Archiv für April, 2019

Aus der dritten Auflage des „Heimatliebe“-Festivals wird nichts. Am heutigen Donnerstag verkündete der Veranstaltungsservice Peter Kittel die Absage. Für den zweiten Festivaltag habe man keinen Top-Act gefunden.

Im Kreis von Freunden: Peter Kittel (2.v.li.) bei der Eröffnung des Museums der Bayerischen Geschichte mit Ministerpräsident Markus Söder, Ex-Wochenblatt-Herausgeber Herbert Zelzer und MZ-Verleger Peter Esser. Foto: Archiv/Staudinger

Von Stefan Aigner und Karl Heinz (kleiner Scherz)

Einen ähnlichen Bescheid über Sondernutzungsgebühren für CSU-Spezl Peter Kittel wird es zumindest in diesem Jahr nicht mehr geben: 2018 hatte der Veranstalter neben der Maidult am Pfaffensteiner Steg unangemeldet Freibier zu Promotionszwecken für sein Heimatliebe-Festival angeboten und Tickets verkauft. Eine nachträglich erhobene Gebühr von 64,75 Euro wurde fällig. Peanuts im Vergleich zu den Kosten, die mit der aktuellen Absage des gesamten Festivals verbunden sein dürften. Denn aus einer dritten Auflage des „Heimatliebe“-Festival auf Schloss Pürkelgut wird erst einmal nichts. Eineinhalb Monate vor dem geplanten Termin verkündet der Veranstaltungsservice Peter Kittel (Papst-Besuch, Romantischer Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis) heute via Homepage und Social-Media-Kanäle die Absage.

Glosse

Peters Eier

Einen erfolgreichen Geschäftsmann zu kritisieren ist gemein. Einerseits möchte man sich nicht über seine harte Arbeit belustigen. Denn wir leben im Kapitalismus, dem besten System, das wir haben und wie wir alle wissen, umso reicher, desto fleißiger ist ein Mensch. Andererseits beginnt bald die Osterzeit und um diesen österlichen Frieden zu wahren, möchte ich hier nicht über eine real existierende Person schreiben, sondern erfinde ganz dreist die Figur Peter Schürze, die nichts, ich betone, rein gar nichts mit einem echten Regensburger Geschäftsmann zu tun hat! Solche Absurditäten würde doch kein echter Mensch abziehen.

Podcast

Der Feinsender, 081 – Menschen für Regensburg

Der Feinsender 081 widmet sich ganz und gar der Abspaltung des Wolbergs-Lagers von der SPD und den Reaktionen auf beiden Seiten. Außerdem hat sich die Feinsender-Kreativkommission zusammengesetzt und über einen möglichen Namen der Liste Wolbergs spekuliert. Bei Aufnahme war der Name, „Brücke – Ideen verbinden Menschen“, noch nicht bekannt. Umso spannender ist die Sendung aber für die Menschen in Regensburg.

Schlaglichter aus dem Leben eines Obdachlosen

„Ich habe mein Leben lang gekämpft.“

„Die meisten Leute gehen an dir vorbei mit verächtlichen Blicken. Wenn wir sie um einen Euro bitten, zucken sie zusammen, als würden wir sie gleich ausrauben.“, erzählt der Obdachlose. Sein Spitzname ist Jethroe. Er will seine Geschichte öffentlich machen – den sexuellen Missbrauch, seine Depressionen, den Kampf gegen die Sucht. „Die Menschen sollen mal mitbekommen, dass die am Bahnhof mehr sind als irgendwelche Assis.“

Tag 49 im Wolbergs-Prozess

„Ich wollte es Herrn Tretzel einfach recht machen.“

Sie haben 25 Jahre zusammengearbeitet, doch die Schilderungen der persönlichen Verhältnisse von Unternehmer Volker Tretzel und seinem früheren Geschäftsführer Franz W. könnten unterschiedlicher kaum sein – sowohl inhaltlich als auch im der Art des Vortrags. Fragen wirft ein gelöschtes Telefonat auf, das Franz W. erwähnt.

Stadt will "Sondergebiet Hafen" ausweiten

Hafenbewohner haben Angst vor „kalter Enteignung“

Die Stadt Regensburg plant eine Ausweitung des „Sondergebiets Hafen“ auf Wohnhäuser im Auweg. Die Anwohner befürchten noch mehr Schmutz, noch mehr Lärm und weniger Rechte. Sie kritisieren die widersprüchliche Informationspolitik von Stadt und der bayernhafen GmbH des Freistaats Bayern. Erste Klagen sind bereits eingeleitet. Wer plant dort was und warum?

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