„Ausnahme-Wochenende“ für die Polizei

Beleidigungen, Bierdusche und schwere Gewalttaten

„Gewalt gegen Polizeibeamte beschäftigt die Oberpfälzer Polizei das ganze Jahr über. Das vergangene Wochenende stellt allerdings mit Blick auf die Häufigkeit und Intensität eine Ausnahme dar“, sagt ein Polizeisprecher nach mehreren Angriffen in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Zwei Beamte landeten im Krankenhaus.

Polizeibus

Es ist etwas mehr als zwei Jahre her, seit die Regensburger Staatsanwaltschaft nach einem Angriff auf Polizeibeamte das letzte Mal wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelte. Damals, im Dezember 2015, versuchte ein 18jähriger Afghane trotz Hausverbots in ein Jugendwohnheim einzudringen und begann, als er entdeckt wurde, zu randalieren. Die hinzugerufene Polizei stellte den Mann nach kurzer Verfolgungsjagd. Er ging mit einem ein Kilo schweren Stein auf einen der Beamten los und schlug damit auf dessen Kopf ein. Der Beamte erlitt eine Gehirnerschütterung und lag einen Monat im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen versuchten Mordes.

„Schocknacht“ für die Regensburger Polizei

Dasselbe könnte nun einem 17jährigen Afghanen blühen, der am Samstagabend, gegen 21 Uhr, im Zuge eines Einsatzes bei den Regensburg Arcaden, mehrfach gegen den Kopf eines am Boden liegenden Polizeibeamten trat. Auch hier wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Es war einer von mehreren Einsätzen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, bei der die herbeigerufenen Polizisten attackiert und teilweise verletzt wurden.

Eineinhalb Stunden später nahmen zwei Zivilbeamte einen seit längerem gesuchten Mann fest. Der leistete erheblichen Widerstand. Alle Beteiligten erlitten Abschürfungen.

Um ein Uhr morgens wurde die Polizei wegen Ruhestörung zu einer Party gerufen. Nachdem sich der Veranstalter weigerte seine Personalien anzugeben, wollten ihn die Beamten durchsuchen. Der Betroffene wollte sich losreißen und schubste einen der Beamten zu Boden. Der brach sich den Knöchel. Weiter heißt es im Polizeibericht: „Bei der anschließenden Festnahme wurden die Polizeibeamten von den anderen ‚Partygästen‘ mit Bier überschüttet und beleidigt. Zudem wurde immer wieder versucht die Festnahme und die Fesselung der Beschuldigten zu verhindern. Erst durch die Hinzuziehung mehrere Streifenwägen konnte die Situation beruhigt werden.“ Der betroffene Beamte wurde noch am Sonntag operiert.

Eine kleine Auswahl an Kommentaren auf der Facebook-Seite des Regensburger Wochenblatts.

Eine kleine Auswahl an Kommentaren zu dem Einsatz bei den Arcaden auf der Facebook-Seite des Regensburger Wochenblatts.

Wieder drei Stunden später wurde die Polizei wegen einer Schlägerei in eine Wohnung nach Leoprechting gerufen. Als die Polizeibeamten eintrafen, habe sich der 33jährige Täter mit einer circa 18 Zentimeter langen Schraube bewaffnet und stach in Richtung der eingesetzten Beamten, so der Polizeibericht. Nur gegen massiven Widerstand habe er überwältigt werden können. Man ermittle „wegen einer Vielzahl von Delikten“ gegen den Mann.

In einigen Medien ist angesichts der Häufung von Übergriffen von einer „Schocknacht“ für die Regensburger Polizei die Rede, in den sozialen Medien ist es aber vor allem der Einsatz an den Arcaden Regensburg der für teils heftige Resonanz sorgt. In den Kommentarspalten des Regensburger Wochenblatts wird unter anderem das „Hinrichten“ des 17jährigen Hauptverdächtigen gefordert. Hier scheint bei einigen weniger die Tat von Interesse zu sein, sondern der Umstand, dass der Hauptverdächtige Afghane ist.

Schlag und Tritte gegen den Kopf

Der Tat vorausgegangen waren Personenkontrollen, die die Polizei auf dem Vorplatz durchführte. Eine vorbei ziehende Gruppe von 15 Jugendlichen habe ihren Unmut darüber grölend zum Ausdruck gebracht, heißt es im Polizeibericht. Die Beamten wollten nun auch diese kontrollieren. Doch die Gruppe wehrte sich offenbar massiv dagegen. Es kam zu einem Handgemenge. Dabei habe zunächst ein 17jähriger mit der Faust auf den Hinterkopf eines Polizeibeamten eingeschlagen, heißt es im Polizeibericht. „Der Polizeibeamte konnte den 17jährigen überwältigen und zu Boden bringen.“ Ein weiterer 17jähriger habe dann mit dem Fuß gegen den Kopf des Beamten getreten. Der erlitt eine Platzwunde über dem Auge sowie eine Gehirnerschütterung. Er liegt derzeit noch im Krankenhaus.

Laut Auskunft eines Pressesprechers waren „in der Akutphase“ acht Streifenbesatzungen sowie Beamte der Bundespolizei im Einsatz, um der Situation herr zu werden. Der Haupttäter sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Bei beiden 17jährigen handelt es sich um Afghanen mit Wohnsitz in Regensburg. Angaben zu Herkunft, Nationalität oder Aufenthaltsstatus des Rests der 15köpfigen Gruppe „sind Teil der Ermittlungen und werden derzeit nicht bekanntgegeben“. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

„Das vergangene Wochenende stellt eine Ausnahme dar.“

„Gewalt gegen Polizeibeamte beschäftigt die Oberpfälzer Polizei das ganze Jahr über“, sagt Polizeisprecher Kriminaloberkommissar Dietmar Winterberg. „Das vergangene Wochenende stellt allerdings mit Blick auf die Häufigkeit und Intensität eine Ausnahme dar.“

Tatsächlich liegen die Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte im Einsatzbereich Oberpfalz laut einer Statistik des Polizeipräsidiums in den zurückliegenden sechs Jahren relativ stabil bei einer Zahl um 500. Dabei machen Beleidigungen und üble Nachrede mit knapp 38 Prozent den Großteil der Delikte aus, dicht gefolgt von einfacher Körperverletzung mit rund 34 Prozent. Schwere Körperverletzungen machen 3,9 Prozent aus. Der Vorwurf eines versuchten Tötungsdelikts – wie er nun, nach zwei Jahren erstmals wieder in Regensburg im Raum steht – allerdings stellt, wie bereits erwähnt, eine deutliche Ausnahme dar.

