SOZIALES SCHAUFENSTER

Kommentar

Ihro Durchlaucht stets zu Diensten

UPDATE Eine Band wie Revolverheld spricht bei den Schlossfestspielen das Offensichtliche an und die Mittelbayerische Zeitung überschlägt sich bei dem Versuch, Gloria von Thurn und Taxis zu verteidigen und in bestmöglichem Licht darzustellen.

38 – so viele Beiträge findet man (inklusive) Vorberichterstattung, wenn man auf der Internetseite der Mittelbayerischen Zeitung den Begriff „Schlossfestspiele“ ins Suchfeld tippt. Regelmäßig zur Festspielzeit ist beim Medienhaus von Personalmangel keine Rede mehr. Mit einem guten Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rückt man in Schloss Emmeram an und scheut weder Kosten noch Mühen, um einer Veranstaltung mit begrenzter überregionaler Strahlkraft und der dort auflaufenden Provinzprominenz (Nein, damit sind nicht alle Besucher gemeint.) zu gebührender Wahrnehmung zu verhelfen. Mit Vor-, Zwischen und Nachberichten und mit einem eigenen Format namens „Schlossfestspiele TV“, mit Infos zum meistverkauften Getränk, der auffälligsten Frisur oder der Garderobe. Und wenn das MZ-Team mal gar nichts zu berichten hat, dann berichtet man eben über sich selbst und darüber, wie es so ist mit dem ganzen Berichten.

Wobei: Dieses Jahr war der Veranstaltung auch abseits der hiesigen Tageszeitung weitaus mehr Aufmerksamkeit beschieden als üblich. Bundesweit. Sogar ins Musikmagazin Rolling Stone haben es die Schlossfestspiele 2019 geschafft. Das mag an jene Jahre erinnern, als Gastgeberin Gloria von Thurn und Taxis noch mit eher sympathischen, zumindest harmlosen Äußerungen und Äußerlichkeiten von sich reden machte – als Punk-Prinzessin, Pop-Aristokratin oder Jet Set-Darling.

Popstar der Neuen Rechten

Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Heute holt man sich die 59jährige vor Mikro, Kamera und für doppelseitige Interviews, wenn man was Deftiges und Umstrittenes oder einfach völlig Hanebüchenes hören will. Von Schwarzen, die gern schnackseln, Migration als einer Art Krieg, das Gesundbeten von Schwulen, Sexualkundeunterricht als „eine Form von Kindesmissbrauch“ oder warum der Rechtsextremist Steve Bannon eigentlich „ein glasklarer Sozialist“ sei.

Wer hat noch nicht, wer will nochmal: In der Mittelbayerischen Zeitung kann sich Gloria vor Lobhudeleien kaum retten. Foto: Staudinger

Durchlaucht sucht diese Öffentlichkeit und provoziert nur allzu gern, allen nun nachgeschobenen Relativierungen zum Trotz. Sie geriert sich gern als Popstar der Neuen Rechten. Zuletzt bescherte die hier vor Ort untertänig als „Fürstin“ bezeichnete Gloria den Schlossfestspielen breitere Aufmerksamkeit, als sie den ungarischen Autokraten Victor Orban mit allen Ehren empfing und als Helden lobte, „der sein Volk in die Freiheit führt“.

Kurzum: Für ein Skandälchen ist Durchlaucht immer gut. Das alles unter dem Schweigen der Lokalprominenz, die zum Champagner schlürfen in den Schlosshof kommt, und unter kritikloser Kolportage von Glorias Äußerungen in der Quasi-Monopolzeitung.

Auftritt, Gage und Kritik – warum denn nicht?

Vor diesem Hintergrund war es geradezu wohltuend, dass sich mit der Band Revolverheld nun endlich jemand gefunden hat, der am richtigen Ort – hier in Regensburg, quasi in Glorias Wohnzimmer – und verbunden mit entsprechender öffentlicher Aufmerksamkeit die richtigen Worte gefunden hat, um Durchlaucht in ohnehin noch moderatem Ton die Meinung zu geigen (Video). Wer sich ständig in die Öffentlichkeit drängt, der verdient eine öffentliche Erwiderung. Der laute Beifall im Anschluss zeigt, dass das auch für einen Gutteil der Besucher wie ein Befreiungsschlag war: „Endlich sagt’s mal einer.“ 

Und am Rande: Wer im Vorfeld des Engagements entsprechend recherchiert hätte, hätte gewusst, wie Revolverheld sich zu Flüchtlingen und Seenotrettung positioniert – man spendet ganz offen an die Organisation Sea-Watch. Unter Umständen hätte man damit rechnen können, dass es kritische Aussagen gibt – trotz Auftritt, trotz Gage. Warum auch nicht? In Regensburg ist man es aber offenbar gewohnt, dass allem Offensichtlichen zum Trotz der Mund gehalten wird, wenn es Geld gibt. Bei einigen reicht schon ein Gläschen Schampus, um sie zum Schweigen zu bringen. Und auf Kritik der Tageszeitung an den Wichtigs und Oberwichtigs dieser Stadt wartet man sowieso vergeblich. Da ist man Schonung gewohnt.

Die MZ degeneriert zur PR-Maschine

Nicht überraschend ist denn auch, was anschließend folgte: Bei der Mittelbayerischen Zeitung erschien kurz nach dem „Eklat“ online (Paywall) ein „Leitartikel“ (in die gedruckte Ausgabe hat er es dann doch nicht geschafft), der unter allerlei argumentativen Kapriolen Revolverheld aufs Korn nahm.

Wenig später folgte ein Artikel, in dem sich Veranstalter Reinhard Söll ein wenig erregen durfte („Maulhelden“) und in dem Gloria der Band riet, sich künftig besser nicht mehr politisch zu äußern, denn „die Zeiten können wieder anders werden“ (Hinter der Paywall.) Und es wurde durchweg tunlichst vermieden, auch nur einen Hauch von Kritik an der Schlossherrin zu üben (in der entsprechenden Ausgabe von „Schlossfestspiele TV“ kam das Thema nicht einmal vor).

„Die Zeiten können wieder anders werden.“ Zwischenzeitlich hat die MZ dieses Zitat von Gloria aus dem Artikel hinter der Paywall gelöscht. Screenshot: mittelbayerische.de

Kurzum: Es scheint bei der MZ geradezu einen Wettbewerb darum zu geben, wer die Schlossherrin in das noch bessere Licht rücken kann. Die Sanierung der Privatgemächer derer von Thurn und Taxis wird gar als öffentliche Aufgabe dargestellt, um nur einen Punkt zu nennen.

Doch all das passt ins Bild einer Tageszeitung, die bei entsprechend vorhandenen Verbandelungen jede Scham ablegt, nicht einmal mehr bemüht ist, zumindest den Anschein irgendeiner objektiven Berichterstattung zu wahren, und ganz offen zur PR-Maschine degeneriert. Auch der „Romantische Weihnachtsmarkt“ von Herausgeber-Kumpel Peter Kittel lässt grüßen – zuletzt mit mehr MZ-Beiträgen als der Markt überhaupt Tage hatte.

