SOZIALES SCHAUFENSTER

Ostnerwacht

Vom Altstadt-Sträßlein zur Hauptverkehrsachse

Der Minoritenweg in der östlichen Regensburger Altstadt hat mit immer höherer Verkehrsbelastung zu kämpfen. Ein Ende scheint nicht in Sicht.

Donnerstagabend im Minoritenweg: Der Ansturm zum illuminierten Dom sorgt für ein Verkehrschaos. Foto: as

Vergangener Donnerstag, kurz nach 19 Uhr im Minoritenweg. Die Straße ist voll. Stadteinwärts steht der Verkehr. Stadtauswärts ist ein Bus so nah wie möglich an den Straßenrand gefahren, um den entgegenkommenden Kollegen vorbeizulassen. Immer wieder wird gehupt. Ein Radfahrer schimpft in Richtung einer Autofahrerin, die nicht gemerkt hat, dass es sich um keine Einbahnstraße handelt, auf der falschen Seite fährt und ihn fast auf den Bürgersteig drängt.

Busse, LKWs und Individualverkehr

Zugegeben: Angesichts der Domillumination, die an diesem Abend Tausende in die Regensburger Altstadt gelockt hat, handelt es sich um eine gewisse Ausnahmesituation, allerdings ist das schmale Sträßlein, mitten durch ein faktisches Wohngebiet, vorbei an der Von-der-Tann-Grundschule und dem Albrecht-Altdorfer-Gymnasium, mittlerweile eine der Hauptzu- und abfahrten in die Regensburger Altstadt geworden. In beide Richtungen verkehren hier ab 5.45 Uhr fünf Buslinien, der BMW-Werksverkehr nutzt den Minoritenweg ebenso wie viele Baustellenfahrzeuge und Reisebusse und natürlich jede Menge PKW.

Die Anwohner im Minoritenweg sind die Hauptleidtragenden der „Aufhübschungen“ in der östlichen Altstadt. Der geänderten Verkehrsführung über den Schwanenplatz, vorbei am Kolpinghaus, wo stadtauswärts nicht mehr gefahren werden darf, des Abbiegeverbots in die Thundorfer Straße, der Sperrung der Ostengasse stadtauswärts. Und während über weitere Verbesserungen für die Ostengasse, wie die komplette Umwidmung zur Fußgängerzone, zumindest diskutiert wird, ist über Pläne zu Verbesserungen für den Minoritenweg nichts bekannt.

Der Minoritenweg gehört zur Altstadt

Dabei wird gern vergessen, dass auch diese Straße zur Regensburger Altstadt gehört, die zumindest mittelfristig – so lauten die Versprechen mehrerer Parteien im heraufdämmernden Wahlkampf – „weitgehend verkehrsberuhigt und autofrei“ (Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer) werden soll.

Der Minoritenweg gehört zur Ostnerwacht (nicht Ostenviertel), die 1320 im Zuge der Altstadterweiterung entstand. Im Norden begrenzt durch die Donau, im Süden durch die Ostenallee, im Osten und Westen durch die Gabelsberger- und D.-Martin-Luther-Straße. Von der Stadtplanung wurde dieses Viertel lange sehr stiefmütterlich behandelt, zahlreiche Abbrüche in den 60er Jahren rund um den Donaumarkt zeugen davon. Doch auch der Minoritenweg wurde geschliffen geschleift.

So sah der Minoritenweg noch Anfang der 70er Jahre aus. Foto: Stadt Regensburg

1973 wurden die Häuser des historischen Krautererviertels bis auf Höhe des Prinzenwegs abgeräumt – vorgeblich um den Verkehrsfluss aus dem 1972 gebauten Dachauplatzparkhaus zu optimieren. Am Rande: Unter dubiosen Umständen wurde im selben Jahr der eigentlich unter Denkmalschutz gestellte Stadtbauernhof am Stärzenbach abgebrochen, um dort eine Sporthalle für das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium zu bauen.

So sah es am Minoritenweg nach den Abbrüchen aus. Foto: privat

Am Ende stand ein Minoritenweg, der seines historischen Charakters beraubt worden war. Anstelle einer Metzgerei, einer Bäckerei, eines Lebensmittelgeschäfts und eines Obst- und Gemüsehandels, die in den historischen Gebäuden untergebracht waren, erhielten die Anwohner dann für mehrere Jahrzehnte einen staubigen Schotterparkplatz, ehe Anfang der 2000er Jahre Immobilien Schmack das Areal im Zuge eines Grundstückstauschs von der Stadt erwerben konnte. Dort entstanden mehrere Wohnblöcke.