Gewalt gegen Polizeibeamte in der Oberpfalz. Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz

Gewalt gegen Polizeibeamte in der Oberpfalz. Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz

Im Fall des 18jährigen, der 2015 mit einem Stein auf den Beamten los ging, sah das Landgericht Regensburg am Ende keinen Tötungsvorsatz. Bei ihren Ermittlungen kam die Staatsanwaltschaft damals zu dem Ergebnis, dass er an einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis leide und nicht in der Lage gewesen sei, das Unrecht der Tat einzusehen. Die Jugendstrafkammer unter Vorsitz von Richter Carl Pfeiffer ordnete die Unterbringung des jungen Mannes in der Forensik an. Der 18jährige sei wegen seiner Erkrankung für die Allgemeinheit gefährlich und es könnten sich ähnliche Taten wiederholen.

Ein Überblick über die Delikte gegen Polizeibeamte im Jahr 2016. Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz

Ein Überblick über die Delikte gegen Polizeibeamte im Jahr 2016. Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (45)

  • Steffi

    |

    So übel und widerlich die Tat bei den Arkaden ist – die Kommentatoren beim Wochenblatt geilen sich fast ausschließlich daran auf, dass der Täter Afghane ist. Ähnliche Empörung hat man beim Polizistenmord durch den Reichsbürger vergeblich gesucht. Mir würde es als Chefredakteur schon zu denken geben, welchem dumpf-xenophoben Publikum ich in den Kommentarspalten eine Plattform biete.

  • hutzelwutzel

    |

    Na sauber! Bei euch gehts zu!
    OK, die Statistik sagt eher eine gleichbleibende Gewaltbereitschaft für R voraus.
    Vielleicht kapiert irgendwann auch jemand, dass die Flüchtlinge nicht im befriedeten Deutschland groß geworden sind, sondern sich zum Teil über Jahre hierher durchschlagen mußten. Die kommen aus einem diktatorischem Regime, mußten sich auf dem Weg hierher deren Lebens erwehren, und in Diktatoren ist gerade Staatsdienern nicht zu trauen.
    —————–
    Es dauert also sicher noch eine Zeit bis hier eine Vertrauensbasis aufgebaut ist. Dauerkontrollen von Flüchtlingen – die es hoffentlich immer weniger geben wird – helfen hier mit Sicherheit nicht.

    Und: Regensburg ist in der Welt angekommen. Großes Stadion, große Korruption, größere Gewaltbereitschaft.
    Bayern war und ist nicht der in Landessoaps gerühmte „Lederhosen-Staat“ mit Dorfpfarrer, Dorfkiosk und Maibaum vor der Tür.

  • Bürni

    |

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es sich bei solchen Kommentaren vor allem auch um Social Bots handelt, die die Diskussion richtig anheizen und in eine für den Entwickler gewollte Richtung lenken wollen. *Hoffnung* *Hoffnung* *Hoffnung* Dass so viele Menschen so wenig Bildung genossen haben bzw diese gerne vergessen und auf einer der untersten moralischen Entwicklungsstufen (nach Kohlbergs Stufenmodell) schwadronieren, will ich nicht gerne glauben.
    P.S.: Gewalt ist natürlich immer scheiße, egal von wem gegen wen!

  • Hartnäckig

    |

    Sicher: Mordversuch bleibt Mordversuch ob durch einen Deutschen oder einen Ausländer begangen.
    Nur wenn derjenige, der den Mordversuch begeht Asylbewerber ist, bekommt das noch mal eine andere Qualität. Jemand der selbst an Leib und Leben gefährdet ist, hier im Gastland Schutz sucht, der trachtet einem anderen Menschen nach dem Leben ?

  • Joe

    |

    Bin der Meinung das allgemein härtere Strafen gegen jede Form von Gewalttaten zu entrichten sind, ob Angriff auf Beamte oder Kindesmissbrauch u.s.w. Sollten wie in anderen Ländern einen Schnellrichter vorgeführt, verurteilt und hart bestraft werden. Sind hier doch nicht bei: “ Wünsch dir was“ Man sieht es doch das niemand mehr Respekt gegenüber der Staatsgewalt zeigt. Der sitzt dann 1 Jahr in Untersuchungshaft mit Vollpension und bekommt dann Bewährung. Lächerlich !!! Und wenn einer wie Hans Söllner bei angeblich freier Meinungsäußerung musisch seine Meinung zum Ausdruck bringt wird er vom Staat sehr hart mit Bußgeldern belegt. Das schreit doch zum Himmel. Arme Politiker, Armes Deutschland.

  • Harald

    |

    ich suche dringend eine Zeitmaschine, nehme alles auch ohne TÜV !!!
    ich will zurück vor 2015 !!!!

  • hutzelwutzel

    |

    @Joe:
    Gut gebrüllt!
    Mal ehrlich: Haben harte Strafen schon irgendwann einmal etwas Positives bewirkt?
    Wurden nicht vielmehr schon jede Menge sog. „Kleinkrimineller“ erst in Gefängnissen zu wirklich gefährlichen Leuten „ausgebildet“?
    ———–
    Man sollte die Kirche im Dorf lassen, denn auch solche Dinge wie der Regensburger Immobilien-/ Spendenskandal verrohren die Leute. Wer mitbekommt, dass staatlich bei Fußballgrößen, Verwandte beschäftigtenden oder Familienväter im Suff zu Tode fahrenden „Größen“ mit zweierlei Maß gemessen wird, verliert Achtung und Respekt.
    Polizeibeamte bekommen dies leider allzu oft negativ zu spüren, aber die haben sich diesen Beruf auch ausgesucht, wie die Soldaten die im Auslandseinsatz stündlich um deren Leben bangen müssen.
    —————–
    Raus aus der bayerischen „Wohlfühlecke“, und rein ins echte Leben. Wir steuern unsicheren Zeiten zu. Nicht wegen, sondern noch mehr ohne aufgenommene Flüchtlinge
    Wer Bayern immer noch im Sinne von „Dahoam is dahoam“ sieht, könnte spätestens in zwei Jahren unsanft erwachen. Oder glaubt wirklich jemand, dass Bayern von sozialen Unruhen größeren Ausmasses verschont bleiben wird, wenns Geld (z. B. aus Waffenverkäufen) nicht mehr reicht?

