Nicht nur in eigener Sache

Aus dem Redaktionstagebuch (8/18)

Auch Medienprofis unterlaufen Fehler: Zum Beispiel dem scheidenden Vorstand des „Immobilien Zentrum Regensburg“, Wolfgang Herzog. Keine zwei Monate nach einer recht deutlichen Pressemitteilung zu den Gründen seines Fortgangs hat er nun eventuelle Missverständnisse bedauert und spricht plötzlich von einem „ganz normale Vorgang“. Andere Medienprofis geben sich zwar gern seriös-glaubwürdig-zuverlässig, sind aber weder in der Lage, ihre Quellen zu zitieren, noch grundlegende Umschreibeaktionen bei ihren Artikel transparent zu machen. Außerhalb von Regensburg ist man da weniger provinziell. Die Huffington Post zitiert uns und mehrere andere Medien haben wegen unseres Berichts zum Vermieter Johannes Amann nachgefragt. Daneben gibt es noch sehr singuläre Medientalente, die zu absonderlichen Vergleichen greifen.

Alles nur ein Missverständnis…

Es war eine deutlich Ansage, die man eigentlich kaum missverstehen konnte. Am 17. Januar verkündete Wolfgang Herzog per Pressemitteilung seinen Rückzug aus dem Vorstand des „Immobilien Zentrum Regensburg“. Gegen dessen Gründer Thomas Dietlmeier ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits seit über eineinhalb Jahren in der Korruptionsaffäre. Im November wurde Dietlmeier wegen dringenden Bestechungsverdachts verhaftet. Nach „umfassenden Angaben“ wurde der Haftbefehl nach zwei Wochen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt und Dietlmeier wieder entlassen. Er gilt vielen als ein Kronzeuge der Staatsanwaltschaft – auch gegen die CSU.

Vor diesem Hintergrund war es naheliegend, einen Zusammenhang zur Korruptionsaffäre zu vermuten, als Herzog seine Trennung vom IZ anstatt mit den bei solchen Anlässen üblichen Floskeln mit deutlichen Worten begründete. „Die Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten Monate haben mich dazu bewogen, das Unternehmen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu verlassen“, schrieb er in seiner Pressemitteilung. Gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung legte der 52jährige dann sogar noch nach und erklärte:

„Ich habe mit der Spendenaffäre nichts zu tun. Ich habe keinen Dreck am Stecken. Gegen mich wird auch nicht ermittelt. (…) Es gab einiges, mit dem ich nicht mehr d’accord gegangen bin. Mein guter Ruf ist mir wichtig. Ich mag nicht in einen Topf geworfen werden mit der ganzen Konstellation.“


Herzog ist als langjähriger Geschäftsführer bei der Wochenzeitung Blizz und anschließend für Kommunikation zuständiger Vorstand beim IZ ein erfahrener Medienprofi. Insofern ist es erstaunlich, dass er nun – knapp zwei Monate später – zurückrudert und jetzt in einer weiteren Pressemitteilung einen „Zusammenhang mit der sogenannten ‚Spendenaffäre’“ ausdrücklich dementiert. Vielmehr seien „interne Gründe ausschlaggebend“ gewesen, schreibt Herzog und spricht nun davon dass man sich bei Vertragsverhandlungen nicht einig geworden sei und sich dann eben nach „sechs sehr erfolgreichen Jahren“ getrennt habe. „Ein ganz normaler Vorgang im Geschäftsleben.“

Ach ja? Hat sich aber nicht so angehört…

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Leichen pflastern diesen Weg

„Wir wollen damit wach rütteln und zeigen, dass das Sterben im Mittelmeer real ist. Es findet hier und heute statt, auch wenn wir es nicht sehen.“ Das sagt Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer zu einer Aktion, die am Wochenende für Aufmerksamkeit gesorgt hat. 13.248 lebensgroße Kreidemännchen haben die Seenotretter auf die Straßen der Regensburger Altstadt gemalt – so viele Menschen hat die privat und von Spenden getragene Organisation in den letzten beiden Jahren vor dem Ertrinken gerettet. 8.000 rote Kreise erinnern an diejenigen, die auf dem Weg von Libyen nach Europa ertrunken sind.

