SOZIALES SCHAUFENSTER

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48 Millionen Kilowattstunden, 29.000 Tonnen CO2, 5,7 Millionen Euro Einsparung pro Jahr: Das sind die Ergebnisse von drei Jahren Regensburger Energieeffizienz-Netzwerk. Politik und Unternehmen sind sehr zufrieden.

Jürgen Huber fordert mehr PV-Anlagen auf städtischen Dächern. Fotos: Bothner

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer ist unruhig. Mehrfach hebt sie die Hand. Immer wieder schaut sie zu dem Mann zwei Plätze weiter und möchte unbedingt etwas sagen. Doch noch redet Jürgen Huber. Schon einige Minuten zuvor hat sich der Umweltbürgermeister dafür ausgesprochen, ein Dächer-Kataster für potentielle Photovoltaik-Anlagen zu erstellen. „Wir müssen möglichst viele freie Flächen für die Energiegewinnung nutzen“ – auch städtische. Auf Nachfrage, warum in der Ausschreibung für den geplanten Bau eines städtischen Schwimmbades und einer Turnhalle im Stadtosten solche Anlagen nicht explizit vorgesehen sind, bleibt Huber dann aber unkonkret. Er spricht über den Landkreis, über dies und das, doch auf die Frage geht er nicht ein. „Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Energiegewinnung. Photovoltaik ist dabei nur das bekannteste Beispiel”.  “Die selbsternannten Experten der Zivilgesellschaft”, erklärt Huber, hätten da “oft Vorstellungen, die nicht umsetzbar sind”. So stellten etwa Schatten werfende Bäume ein Problem für die Sonnenenergie dar.

Demo vor dem Alten Rathaus

Gegen rechte Netzwerke und den Verfassungsschutz

Angesichts der sich verhärtenden Beweislage bei der Ermordung des CDU Politikers Walter Lübcke am 2. Juni durch den Rechtsextremisten Stephan E. stellen viele Menschen derzeit die Frage, ob Politik und Sicherheitsbehörden wirklich Lehren gezogen haben. Am gestrigen Montag Abend demonstrierten 200 Menschen vor dem Alten Rathaus gegen rechtsextreme Netzwerke.

ZSK beim Jahniselfest

„Nörgler und Besserwisser sollen einfach die Schnauze halten.“

Am kommenden Wochenende gibt es mal wieder was auf die Ohren, wenn beim Jahninselfest Bands wie Zoo Escape aus München, die Regensburger Brew Berrymoore oder Distemper aus Moskau die Verstärker aufdrehen. Absolutes Highlight dürfte in diesem Jahr für viele der Auftritt von ZSK sein. Die Band um Frontsänger Joshi hat sich 1997 in Göttingen gegründet und wurde schnell zu einem Geheimtipp, auf den auch Bands wie Agnostic Front, Bloodhound Gang, Anti Flag oder auch die Toten Hosen aufmerksam wurden. Neben den mittlerweile hunderten eigenen Konzerten treten die Punker, die schon vor einigen Jahren ihren Wohnort nach Berlin verlagert haben, immer wieder als Anheizer für diese und andere namhafte Bands auf. Seit nunmehr über 20 Jahren spielen sich die Altpunker durch die Clubs und Jugendzentren der Bundesrepublik und nach mehreren Jahren Abstinenz kommt ZSK nun auch wieder auf das Jahninselfest. Joshi hat mit regensburg-digital vorab ein wenig geplaudert.

Im Gespräch mit Fridays for Future-Aktivisten

Wenn Jugend Politik macht

Am Freitag war es wieder so weit. Mehr als tausend Schüler trugen zum wiederholten Mal ihre Forderungen nach mehr Klimaschutz auf die Straßen. Zum ersten Mal fand die Demonstration am Nachmittag statt. Warum sie sich dazu entschlossen haben, was mittlerweile erreicht werden konnte und was die Auseinandersetzung mit der Politik bei ihnen selbst verändert hat, erzählen fünf Schüler aus dem Orgakreis.

DiEm 25-Gründer in Regensburg

Varoufakis macht Wahlkampf im „Herz der Bestie“

Samstag Abend kurz nach 20 Uhr. Alle Stühle sind belegt und die Leute drängen sich an den Seiten und hinter den Stuhlreihen. Die Spannung der Anwesenden ist groß. Und dann betritt Yanis Varoufakis die Bühne im Leeren Beutel – einst griechischer Finanzminister und Hassobjekt der Springer-Presse. Heute Gründer und deutscher Spitzenkandidat von DiEm 25 für die Europawahl.

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