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Letzten Mittwoch lud die Regensburger SPD in den Spitalgarten zur Wahlkampfveranstaltung. Stargast war Lars Klingbeil – Vizekanzler, Finanzminister und SPD-Vorsitzender.

Nahbahr und routiniert: Lars Klingbeil. Foto: rr

Der Saal im Spitalgarten ist ordentlich gefüllt. Gut 100 Menschen warten auf Lars Klingbeil. An den Tischen sitzen viele Genossen, circa ein Drittel der Teilnehmerinnen kandidieren im Kommunalwahlkampf. Sogar ein Mann mit einer Lotsenmütze a lá Helmut Schmidt ist da. Der Co-Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Regensburg Alexander Irmisch eröffnet die Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort.

Klingbeil schafft es fast pünktlich nach Regensburg. Er war Vormittags beim politischen Aschermittwoch in Vilshofen, später geht es weiter nach Nürnberg. Der Spitzenpolitiker leistet Schützenhilfe im bayerischen Kommunalwahlkampf. Die Genossen klatschen ihren Lars in den Saal. Im Schlepptau des Vizekanzlers, Regensburgs SPD Granden: OB-Kandidat Thomas Burger, OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landratskandidatin Silvia Gross.

Fragwürdiges Umfeld

Wahlkampf unter rechten Pöbeleien: CSU-Kandidatin lässt Werbebanner bei Regensburger Stadtzeitung entfernen

Nach Kritik an einem polemischen Artikel der Regensburger Stadtzeitung mit rechtsradikalen Anklängen ließ CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein eine Wahlkampfwerbung dort entfernen. Doch damit scheint es nicht getan. Auf der Seite des Veranstalters Peter Kittel geht es recht enthemmt zu.

Erheblicher Sanierungsbedarf

Zum 65. Jubiläum: Stadt Regensburg schließt Naturkundemuseum – macht es jemals wieder auf?

Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.

Integrationswille wird nicht belohnt

„Kinder brauchen Freunde, keine Abschiebung.“ An der Pestalozzi-Grundschule Regensburg kämpft man für das Bleiberecht einer Familie.

Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen. 

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