Anwalt: "Ja mei. Dann macht's halt ein Urteil."

Rechnung nicht gezahlt: Helferverein des THW verklagt Veranstalter Peter Kittel +++UPDATE+++

Schon wieder Probleme mit der Bezahlung beim „Romantischen Weihnachtsmarkt“: der Veranstalter Peter Kittel. Foto: Archiv

Für Unterstützung beim „Romantischen Weihnachtsmarkt“ 2016 stellte der gemeinnützige THW-Helferverein 11.291 Euro in Rechnung. Doch Veranstalter Peter Kittel will nicht zahlen. Am Donnerstag traf man sich vor dem Landgericht Regensburg. Offenbar gibt es noch weitere offene Forderungen – auch vom Technischen Hilfswerk selbst. 

Peter Kittel ist nicht im Gerichtssaal erschienen. „Den brauchen wir nicht“, sagt sein Rechtsanwalt Karl-Günther Wilfurth, als die Richterin nachfragt. „Ich habe alle Vollmachten.“ Der gemeinnützige Helferverein des Technischen Hilfswerks (THW) klagt gegen Kittels Veranstaltungsservice vor dem Landgericht Regensburg. Es geht um eine Rechnung in Höhe von 11.291 Euro für Verteilerkästen, Kabel, diverses Zubehör und einen Radlader, die der Verein bereits 2016 für Kittels „Romantischen Weihnachtsmarkt“ im fürstlichen Schloss zur Verfügung gestellt hatte – so wie schon viele Jahre zuvor. Seit etwa zehn Jahren arbeitet der Verein laut dem Vorsitzenden Thomas Eisenschink mit dem „Veranstaltungsservice Regensburg“ zusammen. Doch dieses Mal verweigerte Kittel die Zahlung. Warum?

Erst keine Leistung, dann doch eine Leistung, aber…

Zunächst habe Kittel bestritten, dass überhaupt irgendeine Leistung erbracht und Material zur Verfügung gestellt wurde, heißt es, als Richterin Dr. Ingrid Wein in den Sachstand einführt. Als der THW-Helferverein Rechnungen für zurückliegende Jahre vorgelegt habe, sei der Veranstalter von dieser Behauptung abgewichen. Die neue Argumentation: Die Preise des Vereins seien weder ortsüblich noch angemessen.

„Der Kittel will doch nicht mit Ihnen streiten“, meint Rechtsanwalt Wilfurth zunächst noch begütigend. Aber er wisse als Organisator des Arber-Radmarathons aus eigener Erfahrung, dass der Verleih von Verteilerkästen doch viel billiger sei. „Seien Sie mir nicht böse, aber das, was Sie verlangen, sind doch völlige Mondpreise“, ergänzt Wilfurth. Da seien 8.000 Euro, die würde man sofort zahlen, doch ein gutes Angebot.

„Ein selten klarer Fall“

Beim Helferverein ist man über diese Argumentation verwundert. Ein vergleichbares Angebot eines Drittanbieters, das man dem Gericht vorlegt, veranschlagt für eine ähnliche Leistung rund 25.000 Euro – für einen Monat. Das Gerät des Helfervereins war am „Romantischen Weihnachtsmarkt“ fast drei Monate vor Ort – für besagte 11.291 Euro. „Wir haben noch pauschaliert und einen entgegenkommenden Betrag genommen, im Sinne einer langfristigen Zusammenarbeit“, sagt Vorstand Eisenschink. „Da hätte man auch mehr verlangen können.“

Der Rechtsanwalt des Vereins, Martin Bernhard, bezeichnet die Angelegenheit als einen „selten klaren Fall“. Kittel müsse zahlen und wenn nicht, dann streite man das eben durch. „Wenn bei einem Sachverständigengutachten dann herauskommt, dass die Leistung mehr wert war, dann werden wir auch Nachforderungen stellen.“

Mehrere Forderungen – da kommt man durcheinander

Wilfurth erhöht sein Angebot: „Also gut. Dann sagen wir 10.000 Euro.“ Außerdem werde er sich bei Kittel dafür einsetzen, dass eine weitere Rechnung des Vereins – hier geht es um 3.000 Euro, die strittig sind, ein Extra-Fall – ebenfalls bezahlt werde, sofern die Forderung berechtigt sei. „Da läuft auch schon das Mahnverfahren“, so Eisenschink. „Nein, nein“, korrigiert ihn sein Anwalt. Das Mahnverfahren laufe wegen eines Gebührenbescheids des THW selbst. Offenbar – es wird nicht weiter erörtert – scheint Kittel auch hier eine Zahlung zu verweigern. Da kommt man schon einmal durcheinander.

