Wolbergs-Wahlverein gegründet

Pontifex Wolbergs

„Brücke“ heißt der Verein, mit dem Joachim Wolbergs sich 2020 wieder zum Oberbürgermeister wählen lassen will. 70 Mitglieder wählten ihn am Mittwochabend einstimmig zum 1. Vorsitzenden.

Brücke-Vorsitzender Joachim Wolbergs: „Das sind keine Wolbergs-Jünger.“

Wenn fast 100 Menschen hinter verschlossenen Türen in einem kleinen Saal beratschlagen, dann wird es heiß, oft stickig. Ab und zu muss man frische Luft hereinlassen. Und als es wieder einmal offen steht, das Fenster, das vom kleinen Saal des Regensburger Kolpinghauses nach hinten auf die Freisitzfläche schaut, wo unten seit zwei Stunden ein paar rauchende Journalisten warten, hört man gerade noch wie Joachim Wolbergs sich freut, „dass 70 Menschen unterschrieben haben“, ehe lauter Beifall aufbrandet. Fast erwartet man, dass er ans Fenster tritt, um sich der (Medien)öffentlichkeit zu präsentieren. Doch stattdessen kommt nur ein älterer Herr und macht die Schotten dicht – zu viel frische Luft ist ja auf Dauer auch nicht gut.

„Brücke – Ideen verbinden Menschen e.V.“, heißt der Verein, zu dessen 1. Vorsitzendem der suspendierte Oberbürgermeister am Mittwochabend gewählt worden ist und mit dem er den Bruch zur Regensburger SPD nun auch formal vollzieht. Zweck des Vereins ist es laut Satzung unter anderem die „Beteiligung an Stadtrats- und Oberbürgermeisterwahlen“. Als „Wolbergs-Wahlverein“ oder dergleichen will der 48jährige Brücke nicht verstanden wissen.

Vier SPD-Stadträte schauen vorbei

Engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen „eine bestimmte Art Politik zu machen gut gefällt“ seien auf die Idee zur Vereinsgründung gekommen, sagt Wolbergs später den wartenden Medienvertretern. „Das sind keine Wolbergs-Jünger.“ Dabei wirkt er gelöst, ganz anders als vor, lacht, plaudert und scherzt sogar ein wenig, als er kurz nach 19 Uhr den Pressevertretern erklärt, dass sie nicht teilnehmen dürfen – abgesehen von TVA-Redakteur Matthias Walk, der den Abend moderiert und später – ebenso wie seine Kollegin Petra Stikel – Mitglied wird. Relativ früh wird denn auch später aus dem geschlossenem Saal eine Meldung via TVA abgesetzt.

Hans Holler, Michael Staab, Thomas Thurow und Ernst Zierer – von den vier SPD-Stdträten hat bislang noch niemand die Absicht, eine Brücke zu bauen.

Vier Stadträte der SPD sind anfänglich mit von der Partie: Hans Holler, Ernst Zierer, Michael Staab und Thomas Thurow nehmen bis zum Gründungsbeschluss teil und verlassen dann, als die 70 Mitglieder des frisch aus der Taufe gehobenen Vereins beginnen, die Satzung zu diskutieren den Saal. „Neugier“, „Findungsphase“ sind Worte die fallen, wenn man sie nach den Gründen für ihr Vorbeikommen fragt. Dem einen oder anderem – nicht allen – merkt man den Loyalitätskonflikt an, in dem er sich befindet – einerseits die persönliche Verbindung zu Joachim Wolbergs, andererseits die langjährige Verbundenheit zur SPD. Mitglied im Verein wird am Mittwoch keiner von ihnen. Ähnliches gilt für Ursula Hildebrand, SPD-Fraktionschefin in Donaustauf, die ebenfalls in der Pause vor der Satzungsdiskussion das Kolpinghaus verlässt.

„Ich kenne Joachim seit der Grundschule und vertraue ihm.“

Es sind aber dennoch einige Gesichter, die man kennt, unter denjenigen, die bis zum Ende, gegen halbelf, bleiben. Banane-Wirt Tom Bockes zum Beispiel, SPD-Urgestein Axel Balzereit, der Regensburger Rechtsanwalt Dr. Thomas Rothammer, Klaus Wörle vom ADFC, Herbert Lerch, Leiter des städtischen Seniorenamts sind ein paar Beispiele. Mehrere, die kommen, verweisen auf ihre langjährige SPD-Mitgliedschaft, die sie gegebenenfalls über Bord werfen werden.

„Ich kenne Joachim seit der Grundschule und vertraue ihm“, sagt eine langjährige Weggefährtin als Grund für ihren Brücken-Beitrittt. „Mich haben die Leute, die da waren überzeugt“, ein anderer. „Das was ich zu sagen habe, wollen sie eh nicht senden“, meint ein Dritter als Journalisten nachfragen. Die meisten aber wollen gleich gar nichts sagen. Dennoch ist die Stimmung nicht unfreundlich.

SPD-Mitgliedern droht der Rauswurf

Auch Joachim Wolbergs tritt ganz anders auf, als man ihn teilweise von seinen Auftritten vor Gericht oder den Videobotschaften bei Facebook und zuletzt am Dienstag in einem „exklusiven“ Video-Interview gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung und anderen exklusiven Interviews an diesem Tag kennt, wo er mit markigen Worten auf eine Presseerklärung des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sebastian Koch erwidert hatte, der darin unter anderem von einem „Fanclub“ für Wolbergs gesprochen hatte.

Klar ist wohl, dass SPD-Mitglieder, die sich bei der „Brücke“ engagieren spätestens mit dem avisierten Antreten bei der kommenden Kommunal- und OB-Wahl aus der Partei ausgeschlossen werden – ein Automatismus, den die Satzung der Partei so vorsieht.

Wolbergs rechnet mit mehreren hundert Mitgliedern

Das sei ihm bewusst, sagt Wolbergs am Mittwochabend, als er verschwitzt vor die Mikros und Kameras tritt (die MZ ist nicht anwesend). Die Entscheidung sei ihm auch nicht leicht gefallen, aber der Entschluss dazu sei „nicht erst gestern“ gefallen. Er geht davon aus, dass der Verein „relativ schnell auf mehrere hundert Mitglieder anwachsen wird“. Und es gehe ja gar nicht in erster Linie um ihn, sondern um Menschen, die sich „für die Stadt, aber eben nicht bei einer Partei einbringen wollen“. Mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit gehen werden diese Menschen laut Wolbergs in etwa einem Monat. „Gebt denen doch etwas Zeit.“

Der neue Verein tagte hinter (meist) verschlossenen Türen und Fenstern.

Dann geht der frisch gekürte Brücke-Bauer rüber ins Kolpinghaus-Stüberl, um noch ein wenig mit einigen Vertrauten zu feiern. Fast hat man vergessen, dass noch ein Prozess gegen ihn läuft – der wird tags darauf um neun Uhr morgens fortgesetzt. Ein Urteil wird frühestens Ende Juni fallen. Er werde nicht als OB-Kandidat antreten, sofern er „wegen Bestechlichkeit“ oder „einem Urteil, dass sich so liest, als wäre ich bestechlich“ verurteilt werde, so Wolbergs. „Das habe ich von Anfang an so gesagt.“

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins:

Geschäftsführender Vorstand des Vereins „Brücke – Ideen verbinden Menschen e.V.“ V.l.n.r.: Bernhard Lindner, Matthias Walk, Fanny Kaps, Markus Panzer, Joachim Wolbergs (1. Vorsitzender), Thomas Mayr, Petra Stikel, Phuc Huynh, Bettina Simon. Foto: altrofoto.de

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Kommentare (84)

  • XYZ

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    Nur eine bescheidene Frage: „Personenkult“?

  • Günther Herzig

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    Kommentar gelöscht. Bitte sachlich bleiben.

  • xy

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    Ich fürchte, Wolbergs leidet zwischenzeitlich an Realitätsverlust. Er sollte sich besser auf seinen Prozess konzentrieren und sich mit seiner SPD arrangieren, die im Falle eines Freispruchs sicher irgendwie zu seinem weiteren Lebensunterhalt beitragen könnte. W. sollte lieber nicht alle Verbindungen zur SPD kappen.

  • Johannes Urban

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    Zur Zeit ist er halt nur ein Pontifex Minimus.
    Wohlbergs Versprechungen… Vor zwei Jahren hatte er einmal gesagt, er werde die Stadt zu verlassen, sollte er verurteilt werden.

  • WerAuchImmer

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    Absicht oder Zufall, dass es in München einen Verein Brücke e.V. gibt, der sich u.a. um die Resozialisierung von straffällig gewordenen Jugendlichen kümmert?

  • Burgweintinger

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    Die Überschrift des Artikels bescherte mir soeben einen 5 minütigen Lachanfall.

    Sehr schön gewählt! Klasse!

  • Giesinger

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    Brücke e.V. gibt es jede Menge über ganz Bayern (und vermutlich Deutschland) verteilt.

  • Giesinger

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    Abschottung von Anfang an. Die Fenster dicht und die böse Presse muß draußen bleiben.
    Falls der Vereinszweck irgendwann nicht mehr besteht, wird er dann aufgelöst? Dürfen die Beigetretenen dann wieder zurück zu Mutti, der SPD?

  • Günther Herzig

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    So viele Kommentare zu einer einfachen Geschichte.

  • Sigmund

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine Ferndiagnosen, Pathologisierung etc.

  • gust

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    Was wird eigentlich aus der Wolli-Fan-Club-Koalition im Regensburger Stadtrat oder entwickeln die jetzt eigene Ideen und lösen sich endlich auf? Was geschieht mit den von Pontifex-Schisma-Maximus‘ Gnaden berufenen 2. und 3. Bürgermeistern?