Nachsatz

Im politischen Raum haben heute die Regensburger Jusos reagiert und gefordert, „jedwedes Sponsoring und andere finanzielle Unterstützungen“ durch städtische Töchter einzustellen für Veranstaltungen, von denen „das sog. Fürstenhaus direkt oder indirekt profitiert“. Es gibt einen entsprechenden Antrag, der durch die SPD abgestimmt werden soll. Dieser durchaus kontroverse Debattenbeitrag hat bislang keinen Weg in die Berichterstattung der Mittelbayerischen Zeitung gefunden – vermutlich war zwischen all der Schlossfestspiele-PR kein Platz mehr.

UPDATE vom 16.7.19: Die MZ hat den Artikel offenbar geändert und das oben abgebildete Zitat entfernt. Es fehlt auch in der gedruckten Version des Artikels.

UPDATE vom 17.7.19

Wie die Regensburger NGO Sea-Eye auf ihrer Facebook-Seite mitteilt hat die Band Revolverheld nun mit einer Spende die fünfte Seenotrettungsmission der Alan Kurdi gesichert. Wir dokumentieren die Pressemitteilung: 

Revolverheld sichert fünfte Mission der #AlanKurdi

Die Hamburger Band spendet nach Konzert in #Regensburg für Sea-Eye-Mission!

In weniger als einer Woche soll die #AlanKurdi in die Libysche #SAR Zone zurückkehren. Dort hatte die Crew der #AlanKurdi zuletzt 109 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Die erste Woche dieser Mission wird nun von der Hamburger Band Revolverheld finanziert, die kürzlich bei den Schlossfestspielen in Regensburg öffentlich für die #Seenotrettung eintrat.

„Wir freuen uns über dieses lautstarke Commitment. Wir werden die Mission mit der finanziellen Hilfe von Revolverheld jetzt sicher starten können und treffen nun letzte Vorbereitungen für die fünfte Mission der #AlanKurdi. Ein herzliches Danke aus Regensburg an Revolverheld“, sagt Gorden Isler, Sprecher von Sea-Eye e.V.

Revolverheld sind seit 2015 aktive Unterstützer der zivilen #Seenotrettung.

„Der Betrieb eines Schiffes unter deutscher Flagge ist finanziell sehr aufwendig. Die #AlanKurdi wird von Sea-Eye ausschließlich durch #Spenden finanziert. Wer Revolverheld mit einer Spende folgen möchte, der möge das jetzt bitte tun. Unsere weiteren Missionen in 2019 sind finanziell noch nicht abgesichert“, sagt Isler weiter.

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Kommentare (45)

  • Nocheinüberlebender

    |

    …und ich werde behandelt wie Udo. E. Kaiser damals: Ich bin „Märchenerzähler“ und „Lügner“ und „Tyrann“ und „Nestbeschmutzer“! https://www.derstandard.de/story/2000106307477/rockband-revolverheld-stellt-sich-gegen-gloria-von-thurn-und-taxis Die Antwort von Gloria ist übrigens auch interessant: Sinngemäß: Na ja, das sind halt Künstler – trifft ja für mich auch zu, denn ich bin halt auch Künstler und die sind ja nicht ernst zu nehmen oder? Das alte Bild: Man nimmt uns einfach nicht ernst, immer noch nicht! Irgendein Grund findet sich immer!

  • Eingeborener

    |

    Die ,Mittelmässige‘ ist schlichtweg ein Blatt, das die Interessen der Oberschicht vertritt, zu der seine Herausgeber gehören. Ich erinnere an den Beitrag.von MZ-Strasser, als sie im Kontext Wolbergs-Prozess schrieb, gegen den Baulöwen Tretzel finde eine ,Neiddebatte‘ statt, weil der so erfolgreich sei. Oder vor einigen Monaten warb MZ-Sperb unter der Schlagzeile ,welcome Millionär!‘ ausgerechnet für den Blackrock-Heuschrecken-Vertreter Merz als neuen CDU-Vorsitzenden . Uswusf. Dass nun der berüchtigte Dr. Eckl in der MZ zu Glorias Rechtfertigung schreibt‘ , passt einfach . Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing, mehr ist in der MZ nur noch selten zu finden. Mir tun die paar redlichen Journalisten in diesem Blatt leid.

  • Mr. T.

    |

    War das eine Drohung an Revolverheld für die (ersehnten) Zeiten nach einer erneuten Machtergreifung von Faschisten? Das wäre das Härteste, was sie je herausgelassen hat. Wer sowas für möglich hält, wünscht es sich auch herbei.

    Das Image der komischen Adligen mit ihren Schrullen, der man irgendwie nicht böse sein kann, lässt sich immer schwerer aufrecht erhalten.

    Die Kritik von Revolverheld fand ich in ihrer höflichen Form toll und absolut notwendig. Wer nicht dagegen ist, ist dafür. Und wer sich nicht explizit distanziert, goutiert das. Ich hab mir das zuletzt schon irgendwie von Haindling erwartet, aber Jürgen Buchner hat sich da leider zu sehr in seiner Freundschaft mit Gloria verspezelt. Na ja, es gibt ja jetzt noch eine Chance!

  • Horst

    |

    Selbst schuld, wenn sich Regensburg-Digital brandheiße Stories wie „Die schönsten Outfits von Swetlana Dings aus 100 Jahren“ entgehen lässt.

  • Mathilde Vietze

    |

    Ein großes Lob an den Frontmann von Revolverheld. Er hat mit seiner Meinung
    über die Ansichten unserer Durchlauchtigsten nicht hinterm Berg gehalten.
    Und – nachdem er ja nur Fakten angesprochen und nichts Beleidigendes gesagt
    hat, wird ihm auch niemand ans Zeug können. Vermutlich wird die Band nur in
    Zukunft nicht mehr eingeladen.

  • R.G.

    |

    Achwas, die Regensburg-digital Autoren sind bloß eifersüchtig, erstens weil die wunderbare „Fürstin“ sie nicht ehelichte, zweitens weil sie für diesen Blog keine regelmäßigen Predigtworte schreibt.

    Oder haben sie sich bisher nicht zu fragen getraut, ob Sie in der Redaktion den Ton und die Themen anführen möchte?
    Nur Mut!

    ; ))

  • Empörer007

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    Muss man „Revolverheld“ kennen?, bis dato waren sie mir absolut unbekannt…
    Es ist halt eine besondere Art v. Mainstream, sich auf die Bühne zu stellen u. infantile Statements zu „Gott u. der Welt“ abzugeben…;
    Schade…, erst die Kohle kassieren und hinterher schlaue Sprüche abgeben…, man muss die Gloria nicht unbedingt mögen, aber, wo sie Recht hat, da hat nicht nur sie Recht…
    Nach der Devise der „Gutmenschen“…, „fischt“ alle v. Schleppern im Mittelmeer ausgesetzten „Flüchtlinge“ aus dem Wasser und bringt sie nach „Good old Germany“, unser „Maasmännchen“ als AA-Minister propagiert es doch unaufhörlich…

  • Mr. T.

    |

    Nein, Empörer, Revolverheld muss man nicht kennen. Ich kannte sie bislang nur vom Namen und deren Musik kenne ich immer noch nicht. Aber ich weiß mittlerweile, dass sie eine anständige Band sind. Und damit ist auch gesagt, warum sie trotzdem dieses Konzert spielen mussten. Hätten sie dieselbe Aussage bei einem Konzert in der Roten Flora getroffen, hätte es keinen interessiert und ich wüsste bis heute nichts von deren Einstellung.
    Und wenn Sie meinen, es wäre besser, man würde die von Schleppern im Mittelmeer ausgesetzten „Flüchtlinge“ besser absaufen lassen als sie herauszufischen, gestehe ich Ihnen diese Meinung gerne zu. Muss ja nicht jeder ein „Gutmensch“ sein. Ich bins gerne und möchte mich nicht jedes mal schämen wenn ich in den Spiegel schaue.

