Nach einem Monat Pause holzen sich Adam Lederway und Stefan Aigner durch ein buntes Potpourri an Themen und erzählen Hintergründe zu vielen Geschichten, die seit Ende September erschienen sind. Viel Spaß beim Nachhören.
Alexander Irmisch (SPD) fühlt sich „moralisch unter Druck gesetzt“. Lisa Brenner (Volt) wird „etwas emotional“. Und Jakob Friedl (Ribisl) fühlt sich „persönlich gekränkt“. Auslöser ist ein Antrag der Linken im Regensburger Stadtrat, das „13. Gehalt“ für Stadträtinnen und Stadträte zu streichen.
Nach einer längeren Pause starten wir am Sonntag wieder mit unseren regelmäßigen Radiosendungen. An den Mikros zum Auftakt: Adam Lederway und Stefan Aigner.
Steht der schon für ausgemacht gehaltene Verkauf der Kaiser-Therme in Bad Abbach an einen Stuttgarter Investor auf der Kippe? Eine Recherche des Manager Magazins erschien jedenfalls mitten in die laufenden Verhandlungen hinein – für die einen zur rechten Zeit, für die anderen zur Unzeit.
Im Schnitt 16 Prozent mehr Gebühren müssen Gastronomen künftig für Freisitze bezahlen. Für die teils scharfe Kritik an der Erhöhung im Sommer fand Stadtrat Horst Meierhofer deutliche Worte.
„Alarmierend“ nennt die Regensburger Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner die Ergebnisse der Umfrage des Marburger Bundes am Universitätsklinikum Regensburg. Sie und ihre Kolleginnen aus dem Landtag fordern, zusammen mit den Beschäftigten eine Betriebsvereinbarung zu erarbeiten.
Bis Ende 2027 will der Strohhalm, Hilfsverein für Obdachlose und Bedürftige, ein neues, größeres Gebäude bauen. Die Anlaufstelle in der Altstadt wird dann geschlossen. Der Spatenstich soll demnächst stattfinden. Doch noch fehlen dem Verein 1,25 Millionen Euro.
BSW-Politiker Klaus Ernst kritisiert eine Annäherung des BSW an die AfD – Landeschefin Freihoffer nennt das Ablenkung. Auslöser sind die Wahl des AfD-Politikers Rausch mit BSW-Stimmen in Sachsen-Anhalt und ein Auftritt der BSW Fraktion beim Compact-Dinner.
Seit August 2024 ist der Leere Beutel in ein Gerüst gehüllt. Der Grund: Schäden am Dach, die sich bei Untersuchungen als immer schwerwiegender herausstellten. Nun steht fest: Die Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2028 hinziehen.
Die Stadt spricht von einer „Ausnahmesituation“ in der Zulassungsstelle. Doch tatsächlich scheinen die Beschäftigten dort chronisch überlastet zu sein.
Fast 90 Jahre ist er alt, 25 Jahre verbrachte er in einer Holzkiste auf dem städtischen Bauhof – ab Samstag gibt es den zwölf Tonnen schweren Granitadler, der über 50 Jahre die Nibelungenbrücke zierte, vor dem Historischen Museum zu sehen. Er wurde ursprünglich für die Adolf-Hitler-Brücke in Auftrag gegeben.
Warum dauert der Rechtstreit um einen Naturfriedhof so lange? Warum gibt es im Regensburger Stadtrat nur noch manchmal Niederschriften der Sitzung? Warum steht ein Hochhaus seit Jahren leer? Mit einer bunten Mischung an Themen haben wir uns dieses Mal beschäftigt.
„Neun Hanauer Gesichter und eines aus Regensburg.“ Mit diesen Worten ist die am Samstag gestartete Ausstellung im Colosseum in Stadtamhof überschrieben. Derya Saraçoğlu verarbeitet damit ihren eigenen Verlust. Ihr Freund und Schwager Fatih Saraçoğlu ist eine von neun Personen, die am 19. Februar 2020 von einem rechtsextremistischen Attentäter aus rassistischen Motiven in Hanau ermordet wurden.
Von 9. bis 11. September 2026 findet eine Tagung an der Uni Regensburg und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt. Sie bringt Psychologie, Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur zusammen. Die Wissenschaftlerinnen zeigen, wie sie Gehorsam erforschen. Historikerinnen und Psychologinnen stellen sich dabei dieselbe Frage: Warum gehorchen Menschen – trotz grausamer Befehle?
Bis Dezember sollte ein 82-Jähriger nach einem Wechsel zur Telekom auf seinen Glasfaseranschluss warten – obwohl der zuvor schon Jahre funktionierte und alle Leitungen da waren. Plötzlich ging es dann doch ganz schnell.
Eine etwas andere Ausgabe von Regensburg Analog. Robert Riedl hat sich mit Thomas Krahe unterhalten – Sozialpädagoge, Trauma-Berater und Friedensaktivist. Krahe hat mit Suchtkranken und Geflüchteten gearbeitet und war in mehreren Kriegsgebieten; unter anderem im Iran, in Kurdistan, Jugoslawien und im Baskenland.
Sozialpädagoge, Trauma-Berater und Friedensaktivist. Thomas Krahe hat viele Berufungen. Er hat mit Suchtkranken und Geflüchteten gearbeitet und war in mehreren Kriegsgebieten; unter anderem im Iran, in Kurdistan, Jugoslawien und im Baskenland. Sein Leben steht ganz im Zeichen des gewaltfreien Widerstands. Wir sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt im Krieg zu sein. Was traumatisierte Soldaten über ihre Einsätze erzählen. Und welche Bedeutung Individualität, Gemeinschaft und Freiheit für ihn haben.
Wegen des geplanten Abbaus von Arztstelllen schlagen nun Medizinistudentinnen und -studenten Alarm. Das werde auf Kosten von Lehre und Patienten gehen. Im kommenden Semster müssen am Uniklinikum 50 Prozent mehr Studierende betreut werden.