Endlich: Hoffnung für Berlin!

Regensburg schwebt zwischen Hoffen und Bangen. Spätestens Anfang Februar soll eine Entscheidung fallen. Und alle fragen sich: Wird die geballte Regensburger Kompetenz endlich bundesweit Furore machen? Wird der Regensburger Einfluss in Berlin so gestärkt, wie es einer Welterbestadt auch ansteht? Kurz: Wird Christian Schlegl für Regensburg in den deutschen Bundestag einziehen? Tatsächlich ist Schlegl ein Solitär unter den hiesigen Kommunalpolitikern. Ein frisches, unverbrauchtes Gesicht wäre er im anstehenden Bundestagswahlkampf. Gerade 35 Lenze ist Schlegl jung. Ungeachtet dessen hat er es dank seines Engagements und feinen Gespürs für herrschende Machtverhältnisse bereits zum Fraktionschef seiner Partei im Stadtrat gebracht. Rhetorisch brillant, innovativ und stets offen für neue Vorschläge steht er dort für die Partei, für Regensburg – überhaupt für eine bessere Welt seinen Mann. Solche Menschen sind im Bundestag ein Desiderat. Ein Mann im Hochformat: Christian Schlegl. Foto: ArchivEbenso beeindruckend ist der Mut des christsozialen Hoffnungsträgers. Schlegl stand an der Spitze der antifaschistischen Gegenbewegung („Schaidinger-Lager“), die den braunen Umtrieben in der CSU Regensburg erfolgreich den Garaus machte. Abseits von persönlichen Zielen und machtpolitischen Ambitionen. Allein der guten Sache verpflichtet. Dass Schlegl sich dafür vom Saulus zum Paulus wandelte („Es war keine Gesinnung, es war Dummheit, und ich beanspruche für mich, dass ich gescheiter geworden bin.“) unterstreicht seine – gerade in Berlin so notwendige – Reformbereitschaft. Auch bei sich selbst. Nicht zuletzt Schlegls Einsatz ist es zu verdanken, dass die CSU heute kaum wiederzuerkennen ist. Sogar mit der selbstbewussten und stets zu Widerspruch aufgelegten Regensburger SPD hat man sich zusammengetan, um das Beste aus dieser Stadt herauszuholen. Von Transparenz, Diskussionsbereitschaft und Bürgernähe ist der neue Stil dieses Bündnisses geprägt, für das Schlegl mitverantwortlich zeichnet. Mittlerweile wird selbst Hans Schaidinger ein latenter Hang zur Demokratie nachgesagt. Wird es Schlegl nun gelingen, die Delegierten in Stadt und Land für sich zu begeistern? Wird Regensburg den Bundestagsabgeordneten bekommen, den es verdient? Wer weiß. Ein Platz im Reichstag stünde Schlegl sicher gut zu Gesicht. Doch was wird dann aus Regensburg? Wer, ja wer soll dann der neue Oberbürgermeister werden, wenn Hans Schaidinger seine – sicher erneut erfolgreiche – letzte Amtszeit beendet hat und der Kronprinz in Berlin sitzt? Wo ist dann ein Mann dieses Kalibers? Wo? Ja, wo? Regensburg schwebt zwischen Hoffen und Bangen. (Ent)spannende Lektüre!
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Kommentare (9)

  • Spectant

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    Yes we can! – Vote for democrat Ch. Schlegl.
    Ich persönlich würde Ch. Schlegl gerne einmal am Rednerpult des Bundestags sehen, mit Wehner, Schmidt etc. in der Opposition.

    Bzgl. Oberbürgermeisternachfolgeregelung:
    Es finden sich bestimmt viele, die denken, sie wären ein hervorragender OB und nicht minder viele, die OB bzw. BGM werden müssen/sollten, weil man ja schließlich von irgendwas leben muss.

    Ohne Studium gibts in der Regel eben keine B-Besoldung, es sei denn…
    Richtig: Man wird Politiker!

