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Ein Notausgang war Grundvoraussetzung, um den Gastronomiebetrieb im Fischgässl 4 überhaupt zu genehmigen. Brandschutz. Jetzt hat ein Bauherr ihn ohne Ankündigung mit einem Treppenturm zugestellt – entgegen geltender Vorschriften. Das Bauordnungsamt sieht das nicht so eng.

Josef Schlaffer ist baff: der ehemals wichtige Notausgang reicht jetzt ausnahmsweise auch mit 50 Zentimeter Breite. Foto: as

Die Stadt Regensburg gilt als wachsam beim Brandschutz. Zuletzt zeigte sich das im Februar: Die Besucherzahlen im Kulturzentrum Alte Mälzerei wurden drastisch reduziert – nach einer Kontrolle des Bauordnungsamts. Breitere Türen, ausgebaute und umgebaute Fluchtwege, flankiert von einem neuen Brandschutzkonzept: So lauten die Auflagen. Danach wären wieder höhere Kapazitäten möglich, so die Stadt.

Auch jenseits solcher Fälle achten die Behörden bei Kontrollen darauf, dass Rettungswege frei bleiben und genügend Notausgänge vorhanden sind. Besonders in der Gastronomie.

„Uns lässt man über die Klinge springen.“

Kein Entgegenkommen der Stadt Regensburg bei Dauerbaustelle: Kurdisches Restaurant nach 16 Jahren vor dem Aus.

Das Restaurant Mesopotamia kämpft ums Überleben. Die Dauerbaustelle am Weinmarkt und eine kürzlich umgesetzte Vollsperrung für Fußgänger haben für massive Umsatzeinbrüche gesorgt. Ohne ein Entgenkommen der Stadt Regensburg droht die Insolvenz.

Arbeitsgericht

Vorwurf des Arbeitszeitbetrugs unbegründet: Uniklinikum Regensburg muss Spitzenmedizinerin weiter beschäftigen

Deutliches Urteil am Arbeitsgericht Regensburg: Das Universitätsklinikum muss eine Leitende Oberärztin weiterbeschäftigen. Man hatte schwere Geschütze aufgefahren, um die Spitzenmedizinerin loszuwerden. Doch beweisen konnte das UKR den vorgeblichen Arbeitszeitbetrug nicht.

Scientists for Future

Diskussion in Regensburg über kommunale Wärmeplanung: Gas und Öl sind raus.

Bei einer Veranstaltung der Scientists for Future Regensburg Mitte Juni drehte sich alles um die Wärmewende. Die renommierten Experten Dr. Norwin von Malm und Dipl.-Ing. Franz Waldmann präsentierten die teils erschreckenden wissenschaftlichen Fakten, aber auch die existierenden Lösungsansätze. In der folgenden Diskussion mit weiteren Experten stellten sich auch die Stadt Regensburg und die REWAG den Fragen des Publikums, wobei sich Wissenschaftler, Vertreter der Stadt und Bürgerinnen überraschend einig waren.

"Enthält keine Angaben"

„Clowneske“ Antwort aus dem Ministerium: Kein durchdachtes Konzept für Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg

Das Wissenschaftsministerium legt offen: Der Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg erfolgt ohne durchdachten Plan. Offenbar arbeitet man mit der strikten Durchsetzung der Wiederbesetzungssperre. Diese Woche wird im Landtag debattiert.

Grundsatzkritik

„Haushaltsentlastung auf Kosten der Behandlungsqualität“: Aktionsbündnis zutiefst besorgt über Stellenabbau am Uniklinikum Regensburg

Die Debatte um die Streichung von bis zu 64 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg verschärft sich weiter. Das Bündnis „Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern“ sieht darin erste Auswirkungen der geplanten Krankenhausreform.

Widerstand gegen Hochwasserschutz

Eine Regensburger Insel begehrt auf

Info-Abend des Aktionsbündnis „Erhalt der Donauinseln e.V.“. Mitglieder fordern Schutz von Mensch und Natur statt technischer Maximallösung. Anschließende Diskussion verläuft friedlich – viele Gegner, wenig Befürworter. Perspektive von Stadt und Freistaat fehlt völlig. Ein Anwohner befürwortet den Hochwasserschutz.

Scientists for Future

Wärmewende: was kann ich jetzt tun? Informations- und Diskussionsabend in Regensburg am 11. Juni

Gebäudeheizungen tragen wesentlich zu den globalen CO2-Emissionen und damit zur Erderwärmung bei. Heizungssysteme geraten immer stärker in den öffentlichen Fokus. Doch zu dieser Problematik kommen aus der Politik derzeit widersprüchliche Signale. Die Scientists for Future Regensburg veranstalten mit fünf Experten einen Informations- und Diskussionsabend.

Kunstkollektiv

Regensburgs Altstadt ein Freiluftpissoir? „Dulttradition“ wurde ein Denkmal gesetzt

Pünktlich zur Dult interveniert ein Kunstkollektiv mit lebensgroßen Stencils eines Wildpinklers in Tracht. „Kaum ein anderes Symbol steht so zuverlässig für gepflegte Heimatverbundenheit, Maßkrugromantik und den festen Glauben, dass die Umgebung der Dult hauptsächlich als riesige Herrentoilette genutzt werden sollten.“

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