SOZIALES SCHAUFENSTER

Tag 36 im Wolbergs-Prozess

Anja Wolbergs hält Ermittlungen für politisch beeinflusst

Zu Wohnungskäufen mit möglichen BTT-Preisnachlässen waren am 36. Verhandlungstag Joachim Wolbergs‘ Ehefrau Anja und seine Schwiegermutter als Zeuginnen geladen. Beide bestritten insbesondere eine Einflussnahme des Oberbürgermeisters auf das Wohnungsgeschäft der Schwiegermutter. Anja Wolbergs sagte zudem auch zu den Themenkomplexen „Renovierungen“ und „Spenden“ aus. Außerdem bezichtigte sie CSU-Stadtrat und Kriminalbeamten Jürgen Eberwein Ermittlungsinterna ausgeplaudert zu haben und unterstellte politische Motive bei den Ermittlungen gegen ihren Mann.

Anja Wolbergs verteidigte ihren Ehemann. Foto: Staudinger/Archiv

In einem Roman gibt es eine Szene, da sitzen ein paar Leute bierselig am Stammtisch beisammen, als die Sprache auf einen „regionalen Mordfall“ kommt. Einer der Anwesenden erzählt, er hätte einen Freund, der Mitglied in der zuständigen Ermittlungsgruppe sei und ihm über die Ermittlungen erzählt habe. „Normalerweise würde sein ‚Kumpel‘ nicht über die Arbeit sprechen, aber in diesem speziellen Fall“ habe er es getan. Der „Kumpel“ habe erzählt, die Kripo hätte von Anfang an einen bestimmten Verdächtigen im Visier gehabt und „alle Hebel in Bewegung“ gesetzt, um diesen zu überführen. Sie versteifte sich auf diese Hypothese, ermittelte nur in eine Richtung. Am Ende des Stammtischgesprächs meint der eine: „So, und jetzt sag ich euch mal, was mein Kumpel, der Kripobeamte, gesagt hat. ‚Jetzt schnappen wir uns den Mörder der jungen Frau und dann holen wir uns den Wolters‘.“

„Erst schnapp ma uns den Mörder und dann den Wolbergs“

Anja Wolbergs: In Liebe, Jana! – Ein Skandal und große Gefühle in Regensburg. Bild: MZ-Buchverlag / Battenberg Gietl Verlag

Der Roman heißt „In Liebe, Jana!“. Geschrieben hat ihn Anja Wolbergs, die Ehefrau des suspendierten und angeklagten Regensburger Oberbürgermeisters, Joachim Wolbergs. Im Buch heißt Regensburgs OB Jonas Wolters. Das Geschehen der obigen Passage trägt Anja Wolbergs in ähnlicher Form auch am Donnerstag vor dem Landgericht Regensburg vor.

Hier erzählt sie aber keine Romanhandlung, sondern steht unter Wahrheitspflicht. Der „Kumpel“ im Buch ist Jürgen Eberwein, CSU-Stadtrat und Kriminalbeamter. Er soll, so Anja Wolbergs am Schluss ihrer Vernehmung, am Stammtisch Ermittlungsinterna im Fall Maria Baumer ausgeplaudert sowie im Beisein von Wolbergs‘ Sohn den Satz geäußert haben: „Erst schnapp ma uns den Mörder und dann den Wolbergs.“

Die vom Oberbürgermeister getrennt lebende Ehefrau nährt damit erneut die These, wonach die Ermittlungen gegen ihren Mann politisch motiviert und beeinflusst waren. Zuvor sagt sie, dass ihre Schwester, die in der Jungen Union sei, bereits im Februar 2015 berichtet habe, dass sich über Wolbergs „etwas Großes zusammenbraue“. Dieser Hinweis soll auf CSU-Stadtrat Michael Lehner zurückgehen. Auf Nachfrage zu diesen und anderen (Ermittlungs-)Vorgängen gibt sie zu, „zum Teil nicht mehr an den Rechtsstaat“ zu glauben.

Anja Wolbergs stützt die „Version“ ihres Mannes

Anja Wolbergs, die nach eigenem Bekunden bisher stets die Aussage verweigert habe, äußert sich nun vor Gericht und erzählt dabei auskunftsfreudig auch Begebenheiten, nach denen sie nicht explizit gefragt wird. Zu den Anklagepunkten, die gegen ihren Mann, Volker Tretzel, Norbert Hartl und Franz W. vorgebracht werden, decken sich ihre Schilderungen weitgehend mit bisherigen Einlassungen und Erklärungen Joachim Wolbergs‘. Sie ergänzt diese um einige Anekdoten aus dem Privaten und viele persönliche Einschätzungen, die meist von Verteidiger Witting und seinem heutigen Antagonisten, Obertstaatsanwalt Jürgen Kastenmeier, erfragt werden.

Den vier Angeklagten werden Vorteilsgewährung und -annahme bzw. Beihilfe dazu vorgeworfen. Anja Wolbergs nimmt zu den Themenkomplexen „Wohnungskäufe“, „Renovierungsarbeiten“ und „Spenden“ Stellung. Preisnachlässe, die von Bauträger Tretzel auf zwei Wohnungen gewährt worden sein sollen, werden Joachim Wolbergs als persönlicher Vorteil (für Dritte) vorgeworfen.

„Fragt’s doch beim Tretzel nach. Das sind gute Wohungen.“

Eine dieser Wohnungen gehört seit Sommer 2015 Hannelore H., der Mutter von Anja Wolbergs. Die Staatsanwaltschaft sieht eine abgesprochene Minderung des Kaufpreises in Höhe von 47.500 Euro. Anja Wolbergs selbst habe wenig mit dem Erwerb zu tun gehabt, ihr Mann erst recht nicht. Sie sei einmal bei der Bemusterung der Innenausstattung beratend dabei gewesen, er allerdings habe „von diesem Kauf kaum etwas mitbekommen“. Ohnehin habe Joachim Wolbergs zur Schwiegermutter, vor allem nach seinem Amtsantritt als OB, nur spärlichen Kontakt gehabt. Lediglich zu Beginn der Wohnungssuche habe er gesagt: „Fragt’s doch beim Tretzel nach. Das sind gute Wohnungen.“

Zur Wohnung ihrer Schwiegermutter Edda Wolbergs, die in dieser Woche schon ausführlich Gegenstand im Prozess war, könne die Zeugin „leider überhaupt nichts sagen“. Themen, die die Mutter des Oberbürgermeisters betrafen, wurden ohnehin meist ausgeklammert, „weil er ein gespaltenes Verhältnis“ zu ihr habe. Auch zu Renovierungsarbeiten eines Ferienhauses in Mitterhaselbach und der Pächterwohnung in der Alten Mälzerei könne Anja Wolbergs nicht viel sagen.

Er kümmert sich um Politik, sie um das Weltliche

Das Ferienhaus sei in der Familie Wolbergs „ein rotes Tuch“ gewesen. Sie selbst hielt die Renovierung „für eine Schnapsidee“, habe aber nach seinem Entschluss doch zu renovieren, die eingehenden Rechnungen bezahlt. Ebenso für die Pächterwohnung. Für die Finanzen zuhause sei die Bankkauffrau allein schon aus beruflichen Gründen zuständig gewesen. Ihr Mann habe sich grundsätzlich nichts aus Geld gemacht. Das Paar hatte eine klare Aufgabenteilung: Er kümmere sich „um die Politik, sie „um das Weltliche“. Selbst nach der Trennung regele sie noch seine Finanzen.

Die Renovierungsrechnungen kamen allerdings nicht alle bei den Wolbergs an. Ein Teil der Kosten wurde von BTT übernommen. Die Firma hatte über ihren Bauleiter Oliver S. zudem die Koordination der Baustellen übernommen.

Anja Wolbergs im Wahlkampfeinsatz für Joachim Wolbergs‘ Traum. Bild: SPD Regensburg

„Nichts auffällig“ bei Spenden

Bei den Spenden sei für Anja Wolbergs „nichts auffällig“ gewesen. Die Frau des Bürgermeisters und Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Stadtsüden war seit 2006 Kassiererin der Parteigliederung und damit auch auf der politischen Ebene in den Jahren 2011 bis 2016 für die Finanzen verantwortlich. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 475.000 Euro aus dem Umfeld Volker Tretzels und von BTT-Mitarbeitern in Jahresbeträgen jeweils knapp unter 10.000 Euro auf das Konto des Ortsvereins überwiesen. Laut Staatsanwaltschaft handelte es sich dabei um gestückelte Einflussspenden Tretzels.

Wolbergs ignorierte Warnungen, Darlehen an SPD-Landesverband zu melden

Nachfragen hat das Gericht um Elke Escher zu einem Darlehen von 228.000 Euro, das Joachim Wolbergs zur Bedienung von Wahlkampfverbindlichkeiten dem Ortsverein gewährte. Auch hierum habe er sich wenig gekümmert und mehrere Warnungen ignoriert, das Darlehen beim SPD-Landesverband zu melden, wozu er gemäß Parteisatzung eigentlich verpflichtet gewesen wäre. „Ein formaler Fehler, ja,“ so Anja Wolbergs.

Das Darlehen ist im Verfahren deshalb von Interesse, weil der Ortsverein ohne umfangreiche Spenden nicht in der Lage wäre, es den Wolbergs zurückzuzahlen. Die Kassiererin ging davon aus, dass nach der Kommunalwahl 2014 weiterhin Spenden auf dem Ortsvereinskonto eingehen würden, mögliche konkrete Zusagen hierzu habe sie nicht gekannt. Vom Darlehen seien bisher lediglich 17.000 Euro zurückgezahlt.

20 Würste nur gegen Bares

Anja Wolbergs‘ Mutter H. bestreitet bei ihrer Zeugenaussage am Nachmittag ebenfalls jede Einflussnahme von Joachim Wolbergs auf ihren Wohnungskauf, lobt lebhaft seine Qualitäten als Politiker und Oberbürgermeister, der nicht korrumpierbar sei. Um Letzteres zu untermauern, erzäht sie ein paar Anekdoten. Als sie Joachim Wolbergs beispielsweise bei einem Fest am Brandlberg 20 Würste auf Kraut gekauft habe, musste sie ihm mehrmals versichern, dass sie diese auch wirklich bezahlt habe. Seine Skepsis hatte er nicht zu Unrecht: Man habe H. schon angeboten ihr die Würste für den „Ehrengast“ zu schenken.

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Kommentare (103)

  • Bertl(Original)

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    Clan-Posse Richtung Schmierentheater?

  • Richard

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    Entweder ist diese Frau so unbedarft wie sie tut, oder sie redet ihr eigenes Fehlverhalten klein. Wird gegen Frau Wolbergs eigentlich auch ermittelt wegen ihrer Rolle als Kassiererin, die nichts auffälliges bemerkt haben will? Wollen uns diese Leute mit ihren Verschwörungstheorien für dumm verkaufen oder steckt da Kalkül dahinter?

  • Otto Hoepfner

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    Wenn dem so ist, dürfte das ‚Stammtischgeplaudere’ des CSU-Stadtrat und Kriminalbeamten vermutlich auch noch die StA und die PD beschäftigen.

