SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Altstadt’

Speeddating mit Stadträten, Anwohnern und Jugendlichen

OB zum Betretungsverbot: „Wenn ihr eine Lösung habt, dann sagt sie mir.“

Gibt es doch noch eine Alternative zu einem Betretungsverbot auf Jahninsel und Grieser Spitz? Grüne Jugend und Jusos wollen bei der Thematik nicht klein beigeben und luden am Sonntag zu Gesprächsrunden mit mehreren Stadträten erneut auf die Jahninsel.

Ratlos: Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

„Die Leute sollen nach 22 Uhr möglichst leise sein. Wir können abends aber nirgends rein. Und zuhause soll ich auch nicht feiern.“ So fasst Armin Schmid die schwierige Situation in Regensburg zusammen. Dass es da aktuell noch mehr Menschen auf die wenigen Freiflächen ziehe sei somit nachvollziehbar, meint der Regensburger. „Wo sollen die Leute denn hin, wenn hier gesperrt wird?“, lautet eine häufig gestellte Frage am Sonntagabend auf der Jahninsel. Die Jusos und die Grüne Jugend wollen sich dort noch einmal auf die Suche nach einer Alternative zum drohenden nächtlichen Betretungsverbot machen. Wie bereits eine Woche zuvor haben die Parteijugenden am Sonntag deshalb zum „Dialog statt Verbot“ geladen. Diesmal sind auch mehrere Stadträte und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zugegen.

Demo auf Jahninsel

Betretungsverbot: Protest statt Dialog

Parteijugenden üben deutliche Kritik an Überlegungen zu einem Betretungsverbot für Jahninsel und Grieser Spitz. Öffentliche Freiflächen müssten für alle zugänglich sein. Die Anwohner müssten sich damit abfinden, heißt es am Sonntagabend während einer gemeinsamen Kundgebung. Ein angekündigter „Dialog“ bleibt vorerst aus. Es gibt vereinzelte Appelle.

Glosse

Sitzgelegenheiten auf der Anklagebank

Die Stadt Regensburg stellt derzeit neue Sitzmöglichkeiten „ohne Konsumzwang“ auf. Das bedeutet: Man kann sich dort hinsetzen, ohne einen Latte Macchiato oder eine Holunderschorle schlürfen zu müssen. Das ist eigentlich keine Meldung wert, doch in Regensburg werden solche Bänke zum Politikum. Dabei ist die Zankerei über diese Sitzgelegenheiten nur ein Oberflächenphänomen. Ein Plädoyer für die Bänkerettung.

Juristische Betrachtung zum "Herbstfest 2016"

Konsum vor Sonntagsruhe

Am kommenden Wochenende findet in Regensburg anlässlich des sogenannten „Herbstfestes“ ein verkaufsoffener Sonntag in Regensburg statt. Unter juristischen Gesichtspunkten kann man solche Sonntagsöffnungen durchaus kritisch sehen.

Interview mit Rechtsreferent Schörnig

Betretungsverbot: „Da geht es um fünf oder sechs Fälle im Jahr.“

Betretungsverbot für Feierzonen in der Altstadt: Vergangene Woche hat der Rechtsreferent der Stadt Regensburg zusammen mit Oberbürgermeister Joachim Wolbergs diesen Plan öffentlich vorgestellt. Seitdem hat Schörnig einige böse Mails bekommen. Ungefähr 30 dürften es sein, sagt er. Tenor: Die Stadt wolle den abendlichen Besuchern das Feiern verbieten. Ein Interview.

con_Temporary, Friedl, Jazz

Kulturkericht im Sommerloch

Es ist schon da, das Sommerloch: Kultur kann einem gestohlen bleiben, wenn die Sonne brennt. Die eine Hälfte des potenziellen Kulturpublikums bleibt lieber zu Hause im kühlen Altbau, ein Viertel sitzt an der Donau und zerwirft Bierflaschen (das kehre ICH nicht weg!) und das letzte Viertel ist zumindest geistig bereits in Urlaub.

Statistik: Mehr Fahrradunfälle

„Die müssen sich alle aufeinander einstellen“

Die Botschaft ist banal, aber sie muss ab und an wiederholt werden: Mehr Fahrradunfälle bedeuten nicht automatisch, dass Radfahrer rücksichtsloser werden, sondern einfach nur mehr. Die Polizei hat am Freitag die Unfallstatistik für das Stadtgebiet vorgestellt. Die Freigabe der Fußgängerzone für Radler sehen die Beamten nicht als Problem.

Fragwürdige Datenerhebungen, hohe Umsätze

Altstadt: Jammern auf hohem Niveau?

Die Mittelbayerische Zeitung nennt sie „schönes Sorgenkind“, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs guckt auf seiner „Sommertour“, wo bei ihr „der Schuh drückt“: Die Regensburger Altstadt schwächelt vor sich hin. Zumindest dem Tenor der aktuellen Berichterstattung und der Darstellung der Einzelhändler nach.

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