SOZIALES SCHAUFENSTER

"Brücke" kürt Spitzenkandidaten

Das Programm? Wolbergs!

Der Name war schon auf dem Stimmzettel aufgedruckt – doch das Ergebnis bei der Nominierung des Wolbergs-Wahlvereins „Brücke“ wäre wohl auch ohnedies so ausgefallen: Von 89 abgegeben Stimmen erhielt Joachim Wolbergs 88. Der Kandidat macht viele Versprechungen und hat große Pläne.

Mal laut und im Stakkato, mal leise und nachdenklich: Am Montag präsentierte Joachim Wolbergs die volle Bandbreite seines rhetorischen Könnens. Fotos: Bothner

Auf den Ernst-Reuter-Platz? Ein Haus der Künstlichen Intelligenz. Die Planungen für den Holzgartensteg? Sofort stoppen und nochmal mit den Bürgern reden. Der Altstadtbus? Kostenlos. Das dritte Rathaus? Ins Evangelische Krankenhaus. Kein Zweifel – der Mann, der da vorne steht, brennt. Fast eineinhalb Stunden lang redet Joachim Wolbergs im Leeren Beutel auf seine Anhängerinnen und Anhänger ein. Mal langsam und nachdenklich, öfter energisch und im Stakkato. Das Publikum geht mit, anfangs wird nur gelegentlich geklatscht, gegen Ende immer häufiger und lauter. Immer wieder gibt es Lacher. Als Wolbergs endet steht der Saal auf und applaudiert rhythmisch, mehrere Minuten.

„Weil aufgeben keine Option ist.“

Er sei hier unter Freunden, unter „Menschen, denen ich vertraue und die mir vertrauen“, sagt der suspendierte Regensburger Oberbürgermeister mehrere Male. Auf den Fahnen im und vor dem Saal findet man neben dem „Brücke“-Logo im selben Schriftzug den Namen des Vereinsvorsitzenden, der heute zum OB-Kandidaten gekürt werden soll. „Weil aufgeben keine Option ist“, wird er darüber zitiert. „Weil unsere Stadt nicht nur einen Kopf, sondern auch einen neuen Konsens braucht“, wird im abgedunkelten Saal mit Beamern an die Wände geworfen.

235 Mitglieder hat der „Brücke“-Verein nach Angaben des Vorsitzenden bereits unter seinem Dach versammelt. 89 von ihnen sind heute gekommen – und zahlreiche Gäste, darunter Altoberbürgermeisterin Christa Meier (SPD), die Wolbergs namentlich begrüßt. Am Ende wird Wolbergs mit 88 Stimmen (eine ist ungültig) gewählt. Seinem Namen, der bereits auf den Wahlzetteln aufgedruckt wurde, muss kein zweiter hinzugefügt werden – weitere Kandidaten gibt es nicht.

„Menschen, denen ich vertraue und die mir vertrauen“: Joachim Wolbergs mit seinen Vereinsfreunden Rupert Karl, Matthias Walk und Helmut Dutz.

Eine Bewerbungs-, aber auch eine kommunalpolitische Grundsatzrede wolle er halten, sagt Wolbergs gleich zu Beginn. „Wählen Sie mich bitte nur dann, wenn Sie davon überzeugt sind, dass, das, was ich Ihnen erzähle für Sie spannend ist.“ Er habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht, fügt er an, ohne konkreter zu werden. So wie er generell keine politischen Konkurrenten direkt erwähnt. Neben Meier ist Bürgermeister Jürgen Huber – ihm bescheinigt Wolbergs gute Arbeit – der einzige Regensburger Politiker, dessen Name heute fällt. Seiner „früheren Partei“ empfiehlt Wolbergs an einer Stelle, das Wort „Solidarität“ aus ihrem Wortschatz zu streichen. Applaus.

„…für die Menschen…“

Über seinen persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang landet Wolbergs rasch im Jahr 2008, der knappen Niederlage bei der Stichwahl gegen Hans Schaidinger, seinem Eintreten für die Große Koalition gegen heftige parteiinterne Widerstände. „Mich hat nur interessiert, zu regieren.“ Opposition sei zwar wichtig, aber mache keinen Spaß. Man könne da nichts erreichen – für die Menschen. Diese Arbeit für die Menschen, der Kontakt und seine „Liebe“ zu ihnen ist ein Bild, das Wolbergs immer wieder während der knapp eineinhalb Stunden bemüht. Gerade während seiner Zeit als Sozialbürgermeister habe er „ein Gespür dafür entwickelt, was diese Stadt auszeichnet“. Die Menschen eben.

Entgegen aller Befürchtungen sei man dann als Juniorpartner in der Koalition nicht schwächer geworden, sondern habe die Wahl 2014 „mit Pauken und Trompeten gewonnen“. Nicht wegen Programmen, ist Wolbergs überzeugt, sondern, „weil die Menschen mir vertraut haben“. Beim „gigantischen Wahlkampf“ habe er „das getan, was alle immer vorher getan haben“. Doch früher habe das, was bei ihm dann zum Skandal geworden sei, niemand hinterfragt. „Schon komisch, oder?“

Von den Vorwürfen „ist nichts geblieben“.

Mit Beginn der Ermittlungen sei dann das gekommen, was Wolbergs am Montag als „der jähe Fall“ bezeichnet. Immer abhängig von anderen sei er dann gewesen, „völliger Willkür ausgesetzt“. Wie einen Schock habe er das erlebt und die „Medien von einer Seite erlebt, die ich bis dahin noch nicht kannte“. Dann folgt Kritik, die man von ihm bereits in der Vergangenheit gehört hat, an einzelnen Medien und anonymen Kommentaren – allerdings weit moderater im Ton. Von der Aggressivität in der Vergangenheit spürt man heute nichts. Seine Energie steckt Wolbergs in andere Teile der Rede.

Energiegeladen statt aggressiv: Wolbergs hat seine Rhetorik deutlich entschärft.

Den Urteilsspruch der 6. Strafkammer am Landgericht Regensburg im Korruptionsprozess sieht Wolbergs als vollumfängliche Bestätigung seiner Unschuld: Das Gericht habe ihm bescheinigt, kein Dienstvergehen begangen zu haben, er habe keine privaten Vorteile angenommen, er sei als komplett glaubwürdig eingestuft worden. Die Untersuchungshaft sei aus heutiger Sicht rechtswidrig und die Annahme sämtlicher Spenden legal und korrekt gewesen. „Legal nach dem Parteiengesetz“ seien auch die Spenden 2015 und 16 gewesen, lediglich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hätten diese den Anschein der Käuflichkeit erweckt. Das Wort „Vorteilsannahme“, deretwegen Wolbergs verurteilt wurde, erwähnt er am Montag nicht. Sein Fazit: „Es ist also nichts geblieben.“ Lauter Applaus.