  • Samson

    |

    Spiegel Online damals:
    Pater Emmeram im 90 Lebensjahr über Gloria:
    „Dieses Luder, dieses Biest.“ Gloria wisse schon, warum sie den Fürsten Goldi genannt habe – als wäre Gespons Johannes nur ein goldenes Huhn gewesen.“

  • Samson

    |

    die Mittelbayerische Zeitung überschlägt sich bei dem Versuch, Gloria von Thurn und Taxis zu verteidigen und in bestmöglichem Licht darzustellen.
    (Der Titel ist gut aber top wäre gewesen:)
    Und bedient sich seiner neuen Geheimwaffe Christian Eckl

  • Ex Regensburger

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    Man kann Glorias Warnung (oder war es eine Drohung?) an die Musiker von REVOLVERHELD auch so sehen: Sie hält es also für möglich, dass es wieder „andere Zeiten“ geben könnte. Was für welche? Offenbar Zeiten, in denen kritischen Musikern eine Schlägertruppe hinterher geschickt wird oder sie Bekanntschaft mit einer speziellen Polizei (nannte man früher GESTAPO) machen würden. Gruselige Vorstellung. Wäre spannend von ihr zu hören/lesen, wie sie darauf kommt, dass „solche Zeiten“ wieder möglich sind. Durchlaucht hat sicher weitergehende Insider-Informationen.

  • Tröster

    |

    Frau von Thurn und Taxis wird ja nicht nur in Regensburg nach allen Regeln der Kunst hofiert. Das kann auch die Bayerische Staatsregierung sehr gut. Wissenschaftsminister Sibler, immerhin ein studierter Historiker, begrüßte die in vorderster Reihe platzierte Dame bei der Eröffnung des Museums für bayerische Geschichte geradezu untertänig als „Ihre Durchlaucht“. Und MP Söder nannte sie unlängst „die liebe Fürstin“. Die MZ ist also in guter(?) Gesellschaft.

  • Piedro

    |

    Der Ratschlag dieser „Dame“ an die Musiker ist nur noch unterirdisch. Sollen sich nur noch Personen ihrer Ausrichtung äußern dürfen, ohne „andere Zeiten“ zu fürchten? So weit werden wir nie wieder kommen, das sollte auch diesem Durch-Lauch klar sein. Was für eine widerwärtige Person. Früher fand ich sie nur belanglos, heute nicht mal mehr das. Sie wäre es auch, wenn nicht andere sabbernd an ihrer Goschn hingen und sie ob ihres Titels hofierten, als es eine Leistung irgendeinen Namen zu haben.

  • joey

    |

    Na, da hat man es ihr aber mal gesagt! Das hätte sonst nie jemand ahnen können, daß Gloria immer wieder dummes Zeug erzählt.

    Vermutlich wird in Zukunft da ein neuer Block in das Vertragswerk kommen: irgendeine Festsetzung, daß auf der Bühne politische Äußerungen oder eine Kritik am Veranstalter zu unterlassen sind.

    Was ist eigentlich die „Gastgeberin“ juristisch? Nur eine Werbefigur? Gehen da Gloria Fans hin? Oder ist es der „Bunte Feudalismus“, wo eine Fürstin immer noch zieht? Da würde ich eigentlich ein Boykott erwarten, einen Aufschrei, daß sich eine Gesellschaft und angeblich so politisch tolle Bands auf so ein Festival wagen.
    Entweder oder: Nehmt Gloria als schrilles Regensburger Maskottchen an oder geht da einfach nicht hin (Besucher wie Bands), wenn denn die private Meinung hierzu eine Rolle spielt.

    Wenn man jemand klar die Meinung sagt, sollte derjenige eine faire Gelegenheit haben, zu antworten. Das wäre Streitkultur, die es in Deutschland zu wenig gibt. Revolverheld hätte das jederzeit tun können. Von der Bühne runter ist das zu einseitig.

  • Edith Schild

    |

    Frau Thurn und Taxis, was Sie reden, riecht nach Kristallnacht!

  • Sozialer Friede?

    |

    Lieber Herr Aigner, Ihre persönliche Einstellung in allen Ehren (ich schätze Sie persönlich sehr und auch Ihre Artikel zu vielen Themen), aber diesmal sind Sie sehr tendenziös.

    Aber Sie haben einen Kommentar abgegeben. Das muss man auch konstatieren.

    Trotzdem:

    Wenn Sie, Herr Aigner, ihrer Durchlaucht stellvertretend für das rechte angeblich durchweg menschenverachtende Nazipack, was Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken lässt, auch noch mal die Meinung geigen und btw auch noch der MZ eine mitgeben, und zu diesem Zweck schon zur MZ verlinken (es ist Bezahlinhalt, aber anfangs ist ein Absatz zu lesen), möchte ich gern daraus nur einen einzigen Satz zitieren:

    „…
    Die Szene steht für eine Debattenkultur, in der es nicht mehr darum geht, konstruktiv Meinungen zu tauschen, sondern nur noch darum, von oben, vom archimedischen Punkt aus, unbezweifelbare Wahrheiten zu verkünden.
    …“

    (Quelle MZ:
    https://www.mittelbayerische.de/kultur/schlossfestspiele/nachrichten/billige-helden-bei-schlossfestspielen-23407-art1805320.html
    )

    Genau so ist das nämlich heutzutage in diesem Land!

    Und Herr Aigner, das ist Ihnen vorzuwerfen: Nur weil ihre Durchlaucht was dämliches sagt oder sich eine Zeitung dann anbiedert, muss man noch lang nicht gleich ideologisch total verblendet antworten.

    Kritik ist in Ordnung, aber sicher nicht auf gleichem Niveau nur mit umgekehrten Vorzeichen.

    Das halte ich nicht für klug. Und es spaltet weiter.

    Und an die, die überhaupt nicht mehr aus Ihrer Moralblase rausschauen können, Folgendes: Ihr lieben moralisch überlegenen Übermenschen, selbst ernannte Nazijäger und sonstige G’scheidhaferln links grüner Couleur :-)

    Ich empfehle diesen Artikel, der sich eingehend unter Anderem mit dieser eurer moralischen Überhöhung befasst:

    https://www.nzz.ch/international/der-andere-blick-die-deutschen-waeren-gerne-moralweltmeister-ld.1493987

    Vielleicht denkt ja ab und zu mal wieder jemand ideologisch ungefärbt nach, wohin das alles führen wird.