    In 6 Jahren wird der große Imperator die Treue der gefolgsamen Vasalen entlohnen (sprich: diese in Lohn und Brot bringen) – oder eben nicht ;-)))

  • tn

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    Ab mit ihm, und dort kann Herr C. Schlegl dann ruckzuck mal die tiefere Bedeutung von „katholisch machen“ selbst erleben.
    Apropos arbeitslos: was wird denn unser baldiger ex-OB mal machen?

  • vox populi

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    Schlegl im Bundestag-ein Traum wird wahr! Von dort aus kann er seine Weisungen an die Untergebenen im fernen Regensburg erteilen. Einmal pro Woche kommt ihn der Hans besuchen und sie werden in Berlin-wo auch mmer- sein ein fröhlich Paar! Christian wird viel erreichen: Zumindest seinen Flieger am Freitag!

  • Marc Aurel

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    hmmm, ob das nun realität ist oder satire? das frag ich mich in regensburg schon lange …

  • Uwe Fritz

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    Satire III Punkt sieben/dümmstel *Worte mit Zukunftsblick in den Mund gelegt

    „Es war Dummheit, und die beanspruche ich für mich“…*“Deshalb steht mir ein Platz im REICHSTAG sicher gut zu Gesicht“.

    *“ Ich werde aus der Stadt DAS BESTE für mich herauszuholen …….weil ich ein ABBA Fan bin, Money Money Money, must be funny, in the rich mans world …..“

    *“Nach oben hat mich der Schauprozess beim Bezirksgericht legitimiert. ICH BIN UNSCHULDIG, PUNKT. Von unten tragen mich unser DEMOKRATISCHER STADTRAT und meine 7 so genannten Anständigen und ein paar Mitläufer. Mir könnt ihr es danken, dass die CSU heute kaum wieder zu erkennen ist. Ab jetzt gibt es Transparenz, Diskussionsbereitschaft und Bürgernähe und zwar so wie ICH DAS will. VERTRAUT MIR, selbst unser über alles geschätzter Oberbürgermeister, der Hans halt, hat von mir einen latenten Hang zur Demokratie angenommen, ist das NICHTS. Nicht nur deswegen haben WIR die Kommunalwahl über unseren treuen Ortsverband Schwabelweis finanziert. Die 657.000 Euro Zuschuss sind NICHT für die Wahlkampfkassenführung geflossen, sondern weil WIR Regensburg NOCH reicher machen wollen, BASTA. Ich kenne die Sportförderrichtlinien, der Ferienausschuss muss die nicht kennen, DER VERTRAUT MIR EINFACH“.

    *“Wenn ich, der GRÖßTE von uns Schlegls, für Regensburg in den REICHSTAG, andere sagen den deutschen Bundestag einziehen werde, dann baue ich Brücken, wenn es sein muss bis nach Berlin. Mich hat der Braunbär des Berliner Stadtwappens gerufen, ab dann wird alles besser, das VERSPRECHE ich euch. ICH habe noch NIE gelogen, ein bisschen DUMMHEIT hat doch jeder“.

    *“Seitdem ich meinen ehemaligen Freund und Verräter, den Thomas Fürst politisch aus den Weg geräumt habe, steht mir und der Macht in Regensburg nichts mehr im Wege. Schreibt der plötzlich seine Doktorarbeit über einen Widerstandskämpfer im Dritten Reich, über den Karl Stützel, dieser Verräter an meiner Sache. Den Onkel Herbert und meinen Freund den Hans und ein paar andere habe ich für den Fürstensturz schon gebraucht. Mit meinem feinen Gespürs, besser gesagt Instinkt für herrschende Machtverhältnisse, konnten WIR gerade noch mal BÖSES von Regensburg abzuwenden“.

    *„ICH BIN und nur ich, bin der rhetorisch Brillante, innovativ und stets offen für neue Vorschläge und Wege und das wirklich VÖLLIG unabhängig, ja oft sogar willkürlich, also spontan meine ich. Wenn es pressiert dann reicht das sogar zum Schaffen einer besseren Welt. Ich habe Weitsicht.“

    Freut euch auf ein *“““GERMANIA with the ROOTS in RATISBONA“““(Arbeitstitel des Verfassers).