  • Checker

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    Wenn der Wolbergs beim Metzger mal eine Wurst geschenkt bekommt ist mir das doch egal.
    Wenn im Notarvertrag falsch verbrieft wird und die Mutter zig Tausend Euros an Vorteilen einstreicht wird es schon interessanter.
    Noch dazu wenn man im Stadtrat dann massiv für den Gönner eintritt.
    Ausserdem war der Kassierer welcher die ganze Sache angezeigt hat nicht bei der JU sondern seines Zeichens Landesschatzmeister der SPD.
    Die Frau Wolbergs reimt sich was zusammen. Genau wie die Schwiegermutter.

  • Lieschen Müller

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    @Dieter
    Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen!

    Wenn dem selbstlosen Diener der Stadt Regensburg Herrn Wolbergs soviel an “ seinen“ Bürgern liegt, frag ich mich umso stärker wieso er nicht zurückgetreten ist um nach dem Beweis seiner Unschuld ( egal ob er es immer noch glaubt oder weiter als Strategie durchzieht) seiner Stadt einen Neuanfang zu gönnen. Das wäre respektabe gewesenl!!!
    Und dann hätte er sogar realistische Chancen gehabt wenn er sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Wahl stellen wollte.
    Aber diese selbstlose Liebe zum Volk sehe ich bei dem ICH ICH ICH Wolbergs überhaupt nicht. Und seine Schlamperei oder Schludrigkeit, die er wie ein Schutzschild vor sich herträgt ist bei einem OB total unangebracht. Mit jeden Tag mehr im Gericht werden die Church of Wolbergs Anhänger weniger.

    Was ist an der Stammtischaussage „…erst den Mörder, dann den Wolbergs…“ so schlimm? Dass es hörbar gesagt wurde? Es ist doch normal, dass man eines nach dem anderen macht, oder?

  • Günther Herzig

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    Gäbe es politische Einflussnahmen, was ich ausschließen will, weil aus der SPD heraus der Anstoß zu de Ermittlungen erfolgt ist, was sollte das ändern. Am Ende steht ein Urteil. Eine Einstellung halte ich für unwahrscheinlich. Allein der Versuch eine politische Intrige zu sehen, bedeutet doch auch, dass die Zeugin vorziehen würde, dass Straftaten vertuscht werden sollen. Das fördert die Folgerung, dass in der SPD und nicht nur dort, Straftaten begangen werden dürfen, wenn entsprechend dafür gesorgt wird, dass niemand etwas erfährt (Omerta, das Gesetz des Schweigens)
    Alle Beteiligten sollten auf ihrem Recht einer Klärung bestehen, damit sie nicht in einer ferneren Zukunft ständiger Nachrede ausgesetzt bleiben.

  • Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU

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    Macht Liebe blind ? Oder war Frau wolbergs einfach nur dümmer, als das Parteiengesetz bei Spenden erlaubt ? Oder will sie einfach nur den Schaden für ihre Familie kleinreden ? Vermutlich alles. Allerdings stelle ich mir ganz ohne Verschwörungstheorie die frage : warum hat die Staatsanwaltschaft Schaidinger, Schlegl und Rieger immer noch nicht angeklagt ?

  • Niederbayerischer freigeist

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    Ich habe mir gestern die Zeit nehmen und die Verhandlung im Gerichtssaal mitverfolgen können.
    Wenn ich mir jetzt die Kommentare hier im Forum dazu durchlese, drängt sich die Vermutung auf, dass die Autoren vor allem ein Problem sich selber haben.
    Es muss mit dem fehlenden Lichteinfall der schmalen Gassen in der Stadt zusammen hängen. Normal ist das auf alle Fälle nicht.
    Hoffentlich ist Herr Wollbergs nicht so dumm und gibt noch einen Funken Lebensenergie für die Besserwisser dieser Stadt her. Was ihm und seiner Familie von einer weltfremden Staatsanwaltschaft angetan wurde ist befremdend, ebenso wie ein großer Teil diese Kommentare, die ich mir nicht mehr antun will. Gott sei dank gibt es auch andere Stimmen.

  • Ahnungsloser

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    @Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU

    Wahrscheinlich, weil die StA abwarten will, wie das Verfahren ausgeht. Zumal mit Frau Ehrensperger bereits ein nicht ungewichtiger Teil der Abteilung für Wirtschaftskriminalität bereits in dem Verfahren eingebunden ist, so dass andere Dinge nicht mehr so zügig erledigt werden können.
    Für Schaidinger gilt zudem, dass wohl auch bereits zahlreiche Vorwürfe ohnehin verjährt sind; bei Schlegl, dass er kein Amtsträger war, so dass es da nur um Verstöße gegen das ParteienG geht.
    Allein für den Fall Rieger könnte noch wirklich interessant werden; wobei auch hier unklar ist, was genau ihm vorgeworfen wird neben Verstößen gegen das ParteienG.

    Da wiegen die Vorwürfe gegen J. Wolters zunächst erheblich schwerer.

  • Ahnungsloser

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    @Niederbayerischer freigeist

    andere Stimmen, wie ihre eigene? Wer Eigenlob nötig hat …

    Ich sehe nicht, wo die Staatsanwälte lebensfremd sind. Eher finde ich lebensfremd:

    1. Ein OB, der keine Überweisungen durchführen kann
    2. Ein OB, der keine eMails liest, von nichts weiß, aber „immer für die Bürger da ist“
    3. Ein OB, der nicht mit Geld umgehen kann und extrem schludrig ist
    4. Bei einem Immobilienkauf, irgendwie von niemandem über den Kaufpreis geredet wird
    5. Bei einem Immobilienkauf über die konkrete Ausführung des Innenausbaus nicht geredet wird, obwohl man ja doch mal vorhatte einzuziehen
    6. Eigentlich überhaupt niemand irgendwas mitbekommt oder sich Gedanken macht, aber am Ende alles von BTT gemacht wurde und auch gleich noch kostenlos für alle Beteiligten …

  • Checker

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    Vollkommen Ihrer Meinung Ahnungsloser:

    7. Schickt noch OB Wolbergs bitte jedenfalls nie wieder für die Stadt Regensburg zum Notar. Das tu ja weh wenn man all seine Einlassungen so liest. Der Mann ist ja eigentlich geschäftsunfähig wie er sich so darstellt. Und wie er von seinen Verwandten so dargestellt wird.
    Das eine betrogenen Frau immer noch an einem Mann so hängt ist schon fast Abhängigkeit. Ich hoffe sie tut es für Ihre Kinder.

  • Checker

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    Interessant ist ja auch die Aussage: Er kümmert sich um die Politik und sie um das Weltliche???
    Das kommt einem ja so vor als dachte Wolli er wäre der neue Messias. Uns hätte es schon gereicht wenn er ein halbwegs unbestechlicher Politiker gewesen wäre.
    Und noch was, wie Wolli so tickt kann man gut an dem obigen Wahlplakat ablesen. Für einpaar Prozent mehr in der Stichwahl lässt er sich mit seiner Frau abbilden und macht gute Mine zum Bösen Spiel. Kurz darauf verläßt er Frau und Kinder. :(

  • R.G.

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    Ich muss sagen, der Angeklagte hat was vom idealen Schwiegersohn.
    Zur einen Älteren im Familienverband hat er ein gespaltenes Verhältnis, zur andern so gut wie keines, aber wenn es ums Würstel mit Kraut holen ging, durfte sie tätig werden, und der Oberbürgerneister erkundigte sich noch extra, ob sie alles ordnungsgemäß bezahlt habe…
    Das rundet das Bild wahrhaftig ab.

    ; ))
    Glaubt jemand außer mir dran, dass der Geist Ludwig Thomas durch Regensburg weht?

  • R.G.

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    Zur Szene mit dem Kriminalbeamten Jürgen Eberwein:
    Ich halte es für ausgeschlossen, dass dieser auch nur gedacht, geschweige denn Dritten leutselig berichtet habe, man hätte in einem bestimmten Mordfall nur gegen eine Person ermittelt.

    Ich halte es weiters aus gutem Grund für undenkbar, dass einseitig ermittelt worden wäre.

    Bei dem Ermittlungsteam wäre eine unkritische Befassung mit einer Causa unmöglich!

    Ich erlebe es dagegen als typisch für gewisse Gesellchaftsschichten in Regensburg, dass sie Ermittler für wenig(er) redlich zu halten scheinen, als jede Person aus dem eigenen Dunstkreis….

  • joey

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    Ja, die CSU hat Tretzel beauftragt, dem berühmten Wolbergs etwas zu schenken und ihm damit die Karriere zu versauen… sonst stürzt er noch die CSU vom Thron und wird Ministerpräsident!
    Daß es auch bei der SPD Landesspitze Leute gab, die Wolbergs nicht mochten, ist ja auch bekannt. Aber so viel wäre das denen auch nicht wert gewesen.
    Ein Fall von Stadtkorruption soll zum Königsdrama werden… mit Anja Wolbergs als leidende Königin… was für ein Theater.

  • Brezensalzer

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    Es steht zu hoffen , dass die Anklagenerhebungen gegen die genannten CSU Politiker noch nachfolgen werden.

    Eine MÖGLICHE Erklärung, warum sie bis jetzt noch nicht erfolgt sind, wäre, dass die Staatsanwaltschaft die Hoffnung hegt, im Tretzel-Wolbergs Wolbergs Strafprozess zu Geständnissen kommen könnte.

    Legt ein Angeklagter ein Geständnis ab, wirkt sich dies für ihn strafmildernd aus, und zwar um so mehr, wenn er durch sein Geständnis wesentlich zur Aufklärung weiterer Straftaten beiträgt.

    Vielleicht entdeckt einer von den 4 Angklagten, wenn sich im weiteren Fortgang der Hauptverhandlung abzeichnet, dass es für ihn, um die Frage Freiheitsstrafe mit Bewährung oder aber Freiheitsstrafe ohne Bewährung geht, seine besondere Begabung für die hohe Kunst des Gesangs und entwickelt sich binnen kürzester Zeit einem wahren Meistersänger.

  • Jela

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    Stimme Ahnungsloser voll inhaltlich zu!!!
    In diesem Kontext frage ich mich vor allem, was einen Herrn Wolbergs, der laut eigener Aussage und der seiner Frau, nichts weiß und sich für nichts interessiert, für das Amt eines Oberbürgermeisters in einer so schönen Stadt wie Regensburg qualifiziert.
    Umfassendes Wissen und moralische Integrität ganz offensichtlich nicht.

  • Ahnungsloser

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    @Brezensalzer

    Dafür kommt im laufenden Verfahren aber wohl nur Franz W. in Betracht. Momentan haben jedenfalls die Handwerker/Vertriebler/etc. vor allem ihn als Ansprechpartner genannt. Ebenso wurde (meiner Erinnerung nach) im Komplex „Spenden“ davon gesprochen, dass Franz W. die Buchungen auf die Konten der Spender organisiert habe.

    Daher könnte natürlich ihm seine anwaltliche Beratung nahelegen, sich zu den Vorwürfen zu äußern und (soweit dies natürlich nur so geschehen ist) klarzustellen, dass dies mit Billigung oder gar auf Anweisung von Volker T. geschah. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass Franz W. als Zentralfigur des Geschehens erscheinen würde.
    Allerdings könnten seine Anwälte auch von einer Aussage und Geständnis (verbunden mit einer Verständigung) abraten, wenn ihrer Ansicht nach, dass Gericht ohnehin davon ausgeht, dass Volker T. über ein evtl. strafrechtlich relevantes Geschehen Bescheid wusste oder gar über ihn organisierte.