  • Checker

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    XY:

    Das Wolbergs unter Realitätsverlust leidet ist mir schon länger klar.

    Die Frage ist nur wie man die Mitglieder etwa 90 Mitglieder zu so viel Realitätsverlust verleiten kann.

    Wenn ich mir das Wochenblatt so durchlese sind die Vorstands Mitglieder: Rechtsanwälte, Professoren, Dolmetscher, Unternehmer…

    Da trägt man sich dann schon was treibt gebildete Menschen zu so was?

    Wenn Wolbergs so weiter macht hat er bald mehr Mitglieder als die Rest SPD. :)

    Ist schon ein Fuchs der Wolli der alte Brückenbauer.

  • R.G.

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    @Giesinger

    Meine Enttäuschung ist groß.
    Ich hoffte, Sie wären dem Verein beigetreten. ; )
    Hatte mich schon auf Erlebnissberichte aus dem Zentrum der Macht gefreut…

  • Peter Pan

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    Es ist schon erstaunlich, mit welcher egoismusgetriebenen Dreistigkeit das letzte bisschen Glaubwürdigkeit im kommunalen Politikbetrieb auf dem Altar der persönlichen Versorgungswünsche von Herrn Wolbergs geopfert werden.

  • cogito ergo sum

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    „Er werde nicht als OB-Kandidat antreten, sofern er „wegen Bestechlichkeit“ oder „einem Urteil, dass sich so liest, als wäre ich bestechlich“ verurteilt werde, so Wolbergs. „Das habe ich von Anfang an so gesagt.““

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, hat er das so eben nicht von Anfang an gesagt, sondern allgemein bzw. generell vom Fall einer Verurteilung gesprochen. Dazu waren ja auch hier auf reg-dig einige Diskussionen unter früheren Beiträgen entflammt, ob sich das denn auch auf eine Verurteilung z.B. wegen Delikte nach dem Parteiengesetz beziehen werde, was allerdings unbeantwortet blieb.

    Die nunmehrige Abstufung nach Deliktsart ist aus Wolbergs Munde allerdings neu! Interessant auch, dass selbst verschiedene SPDler wie etwa Frau Maltz-Schwarzfischer in früheren Einlassungen behauptet hatten, „Vorteilsnahme“ wäre ja nicht einmal ein Korruptionsdelikt. Offenbar schließt man hier nun nahtlos an, in dem man bewusst den Raum für umgangssprachliche Auslegungen offen hält….

  • WerAuchImmer

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    Eigentlich hat George Orwell in seinem „1984“ schon alles Wesentliche zur Wolbergs’schen Verteidigungs- und Kommunikationsstrategie gesagt. Was Herr Wolbergs betreibt, ist über weite Strecken wohl schlicht ‚Doppeldenk‘, also das Kunststück, Realität zu manipulieren und im Anschluss daran selbst an diese manipulierte Realität zu glauben.

    Zusammen mit einem gerütteten Maß an Selbstüberschätzung und Eigeninteresse, einer Prise Verschwörungstheorie sowie ohne große Skrupel, andere aus dem Stand heraus zu diffamieren (wozu er sich wahrscheinlich auch berechtigt fühlt, weil er selbst ja auch nicht mit Samthandschuhen angefasst wurde), ergibt das offenbar einen recht unterhaltsamen Cocktail, der – wie wir feststellen dürfen – durchaus seine AbnehmerInnen findet.

    Aber kann das wirklich verwundern, angesichts dessen, was die Leute eben auch sonst so alles in sich hinein schütten?

  • Brutus

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    Ein Klassiker, die Dolchstoßlegende lebt wieder auf.

  • mkv

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    Wenn der Vorstand, wie angekündigt, das Arbeitsprogramm des Vereins erstellt und der Bürgerschaft vorgestellt hat, wird sich weisen, ob aus dem mit viel Manpower ausgestatteten Kern eine politische Bewegung erwächst, die mit in die Zukunft weisenden Themen den Vereins-Zweck („Beteiligung an Stadtrats- und Oberbürgermeisterwahlen“, siehe oben) umsetzt, um so – über die bloße OB-Wahl hinaus – viele Mitglieder neu in den Stadtrat gewählt zu bekommen.

    Dann nämlich könnte der demokratische Gedanken im Sinne einer längst fälligen sozial-ökologischen Wende in R. neuen Auftrieb erhalten. Verbunden mit Wahl-Alternativen einer konkreten Nachhaltigkeitspolitik für die Bürgerschaft. So gesehen ist die Vereinsgründung nur zu begrüßen.

    Eine Anregung mit Blick auf den Grieser Spitz und die bereits vorhandene Fahrrad-Kompetenz von Brücke e.V., frei nach Willy Brand:

    „WIR WOLLEN MEHR RAD WAGEN!“

    Dazu Erhellendes von J. Berger u.a. über Kopenhagen, wo bereits über 50% aller Fahrten mit dem Fahrrad zurückgelegt werden; er führt aus, dass es entscheidend auf den politischen Willen ankommt, den Verkehrsraum neu zu verteilen.

    „Lassen Sie uns doch mal über Verkehr reden – Teil 4: Mehr Fahrrad wagen!“
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=50872

    Willy Brand, 1969, im Bundestag, zur inneren Ordnung und Mitwirkung, Mitbestimmung und Mitverantwortung
    (bis etwa 5. Minute)

  • Hansemann

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    Egal wie,
    Ich glaube, dass ganz, ganz viele Leute der Bevölkerung ganz bestimmt nicht mehr hinter Wolbergs und seiner neuen Partei stehen, geschweige wählen.
    Was mich am meisten irritiert, dass Städt. Beamte an der Veranstaltung von Wolbergs
    teilnehmen. Sie, die Beamten, sollen doch eigentlich gegenüber jeder Partei unvoreingenommen und neutral sein.

  • R.G.

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    Auf mich wirkt das Gruppenfoto wie eines aus meinem Album.
    Zeigend ehemalige Kollegen bei einem Klassentreffen, und den Türsteher des Lokals.
    Who is Who?

    Anmerkung: Gegenüber aufgesetzt in eine Kamera grinsende Erwachsene habe ich redlich erworbene Vorurteile.

  • R.G.

    |

    @Hansemann
    Na klar müssen sie unvoreingenommen sein.

    Alles OK! : ))
    Die gehen doch nur hin, um zu erfahren, gegen was exakt sie unvoreingenommen sind.

  • Simson

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    Das mit dem Verein hatten wir ja schon. Und man muss sagen ist es eigentlich nur folgerichtig. Er glaubt an seine Unschuld und solange er von seiner Unschuld überzeugt ist, das hat er ja schon kundgetan, bleibt er auch unschuldig.
    Ich finde man muss sich jetzt ernsthaft Sorgen um Wolbergs machen. Letztendlich wird er doch irgendwie im Schaidinger Sumpf untergehen.
    Irgendwie ist aber in diesen drei Jahren der Verhandlung auch so viel schief gelaufen, was so niemand vermutet hatte. Das abgehörte Gespräche falsch abgetippt werden und wesentliche Telefongespräche verschwinden, ist schon extrem seltsam. Das ganze Verfahren ist schon extrem seltsam auch was die Länge angeht. Den Ursprung verstehe ich sowieso immer weniger. Die neue Ausschreibung des Areals am Schlachthof wurde doch schon vor der Wahl Wolbergs angestoßen. Dann wurde die ist doch einstimmig im Stadtrat beschlossen. Kurz vor der Wahl haben doch Rieger und Schlegel bei BTT die Hand aufgehalten. Dann wurde die Ausschreibung Jahr geprüft und alles rechtens bewertet.
    Mittlerweile ist es ja auch sehr wahrscheinlich dass von den verbilligten Rechnungen tatsächlich Wolbergs nichts gewusst haben könnte. Das W durch Schieberei Bauamtsleiter wurde, ist auch vom Tisch. Was bleibt also. Vielleicht bleibt die Erkenntnis dass ohne den schwachsinnig aufgeblähten Wahlkampf garnichts passiert wäre. Vielleicht wächst auch die Erkenntnis bei Wolbergs, da ist ja doch den ein oder anderen Fehler gemacht hat. Und vielleicht wächst auch die Erkenntnis dass die gesamte politische Karriere nur auf schale Kompromisse aufgebaut war, Die letztendlich nur seine Macht festigen sollten. Die Ganghofersiedlung ist nur ein Beispiel.
    Ich wünsche ihm eine vorgezogene Rente und vielleicht lässt ihn ja auch Tretzel wenn alles vorbei ist umsonst auf seiner Yacht wohnen. Und dass ich Wolbergs ja in Regensburg gut auskennt kann er ja immer noch seinen Taxischein machen und dann jedem seine Geschichte erzählen.
    Obwohl ich sogar gut verstehen kann, dass man so dünnhäutig wird. Irgendwie wird das aber kein gutes Ende nehmen.
    Es ist nämlich doch ein sehr hartes Schicksal das einzige Sündenbock des Systems Schaidinger zu werden. Die krummen Hunde scheinen ja auch ungeschoren davon zu kommen.

  • gustl

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    Schaidinger, Wolbergs und Malz-Schwarzfischer haben nichts! für eine nachhaltige Mobilitätspolitik getan. Da ist das Wort „Brücke“ ja fast schon Satire.

  • Hans

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    Warum so viel Aufregung.

    Wollten hier nicht auch einige eine Bürgerinititiative Gründen?

    Warum keinen Wahrverein?

    Nur zu: KOnstruktiv kommt gut ;)

  • joey

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    die Brücke ist ja so schön wie der Regenbogen, der auch überall immer auftaucht.

    Was aber sind die Ideen (die die Menschen verbinden)?
    „Wolbergs for mayor“ egal warum oder wozu? Oder: „Tretzel forever“?

