SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Medien’

"Breitseite für die Flusskreuzfahrt"

Mittelbayerisches Seemannsgarn

Volle PR-Breitseite liefern Stadt Regensburg, Regensburg Tourismus GmbH und Mittelbayerische Zeitung aktuell für ein paar Flusskreuzfahrt-Profiteure.

„Breitseite für Flusstourismus“ ist ein Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom Montag übertitelt. Es geht um den Lobbytag für Kreuzfahrt-Reedereien, den die städtische Tourismustochter RTG (Regensburg Tourismus GmbH) in Zusammenarbeit mit einigen Profiteuren der Flusskreuzfahrt am Sonntag veranstaltet hatte. Doch anders als die Schlagzeile vermuten lässt, war weder dieser Tag noch der Artikel in der MZ eine „Breitseite“, also das Abfeuern schwerer Geschütze, sondern nichts anderes als windige PR.

Tag 23 im Wolbergs-Prozess

Kollektives Kreisen um Hartls Problem-Mail

Der 23. Verhandlungstag im Korruptionsprozess bringt einen neuerlichen Rüffel für die Ermittlungsbehörden: Nach weiteren Schlampereien bei den Protokollen der Telefonüberwachung ordnet Richterin Elke Escher die Neuverschriftung von 111 aufgezeichneten Gesprächen an. Ob die Ausschreibung des Nibelungenareals auf den Bauträger Volker Tretzel zugeschnitten war, bleibt derweil trotz annähernd 30 vorgespielter Telefonate derweil weiter ungewiss. Allerdings offenbaren Gespräche das zweifelhafte Verständnis eines Regensburger Mediums von Journalismus. Joachim Wolbergs legt in diese Zusammenhang seine Sicht der Dinge zur hiesigen Medienlandschaft offen.

„Bereits bestehende Gewogenheit“

Ermittlungen gegen Wochenblatt-Redakteur eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Christian Eckl, Redaktionsleiter des Regensburger Wochenblatts, und Oberbürgermeister Joachim Wolbergs eingestellt. Ihnen war Bestechung bzw. Bestechlichkeit vorgeworfen worden. Ungeachtet dessen sprach ein Kripobeamter am Donnerstag vor Gericht von einer „engen Zusammenarbeit“ zwischen Wolbergs und dem Wochenblatt und einer „gesteuerten Aktion“ gegen die Staatsanwaltschaft.

„Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“

Nach Durchsuchungen: Ein nervöser CSU-Chef und sein „bestens gelaunter“ Wahlkampfmanager

Die Ermittlungen gegen den Regensburger CSU-Chef Franz Rieger und dessen Wahlkampfmanager Peter Kittel sorgen im Vorfeld der heutigen Vorstandssitzung zwar für etwas Nervosität, aber Kittel hat kürzlich in der ihm freundschaftlich verbundenen Mittelbayerischen Zeitung eine erstaunliche Durchhalteparole ausgegeben: „Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“ Kein Wunder, wenn man mit der MZ ein eigenes Süppchen kocht.

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