberpfalzbrücke für Fußgänger und Radler verantwortlich. Doch tatsächlich scheint das eigentlich zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Sache recht gemächlich angegangen zu sein.

Für die Sanierung der Oberpfalzbrücke ist der Bund zuständig. Und bei der Lösung von Problemen scheint man es dort nicht eilig zu haben. Foto: as

Wer für die achtmonatige Sperrung der Oberpfalzbrücke beim Regensburger Dultplatz nun genau verantwortlich ist, ließen sowohl die Stadt Regensburg als auch das für die derzeit laufende Instandsetzung zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) bislang im Unklaren. Man schob sich, ohne es allzu direkt zu formulieren, gegenseitig die Verantwortung dafür zu, warum die zunächst für nur vier Wochen angekündigte Sperrung von heute auf morgen auf mindestens acht Monate verlängert wurde, verwies auf eine Gesetzesänderung, deretwegen der gemeinsame Rad- und Fußweg entlang der Baustelle zu schmal sei und vermittelte den Eindruck, dass angesichts des Hickhacks zwischen Stadt Regensburg und Bundesbehörde keine Lösung möglich sei.

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