Klare Aussage: CSU-Fraktionschef
demonstriert gegen Nazis

schleglNach Bürgermeister Joachim Wolbergs und SPD-Chefin Margit Wild hat sich heute auch der CSU-Fraktionschef hinter die Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch am 3. Oktober gestellt. „Ich werde definitiv teilnehmen und das auch den Mitgliedern meiner Fraktion empfehlen”, so Christian Schlegl gegenüber regensburg-digital.de. Hocherfreut über diese klare Aussage ist Willi Dürr. Er gehört als Regensburger DGB-Chef neben DGB-Jugend und BDKJ zu den Anmeldern der Demonstration „Kein Platz für Neonazis und Rassismus”. „Das ist optimal. Wir gehen davon aus, dass das in der Fraktion breite Unterstützung findet”, so Dürr. Ob das der Fall ist, zeigt sich kommende Woche. Dann findet die erste Sitzung der CSU-Fraktion nach der Sommerpause statt. SPD-Chefin Wild hat heute in einem Brief an die Organisatoren ihre Unterstützung bekräftigt und zu einer „Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg” aufgefordert. „Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement und hoffe, dass sich genügend Regensburger den Neonazis in den Weg stellen”, erklärt Wild heute gegenüber den Medien. Die Liste der Unterstützer findet sich hier.

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Kommentare (22)

  • grace

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    Sehr gut!!!

  • Johannes

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    CSU-Fraktionschef am Nationalfeiertag (dem Tag der Deutschen Einheit) Seit an Seit mit DKP und Linkspartei gegen eine angebliche braune Gefahr?

    Das wenn Ulbricht und Honecker noch erleben könnten.

  • Roland Hornung

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    Ja, sehr gut !

  • Roland Hornung

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    Ich finde es gut, wenn ein breites Spektrum aller Demokraten, also DGB, linke Gruppen,
    BDKJ, SPD, Evangelische Jugend, wir vom “ Freundeskreis Israel „, Freie Wähler, CSU-Fraktion, usw… gemeinsam Flagge zeigt gegen
    die NPD

  • Banane

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    Finde ich toll!
    Wollte nicht der Herr Fraktionschef `mal früher jemanden mit Brot verspeisen?

  • domiNO

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    Ein mutiger Schritt!
    @Johannes: Der Hund wedelt mit dem Schwanz heißt, man soll sich nicht in seiner Entscheidungsfindung und seinem Handeln von Splittergruppen beeinflussen lassen.

  • Johannes

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    @ domiNO:
    Man sollte sich nicht von Splittergruppen beeinflussen lassen?

    Warum lassen Sie sich dann gerade von einer O,x-Partei zu einer Gegendemonstration bewegen?

  • SPD-Mitglied

    |

    Ich finde es richtig, daß auch die CSU mitmacht
    und was ein „Johannes“ schreibt, ist solch hanebüchener Unsinn, daß man ihn nur ignorieren
    kann. Aber offensichtlich wird dieser Herr nir-
    gendwo ernst genommen, drum schreibt er seinen
    Stuß auf regensburg-digital. Solche Typen lau-
    fen leider mehrere herum.

  • Engagierte Bürgerin

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    Gut, daß es Zeitgenossen wie Roland Hornung
    gibt; ich kenne ihn seit langem, schätze seinen
    selbstlosen Einsatz für die gute Sache und
    teile in allem voll seine Meinung.
    Wer von einer „vermeintlichen“ braunen Gefahr
    spricht, hat sich offenbar noch nie mit der
    Vergangenheit Deutschlands beschäftigt.

  • Roland Hornung

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    @ Engagierte Bürgerin:

    Danke für das Lob :-)

    …man tut, was man kann !

    Aber ich bin nicht allein, das Lob gebührt
    mehreren, teilweise noch mehr engagierten
    Menschen in unserem “ Freundeskreis Israel“

    @ SPD-Mitglied:

    Ja, auch ich finde es gut, dass Herr Schlegl
    bei der Gegendemo mitmacht, hoffentlich auch
    viele prominente CSU-er. Es soll ja ein brei-
    tes Bündnis sein !