  • dugout

    |

    „Bei der anschließenden Festnahme wurden die Polizeibeamten von den anderen ‚Partygästen‘ mit Bier überschüttet und beleidigt. Zudem wurde immer wieder versucht die Festnahme und die Fesselung der Beschuldigten zu verhindern. Erst durch die Hinzuziehung mehrere Streifenwägen konnte die Situation beruhigt werden.“

    Zefix! Jetzt hat jemand eine 30 Jahre alte Polizeiakte von mir gefunden

  • R.G.

    |

    Beobachtungen:

    Zu den in den vergangenen Monaten geäußerten objektiven Beobachtungen von Polizeibeamten (aus den deutschsprachigen Länden) bei Einsätzen in Ortsgegenden mit Bazar-ähnlichen Unterstandsmöglichkeiten (Bahnhöfen, Arkaden, Laubengängen, Passagen ) gehört die ganztägige Bildung von Gruppen junger Männern weniger Herkunftsänder, die vermehrt durch Eigentumsdelikte, Gewaltbereitschaft, und aktive Respektlosigkeit gegenüber unseren Gesetzen und Gesetzeshütern, auffallen.

    Vermutlich liege die enorm höhere Bereitschaft kriminelle Taten zu begehen, und selbst Beamte zu verletzen, unter anderem am Schutz und Druck durch die Gruppe.

    Aktuell wird über eine weitere Gewalttat eines afghanischen Jugendlichen gegen einen Polizisten berichtet.

    Zwei Reflexe halte ich für entbehrlich,
    das spontane Entlasten, und ebenso das vorbereitete, und daher im Einzelfall bestens funktionierende Pauschalbelasten der hier weilenden Afghanen, aufgrund eines konkret berichteten Vorfalls. Beides nimmt wieder das konkrete Geschehen grundsätzlich nicht wahr.

    Andere Berichte erzählen von ohne Anbindung an ihre Landsleute lebenden, unbegleiteten, minderjährigen Afghanen mit überdurchschnittlicher Anpassungsfähigkeit und Leistungswilligkeit. Sie werden abgeschoben.

    Ich habe im Alltag mit einem guten Dutzend Afghanen Kontakt, weil sie fleißig in manuellen Berufen arbeiten. Vor uns Einheimischen geben sie sich ausnahmslos als Angehörige eines anderen Volkes aus, um, wie sie meinen, berechtigten Vorurteilen zu entkommen.

    Mein erste Frage nach jedem Vorfall ist pragmatisch:
    Wo dürfen unserer Meinung nach Menschen ohne Recht auf Arbeit den ganzen Tag verbringen, und sich womit positiv beschäftigen?

  • joey

    |

    Ob jemand Arbeit hat oder nicht, ob jemand diskriminiert oder in seiner Ehre gekränkt oder von seiner Freundin verlassen oder… es gibt keinen Grund, jemanden anders deswegen anzugreifen. Das ist auch in Afghanistan so, auch dort gibt es Moral und gute Sitten.

    Polizei sollte für jeden ein Grund sein, sofort alle Waffen und gefährlichen Gegenstände niederzulegen. Auf einen Polizisten einzutreten etc. ist dann schon die Steigerung: da ist jemand voll daneben. Das ist auch in Afghanistan so – vermutlich schießen die Polizisten da auch schneller.

    Nein, niemand soll erschossen werden. Auch nicht in Afghanistan.
    Ja, es gibt schon genügend Verbrecher in Deutschland, die ihr eigenes Unglück auf andere übertragen wollen und diese verletzen oder töten wollen. Da brauchen wir nicht noch extra welche.

    Die angebliche Unkontrollierbarkeit der Grenzen und die gewisse Gutgläubigkeit war selbstverständlich eine Einladung an jeden „Südländer“ für 5000,- Schleppergebühr eine neue Existenz / Paß zu bekommen. Warum auch immer jemand einen neuen Namen braucht, z.B. der Oberleutnant Marco…

    Das Gewaltmonopol des Staates ist die Voraussetzung für eine zivile Gesellschaft. Das sind wir auch denen schuldig, die zu uns flüchten, um sicher leben zu können. Wir brauchen aber nicht unbedingt harte Strafen, sondern Konsequenz.

  • erich

    |

    aber das ist doch von der Politik, CDU SPD CSU, so gewollt, das durch die Prekarisierung der Bevölkerung Armutskriminalität entsteht und durch gezielte, geförderte und gesteuerte Masseneinwanderung Konflikte entstehen und in kulturspezifische Gewalt ausufern.
    Bietet es doch der Politik die Möglichkeit sich als „Retter des Landes und der Ordnung“ in Szene zu setzen, mit dem einen Ziel die eigenen Wahlchancen zu steigern.

    Ist die Politik selbst Verursacher von Kriminalität und Terrorismus, kann man froh sein wenn man überhaupt was davon erfährt und darüber berichtet wird.
    Siehe die Milliardenschäden bei den Landesbanken quer durch Deutschland von Nord nach Süd von West nach Ost und die Verantwortlichen, die nicht mit Strafe zu rechnen hatten und haben sondern sich noch mit kaiserlich, feudalen Posten, Altersversorgungen und Abfindungen selbst belohnt haben.

  • Armin Schöffmann

    |

    Im vergangenen Monat in Deutschland passiert:
    – Bundestagsabgeordnete einer „respektablen“ Partei verunglimpfen deutsche Staatsbürger aufgrund ihrer Hautfarbe.
    – Heimische Dipl. Physiker versagen kläglich an einfachsten statistischen Fragestellungen.
    – Amnesische, deutsche Störche mit Sprachfunktion hetzen gegen religiöse Gruppen.

    Denk ich an Deutschland in der Nacht…

  • Günther Herzig

    |

    Armselige Beiträge!

