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Radfahren in Regensburg

Koalition ist gegen Pop-up-Bike-Lanes

Mit einem Antrag wollten die Regensburger Grünen am Mittwoch temporäre Radwege (sogenannte Pop-up-Bike-Lanes) auf den Weg bringen. Die Idee: In den kommenden Monaten mehr Platz für den Radverkehr schaffen und an entsprechenden Punkten den bestehenden Verkehrsraum zumindest zeitlich begrenzt neu verteilen. Die Verwaltung äußerte Bedenken. Die Koalition sieht keinen effektiven Nutzen.

Zumindest für eine Stunde schufen VCD, ADFC, Greenpeace und Bund Naturschutz am 23. Mai eine eine Pop-up-Bike-Lane im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages. Foto: bm

„Man muss nicht alles machen, nur weil es andere machen.“ Mit diesen Worten bringt die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer am Mittwochabend im Stadtplanungsausschuss die Meinung der Koalition zu den Plänen der Grünen auf den Punkt. Diese hatten mit einem Antrag die Schaffung von temporären Radwegen etwa im Bereich der nördlichen Kumpfmühler Straße (ab dem Justizgebäude Richtung Bismarckplatz) gefordert.

Die sogenannten Pop Up-Bike Lanes werden derzeit in zahlreichen Städten diskutiert und auch vielfach umgesetzt. Mit Markierungen und beweglichen Vorrichtungen sollen meist nur an gewissen Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten möglichst sichere Fahrradwege auf Autospuren geschaffen werden.

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