SOZIALES SCHAUFENSTER

Glosse

Es ist alles eitel

Kaum fackelt mal ein Haus in der Steinergasse ab und wird daraufhin mit einem Sichtschutz aus Pressspan versehen, kommt einer dahergelaufen und klatscht ein Abzieh-Graffito dran: Über generische „Kunst“ für verspießte Kleinstadtbewohner und warum sie gerade deswegen so gut her passt.

Von Marius Cramer

Mal abgesehen davon, dass die gesamte Stadt bereits ein einziges Gemälde ist, ist Regensburg Kulturhauptstadt Numero Uno. Zumindest wird das geglaubt. Man muss vermeintlich eben nicht nach Paris, London oder Wien gehen, um großartige Kunst zu sehen, weil man findet sie hier – im wortwörtlichen Sinn – auf der Straße.

Die Einzigartigkeit des Schönen wird zur Farce

Es sind keine Schmierereien, die da produziert werden. Das Machwerk an der hölzernen Fassade beispielsweise, welches nebenbei bemerkt vor Jahren schon von YOSL x LADY B ersonnen wurde, ist lediglich eine Art Tapete, die nach einiger Zeit anfängt von selbst abzublättern und letztendlich hinterlässt sie bloß einen zerfledderten Abglanz des einstigen tiefsinnigen Hipsterbildchens. Doch das macht nichts, weil man sie so immer beliebig wiederholen kann. Die Einzigartigkeit des Schönen wird zur Farce.

Abzieh-Graffito in der Glockengasse. Foto: Cramer

Sind diese modernen „Streetartist“ offensichtlich zu feige, um Sachbeschädigung zu begehen, so fahndet die Polizei gleichzeitig intensiv nach „Sprayer“-Banden, die noch permanente Schriftzüge an jede Ecke malen. Entgegenkommende Kunst allerdings wird von der Stadtgesellschaft mit offenen Armen empfangen und ergo wird ein gewisser Gato-M, der nach der selben Tapeziermethode werkelt, sogar zum Regensburger Banksy verklärt, denn zum einen wagt ja niemand das geliebte Regensburg substantiell zu verändern und zum anderen hat man trotzdem das weltgewandte Feeling einer Großstadt mit verwegenen Guerilla-Grafikern. Das Beste ist, hat man sich schließlich satt gesehen, dann ist es auch schon wieder weg und vergessen.

Substantiell ist genau das richtige Stichwort, weil während Banksy seine Identität verheimlichen musste, um anfangs einer Bestrafung für seine oft gesellschaftskritischen Sprüherein zu entgehen, wird das Ganze noch von der Stadt im Salzstadel und auf dem lokalen Volksfest hofiert. Dazu packt man einfach noch einen bayerischen Mundartrapper, um den ganzen noch mehr zwanghaft-modernen Lokalkolorit zu verleihen. „Danubiart“ heißt die ganze Chose.

„Wir können alles und alles können wir sein.“

„Wir können alles und alles können wir sein“, möchte uns der Eulen-Mann auf der Holzwand mitteilen. Deep – ob das jetzt aus dem Kontext gerissene Zitate sind, die Turbostaat oder Casper irgendwann mal gesungen haben, ist hierfür gleichgültig, weil das könnte genauso gut als Ikea-Wandtattoo erwerbbar sein. Modalverben sind überdies ein alter Regensburger Klassiker.

Doch was kann Regensburg eigentlich sein? Regensburg wirkt infolgedessen fast so authentisch und kreativ wie andere Städte von Welt (z. B. Berlin oder London), nur ohne die nervigen Nebenerscheinungen. Oder in anderen Worten: Die lokalen Hochwohlgeborenen können ihrer provinziellen Einfalt irgendeinen Anschein von Originalität verleihen ohne sich nervige Subkulturen, Armut und den ganze Großstadtschmutz ausgesetzt zu sehen.

„Straßenkunst“ oder so. Foto: Cramer

Passend dazu hat auch noch das selbsternannte „Kulturzentrum“ Degginger die Straße vor der Baustelle der Wahlenstraße pink eingefärbt – gleichfalls auf kurze Zeit versteht sich. „Der Moment ist gerade deswegen kostbar, weil er nicht für die Ewigkeit ist.“ Das sollte man dazuschreiben, um dem Kreideklecks die nötige Tiefe zu geben, die man von dieser Stadt gewohnt ist, denn in dieser ist eben nichts von Ewigkeit.

