"Marina Furiosa"

Der Bestecher lud zum Festbankett

Der wegen Bestechung des Oberbürgermeisters vorbestrafte Baulöwe Thomas Dietlmeier lud zum inoffiziellen Eröffnungsabend mit Festschmaus ins Marinaforum. Es kamen Bürgermeister, Stadträte und Spitzenleute der Verwaltung inklusive des Antikorruptionsbeauftragten. Auch Hans Schaidinger und die Führung von MZ und Wochenblatt ließen es sich schmecken. Nur der Gastgeber fehlte und wurde tunlichst nicht erwähnt.

Am Donnerstag wurde der große Saal des Marinaforums mit einem kleinen Festschmaus eingeweiht. Fotos: Stadt Regensburg

„Sex Bomb, sex bomb – you’re my sex bomb“ wummert die Big Band Convention Ostbayern von der Bühne, während Bürgermeister Jürgen Huber mit seiner Tanzpartnerin sichtlich gut gelaunt über die verwaiste Tanzfläche im fast leeren großen Saal des Marinaforums schwoft. Nicht, dass nichts los wäre hier. Es ist Donnerstag, kurz vor 23 Uhr, schon seit fast fünf Stunden wird heute getafelt und gefeiert. Doch gerade ist das Gros der knapp 200 geladenen Gäste unterwegs und lässt sich durch das neue Veranstaltungszentrum am Alten Schlachthof führen.

Der Toskanische Festtagsbraten konnte wegen des längerem „Get Together“ im Foyer und einiger Reden erst etwas verspätet serviert werden, und bevor das edel angerichtete Nachspeisen-Buffet im „Kleine Forum“ eröffnet wird, haben Forumsleiter Klaus Blobner und seine Chefin Sabine Thiele von der Regensburg Tourismus GmbH (RTG) noch zu einer kleinen Führung durch das „nachhaltigste Veranstaltungszentrum Bayerns“ gebeten.

Nachhaltig: vom Handtrockner bis zum Granderwasser

„Get Together“ im Foyer. Foto: Stadt Regensburg

Möbel aus Altholz, Plastikabfällen und Lumpen, eine restaurierte Secondhand-Theke auf der einen, modernste Technik in den Sälen, aber auch Toiletten (die im Waschbecken integrierten Handtrockner werden nicht von jedem sofort entdeckt) auf der anderen Seite – diese Mischung aus Alt und Neu ist es, die für Thiele ein wesentliches Charakteristikum des Marinaforums ausmacht: Ein altehrwürdiges Gebäude, in dem früher Rinder und Schweine unter der historischen Zollingerdecke über Betonboden zur Schlachtbank getrieben und heute die Gäste über das edle Stäbchenparkett aus deutscher Eiche in Schiffsbodenoptik zum Buffet geleitet werden.

Daneben bietet die RTG mit der „Green Score Card“ ein „Bewertungs- und Messtool“ für „nachhaltiges Handeln“ und – auch das läuft unter dem Punkt Nachhaltigkeit – durch sämtliche Leitungen im Marinaforum vom Trinkhahn bis zur Klospülung läuft „selbst erzeugtes Granderwasser“, ein esoterischer Humbug aus Österreich, der aber durchaus ein gewisses Publikum anziehen dürfte.

Dass das Ganze Einiges gekostet hat, ist bekannt. 2011 hat die Stadt Regensburg das Schlachthof-Areal – rund sieben Hektar – samt der Hallen für den (bislang nicht bestätigten) Preis von 2,6 Millionen Euro verramscht. Anschließend hat man über die 100prozentige Tochter RTG den Innenausbau (8,125 Millionen Euro) und die Technik (eine Million) des Marinaforums finanziert und mietet es jetzt 25 Jahre lang für 300.000 Euro jährlich zurück.

Der Gastgeber ist nicht da…

Doch das ist heute mal egal, denn erstens ist das Gebäude unbestreitbar schön geraten, wirkt in dem Steampunk-Outfit cool und irgendwie volksnah und zweitens gebe es gute Argumente, das oben beschrieben Finanzierungsmodell zu wählen, sagt Thiele. „Es selbst zu sanieren, wäre teurer gekommen“, ist sie überzeugt, „und wer weiß, ob man in 25 Jahren noch etwas mit dem Kobel anfangen kann“, schiebt sie etwas flapsig nach, als wir kurz nach 19 Uhr ein wenig ins Gespräch kommen. Lachend, geradezu ausgelassen begrüßt die RTG-Chefin dann wieder an der Eingangstür die Gäste, die jetzt nach und nach eintreffen.