  • Checker

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    Der Schaidinger ist doch nicht so dumm, dass er sich da auf die Anklagebank setzt. Der macht mit der Staatsanwaltschaft einen Vergleich und bekommt 9 Monate auf Bewehrung und die Sache ist gegessen.
    Noch dazu wo er nicht mehr Amtsträger ist und auch nicht mehr OB werden möchte. Da ist doch die Brisanz viel geringer als bei einem suspendierten OB der wieder in Amt und Würden möchte.

  • Mathilde Vietze

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    Bei uns in Bayern hoaßt des: „Du g’schlampert’s Christkindl!“

  • Dominik Müller

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    @Niederbayrischer Freigeist
    „Hoffentlich ist Herr Wollbergs nicht so dumm “
    Ne, so heißt er nicht – oder um ihn selbst zu zitieren:
    Joachim Wolbergs
    26. Januar 2019 um 21:58 | #
    Hallo […],
    zu dämlich, um meinen Namen korrekt zu schreiben,[…]“

    @Vietze:
    G’schlampert’s Christkindl oder auch Chaos im Büro schützt vor Strafe nicht, darauf hatte sich auch jene schillernde Person berufen wollen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Günter_Freiherr_von_Gravenreuth

  • Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU

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    @Ahnungsloser, Schaidinger und Co.halb so schlimm ? Sein ,Beratervertrag‘ mit Tretzel über 20000 Euro/Monat und dann zuletzt die Aussagen im wolbergsprozess, dass nicht erst wolbergs, sondern schon schaidinger beim nibelungenareal darauf hingearbeitet hat, dass tretzel den Zuschlag für alles bekommt , wieso ist das nach Jahren der Ermittlung noch nicht angeklagt ? während sich die StA bei wolbergs mit TKÜ und U Haft voll reingehängt hat ? Wahr ist wohl, dass bei schaidinger vieles verjährt ist, und CSU und bunte Koalition könnten, wollen aber seine krummen Geschäfte auch nicht aufdecken . Mir fällt da kein anderer Grund bei der ,bunten koalition‘ ein, als dass sie sich (weiter) von den baulöwen dieser stadt aushalten lassen wollen.

  • Ahnungsloser

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    @Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU
    Naja, ich persönlich finde das alles nicht „halb so schlimm“, aber jedenfalls die Strafandrohung ist nun einmal eine niedrigere (da die StA bei Anklageerhebung von Bestechlichkeit ausging) bei den genannten Personen, soweit ein strafrechtlich relevantes Geschehen vorlag. Auch waren die Handlungen von Schaidinger bereits abgeschlossen, Schlegl ist nicht Oberbürgermeister geworden und wie gesagt, bei Franz Rieger ist unklar, was ihm überhaupt zur Last gelegt wird aus Verstöße gegen das ParteiG (dabei verweise ich nach oben: deutliche niedrigere Strafandrohung).
    Damit war es natürlich richtig mit Wolbergs zu beginnen, der gerade im Amt Entscheidungen traf, die auch unmittelbare Auswirkungen auf das tatsächliche Geschehen im Stadtrat/etc. hatten.

  • Tobias Beck

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    Es gibt mittlerweile sehr durchdachte, ausdifferenzierte und fundierte Modelle zur Beziehungsdynamik bei bzw. mit pathologischen Narzissten und Psychopathen, also alles das, was der Volksmund euphemistisch als Politiker. Leistungsträger und Artverwandte bezeichnet. Auch gibt es mittlerweile sehr viel Feldforschung zum Thema, etwa zu sichtendes Material aus der therapeutischen Praxis führender Psychologen und Neurowissenschaftler. Die Bibliotheken und das Netz sind voll davon.

    Wenn sich also – wie oben geschehen – jemand fragt, ob diese Frau nur auf eine sehr seltene Weise dumm und naiv oder eben hündisch ergeben und hörig bzw. selbst schon hochgradig korrupt und intrigant ist, dann findet er Kilometer von Regalen, durch die er sich zur Beantwortung dieser Frage durchfressen kann. Es sind Prozesse von Verdrängung und Projektion, von Dissoziation und selektiver Wahrnehmung bzw. selektiver Bewertung einzelner Bewusstseinsinhalte bzw. äußerer Geschehnisse. Kurz, die be-/geschädigte (in Beziehungen oft coabhängige Person) versucht nur seelisch zu überleben. Das kann dem Beobachter als hündischer Hörigkeit oder sogar eine Art Stockholmsyndrom, aber gerade auch als eiskalten Opportunismus begegnen.

    Ich rate uns allen, der mittelmäßigen, esserschen Herrschaftspresse, dem lästigen Werbeterrorschmierfinken und dem edel motivierten Herrn Aigner: Gebt in dieses Possenstück besser keine Energie mehr rein. Ihr seid doch für euer Leben verantwortlich und wohin ihr den Strahl eurer Aufmerksamkeit lenkt. Ihr erschafft eure eigene Realität! Der entspr. Voyeurismus, immer wieder bei Wolbergs Schmierenkomödie vorbeizuschauen, vielleicht sogar (mit einem Ausdruck schwer zu unterdrückenden Häme im Gesicht) persönlich im Gericht, der sich gerne eitel als Gerechtigkeits-und informierter Bürgersinn abtarnt, ist in Wahrheit nicht edler als die Motive eines durchschnittlichen Dschungelcamp-Sehers. Tatsächlich ist das Niveau in so einem, eigentlich jedem Gerichtssaal, ja auch auch nicht wesentlich höher als im Dschungelcamp. Was hätte man schönes mit dieser Zeit und seinem Leben anfangen können?

    Genau wie den finanziell abhängigen Dschungelcamp Darstelleropfern sollte unser Mitleid den armen, narzisstisch gestörten Politikern und ihren Angehörigen gelten. Wir sollten besser wegsehen, wenn sie sich schon krankhaft erblöden, sich stäääändig öffentlich einen abwichsen zu müssen und ihre profilneurotischen Visagen in wirklich jede Kamera zu halten, so wie manche Kommentatoren ihre brünstige intellektuelle Duftmarke eben unter wirklich jeden Beitrag setzen müssen.

    Ihr seid es, die ihr mit eurer Energie und Aufmerksamkeit ein politisches, herrschaftliches und juristisches Monster und seine politischen Sockenpuppen füttert. Wenn ihr – wie Lisa Simspson in der legendären Halloween Folge der Simpsons – mal kapiert, dass ihr durch den Bewusstseinsstrahl eures Voyeurismus solche Monströstitäten wie Dschungelcamp Formate und/oder Politdarstelleritis und vor allem Journa…. *ähm* Juristen (freudscher Verschreiber ;) ) nährt und damit möglich macht, dann kapiert ihr auch mit Lisa Simpson, dass ihr diese durch Entzug eurer Achtung und Aufmerksamkeit auch wieder vernichten könnt.

    Warum werden überhaupt grenzwertig debile, ja fast schon anstößig hohle Bücher, etwa von Dieter Bohlen, Thilo Sarrazin oder eben Anja Wolbergs geschrieben? Weil die A******** von den Medien auch noch helfen, den öffentlichen Aufmerksamkeitsstrahl auf diesen Schund hin zu richten. Unser aller Verantwortung ist, da keine Energie und kein Geld mehr reinzugeben, genau wie ins Dschungelcamp. Wir müssten doch empört sein, dass wir solchen Gestalten erlauben, sich Raum in unseren Köpfen und unserem Bewusstsein verschafft zu haben! Ich möchte jedenfalls nicht mehr ange-wolberg-st, be-sarrazin-t oder ver-söder-t werden.

    Wenn wir es als Kultur schaffen wollen, dann kommt es auf jeden an und dann sind Leistung und Konsum wohl so weit wie möglich einzuschränken, auf dass jeder wieder bei sich selbst und in der eigenen Würde ankommen kann, in der Verantwortung fürs eigene Leben. Das hört sich unmöglich an und das ist es auch fast, so restlos verhausschweint und infantilisiert wie wir sind (kaufen wir doch auf Befehl sogar unsittlich teure Telefone mit angebissenem Apfel drauf!), aber wir können es doch zumindest versuchen, oder? Ich bin auch von Facebook, von Fleisch- und Fernsehkonsum, vom eigenen Auto und der Not mich prostituieren zu müssen, losgekommen.

    Die beste Strafe und gleichzeitig beste Therapie für solche Befunde wie Wolbergs, Schaidinger, Schlegl und Konsorten ist, sie und ihre angeschlossenen Medien zu ignorieren. Geht deshalb auch nicht mehr wählen und fragt euch wirklich, ob ihr wach seid oder ob ihr träumt, was dieser Politschwachsinn und seine Protagonisten mit euch und eurem Leben zu tun hat, warum wir ausgerechnet Menschen zu Entscheidern machen, die vom Konsum ganzer Telefonbuchstapel (Jurastudium) oder dem Besuch politischer Veranstaltungen weder wahnsinnig werden noch zumindest ausreichend stark angeekelt sind, dem ganzen eben fern zu bleiben…

    …natürlich kommt dann die Erpresser- und Killerphrase, dass das doch gerade die schlimmsten, die radikalsten Alternativen stärken würde! Aber das ist eine rabulistische Lüge und ein Trick, den Bürger durch den Wahlakt in seine eigene Entmündigung einwilligen zu lassen. In Wahrheit gibt es keine Alternative, Linkspartei oder AfD sind gar keine Alternativen, da sie auch nur das System repräsentieren und allenfalls für ein bisschen Spannung oder Scheindiversität in den Rändern verantwortlich zollen. Es sind nur herrschaftliche Auffangschalen für demokratisches Leckwasser und ihre Darsteller haben die gleichen Störungsbilder wie J. Wolbergs und seine schööööhne Anja.

    Das Beste für uns alle und auch für Herrn Wolbergs ist, ihn fürderhin zu ignorieren, ihn durch keinen (vom Bürger teuer zu finanzierenden und auch zu verdauenden) Gerichts- und Medienzirkus mehr zu schleusen und ihn viel besser mit sanfter therapeutischer Gewalt zu einem demütigen Lebenswandel im Sinne der Ideologie seiner Arbeiterpartei zu zwingen, etwa durch Hartzsanktionen. Keine Blumen, keine Aufmerksamkeiten mehr, nicht von den Medien, nicht von der Jurisprudenz, dafür Mindestlohn und Schichtmodell.

    Wenn Herr Wolbergs (eigentlich jeder gescheiterte oder erfolgreiche Jurist und Politiker) sich seinen Qualifikationen entsprechend für 8,50 bei McDonalds in Königswiesen oder Krones am Band im unwürdigen Schichtsystem versklaven muss, dann wird er daran vielleicht in bzw. an der entspr. zu erlernenden Bescheidenheit genesen.