Die Justiz, die Polizei und Vergleiche

Es folgen Anekdoten zu dem Verfahren, „das fast nur Verlierer kennt“, das „kein Korruptionsskandal, sondern wenn, dann ein Ermittlungsskandal“ gewesen. Applaus. Verlierer sei die Justiz. Ihn würden die Leute fragen, wie es sein könne, „dass vor 14 Tagen jemand, der an den Kindesmisshandlungen in Nordrhein-Westfalen beteiligt war, nicht als Misshandler, sondern Organisator, warum der zwei Jahre Haft auf Bewährung kriegt, während der Oberbürgermeister schon sechs Wochen in Haft saß“. Das verstehe niemand.

Wolbergs erzählt von einem Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der JVA Stadelheim am Rande des Saisonauftakts beim SSV Jahn. Dieser habe ihm bescheinigt, eine solche Inhaftierung in 41 Jahren Dienstzeit noch nie erlebt zu haben. „Sinn und Zweck sei nur gewesen, mich zu brechen.“

Wolbergs berichtet von einer aktuellen Studie der Universität Bochum zu Polizeiübergriffen, über die derzeit berichtet wird. Als ein Ergebnis sei dort festgehalten, dass ein Großteil der Übergriffe nicht einmal zur Anzeige komme, „weil die Staatsanwaltschaft mit der Kriminalpolizei es sich im Zweifelsfall nicht verscherzen will“. Das sollten „manche Vertreter der veröffentlichten Meinung“ gelegentlich mal hinterfragen. In seinem Fall sei das nicht geschehen, so Wolbergs.

„Ich habe viele Freunde.“

Seine Suspendierung sei eine „Strafe auf Verdacht“. Drei Mal wiederholt Wolbergs diese Position. „Schöner Rechtsstaat.“ Doch niemand habe Verantwortung übernommen oder sich bei ihm entschuldigt, stattdessen gehe es munter weiter. Doch er mache da nicht mit. Niemals. „Aufgeben war nie eine Option.“ Applaus.

Er habe einiges gelernt, fährt Wolbergs fort. Freundschaften zu pflegen zum Beispiel. Und er habe „viele Freunde“. Er habe gelernt, dass es Menschen ohne Rückgrat gebe, dass Politik oft ein dreckiges Geschäft sei und dass man „mit Compliance jeden Blödsinn machen kann“. Er habe sich acht Jahre lang gegen die Position der Verwaltung gewehrt, dass den Müllmännern ihr Trinkgeld weggenommen werden sollte, erst nach seiner Suspendierung sei das dann gemacht worden. Er habe gelernt, dass Willkür wie eine Krankheit sein könne und das Medien keine authentischen Politiker wollten. Außerdem habe er gelernt, dass er früher selbst Menschen voreilig vorverurteilt habe. „Das muss ich ändern.“ Wieder wird geklatscht.

Ein Positionspapier voller Haltungen

Harmonische Wahl ohne Gegenkandidaten.

Nach einer knappen halben Stunde kommt Wolbergs dann zu seinen politischen Verdiensten und künftigen Ideen, zu dem Grund, warum er mit seinem Verein wieder Oberbürgermeister werden will. Er wolle etwas mit Menschen machen, „die nicht nur Zwängen unterliegen, sondern Haltungen haben“, er glaube, dass Ideen mehr verbinden könnten als konkrete Entscheidungen. Und so gibt es denn auch ein Positionspapier, das später noch verabschiedet wird. „Das ist kein Programm, es beschreibt Haltungen.“

Und tatsächlich liest sich dieses Papier mit Punkten wie „Wohnen“, „Arbeit“ oder „Mobilität“ zwar sehr wohlklingend, enthält aber nichts Konkretes. Unterschiedlichste Entscheidungen ließen sich auf dieser Basis rechtfertigen. Kein Programm sei das, sondern ein Parteistatut, sagt Wolbergs, der aber anschließend in einigen Punkten sehr konkret wird. „Wenn ich von ‚ich‘ rede, meine ich, was in den letzten achteinhalb Jahren erreicht wurde.“ Ab 2014 trage der Koalitionsvertrag „zu 90 Prozent meine Handschrift“.

Es folgen ein Lob auf die Stadt, ein paar Probleme, die Delle bei der Gewerbesteuer.Trotzdem herrsche Wohlstand. Das erzeuge auf Dauer leider „künstliche Probleme“, Beschwerden über Dinge, die es nicht wert seien. Andererseits: „Vernünftige Schulden“ seien möglich. Der Reichtum der Stadt fuße auf einer vernünftigen, Ansiedlungs- und Grundstückspolitik, der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, mutiger Wirtschaftspolitik und der Ausweisung von Gewerbeflächen.

Das „Pflichtprogramm eines Oberbürgermeisters“

Wieder folgt eine Anekdote. Er halte sich beim SSV Jahn immer in der VIP-Lounge auf und suche dort das Gespräch mit Unternehmern. Das sei nicht anrüchig. Im Gegenteil. „Das gehört zum Pflichtprogramm. Der Oberbürgermeister muss mit den Unternehmern reden. Das ist seine Aufgabe. Wenn man ihn deswegen verdächtigt, dann wird man Wirtschaftsförderungspolitik in einer Stadt nie mehr so hinkriegen, wie das in Regensburg gelungen ist.“ Applaus.

Apropos Gewerbeflächen: Die Genehmigung der Industriehalle für das Immobilienunternehmen Schmack bei den Schlämmteichen – derzeit Gegenstand einer noch nicht zugelassenen Anklage – werde ihm zwar jetzt zum Verhängnis, so Wolbergs. Doch er sei es gewesen, der sich damals mit den Umweltverbänden zusammengesetzt habe, um dafür zu sorgen, dass es von deren Seite zu keiner Klage komme. „Es war ausschließlich ich. Sonst niemand.“ Die Entscheidung sei völlig richtig gewesen.

Eine neue Stabsstelle für Kultur- und Kreativwirtschaft

Es folgen weitere Verdienste: Der Bau des R-Tec-Gebäudes, ein Haus der kleinen Forscher, das derzeit entsteht, sei ebenfalls seine Idee gewesen. Der Internetausbau sei unter ihm fast zu Ende gemacht worden, in die Gesundheitswirtschaft sei man eingestiegen, Biotechnologie habe man ausgebaut und die Kultur- und Kreativwirtschaft gefördert. Wolbergs changiert zwischen „ich“ und „wir“, während er diese Leistungen aufzählt. Immer wieder unterbrochen von Applaus.

Er habe dafür gesorgt, dass Putzfrauen, Straßenreiniger und Schauspieler in Regensburg nun besser bezahlt würden. Er habe sich für eine Rückkehr des Bürgerheims Kumpfmühl zum Tarif stark gemacht. Er werde dafür sorgen, dass das Thema Kultur- und Kreativwirtschaft weiter vorangetrieben werde, wenn „ich wieder etwas zu sagen habe“. Mit Personal aus dem Planungs-, Kultur- und Wirtschaftsreferat, mit einer eigenen Stabsstelle beim OB, mit einem eigenen Förderprogramm.

Die Kooperation mit OTH und Uni will Wolbergs ausbauen – mit einem „Haus der Künstlichen Intelligenz“ auf dem Ernst-Reuter-Platz. Dort kriege man „nie mehr eine Stadthalle“. Dieses Thema sei „von der Politik vergeigt worden“. Stattdessen dann eben ein „nachhaltiges grünes Gebäude, aus dem Bäume wachsen“, ein Digitalisierungszentrum.