„Leider ist Herr Kittel nicht da“, sagt Richterin Wein, als über Details jener Rechnung gesprochen wird. Es lässt sich nicht herausfinden, ob Kittel die 3.000 Euro als berechtigt ansehen oder sie weiterhin nicht bezahlen wird. Das macht Wilfurths Angebot etwas unsicher.

„Ich würde es nicht machen“, sagt Rechtsanwalt Bernhard zu Vereinsvorstand Eisenschink. Aber man könne das ja mal beraten. Nach einer kurzen Pause kehren Bernhard und sein Mandant zurück. „Wir werden das Verfahren durchziehen. Es geht um Vereinsgelder und wir gehen davon aus, dass ein Gutachten sogar eine höhere Forderung feststellen wird.“

„…eine GmbH kann auch insolvent gehen…“

Rechtsanwalt Wilfurth wird ungehalten. Völlig unwirtschaftlich sei das, auch für den Verein. Die 10.000 Euro hätte man gleich haben können, aber so werde das Monate dauern, möglicherweise in die nächste Instanz gehen. Und man wisse ja nie – eine GmbH könne auch insolvent gehen und dann kriegen Sie gar nichts. „Wollen Sie sagen, dass dieses Risiko beim Veranstaltungsservice Regensburg besteht?“, fragt Bernhard. „Nein. Das sage ich nicht“, gibt Wilfurth zurück. Er wolle ja nur ganz allgemein auf die Risiken eines längeren Prozesses hinweisen. Na ja. Man wisse ja nie, gibt Rechtsanwalt Bernhard zu bedenken. „Wenn man schon liest, dass eine Putzkraft nicht bezahlt wird und erst vor Gericht gehen muss, dann muss man sich ja vielleicht wirklich Sorgen um das Unternehmen machen“, sagt er mit Blick auf den Prozess vor dem Arbeitsgericht, über den wir kürzlich berichtet haben.

…dem Mandanten ein paar hundert Euro sparen.

Nochmal wird unterbrochen. Trotz Wilfurths Beteuerungen, dass er das mit der Insolvenz nur ganz allgemein gemeint habe („Auch AEG kann sowas treffen.“), will sich der Helferverein, von dem einige Mitglieder im Publikum sitzen, auch über dieses Risiko unterhalten. Doch es bleibt dabei: Kittel soll die komplette Rechnung zahlen. „Ich verstehe es nicht, warum Sie sich weigern. Das macht überhaupt keinen Sinn. Ich habe selten eine so klare Forderung gesehen. Und jetzt geht es doch nur noch 1.291 Euro“, sagt Rechtsanwalt Bernhard in Richtung Wilfurth.

Die Richterin unternimmt einen letzten Versuch. „Dann halbieren wir das doch und Sie einigen sich auf 10.600 Euro“, schlägt sie vor. „Nein“, gibt Wilfurth genervt zurück. Wenn man das so mache, dann zahle sein Mandant ja zusammen mit den Gerichtsgebühren mehr als die beklagten 11.291 Euro. Bei 10.000 Euro würde Kittel sich zumindest noch ein paar hundert Euro sparen, so Wilfurth. „Alles anderes ist nicht wirtschaftlich.“

