Hetze gegen Flüchtlinge

Wenn Frau Lehrerin Hasspost schreibt +++UPDATE+++

Bischof Rudolf Voderholzer, der Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch und die Jüdische Gemeinde erhielten im vergangenen Jahr mehrere anonyme Postkarten mit Beschimpfungen und Hetze gegen Flüchtlinge. Die Kripo hat nun herausgefunden: die Autorin ist eine pensionierte Lehrerin aus Regensburg.

Post von Frau Lehrerin an den "Asylanten-Oberbürgermeister". Sebastian Koch erhielt im vergangenen Jahr mehrere dieser Postkarten.

Post von Frau Lehrerin an den „Asylanten-Oberbürgermeister“. Sebastian Koch erhielt im vergangenen Jahr mehrere dieser Postkarten.

Ermittlungen der Abteilung Staatsschutz und vermehrte Streifen vor dem Rathaus – das waren nur einige Reaktionen auf eine Reihe anonymer Postkarten, die im vergangenen Jahr im Briefkasten des Wenzenbacher Bürgermeisters Sebastian Koch landeten (unser Bericht vom Juli 2015). „Asylanten sind unsere Fressfeinde“ oder „Deutsche wehrt Euch“ war auf einer Karte zu lesen. Versehen war das Ganze mit einer Heuschrecken-Zeichnung und SS-Runen.

Nicht nur Koch erhielt solche Postkarten. Nach Informationen unserer Redaktion gingen Schreiben mit ähnlichem Inhalt auch an Bischof Voderholzer und die Jüdische Gemeinde.

Die Autorin ist pensionierte Lehrerin

Doch es war weder ein offener Neonazi, noch jener durchgeknallte Reichsbürger, der unmittelbar in Kochs Nachbarschaft wohnt, die jene hasserfüllten Zeilen geschrieben haben. Wie die Regensburger Kripo zwischenzeitlich herausgefunden hat, handelt es sich um eine Frau jenseits der 60. Sie ist eine pensionierte Lehrerin aus Regensburg

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz bestätigt gegenüber unserer Redaktion, dass die Ermittlungen zwischenzeitlich abgeschlossen seien. Der Vorgang sei mittlerweile an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Dort ist wegen Urlaubszeit am Montag niemand zu erreichen.

UPDATE am 6.9.16: Wie die Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich mitteilt, sind die Ermittlungen im Fall Sebastian Koch abgeschlossen, bei den Postkarten an die jüdische Gemeinde laufen sie noch. Als Vorwürfe stehen Beleidigung und mindestens das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen im Raum. 

Dienstrechtliche Konsequenzen?

Bei ihrer Vernehmung hat die Pädagogin ihre Autorenschaft – wohl in der Hoffnung auf einen Strafbefehl ohne öffentliche Anklage – offenbar recht rasch eingeräumt. Sie könnte mit einem Strafbefehl davonkommen, doch auch eine öffentliche Anklage ist möglich.

Postkarte

Zur Frage, welche dienstrechtlichen Konsequenzen der Frau angesichts ihrer Ausfälle drohen könnten, etwa Kürzung von Pensionsansprüchen, wollten sowohl die Stadt Regensburg als auch das bayerische Kultusministerium bis morgen Stellung nehmen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Lehrerin sei nach wie vor an einem Regensburger Gymnasium aktiv. Tatsächlich ist sie bereits seit geraumer Zeit pensioniert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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Kommentare (29)

  • Mr. T

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    Da sieht man mal wieder schön, dass nicht nur „offene Neonazis“ solches Gedankengut pflegen. Ähnliches hat sich gestern in MV manifestiert.
    Sie sind schon lange unter uns und man erkennt sie nur an ihren Äußerungen. Wehret den Anfängen!

  • Lothgaßler

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    Nun, das wird sicherlich disziplinarrechtliche Konsequenzen haben. Aufgrund der SS-Runen und das „Deutsche, wehrt euch!“ darf Nähe zur braunen Politik unterstellt werden. Aus diesem Grund würde ich als Staatsanwalt einer Lehrerin (erst recht wenn verbeamtet) keinen Strafbefehl als goldene Brücke anbieten. Zudem sollte oder muss die Schulbehörde prüfen, ob diese Pädagogin Schüler mit Migrationshintergrund vorurteilsfrei und diskriminierungsfrei unterrichtet, fördert und benotet.

