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Im Schnitt 16 Prozent mehr Gebühren müssen Gastronomen künftig für Freisitze bezahlen. Für die teils scharfe Kritik an der Erhöhung im Sommer fand Stadtrat Horst Meierhofer deutliche Worte.

Für Freisitze auf öffentlichen Flächen werden erstmals seit 17 Jahren die Gebühren erhöht. Foto: Archiv

Erstmals seit 17 Jahren steigen in Regensburg die Gebühren für Freisitze auf öffentlichen Flächen. Später als geplant – im August hatte es teils scharfe Kritik gegeben, weil die Sondernutzungssatzung entsprechend angepasst werden sollte. Anton Sperger, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands, nannte die geplante Erhöhung um 20 Prozent gegenüber der MZ eine „absolute Frechheit“. Da brauche man sich nicht wundern, wenn ein Capuccino fünf Euro koste. Der Beschluss wurde vertagt.

Mittlerweile habe es eine „gute und konstruktive Auseinandersetzung“ mit Vertretern der Gastronomie gegeben, sagt Oberbürgermeister Thomas Burger. Am Mittwoch beschloss der Verwaltungsausschuss die neue, leicht modifizierte Sondernutzungssatzung.

Vortrag im Kolpinghaus

„Staatsfunk“, „Journalisten-Komplizen“ und Geraune: Professor rechnet beim BSW Regensburg mit den Leitmedien ab

Das Bündnis Sahra Wagenknecht lud den Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen ins Kolpinghaus ein. Während der Corona-Pandemie überwarf der Professor sich mit seiner Uni. Seitdem hat er wenig Berührungsängste mit der extremen Rechten. Seine Thesen könnte man diskutieren, wäre da nicht diese Absolutheit und dieses Geraune.

Neuer Chef der Museen redet Klartext

„Mit kleinen Kuchenstücken“ zum Stadtmuseum Regensburg: Das Warten auf den großen Aufschlag ist vorbei

Mit einer Mischung aus Zweckoptimismus, Realismus und Galgenhumor stellte Sebastian Karnatz die Pläne für ein Stadtmuseum Regensburg bei einer öffentlichen Diskussion vor. Mit Mut zur Lücke, kostensparend und ressourcenschonend will der Leiter der städtischen Museen aber schon jetzt die Identifikation der Regensburger mit ihrem Museum erhöhen.  

Pachtkonstrukt mit fatalen Folgen

Hilferuf aus der Regensburger Markthalle: Zwei erfolgreichen Gastronominnen droht unverschuldet der Ruin

Die City’s Garden GmbH in der Markthalle am Dachauplatz ist insolvent und muss die Flächen räumen. Die Verpächterin Stadtwerk will sich von dem Konzept verabschieden und sucht nach einer neuen Nutzung. Zwei Untermieterinnen, deren Betriebe gut laufen stehen dadurch vor dem Ruin.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Ein Misstrauensvotum ohne Konsequenzen

Fast 100 Prozent der befragten Ärzte am Uniklinkum haben so gut wie kein Vertrauen in den Vorstand, doch der bekrittelt lieber die Umfrage als sich selbst. Der frühere Betreiber der Markthalle mag es gern vulgär und nimmt in Kauf, dass Kritik daran die neuen Betreiber trifft. Und was Unkritisches: Morgen startet das QUEER-Streifen-Filmfestival.   

Marburger Bund

Umfrage am Uniklinikum Regensburg: Ärzte am Limit, Patientensicherheit gefährdet, kein Vertrauen in den Vorstand

Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.

100 Jahre Jahresschau

81 Jahre Abwehr: Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und sein Umgang mit NS-Belastungen

Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen eindrucksvoll, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren. Die Gründe dafür reichen tief.

Nachbar geht in Berufung

„Wegen grundsätzlicher Bedeutung“: Streit um Stieleiche in Regensburg könnte Rechtsgeschichte schreiben

Welche Bedeutung hat der Baumschutz? Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?

Kolumne

Morgen, Regensburg! Holocaustvergleich und Gedenken an Hamas-Terroristen – wenn die Linksjugend plötzlich schweigt

Scharf kritisiert hat die Linksjugend Solid unseren Bericht zur Gedenkkundgebung für die Opfer des 7. Oktober 2023 und einem Gegendemonstranten. Als wir sie um Stellungnahme zu Postings des Mannes in den sozialen Medien bitten, folgt donnerndes Schweigen. Der Aktivist schickt eine Stellungnahme.

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