„Ja mei. Dann macht’s halt ein Urteil, Gott, der Gerechte.“

Damit ist eine Einigung endgültig gescheitert. Die eigentliche Hauptverhandlung beginnt. Was genau bestreite Kittel denn nun an der Rechnung, will die Richterin wissen. „Ich bestreite, dass die geltend gemachten Kosten ortsüblich und angemessen sind“, sagt Wilfurth. Das sei schon sehr allgemein, erwidert die Richterin. Ohnehin komme der Vortrag verspätet, ergänzt Rechtsanwalt Bernhard. „Ja mei. Dann macht’s halt ein Urteil, Gott, der Gerechte“, gibt Wilfurth barsch zurück. „So einen Sarkasmus will ich in meinem Gerichtssaal nicht hören“, lautet die auf dem Fuß folgende Rüge von der Richterbank. Sie mache das Urteil und solche Bemerkungen seien völlig unnötig. Ach. Das sei alles so kleinkariert hier, gibt Wilfurth halb entschuldigend, halb herausfordernd zurück. „Das macht aggressiv.“

Trotzdem fragt die Richterin nochmal nach. Wenn man das Angebot des Drittanbieters betrachte, dann sei das um ein Vielfaches teurer als die Rechnung des THW-Helfervereins. Was denn nun genau das Problem sei? „Ich muss das nicht genauer bestreiten. Da sind die anderen in der Beweispflicht“, so Wilfurth. Die Richterin klappt ihre Notizen zusammen. Eine Entscheidung wird am 22. Februar verkündet. Doch vielleicht, das stellt Wilfurth noch in den Raum, werde Kittel vorher doch noch zahlen. Es bleibt spannend.

Wir haben Peter Kittel einige Fragen zugeschickt, um auch seine Sicht der Dinge zu erfahren. Sofern es Antworten gibt, werden wir berichten.

UPDATE am 2.2.18, 18 Uhr: Wir haben zwar nach wie vor keine Antwort erhalten, aber Kittels Veranstaltungsservice hat eine (etwas kryptische) Erklärung veröffentlicht (Vorsicht. Der Link führt zu einer Seite, die immer wieder zum Download von Programmen auffordert):

Pressemitteilung zum Gerichtsverfahren der Veranstaltungsservice Peter Kittel GmbH gegen externen Dienstleister

Bei einer Leistungserbringung für eine Veranstaltung im Jahr 2016 gegenüber der Veranstaltungsservice Peter Kittel GmbH (VSR) durch einen externen Dienstleister (Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks) kam es zwischen den Geschäftspartnern zu unterschiedlichen Auffassungen über Art und Umfang der erbrachten Leistungen. Nachdem der externe Dienstleister einen außergerichtlichen Vorschlag des VSR zur gütlichen Beilegung der Differenzen abgelehnt hatte, erfolgte vor dem Landgericht Regensburg eine juristische Auseinandersetzung, in deren Verlauf Vergleichsgespräche geführt wurden. Zwischenzeitlich ist das Verfahren beendet und die Angelegenheit erledigt. 

Sobald es mehr gibt, werden wir berichten.

 

 

Trackback von deiner Website.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (32)

  • uwe

    |

    Dann soll halt der Kittel nächstes Jahr die Eintrittsgelder nochmals erhöhen, damit er all seine Rechnungen begleichen kann, ohne dass er jetzt zuhause „Steine lutschen“ muss.

  • Lothgaßler

    |

    Der Kittel und sein Rechtsanwalt, das passt zusammen!
    Also das ist schon ein starkes Stück. THW bleib hart!
    Hat das Rote Kreuz (oder wer auch immer die Sanis stellte), die Feuerwehr usw. auch noch Rechnungen offen?
    Die Drohung des Rechtsanwalts, dass die GmbH auch Pleite gehen könnte, ist doch ein schönes Eigentor, denn wenn nun tatsächlich Zahlungsunfähigkeit eintreten sollte, dann gibts nun schöne Hinweise auf Insolvenzverschleppung. Einfach so daher geplappert hat er ja nicht, schließlich hatte er nach eigenen Worten alle „Vollmachten“.
    Ich sags ja immer: Mit einer GmbH macht man nur dann Geschäfte, wenns sein muss. Jeder Einzelunternehmer haftet mit allem was er hat, und das ist so gut wie immer mehr als die Haftungssumme einer GmbH.
    Der Kittel als Unternehmer dürfte sich langsam ins Abseits manövrieren, gut so!

