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252 gewaltbetroffene Frauen haben im letzten Jahr Hilfe beim Autonomen Frauenhaus gesucht. Platz war nur für 30. Jetzt könnte der Trägerverein eine Immobilie erwerben. Doch dafür braucht es die Unterstützung der Regensburgerinnen und Regensburger.

Es ist eine Chance, wie es sie gerade in Regensburg mit seinem überhitzten Immobilienmarkt nur selten gibt. Im 45. Jahr seines Bestehens hat der Verein „Frauen helfen Frauen“ die Möglichkeit, ein zusätzliches Gebäude zu erwerben, um ein neues Frauenhaus zu schaffen und das ohnehin denkbar knappe Angebot an anonymen Wohnmöglichkeiten für Frauen auszubauen, die vor häuslicher Gewalt fliehen. Meist zusammen mit ihren Kindern.

Aktuell bietet der 1980 gegründete Verein im Autonomen Frauenhaus in Regensburg zwölf, der Sozialdienst katholischer Frauen acht Wohnungen an. Hier gibt es neben einem Zimmer umfassende Unterstützung und Begleitung auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben. Viel zu wenig angesichts des Einzugsgebiets. Finanziell getragen wird das Frauenhaus von Stadt und Landkreis Regensburg sowie von Neumarkt, Kelheim und Cham. Doch in der Realität werden vereinzelt Frauen aus ganz Deutschland aufgenommen.

Kurze Pause
In eigener Sache

Wir machen Sommerpause

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Redaktion verabschiedet sich voraussichtlich bis Ende August in die Sommerpause. Während dieser Zeit erscheinen keine Beiträge und auch das Forum wird ab kommender Woche nicht mehr moderiert. Ein paar kleine Ergänzungen zu Recherchen, die gerade aktuell sind, wollen wir aber weiter unten doch noch erwähnen. 

Auffälliger Zufall

Verwaltungsgericht Regensburg muss entscheiden: Darf die Öffentlichkeit von den Zuständen in der Metzgerei von Ernährungsminister Rainer erfahren?

Die Verbraucherorganisation Foodwatch klagt vor dem Verwaltungsgericht Regensburg gegen das Landratsamt Straubing-Bogen. Die Behörde verweigerte die Herausgabe von Kontrollberichten in der Metzgerei von Bundesernährungsminister Alois Rainer (CSU). Der zeitliche Ablauf und die Begründung dürften das öffentliche Interesse an diesen Berichten nur noch steigern.

Interview

„Antisemitismus ist ideologische Klammer der AfD.“

In seinem neuen Buch analysiert der Publizist und Gewerkschafter Stefan Dietl den Antisemitismus in der AfD. Der sei zentral für die ideologische Ausrichtung der Partei. Für Dietl ist klar: Antisemitismus dient innerhalb der AfD als verbindendes Element verschiedenster Strömungen. Er sei kein Nebenschauplatz. Wir haben mit Dietl über sein Buch, ein mögliches Verbotsverfahren und Antsemitismus jenseits der AfD gesprochen.

Stellungnahme

Fataler Millionendeal am Hollerweg: Stadt Regensburg hält Kritik für „unfair“

Ein Baugebiet gekauft und ein Biotop erhalten. Womöglich acht Millionen Euro in den Sand gesetzt. Hinweise ignoriert und eine nachlässige Prüfung. Wir haben die Stadt Regensburg zu mehreren Kritikpunkten in Zusammenhang mit dem fragwürdigen Grundstückskauf am Hollerweg konfrontiert und stellen hier die Fragen und Antworten (sprachlich leicht geglättet und zum besseren Verständnis gestrafft und ergänzt) zur Diskussion.

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