  • Martin Franz

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    Schmunzelnd entdecke ich da angesichts dieses Tohuwabohu einige Paralellen zum Brexit. Viele Köche und immer noch kein Brei.
    Denke, die nächste Kommunalwahl in Regensburg wird aufgrund eines Vereinsgesetzes auf 2023 verschoben. Keine Sorge: Der Willy Brandtschutz Flughafen in Berlin ist bis dahin auch noch nicht fertig.
    ps.: der Vergleich mit dem Klassenfoto hat mir übrigens gefallen.
    Grüsse an die Redaktion

  • Barnie Geröllheimer

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    Geht doch. Das gibt am Ende eine SozialeGrünBrücke, oder eine GrüneSozialbrücke . Mit Herrn Huber als OB, Frau Maltz weiter als 2. Bgm und Herr Wolbergs als drittstärkste Kratft eben wieder als 3. Bgm. Da kann er dann wieder Oma-Geburtstage und Alles wird gut.

  • Checker

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine andauernden Wiederholungen.

  • Reiner Wehpunkt

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    Diese „Brücke“ ist die goldene Brücke des Kandidaten zum sofortigen Pensionsanspruch.

    Herr Dr. E. schreibt im letzten wochenblatt auf Seite 11 (und ich gehe davon aus, dass er in diesem Fall gut recherchiert hat über seinen Freund):
    „Wenn die Suspendierung aufgehoben wird, wäre er 2020 zwölf Jahre in einem Amt gewesen, hätte Pensionsansprüche mit 62.
    Würde er antreten, würde aber nicht mehr gewählt, hätte er nach Artikel 21 Absatz 1 Kommunales-Wahlbeamten-Gesetz sofort einen Pensionsanspruch – mit dann 49 Jahren.“

    Herr Wolbergs wird antreten (s.o.), natürlich wird er nicht mehr gewählt und wir freuen uns, dann ab nächstem Jahr für seine Pensionsansprüche arbeiten und Steuern zahlen zu dürfen.
    Ein Schelm, wer hier nicht mitfeiern möchte!

  • Stadtamhoferer

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    „Ich danke diesen Herrschaften aufrichtigst für die Aufrechterhaltung meiner Pensionsansprüche!“ So und nicht anders liest sich dieses „Klassenfoto“ angesichts der perspektivisch im Raum stehenden pekuniären Optionen bzw. Dann-nicht-mehr-Optionen des Hauptangeklagten im Prozess. Wie hier schon mehrfach angeklungen: Mit welcher aberwitzigen Phantasieliste offenbar ewig unbelehrbarer Jünger er auch immer hier antritt: Seine Zeit ist in Regensburg schon längst abgelaufen, eine Neuinstallation dieses Mannes wünscht sich von 100 wahlberechtigten Regensburgern vielleicht einer – auch wenn er das – wie offenbar vieles andere auch – einfach nicht wahrhaben will. Und wie gleichfalls hier schon angemerkt: An seine einstige Versicherung, im Falle einer Verurteilung Regensburg den Rücken zu kehren, kann sich Hr. W. bestimmt schon jetzt nicht mehr erinnern. Mich persönlich irritiert hier – zudem – der Umstand, dass sich hier (TVA-)Journalisten, für welche zumindest offizielle politische Neutralität geboten wäre, hier ganz unverfroren als Wolbergs-Wahlkampfhelfer in Erscheinung treten. Für mich ein absolutes No-Go, für welches die beiden einen sofortigen Unterlassungsbescheid vom Sender erhalten sollten – oder wie siehst Du sowas Stefan Aigner? Oder hat es da gar etwa früher mal ein paar Gefälligkeiten von bestimmter Seite gegeben? [Anm. d. Verfassers: Das ist eine sachliche Äußerung! ;) ]

  • Tröster

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    Schon irgendwie witzig: Rund 20(!) Kommentatoren in diesem Forum nehmen für sich in Anspruch zu wissen, wie und was der Großteil der Regensburger Bürger denkt.
    Gleichzeitig sprechen sie 70(!) Menschen, die sich freiwillig und vermutlich nach reiflichem Überlegen zu einem Verein zusammenschließen, jegliche nachvollziebare Motivation und eigenständiges Denken ab, bezeichnen sie vielmehr als offensichtlich manipulierte und gehirngewaschene Wolbergs-Claqueure.
    Die selben Kommentatoren bezeichnen Wolbergs wahlweise als größenwahnsinnig oder weltfremd.
    Da fragt sich doch der geneigte Beobachter, wer hier größenwahnsinnig bzw. anmaßend ist.
    Aber Hauptsache auf alles draufhauen, was nicht in die eigene Weltsicht passt.
    PS: Bin nicht Mitglied dieses Vereins und werde es auch nicht.

  • Lothgaßler

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    Der Satz des Abends: „…engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen „eine bestimmte Art Politik zu machen gut gefällt…“
    Auch gut: „…Und es gehe ja gar nicht in erster Linie um ihn, sondern um Menschen, die sich „für die Stadt, aber eben nicht bei einer Partei einbringen wollen“…
    => Nun frage ich mich, welche Art von Politik gemeint sein könnte und weshalb diese engagierten Brügerinnen und Bürger sich ausgerechnet HINTER Wolbergs versammeln und sich bei ihm eingringen wollen??? Den Verein Brücke zu nennen, das empfinde ich als Frechheit.

  • WerAuchImmer

    |

    @Tröster
    Ja, es stimmt schon. Vieles in den Kommentaren ist Kaffeesatzleserei. Und spätestens wenn beansprucht wird, für irgendeine gefühlte Mehrheit zu sprechen (und übersehen wird, dass regensburg-digital insbesondere bei den Kommentaren auch nur eine von vielen Gesinnungsblasen ist), wird’s problematisch. Woher nimmt da jemand das Selbstvertrauen (ein ordentliches Mandat hat hier in der Regel eh niemand), besser als andere zu wissen, was ‚die Leute‘ denken? Häufig wird hinter den entsprechenden Äußerungen (wie bei Wolbergs selbst auch) wahrscheinlich nicht zuletzt die Hoffnung stecken, die jeweils gewünschte Realität mit solchen Aussagen mitherstellen zu können. Es wird sich also häufig mehr um Beschwörungen, als wirklich um Tatsachenaussagen handeln. Aber wie auch immer: Letztlich wird sich bei den nächsten Wahlen erweisen, wer richtig gelegen ist und wer nicht. Und ich befürchte auch, dass da durchaus Überraschungen möglich sind. Sowohl was den Ausgang der aktuell laufenden Gerichtsverfahren angeht, als auch hinsichtlich des Rückhalts, den Wolbergs unter Umständen noch genießt.

    Ich finde es aber gerade vor diesem Hintergrund auch bemerkenswert, mit welcher Heftigkeit ausgerechnet auf regensburg-digital (bzw. auf die Kommentare) von Wolbergs & Co eingedroschen wird. Es ist ja letztlich in der Tat ein recht überschaubarer Kreis der sich hier äußert und wir können einander alle ganz gut einschätzen, denke ich. Es ist oft wie bei den politischen Parteien: Im Artikel kann stehen was will, Kommentator A wird es immer auf seine Weise auffassen und Kommentator B wird auf bewährte Weise darauf reagieren. Wie C und D dazustehen, lässt sich auch meistens sehr präzise vorhersagen usw., usw.
    Das läuft in der Mehrzahl der Fälle auch recht geräuschlos und routiniert ab. Im Rahmen des Wolbergs-Prozesses kommt es aber nun unter das Vergößerungsglas unterschliedlichster interessengeleiteter Fraktionen. Und mit einem Mal erhält unser elektronische Stammtischgeschwafel eine scheinbare Bedeutung und ein Gewicht, dass es geradezu absurd ist.

    Im ersten Augenblick mag das dem einen oder anderen vielleicht sogar schmeicheln. Die Mehrzahl von uns wird es im Alltag schließlich nicht gewohnt sein, dass unseren Äußerungen so viel Gehör und Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Wer aber in diesem Kontext nicht kapiert, dass er nur instrumentalisiert wird (überzogene Wolbergs-Kritiker z.B. von Wolbergs, um sich als Opfer zu stilisieren und um durch das Deuten auf die angeblichen verbalen Entgleisungen in den RD-Kommentaren von seinen eigenen, weit schwerwiegenderen Unzulänglchkeiten und Sauereien abzulenken), dem sind wohl wirklich ein paar wesentliche Dinge entgangen.

    Mr.T. hat das kürzlich sehr nett auf den Punkt gebracht, als er sich ironisch darüber empörte, als g’standner langjähriger Kommentator nicht auch von Wolbergs in dessen (aus meiner Sicht entlarvenden und damit auch peinlichen) Videos erwähnt worden zu sein. Ich will demgegenüber aber gar nicht wissen, wer bei der expliziten Nennung nicht tatsächlich ernsthaft ein, zwei Zentimeter gewachsen ist und sich – besoffen vom eigenen ‚Ruhm‘ – gleich wieder an die Tasten geworfen hat. Wolbergs Tricks sind alles andere als raffiniert. Mitunter agiert er auch einfach saudumm. Aber es wirkt. Auf die, die sich ihm moralisch besonders überlegen fühlen, vielleicht sogar am meisten.

    Die Welt ist wohl tatsächlich eine Bühne, auf der jeder seine Rolle spielt, so gut er eben kann. Leute, die sich dabei selbst zu wichtig nehmen und / oder nicht merken, wie sie instrumentalisiert werden (können), wirken dabei gelegentlich besonders tragisch. Sich aber gleich gar nicht mehr äußern, nur weil es daneben gehen kann, ist allerdings auch keine Option. Das schafft ja noch nicht mal das Lernerl ;-) Also plädiere ich für Nachsicht, mit uns Wichtigtuern, auch wenn wir – und da haben Sie, werter Tröster, durchaus Recht – durchaus öfter auch mal darüber nachdenken sollten, was wir hier so alles ablassen und ob das wirklich immer so furchtbar schlau ist, wie wir glauben.