    Und das auch nicht nur durch die rosarote Seenotrettungs-Brille, die Leute aus z.B. untauglichen Schlauchbooten „retten“, die zum Zweck der Mittelmeerüberquerung von chinesischen Schlepper-Gangstern extra gefertigt werden:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article167944735/Unverantwortlich-dass-diese-Fluechtlingsboote-als-Qualitaets-Waren-beworben-werden.html

    Übrigens muss man – mindestens teilweise – als „Verfolgter“ scheinbar Boote auch erst sehr spät betreten, um überhaupt in „Seenot“ geraten zu können…

    https://twitter.com/i/status/1142373165076766720

    Falls jemand immer noch nicht gemerkt hat, was meine Einstellung zu diesem Thema ist:

    Ich halte niemand davon ab, sein Land und Geld zu verschenken.

    Aber wenn ihr weiter versucht, das mit meinem oder dem vieler anderer Leute zu tun, denke ich, kriegen wir in diesem Land bald größere Schwierigkeiten, als viele moralinsaure HartzIV-ler, denen man sowieso nix wegnehmen kann), sich derzeit ausmalen können.

    Leider fehlts denen nämlich offenbar gewaltig an Weitblick dafür, wie fragil so ein sozialer Frieden ist, den wir glücklicherweise nun schon so lang genießen durften, dass manche offenbar gar nicht mehr wissen, dass es auch in Europa schon ganz anders war.

    Aber warten wir doch gern auf die nahende Rezession. Wenn erst die Verteilungskämpfe beginnen, weil auch die Unvermögenden spätestens bei Gelegenheit Job-Verlust und Angewiesenheit auf den dann schnell ganz, ganz klammen Sozialstaat merken werden, wer diese Flüchtlings-Nächstenliebe-Sause bezahlt, dann ist Schluss mit eurem Fremder-Leute-Geldausgeben. Weimarer Republik 2.0. Vielleicht nicht ganz so braun, aber so blutig allemal. Da bin ich ganz sicher.

    Und dann will ich ehrlich gesagt nicht in eurer Haut stecken.

    Aber es ist schließlich auch eure Haut :-)

    Viele Vermögende sind dann übrigens ganz weg.
    So wie auch ihre Durchlaucht.

    Ihr habt doch nicht ernsthaft gedacht, jemand, der eine Wahl hat, macht den Scheißdreck auf Dauer mit, den ihr Nachwuchs-Kevin-Künasts da lostretet.

    Ne, ich glaub leider, ihr denkt das wirklich.

     

  • R.G.

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    @Ex Regensburger
    schreibt:“Man kann Glorias Warnung (oder war es eine Drohung?) an die Musiker von REVOLVERHELD auch so sehen: Sie hält es also für möglich, dass es wieder „andere Zeiten“ geben könnte. Was für welche? “

    Ihre Vorfahren weisen ins diktarorisch regiert gewesene Ausland, ihre Kindheit verlief in Ländern mit völlig anderen Regeln und Kulturen. In der Zeit ihrer Ehe hielt sie sich unter anderem gerne im Jet Set auf; in Italien und Afrika hat sie mehr Anknüpfungspunkte als hier.

    Diese Frau bindet außer ihren wirtschaftlichen Interessen zum Zwecke der Erhaltung eines riesigen Erbes wenig an Deutschland.
    Sie nahm und nimmt uns fremd klingende Positionen ein, wie sie an ihren anderen Lebenensmittelpunkten (z.B. Afrika) zum geduldeten Ton der sich höher fühlenden, reichen Minderheit gehören.

    Gelegentlich rutschten ihr ortsfremde Sager leider vor der Kamera aus, dann äußerte sie sich in Deutschland über die Sexualmoral ärmerer Gebiete, wie man es beispielsweise in kirchlichen Kreisen Roms oder im Entwicklungshelfermilieu tut.
    In ihrer Familie kam die Flucht durch den Weltkrieg, wundert es mich dann, dass sie neue Menschenwanderungen mit Weltkrieg assoziiert?

    Sie verkörpert mit ihrer Art den Traum und Altptraum vieler auf mehrere Länder verteilter Flüchtlingsfamilien, die sich in ihrer Jagd nach neuerlichem Aufbau vergleichbarer Lebensverhältnisse wie ehemals, auf Materielles focussierte, dabei wurde gelegentlich doch vernachlässigt der Erwerb sozialer Fähigkeiten, Lebendigkeit, Teilhabe. Zwar in der Welt angekommen, aber nirgends mehr ganz sesshaft und zugehörig.

    Was genau hat diese wie eine Fremde auf Stippvisite anmutende arme reiche Frau in der zur Zweitwohnsitzstadt der Reichen mutierenden Regensburger Provinzmetropole dieses Jahr gesagt?

  • Nilpferd

    |

    Immerhin mußte sie sich diesen Namen mühsam anheiraten. Geboren wurde sie „nur“ als Komtess. Über den Schnacksel-Spruch damals hat man noch milde hinweg gesehen, was die Dame heute so von sich gibt, ist zu unerträglich, um überhaupt hinzuhören.

    Meine Sympathien liegen jedenfalls bei Revolverheld.

  • Alfons Kaiser

    |

    „Wer nicht dafür ist (Seenotrettung), ist dagegen“ – hat da oben ein Kommentator geschrieben. Kein Mensch ist gegen Seenotrettung und niemand ist dafür, Menschen „absaufen“ zu lassen, das bedarf keiner weiteren Betonung. Die Frage ist allerdings, ob das, was da im Mittelmeer abläuft, nach völkerrechtlichem Verständnis tatsächlich unter „Seenotrettung“ subsumiert werden kann. Sollte diese Frage nicht mehr öffentlich diskutiert werden dürfen, ohne daß der Zweifler als kaltherzige Bestie (oder wie jetzt in Mode als „Nazi“) beschimpft wird, dann gehen in unserer Gesellschaft bald die Lichter aus. Bedauerlicherweise schlägt RD nicht nur bei diesem Thema in die gleiche Spaltungskerbe und polarisiert, was mit ausgewogenem Journalismus schwerlich unter einen Hut zu bringen ist, zumal man sich damit auf die selbe Stufe mit der unsäglichen MZ-Berichterstattung stellt. Nix für ungut, Herr Aigner!

  • Blas Femi

    |

    Wann ist jemand „Durchlaucht“? Wenn man jemand mit der Porreestange ersticht.

    Ansonsten hebt Artikel 109 Absatz 3 der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 öffentliche Vorrechte der Geburt auf und bestimmt, dass Adelsbezeichnungen
    nur noch als Teil des Namens gelten.
    Nach diesen Bestimmungen sind Anreden wie „Königliche Hoheit“ oder „Durchlaucht“, die den Angehörigen adeliger Familien vor 1919 zustanden, fortgefallen.

