SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 18. Januar 2021

Im Jahre 321 wurden Juden erstmals in einer kaiserlichen Urkunde auf dem Gebiet des heutigen Deutschland erwähnt. 1.700 Jahre später mahnen Politiker und Vertreterinnen der jüdischen Kultusgemeinde zum Auftakt des Festjahres 2021 vor dem wieder zunehmenden Antisemitismus und beschwören das Miteinander.

“Vergesst nicht Freunde, wir reisen gemeinsam.” Schriftzeug über dem Eingang der neuen Synagoge. Bild: bm

„Die Epoche der Juden ist nicht vorbei.“ Die Worte von Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden und bis heute Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in München, wirken wie ein Versprechen. Gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und dem amtierenden Präsidenten des Zentralrats der Juden Josef Schuster nahm Knobloch vergangene Woche an der Auftaktveranstaltung des BR zum Festjahr 2021 teil. „Seit 1.700 Jahren haben jüdische Menschen die Geschichte dieses Landes mitgeschrieben“, betonte Knobloch in ihrer Videobotschaft. Die heute 89jährige hat als Kind die Shoa überlebt und kämpft seitdem für ein friedlicheres Miteinander. Etwas, das es in den vergangenen Jahrhunderten nur selten gab, wie die Geschichte zeigt.

„Skandal“, „Sauerei“, „erschreckend nachlässig“

Planungspfusch am Nibelungenareal im Kreuzfeuer der Kritik

Nach den Grünen melden sich nun auch die Vertreter anderer Fraktionen und Einzelstadträte zu Wort und kritisieren das Versagen des Planungsreferats beim „Quartierszentrum“ auf der ehemaligen Nibelungenkaserne. Der Vorstand des Bürgervereins Süd-Ost bezeichnet die Angelegenheit als „Skandal“. Der Architekturkreis spricht von erschreckender Nachlässigkeit. Mehrere Stadträte und Fraktionen fordern, den Verwaltungsfehler zu korrigieren. Die Koalition will eine genaue Aufarbeitung der Angelegenheit. Die Oberbürgermeisterin beschwichtigt.

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