Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Karl Friedrich Esser und Hans Kapfinger: Michael Hellstern referierte über die Anfänge von MZ und PNP beim Historischen Verein im Runtingersaal in Regensburg. Die Tageszeitung interessiert das nicht.

Die Dissertation von Michael Hellstern vergleicht die Entstehung und Anfangszeit von MZ und PNP.

Ein Journalist, der von sich in der dritten Person schreibt, ist kein Journalist, sondern ein Propagandist. Diesen einfachen Merksatz missachteten die Amerikaner, als sie im Mai 1948 sehenden Auges zuließen, dass ein „Dr. Hans Kapfinger“ das Buch „Die neue bayerische Presse“ herausgab. Darin stellte Kapfinger, der von den Amerikanern 1946 die Lizenz für die Passauer Neue Presse (PNP) erhalten hatte, seine bayerischen Kollegen vor – und sich selbst, in der dritten Person. Das liest sich dann so:

„Auch nachdem Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler geworden war, setzte Dr. Kapfinger seinen Kampf gegen den Nationalsozialismus fort.“

Fragwürdiges Umfeld

Wahlkampf unter rechten Pöbeleien: CSU-Kandidatin lässt Werbebanner bei Regensburger Stadtzeitung entfernen

Nach Kritik an einem polemischen Artikel der Regensburger Stadtzeitung mit rechtsradikalen Anklängen ließ CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein eine Wahlkampfwerbung dort entfernen. Doch damit scheint es nicht getan. Auf der Seite des Veranstalters Peter Kittel geht es recht enthemmt zu.

Erheblicher Sanierungsbedarf

Zum 65. Jubiläum: Stadt Regensburg schließt Naturkundemuseum – macht es jemals wieder auf?

Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.

Integrationswille wird nicht belohnt

„Kinder brauchen Freunde, keine Abschiebung.“ An der Pestalozzi-Grundschule Regensburg kämpft man für das Bleiberecht einer Familie.

Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen. 

drin