    Wer diese Begriffe benutzt oder auf solche Anreden besteht, ist auch nicht besser als die sog. „Reichsbürger“

  • Woolve

    |

    @Herr Kaiser, Sie irren leider. Es gibt Menschen, die sich über jeden ertrunkenen Geflüchteten freuen und es wäre wünschenswert, wenn Sie das zur Kenntnis nehmen könnten. Es ist erst ein paar Stunden her, dass mir einer ins Gesicht sagte, wenn er das Geld hätte, würde er persönlich billige Schlauchboote zu den grössten Ablegepunkten schicken, damit möglichst viele „Neger“ da einsteigen und kentern. Gleichzeitig würde er gern die Rettung durch Erschiessung der Besatzung der Sea-Watch persönlich verhindern. Denn der beste Ort für „dieses Gschwerdl“ sei der Meeresboden. Herr Kaiser, können wir uns darauf einigen, dass solche Aussagen nicht durch falsche Politik oder Berichterstattung hervorgerufen werden, sondern Ausdruck einer tiefsitzenden Niedertracht durch und durch sind? Sind Sie nicht auch der Meinung, dass jede Gelegenheit, privat UND öffentlich genutzt werden muss, um das Recht auf Leben für alle zu betonen? Was Sie als Selbstverständlichkeit betrachten ist nicht für jeden selbstverständlich und war es wahrscheinlich auch nie.

  • Eingeborener

    |

    Die Unternehmenskultur der MZ ist so verkommen, dass sie selbst nach der widerwärtigen Foto -Montage des Kopfes von Wolbergs auf den in der Badewanne tot liegenden Barschel durch ,Pegida-Peter‘ Kittel sich nicht öffentlich von ihm distanziert hat, geschweige denn ihre engen Geschäftsbeziehungen mit Kittel beendet hätte.Wer eine ultrareaktionäre Katholiken mit Sympathien für Rechtsextremistin fortlaufend hofiert , ist für mich ein Blatt am Rande der Demokrstie. Was soll daran noch Journalismus sein ?

  • Günther Herzig

    |

    @Woolve:
    Warum beschimpfen Sie Alfons Kaiser derart? Erzählen Sie lieber, wo Sie sich im Netz befunden haben, als Ihnen gegenüber angeblich jemand die von Ihnen kolportierten Äußerungen getan hat. Sie haben doch wohl sofort etwas unternommen? Oder etwa nicht?
    Alfons Kaiser hat die fürchterliche Situation im Mittelmeer aus einer rechtlichen Warte beleuchtet. Wenn Sie der Meinung sind, „dass jede Gelegenheit, privat UND öffentlich genutzt werden muss, um das Recht auf Leben für alle zu betonen“, darf man dann wissen, was sie unternommen haben. Ich denke Sie werden es gleich mitteilen!

  • woolve

    |

    Herr Herzig, keine Ahnung, was gerade in Sie gefahren ist, aber ich habe Herrn Kaiser nicht beschimpft. :))) Und die angesprochene Äusserung habe ich auf der Strasse gehört als Antwort auf meine Leinentasche, darauf geschrieben steht: Flucht ist kein Verbrechen. Und auch wenn ich Ihnen keine Rechenschaft schulde – ich war wieder mal so geschockt, dass es solche Menschen gibt, dass ich nicht rechtzeitig parieren konnte. Zufrieden?

  • Mr. T.

    |

    Also wenn Alfons Kaiser nach dem Motto „Ich hab ja nichts gegen Seenotrettung, aber Geflüchtete aus dem Wasser ziehen ist ja gar keine Seenotrettung“ zu argumentieren veresucht und dann noch regensburg-digital in die Richtung der „gleichgeschalteten Systempresse“ schiebt, hat er genug Gegenrede verdient. Woolve war dafür noch sehr zurückhaltend.

  • Günther Herzig

    |

    @Woolve
    Prima Erklärung, dankw!

  • Hartnäckig

    |

    der Kommentar von „Sozialer Friede?“ trifft vieles, was auch ich mir denke !

  • Monika Straubinger

    |

    Vielen Dank für diesen Kommentar, Herr Aigner, Sie sprechen mir aus der Seele.

  • Sarah

    |

    Zahlreiche der hier aufgeführten Äußerungen finde ich sehr interessant. Eins fehlt mir jedoch, die Erklärung der Statements.
    Revolverheld, der Name einer Band, der sicherlich in meinem Leben bereits einmal auftauchte, doch sich bei mir nicht allzu intensiv verfestigte. Gut, mein Problem!

    Nichtsdestotrotz werde ich beim Lesen der besagten Äußerungen dieser Band das Gefühl nicht los: „Da will jemand auf sich aufmerksam machen!“
    Wenn die Herren so hinter ihren Aussagen stehen, warum nehmen sie dann nicht das Angebot von Gloria nicht wahr, mit ihr zu sprechen? Es muss ja nicht in der Öffentlichkeit geschehen!

    Die großzügige Spende von Revolverheld an die NGOs wird auch nur oberflächlich dargestellt, warum? Die Herren könnten doch den Betrag nennen und ein Foto der Übergabe veröffentlichen können.
    Aber nein, das wäre ja Werbung! Man möchte es nicht! Man ist bescheiden! Welch eine hinterlistige Täuschung der Sympathisanten!
    Dies Geheimniskrämerei ist nichts weiter als eine noch bessere, im Grunde perfide, Werbung für sich, die Band! Endlich ist man in aller Munde!

    Schlimm finde ich auch die Darstellung von Gloria von Thurn und Taxis.
    Wir leben in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit, doch was geschieht?

    Kaum äußert jemand seine persönliche Meinung wie z.B. dass es sich bei den meisten Flüchtlingen um Wirtschaftsflüchtlinge bzw. Deserteure, die ich übrigens verstehe, wer möchte in einen Krieg ziehen, handelt – wir schicken dafür lieber unsere Soldaten dorthin – so wird er niedergemacht und ist sofort in der rechten Ecke!

    Bei all meinem Verständnis für die vielfältigen Hintergründe einer Flucht, verstehe ich eins nicht: Unter all den Flüchtigen sind überwiegend Männer! Ach ja, Frauen sind ja nicht gefährdet bzw. gelten als „Nichts“ Sie sind nur dann interessant, wenn es im Zielland Prämien für Ihre Gebärfähigkeit gibt.

    Ich muss sagen, all die Diskussionen und die Gutmenschen sind für mich ausgereizt. Ich glaube, vielen Menschen in unserem Land fehlt es an Realitätsbewusstsein. Sobald sich nämlich genau in diesem Zusammenhang etwas ändert, ändert sich auch einiges in deren Loyalität.
    Ich habe eine solche Situation schon durchleben dürfen: In derartigen Momenten ist sich jeder der Nächste!

    Und das werden all unsere verständnisvollen Illusionisten irgendwann einmal erfahren.

  • Dieter

    |

    @Sozialer Friede?

    Die NZZ, ein schweizer Portal, zu zitieren, ist schon unfreiwillige Satire:
    Die Schweiz hat keine hohe Meinung von Wirtschaftsflüchtlingen, das werden sie sicher begrüßen.
    in diesem Fall handelt es sich allerdings um Flüchtlinge aus Deutschland. Die Deutschen sind dort tatsächlich unbeliebter als Südafrikaner oder Tamilen.
    Jeder hat da eben seine eigene filter bubble.

    Ich würde auch gerne wissen, wann Sie das letzte Mal für den sozialen Frieden demonstriert und gewählt haben – Rente, Pflegenotstand, Mietpreisexplosion, Klima…alles kein Problem oder?