Das Thema Wohnen

Es folgt das Thema Wohnen. Es habe noch nie so viele Baugenehmigungen in Regensburg gegeben wie jetzt. Er habe „erstmals nach Christa Meier dafür gesorgt, dass die Stadtbau kapitalisiert wurde“ (durch Grundstückseinlagen in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro, Anm. d. Red.), man habe die Nibelungenkaserne auf den Weg gebracht, wo auch die Stadtbau und Genossenschaft Grundstücke erhielten. „Das wirkt sich im Übrigen derzeit schon aufs Mietniveau aus“, behauptet Wolbergs.

Er habe den Streit um den großen Wohnblock in Königswiesen „für alle akzeptabel“ gelöst. Im Übrigen sei ihm die Debatte um Wohnungen zu einfach – das Ausspielen von Beteiligten der Wohnungswirtschaft. Da brauche man alle.

„Ich habe große Sorge um die Altstadt.“ Wolbergs will das Thema „wieder zur Chefsache machen“.

„Und im Kern ändern wir in dieser Stadt dann etwas, wenn wir alles an Grundstücken kaufen, derer wir habhaft werden können.“ Es folgen weitere Punkte: eine neue Entwicklungsmaßnahme, ähnlich wie in Burgweinting, Mut bei Nachverdichtungen – „Universitätsparkplätze können Sie morgen mit Studentenapartments überbauen“, und bei der Stadtbau gehe mittlerweile auch etwas, seit es einen neuen Geschäftsführer gebe (der seinen Dienst bislang noch nicht angetreten hat). Mit Unternehmen will Wolbergs intensive Gespräche über Werkswohnungen führen, an der Landshuter Straße beim Pürkelgut soll nach Wolbergs‘ Vorstellungen ein Gewerberiegel, dahinter Wohnen und der Rest Erholungsfläche entstehen. Immer wieder wird diese Auflistung von Beifall unterbrochen.

Kostenlose Bustickets

Nächster Punkt Mobilität. „Wer hat denn die elektrischen Altstadtbusse eingeführt? Wer hat denn den Radverkehr zugelassen in der Innenstadt?“ Applaus beantwortet die Frage. Er habe ein Parkhaus am Unteren Wöhrd auf die Agenda gesetzt – doch passiert sei nichts. „Das hätte es unter mir niemals gegeben.“ Wolbergs erwähnt Wassertaxis, die Stadtbahn. Für die sei auch er. Allerdings nicht, wenn sie erst in 15 Jahren komme, das müsse in acht passieren. Nächste Frage: „Wer hat übrigens den Nachtbus eingeführt?“ Wolbergs redet über das erste Klatschen hinweg.

Für die Altstadt könne es keine Hau-Ruck-Lösung geben. Nur im Dialog mit den Geschäftsleuten. Seine ersten Vorschläge: ein kostenloser Altstadtbus, eine kostenlose Buslinie vom Park&Ride-Parkplatz beim Fußballstadion im Zehn-Minuten-Takt. Poller an mehreren neuralgischen Stellen in der Altstadt. Ein kostenloses Busangebot für junge Menschen wolle er einführen, einen Testlauf für das 365-Euro-Ticket machen, das Carsharing ausbauen und Verbesserungen für den Radverkehr durchsetzen.

Fahrradbrücke vorerst stoppen

Apropos Radverkehr: Wie bereits erwähnt, will Wolbergs die derzeitigen Planungen für den Holzgartensteg, die umstrittene Fahrradbrücke über den Grieser Spitz, stoppen. Zwar brauche man eine solche Querung, „aber nur in Form eines vernünftigen Bürgerdialogs, wo wir die, die alle für Radfahren sind, nicht gegeneinander ausspielen“. Bürgerbeteiligung könne man nicht so machen, dass nur die Verwaltung mit den Menschen rede. „Die Politik muss mit den Menschen reden.“ Eine Trassenfestlegung zum jetzigen Zeitpunkt sei falsch. „Niemandem nutzt es, wenn wir in einem halben Jahr einen Bürgerentscheid kriegen und dann ist das Thema komplett weg.“ Verhaltener Applaus.

Nächstes Thema: Altstadt. Hier hegt Wolbergs „große Sorge“. Er habe die Altstadt zur Chefsache gemacht: Altstadtbus, Renovierung der Fußgängerzone, Umgestaltung der Wahlenstraße, Sitzgelegenheiten – um all das habe er sich bemüht. Jetzt sei er seit zweieinhalb Jahren „raus aus der Nummer“. Doch die Altstadt müsse „wieder Chefsache werden“. Was er tun würde: Leerstandmanagement mit Bespielung, das Thema Obermünsterstraße anpacken, „sonst kackt sie uns ab“, und: das Dritte Rathaus „kann nur ins Evangelische Krankenhaus“.

Sonderthemen: Gegenüber des Stadions will Wolbergs einen Neubau für die sanierungsbedürftige Berufsschule in der Prüfeninger Straße ansiedeln, ebenso einen Veranstaltungssaal für 2.000 Leute. Er glaube nicht mehr, dass die Stadt zu einem Kultur- und Kongresszentrum komme und so decke man wenigstens den vorhandenen Bedarf. „Der muss nicht in die Innenstadt.“

Neues Gebührenmodell bei Kinderbetreuung

Wolbergs redet immer schneller. Er merkt, dass er schon lange spricht, das Thema Sport spart er aus, kommt gleich zur Bildung. Den Neubau von Schulen, der unter ihm auf den Weg gebracht worden sei, die Jugendsozialarbeit an Schulen, die Bibliothek beim REWE am nördlichen Rübenhof im Stadtosten. Einen Vorschlag macht Wolbergs zur Kinderbetreuung: „Wir brauchen für Kinderbetreuungseinrichtungen den Maßstab dessen, was sich jemand leisten kann. Wer genügend verdient, der soll dafür auch bezahlen.“ Applaus.

Soziales – nur noch stichpunktartige. „Ich habe mich darum gekümmert, dass der Integrationsbeirat eingeführt wurde.“ „Ich war derjenige, der in dieser Stadt dafür gesorgt hat, dass wir heute einen Jugendbeirat haben.“ „Ich habe eine internationale Jugendkonferenz eingeführt.“ Der Allgemeine Sozialdienst, eine Anlaufstelle von DrugStop, das Bürgerheim Kumpfmühl in städtischer Hand, das Jugendschutzhaus im Michlstift. Alles Wolbergs.

Standing Ovations nach eineinhalb Stunden Rede.

Kultur – im Stakkato, immer einleitend mit „Ich habe mich darum bemüht“. Darum, dass die Sing- und Musikschule nun am Bismarckplatz sei, um den Umzug der ADK-Schauspielschule, um ein gemeinsames Museumsdepot mit den Kirchen, um einen gemeinsamen Gedenkweg am 23. April. Im Leeren Beutel müsse künftig „jeden Tag die Hölle los sein“. Außerdem will Wolbergs ein Gebäude kaufen, das ehemalige Schützengebäude am Stahlzwingerweg, für ein Kulturcafé und das Thema „Artists in Residence“. Außerdem brauche man neue Räume für die Sing- und Musikschule.