Projektionen an der Außenfläche des Marinaforums gab es während aller Tage der Eröffnungsfeierlichkeiten. Foto: Stadt Regensburg

Eingeladen zu dem Abend mit Festbankett hat der wegen Bestechung des Oberbürgermeisters und Vorteilsgewährung vorbestrafte Bauträger Thomas Dietlmeier. Im März hat er einen entsprechenden Strafbefehl mit einem Jahr Haft auf Bewährung plus sechsstelliger Geldstrafe akzeptiert. Er ist Eigentümer und Bauherr des Marinaforums, dessen Vertragskonstrukt offenbar immer noch die Ermittlungsbehörden beschäftigt. Doch Dietlmeier, der als Kronzeuge der Staatsanwaltschaft in der weit verzweigten Korruptionsaffäre gilt, ist heute nicht da, er wird auch nicht erwähnt und es ist auch fraglich, ob sich jemand darüber gefreut hätte, dass der Einzige, der in der Korruptionsaffäre bislang ausgepackt hat sich hier ein Stelldichein gibt.

Dafür erscheinen sämtliche Vorstände des „Immobilien Zentrum Regensburg“ (IZ), aus dessen Führungsriege sich Dietlmeier vor einigen Monaten verabschiedet hat, und stoßen im Foyer mit den Stadträten, Führungsleute der Verwaltung und Landtagsabgeordneten an, die heute zum Feiern gekommen sind. Das Marinaforum ging bereits Anfang 2016 vom IZ in Dietlmeiers Eigentum über. Doch heute interessieren diese verworrenen Vertrags- und Eigentumskonstrukte nicht, wenngleich ein Stadtrat witzelt: „Wenn jetzt einer von denen verhaftet werden würde, wären wenigstens Kameras da.“

…dafür ein „Generalbevollmächtigter“.

Dank an Schaidinger fürs „Einfädeln“: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Foto: Stadt Regensburg.

Bei ihrer Festrede am späteren Abend bedankt sich Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer „ganz herzlich“ beim IZ und dessen neuem Vorstandsvorsitzendem Reinhard Griebl, der – das ergibt eine Nachfrage bei Stadt und RTG – neben seiner Geschäftsführerschaft bei rund 30 IZ-Töchtern nun auch noch als Dietlmeiers „Generalbevollmächtigter“ beim Marinaforum fungiert.

Heute ist man unter sich

Auch Alt-Oberbürgermeister Hans Schaidinger, der sich im Gegensatz zum gleichfalls geladenem, aber nicht erschienenem Norbert Hartl, Mahl und Feierlichkeit nicht entgehen lässt, muss seine Vorspeise kurz unterbrechen, um dem Dank der Bürgermeisterin zu lauschen, dafür, dass er „das Projekt (Marinaforum) eingefädelt“ habe. Schließlich habe man allenthalben „Erleichterung gespürt“, nachdem der Beschluss für dieses „kleine RKK“ 2013 gefallen war.

Zu den Gästen an den festlich gedeckten Tischen, die pflichtschuldig applaudieren, gehören Stadträtinnen und Stadträte von CSU, SPD, Grünen und CSB, Vertreter städtischer Tochtergesellschaften und führende Köpfe der Regensburger Stadtverwaltung inklusive des Antikorruptionsbeauftragten Thomas Fischer. Aber auch Thomas Wunnike, Verlagsleiter der Mittelbayerischen Zeitung, und Herbert Zelzer, Herausgeber des Regensburger Wochenblatts, nebst Redaktionsleiter Christian Eckl dürfen auf Dietlmeiers Kosten tafeln. Heute wird nicht berichtet, sondern gefeiert. Heute ist man unter sich und klopft einander auf die Schulter.

Erst am darauffolgenden Freitag wird das Marinaforum für drei Tage zum „furiosen“ Steampunk-Spektakel für die breite Öffentlichkeit geöffnet, dem MZ und Wochenblatt wortgleich einen „Hauch von ‚In 80 Tagen um die Welt’“ bescheinigen. Dank wohl gewählter Bands, Künstler und Design wird das Festival auch recht gut angenommen, vor allem – Motto und Bands geschuldet – von jüngeren Besuchern.

Künstler im Steampunk-Outfit zur Erheiterung der Gäste. Foto: Stadt Regensburg

Auf Dauer wird das im oberen Preissegment angesiedelte Marinaforum aber wohl eher dem zahlungskräftigen Publikum vorbehalten bleiben. Zwar gewährt die RTG gemeinnützigen, ortsansässigen Vereinen einen Rabatt von 50 Prozent auf die nackte Miete der einzelnen Säle, allerdings unter der Auflage, dass keinerlei Eintrittsgelder verlangt werden dürfen. Da heißt es dann wohl, woanders schwofen.