  • Marga Rine

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    Mit Herrn Schlegel wird es sogar ein ziemlich breites Bündnis !

  • Masterofdesaster

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    @banane

    ja da halten vielleicht einige ein Transparent „Rechts gegen Rechts“ hoch.

  • Tom

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    Da stellt sich doch die Frage: Wer will neben Wiener oder Schlegl gehen?
    Roland Hornung, die Zwerge oder etwa die „eineiigen Zwillinge“ Schaidinger/Wolbergs ?

    Es gibt wirklich WICHTIGERES zu tun als Schlegl zu beglückwünschen !

    Lesen, zum Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/bayern/649/403429/text/
    „Zu Unrecht, wie er findet“
    Genau das ist das Problem, „Zu Unrecht“ wurden und werden Menschen verfolgt !
    Nur wegen ein bisschen Macht und gerade die, die gebührt ihm nicht !
    Regensburg wird sich emanzipieren und für die Wiener, Schlegls sowie für gewisse Banden und Zwerge keinen Raum haben.
    Unsere Stadt hat sich von den Nazis abgewandt, für die Zukunft wenden wir uns von den Neonazis und von den indoktrinierten scheinheiligen Machtmenschen ab !
    Glück Auf Regensburg

  • Roland Hornung

    |

    Neben wem wir gehen, bestimmen einzig und allein
    wir !
    JEdoch bestimmt kein ( dubioser ? ) Tom !

    Nie wieder Faschismmus ! Nie wieder Antisemitismus
    – auch nicht unter irgendwelchen Deckmäntelchen

    Euer Roland Hornung

  • ernst

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    „dubios“ ist das richtige Wort. Mit einer an den Haaren herbeigezogenen Argumentation (ein Verdächtiger aus dem Jahr 2004, dem nichts nachgewiesen wurde) versucht Tom hier Muslime als Terrorverdächtige hinzustellen, von denen man sich distanzieren müsse. Querfront aus dem Wiener-Lager; nix anderes ist das.

  • Tom

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    dubios hat 7 Bedeutungen und 159 Synonyme, viele passen, nur nicht zu mir!
    Sie Herr Hornung und Sie Herr ernst sollten das dubiose Dossier „Rechte Umtriebe“ und das Interview aus der Süddeutschen Zeitung studieren, bevor ihr meinen Leserbrief völlig unangemessen beantwortet!
    Noch im Jahre 2002 hörte Christian Schlegl bösen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, siehe Dossier „Rechte Umtriebe“ Anlage 1/1,1/2 und Anlage 3. Es fielen nachfolgende Worte „… würde Ausländer genau so vergasen wie damals die Juden“
    Steffen Humbs brachte dies erst im Jahre 2007 mit einer eidesstattlichen Versicherung ans Tageslicht, warum? Hatte der Schlegl vor 7 Jahren noch keine Zivilcourage?
    Ihr Satz „- auch nicht unter irgendwelchen Deckmäntelchen“ macht schon Sinn!
    Ich habe nicht bestimmt wer neben wem geht, sondern mir die Frage erlaubt, wer neben Wiener oder Schlegl gehen will?
    Richtig ist, dass wir NICHT bestimmen wer neben wem geht, denn das suchen WIR uns selbst aus und noch viel wichtiger ist, dass jeder bestimmen darf neben wem das Gehen überhaupt nicht geht!

  • Thomas81

    |

    Ich bin nicht „Tom“, sondern „Thomas81“. Hast Du eigentlich mehr Probleme, Dinge auseinanderzuhalten?

    Einige scheinen sich bei jeder Reaktion auf einen sachlichen Kommentar hier als erstes dafür zu interessieren, wo politisch der Schreiber zu verorten ist. Danach (was sie darüber vermuten) richten sie dann offenbar ihre Antwort aus.