Lob für Huber und Fridays for Future

Lob beim Thema Klima für Bürgermeister Jürgen Huber. Der habe „eine Menge gemacht“. Auch die REWAG sei gut unterwegs, aber es gebe auch Punkte, bei denen man etwas tun müsse. „Symbole“. Keine zwei Feuerwerke mehr bei der Dult. Eine städtisch finanzierte Lichtshow an Silvester. Großen Dank richtet Wolbergs an die Aktivisten von Fridays for Future. Einen „Heidenrespekt“ habe er, auch wenn diese seine Gesprächsangebote bislang nicht angenommen hätten. „Die müssen aber mit der Politik reden. Da bleibt ihnen gar nix anderes übrig.“

Zum Schluss („Letzter Satz“) folgt ein Lob der Stadtverwaltung. Dort werde tolle Arbeit geleistet und man müsse sie schützen. Wenn „eine Kandidatin einer anderen Partei“ (Wolbergs meint Astrid Freudenstein) sage, dass sie nach der Wahl dafür sorgen werde, dass die Stadt wieder sauber werde, weil sie sei inzwischen so dreckig sei wie Berlin, „dann ist das erstens eine Unverschämtheit, weil falsch und zweitens ein Schlag ins Gesicht all derer, die jeden Tag für unsere Stadt sorgen“. Lauter Applaus. Doch Wolbergs redet weiter. Interne Blockade und Stillstand bei der Verwaltung beruhten auf Angst, glaubt er. Das müsse beendet werden „durch politische Führung“, nur „im Konsens mit den Kolleginnen und Kollegen“. Die Verwaltung müsse Ermöglicher und Unterstützer werden.

„Einen reinen Wolbergs-Wahlverein hätte ich nicht gut gefunden.“

Dann folgt Wolbergs Beschreibung eines „guten Politikers“: Dieser müsse eigene Wertvorstellungen haben, Überzeugungen in einzelnen Bereichen, Interesse und Neugier, Menschen mögen müsse er und Empathie besitzen. „Ich will es in dieser Stadt nochmal reißen. Mit Ihnen.“ Er sei beinahe gebrochen worden, doch nun stehe er hier. Und zum Abschluss der Slogan: „Aufgeben ist niemals eine Option.“

Gratulation nach erfolgreicher Wahl.

Es folgt minutenlanger Applaus und das anschließende, einstimmige Wahlergebnis. Die Anwesenden stehen hinter ihrem Spitzenkandidaten und etwa die Hälfte bleibt auch anschließend noch da, als – abgesehen von stilistischen Änderungen – ohne größere Diskussion das bereits erwähnte Positionspapier verabschiedet wird. Dieses Papier sei schon wichtig gewesen, sagt Florian Rottke, Mitglied der Programmkommission. „Einen reinen Wolbergs-Wahlverein hätte ich nicht gut gefunden.“

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Kommentare (52)

  • Giesinger

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    “ Seinem Namen, der bereits auf den Wahlzetteln aufgedruckt wurde, muss kein zweiter hinzugefügt werden – weitere Kandidaten gibt es nicht.“

    Die DDR läßt grüßen!

    Meine Frage an die anderen Brücke-Mitglieder:

    Wolltet Ihr ehemaligen Genossen Euch sowieso demnächst politisch zurückziehen?

    Macht Ihr das nur aus Freundschaftsdienst dem Herrn Wolbergs gegenüber?

    Damit der Her Wolbergs demnächst in Pension gehen kann?

  • Lol

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    „Einen reinen Wolbergs-Wahlverein hätte ich nicht gut gefunden.“ Ma, che sei grullo ?

  • joey

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    das heißt nicht Brücke, sondern Bruecke. Fast wie Fluege.de. Deshalb will er auch die Fahrradbrücke stoppen, denn es ist keine Bruecke.
    In Zukunft gibt es keine Willkür mehr, sondern nur noch Willkuer. Nur bei Vorteilsnahme hat er kein ü drin, das bleibt dann so „richtig“

  • Alfred Meier

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    Joachim Wolbergs wurde Unrecht getan! Ich freue mich, das er die Kraft hat, mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen. Die Bürgerinnen und Bürger von Regensburg haben jetzt die Chance, dieses Unrecht wieder gutzumachen!

  • Hirsch

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    Zunächst einmal haben die Bürgerinnen und Bürger von Regensburg die wohl einmalige Chance, einen Bürgermeisterkandidaten ab Oktober wenige Monate vor der Wahl wieder für Wochen in einem großen Gerichtssaal sehen! Entertainment pur!

  • dünnster Künstler

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    Ein Haus der künstlichen Intelligenz? Das kommt mir bekannt vor.
    http://europabrunnendeckel.de/download/euro/brunnensimulationkl.jpg
    Also ein Haus der künstlerischen Intelligenz (naja…) oder eine Spielstätte für Engagement wäre mir lieber. Dafür wäre der Wirsingcampus sehr gut geeignet, nur sind da jetzt nicht nur die Schotten dicht und die Bäume weg, es steht auch noch ein Zaun drum.

  • Lutherer

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    Er hat uns alles gegeben.
    Sonne und Wind und er geizte nie.
    Wo er war, war das Leben.
    Was wir sind, sind wir durch ihn.
    Er hat uns niemals verlassen.
    Fror auch die Welt, uns war warm.
    Uns schützt der Vater der Massen.
    Uns trägt sein mächtiger Arm.

    Den wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer recht,
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.

    Glück auf ihr Brückenheilige!!

  • Charlotte

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    Mensch Herr Meier, so blind und hörig können Sie doch nicht sein…

    Und natürlich müssen die Bürgerinnen und Bürger von Regensburg hier gar NICHTS tun! Wieso auch? Läuft doch wunderbar in Regensburg auch ohne Herrn W. ! Ob vielleicht grad deshalb? Wer weiß…

  • Lothgaßler

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    Eins ist sicher: OB wird Wolbergs nicht. Im Grunde ist es doch erschreckend wie alternativlos dieser Mensch sein Ziel „Berufspolitiker bleiben“ umsetzen will und dabei HelferInnen findet. Das Urteil hat ihm erkennbar nicht gut getan, immer noch sieht er keine Schuld bei sich, keinerlei Vorteile angenommen, nur üble Verleumdungen. Andererseits beschreibt er sich als der große Macher, überall Augen und Ohren offen und Taten geleistet. Bloß vor Gericht hat er vorgegeben viele Dinge nicht zu erinnern, nicht angesehen, sich nicht gekümmert zu haben. Das passt nicht zusammen, ein Opportunist und Aufschneider! Nein, ich will Wolbergs nicht mehr in kommunalpolitischer Verantwortung sehen.

  • Mr. T.