  • Sascha J.

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    Einmal mehr möchte ich Max Liebermann zitieren:

    „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!“

  • joey

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    Die Runen heben das Geschreibe deutlich über entgleisten politischen Protest in NS Zusammenhang. Eine Lehrerin kann sich auch nicht auf geistige Behinderung etc berufen. Den Job ist sie sicherlich los. Ob sie auch ihre Pension verliert, wird sich nun zeigen… es kommt wohl darauf an, was sie der jüdischen Gemeinde geschrieben hat. Wahrscheinlich etwas, was zu den Runen paßt und das dürfte zu Recht hart geahndet werden.

  • erich

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    Man nennt das Diversifizierung der Bevölkerung wenn man die alteingesessene Bevölkerung mit anderen Ethnien durchmischt. Je sozial ungerechter und / oder korrupter und /oder mafiöser ein Staat ist, desto mehr ist die Politik daran interessiert. Ziel dahinter ist es Revolutionen und Aufstände zu verhindern, denn diversifizierte Bevölkerungen neigen nicht dazu sich für eine gemeinsame Sache zu verbünden, da sie in der Regel keinen gemeinsamen Nenner haben und nicht unkompliziert sozial und kulturell kompatibel sind.
    Außerdem kann die Politik um ihre eigenen Ziele zu erreichen und von anderen Themen abzulenken, die verschiedenen Ethnien und Milieus gegenseitig ausspielen und aufstacheln.

  • Taxifahrer

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    @Erich: Deutschland hat also die Flüchtlinge aufgenommen, um eine diversifizierte Bevölkerung zu erhalten, damit keine Revolution entsteht? Ist das wirklich Ihr Ernst?

  • Mr. T

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    Interessante Verschwörungsfantasie, erich! Deswegen holt sich auch Nordkorea so viel Zuwanderer ins Land.

  • erich

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    @Taxifahrer und Mr.T- schauen sie sich die großen Städte und die Bevölkerungszusammensetzung, die von der Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte gesteuert wurde, an.
    Vielleicht haben sich viele Nordkoreaner das Werden der ehemaligen DDR vor Augen gehalten und wollen gar keine Veränderung mehr, denn sie erkennen das Bananen und Begrüßungsgeld nicht alles im Leben sind und in westlich europäischen Ländern die Politiker und deren System genauso korrupt und bestechlich wie anderswo ist, hier auch Statistiken gefälscht und schön gerechnet werden um das eine Versagen oder die eigene Gleichgültigkeit zu verschleiern, die Zufriedenheit der Menschen hinter Schminke, Botox, Silicon und geföhnten Frisuren auch nicht höher ist und viele die mit leerem Blick vor bunten, geschmückten Schaufenstern stehen sich diese Sachen auch nicht leisten können, nicht für jeden ein Palast zum wohnen wartet sondern man ganz schnell auf der Straße sitzen kann und eine Selbstmordrate von über 11.000 Menschen in diesem Land im Jahr zeigt wohl das auch hier Unglück zu Hause ist.

