SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 22. Januar 2021

„Nicht regelmäßig, nicht planbar.“

Corona: Bis 9. März vereinbarte Erstimpfungen sind abgesagt

Wegen der anhaltenden Lieferschwierigkeiten hat die Stadt Regensburg sämtliche bereits vereinbarten Termine für Erstimpfungen gegen Covid-19 bis einschließlich 9. März abgesagt. Am Donnerstag nahm die Oberbürgermeisterin im Stadtrat zu den Problemen Stellung, die größtenteils vom Freistaat verschuldet sind.

Fünf bis sechs Dosen Impfstoff enthält eine Ampulle. Foto: Wikimedia Commons

Softwareausfall, eine überlastete Telefon-Hotline, Unstimmigkeiten in der Koalition und zuletzt die Absage von 1.400 Terminen aufgrund von anhaltenden Lieferschwierigkeiten – das Thema Corona-Impfungen bzw. die Probleme beim Impfen steht in Regensburg wie in vielen anderen Städten auch täglich auf der Tagesordnung. Am Donnerstag informierte nun Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Stadträtinnen und Stadträte im Verwaltungs- und Finanzausschuss über den aktuellen Stand der Dinge. Die wohl wichtigste Nachricht dabei: Sämtliche bereits vereinbarten Termine für Erstimpfungen bis einschließlich 9. März sind bis auf weiteres abgesagt. Der gelieferte Impfstoff darf ausschließlich für Zweitimpfungen und in Alten- und Pflegeheimen verwendet werden. Erst ab Mitte Februar – so die Hoffnung – könne mit der Vereinbarung neuer Impftermine wieder begonnen werden.

Verbotsvertrag ratifiziert

Atomare Abrüstung: Deutschland ziert sich

Am heutigen 22. Januar tritt der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Dieser verbietet künftig den Besitz und die Entwicklung von Atomwaffen und soll den seit 1967 geltenden Atomwaffensperrvertrag ergänzen. Bisher haben nur etwas mehr als 50 Staaten das Vertragswerk ratifiziert – Deutschland ist nicht darunter. Kritik daran gibt es auch aus Regensburg.

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