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Kommentare (46)

  • uwe

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    Ist ja klar, daß da alle kamen. Wenn es etwas umsonst gibt und wahrscheinlich waren sie alle (wieder) gut Freund. Besonders hat sich wohl Th. Fischer nebst Gattin gefreut. Was er allerdings jemals in Sachen „Antikorruption“ bewegt hat, würde ich gern wissen. Irgendwelche „sinnvollen“ AK-Richtlinien entwerfen, die dann alle (kleinen) Mitarbeiter unterschreiben müssen.

  • Pumuckl

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    Die Kosten der Eröffnungsveranstaltung wurden sicher in die Herstellungskosten eingerechnet. Also haben die Regensburger Steuerzahler die Bewirtung der hochrangigen Stadtbeamten und Stadträte bezahlt. Interessant ist auch, dass der Alt-OB und Ehrenbürger Regensburgs für sein Engagement von der Bürgermeisterin gelobt wurde. Wer ist denn dafür verantwortlich, dass die Stadt das Nachsehen bei der Bebauung des Schlachthofs hatte.
    Zum Antikorruptionsbeauftragten gibt es innerhalb der Stadtverwaltung eine eindeutige in keinster Weise schmeichelnde Meinung. Es hat etwas mit dem Radsport zu tun. Keiner der 200 Geladenen hat jemals mit Ungemach durch ihn zu rechnen.

  • Matthias Beth

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    Ist doch Klasse in Regensburg, der, der bestach, hat seine Kunden eingeladen! Und alle kamen!

  • Rosalia Genoveva

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    Ja mei, für a gratis Wurscht wär unsereins alles Wurscht!

    Drum solltat ma beizeiten bei die Sozialfälle sparn, damit ma denen wirklich Bedürftigen, die was nur a kleines Politikergehalt haben vielleicht, ein bisserl mit Gratis Buffets über die Runden helfen können tät.

  • Bertl

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    Zu @Uwe:
    Ja, ja der Radsport hier in Regensburg! Soviel Einfluß wäre für manchen von Vorteil!

  • Rosalia Genoveva

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    Verzeigns Bittschön, dass i glei wieder was fragen muass.

    Habens wenigstens vom Gastgeber Doggie Bags kriegt, wos was übrig war °fürn Hund° mit heim nehmen hammhamm dürfen?

    War ja sonnst schad gwesn um alles, was sonst wegschmissen werden hätt müssen.

  • Mr. T

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    Granderwasser – wer dafür auch nur einen Cent ausgibt, gehört sich wegen Veruntreuung vor den Richter. Wenn jemand so blöd ist und dafür sein eigenes Geld im Klo runterspült, OK, aber öffentliche Gelder sollten für sowas tabu sein.

  • Tobi Becq

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    @ Mr. T

    nach der Logik eines Herrn Grander ist heute alles Wasser auf dem Globus Granderwasser, denn einmal ‚gegrandertes‘ Wasser gibt seine ‚Energie‘ natürlich an alle umgebenden Rohrleitungen oder Wasserdepots ab! Ergo muss man nur einmal ein Glas Granderwasser in den Ausguss gekippt haben und geduldig warten, bis es in den Weltmeeren angekommen ist. Wir leben also eh schon in einer Granderwasserwelt und dieses Marinaforum grandert und verbessert uns jetzt unnötiger- und redundanterweise die gesamte Donau ein zweites Mal, incl. Glyphosat und anderer Pestizide, Nitrate, Gülle, Weichspüler, Bisphenol und 6000 anderer Gifte, die den Strom ungeprüft und ungefiltert runter treiben dürfen. Von vielen dieser Stoffe kennen unsere, ebenfalls ins Marinaquartier geladenen Umweltverwaltungsmuggel noch nicht mal den Namen, denn das Studium ist schon so lange her und die Vorschriften, was wie und wann zu messen wäre, sind eh von der IG-Farben Mafia (also von Bayer über Hoechst bis Monsanto) entzahnt.

    Wenn das mit der Homöopathie ähnlich funktioniert, wie mit dem Granderwasser, dann sollte doch die bauliche Nähe meiner Wohnung zu einer Apotheke meine Zuckervorräte in hochwirksame Arzneien verwandelt haben, wegen der so viel höheren Potenzierung im Grunde sogar in noch wesentlich potentere, als die in der Apotheke gehandelten! Man muss also einfach nur einen Sack Traubenzucker oder meinetwegen eine Flasche Ethanol an einer Apotheke vorbei tragen, bzw. nur eine Flasche Wasser in die Nähe des Marinaquartieres bringen und erhält hochwirksame Heilmittel, gratis!