  • Jürgen

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    @Erich:
    So ganz unrecht hast du, mal abgesehen vom „großen Plan dahinter“, nicht.
    Teile der Bevölkerung schielen lieber auf einen Flüchtling oder Asylanten und sind neidisch was diese, im Vergleich zu ihnen, abbekommen. Sie besinnt sich nicht darauf, weshalb wir in Deutschland so eine Schieflage haben. Vielen geht es doch bei uns nicht schlechter weil wir Flüchtlinge aufgenommen haben. Vielmehr bereichern sich diejenigen die weiter ober in der Pyramide stehen. Der Mittelstand ist am Schwinden, das ist kein Geheimnis. Topgehälter die in aberwitzige Höhen schnellen. Gerade eine Gymnasiallehrerin, deren Gehalt (A13), verglichen mit anderen Stellen im öffentlichen Dienst, eine unglaubliche Höhe erreicht hat, befürchtet „Fressfeinde“ von außen! Wenn die „Dame“ jenseits der 60 ist, noch mit Zulagen und Vergünstigungen die es heute gar nicht mehr gibt. Die Frau Lehrerin hat schon wenige Jahre nach ihrer Verbeamtung, bereits ihre heutige Einstufung erhalten. Anderswo entscheidet die Leistung wie viel man verdient, beim höheren Dienst kann man es aussitzen und als Lehrer sitzt man auf einem Katapult. Ja, sie hat allen Grund um ihre Zukunft zu bangen, die Arme!
    Zur aktuellen politischen Lage in Deutschland unter den genannten Aspekten nur so viel: Es ist schon fast saukomisch wenn ein Harzer AfD wählt. „Lämmer die ihre Schlachter selbst wählen“, wie es Jennifer Rostock neulich besang.

  • Lothgaßler

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    @Erich:
    Ihren Ursprung hatte die von Ihnen thematisierte Diversifizierung der Bevölkerung in der erklärten Absicht er Wirtschaft preiswerte Arbeitskräfte zuzuführen. Vor vielen Jahren kamen dann etliche Ausländer (heutige EU-Bürger) zu uns. Auch etliche Türken (keine EU-Bürger) kamen, und waren willkommen. Heute dürfen sich EU-Bürger niederlassen wo sie wollen, d.h. Fuß fassen. Ich finde, das ist ein echter Fortschritt.
    Die Politik unterscheidet bei den Flüchtlingen zwischen gut und böse, ein Unding! Einige Politiker haben Kriegsflüchtlinge aus Syrien dann als willkommener Zustrom für den Arbeitsmarkt begrüßt und auf deren positiven Einfluss auf unsere überalternde Gesellschaft hingewiesen. Fettnäpfchen und Scheinargumente! Darin liegt ein Teil des jetzigen Unfriedens. Meist besteht Konsens darin Flüchtlingen zu helfen. Kein Konsens besteht über deren Status: Gast (der nach überstandener Not in der Heimat auch wieder dorthin zurückkehrt) oder Einwanderer (dauerhaft bleibt und wenn möglich Deutscher wird). Die Überhöhung einer Flüchtlingsgruppe (Syrer) gegenüber anderen (alle Nichtsyrer, insbesondere Afrikaner) und deren Instrumentalisierung im Inland (Fachkräftemange. Überalterung, Straftäter, Sozialleistungsbezieher, Sich-teuer-operieren-lassender) vergiftet das Klima. Die Begriffsverwirrung um diese Menschen (Migrant, Kriegs-, Wirtschafts-, Hunger- … Flüchtling) tut sein übriges. Die meisten der jetzt gekommenen Flüchtlinge werden wieder zurückkehren wollen, weil sie bei uns eben kein leichtes Leben erreichen.

  • blauäugig

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    @Jürgen
    Eine Gymnasiallehrerin fängt meist mit A13 an, A14 ist nach Zeitablauf nicht zu verhindern und die meisten „schaffen“ es zur Studiendirektorin = A15; andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung können von diesem Stellen“kegel“ nur träumen.