    Und unser Wohlstand, der soziale Friede, die Reallöhne stagnieren schon seit Jahrzehnten, nicht erst seit 2015.
    Und dieser vormalige Wohlstand kommt auch nicht daher, dass wir Deutschen so fleissig, effizient oder technisch überlegen sind. Selbst CSU Politiker hat man schon sagen hören, dass dieser Wohlstand auch auf dem Rücken der Entwicklungsländer aufgebaut wurde.

    Sozialer Friede hier heisst langfristig auch globaler (sozialer) Friede und den wird mit Abschottung nicht geben, den gibt es nur mit gerechter, nationaler und internationaler Verteilung von Wohlstand. Die Festung Europa ist nur kurzsichtige Utopie.

  • Samson

    |

    Sozialer Friede?
    17. Juli 2019 um 12:35 |
    Zum Thema Durchlaucht darf ich aufklären.
    Zurecht wurde hier schon darauf verwiesen, dass die Monarchie abgeschafft wurde.
    Aber auch in einer Monarchie wäre Gloria eine Prinzessin und niemals eine Fürstin.
    Also ist dieses Pseudo Adelsgetue einfach nur dumm.
    —-
    Glorias Sohn ist schon längst in die Schweiz ausgewandert.
    Warum er das macht weiß ich nicht.
    Steuerliche Vorteile daraus kann er wohl nicht sehen den wir in Deutschland einen Wohnsitz unterhält der größer als 25 m² ist, wird mit seinem steuerlichen Welt Einkommen in Deutschland veranlagt.
    Vielleicht sollte man das Schloss noch einmal nachmessen.
    Ihr Stichwort:: Sozialer Frieden.
    Können Sie die Renovierungsarbeiten an ihrem Haus von der Einkommensteuer absetzen?
    Über 2000 € hinaus?
    Können Sie das mit allen Einkunftsarten gegen rechnen?
    Auch wenn sie ihren Hauptwohnsitz im Ausland haben ?
    Sein Schloss zählt nämlich steuerlich als landwirtschaftliches Gut.
    Quatsch denken Sie sich.
    Fragen wir doch einfach mal ihren Steuerberater.
    So.
    ——-
    Die Fürstin wird hier immer wieder als erzkatholisch bezeichnet. Es gibt kein bisschen katholisch oder super katholisch.
    Gloria zimmert sich mit ein paar Hörigen ihre eigene Welt.
    Das hat mit der katholischen Kirche absolut überhaupt nichts zu tun .
    Ihre gesamte Egomanische Mission ist völlig Ex Communio.
    Das hat mit der römisch-katholischen Kirche absolut überhaupt nichts zu tun.

  • Eingeborener

    |

    Unter der irreführenden Überschrift ,Chapeau, Revolverheld !‘ verteilt in der MZ Gietl-Stöcker das vergiftete Lob, erst jetzt, durch ihre Spende an Sea-eye, sei die Kritik der Band glaubhaft geworden. Frage: Was qualifiziert die MZ-Redakteurin dazu, wie glaubhaft ist sie selbst, über diese Band zu urteilen, der gleich nach dem Auftritt von Gloria mit Konsequenzen gedroht wurde ?
    ,Erzkonservativ‘ sei Gloria halt,schreibt sie. Ist das die neue MZ-Sprachregelung für ultrareaktionäres Auftreten und SympathIsieren mit Rechtsextremisten ? Da schüttelt sich jeder tatsächlich konservative Mensch.
    .Gloria sagte gleich nach der Kritik, man missverstehe ihre Aussage zu den Domspatzen,sie sei ja selbst als Kind geschlagen wirden. Und was hat sie daraus gelernt ? Vlt. eine Stiftung zum Schutz misshandelter Kinder gegründet? Nein,stattdessen biedert sie sich ständig bei den Erzbischöfen Müller und Co. an. Als ebenfalls geschlagenes Kind kann ich da nur sagen: Solche Menschen,die sich auf die Kirchen- und damit Täterseite schlagen, verachte ich. Nix dazugelernt, ein Teil der Probleme dieser Welt.

  • Thik

    |

    @Blas Femi 17. Juli 2019 um 13:45

    „Ansonsten hebt Artikel 109 Absatz 3 der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 öffentliche Vorrechte der Geburt auf und bestimmt, dass Adelsbezeichnungen
    nur noch als Teil des Namens gelten.
    Nach diesen Bestimmungen sind Anreden wie „Königliche Hoheit“ oder „Durchlaucht“, die den Angehörigen adeliger Familien vor 1919 zustanden, fortgefallen.“

    Ein altes Thema. Die Prinzessin darf sich dennoch Fürstin nennen, denn jeder darf sich so bezeichnen, wie er mag und wer da mitspielen will, darf das auch. Davon ausgenommen sind nur rechtlich geschützte etwa akademische Titel. Wer unter einem Künstlernamen bekannt ist, kann ihn auch in den Pass eintragen lassen.

  • Thik

    |

    @Sozialer Friede? 17. Juli 2019 um 12:35

    „Die Szene steht für eine Debattenkultur, in der es nicht mehr darum geht, konstruktiv Meinungen zu tauschen, sondern nur noch darum, von oben, vom archimedischen Punkt aus, unbezweifelbare Wahrheiten zu verkünden.
    …“

    1. „… nur noch darum …“ Was ist der Beweis dafür?

    2. Es geht bei einer Diskussion nicht darum Meinungen zu tauschen, sondern sie einem Test auszusetzen, ob sie sachlichen Aŕgumenten standhalten. Die Gleichwertigkeit aller Meinungen postulieren nur noch die Wenigsten. Kurze Übersicht zum derzeitigen Kenntnisstand der Philosophie: Gott ist tot. Nietzsche ist tot. Feyerabend ist tot.

    3. Selbstverständlich geht es aber auch darum, Wahrheiten zu verkünden. Das gehört zum Journalismus.

    „Kritik ist in Ordnung, aber sicher nicht auf gleichem Niveau nur mit umgekehrten Vorzeichen.“

    Wer legt denn fest, wo der Nullpunkt auf der Meinungsskala liegt und wie die Meinungen gemessen werden?

    Ich persönlich ziehe es vor Dinge, die nach der wissenschaftlichen Methode als wahr erscheinen für wahr zu halten und wo man Werte zur Beurteilung verwendet, die Menschenrechte zugrunde zu legen.

    „Das halte ich nicht für klug. Und es spaltet weiter.“

    Wenn mich das von Leuten spaltet, die diese Werte nicht teilen, nehme ich das nolens volens hin.

    „Und an die, die überhaupt nicht mehr aus Ihrer Moralblase rausschauen können, Folgendes: Ihr lieben moralisch überlegenen Übermenschen, selbst ernannte Nazijäger und sonstige G’scheidhaferln links grüner Couleur :-)“

    Social Justice Warrior halte ich für eine Ehrenbezeichnung und hoffe, sie eines Tages zu verdienen. https://www.gocomics.com/tomthedancingbug/2018/06/08

    https://www.nzz.ch/international/der-andere-blick-die-deutschen-waeren-gerne-moralweltmeister-ld.1493987

    Was davon genau?
    Etwa das?

    „Heute hält es Berlin genauso mit den Mittelmeeranrainern, welche jetzt die Hauptlast des Einwanderungsstroms tragen. Mögen diese Länder doch schauen, wie sie mit dem Problem fertigwerden und die Aussengrenze der Festung Europa sichern.“

    „Festung Europa“ scheint schon eine Tatsache auszudrücken, von der man einfach ausgehen muss.