  • Joe Kermen

    |

    Im Laufe des Berichtes wartet man darauf dass jeden Moment Gustl Bayrhammer hereinkommt und die ganze Sache aufklärt ;-)
    Schauen wir mal ob der Regensburger Veranstaltungsservice am 22.2. in Insolvenz geht…

  • blauäugig

    |

    An eine Pleite von Kittel mag ich auch nicht recht glauben.
    Obwohl anscheinend so wenig Standbetreiber beim Weihnachtsmarkt 2018 gesichert sind, dass er schon in der aktuellen Ausgabe der Stadtzeitung auf 2 Seiten um Bewerber buhlt. Kann schon sein, dass er keine weitere Zusammenarbeit mit dem THW sucht, vielleicht fehlt aber auch nur ein Lektor wie Lechte?

  • Dieter

    |

    Es sagt ja schon alles über Kittels Mentalität aus (falls einem diese nicht schon bekannt ist), wenn er meint, den Rechnungsbetrag soweit vor Gericht drücken zu können, dass man sich trotz Verfahrenskosten noch ein paar Euro sparen könnte. Ein Denkzettel wäre hier von seitens der „kleinkarierten“ Richterin angebracht.
    Und der Anwalt hätte wohl eher Kuhhändler werden sollen. Den beiden ist wohl nichts zu peinlich.

  • Peter Willinger

    |

    Mögen alle alle alle Kunden von Kittels Unernehmungen Abstand halten!

  • Barnie Geröllheimer

    |

    Sehr aufschlußreich über das Geschäftsgebahren von Herrn Kittel. Und sein Anwalt ist ja ein ganz Schlauer: Der macht tatsächlich noch wegen € 1200,– rum und schwafelt von Insolvenz. Herrn Breuer hätte man beinahe wegen einer wesentlich undeutlicheren Ansage ins Gefängnis gesteckt.

  • Markus Frowein

    |

    @ Dieter (1. Februar 2018 um 15:42)

    Es sagt nicht nur alles über Herrn Kittels Mentalität aus, sondern auch über jene
    Ihrer Durchlaucht, die sich so einen Veranstalter in ihr durchlauchtes Schloss holt …

  • Rosalia Genoveva

    |

    Wies über die Flüchtlinge gredt haben überall, hats gheißn, man muss sie schnell mit der christlichen Leitkultur bekanntmachen.
    Auf dass sie wissen, wies in drei Jahr sein sollten.

    Ich nehme jetzat an, das ist die zweite Lektion in christlicher Bezahlkultur.
    Da lern sogar ich no was dazu.

  • Franz Holter

    |

    -Aber er wisse als Organisator des Arber-Radmarathons aus eigener Erfahrung, dass der Verleih von Verteilerkästen doch viel billiger sei-
    Es dürfte aber sicherlich auch üblich sein, das ein kommerzielles Interesse anders zu bewerten ist.
    Wäre doch mal interessant, wenn über den ARM auch mal ein Bericht erscheinen würde.

  • joey

    |

    da hat sich jemand bei der „Vergabe“ blöd angestellt.
    Merke: wenns um viel Geld geht, holt man sich Rat, wenn man die nötigen Kenntnisse der Wirtschaft nicht selber hat.
    Sowas gibt’s bei Anwälten, Dipl. Kaufleuten, … diese technischen Anlagen hätte ich von einem E-Technik Ingenieurbüro planen und ausschreiben lassen. Vielleicht hätte man auch div. überflüssige Infrastruktur gar nicht gebraucht. 1x Ingenieure sind meistens billiger als 2x Anwälte und Gericht…