    Natürlich ist das eine hohe Hürde für einen Narzissten. Ich weiß das, weil ich diese Diagnose teile und ich mich auch nicht so würdelos versklaven lassen wollte, auf Kosten der eigenen Gesundheit den Reichtum der Großkopferten zu mehren. Aber es gibt trotzdem einen sehr wesentlichen Unterschied. Ich leide darunter, selbst ein so nutzloses und parasitäres Leben wie ein Politiker, Unternehmensberater oder Jurist zu führen. Ich verzehre zwar nur einen Bruchteil der Leistungen und würde auch nie eine coabhängige Stadt dazu vernutzen, meine Geltungssucht und Persönlichkeitsstörung in der Form zu produzieren, wie das ein Wolbergs oder auch ein Schaidinger bzw. der ganze Stadtrat das getan haben bzw. noch tun. (ich geh bloß dem Aigner auf den Zeiger, der mich eh wieder zensiert). An dieser Stelle haben Politiker eben keinen psychosozialen Failsafe. Es fehlt ihnen jedes Gefühl für Scham und Verantwortung, genau wie bei den Bankstern oder Wirtschaftsbossen.

    Trotzdem liegt die Verantwortung bei uns! „Just don’t look! Just don’t look!“

  • Bürgerbegehren korruptionssumpf Spd/CSU

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    @ Becq, kürzer würde mehr gelesen. Ich gebe Ihnen soweit recht ,dass hier viel voyeurismus abläuft , und sich viele nicht mit dem politischen grundthema des wolberg-Prozesses beschäftigen wollen, was für mich ist : Wie zerstört die korrumpierung der Politiker durch die Reichen die soziale demokratie ? Und zwar egal, ob wolbergs und co nun noch legal oder schon illegal ihr korrumpierendes Netzwerk gepflegt haben .Ich finde zwar Aigners Äußerung richtig, dass der Prozess ein Bild der kaputten Sitten in dieser stadt liefert. Aber die Berichterstattung ist mir zu detailversessen, da ist zuwenig resumee und einordnung. Und es bleibt zuviel ,sonstiges ‚ wichtiges auf der strecke. Der wolbergsprozess wirkt wie ein vampir, alles dreht sich um ein paar politische und reiche narzissten, die den Rand nicht voll bekommen haben.

  • Giesinger

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    @Tobias Beck zu Ihrer Info:
    Der Mindestlohn beträgt seit Januar mittlerweile € 9,19.

  • Lieschen Müller

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    Offenbar sucht Volkstribun Wolbergs jetzt eine neue öffentliche Form zur Feststellung seiner “ Unschuld „.
    Neues Video auf seiner facebookseite. Nur 10 min im bekannten Duktus eines evangelischen Pfarreres.
    Seine Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtichkeit spricht Bände.

  • Bertl(Original)

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    @Tobias Beck: Ich habe mich zwar nicht durch die von Ihnen zitierte Literatur der Gegenwart über Narzissmus gelesen. Mir reichte die Beschreibung von Otto F.Kernberg über den sekundären Narzissmus, um nicht den Verführungskünsten von W. und Co zu erliegen und ihn zu wählen.
    Ich verstehe Ihre Abscheu, aber einem Vergleich mit dem Dschungelcamp könnte allenfalls für die Darsteller wie W. und Clan gelten, nicht aber für die Menschen, die in Vertrauen mit ihrer Wählerstimme es ermöglicht haben, dass ein offensichtlich unfähiger Mensch in das Amt eines OB unserer Stadt gewählt wurde und dies mit Hilfe einer professionellen Werbemaschinerie, für die BTT sehr viel und W. mehr als er hatte gegeben hat.
    Zur ausführlichen und neutralen Berichterstattung des Herrn Aigner: Ich finde es gut, dass es sie und in dieser Form gibt.
    Und ja,man könnte an manchem verzweifeln, seien es Politiker oder Leistungsträger. Aber durch Resignieren wird es nicht besser, es sei denn, die Wahlbeteiligung würde auf ein Minimum schwinden. Und das halte ich für nicht wahrscheinlich.
    Also sollten wir uns so informiert wie möglich für die nächste Wahl wappnen, damit wir unfähigen Narzissten nicht auf den Leim gehen.

  • Mathilde Vietze

    |

    Verehrtes „Lieschen Müller“ – Sie können Wolbergs alles mögliche an Fehlern vorwerfen,
    aber selbstgerecht oder selbstgefällig ist er weiß Gott nicht. In meinem langen politischen
    ‚Engagement kenne ich Wolbergs mit all seinen Schwächen und seinen Stärken und –
    er hat – bei aller berechtigten Kritik – viel für die Stadt Regensburg geleistet. Leider
    brauchen manche Leute immer einen „Messias,“ egal ob weiblich oder männlich,
    anstatt eines ganz normalen Politikers. Aber, als „Messias“ hat Wolbergs sich noch
    nie gesehen.

  • Checker

    |

    Wenn ich daran denke wie selbstgerecht Wolbergs über Wulff geurteilt hat kann ich Frau Vietze nicht zustimmen.
    Wenn man sieht mit welcher Selbstverständlichkeit Wolbergs viele Leute mit in den Sumpf zieht graut es mir.
    Ganz zu vorderst seine betrogene Ehefrau die er selbstgerecht vor ihrer Aussage in die Arme nimmt.

  • Roche-Dirac

    |

    Könnte es sein, dass hier zu diesem Artikel der eine oder andere Kommentar „verschwunden“ ist?
    Wenn ich mich richtig erinnere wurde der erste Kommentar am 1.2.2019 ca. 3:00 Uhr gepostet …

  • Stefan Aigner

    |

    Es wurden zwei Kommentare nachträglich gelöscht, weil sie beleidigend/unsachlich waren.

  • semmeldieb

    |

    Es folgt seinem Weg, was seinem Weg folgen muss.
    Eine entsetzliche Situation eigentlich. Übertragbar auf Bundesebene.
    Ich litt bislang in 50 Jahren nicht an Illusionen… ich hatte in vieles vertrauen.
    Jetzt nicht mehr.

  • Bertl(Original)

    |

    @Roche-Dirac, der verschwundene Kommentar war von @Dieter und @Lieschen-Müller schreibt: „@Dieter wie recht sie haben“.

  • Checker

    |

    Wenn man die neuste Videobotschaft hört graut einem.
    Jetzt kann man sich einen Regensburger OB als Märchenonkel nach Hause bestellen.
    Hoffentlich will er die Tasse Kaffee die ich ihm anbieten möchte nicht bezahlen.
    Wolbergs spricht von neuen unglaublichen Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Immobilien Zentrum.
    Oh mein Gott tapfer sein Rengsburger da müss ma durch.

  • Barnie Geröllheimer

    |

    „selbstgerecht oder selbstgefällig ist er weiß Gott nicht““?????
    Ja, was denn sonst? Wenn es das Gegenteil davon wäre, hätte er längst schon Konsequenzen gezogen. Aber nein, der Herr will ja noch mal OB werden. In irgendeinem Beitrag stand mal was von Blender. Treffender ging es nicht. Den Nachweis bringt Wolbergs momentan in seiner Unwissenheitshow in der Augustenstraße.

  • Lothgaßler

    |

    Oh bitte keine Ferndiagnosen zu physischen oder psychischen „Erkrankungen“ oder Befindlichkeiten, da tun mir die Augen beim Lesen weh!
    Warum wir diesen Prozess verfolgen müssen: Weil zur Politik der Souverän gehört. Der Souverän gehört nicht den Politikern und das Gemeingut gehört auch nicht den Politikern. Der Souverän gewährt den Politikern Vertrauensvorschuss, damit diese in seinem Namen entscheiden können. Wenn dieses Vertrauen missbraucht wird, dann entfällt die Basis für politische Ämter.
    Zur Aussage in Zusammenhang mit Stadtrat Eberwein gibts ja Zeugen und auch Wolbergs Schwägerin könnte als Zeugin noch etwas zu den politischen Intrigen aussagen. Dazu kommt noch das taktische Verhalten der Regierung der Oberpfalz. Ob das relevant für diesen Prozess ist bezweifle ich, das ist ein eigenes Thema, aber eines das aufgearbeitet gehört. Und ich denke diese Aufarbeitung darf nicht warten bis dieser Prozess zu Ende geht, sondern muss vorher beginnen. Zur Not muss das von Wolbergs Getreuen oder seiner Partei angeschoben werden, hier dampft doch ein großer Misthaufen! Ich als Bürger würde gerne einer politisch/ juristischen Instanz den Anstoß hierfür geben, aber kann/ darf ich das?
    Wenn Verwandte eines Beklagten aussagen, dann müssen Sie diesen nicht belasten. Von daher ist interessanter wie mit dem Geschehen umgegangen wird und wie versucht wird den beklagten Verwandten vorteilhaft darzustellen. Ich tue mich schwer die hier und anderswo dargestellten Äußerungen der Zeugen und der Beklagten (nichts mitbekommen, nicht aufgefallen, nichts dabei gedacht, üblich usw.) gänzlich zu glauben.

  • semmeldieb

    |

    Frau vietze: doch, isser. Also selbstgefällig. War er schon immer.
    Aber egal.
    Jetzt belegen sie doch mal ganz konkret, was der Mann für die Stadt geleistet hat.
    Was ist ursächlich auf ihn zurückzuführen, was wurde besser, welche Probleme wurden gelöst?
    Danach setzen Sie das bitte in Relation zu dem, was jetzt an Verfehlungen offenbar wird.
    Hören Sie doch auf, diesen Mann zu verteidigen!

  • Roche-Dirac

    |

    @Stefan Aigner

    Zwei Punkte möchte ich anmerken:

    1. Ich würde mir wünschen, dass das Löschen von Kommentaren etwas transparenter erfolgt, also dass ein Kommentar gelöscht wird und stattdessen ein Hinweis kommt, dass eben genau dieser Kommentar aufgrund des Umstands X gelöscht wurde. Das kommentarlose Entfernen von Kommentaren finde ich nicht so gut.

    2. Thema Unsachlichkeit und Beleidigungen
    Dass Anja Wolbergs das Forum einer öffentlichen Gerichtsverhandlung dazu nützt einen Sack voll Verdächtigungen, die mit den eigentlichen Anklagepunkten in diesem Prozess wenig bis gar nichts zu tun haben, über zwei amtierende CSU-Stadträte auszuschütten, ist m.E. auch sehr unsachlich. Aber gut als Zeuge in einem Prozess kann man dies wohl machen.
    Sie hätte wohl auch den normalen Dienstweg wählen und bei der Polizei ganz normal Anzeige erstatten können.

    Möglicherweise geht es ja wieder einmal um das Thema mediale Deutungshoheit. Nachdem die Staatsanwaltschaft jetzt verstärkte Präsenz zeigt und argumentativ die Verteidigung in die Schranken weist, möchte man (Wolbergs/Tretzel etc.) wohl dagegen halten.

  • Hartnäckig

    |

    Wir hatten einen OB, der in finanziellen Dingen “ eher ein Schlamperer“ war, der nicht mal Überweisungen konnte, der aber befähigt war dem Aufsichtsrat der Sparkasse vorzustehen ! Wenn die übrigen Aufsichtsräte der Sparkasse auch von diesem Kaliber sind – na gute Nacht Regensburg !

  • Radifreund

    |

    @Bertl(Original): In den beiden zu Recht gelöschten Kommentaren ging es unter anderem um Wolbergs‘ Kinder. Ich gehe davon aus, dass es bei den allermeisten Nutzern eine Übereinkunft gibt, dass solche familiären Bezüge hier fehl am Platz sind.

