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Das Kulturamt Regensburgs hat im Wiedamann-Haus die ersten Arbeiten von Artist in Residence (RAiR) vorgestellt. Ein spanischer Künstler präsentierte dabei seine Auseinandersetzung mit mittelalterlicher Gewaltdarstellung, eine ukrainische Künstlerin arbeitete zu einem Stück Regensburger Nachkriegsgeschichte, das kaum bekannt ist: zu der ukrainischen Community in der Ganghofer-Siedlung.

Im Süden von Regensburg wurde 1936 für den NS-Rüstungsbetrieb Messerschmitt eine komplett neue Siedlung errichtetet, das sogenannte „Göring-Heim“, die nach Ende des NS-Regimes in Ganghofer-Siedlung umbenannt wurde.  Bild: Europaeum Uni Regensburg

Nach vielfältiger Recherche zeigte Anastasiia Leliuk letzten Freitag in ihrem Atelier im Wiedamann-Haus das Ergebnis ihres künstlerischen Schaffens zur so genannten „Kleine Ukraine“ (1946-1949). Zeichnungen, handgeschriebene KI-Übersetzungen von zeitgenössischen Dokumenten, verhüllte Portraits. Leliuk nennt sie„portaits of unknown“.

Vor rund zwanzig neugierigen Besuchern erzählt Leliuk bei ihrer Präsentation, dass sie sich auf das von der Stadt Regensburg ausgeschriebene Artist in Residence Projekt mit eben diesem Thema, Kleine Ukraine, erfolgreich beworben habe. Dass es in Regensburg nach dem Krieg bis 1949 eine ukrainische Community gab, die viele tausend Köpfe zählte, habe sie dabei erst durch eine Internet-Recherche erfahren.

Regensburg Analog

Sonntag, 18.30 Uhr: Wir plaudern live mit CSU-Chef Michael Lehner

Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir CSU-Fraktionschef Michael Lehner bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: Staudinger).

CSU gegen Sperrung

Wegen 120 Metern Straße: Verkehrspolitische „Ideologiekeule“ im Regensburger Kommunalwahlkampf

Die Sperrung eines kurzen Straßenabschnitts in Margaretenau für den Pkw-Verkehr gerät zum Wahlkampfthema. Für das Planungsreferat und die Mehrheit des Stadtrats ist es eine Lösung für mehr Verkehrssicherheit. Für CSU-Chef Michael Lehner ist es eine Bestätigung dafür, „dass der Autofahrer zum Bösen erklärt“ werde. 

Regensburg Analog

Sonntag, 18.30 Uhr: Wir plaudern live mit Grünen-Fraktionschef Daniel Gaittet

Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir Grünen-Fraktionschef Daniel Gaittet bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: Andrea Fuchs).

Wohnbaukrise

Wohnbaukrise: Regensburg zwischen Bauträger-Forderungen und fehlenden Fördermitteln

Nach dem Offenen Brief der Bauträger steht das Regensburger Baulandmodell zur Diskussion. Das Schreiben enthält gute Ansätze zur Diskussion, erwähnt aber das wesentliche Problem nur nebenbei – die Vorgehensweise wirkt wie ein Ultimatum im Kommunalwahlkampf. Heute treffen sich Stadträte und Planungsreferent.

Regensburg Analog

Sonntag, 18.30: Wir plaudern live mit Joachim Wolbergs

Ghost Town Radio: Am Sonntag geht es ab 18.30 Uhr haben wir Ex-OB Joachim Wolbergs bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Mal sehen, wohin uns das Gespräch so führt.

Umstrittene Aufstockung weiter ungeklärt

Streit um 30.000 Euro für Sea-Eye Regensburg: Rechtsaufsicht entscheidet, nicht zu entscheiden

Bei der Stadt Regensburg schwankt man zwischen Ratlosigkeit und Ärger. Die Regierung der Oberpfalz erklärt den Regensburger Spendenbeschluss für Sea-Eye zwar für rechtswidrig – hebt ihn aber nicht auf. Damit liefert man Kritikern einerseits Munition, lässt andererseits die Möglichkeit zur Auszahlung der 30.000 Euro offen und verhindert eine gerichtliche Klärung der Streitfrage.

Teuer, wenig Neubauten, leere Fördertöpfe

Vorlage im Planungsausschuss offenbart: Für Regensburgs Wohnraumproblem scheint keine Lösung in Sicht

Wie viel die Satzung gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum bringt, ist eine Frage, über die sich diskutieren lässt. Auch scheint es Methoden zu geben, sie zu umgehen und dann Rekordmieten für Wohnungen abseits des regulären Marktes aufzurufen. Viel eindrücklicher ist allerdings die Begründung der Satzung. Zusammengefasst: Es ist keine Lösung für mehr bezahlbaren Wohnraum in Sicht – im Gegenteil.

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