  • Günther Herzig

    |

    Die Rechnung des hochverehrten Herrn Rechtsanwalts Wilfurth („ein paar Hundert Euro sparen!“) gibt Rätsel auf.
    Die Rechtsanwaltsvertretungskosten beider Prozessparteien belaufen sich ohne Kosten einer Beweisaufnahme (Zeugengebühren, Sachverständigenkosten) bei einem Streitwert von 11.291,00 € in erster Instanz auf 5.939,92 € zuzüglich Gerichtskosten mit bis zu 861,00 €. Im Falle eines Vergleichs, wonach Kittel noch 10.000,00 € bezahlt folgt die übliche Kostenquotelung dem Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen. Danach hätte der Verein von den Gesamtkosten noch ungefähr 550,00 € + Gerichtskostenanteil zu tragen, verliert aber den Anteil an der Hauptforderung in Höhe von 1.291,00 €. Der Schaden des Verein liegt also in jedem Fall bei etwa 2000,00 € (Kostenquote und Hauptsache-Anteil!)
    Kittel hat dann 10.000,00 € zu bezahlen und 10/11 der Kosten mit über 5000,00 €. Statt wie in Rechnung gestellt nur 11.291,00 € zu bezahlen, sind es nun mehr als circa 15.500,00 €.
    So macht sich dann der Einsatz zweier Rechtsanwälte bezahlt. Natürlich nehme ich an, dass Herr Rechtsanwalt Wilfurth seinem Mandanten empfohlen hat, sich um eine wirtschaftlichere Lösung zu bemühen. Kittel zu überreden ist vielleicht nicht möglich.
    Wird ohne einen Vergleich ein Urteil verkündet, ändert sich nicht besonders viel. Es fallen dann mehr Gerichtskosten als in einem Vergleich an, die Vergleichsgebühr entfällt. Kittel dürfte aber dann mit der Gesamtsumme von 11.291,00 € belastet bleiben.

  • Dieter

    |

    @Markus Frowein

    Ich glaube über Ihro Durchleuchtetheit muss man eigentlich kein Wort mehr verlieren. Da haben sich allerdings die 2 richtigen gefunden.
    Niveaulimbo sollte eigentlich eine offizielle Kittel-Veranstaltung im Schloß werden, Gloria natürlich ausser Konkurrenz.

  • Mathilde Vietze

    |

    Ja, es gibt so mancher vor, ein reines Gewissen zu
    haben, weil er es nie benutzt.

  • Rosalia Genoveva

    |

    Leut, lests das, das is luschtig!
    „„Der Kittel will doch nicht mit Ihnen streiten“, meint Rechtsanwalt Wilfurth zunächst noch begütigend. Aber er wisse als Organisator des Arber-Radmarathons aus eigener Erfahrung, dass der Verleih von Verteilerkästen doch viel billiger sei.“

    Ja wenn der Erfahrung hätt mit einem Radmarathon, der was so lang dauert hat wie ein Weihnachtsmarkt, müsst ma sedierte Weinbergschnecken als Teilnehmer annehmen.
    Weil ohne käme a normaler Schneck nach paar Tage schon ins Ziel.

    Vielleicht könnt ma im Sinn des Antidopings den allergrößten Teil des Wettbewerbs auf abstinente Zimmerfahrräder absolviern. Dann dauerts auf jeden Fall gnua lang, dass sich der Vergleichbarkeit wegen vier Wochen bis zum Zieleinlauf ausgehn.

  • Bertl

    |

    Wie gut passend sich hier wieder mal Mandant und Anwalt zusammenfinden!

  • xy

    |

    Ich sehe schwarz für Kittel. Solche Zahlungsprobleme und öffentliche Aufmerksamkeit leistet man sich als Geschäftsmann in der Regel erst kurz vor der Insolvenz…

  • Norbert Steiner

    |

    …..wenn ich schon Wilfurth lese………………………..
    Der hat doch den Hans Sch. auch schon vertreten dürfen.

  • Helmut

    |

    Wie der Kittel mit der Insolvenz dann sagen, seht ihr meine Preise waren gerechtfertigt? Diese Art von Vergleich oder das Argument wirtschaftlich bzw unternehmerisch ist ja gang und gäbe. Nehmen sie den Vergleich, sonst sind sie kein Unternehmer. Nehmen sie den Vergleich sonst gehen sie leer aus. Wie oft hört man inzwischen diesen Satz? Oder nehmen sie den Vergleich, sonst zieht sich das in die Jahre, wenn sie sich das leisten können………Ganz einfache Sache eigentlich. Es werden sich doch Angebote geholt usw , danach folgt die Auswahl und Zusage. Diese Streitigkeiten kotzen mich ab und an so an. Wenn er nicht zahlen kann, dann ist vorbei, macht er was neues auf oder nicht. Was soll dieses rumdrucksen, sparen weil er evtl pleite ist…wird ihm auch nicht helfen, da würde es ihm wie 100 anderen gehen und die Gerichte spielen immer mit. Privat wenn du hergehst und wegen fehlenden Leistungen so manche verklagst gehst noch als Geschädigter raus.