Weder die Baustelle in der Wahlenstraße noch die Pressspanplatte vor dem Haus in der Steinergasse und erst recht nicht die Gestaltungsrichtlinien der Stadt selbst, die kurzfristig Biertische des Hofbräuhauses aus ästhetischen Gründen untersagte. Regensburg bleibt eben immer das, was es ist, irgendwie langweilig – insbesondere wenn es um Geschmack geht.

P.S.: „Bis jetzt habe ich nur positive Erfahrungen gemacht und komme mit den Leuten gut ins Gespräch“, meint Gato-M. Hier, gern geschehen.

 

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Kommentare (11)

  • Giesinger

    |

    Ich glaube hier auch einen, wenn auch knappen Kommentar, hinterlassen zu haben.

    Wo ist er nur geblieben?

    @Urlaubsvertretung, insbesondere Martin Oswald!

  • Anomaler Circus

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    Einerseits nehmen Sprühkreide und die schnell vergänglichen Maxi-Sticker die Reviermarkierung aus dem Spiel, andererseits kann man das Gros tatsächlich unter „Poesiealbum“ bzw. „Marketing-Agentur-Praktikum-Bewerbungsmappe“ abheften. Wenn es wenigstens urbane Bauernregeln wie „Trinkt der Hipster übern Durst ist es schade um die Wurst.“ oder „Steckt die Shisha lang im Bart wird der Stuhlgang hell und zart.“ wären. Gerne auch in Mundart und/oder mit konkretem Lokalkolorit und mit ohne Worte. Gloria als Taxi Driver mit Tennisschlägern statt Kanonen? Spaß muss sein!

  • Hippster-Bauer

    |

    @Anomaler Circus:

    Urbane Bauernregeln? Schöne Idee! Bitte mehr davon!

    „Trinkst du zu viel Mate-Tee, tut dir danach das Büchlein weh.“

  • Piedro

    |

    Dem Touristen Piedro und seiner Begleitung sind die „Wandtattoos“ aufgefallen. Sie waren nicht uninteressant, was auch am Zustand des Vergehens lag. Große Kunst mag das nicht sein, aber es fällt auf und gefiel mir besser als manches, was Sprayer hinterlassen.

    Natürlich kann man höhere Ansprüche an Kunst und Künstler stellen, das geht immer und ist leicht. Man kann beklagen, das es keine gehaltvolleren Objekte im urbanen Umfeld gibt – aber das wurde ja nicht getan. Die Einzigartigkeit der Farce.

  • Christian Muggenthaler

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    Hä? Ich check’s nicht. Wo genau ist das Problem? Ist da irgendwo ein Problem? Der Ruf nach Unbedingtheit (was ich da so in all dem Raunen rausrieche) ist fei schon ein ganz grober Hackstock der Kunstbetrachtung…

  • Pfefferminza

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    @Piedro

    Das sehe ich auch ähnlich -die Ästhetik, die im Zustand des Vergehens begründet liegt. Denken Sie nur -als Antipode- an die bronzenen Denkmale des 19. Jhds- man weiß, die bleiben ewig, ob man will, ob sie einem gefallen oder nicht. Herrn Cramers Vergleich der kurz haltbaren, modern- urbanen Kunst mit dem Vanitasmotiv stimmt.
    Diese Tapeten, wie auch die Holzskulpturen nebst dem Keplerdenkmal erinnern an bröselnde Trümmer, an die unaufhaltsame, zärtliche Zerstörung der Zeit an der Schönheit: sei es das Alter des Menschen oder die zerbröselnden Steine des Gesandtenfriedhofes.

    Die Bibel sagt, der Mensch sei wie Gras -sterblich- wir alle wissen das. Deshalb ist mir diese Art von Kunst -als Vergängliches- sympathisch.

    Entschuldigen Sie bitte meinen Ton in dem Kommentar zu dem Menschenrechtsartikel, sehr geehrter @Piedro.