Dass das nicht nur für positive Reaktionen sorgen würde, war klar. Schon länger müssen sich die Mitglieder von Sea-Eye als „Schlepper“ oder „Geschäftemacher“ von Foren-Trollen diffamieren lassen. Und so auch dieses Mal, zum Beispiel in der Gruppe „Du bist ein echter Regensburger“, wo sich – wie meist bei solchen Diskussionen üblich – ein epischer Schlagabtausch entspann, der – wie ebenfalls üblich – natürlich keine Annäherung brachte. Das reale Sterben im Mittelmeer wollen eben viele tatsächlich nicht sehen und manche Geistesgrößen der Regensburger Medienbranche vergleichen die Sea-Eye-Aktion gar mit den Holzkreuzen der Identitären auf dem Moschee-Bauplatz

Immerhin gibt es zwischenzeitlich auch viele, die dagegenhalten. Als wir 2008 mit regensburg-digital gestartet sind und über die damals erbärmlichen Zustände in Flüchtlingsunterkünften berichteten, gab es meist nur zwei Reaktionen: Rassismus und Ignoranz.

Sea-Eye sucht übrigens Ärzte, die sich an ihren Einsätzen beteiligen wollen.

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Medienreaktionen I

Unser Bericht über den Vermieter Johannes Amann hat für Leserzuschriften und mehrere Anfragen anderer Medien bei unserer Redaktion gesorgt. Dass Amann von Mietinteressenten 50 Euro verlangt, um sie auf eine Warteliste zu setzen, scheint vielen doch nicht ganz so normal zu erscheinen, wie dem auf Ein-Zimmer-Wohnungen für Hartz IV-Empfänger spezialisierten Geschäftsmann.

Das übliche Problem: Größere Medien hätten immer gern Betroffene, die sich vor der Kamera äußern oder für ein Foto in einer Amann-Wohnung posieren, denen vielfach ein schlechter Zustand nachgesagt wird. Dann erzählt sich eine solche Geschichte einfach besser. Das haben wir auch schon versucht, bislang erfolglos. Unser Eindruck: Wer so verzweifelt bei der Wohnungssuche ist, dass er 50 Euro für einen Wartelistenplatz löhnt und dann auch eine gegebenenfalls in ein etwas heruntergekommenes Ein-Zimmer-Apartment zieht, der hat anschließend auch Angst davor, diese Wohnung wieder zu verlieren, wenn er sich öffentlich äußert. Wir warten also ab, ob etwas wird aus den Berichten der anfragenden Medien.

Die Huffington Post hat es sich etwas einfacher gemacht und bereits einen Artikel veröffentlicht, in dem sie sich auf unsere Recherchen bezieht. Zumindest außerhalb Regensburgs scheint das ein Thema zu sein.

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Medienreaktionen II

Wir freuen uns immer, wenn bei der Mittelbayerischen Zeitung unsere Texte wahrgenommen werden (Wir lesen sie ja auch ab und an.). Das scheint denn auch bei unserem Bericht über die Auseinandersetzung zwischen Kulturreferat und dem Künstlerkollektiv bambule.babys am Dienstag der Fall gewesen zu sein. Während die MZ recht schnell war, bereits um kurz nach elf von einer „Porno-Performance“ schrieb und fragte, ob die Stadt denn diese Provokation vertrage, wurde derselbe Artikel nach unserer Berichterstattung ohne Hinweis oder Änderung der Veröffentlichungszeit grundlegend überarbeitet.

