SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 15. April 2010

„Steril”, so wie in der Maximiliansstraße oder auf dem Neupfarrplatz sei der geplante neue Belag für die Steinerne Brücke, sagt Generalkonservator Egon Greipl. Am historischen Belag orientiert sei das neue Pflaster, sagen Vertreter der Stadt Regensburg, die dabei vor allem auf eine besseren Schutz der Steinernen vor eindringendem Salz und Wasser pochen. Verhindern kann das bayerische Landesamt für Denkmalpflege trotz Greipls ästhetischer Bedenken nicht. Er hoffe auf das Engagement der Regensburgerinnen und Regensburger, ließ er am Dienstag im Kolpinghaus verlauten. Die Stadt lädt unterdessen zu Führungen in den städtischen Bauhof ein, um am dort ausgestellten „Musterbauwerk” in Augenschein zu nehmen (Foto). 15 Meter lang ist das nachgebaute Modell im Maßstab 1:1. Auch der neue Belag ist dort zu sehen: Anstelle des gewohnten Kopfsteinpflasters sollen nach der kürzlich begonnenen Sanierung Granitplatten treten. Bei der Auswahl des Belags habe sich das Tiefbauamt „in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege” an einer Fotografie aus dem Jahre 1859 orientiert, heißt es heute in einer städtischen Pressemitteilung. Das Foto zeige einen Plattenbelag, „der nach einer Aufzeichnung bereits 1648 verlegt wurde”. Zwei Führungen wurden bereits durchgeführt. Die Stadt spricht von 200 Besuchern und „positiver Resonanz”. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann am Samstag, 24. April, den städtischen Bauhof Nord (Harthofer Weg 9) besuchen. Führungen finden um 10, 11, 13, 14 und 15 Uhr statt. Fest steht bereits jetzt: Nach ihrer 20 Millionen Euro teuren Restaurierung wird sich die Steinernen Brücke – voraussichtlich im Jahr 2014 – wesentlich anders präsentieren als heute. Neben dem Pflaster werden sich auch Brüstung und Beleuchtung verändern.

Tapferkeit vor dem Freund

Johano Strasser hat eine Vision. Eine radikale Umkehr, weg vom blinden Wachstums- und Fortschrittsglauben, hin zu einer sozialeren, ökologischen und demokratischen Gesellschaft mit ebenbürtigen Beteiligungsmöglichkeiten für alle schwebt dem Präsidenten des PEN-Clubs und sozialdemokratischen Vordenker in der SPD-Grundwertekommission vor – eine „Kultur der Freiheit”. „Wer sich nicht mehr materielle Ebenbürtigkeit aller zum Ziel setzt, verlässt […]

Bewährungsstrafe für städtischen Beamten

Das umfassende Geständnis und seine Erklärung, die veruntreuten Gelder zurückzubezahlen, sorgten für eine Bewährungsstrafe. Nach der Veruntreuung von einer viertel Million Euro ist ein leitender Beamter der Stadt Regensburg zu zwei Jahren verurteilt worden. Das Regensburger Amtsgericht sprach den 60jährigen allerdings in 42 Fällen mit einem Schaden von etwa 143.000 Euro schuldig. Die übrigen Fälle […]

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