So sieht es heute aus. Foto: Archiv

Heute ist der Minoritenweg die einzige Straße in die Altstadt, die von Osten her in beiden Richtungen befahren werden darf. Die Hemauerstraße ist Einbahn- und Fahrradstraße, über die Luitpoldstraße verläuft der Verkehr lediglich stadtauswärts, über die Landshuter Straße stadteinwärts, und die Ostengasse wurde im Zuge des Baus des „Museums der Bayerischen Geschichte“ stadtauswärts gesperrt. Die parallel zum Minoritenweg verlaufende Von-der-Tann-Straße dient lediglich als Zufahrt für die dortigen Anwohner zu deren Park- und Tiefgaragenstellplätzen – auch sie müssen alle über den Minoritenweg fahren.

Abgase, Dreck und Lärm

Trotz dieser hohen Verkehrsbelastung aber ist der Minoritenweg nicht viel breiter als früher, vor den 1973 erfolgten Abbrüchen. Über weite Strecken darf auf beiden Seiten der Straße geparkt werden. Für zwei Busse nebeneinander ist der Minoritenweg denn auch an den meisten Stellen zu schmal. Die Busse müssen an breiteren Stellen stehenbleiben, mit laufendem Motor warten, bis der Gegenverkehr vorbei ist, und können erst dann wieder anfahren. Treffen sich zwei Busse an einer Engstelle, hilft nur Ausweichen auf den Bürgersteig. Die Folge: permanenter Stop- an Go-Verkehr, vor allem, aber nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten, verbunden mit entsprechenden Abgasen, Dreck und Lärm. Lüften ist für die Anwohner eigentlich unmöglich.

Hoffnung, dass sich an dieser Situation etwas ändern wird, dürfen sich die Anwohner nach heutigem Stand wohl nicht machen. In einer Stadtratsvorlage aus dem Jahr 2012 heißt es:

„Verkehrsrechtlich bleibt der Minoritenweg eine zentrale Erschließungsachse und Bustrasse, deren Benutzung nicht eingeschränkt wird.“

An dieser Prämisse scheint sich bis heute nichts geändert zu haben – im Gegenteil.

Abbrüche am Donaumarkt und in der Ostnerwacht bis 2011.

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Kommentare (17)

  • Felix

    |

    Wenn in der ganzen Stadt ein Chaos ist, warum dann nicht im Minoritenweg, zumal dies schon immer eine wichtige Straßenverbindung darstellte.

  • Hobbyrichter

    |

    Wenn man den fließenden Verkehr nicht einschränken will und die Leistungsfähigkeit des ÖPNV an der Stelle nicht gefährden will, dann wird man wohl zumindest den ruhenden Verkehr hier stark beschränken müssen.

  • Hobbyarzt

    |

    Das Foto vom minoriten weg in den 70ern ist eher die Ostengasse

  • XYZ

    |

    So ist es: keine weiterreicherende planung bei beengten verkehrs-verhältnissen.

  • semmeldieb

    |

    der parkplatz damals war praktisch und ausserdem wurde dadurch die miefige finsternis an der ecke etwas aufgehellt.

  • Julian86

    |

    Wie kommt man entspannter und gesünder Weise zum Dom? Vom Norden kommend z.B. indem man auf dem Dultplatz parkt und die maximal zwei Kilometer zu Fuß geht. Andere kommen von weit her, von Japan und Asien, um diesen Weg einmal in ihrem Leben zu genießen.

    In der 20 Millionen-Stadt Tokio: „Kaum Autos, dafür pünklichster Nahverkehr und eine alltägliche Choreografie der Höflichkeiten auf engstem Raum“ – so die SZ vom 17.9.2019 mit dem Titel: „Platzangst“ von Laura Weissmüller.

    „Das Maß des Menschen ist der Fuß.“ – wie es ein schweizer Stadtplaner mal auf den Punkt brachte.

