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Keine Security, kein Pförtner und ein für jedermann zugängliches Gebäude – die Grünen sprechen angesichts der Situation im „Schutzhaus“ Michlstift von einem „Skandal“ und nehmen Bürgermeisterin Astrid Freudenstein in die Verantwortung.

Bürgermeisterin Astrid Freudenstein (CSU) steht wegen der Situation im Michlstift in der Kritik. Fotos: Staudinger/as

Besonders eilig scheint es die Stadt Regensburg bei der Verbesserung der Sicherheitssituation im „Schutzhaus“ Michlstift nicht zu haben. Trotz der Entführung eines Kindes im Vorschulalter, die dort Anfang des Jahres stattgefunden hat (unser Bericht), wird die Stelle eines Pförtners erst „über den Haushalt 2025 geschaffen“, wie die Pressestelle auf Anfrage mitteilt.

Beschäftigte in der Einrichtung, wo in verschiedenen Gruppen in Obhut genommene Kinder und Jugendliche sowie unbegleitete minderjährige Geflüchtete betreut werden, häufig betroffen von traumatischen oder Gewalterfahrungen, hatten dies zuvor schon länger gefordert. „Es ist doch nicht verantwortbar, dass hier jeder rein und raus marschieren kann, wie er will“, lautete eine Aussage dazu gegenüber unserer Redaktion. Doch ein Pförtner sei immer wieder abgelehnt worden.

„Diese Jungs haben heute Nacht Wien erobert...“

Sympathie für rechtsextremen „Wolfsgruß“: DITIB-Moschee Regensburg im Zwielicht

Ein Imam der islamisch-sunnitischen Regensburger DITIB-Gemeinde feiert in einem Facebook-Posting mit markigen Worten den „Wolfsgruß“ des türkischen Nationalspielers Merih Demiral. Doch nicht nur er scheint wenig Berührungsängste mit dem Gruß der rechtsextremen Grauen Wölfen zu haben.

Tarifverhandlungen

„Schon ein starkes Stück“: Beschäftigte am Uniklinikum Regensburg flankieren Tarifrunde mit Streiktag

Die Tarifverhandlungen für die etwa 300 Servicebeschäftigten am Uniklinikum Regensburg schreiten zwar weiter voran, doch im Vorfeld der dritten Runde unterstreichen sie ihre Forderungen durch einen nochmaligen Streiktag. Hintergrund ist eine Pressemitteilung, in der Arbeitgeberseite versucht, zurückzurudern.

Neutralitätsgebot verletzt?

Wegen Warnung vor Rechtsradikalen: AfD-Abgeordneter schwärzt Regensburger Schulleiter an

Das war dem Regensburger Landtagsabgeordneten Dieter Arnold (AfD) offenbar ein bisschen zu viel „Mut zur Wahrheit“. Weil ein Regensburger Schulleiter in einem Elternbrief neben vielem anderem auch vor dem „Erstarken einer in großen Teilen rechtsradikalen AfD“ warnte, sah Arnold das Neutralitätsprinzip an Schulen verletzt und beschwerte sich bei beim bayerischen Kultusministerium.

Gesundheitsamt machte Druck

Nach Hygienekollaps an der Uniklinik Regensburg: KDL bereit zu Tarifverhandlungen

Der Druck der Beschäftigten hat gewirkt. Nach einem guten Monat Erzwingungsstreik hat die Geschäftsführung der Krankenhausdienstleistungsgesellschaft (KDL mbH) am Uniklinikum Regensburg ihre Verweigerungshaltung aufgegeben und sich mit der Gewerkschaft verdi „über die Aufnahme von Tarifverhandlungen verständigt“.

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