    Andere Länder dürfen wir nicht an ihre Pflichten erinnern, aber wenn die Kanzlerin einmal das Richtige tut und in einer akuten Not mehr Flüchtlinge aufnimmt, als Deutschland müsste, ist es auch nicht gut gelitten.

    Was bleibt denn da noch Anderes als sie ertrinken lassen? Vom passivem zum aktiven Töten übergehen? Frontex zu schicken, um die Boote zu beschießen?

    „Vielleicht denkt ja ab und zu mal wieder jemand ideologisch ungefärbt nach, wohin das alles führen wird.“

    Nämlich wohin?

    „Ich halte niemand davon ab, sein Land und Geld zu verschenken.“

    Das erledigt ja schon der Staat durch seine Steuergesetzgebung.

  • NannyOgg07

    |

    @Sarah
    Die großzügige Spende von Revolverheld an die NGOs wird auch nur oberflächlich dargestellt, warum? Die Herren könnten doch den Betrag nennen und ein Foto der Übergabe veröffentlichen können.
    Aber nein, das wäre ja Werbung! Man möchte es nicht! Man ist bescheiden! Welch eine hinterlistige Täuschung der Sympathisanten!
    Dies Geheimniskrämerei ist nichts weiter als eine noch bessere, im Grunde perfide, Werbung für sich, die Band! Endlich ist man in aller Munde!

    Wenn die Band das getan hätte, also mit einem großen riesigen überlebensgroßen Scheck Bilder in die Zeitung zu setzen, meinen Sie nicht dass man ihnen dann Selbstdarstellung vorgeworfen hätte? Zumindest ist es das, was man von vielen Politikern weiß und denkt, dass diese sehr öffentlichkeitswirksam in Scheckübergabe nichts anderes sind, als Eigenwerbung.

    Ich muss sagen, all die Diskussionen und die Gutmenschen sind für mich ausgereizt. Ich glaube, vielen Menschen in unserem Land fehlt es an Realitätsbewusstsein. Sobald sich nämlich genau in diesem Zusammenhang etwas ändert, ändert sich auch einiges in deren Loyalität.
    Ich habe eine solche Situation schon durchleben dürfen: In derartigen Momenten ist sich jeder der Nächste!
    Wenn diese Diskussionen für sie ausgereizt sind, wie können sie andere zu einem Gespräch auffordern zu den sie selbst nicht bereit sein? Ausgereizt verstehe ich so, dass sie eigentlich an einer inhaltlichen Auseinandersetzung gar nicht mehr interessiert sind, weil die Diskussionen sie langweilen oder weil sie glauben, dass sie sowieso nicht verstanden werden. Oder habe ich sie an dieser Stelle missverstanden?

  • Piedro

    |

    @Sarah
    „Nichtsdestotrotz werde ich beim Lesen der besagten Äußerungen dieser Band das Gefühl nicht los: „Da will jemand auf sich aufmerksam machen!““
    Ach was. Die haben sich an ihr Publikum vor Ort gerichtet, aus gegebenem Anlass. Aufmerksamkeit generiert man nicht, wenn man in Regensburg auf diesem Festl ein paar freundliche Worte verliert und danach rd und diese M“Z“ ein paar Zeilen veröffentlichen – zumal es beiden Quellen wohl eher um diese Frau Gloria geht, nicht um die Band.

    „Die Herren könnten doch den Betrag nennen und ein Foto der Übergabe veröffentlichen können.“
    Warum sollten sie? Ist doch allein ihre Sache wem sie Geld geben, und wie viel.

    „Dies Geheimniskrämerei ist nichts weiter als eine noch bessere, im Grunde perfide, Werbung für sich, die Band! Endlich ist man in aller Munde!“
    Schwachsinn. Zum einen brauchen die keine Werbung, sie sind seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs, für dieses Genre. Und nur, weil in der Provinz gerade über sie gesprochen sind, weil es um Frau TuT geht, sind sie noch lange nicht in aller Munde.

    „Wenn die Herren so hinter ihren Aussagen stehen, warum nehmen sie dann nicht das Angebot von Gloria nicht wahr, mit ihr zu sprechen? Es muss ja nicht in der Öffentlichkeit geschehen!“
    Vielleicht führen sie sich das Gesagte noch mal zu Gemüte. Warum sollten sie sich selbst vorführen und mit dieser Person in Dialog treten? Was die von sich gibt ist doch gar nicht diskussionswürdig. Nur weil man engagiert ist muss man sich doch nicht mit jedem reaktionären Wichtigtuer beschäftigen, auch nicht wenn da ein Titel im Spiel ist.

    „Kaum äußert jemand seine persönliche Meinung wie z.B. dass es sich bei den meisten Flüchtlingen um Wirtschaftsflüchtlinge bzw. Deserteure, die ich übrigens verstehe, wer möchte in einen Krieg ziehen, handelt – wir schicken dafür lieber unsere Soldaten dorthin – so wird er niedergemacht und ist sofort in der rechten Ecke!“
    Blödsinn. Es kommt drauf an was man sagt – und natürlich wie. Wie würden sie denn Frau TuT politisch verorten? Bei den Liberalen? Bei den Linken? Nee, ne? Sie ist erzkonservativ, religiös und politisch vorgestrig, mit einem gepflegten Alltagsrassismus, der das Kategorisieren leicht macht, gelle, „die“ schnackseln gern (im Gegensatz zu Bayern?).

    „…verstehe ich eins nicht: Unter all den Flüchtigen sind überwiegend Männer!“
    Ich kann Ihnen versichern, sie verstehen noch viel mehr nicht. In einigen Jahrzehnten kann man ja man erkunden, ob in der Wüste mehr Frauen oder Männer verreckt sind. Vielleicht verstehen Sie auch nicht, dass die Wanderung für Frauen und Kinder gefährlicher ist. Nicht erst von den nordafrikanischen EU-Partnern werden sie vergewaltigt und oft getötet, oder versklavt.

    „Ich muss sagen, all die Diskussionen und die Gutmenschen sind für mich ausgereizt. Ich glaube, vielen Menschen in unserem Land fehlt es an Realitätsbewusstsein.“
    Ist schon klar. Dabei müsste mensch doch nur Sie fragen und die Wirklichkeit zu erkennen und zu verstehen. Wie putzig. Aber ohne Beleidigung geht es offenbar bei Ihnen auch nicht. Typisch Schlechtmensch.

    „Ich habe eine solche Situation schon durchleben dürfen: In derartigen Momenten ist sich jeder der Nächste!“
    Jaja, Sie sind ein Mensch voller Weisheit, Einsicht und Durchblick. Zum Glück verstehen Sie es ganz gut, das mit Kalendersprüchen zu kaschieren.