    Mit Geld und Politmarionetten bzw. Verwaltern funktioniert das übrigens auch wie geschmiert! Oft reicht es auch schon ein gutes Bankett incl. Band oder eine Jacht an der Gruppe der zu Best…. der Vorteilsnehmenden vorbeizutragen und der Bau läuft wie geschmiert! Geht gewissermaßen runter wie Öl oder eben Granderwasser.

  • Mr. T

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    Tobi Becq, so kompliziert ist es nicht mal. Jeder Tropfen sauberes Wasser ist mit all seinen Verunreinigungen im Kleinstbereich eh schon ein hervorragendes Breitbandhomöopathikum.

  • Barbara Lenz

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    Thiele: Es selbst zu sanieren, wäre teurer gekommen“, ist sie überzeugt, „und wer weiß, ob man in 25 Jahren noch etwas mit dem Kobel anfangen kann“, schiebt sie etwas flapsig nach..
    Die Dame sollte doch mal nachdenken, ob sie für unser Regensburg etwa ‚überqualifiziert‘ ist und dann schnellstens die Konsequenzen ziehen.

  • dugout

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    “ …..vom Trinkhahn bis zur Klospülung läuft „selbst erzeugtes Granderwasser“

    Man gönnt sich ja sonst nichts und denkt sich auch nichts mehr dabei. Warum auch, ist ja nur Steuergeld. Im Vorgarten ist sicher noch Platz für andere „nachhaltige“ Errungenschaften der modernen Welt.
    https://www.amazon.de/Oz-Orgonite-Akasha-Orgonit-Sockel-Kupferstangen/dp/B016Z3PO2E/ref=sr_1_1/257-4041453-9815919?ie=UTF8&qid=1523954566&sr=8-1&keywords=orgonite+akasha+s%C3%A4ule&dpID=31zLo5CnCcL&preST=_SY300_QL70_&dpSrc=srch

  • EX Regensburger

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    Mengen im „Kleinstbereich“ haben nichts mit der Herstellung homöopathischer Mittel zu tun. Wenn man sich nicht mit Homöopathie auskennt u. nur evidenzblasierte Pseudokritik nachplappert, sollte man das Thema einfach vermeiden. Ausserdem hat das Thema Homöopathie schlicht garnix mit dem Thema Marina-Forum zu tun. Auch wenn es z.Zt. mal wieder ne Mode ist, sich da arrogant dazu zu äußern (was zum Glück dem mündigen Patienten am Gluteus Maximus vorbei geht). Aber manche stellen sich halt immer gerne zu allen Gelegenheiten als SUPERKRITISCH und SUPERGESCHEIT hin.

  • Einfädlerin

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    Eines ist für mich gewiß: Die Einfädlerin Maltz-Schwarzfischer werde ich jetzt nie wählen, sollte sie die Nachfolge des Wolli antreten wollen.Die Lobhudelei war geradezu peinlich.
    Und: Im Wortstamme „einfädeln“ ist auch „einfältig“ enthalten.

  • Dick T

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    Das mit dem Granderwasser ist natürlich eine höchstfragliche Geschichte die sich der Steuerzahler da aufhalsen hat lassen, ist aber, was so manch planerische Fehlleistung angeht, finanziell wohl eher zu vernachlässigen.
    Interessant wäre – zum Beispiel – mal herauszufinden, wer denn dafür gerade stehen musste, dass der beschriebene Stäbchenparkettboden insgesamt wohl 2x verlegt worden ist.

  • joey

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    Allesamt wäre gut beraten gewesen, wenn Schaidinger nicht kommt (Formale Einladung mit dezenter Empfehlung…). Zufällige Verhinderung durch schlechtes Wetter auf dem Flug von der Insel, wo das Boot…

  • Stadtrat

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    Herr Aigner, wurden Sie nicht dabei gesehen, wie Sie sich Ihr Weißweinglas öfter nachfüllen ließen? Und wie sah es mit dem leckeren Buffet im ersten Stock für Journalisten aus? Zugegriffen?

  • Mahlzeit

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    @ Stadtrat Namenlos?
    Gleicher unter gleichen?
    Vermutlich sollten die Journalisten durch die Speisen-oder Getränkeabgabe (im ersten Stock für Journalisten!) gefügig gemacht werden. Gott sei dank, ist dem nicht immer so.

  • altstadtkid

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    Na ja, durch die gesicherten Einnahmen durch die Stadt, lässt sich leicht feiern.
    Und eine Stadt die dann bald 2 Kongresszentren betreibt , do geht wos….

  • Rosalia Genoveva

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    Sehr geehrter Herr Frau StadtratIn!