  • Piedro

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    @Pfefferminza
    Huch, so viel Text? ;)

    Das wird Ihnen gefallen, die Künstlerin hat die Vergänglichkeit und Umformung konzipiert. War recht spannend zu sehen wie schnell die gipsigen Skulpturen verwittert sind und von Pflanzen und Insekten besiedelt wurden. Leider gab es auch unnötigen Vandalismus, dem zB ein Kopf zum Opfer fiel.

    https://www.google.de/maps/uv?hl=de&pb=!1s0x47b9baea3df381ab:0xcdea1d72b51ae986!2m22!2m2!1i80!2i80!3m1!2i20!16m16!1b1!2m2!1m1!1e1!2m2!1m1!1e3!2m2!1m1!1e5!2m2!1m1!1e4!2m2!1m1!1e6!3m1!7e115!4shttps://lh5.googleusercontent.com/p/AF1QipOsbkaIW0_UH1-5IdC6DfzgntKqGajC6eLc-SXj%3Dw86-h87-n-k-no!5smünster+skulptur+brunnen+-+Google-Suche&imagekey=!1e10!2sAF1QipOsbkaIW0_UH1-5IdC6DfzgntKqGajC6eLc-SXj

    Das schönste Barockschloss, das ich kenne, steht in Grafenwörth in Niederösterreich. Lange Zeit unbewohnt, nach dem Weltkrieg von Russen als Unterkunft genutzt, die alles hölzerne Verheizt haben. Danach hat ein Bauer da seine Schweine untergebracht. Das Schloss wurde aufgekauft aber nur innerlich und nur in einem Wohnbereich hergerichtet, der Rest bröselt wunderbar in einem verwilderten Garten vor sich hin. Leider lassen sich dazu keine Bilder finden, man landet immer in Seebarn und Grafenegg, was gern vorgezeigt wird. Sollte es Sie mal in die Nähe von Krems verschlagen… Einfach reingehen in den Garten und keine Angst vor dem Hund.

  • dünnster Künstler

    |

    @Pfefferminza,
    die Holzskulpturen neben dem Keplerdenkmal nahmen 2004 unmittelbar ortsspezifisch Bezug auf die für die Realisierung der Europabrunnen-Esplanade frisch freigeschnittenen Stellen im Bahnhofspark. Ich habe „Kasten 1“, „SPALT“ & „Kulturwaerter“ 2004/05 mit Erlaubnis des Gartenamts kostenlos realisieren können. Ab 2010 hätte ich die Skulpturen gerne restauriert, eine Freundin hätte sie gerne zu einem morbiden Mausoleum mit Sitzbank dekonstruiert. Etliche Anfragen an das Gartenamt, hier ehrenamtlich tätig werden zu dürfen, wurden abgewiesen, und in diesem Zusammenhang wurde auf die Verkehrssicherungspflicht verwiesen. – Ich als Künstler sollte selbst dafür sorgen, die Skulpturen zu beseitigen. Die letzte Expertise des Gartenamtschef bescheinigte, dass sich der Ort von „Kasten 1“ nicht für Kunst eigne (und es wurde ein alternativloser Mülleimerriegel vor den Kasten 1 geschoben) .Die allermeisten Regenburger*innen empfanden das Baumkunstwerk wohl als gut platziert und gelungen … Im Vorfeld des Bürgerdialogs 2015 und der Bürgerbeteiligung 2017 zum Bau eines RKKs wurden die Kunstwerke „Kasten 1“ und „Spalt“ vom Gartenamt umgesägt und teilweise geschreddert. Das komplette Verschwinden von Kunst im Bahnhofspark empfinde ich also nicht als morbide, romantisch oder zeitgemäß-modern, sondern als kulturell rückständig, bevormundend und als ein Mittel, um ein Rkk mit einem „Angstraum“ durchzusetzen. Bei den Ideenwerkstätten erstellte ein Landschaftsarchitekt dieses Blatt mit sinnvollen Beispielen http://europabrunnendeckel.de/download/vollcornform/Besondere_Objekte_DSC09437_1000kl.jpg
    Hier im voccornform-Blog: http://europabrunnendeckel.de/?p=5740
    KASTEN 1:
    http://jakob-friedl.de/?p=564

    Zum Artikel:

    Dass sich Sprayer 2017 im Vorfeld des Bürgerentscheids dafür hergaben (gegen Bezahlung), die Sperrholzplatten der Bauzäune zu verschönern, und dort auch etwas naiv und klischeehaft anmutende „urbane Kunst“ im öffentlichen Raum ausstellten, machte mich fassungslos. (Schöner wäre es gewesen, wenn sie sich den Ort selbst ausgesucht und das Keplerareal bemalt hätten. Anderer Ortn andere Bedeutung…) So leicht lässt sich in Rgb also subversiv anmutende Subkultur von der Stadtverwaltung vereinnahmen! Dass durch Anpassung auch ein politischer Raum betreten wird, scheint manchen Protagonisten nicht bewusst zu sein.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: Mir gefallen die mitunter politischen Botschaften auf den illegal an Altstadt-Hauswände geklebten Zeichnungen. Streetart ist doch toll, und selbstverständlich soll Kunst auch einfach ungefragt agieren, es wäre sonst ja auch langweilig. Ja mei, und wenn die Mode und Formensprache der großstädtischen Underground-Hippsterkulturen als Code und Oberfläche in der Provinz adaptiert werden, fehlt in unserem Weltkulturerbestädtchen halt nur der Underground und der Struggle um selbstorganisierte Kulturorte – abseits der Altstadt.