    In einer Zeitspanne von 5-10 Jahren wird die Altstadt autofrei sein, in den Grenzen der Achse Nibelungenbrücke – Friedensstraße – Donau, die Straßen um den Grüngürtel ebenso autofrei. Breite Spuren für stets Vorfahrt berechtigte Radfahrer und Fußgänger, Parkhäuser umgebaut zu Wohnhäusern, der Mensch im Zentrum der Stadt und des urbanen Lebens.

    Wie sagte es Greta Thunberg: „… ob es euch gefällt oder nicht .. “ Der Wandel wird kommen und mit ihm die innerstädtische Lebensqualität, besseres Luft, weniger Lärm, Begegnung im öffentlichen Raum, Aufenthaltsqualität … Ist es nicht das Auto, das eine solche postive Entwicklung im Sinne der Menschen gerade in den Innenstädten bis heute hindert?

    Es ist höchste Zeit mit dem heraufziehenden Klimawandel/-krise Althergebrachtes zu überdenken und schrittweise zu ändern.

    Von der autogerechten zur menschengerechten Stadt!

  • Ronald McDonald

    |

    @ Stefan Aigner

    „Doch auch der Minoritenweg wurde geschliffen“; wirklich, wo glänzt er denn jetzt, in alter aufgehübschter geschliffener Pracht?

    Hätten die damaligen kommunalen Abrißbirnenaktivatoren im damaligen Minoritenweg einen städtischen Rohedelstein gesehen, so hätten sie ihn bestandserhaltend vielleicht zu autogerechter Irgendwie-Urbanität geschliffen.
    Haben sie aber nicht, die damaligen Altstadtschleifer.
    Sie haben ihn, wie von Ihnen mit guten Bildern belegt, im Zuge jener Zeit für die kat-freie, Blei emittierende Fahrt der freien Bürger*innen zu deren Freude am Fahren geschleift.

    Was Claudia Roth und Stefan Aigner „auf Deutsch gesagt“ sprachlich gemeinsam haben, weiß der Berliner Tagespiegel:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/auf-deutsch-gesagt-geschleift-oder-geschliffen/1610394.html

  • norbert wirner

    |

    @ Julian86

    ob es so kommen wird, das wird die zeit zeigen.

    ich gehe nicht davon aus, dass die altstadt komplett autofrei wird. es fahren allenfalls andere arten von fahrzeugen im zentrum. vornehmlich e-antrieb, w-antrieb oder ähnliches, vielleicht auch nach wie vor saubere diesel, möglicherweise auch kleinere vehikel und: nunja, ganz wesentlich viel mehr busse.

    es ist immer schön, wenn junge gesunde mit gescheit erhobenem zeigefingern lehren, dass man zu fuß gehen soll.
    das heisst dann also, dass alte und kranke ihre besorgungen und anwesenheiten auf die peripherie beschränken sollen und die innenstadt den schönen, fitten und gesunden vorbehalten bleiben wird?

    bei der zunehmenden alterung der gesellschaft und der um sich greifenden verfettung weiter bevölkerungsteile – inkl. damit einhergehtenden begleitkrankheiten – dürfte der rückhalt, bzw. die entsprechende wählerschaft für eine vollkommen autofreie altstadt knapper werden. eine heftige und deutliche gegenbewegung entwickelt sich derzeit ebenfalls. in berlin weis man sehr wohl noch zu rechnen und sieht hunderttausende wähler, die gegen sozialunverträgliche experimente zu protestieren beginnen.

    ein bereits in gewissen kreisen neidisch angedeuteter weg wäre es natürlich, die hinderliche demokratie zu beseitigen, dann können die, die es besser wissen den chinese way gehen und ihre pläne schnell und ohne belästigungen durch den pöbel umsetzen.

    bis dahin werden hoffentlich noch viele eimer wasser durch die donau fliessen und solche ansätze im schlamm gebraben und frau thunberg wird – wenn sie ihren horrortrip hoffentlich überlebt – eine erwachsene frau im mittleren alter sein, mit möglicherweise ganz anderen prioritäten und bedürfnissen.

    ob es ihr gefällt oder nicht.

  • R.G.

    |

    @Ronald McDonald
    Als Meister des geschliffenen Ausdrucks müsssen sie sich mit den Inhalten der Artikel wahrlich nicht auseinandersetzen, es genügt für Sie, sich stets als Zensor zu positionieren, wenn sich der Aigner in Schleifen ausdrückt.
    Was sind wir froh, dass Sie ihn dann sofort in Form schleifen!