  • keinMenschistillegal

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    Was sind schon die ausländerfeindlichen Fantasien einer bayerischen Lehrerin gegen die reale Flüchtlings-Politik der bayerischen Staatsregierung ? Ein Fliegenschiss.
    Der große „Skandal“ ist das , was die Flüchtlinge täglich tatsächlich zu erleiden haben.
    Und klar ist auch: Irgendwann wird die Integrationserschwerungs-Politik die Situation in den Flüchtlingsunterkünften in extem gewalttätigen Auseinandersetzungen explodieren lassen. Da sind nun viele Menschen zum Teil schon seit Jahren unter miesen Bedingungen zusammengepfercht. Selbst wer den Flüchtlingsstatus bekommen hat, sitzt meist in den Unterkünften mangels Wohnung fest.
    Bei Anfragen an die Immobilienmakler (Ausnahmen ?) kommt die Antwort, Flüchtlinge seien bei Wohnungsbesichtigungen von vornherein nicht erwünscht, die Vermieter wollten keine. Es gebe ja genug Wohnungssuchende !
    Solange nur in den Flüchtlingsunterkünften die Fäuste fliegen, juckt das den deutschen Spießer nicht: Soll die Polizei regeln !
    Aber wehe, die gestaute Wut der in den Unterkünften totgeschlagenen Lebenszeit wird sich an „Deutschen“ austoben:
    Dann werden alle Hetzer und Seeselfurzer wieder schreien, wie schlimm die Flüchtlinge doch die deutsche Gastfreundschaft missbrauchen, und dass man sicherheitshalber noch eins draufhaut…
    Von regensburg-digital würde ich mir mehr Berichte über das Schicksal der Flüchtlinge vor Ort wünschen, und ebenso Berichte über die Erfolge vor Ort, ihnen die Bedingungen für ein menschenwürdiges Leben zu schaffen. Zu letzterem lese ich leider nur, wenn auch oberflächlich, in der MZ.
    Wo bleiben eure Verbindungen zu den großen Integrationshelferkreisen ?

  • joey

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    Verschwörungstheorien… da ist wohl gar kein Plan dahinter, nicht bei Merkel und nicht bei „der Wirtschaft“ und den Medien.

    Ultralinke wollen Deutschland „verrecken“ lassen, die anderen „Eliten“ verleihen sich selbst Preise z.B. für „engagierten“ Journalismus voll auf Regierungslinie. Wahrscheinlich hat sich umgekehrt die Regierung auf Linie der SZ Leitartikel begeben, also auch keine aktive Verschwörung, sondern nur eine gesellschaftliche Normierung von Leuten, die sich für alternativlos halten.

    Immigranten sind aber keine Freßfeinde, sie essen keine deutschen Kinder. Die hetzerische Tonlage der Lehrerin ist nicht akzeptabel und man kann sie nicht entschuldigen, daß sie vielleicht doch irgendwie recht hat.
    Sie hat nicht recht, denn es gibt in diesem Land noch die Freiheit (z.B. hier bei RD), sich politisch zu äußern und zu diskutieren. Wir haben noch Wahlen, in denen man Protest oder gar eine Regierung loswerden kann.

  • Aigner Heinz

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    Da sieht man wieder einmal, welches Gedankengut im Kopf dieser „Pädagogin“ vorhanden ist und ich glaube auch nicht, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt. Die Pensionsbezüge sollten ihr auf Hartz IV-Niveau gekürzt werden.

  • Ronald McDonald

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    Kommentar gelöscht. Kein Rassismus.

  • El

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    Da es äußerst fragwürdig ist, bzw. eigentlich offen einsehbar, wes Geistes Kind die Pädagogik dieser sogenannten Pädagogin gewesen ist, wäre ich auch dafür, dass sie zumindest kein feudales finanzielles Ruhekissen in ihren Altersruhesitz bekommt. Sondern ein Denk-Mal :-) .

    Sie hat mit Sicherheit in den letzten Jahrzehnten einiges an Schaden in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen angerichtet . Denn, selbst wenn sie in der Lage gewesen sein sollte, ihre braune Brühe für Kaffee auszugeben, ist unterschwellig sicherlich „rübergekommen“, was sie für eine Suppe ihr eigen nennt.

    Entsprechend schädigend und ausgrenzend wird sie auch auf Kinder mit Migrationshintergrund gewirkt haben. *gruslig*

    Es sollte ohnehin einen PädagogenInnen-TÜV geben!

    Mir ist eine Situation aus eigener Anschauung bekannt, in der ein dunkelhäutiges Kind mit afrikanischen Wurzeln, schlimm ausgegrenzt worden ist. Es wurde beim Mittagessen von allen Tischen regelmäßig weggeschickt – keineR wollte mit diesem Kind an einem Tisch sitzen. Als ich die Betreuerin auf dieses Verhalten seitens der Kinder angesprochen habe, war ihr lapidarer Kommentar, dass dieses Kind selber schuld sei .

