Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Archiv für März, 2015

Mietrückstände sind bezahlt, aber:

Stadtbau weiter knallhart gegen Rollstuhlfahrer

Nachdem Damir I. seine Mietaußenstände beglichen hat, ist die fristlose Kündigung der Stadtbau GmbH hinfällig. Doch die städtische Tochtergesellschaft will ihn unbedingt loswerden und pocht nun auf ordentliche Kündigung.

Verwies den Rechtsanwalt, der die Außenstände bezahlen wollte seines Büros: Stadtbau-Geschäftsführer Becker. Foto: Archiv/ as

Verwies den Rechtsanwalt, der die Außenstände bezahlen wollte seines Büros: Stadtbau-Geschäftsführer Becker. Foto: Archiv/ as

Es scheint der Regensburger Stadtbau GmbH ein ernsthaftes Anliegen zu sein, Damir I. loszuwerden. Nachdem sich bei einem ersten Gerichtstermin angedeutet hatte, dass die Richterin die von I. vorgenommenen Mietkürzungen als zu hoch einschätzte, hat er die Außenstände nachbezahlt. Juristisch ist die fristlose Kündigung, deretwegen die städtische Tochter den 37jährigen Rollstuhlfahrer verklagt hatte, damit vom Tisch. Doch gut sein lässt es die Stadtbau dennoch nicht. Stattdessen klagt sie jetzt auf ordentliche Kündigung und begründet dies mit „unregelmäßigen Mietzahlungen“. Geht es nach der Stadtbau GmbH müsste I. seine Wohnung nun zum 30. Juni verlassen.

Buchbesprechung: Braune Flecken auf dem Priesterrock

Die ehrenwerten braunen Herren

Mit seinem Buch „Braune Flecken auf dem Priesterrock“ hat sich Robert Werner an drei Regensburger Persönlichkeiten gewagt, über deren braune Vergangenheit man in Regensburg nur ungern spricht: Robert Engert, Bischof Rudolf Graber und Domkapellmeister Theobald Schrems. Schon im Vorfeld des Erscheinens haben Werners Recherchen Reaktionen ausgelöst.

Landgericht München bestätigt

Räumung des Protestcamps am Rindermarkt war illegal

Ein Hunger- und Durststreik von 44 Asylbewerberinnen und Asylbewerbern auf dem Münchner Rindermarkt sorgte im Juni 2013 für bundesweites Aufsehen. Am Ende wurde das Protestcamp von der Polizei geräumt, Teilnehmer vor Gericht gestellt. Nach fast zwei Jahren stellte nun das Landgericht München I fest: Die Auflösung war rechtswidrig. Am Mittwoch wird im Reginakino dazu eine Dokumentation gezeigt. Anschließend wird diskutiert.

Alter Schlachthof: Steuergelder verschleudert

Ein saugutes Geschäft

Der Bedingungen und der Preis waren – für den Investor – bestens, als die Stadt das Areal am Alten Schlachthof 2011 verkaufte. Jetzt sollen dem noch einmal hunderttausende an Steuergeldern hinterher geworfen werden. Zurecht?

drin