Archiv für 12. März 2019

Strafrechtsprofessor Müller zu möglichen Szenarien

Wolbergs: Kein zweiter Prozess – doch wie geht es nun weiter?

Dass die zweite Anklage der Staatsanwaltschaft gegen Joachim Wolbergs nicht zugelassen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass über die Vorwürfe in Zusammenhang mit dem „Immobilien Zentrum Regensburg“ nicht verhandelt wird. Laut dem Strafrechtsprofessor Dr. Henning Ernst Müller sind verschiedene Szenarien möglich.

„Zu weiteren Prozessen gegen Oberbürgermeister Joachim Wolbergs im Zusammenhang mit der Entgegennahme von Spenden wird es nicht kommen“, ist sich Wolbergs-Verteidiger Peter Witting sicher. Doch die Vorwürfe könnten im Rahmen des laufenden Verfahrens doch noch auf den Tisch kommen. Das könnte den Prozess erheblich in die Länge ziehen, sogar ein Quasi-Neustart wäre möglich. Derzeit dürften dazu Überlegungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung laufen.  Foto: om

Die 5. Strafkammer des Landgerichts Regensburg hat eine zweite Anklage gegen Joachim Wolbergs nicht zugelassen. Es ging um Wahlkampfspenden des „Immobilien Zentrum Regensburg“, dessen Eigentümer bereits einen Strafbefehl wegen Bestechung akzeptiert hat. Grund sei eine „untrennbare Verknüpfung“ mit Tatvorwürfen, die bereits im laufenden Prozess vor der 6. Kammer von Richterin Elke Escher in Zusammenhang mit dem Bauteam Tretzel verhandelt werden, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung des Landgerichts Regensburg. Die Sache sei also schon „anderweitig rechtshängig“.

Hilfe für Obdachlose und Drogenabhängige

Ein Ort ohne verurteilende Blicke

Im Kontaktladen von „DrugStop“ wird Drogenabhängigen, ehemaligen Süchtigen und Obdachlosen geholfen. Seit November erhalten Menschen, die nicht regulär krankenversichert sind, dort kostenfreie medizinische Hilfe. Streetworker Jonas Pöschl hält ständig Kontakt mit den Betroffenen.

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