Unsere Berichterstattung über einen prügelnden Neonazi war rechtens.

Schlug beim Aufmarsch in Regensburg zu: Marcel Finzelberg. Mit einer Strafanzeige gegen unsere Berichterstattung ist er am 30. Dezember abgeblitzt. Foto: Archiv/ as

Schlug beim Aufmarsch in Regensburg zu: Marcel Finzelberg. Mit einer Strafanzeige gegen unsere Berichterstattung ist er am 30. Dezember abgeblitzt. Foto: Archiv/ as

Der Neonazi und Anti-Antifa-Fotograf ist mit seinem Versuch, unsere Redaktion mundtot zu machen bei der Staatsanwaltschaft Regensburg abgeblitzt. Ende Mai hatte Finzelberg uns wegen Verleumdung angezeigt, weil wir über seine Prügelattacke auf Gegendemonstranten anlässlich eines Aufmarschs des „Freien Netz Süd“ in Regensburg berichtet hatten.

Am 30. Dezember 2013 hat die Staatsanwaltschaft das deshalb laufende Ermittlungsverfahren gegen Herausgeber Stefan Aigner eingestellt. Nach Informationen unserer Redaktion haben mehrere Zeugen bestätigt, dass Finzelberg zugeschlagen hat.

Auch die Unterlassungsdrohung blieb folgenlos

Auch bei den angekündigten zivilrechtlichen Schritten hat der Neonazi offenbar einen Rückzieher gemacht. Von Finzelbergs Rechtsanwalt Frank Miksch haben wir seit Monaten nichts mehr gehört. Miksch, ein Abkömmling der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“, hatte uns im Juni aufgefordert hatte, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die „blanke Falschbehauptung“, dass Finzelberg zugeschlagen habe, aus unseren Artikeln zu löschen. Das haben wir damals über unseren Rechtsanwalt Nils Pütz abgelehnt. Eine Antwort darauf gab es ebensowenig wie weitere rechtliche Schritte.

Ob nun gegen Finzelberg ein Verfahren wegen Körperverletzung läuft, ist unserer Redaktion derzeit nicht bekannt.Bei dem Aufmarsch selbst wurden drei Personen vorläufig festgenommen. Der Verfassungsschutz war auf einem vorgeblichen Bildungsportal anschließend vor allem damit beschäftigt, die Gegendemonstranten zu diffamieren.

Fröhliche Weihnachten

Unsere Redaktion macht eine kurze Pause. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern für das kontinuierlich steigende Interesse, bei unseren Werbekunden und Mitgliedern des Fördervereins für die Unterstützung und wünschen ein paar erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Live im Schenkerturm

In eigener Sache: Regensburg Digital beim Zündfunk

Am kommenden Samstag ist der Zündfunk live zu Gast in Regensburg. Zwischen 19.05 und 20 Uhr ist Achim Bogdahn mit seiner Sendung „Stadtwerke“ bei der Akademie der darstellenden Künste im Schenkerturm, um mit Gästen darüber zu plaudern, was sie in Regensburg so treiben. Mit dabei sind unter anderem Hubertus Wiendl, Entdecker der Ballonauten (wir haben […]

Wir machen Urlaub!

Liebe Leserinnen und Leser, unsere Redaktion macht Pause und verabschiedet sich in den wohlverdienten Jahresurlaub. Das Kommentar-Forum bleibt geöffnet, wir werden uns während der kommenden drei Wochen aber allenfalls sporadisch zu Wort melden. Billiger Jakob Derweil warten wir gespannt darauf, wie die Prüfung der Obersten Baubehörde zu der umstrittenen Baugenehmigung im Hinterhof des „Hotel Jakob“ […]

Unabhängigen Journalismus fördern

In eigener Sache: Werbung schalten

Seit über fünf Jahren gibt es die Online-Zeitung Regensburg Digital. Seit dieser Zeit hat sich unsere Seite zum Synonym für kritische und unabhängige Berichterstattung entwickelt, die ohne das Reproduzieren von Pressemitteilungen, reißerische Boulevard-Meldungen oder inhaltsleere Schönwetter-Berichterstattung auskommt. Regelmäßig wird unsere Berichterstattung mittlerweile auch von überregionalen Medien aufgegriffen und sorgt für Diskussionsstoff in Stadtrat, Amtstuben und […]

Redaktionspause

Fröhliche Weihnachten!

Als ihm auf seinen Spruch, er käme von draußen vom Walde her ein „Mir sammer a vom Woid und etz mach de Däier zou“ entgegnet wurde, wurde Student Karsten Hinrichs klar, dass ihn sein Navigationssystem in die falsche Geststätte geführt hatte. Karikatur: Efeska Jetzt aber wirklich: Wir machen eine kurze Pause bis Anfang Januar und […]

In eigener Sache: Redaktions-Urlaub

Liebe Leserinnen und Leser, Sie haben es vielleicht schon geahnt: Die Redaktion geht bis Anfang Januar in ihren wohlverdienten Jahresurlaub. Bis zum 24. Dezember werden noch sämtliche Türchen in unserem Adventskalender geöffnet, damit Sie ihre Stadträtinnen und Stadträte auch komplett kennenlernen. Ansonsten werden wir uns allenfalls sporadisch zu Wort melden. Wir bedanken uns bei allen […]