    Der Bonifaz und ich seind glücklich, dass sie den Tschurnalisten beobacht haben beim Trinken vom Wein. Das solltert aber glei zur Aberkennung von seiner Bayerischen Stattsbürgerschaft führen, wenn einer kein Maß Bier nicht trinken tut.

    Mir haben da jetzat aber noch eine anschließende Frage, ob er enter das Klo auch bnützt hat, und bittschön, wars nur bei der kleinen Hosentür oder gar bei der großen Kabinentür?

    Weil was die Tschurnailljen nachher ausscheiden, nachdem sie bei die wichtigen Leut gwesn seind, wolln die mündigen Bürger, solchene wie der Bonifaz und ich, ganz genau wissen!

  • Piedro

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    Frau Rosalia Genoveva,

    ich bin ebenfalls verwirrt. Aber man sollte nicht alles glauben was jemand verlautbart, der sich als Stadtrat ausgibt. Anständige Menschen würden sich das bei dem, was da bei euch vorgeht, wohl nicht so ohne weiteres auf die Fahne heften…

    Trotzdem verstört es mich beinahe, dass der Herr Aigner nicht nur kein Bier, sondern auch noch weißen Wein getrunken haben soll. Vielleicht klärt sich das noch auf und es war a Safterl von der Kuh…?

    @Dick T
    Es ist schon richtig, dass es für die Wirkung eines Grander-Generators keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt, von daher ist die Bezeichnung esotherisch, wie im Artikel verwendet, nicht falsch. Andererseits könnte sich dieses Invest schon auszahlen, wenn man mal einen Blick auf die Referenzen wirft. Da sind schon recht namenhafte Unternehmen dabei, die weniger mit Esotherik als mit Zahlen zu tun haben. Darnter sind namenhafte Brauereien, viele mittelständische Unternehmen verschiedener Ausrichtung, Gemeinden und deren Hallenbäder. Dort schlägt sich die Wirkung in den Ausgaben nieder, anders als bei privaten Nutzern, denen man den Placebo-Effekt unterstellen könnte.

    Wenn’s interessiert: https://www.grander.com/international/referenzen-industrie-privatanwender/gewerbe-industriewasser-prozesswasser

  • R.G.

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    @Piedro
    Das trifft sich gut.
    Wenn jemand angibt, in der Produktion oder im Hause energetisiertes Wasser z.B. nach Grander zu verwenden, konsumiere ich dort gar nichts mehr. Auch nicht mehr nach Abbau des Geräts. Wer einmal zu solchen Sprüngen fähig war, könnte es neuerlich sein.

    Ich bestehe auf zivile, religionsfreie Räume.
    Somit auf Räume, frei von Esoterik.

  • GT

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    Fast 10 Millionen Investitionen der Stadt für Innenausbau und Technik und dann 300000 € Miete im Jahr für 25 Jahre inkl. Mieterhöhungen macht rd. 20 Millionen. Ein feines Geschäft für den Investor und nicht für die Stadt, aber sie kanns ja nicht!!!

  • eingeborener

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    @ Stadtrat, wenn ich es jemandem dort gönne, zu zechen, dann dem aigner. Da weiß man, dass er trotzdem kein Blatt vor den Mund nimmt. Bei euch Stadträten hingegen weiß ich nie, seid ihr in der grossen Mehrzahl einfach nur inkompetent und bürgerfern, siehe zB eure wohnbaupolitik, oder seid ihr willige Marionetten der drahtzieher eurer vom großen Geld ausgehaltenen Parteien ?

  • erik

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    ist der Ruf erst ruiniert, frisst und säuft es sich ganz ungeniert

  • Mr. T

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    Ich kann mir schon vorstellen, dass da für einen Stadtrat die Welt zusammenbricht, wenn sich da jemand am Büffet labt und dann trotzdem noch etwas Kritik über hat. Das hebt ja sämtliche (kommunal)politische Naturgesetze aus den Angeln. Zum Glück gibt’s da auch noch ehrliche Journalisten, die sich an ihren Kodex halten. Da merkt man halt doch, dass der Aigner nur ein Hobbyschreiber ohne Friseursdiplom ist.