    DER AUTOR HAT VOLLKOMMEN RECHT: OHNE EIN MINDESTMAß AN URBAN ART UND KREATIVWIRTSCHAFT KIPPT DAS WELTKULTURSTERBE – IMAGE und das will niemand. Ich auch nicht.

    Ich bin meist etwas ernsthafter gestrickt und versuche den leicht adaptierbaren Kultur-Kunstklischees auszuweichen und für eine künstlerische Auseinandersetzung kunstfernes Neuland urbar zu machen und neue Dinge mit Kunst zu verbinden;

    z.B. den Ribisl_Begriff zu erweitern oder den Wahlkampf als sicheres Terrain für eine partizipative und ortsspezische Malkampfausstellung im gesamten Stadtgebiet (nur nicht in der Altstadt) zu nutzen. http://europabrunnendeckel.de/?p=7817

    Ribisl sehe ich als Mittel, um soziale Stadtteilkunstprojekte und die Herstellung von maximaler Kontingenz zu realisieren. Ribisl soll bleiben, gepflegt werden, wachsen und sich ausbreiten können. Hierbei geht es nicht um illegale Aktionen, sondern um niederschwellige Anknüpfungspunkte für die Nachbarschaft.

    Ein sich verstetigendes und soziales Engagement im öffentlichen Raum benötigt Genehmigungen und Sicherheiten. Öffentliche Räume für selbstbestimmte Kunst und Kultur werden jedoch von der Stadtverwaltung konsequent zunichte gemacht und verboten, z.B. ein Kunst- und Quartierzentrum in den Restgebäuden der Nibelungenkaserne. (Wir können auch lange warten auf den Kreativspeicher für Kreativwirtschaft…. hahhaha.)
    Die Bürgermeisterin antwortet z.B. vollkommen am Thema Stadtteilkultur vorbei, dass Zwischennutzungen im BUZ durch Vereine und Initiativen im Stadtteil redundant seien, da es bereits die Mälze gebe… Im kulurellen Vakuum mus die Stadtverwaltung auch nicht die Deutungshoheit abgeben oder sich mit neuen Themen auseinandersetzen.

    Weitere Beispiele:

    * Der „Junibaum“ thematisierte die Entwicklung des Stadtteils Burgweinting und den Hochwasserausbau am Aubach … die Unterlagen können nicht mehr gefunden werden und der Baum wird kurzfristig umgesägt. Der SPD oder der CSU hingegen würde wohl gleich ein neuer Maibaumständer hinbetoniert werden.

    * Fontana Suburbia formulierte konstruktive Kritik am nutzlosen Maibaumständer und erinnerte daran, dass das Gartenamt 2015 angekündigt hatte, den Ort umzugestalten, an dem seitdem jedoch nur ein Maibaumstumpf zu sehen ist….
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7782

    * … und das 3. Ribislfest am 3. Oktober darf nicht stattfinden, das Gartenamt lässt sich wochenlang Zeit, damit einen Vorgang zu bearbeiten, der in 10 Minuten erledigt sein könnte. Unser Engagement ist unerwünscht und wird unterbunden.
    http://europabrunnendeckel.de/download/ribisl/oktoberfest_ausweich120dpi.jpg
    Stöcke in Speichen halten und das Standbein wegschlagen ist kein neues Spielchen…

    * Über ein Ribisl-Stecklingsvermehrungsbeet 2016 in der Villa Rustica sollen Zusammenhänge im Stadteil hergestellt werden? Über das Beet hinausdenken darf nur das Gartenamt! Es muss dann schon eine Landesgartenschau sein (die es so bald nicht geben wird).
    http://jakob-friedl.de/?p=5535

    * Der Kunstverein wollte 2019 probeweise mit 5 m Ribislhecke neben dem BUZ beginnen und dabei groß denken? – Das ließ sich nicht mit der Grünflächenplanung und dem Grünflächenunterhalt in Einklang bringen!
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7703
    Da ändern auch 174 Unterschriften nichts, der Antrag wurde offenbar noch nicht einmal geöffnet und gelesen.