  • Uli Wolfram

    |

    Wow, ich bin jetzt schon etwas entsetzt über das, was ich hier in den Kommentaren lesen durfte. Außer dem Beitrag des Trösters, der eher moderat und versöhnlich zu sein scheint, herrscht hier nur noch ein Klima aus Besserwisserei, Häme, Neid und Verachtung, Überheblichkeit und Bösartigkeit, dass einem das Kotzen kommen könnte. Aber so viel könnte ich gar nicht in mich hineinfressen, wie ich auf Euch kotzen wollen würde…
    Was soll das hier denn? Seid Ihr, sind wir hier berechtigt, uns hier als Richter aufzuspielen und zu glauben, wir hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen?
    Damals habe ich den Wolbergs auch gewählt, nicht weil ich SPD Anhänger bin, sondern weil ich einem Nachfolger von Schaidinger aus dessen Partei nicht zugetraut hätte, sich so aalglatt durch die Wirren und Verstrickungen des Politsumpfes hindurch zu lavieren, wie das eben sein Vorgänger gekonnt hat.
    Schaidinger-Bewunderer, ich? Sicher nicht! Mit dem vielen Geld, dass er da dank seiner B8 Besoldung einstreichen konnte, hätte er sich schon mal seine schiefen Zähne richten lassen können. Was wäre das für ein herrlicher Anblick gewesen: „BlendaMed –Hans“ mit knackigem Grinsen…
    Hat der nicht wirklich nötig gehabt, er wusste auch so um seine Wirkung, im Amt und auch auf die, die ihn brauchten um hoch zu kommen, vor allem aber auf die, die er brauchte um dort am Ende länger zu bleiben, als die meisten Vorgänger vor ihm. Dass es dabei nicht immer mit rechten Dingen zuging, wird hier doch jetzt sicher niemand bestreiten wollen, oder? Offenbar hatte Schaidinger die richtigen Gummistiefel an, um nicht in diesem Sumpf unterzugehen.
    Dem Wolli fehlte dagegen offensichtlich das richtige Schuhwerk, die ausgetretenen Spuren seines Vorgängers waren wohl doch zu groß, um in ihnen nicht unterzugehen. Natürlich hat er versucht an ein gut funktionierendes System seines Vorgängers anzuknüpfen: Never change a winning solution!“
    Wer alleine ganz oben steht hat auch immer eine andere Perspektive auf das große Ganze. Das können wir, die Masse, die unten steht doch überhaupt nicht sehen. Da oben wirken viele Dinge viel kleiner und man bekommt ein ganz anderes Gefühl für große Dimensionen, die Realitäten, unsere Wirklichkeit, wirkt da oben doch völlig verzerrt. Ist doch klar, dass man dann die Welt eben auch etwas anders sieht, als die Masse. Die Masse, die ja angeblich alles besser kann. Von Schwarmintelligenz sprechen dann die erlauchten Wissenschaftler. Ja klar, sieht man ja bei den Amis mit ihrem blondiertem Feuerball. Wie ein Atompilz strahlt er in die Kameras, als ob er deren Bildwandler am liebsten wegschmelzen lassen möchte. Sowieso die Engländer mit ihrem Brexit, ganz toller Haufen von Irren, der sich da gerade in irgend eine Galaxis hinter die Betaigeuze beamen möchte, Hauptsache gscheid unabhängig und richtig weit weg von uns europäischen Ausbeutern.
    Und dann kommt Ihr und gschaftelt besonders wichtig in so einem Forum herum und brecht den Stab über einen, der es wenigstens versucht hat, größtenteils gut zu machen.
    Könnt Ihr Euch noch an Franz Josef Strauß und seine Amigos erinnern?
    Habt ihr schon vergessen, wie Euch unser Kanzler der Einheit (Helmut Kohl, Anm. d. Redaktion) blühende Landschaften versprochen hat, den Osten an den Westen und gierige Investoren verscherbeln lassen hat, seinen Schäuble mit einem Geldkoffer in die Schweiz geschickt hat, auf das Grundgesetz geschissen, dafür aber sein Ehrenwort gehalten hat?
    Wisst Ihr noch, die Ihr vielleicht selber hier im Forum herum ätzt und Beamte seid, dass Edmund Stoiber mit seinem „Schafscheiß“, den ehemaligen Innenminister Alfred Sauter wegen lumpiger 184 Millionen Euro Verlust bei der Wohnbaugesellschaft LWS über die Klinge springen ließ. Zum Ausgleich dieses Fehlbetrages durftet Ihr dann Eure freien Tage (AZV-Tage) streichen und mehr als zehn Jahre die 42-Stunden-Woche genießen. Ja klar, dass war ja nicht so schlimm, die zwei Stunden habt ihr ja immer vor dem Wochenende am Freitag von 12:00 bis 14:00 Uhr beim Feierabendbierchen im Raucherzimmer auf der halben Arschbacke abgesessen…
    Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass unser Alt-OB Schaidinger mit als Verantwortlicher dabei war, als die BayernLB Milliarden von Euro für den Kauf der Pleitebank Hypo Alpe Adria verzockt hat.
    Klar, die SPD hat auch viel Scheiße gebaut, siehe Gerhard Schröder, Peter Hartz, Klaus Wowereit oder Andrea Nahles. Die Aufzählung ist jetzt nicht abschließend, das würde den Rahmen sprengen.
    Ihr seid ja so vergesslich! Ja, Wissenschaftler haben ja auch festgestellt, dass wir Deutschen immer fetter und blöder werden, AFD, GZSZ, GNTM, DSDS, GroKo und uns als Volk sei Dank!
    Lasst diesen verdammten Prozess zu Ende gehen, und ich hoffe, er wird dank einer recht vernünftigen Richterin Escher wegen, auch vernünftig zu Ende gehen. Wartet das Urteil ab!
    Wenn Ihr es besser könnt, geht in die Politik, lasst Euch als Bürgermeisterkandidat aufstellen, bringt es erst mal fertig durch dieses Haifischbecken lebend hindurch zu schwimmen ohne gefressen zu werden oder zu ersaufen! Und dann schaut zu, dass Ihr auch gewählt werdet.
    Und macht vor allem nicht den Fehler wie die SPD, in Schlüsselpositionen, also die, die mit viel Geld zu tun haben, verbeamtete Juristen, geschweige denn Staatsanwälte zu bringen, denn das geht im entscheidenden Moment nach hinten los! Habt Ihr ja gesehen.
    Dolchstoßlegende? Aber ja! Wolbergs war doch für die Bayern-SPD wirklich fast so etwas wie der Messias. Mit ihm hätte die Bayern-SPD im Landtagswahlkampf vielleicht wirklich punkten können. Deren verlogene Strategie ist aber gründlich danebengegangen. Wir, die SPD, stellen uns mal schnell als die schonungslosen Aufdecker unsauberer Machenschaften hin, hoffen darauf, dass es gar nicht so schlimm ist und eigentlich nur ein blödes Missverständnis war und wir, die SPD, von aller Schuld reingewaschen, im Landtagswahlkampf mit der weißesten aller weißen Westen in der Parteienlandschaft in Bayern wie Phönix aus der Asche steigen – und Ministerpräsident werden.
    Habemus… vergesst es!
    Ich habe Wolbergs gewählt, er erschien mir als die beste Alternative. Ich wollte ihn nicht mehr wählen, weil ich von ihm enttäuscht war. Mittlerweile aber will ich ihn, wenn er jetzt nicht zu viele Fehler macht, wieder wählen.
    Denn auch er soll seine zweite Chance bekommen, zu beweisen, dass er es kann! Als dritter Bürgermeister hat er es doch bewiesen.

  • Jonas Wihr

    |

    @Stadtamhoferer
    Frau Stickel im Verein überrascht nicht wirklich. Sie hatte auch schon im Wahlkampf 2013 mitgemischt. Vielleich erinnert sich der eine oder andere noch an das eingegrabene Kind etc. Herr Walk stand auch schon auf der SDP-Liste zur Stadtratswahl.

  • Uli Wolfram

    |

    Sehr geehrter Herr Aigner,

    was ist hier los? Warum so viel Kandidaten-, Personal- und Wolbergs-Bashing?

    Hat der Herr Wolbergs ein Kind oder eine Nonne missbraucht, einen Hundewelpen ermordet oder alle Nutellavorräte der Welt für seine Kinder konfiszieren lassen. Es geht hier doch nur um Politik. Und Politik ist wie Krieg. Und im Krieg stirbt halt bekanntlich als Erstes die Wahrheit. Früher waren Beiträge und Kommentare auf Ihrer Seite immer etwas moderater und ausgeglichener. Jetzt kommt mir das schon fast vor, als ob hier die Sau durchs Dorf getrieben würde. Teilweise lesen sich die Kommentare im Forum wirklich nur noch wie Hetzschriften anonymer Brandstifter. Schade.

  • WerAuchImmer

    |

    @Uli Wolfram:
    Auch einer, der kurz vor Ladenschluss in Sachen Wolbergs noch her gefunden hat. Bei Monty Python würde jetzt wahrscheinlich irgendjemand sagen „Setz Dich und nimm Dir nen Keks“. Und danach würde höchst elaboriert ausdiskutiert werden, wer nun eigentlich der Spalter ist.

  • Mathidle Vietze

    |

    Werter Uli Wolfram, ich danke Ihnen für Ihren ehrlichen Beitrag. Bei aller Kritik, die auch
    ich an Wolbergs übe, bin ich empört über die teilweise mit Spott, Hass und Häme er-
    füllten Kommentare gewisser Kommentatoren.