  • Checker

    |

    Was wird denn beim Schmack Prozess und beim Immobilien Zentrum Prozess noch alles raus kommen???
    Wenn der Wolbergs selber von unglaublichen Anschuldigungen spricht. Der weiss schon wieder mehr als wir.
    Steht bestimmt bald im Wochenblatt und dann kommt die Fragen wer es dem Wochenblatt gesteckt hat. Aus Sicht von Wolbergs der Staatsanwalt natürlich der beim Metzger ein paar Scheiben Wurscht umsonst bekommen hat. :) Wann hat dieser Wahnsinn mit dem Rücktritt von Wolbergs endlich ein Ende???

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Semmeldieb“ – Es wäre müßig, Ihnen (bei aller Kritik, die auch ich an Wolbergs
    übe) Wolbergs Verdienste aufzulisten; es würde Ihre Vorurteile nicht beseitigen.

  • Radifreund

    |

    PS Von Lieschen Müller stammt keiner der beiden gelöschten Kommentare.

  • Anreger

    |

    Also bin hier jetzt zum erstenmal…ein Bekannter hat mir den Tip gegeben..muß einer der Vorschreiber schon ein Stück weit Recht geben….einige der Kommentatoren scheinen wirklich eher ein Problem mit sich selbst zu haben….und wenn das mit diesem Eberwein stimmen sollte, der sich als OB Kanidat aufstellen lassen will….naja das wird wohl nichts mehr…sollte sich eher nen guten Anwalt nehmen…

  • Taxifahrer

    |

    Unabhängig vom Verfahren wundert man sich schon: Im Wahlkampf war sie gut genug fürs Plakat, um die heile Welt zu simulieren, und naiv genug, um sich als Kassiererin benutzen zu lassen. Nach der Wahl wird sie abgeschossen und durch die Sekretärin ersetzt. Trotzdem verteidigt sie ihn mit Mann und Maus.

  • Alfred Meier

    |

    Nach 36 Verhandlungstagen gibt es immer noch keine Beweise dafür, dass sich die Angeklagten strafbar gemacht hätten. Aber die Ankläger machen unbeeindruckt weiter. Was soll z. B. der Vorwurf, Wolbergs habe seiner Partei Geld geliehen und dies dem Landesverband nicht gemeldet? Das wäre ein Verstoß gegen Innerparteiliche Regelungen, aber doch keine Straftat!

    Respekt vor Anja Wolbergs! Von verlassenen Ehefrauen ist man anderes gewöhnt!

  • Stefan Aigner

    |

    @Alfred Meier

    „Was soll z. B. der Vorwurf, Wolbergs habe seiner Partei Geld geliehen und dies dem Landesverband nicht gemeldet? Das wäre ein Verstoß gegen Innerparteiliche Regelungen, aber doch keine Straftat!.“

    Diesen Vorwurf gibt es vor Gericht nicht und die Staatsanwaltschaft hat ihn auch anderweitig nie erhoben.

    Der Verstoß gegen die SPD-Statuten hat aber dazu geführt, dass Thomas Goger den Rechenschaftsbericht genauer unter die Lupe genommen hat.

    Im Übrigen: Es liegt nicht in der Hand der Staatsanwaltschaft, das Verfahren zu beenden.

  • Anreger

    |

    Habs vorher schon mal geschrieben….bin heute zum ersten Mal hier….aber finde die Berichterstattung gut.. hab jetzt einiges gelesen….anders als bei der MZ….wo du nichts über die CSU „Spezlwirtschaft“ Rieger…und über Kittel liest…die ja wohl beide selber ein riesen juristische Problem haben müssten….Naja…die MZ-Leser müssen ja selbst entscheiden ob sie die Zeitung abonnieren oder nicht….ich hab sie abbestellt…von 10 Seiten Regionalteil war zum schluss gefühlt die Hälfte Werbung…und eben die Neutralität und Objektivität ggü. den „MZ- nahen Freunden“ fehlt halt….Naja… regensburg digital …macht weiter so
    ….

  • Lothgaßler

    |

    @Hartnäckig:
    Zur Erinnerung:
    Nun ja, der Tretzel hat sich über einen günstigen Kredit von der Sparkasse gefreut, die ja nicht seine Hausbank war/ist (das Geld hat er an ein Konto bei der Volksbank überwiesen ;-). Die Landrätin Tanja Schweiger sitzt dem Verwaltungsrat vor und der ebenfalls in die Affäre versponnene Norbert Hartl ist laut SPD-Homepage noch im Aufsichtsrat vertreten (https://spd-stadtrat.de/?page_id=1094, oder wir die Homepage nicht gepflegt?). Und ja, auch Tretzel saß zum Zeitpunkt seiner Kreditzusage durch die Sparkasse im Aufsichtrat der Sparkasse (Zur Abwechslung ein Link auf die SZ, nicht dass wir uns selbst zitieren: https://www.sueddeutsche.de/bayern/affaere-regensburger-ob-soll-merkwuerdigen-millionenkredit-genehmigt-haben-1.3381868 ).
    => ich finde die Besetzung des Aufsichtsrats hat doch prima zusammen gearbeitet.

  • X

    |

    Kommentar gelöscht, da unvollständig und dadurch nicht verständlich.

  • Lenerl

    |

    „Respekt vor Anja Wolbergs! Von verlassenen Ehefrauen ist man anderes gewöhnt!“

    Ich schmeiß mich weg, seit ich das gelesen habe. Der war echt gut, Herr Meier! Ich freue mich!
    Mannomann, würde ich gerne mal mit Ihnen über die verlassene Ehefrau konversieren. Und über den verlassenden Ehemann natürlich auch. Nicht im speziellen Fall W., sondern ganz generell. Das wäre sicher sehr inspirierend für mein Männer-/ Frauen- Bild, an dem ich seit Jahren kritzle. Ein komplexes Werk.

    Aber natürlich nicht hier…#offtopic…bin schon wieder weg… ;-)

  • Alfred Meier

    |

    @Stefan Aigner
    Der ehrenamtliche Landesschatzmeister Goger hat also einen „Verstoß gegen SPD-Statuten“, der keine Straftat ist, an seinen Generalstaatsanwalt in Bamberg gemeldet. Warum hat er das getan? Warum hat er nicht stattdessen eine innerparteiliche Untersuchung eingeleitet?

  • Checket

    |

    Lothgassler:

    Wolbergs hat wie er selber sagt keine Ahnung für Finanzen.
    Ist doch logisch dass er dann seinen guten Freund Trezl den gut dotierten Job bei der Sparkasse beschafft.
    Es ist echt Wahnsinn wenn man sich das alles so überlegt und der wolbergs immer noch OB von Regensburg sein möchte.
    Da würde echt der Bock zum Gärtner gemacht,

  • Stefan Aigner

    |

    @Alfred Meier

    Auch das ist falsch. Er hat eine Reihe von Spenden jeweils über 9.900 Euro in drei Rechenschaftsberichten wahrgenommen und das Ganze dann weiter gegeben. Diese Zusammenhänge wurden bereits mehrfach detailliert von verschiedenen Medien dargestellt und vor Gericht aufgearbeitet.

    https://www.regensburg-digital.de/wie-sich-joachim-wolbergs-selbst-ans-messer-lieferte/22102018/

    Entweder Sie wollen das schlicht nicht wahrnehmen (davon gehe ich aus angesichts Ihres Goger-Fimmels) oder Sie sind schlecht informiert.

    Dass Gogers Verhalten absolut nachvollziehbar war, bestreitet selbst Joachim Wolbergs nicht.

  • R.G.

    |

    @Lenerl
    „Mannomann, würde ich gerne mal mit Ihnen über die verlassene Ehefrau konversieren. Und über den verlassenden Ehemann natürlich auch.“

    Sollten als Annahme drei Frauen von einem Mann (beispielsweise dem Partner, Sohn oder Schwiegersohn)nur selten Begegnung erfahren haben, weil ihm alles wichtiger war, oder von ihm verlassen leben, und als Antwort darauf dennoch in der Öffentlichkeit unkritisch treue Liebe zu ihm und allen seinen Handlungen bekunden, wunderte mich seinerseits ein egozentrisches Auftreten gegenüber den ihm Untertänigen nicht.

    Einen Erwachsenen lieben, ohne ihn die Konsequenzen seines Verhaltens selbst tragen zu lassen, das geht nicht für mich nicht zusammen.

  • Bertl(Original)

    |

    Der suspendierte OB wendet sich also an die Regensburger privat. Und er bietet sogar Privatbesuche an. Was soll man davon halten? Wo werden denn auf Wunsch auch Privatbesuche angeboten? Kann sich jeder selbst eiauf n Bild davon machen.
    Und zur Aussage von Anja Wolbergs:
    Hat nicht sie als erste ihrer Aussage vor Gericht, die eher auf mich wirkte wie eine Vorstellung in einem Bauerntheater, ihren Sohn (übrigens ohne Notwendigkeit) in dieser Aussage mit hinein gezogen?
    Ich finde das schlimm!. Da dürfte der Kommentar von @dieter und in einem weiteren Kommentar von ?, die beide gelöscht wurden, harmlosere Wirkung haben.
    Und dazu, dass sie zu ihrem Mann hält:
    Ein negativer Ausgang hat weitreichende Folgen finanzieller Art für die ganze Familie, auch die getrennt lebende Frau. Ein positiver Ausgang ebenfalls.

  • mkv

    |

    Frei nach René Descartes: Ich ätze, also bin ich.

    Wenn weniger nach diesem Grundsatz posten würden, sondern ihre persönliche Meinung auch auf Fakten stützten, dann, ja dann und nur dann würde es das Ansehen von r-d mehren.

  • Cheker

    |

    Genau Berti:
    Was will er bei den Hasbesuchen erzählen?
    Ich hatte als OB meine Überweisungen nicht im Griff? Ich kann mich an nichts mehr erinnern außer dass ich immer meine Würstel zahlen wollte?
    Ich finde es ganz normal mich eng an einen Immobilien Unternehmer zu binden den ich später dann Grundstücke der Stadt günstig verschaffen kann?
    Ich finde es normal dass dieser Immobilien Unternehmer meiner Familie dann schöne Eigentumswohnungen verschafft die in den letzten Jahren 100 tausende Euro im Wert gestiegen sind.

  • Checker

    |

    Hab mich übrigens auch schon für die Dombrowsky Diskussion angemeldet. Wahrscheinlich sag ich da nix. Weil da werden 95 Prozent Wolbergs und SPD Gläubige dort sein. Die Antwort auf meine Fragen kenn ich da schon, Hatte ich nicht auf dem Schirm. Ganz normal wird in ganz Deutschland so gemacht. Die anderen Bürgermeister sind noch viel schlimmer die zahlen nicht mal ihre Würstel. 😃

  • Hartnäckig

    |

    Die Aussage von Frau W. zu Gunsten Ihres Ehemanns, dass er in finanziellen Dingen eher ein Schlamperer sei, muss zwangsläufig zu der Frage führen, ob das denn die Partei SPD nicht gemerkt hat, als sie ihn, Wolli, zum OB-Kandidaten gemacht haben. Tja, und dann tauchen in mir ganz verschwommen Geschichten auf wie von der AWO.
    Was war da gleich wieder ?