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    Lothgaßler +1

    Hört sich ja alles supertoll an, was er da so erzählt. Cooles Porgramm, genau mein Wetter. Allein, ich glaub’s ihm nicht mehr.
    Er verteidigt seinen verkauften Wahlkampf damit, dass andere das auch getan haben. Schlimm genug, aber er ist angetreten, um es anders zu machen und nicht in den selben Sumpf zu springen wie seine Vorgänger. Er hätte damals alle Möglichkeiten gehabt, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Warum sollte es diesmal auf einmal passieren?
    Und wüsste ich von diesem Filz nichts, mich würde seine extreme Egomanie stören. Dagegen ist ja Putin ein bescheidenes Mauerblümchen. Kann es sein, dass Stefan Aigner die Versammlung zu früh verlassen und nicht mitbekommen hat, dass sich Wolbergs auch noch die Ansiedlung der Römer auf seine Meritenliste geschrieben hat?

  • Edmund Harrer

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    Sollte ‚Mann‘ nicht mal in sich gehen und nachdenken was Regensburg für einen Skandal erlebt hat und in den nächsten Jahren durch die Verfahren noch erschüttern wird.

  • Giesinger

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    Hier der akustische Link zu Lutherers „leichter“ Abwandlung des „Lied der Partei“.

    https://www.youtube.com/watch?v=eByxIINticQ

    @Lutherer:
    Im Gegensatz zu Ihnen, blieb mir immer nur die Melodie, sowie die Textzeile „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
    Und, Genossen, es bleibe dabei;“ in Erinnerung.

    Ich war direkt nach dem Mauerfall ein Jahr in der DDR unterwegs, es war super spannend.
    Nur zwischendurch habe ich mir damals immer wieder mal selbstironisch dieses „Lied der Partei“ selber vorträllern müssen.
    .

  • Hartnäckig

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    es ist keinerlei Aufregung um die Kandidatur von H. Wolbergs nötig.
    Im März 2020, also in rund 8 Monaten ist Wahl !
    Das Thema erledigt sich durch Bürgerwillen !

  • Giesinger

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    @Hartnäckig!

    I muaß fast speibm, ob ihrer Selbstgerechtigkeit!

  • Günther Herzig

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    Joey:
    Wären wir jetzt beide bei Facebook, hätte ich Dir einen Daumen nach oben zeigend gegeben!
    Schöne Grüße
    Günther

  • Günther Herzig

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    @Alfred Meier:
    Sogar ich freue mich über das Getue der Bruecke-Mitglieder, Stimmvieh für einen Gescheiterten, der trotzig alles in Frage stellt und der damit allen anderen, die ohne seine Erkenntnis sind, jegliche Moral abspricht .
    Ich freue mich, weil die Zeit bis Oktober doch langweilig zu werden droht.
    Was für in schwülstiges Gefasel! Wenn wir nun schon in einem Unrechtsstaat leben, mit einer unwilligen und unfähigen Justiz, die nicht einmal Gelegenheit erhält abzuwarten, inwieweit ihr der BGH folgt, -ganz einfach, weil die vielleicht das Urteil des LG bestätigen-,
    müssen nun ungefragt die Bürger Regensburgs vereinnahmt werden, weil sie das Unrecht an ihrem Heilsbringer gutmachen sollen; ob sie das auch können?
    Wenn es unter den ziemlich suggestiv in willige und unwillige Bürger aufgeteilten Regensburgern noch welche gibt, die nicht spuren, sind sie auszubürgern, wohin auch immer. Ich nehme Asylanten aus Regensburg vielleicht sogar auf.
    In späteren Zeiten werden die Menschen Regensburg als Hauptstadt der Bewegung bezeichnen, einer Bewegung, die aufgestanden ist aus den Trümmern einer uralten verbrauchten Partei. Wie, war gleich der Name? Wer hilft mir?

  • Günther Herzig

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    Apropos Bruecke. Sind die wirklich ein e. V. Dann sollte mal hinterfragt werden, wie die es mit der Gemeinnützigkeit halten. Ist ein Verein eingetragen, müssen sie alle aufnehmen, die das beantragen, und gegen die keine Ablehnungsgründe sprechen. Gegen Personenkult zu sein, ist mit Sicherheit kein Ablehnungsgrund. Dann könnte dieses völlig überflüssige Gebilde auch unterwandert werden. Wer macht mit?

  • Ex Regensburger

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    Das verzwickte an der Geschichte ist, dass Wolbergs zumeist WIRKLICH gute Politik gemacht hat (siehe seine Aufzählung, die größtenteils richtig ist) und trotzdem an fehlender Selbstreflexion scheiterte und wohl auch bei der kommenden Wahl scheitern wird. „Zähne zusammenbeissen zu und durch“ ist seine Devise u. (s)ein Stadratsposten wird wohl drin sein, aber nicht viel mehr. Aber vielleicht reicht ihm das ja…

  • GSH

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    Zitat (so ungefähr): „Wenn ich verurteilt werde, trete ich nicht mehr an…“

    Vorteilsannahme in zwei Fällen ist ein Urteil.

    Weiter mit dem Grundsatz: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“

    Fakt = Nicht ehrlich – nicht konsequent – nicht wählbar

  • Sabine F.

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    Den Mut zu einem befreienden Geständnis (wie der Ingolstädter Oberbürgermeister) hatte Wolbergs nicht, die 88 Freunde im Wolbergs-Wahlverein hätten ihn trotzdem gewählt.

  • Günther Herzig

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    @Ex Regensburger
    Ich wette, wenn man in einer Stadt wie Regensburg einen Grenzdebilen oder vielleicht sogar ein Alien zum Bürgermeister machte, würde eine sorgsame und kompetente Verwaltung, wie auch in Regensburg vorhanden, dafür sorgen, dass alles gut geht.
    Anders ist doch gar nicht vorstellbar, dass ein mehrfach in von ihm selbst gewählten Ausbildungsgängen Gescheiterter, jahrelang seine mangelnde Eignung verbergen konnte.
    Und dann gibt es natürlich Leute, die behaupten, er sei einfach nur gut; Jemand, der zum Beispiel an ihn als Bürgermeister gerichtete Mails nicht liest, ohne dass dann Schaden eintritt, kann nur aufgefangen worden sein durch eine aufmerksame und loyale Verwaltung.

  • Barnie Geröllheimer

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    Ja, der Wolli ist so ein Guter. Zu gut für diese Stadt. Diese Stadt hat so einen Guten nicht verdient. Am Besten er geht woanders hin und verschwendet seine herausragenden Fähigkeiten und Kontakte nicht an diese provinzielle Stadt. Superman nach Hollywood. Für immer dort bleiben und sich zu all den anderen Schauspielern gesellen.

  • Rainer Wehpunkt

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    Was wurde eigentlich aus dem armen Mann, dessen Schicksal Frau Richterin Escher so zu Herzen ging, wie rd vor 4 Wochen berichtete:

    „Es ist nicht absehbar, wann er wieder zu Arbeit und selbstbestimmten Leben zurückkehren kann“, er stehe nun vor den „Trümmern seines Lebens“, „der Oberbürgermeister ruiniert worden ist“, „Wie soll er jemals Ruhe bekommen, wie soll er wieder Fuß fassen?“, „Das Ganze ist einfach nur dramatisch“; ‚die bis heute andauernde gesundheitliche und psychische Folgen für Wolbergs …. er nehme Medikamente, befinde sich in psychotherapeutischer Behandlung und leide unter Schlafstörungen, Fehler bei den Ermittlungen….. erheblich in seinen Grundrechten verletzt ….. Die Kosten der Verteidigung hätten sein Vermögen aufgezehrt…. Falschmeldungen und Gerüchte hätten ihr Übriges getan‘ usw. (alle Zitate aus rd 60. und 61. Prozesstag).

