BOS-Neubau: Jusos kritisieren Streichabsichten

bosZusage einhalten”, fordern die Regensburger Jusos. Die Ankündigung, den Neubau der FOS/BOS aufgrund der Finanzknappheit zu streichen, sind bei der SPD-Jugend auf scharfe Kritik gestoßen (oben im Bild: Schüler bei einer Podiumsdiskussion zum Neubau). „Schulden nicht gleich Schulden”, so der Regensburger Vorsitzende Sebastian Koch. „Jeder mit ökonomischen Sachverstand wird bestätigen können, dass man sich auch kaputt sparen kann.” Ein Unternehmen könne nur wachsen, wenn es Investitionen in die Zukunft tätige. Eine solche Investition sei auch der bislang in Aussicht gestellte Neubau der Fach- und Berufsoberschule in der Plato-Wild-Straße. Die damit verbundene Verschuldung müsse man in Kauf zu nehmen. Alles andere habe überhaupt nichts mit Generationengerechtigkeit zu tun. „Wir erweisen wir unseren Kindern und Enkeln einen Bärendienst, wenn wir öffentliche Investitionen unterlassen, die mehr Nutzen bringen, als sie Schulden kosten.” Die FOS/BOS hat bekanntlich keine starke Elternlobby und die kurze Schulzeit an dieser Schulform verhindert den Aufbau einer einflussreichen Schülermitverwaltung. Dennoch oder gerade deshalb dürfe die FOS/BOS von den Entscheidungsträgern unserer Stadt nicht weiter stiefmütterlich behandelt werden.

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Kommentare (6)

  • Stefan D. Christoph

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    @Joachim Datko: Nur lernt es sich schlecht wenn die Schule organisatorisch nicht hinterherkommt, weil sie sich mehr um die Gebäudeverwaltung als um den Lehrplan kümmern muss..

  • Joachim Datko

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    Zu „Stefan D. Christoph am 31. Okt 2009, 13:47 “
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    Wir dürfen die öffentlichen Gelder nicht verplempern. Es bleiben immer Wünsche, da viele Menschen maßlos sind.

    Wir sollte auf Grund der Finanzlage größere „Projekte“ vermeiden (Jahnstadion, Stadthalle, Schulen). Da die Bevölkerungsentwicklung rückläufig ist, sind neue Schulen überflüssig.

    Für mich war die Schule beim Lernen nebensächlich, es stand die Information im Mittelpunkt. Was wusste ich noch nicht, was konnte ich noch lernen? Auf Schulbücher und Lehrer habe ich mich nie verlassen, obwohl ich gerne in die Schule ging.

    Heutzutage steht das Internet mit den Suchmaschinen zur Verfügung. Für was braucht man da eigentlich noch weiterführende Schulen? Aber das ist ein anderes Thema. Das Bildungssystem könnte durch Medieneinsatz rationalisiert werden. Das „Lehrersystem“ ist teuer und ineffektiv.

  • antianti

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    @joachim datko: sie wollen die lehrer durch medien ersetzen? mit bild oder was? die medien sind eine großartige sache und gleichzeitig eine gefahr für die demokratie und sie wollen unsere schüler von wikipedia, der ansammlung an ungefähr-wissen, unterrichten lassen? oder von http://www.google.de? da findet man nämlich alle wichtigen lehrinhalte didaktisch aufbereitet vor…

  • trojan

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    Jede Diskussion mit Dakto ist sinnlos.

    Warum – weil der immer recht hat. Also lassen wir ihn in dem Glauben.

  • Hans

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    Herr J. Datko
    äh da bin ich sprachlos wer so viel Mist erzählt da kann es mit der Bildung nicht weit her sein…… mit Medien Mathe unterrichten das zeigen sie mir mal…. ich bezweifle stark das sie sich in Mathe auskennen….
    Da braucht man nun mal jemanden denn ich ansprechen kann der mir das erklärt lesen bringt da nichts zumindest wenn es um „oberstufen Mathe “ geht. In Sozialkunde waren sie aber mit Sicherheit kein guter Schüler denn dann würden sie so einen Mist nicht erzäheln…..

    Mit zuckersüßen Grüßen

  • Alexander Gruber

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    Ich finde Herr Kochs Äußerungen durchaus angebracht. (Er ist übrigens eines der wenigen, vielleicht sogar das einzige Nachwuchstalent der Regensburger SPD.) Was sinnloses Sparen um seiner selbst Willen bedeutet konnte man in Großbritannien am Ende der 80er Jahre sehen. Der Konsolidierungskurs Thatchers machte Englands Infrastruktur nahezu zu der eines Entwicklungslands.

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