    Ich lehne die NPD-Demo ab. Eine Gegendemonstration ohne deutliche Erklärung der Neutralität in der Moscheebaufrage und Distanzierung vom Kreis um Mouldi C. halte ich für höchst bedenklich. Man wird dann ganz klar vereinnahmt werden. Das wird die NPD als Argument nützen. Auch sollte man einer Interpretation durch die Medien, daß Moscheebauten grundsätzlich nur zu begrüßen seien, entgegenwirken.

  • Thomas81

    |

    Schreibe es nochmal: Mouldi C. war bei diesem Verein („Islamisches Arabisches Kulturzentrum“) Imam. Was kann man von daher über dessen Ausrichtung ableiten?

    Nach wie vor werden Mitglieder vom Verfassungsschutz beobachtet. Es liegt nahe, daß dies diejenigen Männer sind, die vor fünf Jahren als „äußerst gefährlich“ eingestuft wurden und das unmittelbare Umfeld Mouldi C.s darstellten. In diese Richtung weist auch der SZ-Artikel vom April dieses Jahres.

  • bert

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    @thomas81

    Wo haben Sie die Info her, dass C. Imam gewesen sein soll?

  • Thomas81

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    Das hat der Report München vom BR (CSU-nahes Magazin im ARD) am 27.09.2004 berichtet:

    (Auszug:)“Eingebunden ist die Bewegung in ein Netz der Muslimbruderschaft, das von Nordafrika bis in den Nahen und Mittleren Ost reicht – von bewaffneten Gruppen in Algerien über die Hamas- und Al-Aqsa-Brigaden in Palästina bis zur tunesischen En-Nahda und ihren deutschen Statthaltern. Das BKA, die Bundesanwaltschaft, das Bayerische Landeskriminalamt, das örtliche Polizeipräsidium und an erster Stelle das Landesamt für Verfassungsschutz in München versuchen mit dem Einsatz von V-Leuten und Abhörmaßnahmen das umtriebige Leben des Tunesiers zu dokumentieren – auch als Imam in Regensburger Moscheen, wo auch report München seine Spur aufnimmt. Richtungskämpfe zwischen gemäßigten und radikalen Moslems endeten hier häufig in Schlägereien, die erst mit massiven Polizeieinsätzen unter Kontrolle gebracht werden konnten. Seitdem hat Mouldi Chaabane seine Anhänger in der Al-Rahman-Moschee des arabisch islamischen Kulturzentrums um sich geschart. Dort stoßen die Ermittler auf brisante Details: Zitat: „Chaabane gilt als Kopf einer insgesamt siebenköpfigen Gruppe äußerst gefährlicher Mitglieder der Al-Rahman-Moschee“.

    Eine weitere Quelle, die berichtet darüber berichtet (am 24.07.2007), das er Imam gewesen ist :
    http://www.tunis-online.net/deutsch/modules.php?name=News&file=article&sid=604
    (im Teil „Fluchtversuch nach London“, 5. Absatz):
    „Er war dann ein paar Jahre Imam“

  • peter.sturm

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    @81
    „Auch sollte man einer Interpretation durch die Medien, daß Moscheebauten grundsätzlich nur zu begrüßen seien, entgegenwirken.“
    was sind das nur für verworrene ansichten.
    ein moscheebau braucht weder begrüßt noch abgelehnt zu werden. es ist die normalste sache der welt, in einem land in dem religionsfreiheit ein grundrecht ist.
    niemand, der dafür eintritt muß sich rechtfertigen oder von jemanden distanzieren, den herr 81 an den haaren herbeizieht.

  • ernst

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    @thomas81

    tatsächlich habe ich dich gemeint (sorry @tom). und ich bleibe dabei. die demonstration soll sich von etwas distanzieren, was sie selbst nicht zum thema macht. demontsrieren wir doch gleich gegen „extremismus“, dann haben wir das thema dort, wo es auch wiener gern hätte. mouldi c. hin, mouldi c. her, fest steht, dass ihm nichts (!) nachgewiesen wurde, dass die sache 5 jahre zurück liegt und dass es schon ziemlich perfide ist, immer wieder ihn heranzuziehen, um das thema der nazis in dieses forum zu bringen. sie sind ein ganz schlauer!

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