  • Mr. T

    |

    Welches Klientel das Anzeigenblatt bedient, sieht man nicht nur an den Kommentaren seiner „Leser“, sondern auch daran, dass es als erstes die Herkunft der mutmaßlichen Täter (zumindest der an den Arcaden) thematisiert hat. Wäre so ein kostenloses Reklameblatt ein journalistisches Erzeugnis, hätte es damit gegen den Pressekodex verstoßen.
    Solche Gewalttaten sind schlimm, aber es ist doch scheißegal, woher der Täter stammt. Es macht es auch nicht besser, wenn der Täter deutscher nicht sein kann. Aber für manche Teile der Gesellschaft scheinen Deutsche wohl auch mehr kriminelle Rechte zu haben.

  • blauäugig

    |

    @Joey:
    Die oft strapazierte „Einladung von Merkel“ – welche Flüchtlinge haben sich denn da auf den Weg gemacht und es tatsächlich in den paar Wochen der „offenen Grenzen“ bis Deutschland geschafft? Auch wenn ein Afghanistan-Kriegsveteran aus der Region, den das Wochenblatt und andere gern als „Afghanistan-Experten“ bezeichnen, die Geschichte von der Buchung der Flucht über Reisebüros erzählt: Die Afghanen, welche ich kenne, waren wesentlich länger auf der Flucht.
    Zu den weiteren Gesichtspunkten stimme ich Ihnen gerne zu.

  • eingeborener

    |

    1.Die Justiz wird die jungen Afghanen entsprechend dem Jugendstrafrecht erziehen helfen (oder auch nicht);
    @RG , sehr treffliche Frage, was hat der Staat getan, damit die jungen Afghanen, so wie alle Jugendlichen, sinnvoll hier sein können, bis ihre zukunft klar ist ? Was war der Beitrag von Staat und Gesellschaft zu diesem gewaltausbruch ?
    ,Ausländer sollten dankbar sein,hier sein zu dürfen!‘ ist eine hohle Antwort auf dieses Problem und wird auch in der Zukunft nichts besser machen
    2.wer die Globalisierung wollte bzw von ihr Vorteile hat ,der sollte sich nicht beschweren, wenn er auch die Nachteile hat; okay, die egozentrischen Menschen jammern gleichwohl
    3.den Preis zahlen die Flüchtlinge und die unteren schichten, und konkret der verletzte Polizist

  • uwe

    |

    Meiner Meinung nach, sollten alle, egal ob deutsch, Ausländer oder Flüchtling, egal ob MAnn oder Frau, unverzüglich und hart bestraft werden, wenn die Polizei beleidigt, angegriffen, verletzt etc. wird. Ich persönlich verstehe es gar nicht, dass wenn die Polizei „Anweisungen“ gibt (wie „stehenbleiben“, „Arme hoch“, „Waffen weg“…….), man diesem nicht SOFORT Folge leistet. Asylsuchende/Flüchtlinge( egal wie alt ), die in Deutschland Schutz und Hilfe suchen und wollen und von uns sehr viel Hilfe und viele Leistungen erhalten, haben meiner Meinung nach jegliches Recht auf Verbleiben in Deutschland verwirkt, wenn sie auch nur die kleinste Straftat begehen.

  • Joachim Datko

    |

    Kommentar gelöscht. Keine Werbung.

  • Joachim Datko

    |

    Kommentar gelöscht. Siehe oben.

  • Thomas Kunze

    |

    Die Vorfälle zeigen wieder einmal deutlich, dass mit den Einwanderen zusätzlich zu den Problemen die im Land schon existieren, weitere überproportional hinzukommen und zwar von Menschen, die Respekt und Menschenrecht in ihrer Kultur nicht kennen und Frauen zweitrangig behandeln.
    Einzelfälle sind deutschlandweit an der Tagesordnung.
    Bedauerlicherweise beschäftigen sich unsere Medien tendenziell lieber mit der Frage ob z. B. Trump im fernen Amerika ein Rassist ist, anstatt sich um zunehmende wirkliche Probleme unserer Bevölkerung inkl. jetzt auch Polizisten zu kümmern.

  • eingeborener

    |

    Eben lese ich die Promi Umfrage in der MZ dazu:
    evangelischer dekan Herrmann, der die volle Härte des Gesetzes fordert , und vor lauter Nächstenliebe (wie schon Innenminister Herrmann) vergisst, dass jugendstrafrecht erziehen soll .Jugendamtsleiter sgolik, der auch darauf hinweist, dass es eine Mitverantwortung gibt, wenn die jungen Flüchtlinge zwischen erzwungenen nichts tun und Abschiebung existieren müssen
    Und die Bürgermeisterin mit dem üblichen allgemeinen blabla von Forderung von Respekt für den Staat ..

  • xy

    |

    Solche Vorfälle sind natürlich schlimm. Oft hat man aber auch den Eindruck, dass die Polizei selbst aggressiv auftritt. Zur Deeskalation trägt das nicht bei. Wann hat man übrigens zuletzt einen Polizisten gesehen, der, wie früher durchaus üblich, Haltung angenommen und die Hand an an den Schirm seiner Mütze gelegt hat, um einen Bürger zu grüßen?

  • wortklauber

    |

    Warum spricht man so wenig über die Qualität der Polizeiarbeit? Wenn ein Einsatz schief geht, dann ist das immer auch ein Versagen der Beamten, die so geschult sein müssen, dass sie Situationen richtig einschätzen können, um dann im Einsatz entsprechend vorzugehen. Auf keinen Fall darf dabei etwas riskiert werden. Schon gleich gar nicht die eigene Sicherheit. Vielleicht ist ja was faul an der Polizeiarbeit in Regensburg? Kann ja sein, sind schließlich auch nur Menschen. Und die machen manchmal Fehler, v.a. wenn sie überfordert sind.
    Danke für konstruktive Beiträge hierzu!

  • R.G.

    |

    @joey
    „Ob jemand Arbeit hat oder nicht, ob jemand diskriminiert oder in seiner Ehre gekränkt oder von seiner Freundin verlassen oder… es gibt keinen Grund, jemanden anders deswegen anzugreifen. Das ist auch in Afghanistan so, auch dort gibt es Moral und gute Sitten“

    Die Frage ist, wieviel Moral und gute Sippen gibt es nach Generationen eines vom Westen und Osten bezahlten afghanischen Krieges noch?