  • Stefan Aigner

    |

    Sehr geehrter Herr Wolfram,

    in dem Artikel selbst kann ich keinerlei Bashing erkennen. Bei den freigeschalteten (!) Kommentaren sehe ich zudem nichts, was strafrechtlich relevant oder beleidigend wäre, wenngleich es bisweilen ruppig zugeht – was gerade bei der politischen Auseinandersetzung auch durch höchstrichterliche Rechtsprechung durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist. Bei der Moderation des Forums halten wir uns an den Pressekodex. Der sieht zu anonymen Nutzerbeiträgen unter anderem vor, dass:

    – „Nutzerbeiträge“, also Kommentare, klar als solche erkennbar sind,
    – Pseudonyme – deren Verwendung ja immer wieder Hauptkritikpunkt ist – zulässig sind und diese sogar bei der Veröffentlichung im Print als Leserbrief beibehalten werden dürfen
    – die Redaktion am Ende die Verantwortung dafür trägt (juristisch gibt es dazu sich widersprechende Urteile) und Falschbehauptungen, von denen sie Kenntnis hat, richtig stellt.

    Das tun wir im Rahmen unserer Möglichkeiten. Bei Hinweisen anderer löschen oder korrigieren wir auch nachträglich. Im Impressum ist zudem eindeutig klargestellt, dass Kommentare NICHT die Meinung der Redaktion widerspiegeln. Wir wählen Kommentare auch nicht danach aus, ob sie uns gefallen/unserer/meiner Meinung entsprechen oder nicht. Die meisten Löschungen machen wir transparent, also mit kurzer Begründung. Das ist weit mehr als sämtliche anderen lokalen Medien auf ihren Facebook-Seiten bieten (woanders haben die hiesigen Medien kaum noch eine Kommentarfunktion, bekommen aber oft genug nicht einmal ihre Facebook-Seiten in den Griff).

    Und da gerade von Herrn Wolbergs bzw. aus dieser Richtung derartige Vorwürfe („Hass“, „Hetze“) kommen – in der Regel, so auch bei Ihnen, pauschal und nicht mit konkreten Belegen – möchte ich schon mal darauf hinweisen, dass gerade ein Medium, mit dem er zumindest in der Vergangenheit gerne zusammengearbeitet hat, das Regensburger Wochenblatt, vor allem, aber nicht nur in Bezug auf Flüchtlinge Kommentare zulässt, die es hier in dieser Form zu keinem Thema gibt.

    Das macht alles Arbeit, manchmal sind die Grenzen dessen, was zulässig ist oder nicht, fließend, aber unsere Seite wird maßgeblich von einem „Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt“ getragen: https://www.regensburg-digital.de/foerderverein-mitglied-werden/

    Vor diesem Hintergrund lassen wir einen Kommentar im Zweifel eher zu als das wir ihn löschen und am Ende müssten ohnehin wir die Verantwortung – juristisch, Beschwerde beim Presserat – und damit verbundene Kosten eines eventuellen Rechtsstreits tragen.

    Und ganz grundsätzlich bin ich zudem der Meinung, dass den Kommentaren zu viel Bedeutung beigemessen wird. Zitieren Sie jede Meinung, die an einem Stammtisch geäußert wird? Manchmal könnte man einfach auch mal drüber stehen. Ich musste mir persönlich da auch schon öfter was anhören. So what!

  • Checker

    |

    Interessant wie sich die SPD selber zerlegt.

    Die einen Stadträte kandidieren auf der SPD Liste die eigentlich wegen Wolbergs in den Stadtrat gekommen sind. Die anderen SPDler kandidieren auf der Wolbergs Liste.

    Das hält doch niemand mehr aus. Wie hat es Sigmar Gabriel einmal so treffend formuliert. Die SPD ist eine Schlangengrube.

    Und Uli Wolfram einer wie Sie der hier auf uns alle am liebsten kotzen möchte sollte nicht von Niveau oder Verachtung anderer schreiben!

  • Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU

    |

    @ wolfram, ,Politik ist wie Krieg‘ ? Sie bringen hier Vergleiche rein, puh. Sir haben noch nie erlebt, dass Soldaten mit entsicherter Waffe aud Sie zielen, ich schon. Also mehr DenKen vorm Schreiben. Im Kern geht es um mehr, als dass jemand ein Verbrechen an einer Einzelperson verübt. Hier geht es für mich um Verbrechen gegen die Demokratie. Will ich gekaufte Wahlen ? NEIN. Will ich Politiker die vertuschen, wer sie finanziert ? NEIN . Will ich Politiker, die Oberschichtenpolitik machen, während die anderen unter Wohnungsnot leiden…Usw. Zu welcher (wohlhabenden) Schicht gehören Sie ,dass das für Sie kein wirkliches Thema ist, sondern alle schön nett miteinander umgehen sollen ?

  • WerAuchImmer

    |

    Soll mir doch mal einer erklären, warum das objektiv größte Problem in der Berichterstattung ein Fokus-Artikel ist, der das meiste, was hier so – ausdrücklich als Meinung und nicht als Information/Bericht übrigens!! – geschrieben wird, bei Weitem übertrifft. Und trotzdem gehen die Betroffenen in erster Linie gegen die kleineren lokalen Akteure vor? Ist das der vor allem von Wolbergs vielbeschworene aufrechte ‚Kampfesmut‘? Oder müsste man hier der Ehrlichkeit halber seinem trotzigen „Das lass ich mir nicht gefallen!“ ein „sofern ihr nicht eine Nummer zu groß für mich seid.“ hinzufügen?

    Auf dem Schulhof früher gabe es auch immer die mit dem großen Mundwerk, die gerne kleinere verdroschen haben, aber sofort ganz kleinlaut wurden, wenn ein größerer, erntshafter Gegner das Feld betrat. Mir scheint, auf dem Niveau bewegt sich das Ganze. Und dann noch der Oberwitz: Dass Wolbergs nie ‚Lügenpresse‘ sagen würde, es aber eben genau damit gesagt hat. Das ist alles wirklich nicht sehr raffiniert. Und letztlich kann ich nur staunen, dass er mit diesen Taschenspielertricks immer wieder durchkommt und soviel Zustimmung erntet.

    Noch jemand nen Keks?

  • Checker

    |

    Kommentar gelöscht. Ihre Annahme ist falsch.

  • Uli Wolfram

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    Sehr geehrter Herr Aigner, liebe Kommentatoren,

    herzlichen Dank, ich sehe, Ihre Reflexe funktionieren noch recht gut:

    @WerAuchImmer:
    Wie auch in den leidigen Talkshows im Fernsehen zu beobachten ist, können die Teilnehmer meistens ihren Redebeitrag nicht ohne mehrmalige Unterbrechung durch undisziplinierte Gesprächspartner zu Ende bringen. Immer wird sofort, reflexartig negiert und relativiert. Oder einfach nur, wie von Ihnen, dazwischen geplappert.

    @Mathilde Vietze
    Die Grande Dame des Anstandes in diesem Forum, deren Meinung ich nicht immer teile, aber sie absolut respektiere, die aber hier wenigstens als eine der ganz Wenigen mit offenem Visier kämpft! Herzlichen Dank!

    @Stefan Aigner
    Sehr geehrter Herr Aigner,
    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Es lag mir fern, Sie persönlich oder regensburg-digital anzugreifen. Eher wollte ich hier meinem subjektiven Gefühl Ausdruck verleihen, dass hier nicht mehr, wie von hier eigentlich gewohnt (zugegeben, ich war schon lange nicht mehr hier), kontrovers diskutiert wird, sondern eher nachgetreten wird. Mir ist natürlich auch bekannt dass in der Causa Wolbergs vor allem Herrn Wolbergs Umgang mit der Presse teilweise schon recht unglücklich verlaufen ist, aber auch anders herum…
    Da mein Beruf nicht der Journalistische ist und ich auf meinen Beitrag auch nicht den Anspruch der Vollständigkeit, geschweige denn der journalistischen Ausführlichkeit und Gründlichkeit erheben kann, bitte ich dies als Vollblutlaie hier trotzdem zu entschuldigen. Wie soll ich bitte in einem derartigen Forum einen so exakt formulierten Beitrag zu einem Thema abliefern, welches schon in der juristischen Aufarbeitung bald über 50 Tage behandelt wird und auch noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird.
    Daher gehe ich mit Ihnen, wie im letzten Absatz Ihrer Antwort auch völlig d accord.
    Vielen Dank, Ihre Reflexe funktionieren hervorragend.

    @Checker
    Wenn ich unter Nausea leide und von üblem Vomitus geplagt werde, ist das halt mal so, und da warne ich Sie halt lieber vor, bevor ich sie vollspeib. Könnte ja sein, dass Ihre Schutzreflexe dahingehend nicht mehr so gut funktionieren. Ist doch eigentlich ganz nett von mir, oder?

    @Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU
    Damit auch Sie Ihre heiß ersehnte Reprise auf Ihre Lautäußerung erhalten, bitte schön:
    Ich weiß ja nicht, in welcher Einheit und wo Sie gedient haben, lassen Sie es uns gerne wissen. Wir würden gerne Ihre Heldengeschichten hier lesen. Gibt ja nicht schon genug davon!
    Für meinen Teil kann ich Ihnen versichern, dass ich in meiner Dienstzeit genügend Schuss- und Stichverletzungen, Opfer von Gewalttaten und zerstörte Existenzen vor Augen gehabt habe, und dass mir dies bis zu meinem Lebensende genügend schlaflose Nächte bereiten wird.
    Maßen sie sich gefälligst nicht an, ohne mich persönlich zu kennen, ein Urteil über meine Person und meine Lebenserfahrung fällen zu können.
    Aus welcher wohlhabenden Schicht stammen denn Sie, dass Sie jetzt um 09:56 die Zeit finden können, mich so respektlos anzugehen.
    Auf jeden Fall kann ich es mir jetzt, nach über 24 Stunden Dienst und Bereitschaft, leisten, bei schönstem sonnigen Wetter ins Bett zu gehen, mich auszuschlafen und dann ein wohl auch sonniges Wochenende zu genießen.
    Sie sollten Ihre Reflexe vorsichtshalber nochmals bei dem Arzt Ihres Vertrauens überprüfen lassen.