  • Piedro

    |

    @NannyOgg07
    „Oder habe ich sie an dieser Stelle missverstanden?“

    Nicht wirklich. (Wie konnte Frau Ogg etwas falsch verstehen? ;) Es geht nicht um eine Diskussion, es geht darum die „Gutmenschen“ abzuwerten, ein paar Behauptungen aufzustellen, ein paar Unterstellungen zu platzieren, ein paar Floskeln abzusondern und guat is. Das ist Schema F, immer die gleiche Nummer, aber das wird man ja wohl noch sagen dürfen, auch wenn man eigentlich gar nix zu sagen hat. Hauptsache: Frau Gloria ist doch nicht rechts, nur wegen ein paar rassistischer Sprüche, einer wirren Kirchenverteidigung durch Auskeilen gegen die „Kirchenfeinde“ in Sachen Missbrauch, ein paar Kontakten zu Rechtsextremen und fundamentalistischen Christen. Das ist doch nicht rechts, das ist doch normal. Wer das nicht merkt ist ein Gutmensch, oder, noch schlimmer: ein Linker!

  • R.G.

    |

    @Sarah
    „Kaum äußert jemand seine persönliche Meinung wie z.B. dass es sich bei den meisten Flüchtlingen um Wirtschaftsflüchtlinge bzw. Deserteure, die ich übrigens verstehe, wer möchte in einen Krieg ziehen, handelt – wir schicken dafür lieber unsere Soldaten dorthin – so wird er niedergemacht und ist sofort in der rechten Ecke!“
    @Piedro:
    Blödsinn. Es kommt drauf an was man sagt – und natürlich wie.

    Zu den geschmackvollsten modernen Häusern von Europäern in Afrika (vermutlich in Kenia), von denen ich in Architekturzeitschriften Bilder sah, gehört das von Gloria von Thurn und Taxis. Ich nehme ihr es nicht ab, dass sie durchgehend denkt, was sie in Deutschland über die Afrikaner sagte, denn hätte sie vor ihnen nur an einem ihrer Wohnsitze Angst, zeigte sich der Grundriss nicht dermaßen offen nach außen hin.

    Ihr Bruder beschrieb sie in einem Interview als konservativ(st)e wie modern(st)e Person. In Deutschland zeigt sie trotzdem die befremdlichsten Ansichten, von Großzügigkeit im Denken keine Spur. In New York, in Künstlerkreisen, sind anderes Benehmen und freieres Verhalten gefragt, dort nahm und nimmt sie spielend eine offenere Haltung ein.
    Gerade das überzeugte mich von der Stringenz ihres Vorgehens.
    Wer sind die länger bleibend höchsten Personen im Land, außer dem Hochadel? Die Kardinäle! Also redet sie diesen nach dem Mund. Wie erhält man die Aufmerkamkeit eines jeden Papstes und wird zu Privataudienzen geladen? Indem man eine marianische Gebetsgemeinschaft gründet!

    Sie sagt meiner Meinung nach auschließlich, was ihr die Aufmerksamkeit des aktuell in ihren Focus stehenden derzeitigen oder mutmaßlich baldigen Ranghöchsten bringt.

    Wo ordnet sich für einen solchen Menschen Kritik von Menschen aus dem Volk ein? Ich vermute, das wird danach entschieden, was zur Erreichung ihrer Ziele nützlich erscheint.

  • Ronald McDonald

    |

    @ Stefan Aigner

    Ihre geneigten Blogger*Innen wünschen offenbar eine journalistische Themenverbreiterung ins tiefgründige Grundsätzliche.
    Helfen Sie diesem Verlangen ab!

    Was „Meine Woche“ jahrelang im „Regensburger wochenblatt“ für den promovierten Friseur Doktor Christian Eckl gewesen ist, könnte doch bei Ihnen hier „Meine (Feudal-) Woche“ einer freien Mitarbeiterin Frau Gloria Fürst von Thurn und Taxis werden …

    Internationale Aufmerksamkeit wäre garantiert.

  • Hutzelwutzel

    |

    Hatte sich jemand von der MZ was anderes erwartet? ;-)
    Gloria v.TuT hatte sich meines Wissens übrigens damals auserbeten mit „Ihre Durchlaucht“ angesprochen zu werden. Gem. Adelsrichtlinien stünde ihr dies gar nicht zu.
    ———
    Ich hätte mir hier auch noch eine Stellungnahme von ihrem Geistlichen Beirat, dem früheren Wallfahrtskaplan von Mariae Vesperbild erwartet. Zumindest GLM hätte was beisteuern können.

    Orban wirds der Fürstin – und den anderen „Rechtsdrehenden“ – schon noch zeigen. Der steht für sein Land, und ist nur insoweit als „national“ anzusehen. Deutschlands „Nationalbewußtsein“ ist leider immer wieder etwas ander gefasst.

  • Piedro

    |

    @Hutzelwutzel
    „Der steht für sein Land, und ist nur insoweit als „national“ anzusehen. Deutschlands „Nationalbewußtsein“ ist leider immer wieder etwas ander gefasst.“
    „Nur“ in so weit? Soso. Ungarn Ungarn über alles, sowohl das Land als auch das Volk. Funktioniert so: 3,1 Milliarden Euro Netto-Finanzhilfe pro Jahr einstreichen und sich der gemeinsamen Problemlösung verweigern. Gleichzeitig die Pressefreiheit beschneiden wo es nur geht, die Medien unter staatliche Kontrolle bringen, auch gern mit groben Mitteln, hart ins Bildungswesen eingreifen, damit nur gelehrt wird was der Partei recht ist, Rechtsradikale gewähren lassen wie es passt, Homophobe fördern wo es geht… Nö, ich kann nicht schlecht finden, dass D-Land ein anderes, nationales Verständnis hat, nix mit „leider“.

  • Mr. B.

    |

    @ Piedro
    Woher kommen denn die 3,1 Milliarden und wer bewilligt sie?????????????

  • Hutzelwutzel

    |

    @Piedro: Ich verstehe sie ja, aber es ist nun mal so, dass sich Deutschland in der Vergangenheit was geleistet hatte, was so – Gott sei Dank – noch nie in dieser Weise in einem anderen Land geschehen war.
    Dazu kommt, dass Deutschland bisher die Schäden immer noch nicht ausgeglichen hat.
    Ja, Orban ist „national“, und er ist wenn man es mit deutscher Wertung bezeichnet auch „rechts“, aber für sein Volk, für seinen Staat darf er es sein. Warum gibt man ihm EU-Gelder? Weil er – sich selbst mal so bezeichnend – als Grenzposten für Deutschland fungiert, und die Flüchtlinge abhält. Apropos: Hat schon mal jemand gefragt warum Gaddhafi – dessen Sohn mit einem bayerischen Sicherheitsprominenten zu Abend aß – so hofiert worden war?
    Man kann Leute wie Orban nur dann zu demokratischerem Verhalten anhalten, wenn man ihn nicht anderweitig zu unmenschlichem Verhalten zwingt.

    @Tröster: Dr. Siebler ist m. W. studierter und promovierter Geschichtslehrer. Da ist noch etwas „Luft“ zum Voll-Historiker. ;-)
    Warum man I.D. als „I.D.“ anredet und hofiert, da fragen sie am besten einmal nach einem früheren Forstdirektor T. und „Kakaotrinken im Fürstenhaus“. Regensburg hat eine wunderschöne Vergangenheit, die sich zwischen Dom-, Bismarck- und Emmeramsplatz abspielte. Mich würde nicht mal wundern, wenn es da eine Tunnelverbindung geben würde. ;-)

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