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Autor Archiv

Von 9. bis 11. September 2026 findet eine Tagung an der Uni Regensburg und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt. Sie bringt Psychologie, Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur zusammen. Die Wissenschaftlerinnen zeigen, wie sie Gehorsam erforschen. Historikerinnen und Psychologinnen stellen sich dabei dieselbe Frage: Warum gehorchen Menschen – trotz grausamer Befehle?

Führte das bis heute bekannteste und umstrittene Experiment zu Gehorsam durch: Stanley Milgram. Foto: Wikimedia Commons

Die Roten Khmer in Kambodscha haben es getan und die Hutus in Ruanda auch. Aber niemand war dabei so gründlich wie die deutschen Nationalsozialisten. Im 20. Jahrhundert wurden Abermillionen von Menschen bei Völkermorden getötet. Man spricht vom „Jahrhundert der Gewalt“, das ein endloser Fluß aus Blut durchzieht. Warum sind Menschen zu so etwas fähig?

Diese Frage beschäftigt Wissenschaftlerinnen weltweit – auch an der Universität Regensburg. Der Sozialpsychologe Dr. Felix Götz forscht dazu. Zusammen mit dem Historiker Dr. Michael Rösser organisiert er eine internationale Tagung zum Thema Gehorsam. Unter dem Titel: „Obedience to Authority: Milgram’s Legacy and Emerging Directions“ setzen sich über 30 internationale Psychologinnen und Historikerinnen mit dem Phänomen auseinander.

Regensburg Analog

Live-Radio am Sonntag: Wie ist es im Krieg, Herr Krahe?

Sozialpädagoge, Trauma-Berater und Friedensaktivist. Thomas Krahe hat viele Berufungen. Er hat mit Suchtkranken und Geflüchteten gearbeitet und war in mehreren Kriegsgebieten; unter anderem im Iran, in Kurdistan, Jugoslawien und im Baskenland. Sein Leben steht ganz im Zeichen des gewaltfreien Widerstands. Wir sprechen mit ihm darüber, wie es sich anfühlt im Krieg zu sein. Was traumatisierte Soldaten über ihre Einsätze erzählen. Und welche Bedeutung Individualität, Gemeinschaft und Freiheit für ihn haben.

Schlechtere Lehre befürchtet - zulasten der Patienten

Stellenstreichungen am Uniklinikum Regensburg sind ein „fatales Signal“: Medizinstudierende schreiben Offenen Brief an Minister Blume und Gerlach

Wegen des geplanten Abbaus von Arztstelllen schlagen nun Medizinistudentinnen und -studenten Alarm. Das werde auf Kosten von Lehre und Patienten gehen. Im kommenden Semster müssen am Uniklinikum 50 Prozent mehr Studierende betreut werden.

Pro Straßensperrung

Straßensperrung in Regensburg Margaretenau: Baugenossenschaft kritisiert Proteste und begrüßt Verkehrsberuhigung

Protest gegen die Sperrung der Georg-Herbst-Straße. Die Baugenossenschaft Margaretenau bewirtschaftet knapp 400 Wohnungen in dem Stadtviertel und sagt: „Wir freuen uns für unsere Mitglieder über jegliche Maßnahmen, die zu einer Verkehrsberuhigung in der Margarentenau beitragen“.

Regensburg Analog

Neuer Podcast online: Lästern über Griffe ins Klo

Städtische Toiletten, Baustellen und ein Notausgang. Der Schwerpunkt dieser Sendung liegt auf dem unverständlichen Verhalten der Stadt Regensburg an mehreren Stellen. Außerdem sprechen wir über das Universitätsklinikum Regensburg und den Schadenersatzprozess gegen das Bistum Regensburg. Krankheitsbedingt nur zu zweit. Vielleicht war es deshalb etwas lästerlich.

Kunstkollektiv

Regensburgs Altstadt ein Freiluftpissoir? „Dulttradition“ wurde ein Denkmal gesetzt

Pünktlich zur Dult interveniert ein Kunstkollektiv mit lebensgroßen Stencils eines Wildpinklers in Tracht. „Kaum ein anderes Symbol steht so zuverlässig für gepflegte Heimatverbundenheit, Maßkrugromantik und den festen Glauben, dass die Umgebung der Dult hauptsächlich als riesige Herrentoilette genutzt werden sollten.“

Regensburg Analog

Von Koalitionsträumen und dem Korruptionsprozess: Live-Sendung bei Ghost Town Radio am Sonntag

Was ist von der neuen Koalition zu erwarten? Wo sind die Fallstricke, wo die Chancen? Und wie kam das Ganze überhaupt zustande? Was gibt es zum Korruptionsprozess gegen Joachim Wolbergs zu sagen? Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe, die Verteidigung Freispruch. Kommenden Mittwoch dürfte das Urteil fallen. 

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