  • Ahnungsloser

    |

    @mkv

    Leider tragen Sie kaum etwas hierzu bei und ätzen doch selbst … . Sie sollten vielleicht genau darlegen, wen sie konkret meinen. Die meisten Beiträge orientieren sich an dem Beitrag von Regensburg Digital und führen ihre Ansichten anhand der dort genannten Fakten aus. Lediglich die psychologischen Bewertungen sind sicherlich vage und würde jedenfalls ich mir (auch mangels entsprechendem Studiums) nicht zutrauen.

    Allerdings:

    1. Ist mir nicht erkennbar, was die Kommentare unter den Artikeln mit der Qualität von Regensburg Digital zutun haben und welche Aussage diese über die Artikel der Seite treffen können. Dies würde im Umkehrschluss ja heißen, dass die Qualität der Zeitung von den Kommentaren zu ihren Artikeln abhängen würde und die „Qualität der Leser“ über die „Qualität der Zeitung“ bestimmt .. (Qualität steht ihr synonym für „Ansehen“).
    2. Sicherlich lebt die Pluralität der Gesellschaft von der Möglichkeit einer unterschiedlichen Interpretation von Fakten und den daraus zuziehenden Schlussfolgerungen. Auch wenn Ihnen nicht gefällt, dass viele anderer Meinung sind als Sie, müssen sie dies wohl in einer demokratisch verfassten Gesellschaft bis zu einem bestimmten Maß ertragen. Sie haben ja – wie bereits angedeutet – die Möglichkeit auf den Fakten des Artikels eine andere Interpretation vorzubringen und zur Diskussion zu stellen.
    3. Das gilt – wie sie sicher als Anwalt wissen – auch für die Rechtswissenschaft und sogar für die Rechtspraxis. Es wird daher sehr interessant wie die Strafkammer diese Fakten bewertet und vor allem, ob die Interpretation durch das Gericht nicht doch (und für sie sogar überraschend) der Interpretation vieler dieser Kommentarfunktion entspricht.

  • Checker

    |

    Hartnäckig:

    Sie haben vollkommen recht. Wenn ich das nächste mal ein knöllchen bekomme sag ich einfach zur Polizei ich bin in den Dingen ein wenig ein Schlammper.
    Dann werde ich sicher nicht bestraft.

  • Mr. B.

    |

    @Alfred Meier
    Unser Staat ist eben so aufgebaut, dass Personen verpflichtet sind, im Raum stehende Straftaten bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Nach Prüfung der Sachlage wird dann entschieden, ob ein Verfahren eröffnet wird oder nicht. Ergeben sich ausreichende Verdachtsmomente für eine Straftat, dann lassen Sie doch die zuständigen Behörden -ohne Ansehen der beteiligten Personen-, welche ja verpflichtet sind, die Sachlage festzustellen, in Ruhe -bis zum Abschluss- ihre Arbeit tun. Lassen sie sich sagen, dass der Rechtsstaat durch ihre Äußerungen an Glaubwürdigkeit verlieren würde. Das Gericht wird eine Entscheidung (gleich wie) nach Abwägung aller Fakten -und nicht Emotionen- herbeiführen!!!!!!!!

  • Mr. B.

    |

    …….und nur mal wertungsfrei festgestellt:
    Es sollte schon von Interesse der Bürger sein, die nicht an den Verhandlungstagen teilnehmen können, zu erfahren, was im Gerichtssaal angesprochen wird, beziehungsweise festgestellt wird oder nicht zutreffend ist.
    Das erfährt man, nach meiner bisherigen Feststellung, in dieser Weise nur bei R-D!

  • Alfred Meier

    |

    @Stefan Aigner vom 02.02.2019
    Lieber Herr Aigner, auch die Annahme von Spenden knapp unter 10 000 € ist nicht strafbar, selbst wenn sie der Spender gestückelt haben sollte. Strafbar ist nach dem Parteiengesetz nur, wenn der Empfänger die Spende stückelt. Es bestand also keine Notwendigkeit, die Staatsanwaltschaft mit diesen Vorgängen zu befassen.

  • Anna

    |

    Rabatte und Vergünstigungen erhalten der Öffentliche Dienst, Beamte und Prominente. Hat sich aus dieser Gruppe eigentlich schon jemand Gedanken gemacht warum? Und jede*r nachhaltig Denkende muss doch zum Ergebnis kommen, dass es die Rabatte und Vergünstigungen nicht für umsonst gibt. Irgendwann werden die gewährten Freundlichkeiten zurück gefordert.

    Aber manch ein SPD-Chef sah das Ganze noch nie so eng https://www.regensburg-digital.de/ehrenkarten-sind-kein-freibier/25082009/

  • Stefan Aigner

    |

    @Alfred Meier

    Ist recht. Ihr Glaubenssystem eben.

  • Piedro

    |

    @Mr. B.
    „Unser Staat ist eben so aufgebaut, dass Personen verpflichtet sind, im Raum stehende Straftaten bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.“

    Absolut nein! Anzeigepflicht besteht im Strafrecht nur bei Kapitalverbrechen, wenn diese durch die Anzeige verhindert werden könnten. Und das hat gute Gründe, die der Geschichte zu entnehmen sind.

  • Mr. B.

    |

    @piedro
    Ich glaube, da liegen sie ein wenig falsch. Soweit ich dem Verfahren entnehmen konnte, handelte es sich bei den einleitenden Personen auch um einen Staatsanwalt. Dieser ist verpflichtet, einer im Raum stehenden Straftat nachzugehen und das nicht nur bei Kapitalverbrechen. Ich finde, dass das mit der Geschichte in der heutigen Zeit nichts zu tun hat, wenn man sich an demokratische Gesetze hält (ja gar verpflichtet ist). Ist ein Anfangsverdacht nicht gegeben, braucht man ja auch kein Verfahren einleiten!!!!!!

  • Checker

    |

    Piedro:

    Wäre es Ihnen lieber gewesen wenn Wolbergs weiterhin Grundstücke der Stadt günstig seinem Busen Freund Tretzl zugeschustert hätte?

  • Giesinger

    |

    Die Kritik an der Entfernung Dieters Beitrag mehrt sich.
    Ich fand den Beitrag ebenfalls sehr gut; viele Nachfolgekommentare hätten sich erübrigt.
    Den Löschungshinweis „Wir moderieren unser Forum immer noch selber“ hat ja unlängst der Herr mkv erhalten.
    Vielleicht bestand akut keine Zeit dafür, den Löschungsgrund zu benennen, vielleicht bestand seitens der Moderatoren auch akuter Handlungsbedarf. Aber falls, welcher?
    Ich finde es nur gerade etwas bemerkenswert, daß sich unser Chef stattdessen gerade zum x-ten Mal mit den seit Juni 2016 inhaltlich immer gleichen Beiträgen des Alfred Meier auseinandersetzt.

    Nix für Ungut,@Stefan Aigner

  • Karl55

    |

    Lieber @Piedro,
    Gestatten G. / Staatsanwalt!
    Für mich gelten andere Verpflichtungen bezüglich Anzeigenpflicht als vielleicht bei Ihnen!
    Erkundigen sie sich mal! Eigentlich leicht zu verstehen!
    Aber seien Sie doch froh dass diese unsäglichen Sümpfe einmal erkundet werden- ich verstehe nicht warum manche sich dagegen sträuben!

  • Günther Herzig

    |

    Stefan Aigner hat hier das Hausrecht. Er muss auch nicht darüber debattieren, ob er richtig oder falsch handelt. Er handelt immer richtig aus seiner subjektiven Sicht, was eigentlich einfach zu verstehen ist. Ich bezweifle, dass es deshalb, weil ein Beitrag gelöscht wurde, mehr Kommentare gegeben hat. Das hier ist für einige wenige eine Spielwiese für Verbalexhibitionisten. Das Thema ist durch. Jeder hatte Gelegenheit das zu sagen, was er immer schon sagte. Spannend für mich ist zu diesem Artikel nur noch, ob wir hier 100 schriftliche Wortmeldungen erreichen?

  • Piedro

    |

    @Mr. B.
    Sie unterstellten die Anzeigepflicht aber nicht nur Staatsanwälten, sondern „Personen“, dem habe ich widersprochen. Auch ist das Legalitätsprinzip auch beim Staatsanwalt nicht eindeutig. Wenn es interessiert: https://www.lecturio.de/magazin/legalitaetsprinzip-verfolgungspflicht/

    @Checker
    Wie kommen Sie denn darauf? Jeder Amtsträger und jeder Politiker, der sich an andere verkauft und seine Politik danach ausrichtet, sollte zur Verantwortung gezogen. Nicht nur ein Bürgermeister, dem Vorteilsnahme vorgeworfen wird, auch hochrangige Personen, die zB einen Koalitionsvertrag aufsetzen, in dem klare Ziele vorgegeben werden, und dann, kurz vor oder nach einer deftigen Zuwendung das Gegenteil abstimmen, wie zB die EU-Mandatare von SPD und CDU, die in Brüssel für die eine oder andere Lobby (Autoindustrie, Pharmaindustrie, Pestizidproduzenten, in dem Kontext mehrfach geschehen) agieren. Dergleichen gehört aufgedröselt und öffentlich gemacht, allein schon, damit die Wähler sich ein Bild von der Integrität der Gewählten machen können.

    @Karl55
    Das denke ich nicht, oder sind Sie Richter? Staatsanwalt? Als Bürger besteht die Anzeigepflicht nur bei definierten Kapitalverbrechen, wenn die Kenntnisnahme die Tat verhindern kann. Ist halt so.

    Ich verstehe nicht wie mein Beitrag so verstanden werden kann, dass ich gegen diese Aufklärung bin. Ich widerspreche nur der Behauptung, in unserem Staat müssten „Personen“ Straftaten zwingend zur Anzeige bringen. Das war mal so, in sehr dunklen Zeiten. Und da kann ein Blick auf die Geschichte wirklich nicht schaden um die Gründe zu verstehen, warum der Staat den Bürgern keine generelle Anzeigepflicht auferlegt.

    Ich verfolge die Berichterstattung zur dieser Causa mit großem Interesse und finde ebenfalls, dass Herr Aigner hier hervorragende und vorbildliche Arbeit leistet. So weit ich mich in dieses Regensburg einfinden kann ist diese Arbeit besonders wertvoll. Aus den lokalen und rechtlichen Disputen halte ich mich raus, da reicht es mir völlig den diversen Links zu folgen und daraus zu lernen. Dem einen oder anderen Kommentator stimme ich zu, anderen nicht. Kein Grund hier Laut zu geben. Aber wenn den Bürgern eine generelle Anzeigepflicht unterstellt wird widerspreche ich. Da sträubt sich mein Rechtsverständnis. Wenn ich falsch liege lasse ich mich sehr gern berichtigen.

    By the way: die ganze Angelegenheit ist ziemlich spannend, aber die Ex-Frau-Ex-Bürgermeister hat alles getoppt. Einfach nur köstlich. Das Buch scheint schon recht lustig zu sein, aber dem Männe hilfreich zur Seite zu stehen indem man ihn vor Gericht als schlamperten Dummdödel hinstellt, der zu doof zur Vorteilsnahme ist, ist einfach nur königlich. Die Vorstellung, dass der Herr meint nach dieser Nummer noch mal in das OB-Amt gewählt werden zu können ist auch recht erheiternd. Entweder hält er seine Wähler für strunzdoof, oder er hat wirklich ein recht eigentümliches Realtitäsverständnis, ein wenig trumpisch. Lebte ich in Regensburg, ich hätte Herrn W. nur zu gern eingeladen um in gemütlicher Runde ein wenig privat zu plauschen. Eigentlich müsste sein Terminkalender doch schon voll sein. Dieses Angebot ist doch wirklich einmalig. So viel Traute gehört auf jeden Fall honoriert, schon allein um zu sehen ob er wirklich kommt.