    Und wieviel gute Sitten unter von kriminellen Schlepperorganisationen für kriminelle Dienste im deutschen >Markt< ausgewählten Jugendlichen, mal nur diese angeführt?

    Wieviele von den Mördern unter den Flüchtlingen waren bezahlte Agiteure?

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Kanzlerin sich laufend über Menschenhandel informiert hatte, , und wie lange man Geschleppte unter Umständen im Zielland die Fahrtkosten abarbeiten lässt…bevor sie die Massen in dieser Form durchwinken hieß.

    Ich bin mir sicher, dass nach Einfrieren und/oder Minderung der Hungerhilfen für Flüchtlingscamps, dem durchschnittlichen denkenden Menschen bewusst war, das könne Ströme junger Männer nach Mitteleuropa bringen,
    und nicht sicher, ob Politiker diesen Zusammenhang dachten,
    aber hundertprozentig sicher, die Konzernchenfs freuten sich auf das dadurch mögliche Lohndumping und die Minderung der Arbeiterrechte.

    Ich bin mir sicher, dass selbst einfache Menschen kapierten, wenn man ein Land nach dem andern kaputtbombt, werden zuerst junge Kämpfer in andere, auch unsere Länder strömen.

    Von welchen Menschen sprechen sie, und wir, und für welch einen Menschen halten sich die einzelnen hierher gekommenen Personen?

    Und welche freien Stellen haben wir an Arbeitswillige überhaupt noch zu vergeben?

  • R.G.

    |

    @wortklauber
    Vorige Woche jeden Tag beobachtet, in einem deutschsprachigen Land.
    Polizisten kommen je einzeln von Image-Auftritten im Umfeld meines Pensionzimmers, von den dort liegenden Schulen.
    Hemdesärmelig, harmlos dreinblickend, sollen sie Werbung machen, damit mehr Zuwanderer den Polizeiberuf ergreifen.

    Draußen warten vorwiegend Männer einer für mehrere Wochen nur zu kriminellen Zwecken zureisenden Großsippe, um die Beamten am Heimweg wie zufällig in ihrer Mitte so gut wie verschwinden zu lassen – und damit diesen ihre Ohnmacht vorzuführen.

    Die anderen Polizisten müssen zu der Zeit das Plansoll erfüllen, also Geld einbringen durch Autofahrerkontrollen. Sie können ihrem Kollegen keinen Flankenschutz geben…

    Wie sollte wenige Stunden später eine Amtshandlung gegenüber diesen Sippen denn verlaufen?
    Freundlich und harmlos schauender Polizeibeamter sagt: Dudu, das macht man nicht?
    Polizeimann spielt ungefährlichen Schüchti?

    Gegenüber einer in Gruppen auftretenden kriminellen Überzahl kann es nur hartes Auftreten oder stille Ignoranz geben.

  • blauäugig

    |

    @R.G. „Und welche freien Stellen haben wir an Arbeitswillige überhaupt noch zu vergeben?“ Die Arbeitslosenzahl war 2017 auf einem Rekordtief – sie soll 2018 noch weiter sinken. Nun mag man darüber streiten, ob die Kriterien, nach denen jemand „arbeitssuchend“ ist, sinnvoll sind – die Tendenz bleibt aber eindeutig.

    Gerade wegen der restriktiven Vergabe von Beschäftigungserlaubnissen für Flüchtlinge
    können Industrie und Handwerk nicht einmal die offenen Ausbildungsplätze besetzen, der Fachkräftemangel hemmt schon jetzt das Wirtschaftswachstum. Das sind also schlechte Zeiten, um wie von Ihnen postuliert Lohndumping, Minderung der Arbeiterrechte,… durchzusetzen.

    @uwe: Wie viel Hilfe und Unterstützung haben denn Flüchtlinge von Ihnen tatsächlich erhalten, und was ist die kleinste Straftat?
    Ich bin der Meinung, dass es weder dem Herkunftsland noch Deutschland zum Vorteil gereicht, wenn ein Mörder, statt die Strafe in Deutschland zu verbüßen, z.B. nach Mazedonien abgeschoben wird und nach kurzer Zeit wieder einreisen kann, dann ein anderer wegen 3x Stadtbusfahren ohne Fahrkarte z.B. nach Pakistan abgeschoben wird – das Strafrecht sollte schon für alle Straftäter gleichermaßen und nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit angewendet und in Deutschland vollzogen werden, unabhängig von der Herkunft.

  • joey

    |

    @R.G.
    die Hilfen für die Camps waren durch Korruption derart wirkungslos…

    Afghanistan hat eine stockkonservative Bevölkerung, die in Clans und Familien organisiert ist und ihre alten Sitten und Gebräuche weit über jeden Staat stellt. Ein Teil der Sitten ist im Islam kodifiziert. Das hat einen guten Sinn in einem korrupten und unregierbaren Land – bei uns geht das dann natürlich nicht mehr – wir haben keine Bronzezeit mehr.

    Auf meinen Baustellen arbeiten zahlreiche ehem. Flüchtlinge aus Bosnien und Kosovo, aber auch wenige aus Afrika. Das ist nicht die Mehrheit, sondern eine kleine Auswahl, die nach 25 Jahren eine Qualifikation geschafft hat und sich als Kleinunternehmer etwas aufbauen. Diese oft recht konservativen Muslime zeigen einem auch gute Seiten dieser Religion, z.B. Wahrheitsliebe und Höflichkeit. Man kennt mich hier: ich bin mit Begründung gegen eine Islamisierung – einen Strukturkonservatismus, den ich als wertkonservativ Liberaler in Summe ablehnen muß.
    Vor den Verwicklungen der Mafia in allen Teilen der Kriegs- und Flüchtlingsthematik habe ich auch oft gewarnt. Eine Verschwörung der Großindustrie nehme ich nicht an, Zetsche ist nur ein Schleimer des aktuellen medialen Zeitgeists. Vielleicht will jemand das mitteleuropäische Sozialsystem kollabieren lassen, aber das halte ich auch eher für CIA Verschwörungstheorie.

