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Unter dem Motto „Krankenhäuser finanzieren – Arbeitsbedingungen sichern – Versorgung gewährleisten“ trafen sich am 12. Mai Beschäftigte von Uniklinikum und medbo zur aktiven Mittagspause. Sie protestierten gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung.

Etwas mehr als 50 Menschen beteiligten sich am Protest gegen die geplanten Änderungen im Gesundheitswesen. Foto: rr

Es ist windig und kalt an diesem Dienstagmittag. Der Wonnemonat Mai meint es nicht gut mit den Gewerkschaftern. Sie haben vor dem Haupteingang der Uniklinik ein kleines Buffet aufgebaut. Es gibt Brezen, Schokoriegel und Spezi. „Wenigstens regnet es nicht“, sagt eine Pflegekraft und nimmt sich eine Brotzeit.

Gut fünfzig Beschäftigte sind hier, um gemeinsam Druck auf die Bundesregierung zu machen. Diese plant mit dem Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)-Beitragsstabilisierungsgesetz weitreichende Reformen im Gesundheitswesen. Unter anderem höhere Zuzahlungen für Medikamente, Einschnitte bei der Familienversicherung und Teilkrankschreibungen von 25 bis 75 Prozent.

Plädoyers im Korruptionsprozess

„Im Wolbergs nichts Neues.“ Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe für Regensburgs Ex-OB

Plädoyers im Korruptionsprozess gegen Ex-OB Wolbergs vor dem Landgericht München I. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe, Strafverteidiger Witting einen Freispruch. Was die objektiven Fakten betrifft, ist man sich weitgehend einig. Uneins ist man sich darin, wie viel Wolbergs von dem korruptiven Spendensystem des Bauträgers Volker Tretzel wusste.

Jahrelange Auseinandersetzung

Vogelparadies oder Industriegebiet? Verwaltungsgerichtshof stoppt weitere Bebauung der Schlämmteiche in Regensburg

Niederlage für die Stadt Regensburg. Der Bebauungsplan für das Gebiet der ehemaligen Schlämmteiche wurde nach einer Klage des Bund Naturschutz vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof aufgehoben. Der Unternehmer Ferdinand Schmack wollte dort zwei große Industriehallen bauen.

Wichtigster Zeuge fehlt

Fader Beigeschmack im Prozess gegen Regensburgs Ex-OB Wolbergs: Gericht beendet Beweisaufnahme trotz Protest der Verteidigung

Kommende Woche stehen voraussichtlich die Plädoyers beim Korruptionsprozess gegen Ex-OB Joachim Wolbergs in München an. Trotz Protesten der Verteidigung wird die Beweisaufnahme nach knapper Frist geschlossen. Der wichtigste Zeuge, Bauträger Tretzel, fehlt und weitere Aufklärung zu dessen Geständnis hält die Kammer für unnötig.

Interview

„Das ist kein fairer Wettbewerb. Die Stadt muss handeln.“ Taxizentrale Regensburg fordert gleiche Regeln für Uber & Co

Während seines Studiums hat Assad Ghorab als Taxifahrer angefangen. Seit zehn Jahren ist er selbständiger Taxiunternehmer. Der Vorstand der Taxizentrale Regensburg sieht die Stadt in der Pflicht, um für einen fairen Wettbewerb zwischen dem Taxigewerbe und Mietwagenunternehmen wie Uber zu sorgen.

Nach dem "Fall Ulmen"

Weit über 1.000 Menschen – große Demo gegen Gewalt an Frauen in Regensburg

Es war wohl eine der größten Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen in Regensburg in den vergangenen Jahren. Zwischen 1.200 Menschen laut Polizei und 1.700 (Veranstalter) insgesamt zogen am Sonntag unter dem Motto „Es reicht!“ vom Bismarckplatz über den Minoritenweg zum Ostentor – und von dort zurück zum Haidplatz.

Interview

USA-Experte Volker Depkat: „Amerika zeigt: Demokratie ist nicht immer moralisch gut.“

Volker Depkat ist Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg und Experte im Deutschlandfunk-Podcast „Amerika verstehen“. Anlässlich des 251. Jahrestages der ersten Schüsse des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs am 19. April und dem bevorstehenden Jubiläum zu 250 Jahren Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli hat sich Robert Riedl mit ihm über Donald Trump, Demokratie und amerikanische Geschichte unterhalten.

Fürstliche Extrawurst?

Wohnraum im Schloss Thurn und Taxis zu Büros umgewandelt – gilt die Regensburger Zweckentfremdungssatzung nur für das gemeine Volk?

Die Regensburger Zweckentfremdungssatzung erlaubt eine Umwandlung von Wohnraum nur unter bestimmten Voraussetzungen. Warum das Haus Thurn und Taxis aktuell Wohnraum in Büros umwandeln darf, konnte das Bauordnungsamt im Planungsausschuss nicht schlüssig begründen.

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