    Vielen Dank an alle Kommentatoren, hier klinke ich mich jetzt aus, weil alles gesagt sein dürfte. Schönes Wochenende Ihnen allen und bleiben Sie mir gewogen.

  • mkv

    |

    „So what?“

    Für den Wolf ram´schen Wind der
    https://synonyme.woxikon.de/synonyme/warmherzig.php – en
    Art, herzlichen Dank.

    Wir „Stammtischbrüder“ der zu vernachlässigenden Art (verantwortlich für den TRAFFIC vor allem) warten mit hohem Interesse darauf, WIE, vielleicht Ende des Monats, aber auf alle Fälle, die StA ihre (eh schon durch das Gericht reduzierte) Anklage im Rahmen ihres Pladoyers entweder aufrechterhalten oder Abstriche machen oder klar in diversen Komplexen selbst FREISPRUCH beantragen wird.

    Vamos a ver.

  • Giesinger

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine persönlichen Diskussionen völlig abseits des Themas.

  • WerAuchImmer

    |

    @Uli Wolfram:
    Sie machen es einem aber auch nicht leicht. Ich finde es jedenfalls bemerkenswert, wenn jemand mit Ihrem angedeuteten beruflichen Hintergrund sowas vom Stapel lässt:

    „Es geht hier doch nur um Politik. Und Politik ist wie Krieg. Und im Krieg stirbt halt bekanntlich als Erstes die Wahrheit.“

    Das kann ja nun auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein, oder?

    Auf wieviel Nähe darf sich denn beispielsweise ein ’normaler‘ Beamter mit bestimmten Personengruppen einlassen? Wieviele Nebenjobs und Zusatzeinkünfte darf er haben, ohne dass ihm Interessenskonflikte unterstellt werden? Und woher bekommt ein Beamter sein Vorgaben und Mittel (oder eben auch nicht), um seinen Job ordentlich zu erledigen?

    Die wenigsten dürften Wolbergs zudem erntshaft eine ‚zweite Chance‘ verweigern. Schon wegen seiner Familie. Das muss aber doch nicht unbedingt als Bürgermeister sein oder?

    Und dass ihm Einige, wegen der – mal zurückhaltend formuliert – ‚unglücklichen‘ Amtsführung auch etwaige Versorgungsansprüche nicht gönnen: Ist das wirklich so erstaunlich?

    Sie sagen doch selbst, dass Sie mit den weniger schönen Seiten des Lebens bzw. der Gesellschaft bestens vertraut sind. Verglichen damit müsste sich das meiste hier doch wirklich noch in einem einigermaßen grünen Bereich bewegen, oder? Auf welcher Plattform bekommen Sie denn auf Ihre Fragen – vor allem von Seiten der Redaktion! – so ausführliche und substanzielle Rückmeldung?

    Also wie gesagt, die Keksdose ist noch genauso offen, wie die Frage, wer hier letztlich der Spalter ist. Und wenn die Kommentare hier so furchtbar schwerwiegend und daneben sind, dann können Sie ja mithelfen, das Niveau etwas zu heben.

  • Stefan Aigner

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    @mkv

    Was auch immer Sie mit dem Traffic meinen oder andeuten wollen – auch wenn wir natürlich gelesen werden wollen, sind wir finanziell nicht von Klicks abhängig. Unsere Werbekunden zahlen Festpreise. Das kann man den von uns veröffentlichten Daten auch entnehmen. https://www.regensburg-digital.de/werbung-schalten/

  • R.G.

    |

    @WerAuchImmer
    Kürzlich löschte Herr Aigner einen meiner Beiträge, da ich mich mit meinem Posting im Abseits befunden hatte.
    Ich ging also in mich, mir war wichtig mich zu verstehen, weshalb ich mich „an Provokateure vergeudete“, obwohl ich wusste, dass diese Schreiber hier grundsätzlich voller Verachtung auftreten.

    Das Ergebnis meines Nachdenkens ist, ich vergaß eine vorteilshafte Technik weiter anzuwenden, nämlich die, wiederholt Textpassagen des Autors des Artikels zu lesen, ehe ich einen Eintrag verfasse. Eigentlich ist die Kommentarfunktion zur Diskussion über den konkreten Redakteurstext geöffnet, nicht um jedes verbale Hölzchen und Stöckchen eines Users zu apportieren.

    Als Poster, der sich in der Regel auf Inhalte des Blogmeldungen bezieht, lernte Sie schätzen. Für gezielte Provokateure ist die Verwicklung der Sachlichsten in Wortgefechte, die gezielt von den störenden Artikeln wegführen, jedoch ein wichtiges Ziel.

  • BTH

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    Kommentar gelöscht. Bitte sachlich bleiben.

  • Hans

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    1. der mkv hat Recht. Auch wenn Anzeigen zu Festpreisen erfolgen bestimmen sich diese Festpreise mittelfristig über den Traffic.
    2. An einer Überschrift „Pontifex Wolbergs“ kann ich zwar Häme, aber nichts Sachliches erkennen.
    3. Löschen von Kommentaren: „Kommentar gelöscht. Ihre Annahme ist falsch.“ zum Beispiel. Das hat nichts mit Rechtsverstößen zu tun. Wenn ich eine Annnahme falsch finde widerspreche ich, aber ich zensiere nicht.
    4. Auch Herr Wolfram hat Recht. Zumindest wenn an nicht nur diesen einen Artikel ansieht, sondern über die Zeit seit dem „Wolbergs Skandal“ Artikel hier und Kommentare.

    Na ob man da wieder einen Grund zu löschen findet?

  • Stefan Aigner

    |

    @Hans

    zu 1. Unsere Preise sind seit Jahren fix trotz erhöhter Zugriffe.
    zu 3. Nicht bei jeder falschen Behauptung/Annahme nehme ich mir die Zeit, sie zu korrigieren oder klarzustellen. Alles hat seine Grenzen.

    Zu Ihrem Nachsatz: Angesichts der persönlichen Probleme, die Sie offensichtlich mit mir aben und falscher Unterstellungen gegenüber meiner Person wurden Kommentare von Ihnen bereits mehrfach gelöscht. Richtig. Das werde ich gegebenenfalls auch wieder tun.

  • Hans

    |

    @Hans

    Kommentar gelöscht. Wenn Sie ein Diskussion mit mir führen wollen, ich sehe das, was Sie jetzt geschrieben haben, nämlich etwas anders, dann können Sie mich anschreiben oder anrufen. Aber nicht hier. https://www.regensburg-digital.de/impressum-und-kontakt/

  • Ronald McDonald

    |

    Kommentar gelöscht. Jetzt wird’s zu abseitig.

  • Lol

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    hui, das degeneriert ja zunehmend, ob die Aggressivität dem beginnenden Wahlkampf geschuldet ist ?
    Das hier Liebermann nun von allen herangezogen wird, macht die Sache auch nicht glaubwürdiger.

    Für meinen Teil bin ich weit mehr als nur enttäuscht von der Person, dem OB und eigentlich nur am Rande von der Verteidungsstrategie. Taktisch gesehen ein Desaster mit Hinblick auf das Ziel wiedergewählt zu werden
    Andere müssen das natürlich nicht so sehen.

    Ich geh dann mal in den Weinkeller, bereite die Käsehäppchen vor und warte auf „Vendredi tout est permis avec Joachim“

  • Günther Herzig

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte nicht persönlich werden.

  • R.G.

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    @Hans
    & Co
    Herr Aigner wendet viele für Laien nicht bewusst wahrnehmbare, klassische, im Print- und Onlinebereich zur Rarität gewordene professionelle Regeln an.
    Das Auftreten steht im kompletten Gegensatz zu dem von nach Clicks heischenden Influencern.

    Es kam schon vor, dass ich eigentlich keine Zeit hatte, ein Thema gleich zu lesen, aber da ich wusste, der Blogbetreiber würde mit dem Artikel mindestens einen Werbekunden verlieren, fürchtete ich, sein neuester Bericht verschwände gleich wieder von der Seite. Das kennen wir von anderen Portalen, abends ist eine Meldung on, am nächsten Vormittag sucht man sie vergeblich.

    Kein einziges Mal erlebte ich in regensburg-digital ein solches Einknicken aus wirtschaftlichen Interessen.

    Es ist verständlich, wenn Wissen über andere Webseiten aus Unwissenheit auf diesen Blog übertragen wird; Der Unterschied schreit einem ja nicht entgegen.

  • Hugo Habicht

    |

    Nach meiner Sicht ist es völlig klar, dass Herr Wolbergs nur mehr um den Anspruch auf seine Pensionseinkünfte kämpft, die er mangels anderweitig erworbener beruflicher Qualifikation dringend nötig hat. Wovon sollte er denn sonst im Alter leben? Das ist der ganze wahre Hintergrund dieses Theaters.