    Ja, das ist nun offenbar alles Schnee von gestern, denn wie ‚Phönix aus der Asche‘ ist der arme Mann jetzt auferstanden und ich freue mich aufrichtig, dass Herr Wolbergs nicht am Boden zerstört ist sondern voller Tatendrang die Ärmel hochkrempelt, Pläne schmiedet, nur so sprüht vor Aktivität, Kreativität und Selbstvertrauen und auch wieder Freunde hat: „Menschen, denen ich vertraue und die mir vertrauen“.

    Wiederwählen werde ich ihn trotzdem nicht, zu groß ist meine Ent-Täuschung über das, was er selber in seiner neuen Rede bezeichnet als „habe er „das getan, was alle immer vorher getan haben““.
    Besser kann man es gar nicht auf den Punkt bringen: der König ist tot – lang lebe der König!

    Sollte er bei der anstehenden OB-Wahl erfolglos bleiben, wird er trotzdem nicht „ruiniert“ sein. Dank seiner Kraft und seiner Fähigkeiten findet Herr Wolbergs mit Sicherheit einen guten Platz in der sog. freien Wirtschaft.
    Mit seinem Talent, Menschen anzusprechen und zu motivieren, kann er auch dort erfolgreich tätig sein, selbst wenn er –wie rd die Richterin Escher am 61. Prozesstag wiedergibt- „die komplexe Lage einfach nicht überblickt“.

  • KW

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    Eine der gern verbreiteten, zumindest nicht „Ganz-Wahrheiten“ sind die „70 Prozent der Regensburger“ die angeblich den suspendierten OB im März 2014 ins Amt gewählt hätten.
    Tasächlich waren es nur 35.275 der 109.345 Stimmberechtigten, also lediglich 32,26 % der stimmberechtigten Regensburger die dies taten. (Noch) nachzulesen hier:
    http://www.kommunalwahl2014.bayern.de/tabs4362000.html

    Ob sich die Zahl derer die nochmals so wählen würden geändert hat, wird man bei der nächsten Stadtratswahl im Frühjahr 2020 sehen.
    Nebenbei, ich war damals wegen der Hoffnung auf einen „Neuanfang“ in Regensburg auch Teil der 32,26 %, habe meine Meinung aber inzwischen geändert.

    Ich schreibe oben „noch“ nachzulesen, da auf den Statistik-Seiten der Homepage der Stadt Regensburg „Aufgrund einer Weisung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern“ diese Ergebnisse leider nicht mehr veröffentlicht werden, siehe der link „Statistischer Wahlbericht“ und ff hier:
    http://www.statistik.regensburg.de/menue/publikationen.php

  • Ronald McDonald

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    @ Stefan Aigner

    „Sonderthemen: Gegenüber des Stadions will Wolbergs …“.

    Das soll Woli so gesagt haben?
    Nimmermehr.
    Woli ist nicht nur Taktiker, sondern auch Syntax-iker, ein gebildeter Mensch also, welcher daher seine berufsschulischen Immobilien(wahn)träumereien gegenüber „dem Stadion“ verwirklichen möchte.
    Also bitte, Woli’s Lord Mayor Speech zukünftig wortgetreu wiedergeben.

  • Eingeborener

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    Ich finde die meiste Kritik hier inhaltsleer . Wolbergs ist für mich ncht wählbar 1.weil Politiker,die sich von Unternehmern den Wahlkampf finanzieren lassen , fragwürdige Demokraten sind .Durch Oberschichten-finanzierte Wahlkämpfe findet Wahlmanipulation statt . Der mit den reicheren Finanziers hat höhere Chancen.2.Wolbergs ist ein Gegner erhöhter Sozialwohnbauquoten (wie er explizit im Prozess sagte) und sozialen Wohnungsbaus mit seinem ,ich vertraue auf die Kräfte des freien Marktes‘. Er ist nach Schaidinger mitverantwortlich für die Wohnungsnot . 3. Sein ,Flüchtlingsengagement‘ war hohl. Jetzt dürfen die Flüchtlinge mit der ,Unterschicht‘ um die letzten teuren Wohnlöcher konkurrieren; dasselbe gilt für Arbeitsplätze.

  • cop

    |

    Ein Potpourri aus jedem noch so absurden Wahlversprechen! Wolbergs kramt dazu in jeder Trickkiste. Wenn er noch die Abschaffung der GEZ fordert, dann ist er auch für AfD-Wähler wählbar.

  • gustl

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    Guten Tag Herr Wolbergs,
    werden Sie weiterhin Spenden aus der Baubranche annehmen?
    Haben Sie oder Ihr Wahlverein Spenden erhalten? Werden Sie alle Spenden, die Sie erhalten, veröffentlichen? Wenn ja, ab wann (zeitlich)?
    mfg Gustl

  • Dugout

    |

    @Rainer Wehpunkt:
    „….. findet Herr Wolbergs mit Sicherheit einen guten Platz in der sog. freien Wirtschaft.“

    Das braucht er nicht. Nach verlorener Wahl hat er Anspruch auf seine Pension. Zwischen 5000 und 7000 Euro monatlich hab ich gelesen. Und zwar ab sofort!

    https://www.bing.com/videos/search?q=die+rente+ist+sicher+norbert+bl%c3%bcm+1986&&view=detail&mid=92C05512B9880FDEA7B792C05512B9880FDEA7B7&rvsmid=85794CB33D143A74539A85794CB33D143A74539A&FORM=VDQVAP

  • Wintermute

    |

    Wie Dugout, habe ich mich auch daran erinnert. Bedingung war (glaube ich), dass er nur antreten muss, und für die Pension reicht es, wenn er nicht gewählt wird. Das müsste er hinkriegen. Das Antreten wird keiner mehr verhindern können, da die Revision wohl erst spät im nächsten Jahr zu einem Urteil kommen wird. Und die nächsten Verfahren sollen zwar im Dezember oder Januar mit einem Urteil enden, aber das wird sicher auch angefochten und nicht vor der Wahl rechtskräftig. Liebe Rechtsgelehrte, wie sieht es denn aus? Bekommt er seine Pension auch, wenn er bei der Wahl immer noch suspendiert ist?

    Was mich fassungslos gemacht hat, ist der Verbotsirrtum. Ständig kriegt man beigebracht (auch in simplen Rechtsnebenfächern im Studium), dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Und hier lernen wir, dass es doch so ist. Naja … nicht wirklich Unwissenheit. Ich muss offenbar nur fest genug glauben und die Augen fest zudrücken, dass ich rechtens handle, dann unterliege ich dem Verbotsirrtum. Oder? Ich bin Laie. Liebe Fachleute, helft mir: Was muss ich für eine Person sein, dass der Vebrotsirrtum greift? Für wen wurde das eigentlich gemacht?