    Solche BetreuerInnen sind extrem schädlich für die Kinder und legen womöglich die Grundsteine für eine schlimme Versagenskarriere. Das o.g. Kind konnte die Gruppe wechseln und ist innerhalb weniger Monate in die neue Gruppe integriert worden und um ein bis zwei Notenstufen besser geworden.

    Wie gesagt: Ein PädagogenInnen-TÜV wäre arg von Nöten!! Solange dies nicht der Fall sein wird – und das dürfte schätzungsweise noch länger so sein, müssen die Eltern die Augen und Ohren auf halten !

  • Tobias

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    @El

    „Mir ist eine Situation aus eigener Anschauung bekannt, in der ein dunkelhäutiges Kind mit afrikanischen Wurzeln, schlimm ausgegrenzt worden ist. Es wurde beim Mittagessen von allen Tischen regelmäßig weggeschickt – keineR wollte mit diesem Kind an einem Tisch sitzen. Als ich die Betreuerin auf dieses Verhalten seitens der Kinder angesprochen habe, war ihr lapidarer Kommentar, dass dieses Kind selber schuld sei.“

    Nunja, wir hatten in der katholischen Kindergartengruppe 1992-1994 einen türkischen Jungen, Burhan, der Typ war echt schräg; vermutlich wegen den Eltern. Die Mutter war beim Abholen genauso drauf. Wir hatten auch keine wirkliche Lust, mit ihm zu spielen. Was hätten die Pädagogen machen sollen? „Ihr müsst mit dem spielen, sonst…?“ Ich finde, persönliche Präferenzen sollten weit über politische Korrektheit hinweg gehen. Sie geben sich doch auch nicht mit jedem ab. Ich bin mir sicher, auch wenn ich nie auf Antworten hier reagiere, dass ich auch bereits so viel Gegenwind/“Hass“ erfahren habe. Dürfte ich nach Ihrer Logik mich also einfach mal bei Ihnen einladen? Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Man kann nicht alles überall hineinzwängen. Das versucht Merkel gerade, was nicht klappt, und andere Nationen, wie etwa Australien, machen dies ganz offen – und erfolgreich. Schweizer sind auch nicht dafür bekannt, mit aller Welt zu teilen. Diese als „Rassisten“ und „Ausgrenzer“ zu bezeichnen käme doch auch keinen in den Sinn.

    Aber bitte nicht mit Rassismus antworten, wie es z.B. Angelina Jolie, welche nur schwarze/farbige Kinder adoptiert. Auch in der Wirtschaft und Politik keimen häufig schon „Forderungen“ auf, gewisse „Rassen“ (das Wort sollte definitiv mal aktueller gedeutet und definiert werden) in den Arbeitsmarkt zu integrieren – via Quote. Damit möchte man erzwingen, dass Betriebe – subventioniert oder nicht – auch ungebildete Schwarze einstellen. Der ungebildete Weiße geht dabei leer aus. Wessen „Schuld“ ist das nun? Die der Politik, die des „Weißen“ oder des „Schwarzen“?

    @KeinMenschIstIllegal:
    Ihr Post ist verwirrend und auch verstörend. Dass aggressive illegale Migranten hier gewalttätig werden dürfen, weil sie in Sporthallen auf ihre Bescheide warten, da gleichzeitig hunderttausende das Land überrollt haben ist typisch linker Unsinn. Dass sie beim Anzünden von ganzen Lagerhallen mangels Catering und ausreichend Schokopudding das Gastrecht mißbrauchen ist klar. Und die Sachbeschädigung durch die ganzen Aufkleber, etwa auf dem MAX BAHR-Gebäude sollte man definitiv der Antifa in Rechnung stellen.

    @Erich: Sie haben durchaus Recht. Es gibt verschiedene „Pläne“ und „Diskussionen“, egal von der CIA oder dem „Stammtisch“: Homogene Gesellschaften sind schwerer von oben zu kontrollieren. In einem bayerischen Dorf, in dem jeder jeden kennt herrscht natürlich mehr Einigkeit als in Multikulti-Viertel, wo die Russen, Deutschen, Vietnamesen und die Türken ihr eigenes Ding drehen. Habe ich auch bereits in kleineren Dimensionen in Mietshäusern gesehen, bzw. in den Großwohnsiedlungen in den USA (Pruitt-Igoe) oder den ostdeutschen Plattenbauten. Das kann man nahezu analog auf andere Bereiche ausweiten.