    @blauäugig
    wie lange welche Afghanen unterwegs waren… Amri und viele andere Fälle beweisen, daß man einfach durch Behauptungen mehrere Identitäten sammeln konnte. Anfangs wurden ja sogar Fingerabdrücke als Mißtrauen verpönt.
    Das ist eine faktische Einladung an jeden „Problembären“: notorische Kleinkriminelle, Kriegsverbrecher und Folterer (die sich zuhause nicht mehr sehen lassen können), … Die Nazis auf der Flucht ab 1945 brauchten wenigstens noch einen gefälschten Paß.

  • Schwalbe

    |

    Zunächst einmal zeigen sowohl die zitierten „Wochenblatt-Kommentare“ als auch viele der hier gemachten Aussagen eine große Hilflosigkeit solchen Vorfällen gegenüber; das ist gar nicht wertend gemeint, mir geht es ähnlich und es ist der Sache ja auch angemessen. Natürlich kann man sich jetzt über das Strafrecht auslassen, den Strafvollzug, versagende Familien, misslungene Integration, schlechte Polizeiarbeit, verdorbene Jugend und vieles mehr. Aber was hilft das? Die Einzelnen Gewaltbereiten wird man damit nicht erreichen, den Opfern der Gewalt bringt es nichts und dass Polizisten nun mal berufsbedingt zu den ersten Leidtragenden gehören, ist eine weitere nutzlose Wahrheit. Was hilft aber dann? Es ist meiner Überzeugung nach das, was in einem Rechtsstaat auch vorgesehen ist, nämlich der genaue Blick auf den konkreten, aktuellen Einzelfall; von dort aus wird man natürlich auch das Drumherum beleuchten müssen, schließlich ist der „konkrete Einzelne“ weder vom Himmel gefallen, noch steht er allein in der Welt, aber im Fokus steht der einzelne Mensch.
    Und da kann ich jetzt zufällig ein paar Worte zu dem erwähnten 18jährigen sagen, der 2015 des versuchten Totschlags angeklagt worden war. Entgegen der Darstellung im Artikel wurde nicht erst im psychiatrischen Gutachten eine Psychose festgestellt, das war schon vorher bekannt, und es war nicht nur bekannt sondern der junge Mann war auch in Behandlung deswegen; und nicht nur das, der behandelnde Psychiater war damals mit am Tatort und versuchte, den ebenfalls anwesenden Polizisten (die wohl von Mitarbeitern des Jugendheims verständigt worden waren) dies mitzuteilen; leider waren diese daran nicht sonderlich interessiert. Offenbar war nicht nur der junge Mann kaum mehr erreichbar und in einer Eskalationsspirale gefangen, sondern auch die Polizisten. So kam dann eins zum andern, am Ende wurde der Polizist verletzt und der Mann angeklagt; dass er schließlich doch noch wenigstens ungefähr dort landete, wo er hingehörte, kann man durchaus als Ausdruck eines halbwegs funktionierenden Rechtssystems werten. Zu diesem Fall gäbe es noch viel zu sagen, vor allem zur Hilflosigkeit an diversen Stellen, das hier ist nur ein kleiner Aspekt. Es wird aber schon deutlich, wie umfangreich und vielschichtig ein einziger Fall ist. Und diese Geschichte sagt natürlich gar nichts über all die anderen genannten und unzähligen nicht genannten Fälle aus. Vor diesem Hintergrund wird klar, wie mühsam, zeitaufwendig und herausfordernd dieses Verfahren ist. Da geht ein „einfach abknallen das Pack“ schon wesentlich schneller und erfordert keine Mühe; allerdings ist das dann leider eine charakterliche und geistige Bankrotterklärung. Übrigens auch, wenn es etwas hübscher formuliert ist.

  • joey

    |

    Es ist ein Foto in div. Medien aufgetaucht, wo „der Afghane“ auf der Motorhaube eines Polizeiautos in Siegerpose sitzt. Polizeigewalt…?

  • Lothgaßler

    |

    laute überdrehte Jugendliche in Gruppen gibt es überall. Diese bsondere ist nun von der Polizei kontrolliert worden. Das kann nicht kritisiert werden. Auch nicht neu und kein Phänomen ausländischer Jugendlicher ist das sich Wehren gegen Obrigkeit/ Staatsmacht. Die hier ausgebrochene Gewalt haben scheinbar nicht alle dieser Jugendlichen gezeigt, also waren ein paar dabei, die ausgetickt sind oder tatsächlich eine gewalttätige Natur haben. Das sind Kandidaten fürs Nachhausefahren, nach Verbüßung einer ggf. ausgesprochenen Strafe. Ich will die nicht hier „erziehen“ müssen!
    Die Eskalation bei der Party wundert mich auch nicht. Die Prinzen und Prinzessinnen von heute sind etwas zu verzogen und kennen wenig Grenzen. Der Knöchelbruch war sicher keine Absicht, das mit Bier überschütten dann allerdings ist so dämlich, dass es mit einem Rausch nicht zu erklären ist.

    @uwe: Polizei ist Polizei und ich bin mündiger Bürger. Aus diesem Grund mach ich nicht sofort alles, was ein Polizist zu mir sagt. Das muss schon einen Grund haben, und den darf er mir auch darlegen.
    Leider gibt es unter Polizisten auch solche, die sehr schnell mit Anzeigen bei der Hand sind, auch wenn gar nichts vorgefallen ist. Die Bodycam bei Polizisten würde ich befürworten, auch wenn es Nachteile geben kann.

  • Regensburgerin

    |

    Die meisten Beiträge haben nur bedingt was mit dem Artikel zu tun. Das Thema ist: von vier Gewalttaten gegen Polizisten – nur bei einem Fall wird die Herkunft von den zwei Tätern genannt und nur auf diese Herkunft wird in den Kommentaren eingegangen. Viele Kommentatoren kritisieren Gewalt und schreiben gleichzeitig „abknallen“. Das ist sehr bedauerlich. Es ist Fremdfeindlichkeit, es ist Rassismus und Hetze. Das hat NICHTS mit Meinungsfreiheit zu tun. Werden diese Kommentare angezeigt oder gelöscht?
    Warum erwähnen die Medien die Herkunft von diesen zwei Jungen Menschen? Vielleicht weil bei Afghanen es grade besonders kritisch ist? Vielleicht weil damit die Abschiebungen nach Afghanistan rechtfertigt werden sollen?