    *“LIEBSTE Land-Delegierte, wählt mich, gebt mir euer Vertrauen, ich baue euch Brücken, Arenen und sogar Straßen damit ihr auch an diese Brücken kommt und wenn es der Regensburger Bürger endlich kapiert, dann sogar noch eine Rein Mein Donau Kongresszentrum, der Hans und ich wissen schon wo die hingehört“.

    „WIR SIND REGENSBURG“.

    Schöne Woche

  • maximilian mauerer

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    zu uwe fritz v.17.11.08

    gratulation herr fritz-jetzt haben sie sich selbst übertroffen,denn soviel blödsinn in einem einzigen kommentar zu verzapfen ist schon eine leistung-ihr krankhafter hass auf jeden der nicht ihrem guru thomas fürst nachläuft ist ja nun hinlänglich bekannt-sie,der sie keine gelegenheit auslassen andere wegen unbedachter oder dummen aussprüche an den pranger zu stellen hetzen selbst ununterbrochen gegen eigene parteimitglieder die ihnen nicht passen-ich hoffe dass ihnen die bevorstehende adventszeit etwas inneren frieden bringen wird und damit ihre sicher weiterhin nicht vermeidbaren kommentare zu fast jedem thema etwas objektiver ausfallen mögen

    bin csu-mitglied-nix für unguat !

  • Uwe Fritz

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    Lieber Kollege Maximilian Mauerer,
    ein Leserbrief kann auf davor abhalten krankhaften Hass entstehen zu lassen. Schön das wir noch eine Pressefreiheit haben.
    Ich darf Ihnen versichern, dass ich keinen Herrn Dr. Thomas Fürst oder sonst wem nachlaufe. Mir ist wichtig, dass es in Regensburg gerecht zugeht und wenn der Eine unbedacht etwas sagen darf, dann sollte man es dem Anderen nicht absprechen und auch keine völlig unverhältnismäßigen Urteile mittels eines „Schauprozess“ fällen. Wenn Sie solche (Bezirks)Gerichte für gut heißen, dann erscheinen Sie mir einäugig bis blind. Das hatten wir schon mal und alle haben mitgemacht, lesen Sie die MZ?
    Zum Anderen liebe ich Regensburg und die Vernunft zu sehr, als das ich die derzeitige Politik, speziell das Finanzgebaren dieses Stadt und auch diese Art von Politik unterstützen kann. Sie dürfen natürlich die Rezessionsgefahr und die Äußerungen unseres mutigen Kämmerers überhören. Das gilt im Übrigen auch für Berlin. Herr Schlegl hat immer noch die Möglichkeit sich als Politiker für die ganze Bürgerschaft zu präsentieren.
    Schön das Sie hierbei helfen wollen. Auch Ihnen eine friedliche Adventszeit. Ich finde es übrigens nicht schlimm, dass Sie das Eine oder Andere nicht kommentieren, dennoch Sie könnten, wenn Ihnen ein Thema wichtig wäre.
    Bleiben Sie wach ‚;-))

  • Neuregensburger

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    @ vox populi

    die Herren und Damen Abgeordneten fliegen (oder fahren) im Normalfall Montags nach B und Donnerstag Abends wieder „Heim“.

    Einen lieben Gruss entrichtet

  • kardinal

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    @ Maximilian Maurer

    Sie sollten nicht so hart ins Gericht gehen mit unserem umtriebigen Herrn Fritz!
    Ich finde, dass er seine offenkundige Begabung, frei erfundene Dialoge zu schreiben, vielleicht in einem erbaulichen Schwank verarbeiten könnte.

    Schliesslich dürfte jemand, der es geschafft hat, Papst-Pipi mit Weihrauch („Gelbe Liebe“) an den Mann zu bringen, auch seine orthografischen und grammatikalischen Sünden ganz gut verkaufen können.

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