    @Artikel:
    Verstörend, selbst für einen AfD-Wähler wie mich. Besonders bei den SS-Runen merkt man wirklich, wo der Geist stehenblieb. Es ist eine „pensionierte“ Lehrerin, die hat wohl zu viel NS-Literatur auf dem Dachboden gefunden…

    @ Jürgen:
    Nun, die Kommunen brauchen Geld – Grundsteuer soll steigen. Zur Krankenkasse: Waren es nicht 1,5 Milliarden Euro, die für die „Flüchtlinge“ aus dem Topf entnommen worden sind? Woher kommen diese Gelder? Wolbergs sagte mal, dass die „Flüchtlinge“ nichts kosten, da Regensburg NOCH Reserven hat. Schön! Aber diese Reserven ist Geld, das ich mir erarbeitet habe und das mir fehlt. Der ÖPNV wird teurer, aber hey, uns gehts nicht schlechter, sondern nur „gleich gut“, obwohl die Steuereinnahmen sprudeln, Deutschland die zweithöchste Abgabenlast aller OECD-Länder hat und das Meridian-Einkommen der Renten gerade mal 1,5x des Hartz-IV-Satzes beträgt. Nach Ihren Aussagen heißt das: Arbeiten bis 75, noch weniger Nettolohn, Hauptsache, irgendwelche dahergelaufene Araber aus dem nahen Osten können Ihren Schuldkult befriedigen. Das sehe ich anders.

  • Jürgen

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    @blauäugig: Ich wusste dass sie im Gymnasium mit A13 anfangen. Dass sie aber bis A15 klettern (in anderen Behörden bekommt das ein Behördenleiter!!!) wusste ich nicht.
    @Aigner Heinz: Wird wohl leider nicht gehen.
    @EI: Philologen keine Pädagogen! In Pädagogie werden nur Grundschullehrer ausgebildet.

  • Helga/France

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    Diese Person, auch noch Lehrerin, sollte nach Syrien gebracht werden. Dort kann sie dann den
    „Fressnapf“ kennenlernen. So eine Person hat Kinder unterrichtet.Unverantwortlich!
    Eine harte Strafe wäre angemessen.

  • ExRA

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    Schon ziemlich dünn, was da an strafrechtlichem Gehalt bleibt, das man der Verfasserin und Versenderin der „Hasspost“ vorwerfen kann. Ob da eine öffentliche Anklage das richtige ist? Dieser Gesinnung auch noch eine Plattform bieten? Na, mal sehen, wie das weitergeht.

  • joey

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    pro und contra Asyl ist hier eigentlich off topic. Man sollte das Thema immer wieder diskutieren, aber hier geht’s um was anderes:
    Eine Frau schreibt solche Briefe, obwohl ihr aus ihrer ehem. beruflichen Tätigkeit klar sein sollte, was sie da macht. Nachdem sie (gem. update) nicht mehr im Dienst ist, kann sie sich von einem Arzt leicht was schreiben lassen. Vielleicht existiert da ja schon was, ist sie (60) frühpensioniert?

    Man wird die Sache relativ niedrig hängen: es existiert hier offenbar keine ü.60 NSU. Das sollte man zur Sicherheit noch ein wenig nachprüfen, welche Ausrüstung die Dame zuhause hat.

  • auch_ein_regensburger

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    Ich habe so meine Zweifel, ob das Strafrecht alleine wirklich das geeignete Mittel ist, um mit der Frau umzugehen. Wenn eine Lehrerin im Ruhestand, bestens versorgt bis an ihr Lebensende, ernsthaft unter der Angst leidet, dass ihr irgendwelche armen Teufel die letzten Haare vom Kopf fressen, zeigt das wohl eher, dass sie, wie zur Zeit so viele, akut vom „Angst frisst Hirn“-Syndrom befallen ist. Vielleicht wäre hier eine Psychotherapie eher am Platz, zumindest als zusätzliche Verpflichtung.