  • Horst

    |

    Rechnungen bezahlen – GigaOut!

    Wenn man jetzt von „Pegida-Peter“ auf „Pleite-Peter“ käme, gäbe es dann die nächste rechtliche Auseinandersetzung?

  • Mr. T

    |

    Na ja, dass der Schwarz…, äh Braunkittel schon kurz vor der Insolvenz steht, sollte man daraus noch nicht ableiten. Und so bauernschlau wie der ist, würde ihm das nix großes tun. Frau Vietze hat ja schon angemerkt, wie rege er Gebrauch von seinem Gewissen macht.
    Ganz interessant seine Blutgrätschen jetzt in der Kittelbayrischen. Wo der Aigner über ihn eher süffisant und in dezenten Andeutungen schreibt, haut er so richtig in die Odelgrube und schmeißt jähzornig mit großen Händen Scheißdreck um sich. Ist entweder seinem Geist geschuldet oder er traut seiner Leserschaft sonst keine richtige Aufnahme zu. Ist auf jeden Fall ein Kampf mit deutlichem Niveaugefälle.

  • dugout

    |

    Wenn man den wenigen Infos glauben mag besuchen rund 300.000 Menschen Kittels Weihnachtsmarkt. Selbst der Eintritt ist demnach schon ein Millionengeschäft.
    Nimmt man dann noch die Standgebühren bis in den 5stelligen Bereich für Foodstände und berücksichtigt die Tatsache das Kittel den äußerst lukrativen Getränkeverkauf( Feuerzangenbowle 7€! ) selbst betreibt….
    Wie soll man da Pleite gehen :)
    Nein, den Peter treibt die Gier und nicht die Not.
    Außer Durchlaucht zockt den Peter ab mit der Pacht für ihr Anwesen. Das würde sie ja fast sympathisch machen.

  • Bertl

    |

    Wenn das geschilderte Verhalten von K. ein Zeichen von Insolvenz sein soll, müßte er schon seit den 90er pleite sein. Er hat schon immer im Sinne von Merkur (Gott der Kaufleute und Diebe) gehandelt.

  • Lumpi

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine Behauptungen ohne Belege.

  • M. K

    |

    Typisch Kittel. Er versucht immer zu sparen. Er hat mein Geld überwiesen. Nachdem er 50 Euro von meinem Gehalt gesoart, hat er noch 26 Euro weniger übereiesen. Warum soll er anständig auch bei den anderen Firmen bezahlen? Da kann er noch mehr sparen, weil es um viel mehr Geld geht. Aber tja…. Kann er überhaupt nachts ruhig schlafen?

  • cogito ergo sum

    |

    Soweit es eine geübte Praxis dieser kittelschen Gesellschaft sein sollte, Rechnungsbeträge erst verspätet nach Fälligkeit oder nur teilweise zu bezahlen, müssten spätestens jetzt alle Lieferanten und sonstige leistenden Geschäftspartner sehr vorsichtig sein. Im Insolvenzfall könnten zurückliegende Vorgänge angefochten und bereits beigetriebene Forderungen durch den Insolvenzverwalter zurück verlangt werden.

    Habe ich als Lieferant nämlich Kenntnis davon, dass bei meinem Kunden eine Insolvenzgefahr vorliegt, handle ich ggf. mit Gläubigerbenachteiligungsvorsatz, da ich dann zum Zeitpunkt der Annahme der Zahlung schon wusste, dass der Schuldner nicht alle seine Gläubiger wird befriedigen können. Das kann dazu führen, dass ich nicht nur auf den noch offenen Forderungen sitzen bleibe, sondern auch noch frühere Zahlungen zurück gewähren muss!

    Der Gesetzgeber sieht es hierbei als Indiz für das Wissen einer drohenden Zahlungsunfähigkeit an, wenn es bereits bei früheren Vorgängen zu verspäteten Zahlungen kam oder Ratenzahlungen oder freiwillige Stundungen vorgenommen wurden. Kommen dann noch Begleitumstände hinzu, wie sie im Artikel beschrieben werden, wird man sich diesbezüglich nur noch schwerer frei zeichnen können….