  • Piedro

    |

    @Günther Herzig
    Völlig richtig. Ich finde dieses Hausrecht wird mit viel Fingerspitzengefühl ausgeübt. Von wem auch immer, vermutlich macht Herr Aigner die Moderation nicht allein. Mein Kompliment an alle Beteiligten.

    Ich finde es auch sehr gut, dass seitens der Autoren oft auf Einwendungen eingegangen wird. Das ist ja auch nicht überall so. Die ganze Truppe gibt sich ungeheure Mühe nicht nur guten Journalismus, sondern auch einen guten Austausch unter den Lesern zu gewährleisten.

  • Giesinger

    |

    @Günther Herzig, das wird wohl einzig und allein davon abhängen, wann morgen die Berichterstattung vom Saal 104 starten wird.

    Von wegen Spielwiese…

    Für mich sind Sie, Herr Herzig (laut Ihren Kommentaren auf rd), ebenso wie Herr mkv, wie auch der Richter im Ruhestand, der kürzlich geschrieben hat (wie heißt er nochmal) parteiisch.

    Das dürfen Sie sein, aber lassen Sie uns kleinen ahnungslosen Bürgern bitte auch unsere Meinung!

    Letztendlich nennt sich der Trägerverein von „Regensburg-Digital“ auch Meinungsvielfalt e.V.

  • Giesinger

    |

    Nachgeschaut, @ Günther Herzig

    Herrn Hermann Striedl meinte ich, mit dem Richter im Ruhestand.

  • Günther Herzig

    |

    @Giesinger: natürlich bin ich parteiisch. Was ist daran falsch?
    Ihr Beitrag, auf den ich antworte bedeutet „fishing for compliments“, Sie kleiner ahnungsloser Bürger, um bei Ihrer Diktion zu bleiben. Sie müssen Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Was mir bei manchen nicht so sehr gefällt, ist, dass (ganz sanft) gemault wird, wenn der Beitrag nicht ausdrücklich wertgeschätzt wird. Ich respektiere Ihre und die Meinung anderer. Manchmal, wenn wirklich dummes Zeug verbreitet wird, antworte ich nicht „cool“ genug. Ich arbeite daran.
    Ich finde übrigens Ihre Beiträge und auch die vieler anderer, nicht uninteressant. Ab irgendeinem Punkt langweilt es mich aber dann, bin ich doch in erster Linie interessiert an der „Berichterstattung“.
    Artikel, wie hier, sachlich und unaufgeregt, ohne Emotionen, findet man nicht so leicht. Und der Umgang von RD mit uns Lesern und Verfassern von Beiträgen ist beispielgebend. Mehr habe ich nicht zu sagen.

  • R.G.

    |

    @Oiedro
    Wichtig ist nicht, ob der OB wirklich kommt, sondern dass man ihm Namen und Adresse mitteilte in der Meinung, dass er komme.
    ; )

  • R.G.

    |

    Sorry, ein Tippfehler, mein Postung war an @Piedro adressiert…

  • Empörer007

    |

    Als „ErstTäter“ in diesem Forum will ich doch einige Anmerkungen niederschreiben: Weder findet hier ein Repitetorium f. angehende Juristen statt, noch sollte man dem hier „nebenberuflich“ antretenden „MKV“ (muss der Zeit haben!!) allzuviel Gehör verschaffen…
    Wichtig sind ja die Empörungen (auf unterschiedlichen Stufen) wie sie diesen Stadt-Skandal begleiten; alle diese Empörungen schlagen in die gleiche Kerbe. Der OB (suspendiert) möge endlich zurücktreten u. den Weg für einen Neuanfang freimachen. Aber was macht er? Er erdreistet sich uns jetzt schon wöchentlich mit Videobotschaften u. evtl. Hausbesuchen zu „drohen“. Also es ist noch viel Platz für Empörungen; weiter so liebe Leute „EMPÖRT EUCH“. das ist die einzige „Waffe“, die Ihr habt, um diesem Herrn in die Schranken zu weisen…, Morgen gehts im LG in die nächste Runde…

  • Checker

    |

    Piedro:

    Ich kann das Argument die anderen Politiker und Bürgermeister sind genau so schlimm nicht mehr hören. Wolbergs wurde angezeigt und steht vor Gericht. Und meiner Meinung nach vollkommen zu recht bei all dem was er sich erlaubt hat. Nur weil in Deutschland hunderte von Morden ungeklärt bleiben lässt man einen erwischten Mörder auch nicht laufen. Mit Wolbergs hat man ein ganz schönes Früchtchen erwischt. Gott sei Dank.

  • Piedro

    |

    @Checker
    Das war kein Argument, weil nicht als solches vorgetragen, und wäre auch keines, da haben Sie recht. Schon allen die Pauschalisierung „die (anderen) Politiker“ würde ich nicht verwenden. Ich habe lediglich versucht Ihren Eindruck zu revidieren ich hätte etwas gegen die Aufklärung, der dieses Verfahren dient. Ist mir wohl nicht gelungen. Ich finde jedem Anschein von Käuflichkeit sollte nachgegangen werden, und wo es geboten ist eben auch strafrechtlich. Deshalb habe ich auf die Tatsache verwiesen, dass auch in der „großen“ Politik wirtschaftliche Zuwendungen an die Parteien zumindest augenscheinlich das Votum von Mandataren bestimmen, die dann, entgegen von Wahlkampfgetöse und getroffenen Vereinbarungen wie einem Koalitionsvertrag nicht den Einsatz umstrittener Pestizide verhindern, sondern das Gegenteil bewirken, gerne durch Enthaltung bei entsprechenden Mehrheiten, dito zB bei der Bankenregulierung, bei Auflagen für Autobauer und und und… und immer haben die Lobbyisten fleißig mitgemischt und haben Parteien (legale!) Spenden erhalten. Dergleichen ist ja zu erfahren, erreicht aber keine wirkliche Öffentlichkeit. Ich kann mich auch noch an den Ritter des Ehrenwortes erinnern, der meiner Meinung nach zwingend in Beugehaft gehört hätte. Aber der war halt kein OB, sondern Exkanzler, da haut man halt den Hut auf Schwarzgeldkassen. Wie auch immer, unterstellen Sie mir bitte nicht weiter ich hätte etwas dagegen wenn Richter sich mit Korruptionsvorwürfen beschäftigen, das stimmt einfach nicht. Was dabei am Ende raus kommt wird sich zeigen, ich bin gespannt. Wie komplex das Thema rechtlich ist kann man hier ja von kompetenten Seiten erfahren.

    @R.G.
    Ich würde ihn auch nachhause einladen, ansonsten ist ein privater Austausch ja auch in den einschlägigen Lokalen möglich, man muss sich da ja nicht zwingend mit Baulöwen unterhalten. ;) Als Nichtregensburger bin ich aus der Nummer raus.

    @Empörer007
    Ich finde diesen Juristendisput interessant und habe mich in einige Links vertieft, die hier eingestellt wurden. Was nicht immer ganz einfach ist, das gebe ich gern zu. Es freut mich, wenn Juristen sich Zeit dafür nehmen da etwas Einblick zu vermitteln, und es wird spannend wenn sie unterschiedlicher Meinung sind. Ansonsten sehe ich es genau wie Sie: dieser Herr W. ist ein recht unterhaltsames Kerlchen, das sich anscheinend für recht wenig schämt. Meine Mutter sagt immer: jeder blamiert sich so gut er kann. Dieser Herr scheint tatsächlich zu glauben noch wählbar zu sein. Nun, vielleicht ist er das auch noch, bei denen, die ihre Informationen zum Verfahren aus eher mittelmäßigen Quellen beziehen oder sich der Parteisoldatentreue verpflichtet fühlen. Wer weiß? Vielleicht hätte er sogar eine Mehrheit, Freispruch vorausgesetzt. Weil er ja so ein armes Zwutschkerl ist und das ganze „politisch beeinflusst“.

    Vielleicht braucht er auch nur noch ein paar Monate formal im Amt für die Rentenkasse, wie Herr Sauerland, ehem. OB von Duisburg, der die Loveparade in seiner Stadt wollte und durchgesetzt hat, der es tatsächlich geschafft hat den Anstand hinter seine Rentenansprüche zu stellen und damit durchgekommen ist, bei ihm hätte sich der Rücktritt in den Altersbezügen deutlich bemerkbar gemacht.

  • Bernhard Leikam

    |

    20 Bratwürste hat der Herr schon auf dem Schirm, aber 500.000 Euro und edliche renovierte und gekaufte Wohnungen nicht. Mein Gott ist das langsam lächerlich!

  • Jürgen

    |

    @ Alfred Meier (2. Februar 2019 um 16:31) & Anna (3. Februar 2019 um 13:05):
    Bisher hat er sich m. E. in einem Punkt strafbar gemacht. Er hat Vorteile bei den Renovierungsarbeiten erhalten. Jeder Beamter, auch ein Wahlbeamter wie ein OB, würde bei weitaus geringeren Beträgen bestraft werden.
    Die „Vorteile für Dritte“ bei den Wohnungskäufen können m. E. nicht zweifelsfrei bewiesen werden.

    @Ahnungsloser (1. Februar 2019 um 11:02 ):
    Es gibt auch durchaus die andere Seite, die man sehen kann, wenn man möchte. Vieles was Sie geschrieben haben zeugt eher von Wunschdenken, als von dem was jetzt bekannt ist.
    Zu 1. „Ein OB, der keine Überweisungen durchführen kann“
    -> und? Was soll das aussagen? Seine Frau macht das und ist beruflich sogar prädestiniert dafür. Damit dürfte die Familie Wolbergs wohl eher im Bereich einer durchschnittlichen Familie liegen. Ich kann mich z. B. auch nicht erinnern, dass mein Vater jemals eine Überweisung getätigt hatte.
    Zu 2. „Ein OB, der keine eMails liest, von nichts weiß, aber „immer für die Bürger da ist““
    -> Kann man durchaus anprangern. Nur eine Frage: Haben Sie im Entferntesten eine Ahnung wie viele E-Mails ein OB täglich erhält? Wie viele Termine er täglich zu bewältigen hat? Wohl nicht.
    Zu 3. „Ein OB, der nicht mit Geld umgehen kann und extrem schludrig ist“
    -> Das ist etwas was man ihm privat anlasten kann. Siehe 1.
    Zum Glück ist ein OB nicht alleine für die Finanzen zuständig. In einer Behörde und dazu gehört wohl auch eine Stadtverwaltung, gibt es immer das Mehraugenprinzip. Finanzen werden also vom Kämmerer und unter Aufsicht des Stadtrats getätigt.
    Zu „4. Bei einem Immobilienkauf, irgendwie von niemandem über den Kaufpreis geredet wird“
    -> Ihre Vermutung (siehe 2.) Wenn meine Schwiegermutter etwas kauft, fragt sie mich auch nicht. Ein OB-Job ist ein 24/7 Job. Da kann ich mir durchaus vorstellen dass sowas in den wenigen Minuten in der Woche, wo ein OB seine Familie sieht, nicht explizit besprochen wurde. Da gibt’s wohl im direkten Umfeld wichtigeres.
    Zu 5. „Bei einem Immobilienkauf über die konkrete Ausführung des Innenausbaus nicht geredet wird, obwohl man ja doch mal vorhatte einzuziehen“
    -> Sie wiederholden sich. Siehe 1., 2. und 3.
    Ich vermute es gab bei der Familie Wolbergs zwischen den Ehepartnern die Direktive: „Ich OB du Privatleben“. Anders wäre ein OB Job nicht zu stemmen.
    Zu 6. „Eigentlich überhaupt niemand irgendwas mitbekommt oder sich Gedanken macht, aber am Ende alles von BTT gemacht wurde und auch gleich noch kostenlos für alle Beteiligten“ …
    -> Ich vermute Sie meinen die Renovierungen. Ja, das ist das einzige was man m. E. bisher an Belastendes Wolbergs vorwerfen kann. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    @ Lenerl (2. Februar 2019 um 20:27):
    In der Tat verwunderlich. Ich kenne da eher eine massive Neigung zu Stutenbissigkeit von Ex“en.