    Und wenn ich noch mal abschweifen darf, möchte ich dem EX Regensburger mitgeben, dass, wenn man sich mit Homöopathie (im Gegensatz zu mir) auskennt, vielleicht mal an den Nachweis der Wirksamkeit und eine vernünftige Erklärung fürs Wirkprinzip (oder für dan Anfang mal ans Auflösen der noch vorhandenen internen Widersprüche) macht und gleich mal den Medizinnobelpreis einstreift, bevor man von anderen den Nachweis der Nichtwirksamkeit für so eine Quacksalberei verlangt. Ich beschränke mich weiter darauf, den derzeitigen Stand des menschlichen Wissens zu zitieren und harre gespannt auf positive Meldungen zu Wundertherapien. Wär ja schön, wenns wirklich so einfach wäre. Wäre schön, irgendwelche Referenzen und Anekdoten über angebliche Heilungen sind aber leider noch nicht mal Hinweise auf eine Wirksamkeit.

  • EX Regensburger

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    Mr. T: Nachweis der Wirksamkeit von Homöopathie: Evidenzbasierter geht es kaum (HTA-STUDIE etc.), aber wird halt einfach ignoriert:
    https://naturheilt.com/blog/homoeopathie-findet-zuspruch-in-schweiz/

    und:
    http://www.homoeopathie.at/wp-content/uploads/2012/01/lancet-studie.pdf

    Thema Grander: Auch wenn man nicht genau weiß wie, aber es wirkt offenbar trotzdem: http://www.allgaeu-pfronten.de/grander/downloads/finish/6-grander-untersuchungsergebnisse/21-b-a-u-m-untersuchungsbericht-zum-einsatz-der-grander-technologie-in-unternehmen-und-institutionen

    Und jetzt getrost weiter „skeptisch u. aufgeklärt“ sein u. weitere Haare in der Suppe finden. Jeder hat so sein Weltbild u. das meiste ist Ideologie (wohl auch bei mir :-).

  • Piedro

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    @R.G.

    Es hat schon einen religiösen Aspekt, den Sie hier einbringen. Ein Schwimmbad zB, das nachweislich weniger bakterielle und andere Belastungen im Wasser hat, wenn dieser Generator verwendet wird und deshalb weniger Chemie einsetzen muss, zu meiden, weil sich nicht feststellen muss warum die Belastung geringer ist als vorher, basiert wohl auf glaubensbedingter Ablehnung. Wenn zB ein Kunststoffproduzent feststellt, dass er Vorteile hat, wenn die Kühlung mit diesem Grander-Wasser weniger wartungs- und chemieintensiv ist, lehnen sie die Spritzgussprodukte ab, weil sie den dahinter steckenden Glauben an die, durch nüchterne Zahlen und objektive Prüfung belegte Wirksamkeit ablehnen? Mir scheint das nicht vernünftig zu sein, aber bitte. Hat halt so jeder seinen Glauben, gelle?

    Auf öterreichischen Messen bin ich mehrfach mit Grander-Akteuren und ihre Kunden in Berührung gekommen und habe das auch ablehnend belächelt. Als Skeptiker konnte ich diese Position nicht beibehalten und habe mich ein wenig damit beschäftigt. Gegenwärtig kann ich nur sagen: wenn jemand ein Wasser „verwirbeln“ will, soll er das tun. Es kann nicht schaden. Wenn es objektiv nutzt um so besser. Wenn jemand einen nachgewiesenen Nutzen ablehnt und den Einsatz von Chemikalien vorzieht: auch gut, aber suboptimal.

    Sind religionsfreie Räume für Sie Räume ohne gläubige Menschen? Das wird schwierig, vor allem, wenn Sie selbst ein Gläubiger sind. ;)

    Ich denke, diese Diskussion sollte der Artikel nicht anstoßen. Es würde mich allerdings interessieren, wieso die Stadt Regensburg diesen Generator finanziert hat. Im bekanntenn Kontext ist es es ebenso möglich, dass man einen Wartungsnutzen haben wollte, oder dass ein Vertriebler jemanden eine Gratisganderisierung angeboten hat wenn so ein Ding eingebaut wird. Oder man wollte einfach „was besonderes“, auch möglich. Vielleicht freut es Herrn Aigner da mal nach zu fassen?

  • Stefan Aigner

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    @piedro

    Die Anlage hat laut Stadt 3.500 Euro gekostet und soll laut RTG zu weniger Einsatz von Entkalker und Reinigungsmittel führen.

    Das Beispiel vom Schwimmbad kenne ich. Darüber wurde in der österreichischen Presse berichtet. Dabei kam allerdings auch heraus, dass mit dem Einbau der Granderanlage das komplette Leitungssystem und die Filter erneuert wurden. Einen tatsächlichen Nachweis gibt es nicht.

  • Jonas Wihr

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    abgesehen davon, dass mit dem Marinaforum jede Menge (Steuer-)Geld verbrannt wurde, wurde der Bau durch die ach so tolle Sanierung und Modernisierung völlig verhunzt. Die Lampen in den Zwischenräumen der Lamellen der Decke, die massiven Alurohre – gut geht anders. Der Charme der Halle ist dahin.
    An diesen Stadtrat, der hier postet: Schämen Sie sich! Herr Aigner hat in seinen wenigen Jahren als Blogger mehr für Regensburg getan als Sie, Sie Neidhammel, Sie kleinkarrierter.