Nun wird auch in der MZ zum Thema gemacht, was wir in den Vordergrund gestellt haben: Ein Kulturreferat sollte im Vorfeld wissen, wen es engagiert und nicht kurz vor knapp panikartig die Reißleine ziehen, weil die Verantwortlichen offenbar keine Ahnung haben, was hiesige Künstler denn so machen.

Es freut uns natürlich, wenn wir als kleine Internetklitsche einem großen Medienhaus ™ noch Denkanstöße geben können. Noch mehr würden wir uns über einen professionellen Umgang freuen – zum Beispiel, dass man zitiert und seine Quellen angibt.

Zum Beispiel bei Berichten über die Extrawürste fürs Immobilien Zentrum, die auf unseren Recherchen beruhen, dem zunächst ausbleibenden Sozialwohnungsbau durch Tretzel auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne, dem folgenschweren Tippfehler an der OTH und, und, und. Es gäbe noch einige Beispiele.

Wir kritisieren gerne mal Berichte der Mittelbayerischen Zeitung, machen aber oft genug das, was einfach der kollegiale Anstand gebietet: mit Quellenangabe zitieren – sogar beim Wochenblatt. Im Fall der bambule.babys hätte übrigens schon ein Hinweis für die Leser gereicht, dass man seinen Artikel grundlegend umgeschrieben hat, gerade dann, wenn man mit Slogans wie „seriös, glaubwürdig, zuverlässig“ wirbt. Aber da stinkt der Fisch vom Kopf her…

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Kommentare (12)

  • joey

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    „Das reale Sterben im Mittelmeer wollen eben viele tatsächlich nicht sehen“

    Ich hoffe, nicht unter die Trolle zu fallen, wenn ich trotzdem (immer wieder) frage, ob Sea Eye der beste Weg ist, das Sterben nachhaltig (!) zu reduzieren.

  • Schwalbe

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    @joey
    Während Sie („immer wieder“, wie Sie stolz betonen) Ihre Frage stellen, reduziert Sea Eye immerhin das Sterben.
    Ich stelle mir gerade vor, wie Sie den Sterbenden erklären, man habe leider den besten Weg, ihr Sterben zu reduzieren, noch nicht gefunden, deshalb müssten sie einstweilen eben weitersterben.
    Ist es wirklich zu viel verlangt, sich die Bedeutung dessen, was man gerade geschrieben hat, kurz klarzumachen? Und sich und dem Rest der Welt das eine oder andere dann doch zu ersparen?

  • Mr. T

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    Ja, joey, ich frage mich auch immer wieder wenn ich die Feuerwehr mit Blaulicht duch die Stadt rasen sehe, ob das der beste Weg ist, oder ob es nicht besser ist, die Bevölkerung über Brandschutzvorkehrungen und Unfallvermeidungsstrategien aufzuklären.
    Wenn jemand ersäuft, dann muss man ihn rausziehen, und nicht über Schwimmkurse und Bekämpfung der Fluchtursachen philosophieren.

  • joey

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    @Mr. T
    Nun, wir werden uns gegenseitig auch hier nicht bekehren und eigentlich wurde schon alles geschrieben. Aber…

    Der Vergleich hinkt. Ich darf Ihnen kein Gebäude bauen, das nicht Brandschutzvorschriften entspricht und extra geprüft wurde. Es gibt daher so gut wie keine Brandkatastrophen hier.

    Die Boote sind grundsätzlich überladen und von vornherein seeuntüchtig. Die Leute können es nicht übers Meer schaffen – nur (vielleicht) bis zum wartenden Sea Eye. Henne Ei. Die Überbevölkerung Afrikas schafft nachwachsend unbegrenzt Nachschub an Opfern. Die Mafia wird immer Menschen als Bonuseinkommen ertrinken lassen, so lange genügend durchkommen und erfolgreich Grüße (und Geld) nach Hause schicken.

    Die 8000 Toten bleiben netto – mit oder ohne Sea Eye.

    Italien hat bald eine neue Regierung, Macron schon einige Ideen und den Rest von Europa in Zustimmung.