  • Tobias

    |

    @Mr. T
    Das stimmt sehr wohl, es ist egal, wer mein Fahrrad vorm Haus geschorrt hat (war sowieso derb verrostet, viel Spaß damit).

    Aber es handelt sich dabei um „zusätzliche“ Kriminalität und Gewalt, die man nun unnötig ins Land importiert hat. Afghanistan ist ein furchtbar unterentwickeltes Land, seit Jahrhunderten. Der Unsinn wie „Kolonialisierung durch Weiße“ wie in Afrika zieht da nicht, deshalb endet für gewöhnlich das Gespräch auch hier, wenn ich nachhake.

    Eine „Winterfest“-Debatte mit Merkel-Beton-LKW-Sperren war vor 2015 doch kein Ding und Schutzzonen für Frauen bedurfte es auch nicht. Einfachste Kausalzusammenhänge sollte man schon verstehen können.

  • Mr. T

    |

    So ein Blödsinn! Die WInterfest-Debatte ist eine dumme rechte Lüge, die nur die ganz rechten nicht begreifen wollen. Was die LKW-Sperren mit Merkel zu tun haben, weiß auch kein Mensch. Und brauchen tuts die und Schutzzonen auch nur, weil die Menschen entsprechend aufgehetzt und verängstigt sind.

  • joey

    |

    @Mr. T
    Ja, die Winterfeste gabs schon vorher, z.B. am MUC, wo arabische Adlige ihren Verschleierten Geschenke kaufen und dabei nicht durch Christliches belästigt werden wollen. Die Unterwerfung des Westens unter das Geld war schon vorher lächerlich – Unterwerfung unter intolerante Geldhaber, denen man auch locker die Prinzipien der Heimat verkauft.

    Die Sperren fallen zeitlich und politisch mit der Einwanderungs Wende Merkels zusammen. Die Attentäter sind seit Jahren (schon vor 2015) islamisch mit einsamer Ausnahme Breivik. Nun in großer Zahl junge Männer einreisen zu lassen, deren Bildungsstand sich sehr oft auf arabisch finanzierte Koranschule beschränkt, ist dazu keine statistische Verbesserung.
    Die Ursache der Attentate kommt natürlich nicht wegen „Einwanderung“, sondern wegen Islam, dessen prophetisch heilige Schriftgrundlage aufhetzt und (mit angedrohten Höllenqualen) die Gläubigen verängstigt.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ joey
    1. Die paar Luxus-Shopping-Buden am Flughafen München taugen wohl kaum als Beispiel für die angebliche Islamisierung Deutschlands.
    2. „Die Attentäter sind seit Jahren (schon vor 2015) islamisch mit einsamer Ausnahme Breivik“. Purer Blödsinn. Tut mir leid, aber etzwas anderes fällt mir dazu wirklich nicht ein. Schin mal was vom NSU gehört, nur so als Beispiel?
    3. Mit „junge Männer (…), deren Bildungsstand sich sehr oft auf arabisch finanzierte Koranschule beschränkt“ spielen Sie offensichtlich auf Afghanen an. Wieviele afghanische Attentäter gab es denn so in D, seit 2015 und generell?

  • Mr. T

    |

    Natürlich vollkommener Blödsinn! Die Winterfeste usw. haben schon immer so geheißen, weil sie eben keine Christkindel- oder Adventsmärkte waren – weil sie z.B. auch nach Weihnachten noch offen waren oder ähnliches. Umgetauft wurde keine einzige Veranstaltung. Paradebeispiel: Winter-Tollwood
    Wenns am Islam liegen würde, hätten wir seit 50 Jahren unzählige Attentate im Land. Aber der sogenannte islamistische Terror ist eigentlich eine relativ junge Erscheinung.

  • Aus dem Redaktionstagebuch 3/18 » Regensburg Digital

    |

    […] seit dem Angriff eines afghanischen Asylbewerbers auf einen Polizeibeamten (unser Bericht) hat die bayerische AfD Regensburg als Pflaster für Social Media-Propaganda entdeckt. Alice Weidel […]

  • Giesinger

    |

    Jorge Menga spricht Klartext:

  • Giesinger

    |

    Sorry, der Name ist natürlich Serge Menga.
    Dafür gibt es gleich noch gleich ein Interview:
    https://www.youtube.com/watch?v=PRkqwJrCD3s

    Das aktuelle Viedeo zur Essener Tafel bringe ich thematisch leider bisher nicht unter, auf RD.
    Der mündige Regensburger Bürger möge sich daher selber auf die Suche machen!

    Grüße, Giesinger

  • Giesinger

    |

    Ein weiterer Mord.

    Leider ein weiterer, unter den vielen Unerwähnten.

    https://www.welt.de/vermischtes/article174531715/Flensburg-17-Jaehrige-erstochen-Tatverdaechtiger-aus-Afghanistan.html

    Meine Kurzmeinung, so schlimm sie für manche „Gutmenschen“ hier auch klingen mag.

    Frau Gesetzesbrecherin-Pur- Merkel hat uns gesetztwidrig, unkontrolliert u.a. Leute ins Land gelassen, die keinerlerei Skrupel haben.

    Keiner hat diese Menschen auf ihre Idendität kontrolliert.

    Keiner weiß, wie die ticken und wieviele Leute die eventuell schon umgebracht haben.

    Jetzt nochmal meine Meinung:

    Bevor so ein Verbrecher, der eventuell gar nichts anderes gelernt hat, abgeschoben wird, da bringt er doch mal lieber schnell bei uns noch jemanden um.

    Dann kommt er ins deutsche Luxusgefängnis.

    Was besseres hat der doch sein ganzes Leben nicht erfahren!

    Er, der Verbrecher ist es, der jetzt zweifelsfrei beschützt und versorgt wird und überlebt !