    @Tobias
    Wäre zu schön gewesen, wenn Sie es geschafft hätten, mal einen einzigen Kommentar zu verfassen, ohne das übliche dümmliche „Schuldkult“-Gefasel mit einzubauen. Wie Sie bei jeder Gelegenheit versuchen, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu relativieren, lässt tief blicken. Und wenn Sie wirklich meinen, dass unser Lebensstandard von der Aufnahme von Flüchtlingen abhängt, empfehle ich Ihnen ganz einfach, Ihren Versatand zu benutzen. Nicht die Flüchtlinge bestimmen in diesem Land die Politik.

  • Einer

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    @ ExRA
    Schon möglich, dass da unterm Strich unter Berücksichtigung aller rechtsstaatlichen Prinzipien nicht viel bleibt, was die Frau als Konsequenz einer „Anklage“ zu erwarten hat.
    Aber ich gehe durch die Berichterstattung hier nicht davon aus, dass „dieser Gesinnung“ eine Plattform geboten wird. Ich bin froh darüber, hier zu erfahren. Ich habe keinen Anlass dafür, davon auszugehen, dass ausgerechnet der Berufsstand LehrerInnen von einer solchen Gesinnung aus irgendwelchen Gründen (Selbstheilungskräfte?) davor verschont bleiben sollte. Ignorieren sollte man diesen Fall in der Berichterstattung auf keinen Fall aus ihrem vermuteten Grund heraus und wenn weiter oben ein bekennender AfD-Wähler mit Erschrecken feststellt („selbst für einen AfD-Wähler wie mich…“), dass er – von sich aus, wohlgemerkt – die benutzen SS-Runen in einen Kontext mit seiner Wahlentscheidung bringt – für mich also einen Funken Selbstkritik in seinem Verhalten erkennen lässt, dann ist das doch schon einmal ein Zeichen dafür, dass es hier nicht darum geht, dieser Gesinnung eine Plattform zu geben, im Gegenteil.

  • Sylvi

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    Das geht doch auch den Tierschutz was an. Die armen Heuschrecken!

  • Coffin Corner

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    „Wohlstandsverluste sind wahrscheinlich und zumutbar“ sagte der Bischof von Essen vor einem Jahr in einer Predigt.
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/hass-attacken-im-netz-gegen-essens-bischof-overbeck-id11121771.html

    Wen wundert es also ?
    Der Keil, der da in die Gesellschaft getrieben wird, kommt auch von der katholischen Kirche.
    Halt Du Sie dumm, ich halt sie arm, sage ich da nur.
    Wobei das natürlich schon etwas anderes ist, ob man dem Schwerarbeiter seine € 1000 Rente kürzt oder einer pensionierten Beamtin. Nur letzteres wird in D nie passieren.

  • ness

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    Sind wir uns doch einig, das wir und nicht einig sind über diese Flüchlings Politik, diese ist erschreckend und ungewollt, Deutschland ist gespaltet in pro und Contra, Gut und Böse, aber was heißt das, pro Deutschland will helfen, findet aber nicht den richtigen Weg, Überforderung, Flüchtlinge wollen Hilfe, bekommen aber zu wenig,da Überforderung herrscht, kein Auto kein Haus keine Arbeit, dann noch die Frauen in Deutschland die man nicht einfach so anfassen darf. Die wenigen die meinen Deutschland muss helfen werden alleine gelassen. Dann sieht man am TV Bilder von Bayern und Leuten die nach der Naturkatastrophe Versprechungen erhalten und nichts geschieht. Nein irgendwie hat das ganze kein gutes Ende.

  • Hasspost-Lehrerin akzeptiert 150 Tagessätze » Regensburg Digital

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    […] Wie zunächst exklusiv berichtet, verschickte die alte Dame anonym Postkarten an den Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch, die Jüdische Gemeinde und den Regensburger Bischof. Asylsuchende werden darin unter anderem als „Fressfeinde“ und „Heuschrecken“ bezeichnet. Versehen waren die Postkarten mit SS-Runen. […]

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