SOZIALES SCHAUFENSTER

Autor Archiv

Joachim Wolbergs fürchtet sich… Nein! Stopp! Er „fürchtet um”. Um das Image unserer Stadt nämlich. Das erfahre ich gestern abend aus einer Pressemitteilung. Welche Parteien in Regensburg die Regierungsverantwortung übernehmen könnten, sei sechs Wochen vor der Kommunalwahl „klar erkennbar”, stellt er fest. Wolbergs erwähnt zwar nicht, welche Parteien das sind, aber weil er selbst als Kandidat antritt, weil diese profunde Feststellung von seinem „Erfolg 08”-Team (echt wahr!) kommt und weil irgendwo am Ende des Textes SPD steht, gehe ich schwer davon aus, dass er die SPD zumindest auch meint. Einen „Wettbewerb der Ideen” solle der Wahlkampf entfachen „findet” Wolbergs nämlich. Und dass die CSU im Gegensatz zur SPD noch kein Wahlprogramm habe und dass man sich mit Personaldebatten, Spaltung und OB-Kandidaten beschäftige, findet er „echt kritisch”. Hui, Hui – da ist aber einer mal so richtig böse geworden. Mit Recht! Jawoll! Dafür gibt es auch einen guten Grund. Der lautet: „Wir machen bundesweit Schlagzeilen, aber nicht mit unserem Welterbestatus, das ist schon bizarr.” Also ich finde, dass man es schon echt kritisch finden könnte, wie man sich so wortreich um eine klare Aussage herumdrückt. Das ist schon bizarr. Aber Herr Wolbergs fürchtet schließlich – nur was? (Ent)spannende Lektüre!

JU fordert: Sperrzeit soll weg

Die Präambel liest sich blumig. Just am Wochenende bevor die große Schwester CSU ihr Wahlprogramm nun endlich verabschieden will (am Dienstag), hat die Junge Union ihres vorgelegt. Eine mehrfaches Bekenntnis zur Arbeit von Hans Schaidinger ist dem Zwölf-Seiten-Papier vorgeschaltet. Zum Veröffentlichungstermin meint die Vorsitzende Martina Dräxlmeier nur süffisant: „Wir waren halt ein bisserl schneller.” Noch […]

Egon, erinnerst Du Dich

Nein. Wirklich für den Bau der Parkgarage im Schlosspark hat sich der Egon nicht ausgesprochen. Aber auch nicht wirklich dagegen. Die Bedenken seiner Denkmalbehörde – er ihat es zum Generalkonservator gebracht – könnten zurücktreten, schrieb er letztes Jahr an den OB. „Unter der Voraussetzung, dass die Realisierung eines Hotels der einzige Weg ist, die Gesamtanlage […]

drin