Archiv für 20. März 2018

Finanzreferent Dieter Daminger: „Der Hauptgeschädigte bin sowieso ich.“. Foto: Archiv/ Stadt Regensburg

Die Verwaltungsspitze um Wirtschaftsreferent Dieter Daminger hat den Kauf des Sanierungsfalls in der Maximilianstraße verteidigt. Für ein Gutachten sei keine Zeit gewesen und ohnehin sei so etwas unüblich, heißt es zur Begründung. Und wenn der Stadtrat eines gewollt hätte, hätte er eben etwas sagen sollen.

Er sei ja immer der Meinung gewesen, dass ein Hotel direkt beim Kultur- und Kongresszentrum untergebracht werden müsse, sagt Dieter Daminger. Aber der Stadtrat habe nun mal entschieden, dass es auch in fußläufiger Entfernung entstehen könne. Und deshalb sei man im September 2014 „sehr intensiv eingestiegen“, als das frühere HVB-Gebäude auf den Markt gekommen sei, erklärt der ob seiner weitreichenden Kompetenzen gern als „städtischer Superminister“ bezeichnete Wirtschafts-, Finanz- und Wissenschaftsreferent. Am Ende habe man es dann gekauft. „Und Sie haben zugestimmt“, so Daminger. Ein Satz, den er am vergangenen Donnerstag mehrfach in Richtung der anwesenden Stadträte sagt. Sitzung des Finanz- und Verwaltungsausschusses im Regensburger Stadtrat. Es geht um das Gebäude in der Maximilianstraße 26, das die Stadt Ende 2014 von dem Kapfelsberger Reinhard Listl erworben hat.