  • Politiker-Beobachter

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    @joey

    Also, sich für seine Meinung entschuldigen zu müssen, nur um gut dazustehen – das brauchen Sie doch nicht. Wo sind wir denn?

    Sea Eye – ist im Grunde ja absolut richtig. Aber der ganzen Sache auf Dauer dienlich?

    Die Schleuser etc. können sich da nämlich ermutigt in ihrem Handeln sehen bzw. eine Art weniger schle chtes Gewissen haben. Denn: ist ja jemand da, der sich auf hoher See um das Boot kümmert.

    Und dass Sea Eye im Vorfeld sogar Bescheid kriegt, ist sehr guter vorstellbar.

  • Lothgaßler

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    @joey und andere:
    Vor einigen Wochen, oder sinds schon wieder Monate, gabs eine Diskussion zum Thema an der Uni, u.a. war auch Buschheuer, ein EU-Vertreter, ein inzwischen EX-CSU-Bundestagsabgeordneter und ein Vertreter der Refugee law clinic Regensburg dabei.
    Hr. Buschheuer hat klar gemacht, dass er die vorm Ertrinken geretteten auch an die afrikanische Küste zurückbringen würde, wenn es denn dort eine für die Geretteten menschenwürdige und sichere Anlandungsmöglichkeit geben würde. Er sieht diese derzeit nicht, und der EU-Vertreter hat nicht ernsthaft widersprochen. Das Elend ist die brutale Ausbeutung der Flüchtlinge in den afrikanischen Staaten entlang des Mittelmeeres.
    Es mag zutreffen, dass die meisten Geretteten Wirtschaftsflüchtlinge sind. Es mag sein, dass diese Menschen sich selbst in Lebensgefahr bringen und das auch wissen. Es scheint aber auch wahr zu sein, dass viele die lebensgefährliche Überfahrt einem weiteren Verbleib in Lybien vorziehen, um der Lagerhaft und der Ausbeutung endlich zu entkommen. Pure Verzweiflung eben!
    Buschheuer spricht von Verbrechern, wenn die Rede auf die lybische Küstenwache kommt. Da scheint etwas dran zu sein, und hier muss sich unsere europäische Politik ändern. Wir müssen Lybien, Tunesien und allen anderen afrikanischen Staaten dabei helfen sich so zu entwickeln, dass Wirtschaftsflucht nicht nötig ist und in Afrika Migranten nicht verbrecherisch behandelt werden.
    Die Wirtschaftsflüchtlinge sitzen dem Irrglauben auf, dass bei uns im reichen Europa sich schon ein gutes Leben für sie ergeben wird, irgendwie. In Wahrheit stranden diese Bedauernswerten bei uns in Europa vielfach im Elend und können so gescheitert auch nicht zurück.

  • Mr. T.

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    Selbstverständlich wird die Hilfe von Sea Eye von Schleppern ausgenutzt. Sie einzustellen ist aber auch keine Option. Man kann nicht aus politischem Kalkül Menschen sterben lassen. Schlimm genug, dass sowas erst auf private Initiative passiert.
    Fluchtursachen bekämpfen – schön wenn’s einfach wäre und schnell ginge …

  • joey

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    @Lothgaßler
    Ja, alles richtig.
    Ganz Afrika ist menschenunwürdig. Entwicklungshilfe aber hat in 50 Jahren nur Korruption stabilisiert und eine spezielle (z.B. kirchliche) Entwicklungshelferindustrie installiert.

    Das Reservoir von grundsätzlich migrationswilligen- und fähigen 300 Millionen Menschen bringt durch hohe Geburtenrate ständige Selbsterneuerung.

    Die Verbrecher an der Küste leben vom Strom der Flüchtlinge. Diesen Strom muß man unterbrechen. Das Ertrinken hört nur auf, wenn keiner mehr raus fährt, weil es völlig hoffnungslos ist – nicht weil alle sterben, sondern weil alle vom Seeweg in ein Land ihrer Wahl in Afrika gebracht wird, jedoch nie nach Europa (Vorschlag Macron und Kurz).