    @ Empörer007 (3. Februar 2019 um 17:10):
    So einfach ist es auch wieder nicht. Dann hieße es im Umkehrschluss, dass man einen Amtsträger, in dem Fall ein politischer Gegner, nur mal sein Würstel nicht bezahlen lässt und schon kann man ihn anzeigen, in der Hoffnung dass er suspendiert wird. Dann müsste er ihrer Überzeugung nach zurücktreten. Ich denke da momentan unwillkürlich an Kohl, Schäuble & Co.

  • mexiclicka

    |

    Hohes Gericht, bitte glaubt diesen zwei Schauspielern kein Wort, denn die glauben ihre Selbstdarstellung und Lügen selbst – leider!!
    Herr Wollbergs ist in diesem Skandal nur ein Lichtlein, seine Vorgänger haben den meisten Mist und Dreck am Stecken. Sie verstecken sich noch, hoffentlich hat das Gericht die nötige Kondition und lassen sich von den Anwälten nicht zermürben.Den der Regensburger Bürger hat ein Recht auf Aufklärung.

  • Checker

    |

    Herr Leikam:

    Genau bei den Bratwürstel wollte er keinen Rabatt weil er sich dachte dass schaut blöd aus.
    Bei der Wohnung aber schon weil das rentiert sich.
    Ich kenne übrigens viele welche keinen Rabatt beim Wohnungskauf bekommen haben. Viele mussten sogar immer mehr zahlen weil Wohnungen begehrt sind. Der Wolbergs und der Hartl von der SPD bekamen aber satte Rabatte. Sehr sozial so was.

  • Dominik Müller

    |

    @Mexiclicka
    „seine Vorgänger haben den meisten Mist und Dreck am Stecken.“
    Haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte für den Plural? Bisher hielt ich die Amtsführung von Christa Meier für geradezu vorbildlich.

  • Lieschen Müller

    |

    @Piedro

    Sie haben geschrieben :
    …Vielleicht braucht er auch nur noch ein paar Monate formal im Amt für die Rentenkasse,…..

    Sollte Wolbergs zu einer Strafe auf Bewährung ( es reichen 6 monate) verurteilt werden ist sein Pensionsanspruch futsch.
    Und wenn’s ganz blöd läuft für ihn bekommt er noch eine entsprechend Auflage, die es ihm verbietet sich für bestimmt Zeit für ein politisches Amt aufstellen zu lassen.
    Ich denke dass ihm das schon jemand gesagt hat.

  • Toni Sieber

    |

    ..die Amtsführung von Christa Meier für geradezu vorbildlich..
    Das waren zwar chaotische politsche Jahre,aber solche Sachen wie z.Z. vor Gericht verhandelt kamen nicht vor.

  • Check

    |

    Herr Wolbergs sagt, dass er 300 Leute kenne die in den letzten Jahren satte Rabatte auf Wohnungen in Regensburg bekommen haben.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Regensburg so viel Rabatte auf Wohnungen möglich sind.
    Bei dem Prozess wurde davon gesprochen, dass Prominenten und Politiker (Bürgermeister…) Rabatte bekommen. Das glaube ich schon eher.

  • Günther Herzig

    |

    Die Meute kommt heute so richtig in Fahrt!

  • Lieschen Müller

    |

    @Günter Herzog

    und Sie sind wieder voll dabei, gell?!
    Obwohl Sie nach eigener Aussage doch eher gelangweilt sind von unseren Kommentaren und sich in erster Linie nur für die Berichterstattung interessieren?

    Ich gebe zu, dass mich der Fall Wolbergs mittlerweile nicht mehr nur interessiert, sondern mittlerweile sehr amüsiert.

  • Günther Herzig

    |

    Lieschen, mein Vorname so: Günther!

  • Karl55

    |

    Die heutige Änderung der rechtlichen Einschätzung der Kammer lässt tief blicken:

    Für aufmerksame Beobachter war der Schuss vor den Bug des Mitangeklagten Franz W.

    zu vernehmen. Diesbezüglich stellt sich die Frage: Verurteilung als Mittäter (!) oder mildes Urteil als Kronzeuge. (Geld und Haft bzw. nichts von beiden)

    Eine Verurteilung der Hauptdelinquenten bzgl. Vorteilsnahme lässt sich anscheinend nicht mehr verhindern.
    @Lieschen Müller
    ich möchte hier nicht von Amüsement sprechen, alleine schon aus Respekt gegenüber den nicht verurteilten Angeklagten; aber ein bisschen Königl. Bayer. Amtsgericht hat die Aufführung schon.

  • Lol

    |

    Meine lieben Jonas Wolters Gläubigen, nun mal bitte Butter bei die Fische …
    Im besten Fall (M Vietze etc) habe ich einen schludrigen Politiker zum OB gewählt, der nicht alles schlecht gemacht hat (Engagement Flüchtlingskrise usw) aber über jeden moralischen (und evtl auch rechtlichen) Fallstrick stolpert den Ihm Immoblienhaie (T Retzel, S Chmack …) spannen und als „Rechtfertigung“ (nicht mal Entschuldigung), eigentlich nur anbringt, daß es ja alle so machen.
    Eine moralische Erneuerung, ein gerechteres und sozialeres Regensburg sieht anders aus.
    Sollte er recht haben (oder evtl gar Recht bekommen) machen es all die anderen nur ein
    wenig schlauer als er.
    Leider hat er nie verstanden, daß er mit der Wahl nicht mehr nur „einfacher“ Politiker war, der messianisch ein gerechteres Regensburg aufbauen wollte, sondern eben auch Wahlbeamter.
    Sehr geehrter Herr Herzig et al – ich darf nicht nur, nein muß mir sogar eine politische Meinung bilden (und das nicht nur dürfen) was den Herrn Wolters angeht – seine „Verfehlungen“ oder nicht-Verfehlung als Wahlbeamter verfolge ich amüsiert, und sehe mit jedem Facebook Video, „entlastenden“ Aussagen der Jana, Mutter, Schwiegermutter und wer noch so alles kommt den Strick sich enger ziehen um die politische Zukunft dieses Hoffnungsträgers.
    JA amüsiert, soviel Inkompetenz kann es nur im wirklichen Leben geben und auch schockiert was meine eigene Wahl angeht…

  • B. Sorgt

    |

    Egal, wie der Prozess ausgeht (und ich rechne nicht mit einem Freispruch!):

    Es ist lächerlich, wie Herr Wolbergs gerade wieder in den Wahlkampfmodus schaltet (Wohnzimmergespräche, Videos, geplante Interviews). Er selbst, seine Frau und seine Schwiegermutter haben während des Verfahrens mehrmals bestätigt, dass ihm einige Qualifikationen (aber auch Tugenden) zum Oberbürgermeister fehlen.

    Überweisungen? Vergisst er schon mal. (Streusalz vergisst er ja auch schon mal, aber das ist ein alter Gag…)

    Verträge? Liest er nicht. Oder versteht sie nicht. Oder hört nicht zu.

    Bauträger? Klar, ist wichtig, dass man sich auch für das Bauwesen interessiert. Er versteht nicht immer alles, aber er will dazu demnächst publizieren (!!!).

    E-Mails seines Fraktionschefs? Sind nicht wichtig. Hat er nicht gelesen.

    Renovierungskosten seiner eigenen Liegenschaften: hat er keinen Überblick. Aber städtische Baumaßnahmen versteht er schon? Oder ist das für einen Oberbürgermeister nicht wichtig? Kann man ihm 50 Prozent Preiserhöhung für städtische Projekte ebenso einfach unterschieben, wie 50 Prozent Preisnachlass auf seine eigenen Angelegenheiten? Ohne, dass er es bemerkt?

    Herr Wolbergs muss nicht zurücktreten – er ist nicht verurteilt, und es ist für ihn von existenzieller Bedeutung, dass er die Legislaturperiode noch „absitzt“. Seine Pension sei ihm vergönnt (falls er nicht schuldig gesprochen wird und sie dadurch verliert).

    Seine Anmaßung, ein weiteres Mal zu kandidieren, ist hingegen lächerlich und weltfremd. Ich verstehe die Menschen, die ihm aus persönlichen oder menschlichen Gründen nach wie vor zugeneigt sind. Ich verstehe allerdings nicht diejenigen, die ihn politisch tragen, und eine weitere Kandidatur unterstützen.

    Der Mann ist weder charakterlich für dieses Amt geeignet, noch ist er qualifiziert, es auszuüben. Eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hat sich letztlich von seiner Show und seinem scheinbar „bürgernahen“ Auftreten in der Öffentlichkeit überzeugen lassen. Dennoch sollte man sich auch einmal fragen, ob für das Amt des Oberbürgermeisters nicht vielleicht etwas mehr nötig ist, als zur Schau gestellter „guter Wille“, ein sympathisches Image und ein Millionenwahlkampf.

    Viel Substanz steckt wohl nicht dahinter – und das hat Herr Wolbergs vor Gericht selbst bestätigt. Die Aussagen seiner Verwandtschaft haben meinen Eindruck noch verstärkt.

  • Biber

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine persönlichen Auseinandersetzungen. Das führt doch zu nichts.

  • Richard

    |

    Nach all den Schilderungen komme ich zum Schluss, dass Herr Wolbergs als Oberbürgermeister nicht mehr tragbar ist und sich die SPD einen Bärendienst erweist, wenn sie weiterhin an ihm festhält. Soll sich die SPD-Führung in Regensburg nun endlich personell neu aufstellen, es gibt ja genug neue Mitglieder, die tatkräftig mitgestalten wollen.

  • Progel

    |

    Auch eine Form, sich um die Unterhaltsleistungen zu bemühen………

  • Checker

    |

    Kommentar gelöscht. Es wird langsam, aber sicher redundant.

  • Stefan Aigner

    |

    Das Forum zu diesem Artikel wird geschlossen. Die Kommentare wiederholen sich und werden zunehmend beleidigend.

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