    Das ist für denjenigen, im Gegensatz zu den Sachen, die er möglicherweise in seinem Herkunftsland miterleben mußte bzw. miterlebt hat, einfach nur der pure Luxus.
    Und die rosigste Zukunftsperpektive trotz eventueller Mordanklage ( was juckt die schon).

    Ja, jetzt gibt es gleich wieder Empörung von den Gutmenschen hier.

    Dazu wieder Serge Menga:

  • Mr. T

    |

    „Ja, jetzt gibt es gleich wieder Empörung von den Gutmenschen hier.“
    Ne selbsterfüllende Prophezeiung bei so viel Blödsinn.

    „Leider ein weiterer, unter den vielen Unerwähnten.“
    Wie wenn bei uns ein Mord unerwähnt bleiben würde. Na ja, vielleicht gibt es ja auch so viele Gutmenschen-Ärzte, die wenn eine 12-jährige mit einem Messer zwischen den Rippen aufgefunden wird, einen Herzstillstand in den Totenschein schreiben.

    „Frau Gesetzesbrecherin-Pur- Merkel hat uns gesetztwidrig, unkontrolliert u.a. Leute ins Land gelassen, die keinerlerei Skrupel haben.“
    Ja, die olle Ossi-Alte hat heimlich nachts die Grenztüren aufgesperrt. Und am nächsten Tag haben alle blöd geschaut.

    „Bevor so ein Verbrecher, der eventuell gar nichts anderes gelernt hat, abgeschoben wird, da bringt er doch mal lieber schnell bei uns noch jemanden um.
    Dann kommt er ins deutsche Luxusgefängnis.
    Was besseres hat der doch sein ganzes Leben nicht erfahren!“
    Ganz neue Theorien! Na dann sollten wir mal ganz schnell die Abschiebungen stoppen, bevor sich noch jeder mit einem Abschiebebescheid mordend im Gefängnis in Sicherheit bringt.
    Da leben Sie dann wie im Schlaraffenland unter den vielen wohlwollenden mitinhaftierten Gutmenschen und brauchen nicht mal arbeiten.

  • Giesinger

    |

    „Na dann sollten wir mal ganz schnell die Abschiebungen stoppen, bevor sich noch jeder mit einem Abschiebebescheid mordend im Gefängnis in Sicherheit bringt.“

    Mr. T
    Du sagst es mit Deinen eigenen Worten!

  • blauäugig

    |

    @Giesinger:
    Sie haben nur keine Ahnung. Straftäter werden ja auch nach Afghanistan abgeschoben, aus Datenschutzgründen wird den afghanischen Behörden allerdings nicht mitgeteilt, welch Straftaten der Abgeschobene begangen hat (also ob er drei mal mit dem Bus ohne gültigen Fahrausweis gefahren ist oder – wie Sie automatisch unterstellen – jemanden umgebracht hat).
    Natürlich gibt es in jeder Bevölkerungsgruppe Straftäter, dass der Prozentsatz unter Afghanen signifikant höher wäre als unter den Bayern in mindestens 5. Generation, wage ich dennoch zu bezweifeln. Haben Sie denn nicht vom „Ministrantenmörder“ in den letzten Wochen gelesen? Der war selber in Regensburg Ministrant, hat inzwischen einen Ministranten, einen weiteren Jungen umgebracht und einen Mithäftling in Tötungsabsicht attackiert. Sie kämen wohl auch nicht auf die Idee, deshalb in jedem Ministranten eine tickende Zeitbombe zu sehen, wie Sie es Afghanen gegenüber tun.
    Lesen Sie ein bisschen weniger bannon-infizierte Nachrichten und wühlen Sie nicht bloß in
    einer Ecke.

  • R.G.

    |

    @Giesinger
    Tatsächlich vermute ich gezielte Information an Afghanen, wie sie nach der Eröffnung, kein Bleiberecht zu erhalten, dennoch im Land bleiben können und versorgt werden, z.B. durch Begehung eines Mordes.
    Bei den von mir in den vergangenen Monaten interessiert verfolgten Fällen waren alle Täter aufgrund ihres sichtbar „unafghanischen“ Aussehens als Angehörige einer nur in der Grenzregion beheimateten, geschlossenen, nur unter sich selbst heiratenden Volksgruppe erkennbar.

    Logisch gedacht müssten sie, nach einer Rückbringung nach Kabul, durch mehrere verfeindete Stammesgebiete, was bisher keiner überlebt haben soll. Gelänge ihnen dieser Weg dennoch, stünden sie vor schwer überwindlichen landschaftlichen Gegebenheiten.
    Man bewegt sich traditionell aus dem Nachbarland ins Heimatgebiet, und fühlt sich drüben zugehörig, spricht die fremde Sprache.
    Das sind die wenigen mir zugänglich gewordenen Fakten.
    Ich besitze damit bereits einen Wissensvorsprung vor „mehreren mitteleuropäischen Staaten“, die die Abgewiesenen immer noch in Kabul aus dem Flugzeug schicken möchten.

    Mord ist damit keineswegs gerechtfertigt, das ist klar.

  • Giesinger

    |

    @ blauäugig und Mr. T, nur zur Kentnisnahme:

    Ich glaube schon Ahnung zu haben und kann auch differenzieren.

    Zu Mr. T: Sie haben glaube ich mal erwähnt, einem Flüchtling Wohnraum bereit gestellt zu haben.

    Alles soweit sehr löblich und eventuell auch sicher gut vergütet.

    Ich bin nur ein kleiner, erz-kapitalistisch denkender Hanswurst, der auch noch einige Mitarbeiter beschäftigt, die er auch gut bezahlt.
    Mein gar nicht so „erz-kapitalistisches“ Motto:
    Wer gute Leistung erbringt, der verdient es auch gut bezahlt zu werden.
    Seit jeher habe und hatte ich auch Migranten/Flüchtlinge beschäftigt.
    Mit diesen, meinen Mitarbeitern habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. (Die mit mir auch.)
    In den späten 90ern waren es die aus dem Jugoslavien-Krieg geflohenen, voll Integrierten, die leider wieder gehen mußten.

    Ich habe momentan u.a. einen hochqualifizierten Syrischen Arzt beschäftigt, der bei mir aber leider leider nur einfache Tätigkeiten verrichten kann und darf.

Kommentare sind deaktiviert