    Und völlig vom Stuhl gekippt bin ich (aber rechtlich echt nur Laie, also …) als das Gericht ihm das alles abgenommen hat, was er nicht gelesen, gehört hat usw. Also Leute … bei Kaufleuten und GmbH-Geschäftsführern ist das so, dass angenommen wird, dass sie bestimmte Sachverhalte wissen, dass sie ihre Korrespondenz lesen und Notaren zuhören usw., da sie besondere Verantwortung tragen. Ich habe selbstverständlich angenommen, dass das bei einem OB auch so ist. Aber für die Richterin ist ja völlig normal, dass er (tatsächlich oder vorgeblich) das alles nicht zur Kenntnis genommen hat. Weil er das so sagt. Hier darf er sich so dumm geben, wie ich als Normalperson, vielleicht sogar dümmer. Und überhaupt: Ich meine, der Notar liest den Leuten den Vertrag vor. Er muss nachfragen, ob die Leute das verstehen und tut das beurkunden. Dass sich Wolli da hinstellt und sagt er hat nicht zugehört, ist eine Sache. Dass die Richterin das durchgehen lässt ist aber eine *schluck* andere. Was meinen denn die Fachleute? Gilt für den OB tatsächlich keine erhöhte Aufmerksamkeit wegen erhöhter Verantwortung? Darf ich dann auch volltrunken zum Dienst erscheinen, denn: wo bitte ist im Ergebnis dann der Unterschied?

    So, und um die Kurve zum Thema wieder zu kriegen: Hört sich tatsächlich gut an, was er sagt, würde mich nicht wundern, wenn er sich auch ein paar Themen anderer Bewerber*innen zu Herzen genommen hat. Aber jetzt, 4 Wochen nach dem Urteil stellt er sich so dar, dass er alles weiss, alles mitbekommt und alle kennt. Und allen zuhört. Da fällt mir nicht mal mehr ein bitterer Schlusswitz ein.

  • Dieter

    |

    @Dugout:

    5000€ werden Wolbergs nicht reichen, hat er doch durch Miete (3000€!) und Unterhaltszahlungen schon jetzt monatlich höhere Belastungen.
    Das sind wohl diese berühmten Lebensrealitäten, von denen vor Gericht dauernd schwadroniert wurde.

    In der freien Wirtschaft wird er nichts finden, die Qualifikationen (Mails lesen, Überweisungen tätigen uvm.) hatten er und die Verteidigung ihm ja schon abgesprochen.
    Obwohl, ein Beratervertrag bei BTT als Schaidinger würde sich evtl. anbieten.

    Ich denke – falls ihm nicht die ein oder andere Verhandlung und Revision komplett einen Strich durch die Rechnung machen – dass Wolbergs nicht mehr OB wird, aber auch nicht so schlecht abschneiden wird, wie mancher hier erwartet.

    Die Gretchenfrage wird nach der Kommunalwahl sein, ob die BRJECKE auch koaliert und es evtl. einen 2. oder 3. Bürgermeister Wolbergs geben wird oder ob er sich aus der Politik zurückzieht und sich damit der Verein erledigt hat. Mal sehen, wie weit es mit „Bock haben“ und „was bewegen wollen“ wirklich ist, wenn man nicht ganz oben auf dem Siegertreppchen steht.

    Eine Frage hätte ich noch:
    Wolbergs wurde bei der BRJECKE ja mit 88 Stimmen gewählt – wo waren denn eigentlich die restlichen Mitglieder?

  • R.G.

    |

    @Joey
    Ihre Ue-Kritik ist ungerecht, zumal wenn sich ein Verein so für das allgemeine Menschenwuehl einsetzt.

  • Empörer007

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    Kommentar gelöscht. Schrauben Sie bitte Ihren Tonfall etwas runter.

  • Mr. B.

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    @Wintermute
    Ein wirklich klasse Beitrag!!!!!!!!

  • Piedro

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    @Dugout
    „Nach verlorener Wahl hat er Anspruch auf seine Pension. Zwischen 5000 und 7000 Euro monatlich hab ich gelesen. Und zwar ab sofort!“

    Echt jetzt? Berufsunfhähigkeitsrente de luxe?

  • Wintermute

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    Kommentar gelöscht. Über den Prozess wurde ausführlich berichtet. Die Beweisaufnahme wiederholen wir hier nicht noch einmal.

  • Jürgen

    |

    @ Mr. T.: Selten dass ich Ihnen voll und ganz zustimmen muss!

    @ Eingeborener /31. Juli 2019 um 12:55|:
    Das Annehmen von Spenden, auch von Unternehmern ist nicht anrüchig und absolut legal. Einzig die Stückelung und somit das Verheimlichen der Spenden war unlauter. Deswegen hat Tretzl auch seine Strafe erhalten.
    @Wolbergs: Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe dass du deine Mitte, wo auch immer, wieder findest. Der Rest wurde bereits gesagt.

  • Jonas Wihr

    |

    – „Das wirkt sich im Übrigen derzeit schon aufs Mietniveau aus“ – hat er auch dazu gesagt, ob nach oben oder nach unten? Konkrete Zahlen hierzu gabs wohl auch nicht, oder?

    – Außerdem brauche man neue Räume für die Sing- und Musikschule. – Das Präsidialpalais wurde für Irrsinns-Millionen gekauft und umgebaut. Um die Musikschule dort unterzukriegen. Schon wieder zu klein?

    – Jugendschutzhaus im Michlstift. – die Alten ruhig raus aus der Stadt, an die Peripherie, dort stören sie weniger! Dass sich viele Senioren wegen des zunehmnden Verkehrs (auch der Raser!) nicht mehr in die Stadt trauen, ist leider Fakt.

    – Die Lobpreisung des BM Huber.

    Vier Gründe für mich, Bruecke nicht zu wählen. Wolbergs macht weiter wie er als OB aufgehört hat. Ich nehme auch an, dass bereits kräftig Spenden eingeworben werden.

  • Dugout

    |

    Kommentar gelöscht. Private Angelegenheiten von Herrn Wolbergs etc. tun hier nichts zur Sache.

  • Eingeborener

    |

    @Jürgen, für alle Interessenten an manipulierten Wahlen und damit einer gekauften Demokratie ist es natürlich nicht anrüchig, wenn Reiche mittels grosser Wahlkampfspenden mitbestimmen , wer gewählt wird. Damit wird der demokratische Grundsatz, dass jede Stimme gleich zählt, faktisch ausser Kraft gesetzt. Die reichen Spender wissen sehr genau, was sie da tun, darum stückeln sie auch so gerne Spenden auf unter 10000 Euro , die Veröffentlichungspflicht ,damit ihre Wahlbeeinflussung nicht auffällt.

  • Joachim Datko

    |

    Kostenwirrwarr

    Zitat Jonas Wihr 07:48: “ Das Präsidialpalais wurde für Irrsinns-Millionen gekauft und umgebaut. “

    Das Gebäude war bis 2009 Sitz der Landespolizeidirektion Niederbayern-Oberpfalz, damit wohl auch im Eigentum der öffentlichen Hand, als es die Stadt gekauft hat. Damit wäre es für mich weitgehend unwichtig, was es gekostet hat.