  • Bertl(Original)

    |

    Nach der Vereinsgründung und der Information, wer die Beteiligten sind, tummeln sich hier im Forum erstaunlich viele Neue, die offenbar einen journalistischen Hintergrund oder zumindest eine gute Schreibe haben. Den Inhalt möchte ich mal beiseite lassen.
    Und es wird das Werkzeug des Pontifex angewandt: Den Gegner (in diesem Fall rd bzw. Herrn Aigner und Forumsteilnehmer) anzugreifen. Man will es von bestimmten Seiten, besonders von Herrn W. höchstpersönlich, halt nicht wahrhaben, dass die Vorgänge, die zu den Verfahren geführt haben, nicht von allen so gesehen werden, wie es Herrn W. mit Anhängern genehm wäre.
    Ich möchte keine Namen nennen, aber einige unter den neuen Vereinsmitgliedern in der Führungsmannschaft sind nicht gerade erste Klasse in ihrer Berufsklasse. Dass sie in dem Verein unter Führung des Herrn W., so wie wir ihn in der Öffentlichkeit kennenlernen konnten, eine Möglichkeit sehen, sich wie auch immer zu profilieren bzw. von der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen zu werden als bisher der Fall ist, muss man nachsehen. Vielleicht sehen das einige als Sprungbrett.
    Aber deshalb zu versuchen, der Konkurrenz und den Forumsteilnehmern schlechte Absichten zu unterstellen, kommt mir vor, als wolle man damit die eigene berufliche Perspektivlosigkeit oder auch Mittelmäßigkeit bewältigen.
    Ich nehme an, dass diese neuen Forumsteilnehmer rd weiter nutzen werden mit dem Versuch, bisherige mundtot zu machen. Ich denke, das wird nicht gelingen.

  • Lothgaßler

    |

    Ja, es schaut so aus, als hätte die Medienarbeit des Vereins (in Gründung) „Brücke“ bereits begonnen. Aber die Geschichte vom „guten Wolbergs“ in einer verdorbenen Welt muss man nicht annehmen. Klar ist, die Person Wolbergs benötigt dringend ein Framing, mediales Waschmittel für ein fleckenloses Weiß. Als OB und in meinen Augen auch als Stadtrat (sollte er das wirklich anstreben), hat er sich in den Augen vieler Menschen selber degradiert. Das Framing übernimmt nun also der neue Verein „Brücke“, ein positiv besetzter Begriff verstärkt mit dem Hinweis auf „engagierte Bürgerinnen und Bürger“, so als gäbe es diese Personen außerhalb des Vereins Brücke nicht. Seine ex-Partei SPD sollte das so nehmen wie es gemeint ist und sich vollständig von der Person Wolbergs distanzieren. Immer noch wird Wolbergs als OV-Vorsitzender Oberisling-Graß-Neuprüll geführt (https://www.spd-stadtverband-regensburg.de/14095-die-spd-vor-ort/). Unter SPDlern ist mitunter von Solidarität und Loyalität die Rede gewesen, diese verdienen aber auch alle anderen Genossen, die ihr Gesicht heute öffentlich zeigen und auch für die Eskapaden anderer (wie z.B. für Wolbergs und Hartl) geradestehen müssen.

  • gustl

    |

    Immer dann wenn die eigene Meinung nicht mit den Verlautbarungen der Presse übereinstimmt, wird die Presse der Lüge bezichtigt. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt über die Klippe der Demokratie. „Alte weiße Männer“ gibt es nicht nur in Dresden, Wien, Budapest und Washington, sondern auch in Regensburg.

  • Victor Lustig

    |

    Pontifex… hmm, ich finde das etwas hoch gegriffen.
    Vielleicht wäre ein Noviziat bei den Kapuzinern für den Anfang besser…

  • R.G.

    |

    @gustl
    „Immer dann wenn die eigene Meinung nicht mit den Verlautbarungen der Presse übereinstimmt, wird die Presse der Lüge bezichtigt. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt über die Klippe der Demokratie.“
    Man weiß, es wird in diktatorisch geführten Staaten / Kommunen so gehalten, und nicht nur da.

    Wir kennen aus streng hierarchisch gegliederten Subkulturen die Notwendigkeit, sich in ihren Schutz zu begeben, andernfalls man als Mitglied einer Gegnergruppe verstanden werde. Dort gilt, „wer nicht für uns ist, ist gegen uns“.

    Gemeinschaften ohne andere gemeinsame Werte können sich durch gemeinsame Feindbilder sehr schnell verbinden; der dazu aufgebaute Aggressionsspiegel muss allerdings durch stete
    Erneuerung der negativen Emotionen gehalten werden, deshalb setzt man selbst Provokationen.

    Wie konzertiert wirkende Medien- und Forenposter-Schelte aus mutmaßlich einer Richtung lässt neuerdings eine Gruppenbildungsphase auf Basis eines Dirty Campaigning vermuten, und wenig bis kaum tragende positive Ziele befürchten.

  • R.G.

    |

    Kind: Was heißt eigentlich Pontifex?
    Wir, unisono: Denk nach, wo könntest du die Antwort finden?
    Kind: Im Computer, beim Übersetzer?
    Ich, vorausschauend, pädgogisch: Wo könnte man das Wort abteilen?
    Kind tippt in den Online-Übersetzer: Ponti Fex.
    Online Übersetzer: „Brücken Sex“.

    Aua.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Uli Wolfram

    Respekt für Ihren Kommentar! Sehr viel durchdachter, vernünftiger und ausgewogener als das ewige hämische Wolbergs-Bashing, mit dem sich hier die immer gleichen Kommentatoren Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat hervortun. Gegenseitige Beweihräucherung natürlich eingeschlossen.

    Für mich persönlich war die im Rahmen der Wolbergs-Berichterstattung kontinuierlich sinkende Qualität der Diskussionsbeiträge – und die meiner Ansicht nach ungenügenden Versuche der Redaktion, das Forum sinnvoll zu regulieren – in der Tat ein Grund, Regensburg Digital, das ich generell sehr schätze, für einige Monate den Rücken zu kehren.

  • WerAuchImmer

    |

    @R.G.:
    Aus meiner Sicht ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

  • XYZ

    |

    Der pontifex (Brückenbauer) maximus war in Rom der oberste Wächter und Priester über alle sittlichen Angelegenheiten. Er blieb dann allerdings später ohne Bedeutung, das römische Recht setzte sich durch.

  • Regensbsurger

    |

    Ich möchte mich in meinem Kommentar bewusst nicht zum Thema äußern.

    Allerdings erlaube ich mir, im Forum einige Gedanken zu den drei Kommentaren des @Uli Wolfram zu hinterlassen.

    Es steht Herrn Wolbergs frei, einen Verein namens „Brücke .. “ ins Leben
    zu rufen – Deutschland ist schließlich Spitzenreiter in der Vereinskultur.
    Natürlich finden sich auch Befürworter seiner Ideen. Auch das sollte keinen
    verwundern, obgleich die Verabschiedung einer Satzung noch aussteht, man also
    noch nichts konkretes über den Vereinszweck weiß.

    Erstaunlich ist hingegen, daß @Uli Wolfram – offensichtlich ein Befürworter
    des neu gegründeten Vereins – zunächst ( 12.4. 8:49 ) die bayerische Korruptionsgeschichte
    in einer tiefgehenden Replik – er bezieht sogar Trump und den Brexit ein –
    schulmeisterlich erklärt und zum Schluß kommt, daß Wolbergs dagegen eine kleine Leuchte
    sei und eine zweite Chance als Bürgermeister verdiene. Ein Verzicht auf die pauschalen
    Beleidigungen gegenüber den Kommentatoren von RD hätte seinen Kommentar zweifellos aufgewertet.

    Da auf seinen ersten Kommentar im Forum keine Reaktionen erfolgten, konnte es
    @Uli Wolfram offensichtlich nicht unterlassen, einen zweiten provozierenden Kommentar ( 12.4. 9:13 )
    nachzuschieben – in der Art eines Verhaltensforschers, um die Reflexe seiner Probanden zu testen.

    Diesen zweiten Kommentar von @Uli Wolfram könnten Wolbergs Anwälte (erfolgversprechend?) im Plädoyer verwenden.

    Die Reaktionen waren dann ( leider ) wie zu erwarten war. @Uli Wolfram antwortet in seinem
    dritten Kommentar sichtlich genüsslich analysierend auf die ausgelösten „Reflexe“ und klinkt sich
    in sein wohlverdientes Wochenende aus.

    Gewogen bleiben kann ich ihm leider nicht. Für mich hat der Begriff „Brücke … „, den sich
    der Wolbergs-Verein gegeben hat eine völlig entgegengesetzte Bedeutung.

    Brücken bauen bedeutet, gegensätzliche Meinungen zusammenbringen, Unterschiede ausgleichen,
    offen und konstruktiv aufeinander zugehen, die eigenen Absichten offenlegen, gemeinsame
    Ziele definieren und verfolgen.

    Vieles davon ist auch in den offiziellen Verlautbarungen von Wolbergs nicht zu erkennen. Der Beitrag von
    @Uli Wolfram auf RD bestätigt dieses Bild.

    Mit Beleidigungen, Unterstellungen, schulmeisterlichem Auftreten und einer (klein angelegten)
    Feldforschung zum Test von Reflexen lassen sich Mauern bauen oder Gräben ziehen, allerdings keine
    Brücken bauen.

  • Regensburger

    |

    Ich wüsste gern, wie sich die meisten Kommentatoren hier anstellen würden, müssten sie eine Stadt wie Regensburg verwalten. … Es kann ja jeder sich um dieses Amt bewerben, und zeigen, ob er es besser können würde als Wolbergs.

  • Mr. T.

    |

    Regensburger, es MUSS ja keiner eine Stadt wie Regensburg verwalten. Ich zumindest könnte es auch nicht und müsste mich wohl von vielen, die mir dann zuarbeiten, verarschen lassen.
    Wenn man es aber WILL, sollte man dies nach höchsten moralischen Grundsätzen tun. Das ist natürlichh schwierig, weil man mit hohen moralischen Grundsätzen kaum an so ein Amt kommt. Im üblichen Parteibetrieb darf man die aber kaum haben, wenn man nicht nur zum Würstelbraten am Kinderfest ran dürfen will.