    Es ist i.Ü. nicht zielführend, zur Lösung dieses Problems einfach zukünftig nur noch Vorauszahlung zu vereinbaren – im Gegenteil – gerade eine solche Vereinbarung, soweit diese nicht näher begründet wird, führt sofort zu der Vermutung, dass der Lieferant die Vorauszahlung nicht grundlos verlangt hat, sondern konkret befürchtete, dass eben eine Insolvenz droht.

    Es gibt Möglichkeiten, die Gefahr einer Insolvenzanfechtung auszuschließen – hier beraten spezialisierte Kanzleien entsprechend. Dennoch birgt insbesondere die Gewährung von Zahlungszielen, also Lieferantenkrediten, in dieser Hinsicht stets erhebliche Gefahren, die durch solche öffentliche Äußerungen eines bevollmächtigten Prozessvertreters nicht gerade gemindert werden….

  • Georg Himper

    |

    ‚Peter Kittel ist nicht im Gerichtssaal erschienen.‘
    Warum werden dann so viele Kommentare über eine nicht anwesende Person verfasst? Es gibt kein Urteil. Zunächst gilt vermutlich doch die Unschuldsvermutung für alle?

  • Rudy

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte liefern Sie uns ggf. Belege für Ihre Behauptungen. Anders können wir diese nicht veröffentlichen.

  • Hauser

    |

    Verstehe langsam die ganze Aufregung nicht. Man muß den Herrn Kittel ja nicht mögen, aber sollte doch berücksichtigen, dass Mahnungen, Mahnbescheide, Gerichtsvollzieher und Gerichte, auch in Regensburg, täglich hundertfach mit nicht bezahlten Forderungen zu tun haben, aus welchen Gründen auch immer.
    Also einfach mal etwas entspannt bleiben. Übrigens gäbe es den Weihnachtsmarkt bei der Fürstin ohne dem H. Kittel wahrscheinlich in der, offensichtlich erfolgreichen, Form nicht und die hundertausende Besucher kommen ja alle gerne und zahlen freiwillig den Eintritt ! Hab dort noch keinen getroffen, der zu einem Besuch gezwungen wurde.

  • Hauser

    |

    Noch was versteh ich nicht: Wenn aus taktischen Gründen, wenn auch irgendwie fies,von möglicher Insolvenz gesprochen wird, unterstellt man dem H. Kittel gleich dieselbe, würde er Millionen verdienen, wäre er raffgierig, nicht wahr ?
    Wers genauer wissen will: http://www.bundesanzeiger.de

  • ExRA

    |

    Einer der ganz wenigen Gründe, wieder als Anwalt aktiv zu werden, wäre, nochmal einen Zivilprozeß gegen den Wilfurth „Charly“ zu führen. Alleine das „Kosten-Argument“, das Koll. Herzig oben akribisch zerpflückt hat, erheitert doch den trüben Juristen-Alltag. Und das Gericht und die gegnerische Partei mußte nicht auf sein Erscheinen warten? Ich kann mich an keinen Verhandlungstermin erinnern, zu dem der „Charly“ nicht zu spät kam.
    Ob der Kittel Peter aktuell tatsächlich wirtschaftliche Probleme hat und vor der Pleite steht, kann man sicherlich am wenigsten danach beurteilen, daß dem Koll. Wilfurth das meist ohne großes Nachdenken geäußerte Droh-Szenario der „GmbH-Insolvenz“ herausgerutscht ist. Ich bin trotzdem gespannt, wie das so weitergeht mit dem Herrn Kittel.

  • Rosalia Genoveva

    |

    Eingtlich schad, dass der Herr Kittel keine junge Frau mit Plastikbusen nicht ist.
    Dann wär er nämlich am End die ideale Partie fürn Herrn Baumeister Mörtel Lugner gwesn…

    Wie man sich mit Granteln ein bsonderes Imitsch verschafft, wissen die zwei Manderleut jedenfalls recht gut…

    Kostenlose Werbung!

Kommentieren