  • Lothgaßler

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    ich bin beleidigt, ich wurde nicht eingladen, obwohl ich bei Freibier auch selten nein sage!
    Die „kleine RKK“ muss nun zeigen, dass sie gebraucht wird, also eine gute Auslastung über die nächsten Jahre präsentieren. Auch müssen die Manager sich anstrengen nachzuweisen, dass hiesige Vereine diese Räume nutzen wollen und können. Tut sie das nicht, dann weiß man, was von den „Machern“ zu halten ist: Dampfplauderer.
    Die Abwesenheit des Eigentümers ist schon kurios, aber aus seiner Sicht verschmerzbar. Die Einnahmenseite stimmt, dann stören ein paar Hunderttausend auf der Ausgabenseite auch nicht groß, und das Partyvolk muss man sich nicht gönnen.

  • EX Regensburger

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    Danke an Piedro für den guten u. reflektierten Beitrag. By the Way: Granderwasser ist nicht „verwirbelt“. Das Verblüffende daran ist, dass das Wasser NICHT DURCH die Grandervorrichtung geführt wird (also kein Filter- oder Verwirbelungsprinzip). So viel ich weiß, sind in den Vorrichtungen – die AN den Wasserrohren befestigt werden – Magnete und Kristalle mit „Informationen“ (Geschäftsgeheimnis). Dass es trotzdem einen deutlichen Effekt hat (siehe BAUM-Untersuchungsberichte etc), ist wirklich verblüffend.
    Tja, diverse Unternehmen – wie auch das Marina-Forum bzw. RTG – setzen darauf, weil es sich offenbar SCHLICHT RECHNET. Egal, ob man sich die Wirkung erklären kann oder nicht. So etwas nennt man PRAGMATISMUS. Oder wirtschaftliches Denken vor Ideologie.

    Und – was sagt Mr.T zu den Links zur Wirksamkeit von Homöopathie? Endlich mal ein wenig verblüfft?, da doch immer in den Medien fälschlicherweise erzählt wird bezüglich der Wirksamkeit gebe es KEINE BELEGE (was ein Sonderschüler nach 3 Minuten Suchmaschinenbedienung widerlegen kann).

  • Stefan Aigner

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    @all

    Eine Diskussion über Homöopathie bitte nicht hier führen. Ich werde weitere Kommentare dazu löschen.

  • Piedro

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    @Stefan Aigner
    Das dürfte das Bad irgendwo in Oberösterreich gewesen sein? Das hatten sie komplett erneuert und dabei diesen Generator eingebaut. Aus dem Bereich gibt es noch mehr Erfahrungsberichte: https://www.grander.com/international/referenzen-industrie-privatanwender/schwimmbaeder-wellness-trainingsanlagen

    @Lothgaßler
    Vielleicht hilft eine Kadidatur für den Stadtrat künftigen Freibierengpässen ab? Aber was ist, wenn Sie dann auch Wein trinken müssen?

    Das mit den Vereinen ist wohl jetzt schon zu vergessen. Welcher Verein kann Veranstaltungen, die in dieses Format passen, ohne Eintrittsgeld realisieren? Man kann getrost davon ausgehen, dass die örtlichen Vereine von dieser Möglichkeit nichts haben werden. Als Dampfplauderer würde ich die nicht aufwerten, die anderes verkünden. Dampf ist meist harmlos, Täuschung ist mies.
    Ist schon interessant, nicht wahr?
    3500 € erscheint mir jetzt nicht wirklich teuer. Wenn tatsächlich Chemie gespart wird ist das bald wieder drin. Wenn nicht: Versuch macht kluch.

    @EX Regensburger
    Jau, verblüffend trifft es gut. Und danke für die Richtigstellung. Diese Kristallschiene ist mir eher suspekt, aber ich habe auch schon Leute kennen gelernt, die aufgrund eigener Erfahrung auf Rosenquarz u.ä. im Wasser schwören, weil es geholfen hat, rein subjektiv, bei Neurodermitis zB. Was die Magnete angeht… da gibt’s derart viel Humbug, der nachweislicher Blödsinn ist. Dem Grandergenerator kann ich das nicht unterstellen. Man sollte immer skeptisch bleiben, aber dazu gehört halt auch nichts abzulehnen was nicht nachweislich falsch ist.