  • MiReg

    |

    Wolbergs macht momentan das einzig Richtige. Der Versuch, zu spalten (die lokale SPD) und damit (weiter) zu herrschen, könnte aufgehen. Mein Wunsch nach der kommenden Kommunalwahl wäre: Freudenstein (CSU) als OB, Huber (Grüne) als 2. Bürgermeister und Wolbergs („Brücke“) als 3. Bürgermeister. Bei entsprechender Stadtratszusammensetzung sollte uns allen nicht sehr langweilig werden, hier in der nördlichsten Stadt Italiens.

  • R.G.

    |

    @
    „Ich wüsste gern, wie sich die meisten Kommentatoren hier anstellen würden, müssten sie eine Stadt wie Regensburg verwalten.“

    Ich verstehe nicht, weshalb Sie das wissen wollen. Ich will ja auch nicht wissen, wie Sie sich beim Klettern in der Boulder – Halle anstellen. Es gibt keinen Grund, sich User in persönliche Phantasien reinzudenken.
    Kein Echtleben?

    “ … Es kann ja jeder sich um dieses Amt bewerben,“
    Theoretisch.

    „und zeigen, ob er es besser können würde als Wolbergs.“
    Machen sie hier Wahlwerbung nach der Art, er sei immer noch besser als ein schlechterer Kandidat?

  • Burgweintinger

    |

    @MiReg
    ich hoffe, Ihr Kommentar war ironisch gemeint, denn genau die drei aufgezählten Personen wären die falschesten überhaupt! Eine Freudenstein soll bleiben, wo sie ist, ein Huber soll hingehen, wo er hergekommen ist und ein Wolbergs sollte (für sein eigenes Wohl) nicht mehr antreten…

    Artinger als OB, Meierhofer als 2. Bürgermeister und Suttner als 3. Bürgermeister, das wäre eine echte Alternative mal…

  • Piedro

    |

    @Regensburger
    „Ich wüsste gern, wie sich die meisten Kommentatoren hier anstellen würden, müssten sie eine Stadt wie Regensburg verwalten.“
    Ich würde mal ein ernstes Wort mit dem Aigner reden, irgendwo tief unter der Erde, wo es schön mittelalterlich ist. Und dann schauen was geht. Würde ich einen Steigbügelassistenzpraktikaten brauchen dürften Sie sich bewerben. Aber ich bin ja nicht die meisten Kommentatoren. Trotzdem würde ich gern wissen: warum fragen Sie? Ist die Eignung von Personen, die das tun wollen oder gar tun oder taten, und die von Personen die das sehr nachhaltig tun oder weiterhin tun wollen nicht viel interessanter?

  • Regensburger

    |

    @Regensburger (14.4. 12:43) :
    ich schlage vor, dass ab jetzt jeder Regensburger unter dem Pseudonym Regensburger seine Kommentare mit sinnfreien Fragestellungen abgibt. Der Anfang ist schon gemacht.

  • R.G.

    |

    Stille Post Eilmeldung:

    „Quich-hot and his Sancho Panzers“ sollen in Kommentarteilen von unbekannten Online Zeitung gegen hasserfüllte Windmühlenflügel angetreten sein!
    Jedes Rotorblatt eine neue Chance auf einen zünftigen Sieg, immer neue Abenteuer!

    Spannung pur.

  • Lothgaßler

    |

    @MiReg:
    Miregstauf mit diesem Wahlergebnisvorschlag (Freudenstein, Huber, Wolbergs)! Gegenvorschlag: Das Forum Regensburg und die Altstadtfreunde Regensburg gründen eine gemeinsame Liste und stellen nach der Wahl OB und Bürgermeister.

  • Bertl(Original)

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    Nicht jeder Kommentator strebt das Amt des OB an. Das tut z,Zt.nur einer – der das Amt schon einmal inne hatte und jetzt suspendiert ist.
    Aber jeder Kommentator hier im Forum hat – so er sich an die Regeln hält – das Recht auf Meinungsfreiheit und Meinungsaustausch.

    Mit seiner Wählerstimme (und dank der exorbitant hohen Werbekosten) hat der Wähler dem susp. OB das Amt möglich gemacht, in der Hoffnung, dass er die Erwartungen, die dieser Kandidat im Wähler geweckt hat, erfüllt.

    Der Wähler hat also sozusagen an den Gewählten mit seiner Stimme ein Darlehen gegeben, der Gewählte hat mit der Wahl sozusagen das Darlehen angenommen.
    Die Verpflichtung, die sich aus diesem Vertrag ergibt, ist der Gewählte vielen schuldig geblieben, vor allem denen, die sich von ihm z.B. in Sachen Wohnungsmarkt (auch aufgrund der Partei, für die er angetreten ist) eine ausgeprägt soziale Richtung erhofft hatten und eine moralisch einwandfreie Verhaltensweise (ohne Kungelei mit Großbauträgern).

    Die Frage, ob Kommentatoren im Forum die Voraussetzungen für das Amt eines OB in Regensburg erfüllen könnten, ist nicht relevant, sie haben sich ja nicht um dieses Amt beworben. Man stelle sich vor, jeder Journalist, der eine Meinung oder einen Kommmentar über die Bundeskanzlerein abgibt, muss, bevor er dies tun darf, eine Gewissensprüfung überstehen, ob er selbst für das Kanzleramt geeignet wäre – absurd.

    Die Voraussetzung für einen Wähler sind andere als die Voraussetzungen für den, der sich für ein Amt zur Wahl stellt. Ein Unterschied ist z.B. der, dass der Wähler annonym bleibt, der sich zur Wahl stellende Kandidat sich in diversen Veranstaltungen und Veröffentlichungen mit seinen verschiedenen Vorteilen, die ihn als geeignet erscheinen lassen sollen, öffentlich, sogar mit Familie, vorstellt.

    Ich denke bei den Voraussetzungen für ein OB-Amt nicht so sehr an vertiefte fachliche Kompetenz für jedes einzelne Gebiet einer Stadtverwaltung (obwohl ein abgeschlossenes bestimmt sehr nützlich ist). Dafür sind die berufsmäßigen und hochbezahlten Referenten da.
    IZusätzlich sollte der Kandidat eine gute Mischung von Eigenschaften wie Charakterstärke, Unbestechlichkeit, Intelligenz und eine Art von Selbstsicherheit haben, die nicht auf die Bestätigung von außen angewiesen ist, sondern aus dem Charakter und der Persönlichkeit kommt, sowie eine Art von Menschlichkeit, die es zulässt, dass nicht das Amt das wichtigste ist, sondern die Menschen der Stadt – hier Regensburg,

    Ein Kreditgeber muss keine Bonitätsprüfung durchlaufen, er muss nur den Kredit (hier die Wählerstimme) zur Verfügung stellen, der Kreditnehmer bekommt den Kredit aber nur, wenn er die Bonitätsprüfung durchlaufen hat.
    Und wenn er in der Laufzeit insolvent wird, wird normalerweise der Kredit fällig. Und normalerweise bekommt er keinen Anschlusskredit.

    Dem Wähler bzw. Regensburger Bürger das Recht absprechen zu wollen, frei seine Meinung zu äußern über jemanden, der gewählt wurde, der z.Zt. angeklagt und suspendiert ist, der selbst keine Gelegenheit auslässt, an die Öffentlichkeit zu gehen während seiner Suspendierung und seines Verfahrens, spricht für eine starke Selbstüberhöhung.

    In Regensburg findet im Forum von rd ein sehr vielseitiger Meinungsaustausch statt, auch ganz treue Anhänger von W. sind dabei (z.B. Frau V.). Nach Gründung des Vereins „Brücke“ findet man Meinungsäußerungen einer bestimmten Richtung, die m.M. ein bestimmtes Ziel gegen rd und für W. verfolgen und den bisherigen Kommentatoren die Meinungsfreiheit absprechen wollen. .

    Vielleicht glaubt man auch, auf diese Weise Wähler zu gewinnen. Einen teuren Wahlkampf wie in der Vergangenheit wird man sich nicht mehr leisten können.

  • Joachim Datko

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    Objektiv betrachtet hat Herr Wolbergs mit dem Verein „Brücke – Ideen verbinden Menschen e.V.“ nach meiner Einschätzung gute Chancen auf über 10% der Sitze im nächsten Stadtrat, falls er antritt. Er dürfte immerhin der mit Abstand bekannteste aktive Kommunalpolitiker sein.

  • gustl

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    Im Grunde wirkte die Vergabe der städtischen Grundstücke immer an dieselben Bauträger und die Bevorzugungen bei dem Maß der baulichen Nutzung wie eine Preisgarantie für die Investoren. Deshalb konnte sich der Verkaufspreis trotz mieser Qualität der Bauten innerhalb in kürzester Zeit in enorme Gewinnhöhen entwickeln. Am Ende zahlt es der Mieter. Das ist eine Schuld, die Schaidinger und Wolbergs aufgeladen haben und nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Checker

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    gustl:

    Ich widerspreche nicht gerne und will Schaidinger den alten Fuchs sicherlich keine Generalabsolution erteilen.

    Aber erstens ist er im Ruhestand und kann seinen Freunde nicht mehr helfen und zweitens wurden bei ihm alle Grundstück nach Höchstpreisverfahren vergeben.

    Mit den undurchsichtigen und Korruptionsanfälligen Konzeptausschreibungen haben Wolbergs und Hartl beide SPD begonnen. :(

  • Burgweintinger

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    @ Checker

    Herr Checker, dass Sie nicht neutral beurteilen können und die schwarze Parteibrille aufhaben, das ist unlängst bekannt…, dass Sie aber jetzt noch für den Schaindinger lügen und so tun als dieser nur im Sinne der Stadt gehandelt hätte, das schlägt dem Fass den Boden aus!
    Stichwort Baugenehmigung für Bebauung in Dechbetten! Hier auf RD nachzulesen unter:
    https://www.regensburg-digital.de/baugenehmigung-von-schaidingers-gnaden/19032017/

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