  • Tobias Beck

    |

    Kommentar gelöscht. Nicht in dem Ton.

  • Jürgen

    |

    @ Eingeborener:
    Wie kommen Sie darauf, dass man mit Spenden Wahlen manipulieren kann?
    Ich habe noch nie gehört, dass man Stimmen durch eine Spende an eine Partei kauft. Wie soll das gehen?
    Klar, kann eine Partei sich einen größeren Wahlkampf leisten, aber letztlich hat der Wähler im Wahllokal die Entscheidung wen er wählt. Sie sollten die Wähler nicht als willenloses Wahlvieh degradieren, dass sich von Werbung entscheidend beeinflussen lässt.
    Ich denke, Sie schießen weit über das Ziel hinaus und haben das Thema verfehlt.

  • Checker

    |

    Wieder mal ein sehr lesenswerter Artikel. Danke RD dafür.

    Unterschätzt den Wolbergs nicht der meint es wirklich ernst.

    Vor Jahren wäre man ausgelacht worden, wenn man sich als, wegen Vorteilsnahme verurteilter OB Kandidat aufstellen hätte lassen und am 01.10.2010 wieder vor dem Gericht zu erscheinen hätte.

    Heutzutage machen das noch 100 Leute mit und wählen ihn sogar. Verrückte Welt. Und je verrückter die Welt wird desto gefährlicher wird sie. Werte und Grundsätze zählen nicht mehr viel. Selbst Richterinnen haben Maß und Mitte verloren und bemitleiden den Angeklagten und fragen die Staatsanwaltschaft wie der arme Kerl jemals wieder auf die Beine kommen soll.

    Jetzt haben wir die Antwort. Er hat jedenfalls noch die Möglichkeit sich als OB Kandidat aufstellen zu lassen.

    Von dem Gehalt das ihn erwartet oder zumindest die Pension welche er bei einer Niederlage erhält können der überwiegende Teil der hart arbeitenden Bevölkerung nur träumen.

    Also Frau Escher zumindest hier haben sie in Ihrer Urteilsbegründung schon einmal gefehlt: Menschen wie Wolbergs finden immer einen Weg. Vielleicht am Ende sogar für ihre guten Freunde. :)

  • Jonas Wihr

    |

    Auch, Herr Datko, wie oft wurde das Budget zum Um- und Ausbau des Präsidialpalais‘ aufgestockt, nochmal und nochmal ….

  • dünnster Künstler

    |

    Ab Samstag gibt es eine weitere Wählergemeinschaft, die „Ribisl-Partie“
    Weil wir zur Kommunalwahl antreten wollen, können wir zwischen 5. Sept- 15. März
    6 Monate lang gebührenbefreit selbstgemalte Plakate an Laternenpfosten anbringen.
    Alle die (anonym?) etwas malen, aussägen, gestalten können kandidieren.
    Der Malkampf kostet 0€. Hauptanliegen ist die Aneignung von öffentlichem Raum an selbstgewählten Orten für und durch alle Regensburger*innen. Unser Programm ergibt sich u.a. aus dem Malkampf. Den Rest schreiben wir im Herbst (mit freundlicher Empfehlung) bei den anderen Parteien ab. Rassisten, Autofetischisten, CSU & AFD dürfen bei uns nicht mitmachen.

    Gründungsversammlung der Wählergemeinschaft „Ribisl-Partie“ &
    Start in den gigantischen Malkampf* der „Liste RIBISL für Diverses, Übriges & Sonstiges“
    beim II Ribisl Backofenfest am Samstag 3.August 14-21 Uhr
    hinter dem städtischen Backhaus, Islinger Weg in Burgweinting,
    (Ecke Obertraublingerstr., Aubach, Stromhäusl, Grünabfall)

    Improvisiert schön mit:
    Buntstifte, Lack, Kathedrahle, Bühne, Musik
    Spendenempfehlungen:
    selbstbelegte Pizza 3x 0,99 €
    Getränke 2x 99 Cent

    14-21 Uhr: Malkampf*-Ideenfindung: Buntstifte, Papier, Lacke, Sperrholz….
    Macht mit, malt und formt zwei Plakate und kandidiert als Stadträt*innen!
    16 Uhr kurze Ribisl-Rede,
    dann Moderation und Djing mit 7track,
    Roman S und Carl Klein`s Orderly Queue Of One

    Blogeintrag mit Pressemitteilung
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7817

  • Giesinger

    |

    Ich stehe immer noch etwas auf dem Schlauch, was die Kommentare über „Bruecke“ von joey, R.G. und Günther Herzig genau bedeuten.

    Mir geht es hingegen so:

    Wenn ich mir das von einer Werbeagentur am Neupfarrplatz gestaltete „Bruecken-Logo“ aus meinem Blickwinkel anschaue, dann sehe ich persönlich folgendes:

    Ich sehe ein „br“, dann allerdings etwas, das ich auch als“ jecke“ lesen würde!

    Zumindest die Kölner wissen, wovon ich rede.

    Ansonsten aus https://de.wikipedia.org/wiki/Jecke

  • Giesinger

    |

    Auf seiner facebook- Seite (die kann man übrigens sehen, ohne dort Mitglied zu sein) ist das Video seiner Rede zu sehen.

    Bei Countdown -1:06:10 gibt es eine Bemerkung, die mir persönlich sauer aufgestoßen ist:
    —–
    „Ich kenne heute viele Leute, die lesen die Süddeutsche nicht mehr, vor dem Hintergrund der Berichterstattung in meinem Fall… Gibt es.“
    ——

  • Regensburger

    |

    Sein Fazit : „Es ist also nichts geblieben“. Lauter Applaus.

    Wir leben nun endgültig im Zeitalter der individuellen Wahrheit. Dies gilt zumindest für Wolbergs und seine Jünger.

  • Giesinger

    |

    Danke @Regensburger.

    Was käme als nächstes, verfemte Schriften?

  • Regensburger

    |

    @Giesinger
    Den Missbrauch der Sprache und den Verzicht auf gewaltfreie Kommunikation hat Wolbergs nicht erfunden, auch wenn er beides laufend praktiziert.
    Leider zeigen auch demokratisch gewählte westliche Staatenlenker eine große Affinität zur Anwendung von Gewalt in Sprache und Kommunikation auf den verschiedensten Ebenen. Früher oder später wird sich diese Gewalt für uns schmerzhaft manifestieren.
    Was hilft gegen diese dramatische Entwicklung ?
    Jeder Einzelne muss sich Tag für Tag darum bemühen, seinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen und die Würde jedes Individuums zu achten.
    Eine Rückbesinnung auf eine unsere Gesellschaft verbindende Wertebasis, in der meiner Meinung nach der praktizierte Materialismus und Kapitalismus ein großer Störfaktor ist, ist dafür unabdingbar.
    Um die Brücke zur Brjucke zu schlagen : wenn der Name wirklich Programm ist, sollte allen Vereinsmitgliedern daran gelegen sein Brücken zu bauen. Eine vermeintlich „große Leuchte“ in einen Leuchtturm zu stellen ist keine Lösung.

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