    * Zur Veranschaulichung eine Ribisl Stadteilgrafik
    http://europabrunnendeckel.de/download/burgweinting_karte_nutzungen_900kl.jpg

    * Das Nachbarschafts- und öko-Kulturprojekt 2019 auf dem Grünstreifen der Straßenbahntrasse Friedrich-Viehbacher-Allee für eine bessere Einbettung der Neubauten? Von Kulturreferat, Gartenamt, Tiefbauamt, Liegenschaftsamt … Kulturreferat über ein halbes Jahr zu Tode gelangweilt:
    http://europabrunnendeckel.de/download/ribisl/jpg_unterschrfiftenbrief/testkirchfeldalee_unterschriftenbrief15.jpg

    * Nachbarschaftsprojekte auf der neuen, 1,2 km langen Kirchfeldallee?
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7703#kirchfeldallee

    ! ! ! !
    V E R S U C H E N S I E E S D O C H E I N M A L M I T G U E R I L L A G A R D E N I N G ! ! ! !

    (Das stört nicht, solange es gut versteckt ist – sobald es auffällt, kommt es auch schnell wieder weg.)

    hierzu ein Malkampfplakat: http://europabrunnendeckel.de/download/ribisl/malkampf/DSC05471.jpg

  • R.G.

    |

  • Piedro

    |

    @R.G.
    Eine bronzene ist auch dabei. ;)
    Ich muss bei Gelegenheit mal schauen was von den gipsernen noch übrig ist. Wenn es noch was gibt kann ich ja Bilder machen und einstellen.

    Danke für die Links, erstaunlich was da alles denkmalgeschützt ist. Ich habe ja lange in der Gegend gelebt. Dank Ihnen bin ich jetzt auch drauf gekommen, dass ich falsch gesucht habe. Es ist das Schloss Thürnthal, Gemeinde Fels am Wagram, und dazu gibt es Bilder, die einen Eindruck des Verfalls geben, der die einstige Pracht ziert. Denkmalgeschützt ist das nicht, der Eigentümer bekommt für die Renovierung keine Zuschüsse. Er musste sogar mit der Bezirkshauptmannschaft wegen Hinweisschildern streiten.

    Aktuell steht es zum Verkauf, wer also ein paar Milliönchen über hat… die Gegend ist herrlich, der Wein vom Feinsten, die Menschen menschlich.
    https://www.xing.com/communities/posts/barockschloss-thuernthal-mit-phantasie-schnaeppchenangebot-fuer-schnellenentschlossene-weinbaugebiet-1006952041

    Bilder und Bilderübersicht:
    https://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.abload.de%2Fimg%2Fstetteldorf1yvty.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.stadtbild-deutschland.org%2Fforum%2Findex.php%3Fthread%2F3119-nieder%25C3%25B6sterreichische-landschl%25C3%25B6sser-galerie%2F&docid=F358Q8PSfHHVnM&tbnid=jyoVCOFjnifkZM%3A&vet=1&w=1624&h=1080&client=opera&bih=626&biw=1326&ved=2ahUKEwjXs8nGrMvkAhUPKFAKHaAqCiUQxiAoC3oECAEQKg&iact=c&ictx=1
    https://schlossthuernthal.at/wp-content/uploads/2016/05/schlossfront_3_tarcsaj_2004_mit_park.jpg
    https://schlossthuernthal.at/wp-content/uploads/2016/04/Titel.jpg
    https://www.party.at/Photos/Archiv.2006/Streifen.2006.04.02.001/Originale/OstermarkSchlossThuernthal001.jpg
    https://schlossthuernthal.at/wp-content/uploads/2019/04/2016_081_102_fb.jpg

  • Piedro

    |

    @dünnster Künstler
    Nach dem Beseitigen der Fettecke und der blank geputzten Badewanne von Beuys kam die Frage auf: ist das Kunst oder kann das weg? In Regensburg fragt man halt: Ist das Kunst? Dann kann das weg. Beziehen Sie diese Behördenbüttel doch einfach mit in Ihre Kunst ein, erheben Sie die Mittelmäßigkeit zum Schicksal, erklären Sie die Destruktion durch Sesselwärmer zum Ziel des Schaffens. Vielleicht verweigern die dann die Mitwirkung.

    Eigentlich hätten Sie ja Anspruch auf die Häckselspäne, da hätte man doch vielleicht was mit anstellen können. Naja, vielleicht beim nächsten Kunstentsorgen?

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