    Ergebenst, Ihr geschliffenster Diener
    R.G. (Ausländer)

  • Ronald McDonald

    |

    @ R.G. 01.09.2019, 16:28h

    Sie machen mich verlegen, so viel Lob gebührt mir nicht.

    Doch seien Sie versichert:
    „Ich liebe – ich liebe doch alle – alle Menschen – na, ich liebe doch, ich setze mich dafür ein!“
    https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

    Na, ich liebe doch Claudia Roth, Stefan Aigner, dessen Redaktionsteam, alle Blogger*innen hier, also auch Sie „R.G. (Ausländer)“, und ich liebe doch alle Ausländer in deren jeweiligen Auslanden (wenn es denn diesen Plural gäbe) oder als Ankerzentrum-Touristen hier.
    Ich liebe Aydan Saliha Özoğuz für ihr geschliffenes Bekenntnis zur deutschen Sprache.
    Ich liebe doch die oben Werbetreibenden „VVN BdA“ und „Die Falken“ je für ihr Bekenntnis zu humanistischen Idealen.
    Ich liebe doch die Werbebanner schaltende „Wohnungsbau Siedlungswerk Werkvolk eG.“ und setze mich dafür ein, daß deren Partizipation an der Asylindustrie so weiter geht – zur großen Freude vieler schon länger hier lebender Wohnungsnutzer dieser Genossenschaft.
    Ich liebe doch alle, alle Menschen, außer einem: Fack ju Göthe!

  • Julian86

    |

    Für Herrn Wirner habe ich diesen Artikel herausgesucht. Darin heißt es u.a.:
    „Der Asteroid, der einst auf der Erde einschlug und die Dinosaurier vernichtete, sind heute wir selbst.“
    https://www.rubikon.news/artikel/der-klimaschwindel

    Zur künftigen Mobilität in den Innenstädten mag ausgerechnet das kleine Bad Birnbach den emissionsfreien Weg zeigen, gerade auch für jene, die nicht mehr recht zu Fuß sind.
    https://www.youtube.com/watch?v=axi3Hix78f0

    Ich stelle mir vor, dass für R. in nicht allzu ferner Zukunft auf dem inneren Altstadtkreisl, endlich wirklich per automatisierter Schranke gesperrt für alle Privatpkws (Gesandten- und Ludwigstraße über Dom- und Haidplatz) vielleicht 6-8 weiterentwickelte autonome Kleinbusse fahren, die überall auf (digitalen) Zuruf von der Bürgerschaft benutzt werden können. MP Söder, seit kurzen grün unterwegs, warum sollte er nicht erfolgreich für eine Pilotprojekt gewonnen werden? Gleichzeitig auch gedacht als ein Vorzeigemodul für eine moderne Mobilität innerhalb der deutschen Welterbestädte.

    „Im Jahr 2010 wurde beim Deutschen Städtetag eine Arbeitsgruppe der sechs flächenhaften Welterbestädte (Bamberg, Goslar, Lübeck, Quedlinburg, Regensburg, Stralsund und Wismar) in Deutschland ins Leben gerufen. Der Umgang mit UNESCO-Welterbestätten berührt eine Vielzahl von Themen der kommunalen Lebenswelt. Häufig ergeben sich daraus neben neuen Chancen zum Teil erhebliche Konflikte. Hierzu ist eine gemeinsame Position abzustimmen. Durch das gemeinsame Auftreten mit einer Stimme können die Bedürfnisse der Welterbe-Altstädte deutlicher zur Sprache gebracht werden.“
    https://www.wismar-stralsund.de/management/zusammenarbeit/

    Zur Wirner´schen Kritik an Greta Thunberg gibt es einen ausgezeichneten Artikel in der TAZ.
    https://taz.de/Greta-Thunbergs-How-dare-you/!5627066/

    Darin wird der Kern ihrer Rede „How dare you!“ herausgearbeitet:

    „Die Botschaft von Greta Thunberg ist eine der praktischen Vernunft und der säkularen Ethik: Ich habe erkannt, vor dem Hintergrund der Endlichkeit allen Lebens, dass mein Handeln dazu führt, den Planeten zu zerstören, und ich ändere darum dieses Handeln, ich sehe die systemischen Zusammenhänge, aber ich fange mit mir an, im Sinne des kategorischen Imperativs Kants, seltsam verdammt dieser Tage und dabei Grundlage ethischen Handelns überhaupt – wie kann es sein, dass ihr, Erwachsene, sehenden Auges weitermacht mit der Zerstörung der Erde? Wie kann es sein, dass ich, das Kind, euch zeigen muss, was Vernunft ist?“