    Das Geld, das diese Todesmühle treibt kommt aus Deutschland und anderen gutmeinenden Sozialstaaten, z.B. durch Rückflüsse aus erspartem Lebensunterhaltsgeld der anerkannten Flüchtlinge, die gehen dann halt nicht ins Kino und holen sich was von der Tafel…

    Nun ist die Frage, ob gut gemeint auch gut bringt. Leider gibt es technisch keine gute und große Lösung. Eine Spendenaktion von Sea Eye verkauft wenigstens den Regensburger Muttis ein gutes Gewissen ähnlich einem Ablaß. Wenigstens den Muttis ist geholfen.

  • Lothgaßler

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    @joey:
    Sicher existieren Fehlanreize und sicher liegt des Übels Wurzel in Afrika selbst. Aber: Diese Probleme können wir nur schwer lösen, ohne den Rest moralischer Glaubwürdigkeit zu verlieren.
    Europa muss einen anderen Weg finden, um Entwicklungshilfe zu leisten. Die bisherige Entwicklungshilfe war immer auch eigennützig angelegt, und über Entwicklungshilfe lässt sich auch Geld verdienen. Eine Rückführung von Wirtschftsflüchtlingen scheitert leider derzeit an Afrika selbst, weil weder die afrikanischen Staaten Interesse daran haben, noch ein afrikanischer Staat die wirtschaftliche und soziale Kraft hätte die Zurückgeführten aufzunehmen (ohne Ansehen der Herkunft), ohne selbst Schaden zu nehmen.
    Was also tun? Sea-Eye und andere bringen es nicht übers Herz wegzusehen und das dann billigend in Kauf genommene Sterben geschehen zu lassen. Dafür verurteile ich diese Helfer nicht. Im Augenblick bietet man diesen Helfern keine Alternative an. Das wäre Aufgabe der Politik, die selbst will oder kann nicht handeln.
    Im Grunde läge in Afrika wahnsinnig großes Potenzial, allerding nicht der schnell verdiente Euro. Es wäre lohnend für Europa und Afrika in Afrika Entwicklung zu fördern, die den Leuten dort Lebensperspektiven jenseits hoher Geburtenraten böte. Lieber steckt Europa das Geld aber in Rüstung und Bankenrettung.

  • Gondrino

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    Die Wurzel des Übels liegt in Afrika, doch nicht die Afrikaner sind dafür verantwortlich. Dieser Kontinent wird seit Jahrhunderten brutal von den Industrienationen ausgebeutet und politisch wie gesellschaftlich klein gehalten. Die große Armut sowie die mangelnden Entwicklungsmöglichkeiten sind allein dem „Westen“ geschuldet. Die staatliche Entwicklungshilfe ist verkappte Wirtschaftsförderung für Unternehmen aus denen die Gelder kommen und Weltbank sowie IWF sorgen dafür, dass sich am derzeitigen Zustand nichts ändert. Und wir alle profitieren davon und machen rein gar nichts dagegen. Viele aus Unwissen, viele aus Ignoranz oder Bequemlichkeit und vielleicht auch deshalb, weil es nicht so leicht ist, sich aus der Ausbeutergesellschaft auszuklinken. Erst wenn die reichen Nationen, also jeder einzelne von uns, zum ehrlichen Teilen bereit sind, werden die Fluchtursachen wirksam bekämpft. Bis dahin tragen wir alle Verantwortung für das Sterben auf der Flucht oder in den Entwicklungsländern selbst.

  • Markus Frowein

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    @ joey (8. März 2018 um 18:22)

    Neoliberale, aFd-Versteher und die Weltbank haben sich jetzt zusammengeschlossen,
    um afrikanischen Frauen eine Stimme zu verleihen? Dass ich das noch erleben darf …

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