  • norbert wirner

    |

    @julian86

    ich weis ned, ob sich eine mehrheit für ein autofreies regensburg finden wird. schauma halt mal!

    ich habe frau thunberg (zumindest hier) doch noch gar nicht kritisiert^^… aber gut: überzeugt mich nicht. eine aussage von ihr lasse ich in jedem fall im raum stehen: es sollte nicht die aufgabe einer 16-jährigen schülerin sein, das zu tun, was sie tut. schade, dass die erwachsenen es nicht tun.

    was diese analyse dessen, was frau thunberg so meinen und ausdrücken soll, in der taz betrifft: ja, die habe ich am montag gelesen und fand sie etwas waghalsig.

    ferner: die forderungen von fff gehen mir einerseits nicht weit genug, wenn denn die auslöschung der menscheit das ist, was die bewegung allen ernstes befürchtet. für radikaleres steht dann aber auch schon extinction rebellion in den startlöchern. die glauben ja auch fest an das ende und fordern sofortige, unerhörte und „echte“ maßnahmen – was dann irgendwie angesichts nackter todesangst auch logisch ist.

    andererseits befasst sich fff kaum mit der bewältigung und krisenplanung hinsichtlich der unweigerlich kommenden probleme, von denen ich zwar nicht glaube, dass sie den untergang bedeuten, aber doch immerhin drastische veränderungen bewirken werden. und da könnte man jetzt einiges an vorbereitungen und vorsorge treffen.

    wird auch wieder erst gemacht, wenn es zu spät ist.

  • Sabine F.

    |

    Mit einem Verkehrskonzept und Busfahrplänen aus den 70iger wird sich das Chaos in der Stadt nicht mehr regulieren lassen.

  • Stau beenden bitte !

    |

    Hallo Hr Aigner,

    das betrifft auch generell sehr stark die Wöhrdstrasse speziell
    im Nov und Dez. in den Einkaufsmonaten .

    Aber auch zum Dom Event war die voll und 15 Min. für 400 Meter.
    Keine Radiodurchsagen , nichts.
    Völlige Fehlplanung der Stadt.

    Selbes gilt auch für die Frankenstrasse auswärts generell das ganze Jahr.
    Diese Strasse schaltet so doof ,dass man wirklich überlegen sollte ,ob es in Bayern noch eine doofere gibt ! Ich glaube nicht eine befahren zu haben !

    Die Ampelschaltung der ganzen Frankenstrasse inkls Einbiegungen ist katastrophal ,wie an vielen Ecken übrigens auch !

    Viel Stau der vermeidbar wäre.
    Hier müsste die Stadt längst aktiv werden , tut sie aber nicht.
    Es gibt dazu nicht mal ein Konzept /Auftrag da was zu verbessern.
    Jeh mehr Benzin desto besser für Kasse.
    Logisch oder?
    Aber dann die Fahnen schwingen „Klima retten“……

    Ich kann diesen Dreck nicht mehr ertragen ,was uns da alles vorgelogen wird!

  • Tobias

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    Da mein Hobby die Stadtentwicklung ist, muss ich sagen: Absolut fantastisch recherchiert und tolle Bilder! Super! Das hilft auch mir weiter!

  • Andrea

    |

    Toller Artikel und es wurde Zeit, dass sich jemand der Situation annimmt. Ich wohne hier seit nun über ßt 16 Jahren und es ist erschreckend, wie sich die Lage entwickelt hat. Ich bin keine der altstadtnahen Anwohnerinnen, denen nicht bewusst ist, daß mit einem gewissen Lärmpegel in dieser Lage gerechnet werden muss. Allerdings kann es nicht sein, daß der Minoritenweg zum Hauptzugang für Autofahrer, LKW und Bussen für die Parkhäuser der Altstadt wird. Ein Dauerblizzer würde schon abhilfe schaffen, da mindestens jede zweite Auto wegen Tempoüberschreitung in der Tempo 30 Zone zahlen müsste.

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