    @Jonas Wihr
    Sie meinen der Stadtrat wäre neidisch auf Herrn Aigner? Dann aber nicht auf seinen Wein und das angelich leckere Journalistenbuffet (ob „Stadtrat“ davon gekostet hat?). Auf seine Bezüge wohl eher auch nicht. Vielleicht auf den aufrechten Gang? Glaub ich irgendwie nicht. Wer sowas schreibt fühlt sich in gebückter Haltung bestimmt wohler.

  • R.G.

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    Meiner Beobachtung nach korrelierte die Erwähnung von Grander „Technologie“ bei den verschiedensten Geschäftsleuten (Hoteliers, Veranstaltungsghallenbetreibern, Schulstandorten) zumeist mit der Stille zu anderen, wesentlicherenThemen und Inhalten.

    So interessieren mich an einem Veranstaltungsort, der für einheimische Vereine kaum leistbar sein könnte, die angepeilten Kunden, woher sie kommen, was getan wird um diese zu locken, von wo man die Besuchermassen abzuwerben gedenkt, und welchen Nutzen welche Einheimische dadurch konkret haben und hatten.

    Grundsätzlich achte ich bei jedem neuen Gebäude auf die offensichtlich oder wahrscheinlch verwendeten Materialien, und beim dort verwendeten Trinkwasser, ob sie schadstoffarm sind. Das sind mir viel wichtigere Kriterien.

  • dugout

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    War schon ein genialer Schachzug der Stadt, der Einbau des Eso- Schmarrn. Da redet doch kaum mehr einer von der eigentlichen Sache.
    Respekt!
    @Piedro:
    Die Referenzen auf der Granderseite sind nichts weiter als subjektives Empfinden der Käufer. Ein Nachweis ist das nicht. Granderwasser ist nichts anderes als Unsinn. Dafür Geld auszugeben ist jedermans Privatvergnügen aber nicht Aufgabe der Stadt. Denn das sind Steuergelder die da zum Fenster raus geworfen werden.

  • Rosalia Genoveva

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    Mei, jetzat siag ichs erscht auf dem Buidl, echter Polyester Stimmphfang (wie anno dazumal die Leut in der Damphfmaschinenzeit! ).
    Weil bei dem Zentrumm keine Kohle nicht verheizt worden ist (zwegn der Neuen Energie), ohne Kohlenschaufler und Heizer.

    Phflegeleicht. Preiswert. Werbewirksam.

  • Piedro

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    R.G.
    18. April 2018 um 12:49 | #

    So interessieren mich an einem Veranstaltungsort, der für einheimische Vereine kaum leistbar sein könnte, die angepeilten Kunden, woher sie kommen, was getan wird um diese zu locken, von wo man die Besuchermassen abzuwerben gedenkt, und welchen Nutzen welche Einheimische dadurch konkret haben und hatten.

    ***

    Das ist natürlich eine interessante Frage. Wurde dazu nichts kommunziert? Erst mal bauen, datt Dingen, dann gucken ob was geht? Dann braucht es klare Standortvorteile. Der Grander-Generator wird da nicht viel helfen. Vielleicht bessere, günstigere oder verfügbarere Hotelkontingente. Oder eine super Anbindung an den Regensburg-Airport…

    Wenn sich das mit den Mietern von sonstwo nicht ausgeht geht vielleicht irgendwann doch noch was für örtliche Vereine, um auf ein Nullsummenspiel zu kommen. Das könnte also noch spannend werden.

  • Piedro

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    @dugout

    Nicht ganz richtig. Wenn jemand sagt: seither geht es mir viel besser, meine Rosen sind viel roter, die Pferde kacken viel weicher… das ist subjektives Empfinden. Wenn jemand feststellt, dass der Verbrauch an Chemikalien, der Wartungsbedarf oder Korrosion sich merklich geändert hat, und sich das in den Kosten niederschlägt, ist das weder subjektiv, noch hat das mit Empfinden zu tun.

    Ob das tatsächlich Geldverschwendung war wird sich noch zeigen müssen, mangels Vergleichsmöglichkeit in dem Fall natürlich schwierig. Ob der Stadtrat befugt war diese 3.500 Kröten für sowas auszugeben geht eher in Richtung subjektives Empfinden. Bei dem, was ich hier zu all dem lesen konnte kann man das aber echt vernachlässigen, da gibt’s andere Klöpse.

    Jetzt schaun wir mal wie sich das entwickelt, vielleicht wird das ja echt noch der Knaller und Regensburg zum Kongresszentrum des Freistaates, wenn nicht der Republik. Oder es wird ein kultureller Schwerpunkt draus, oder was man dafür halten könnte, Mario Barth kommt jeden Monat vorbei (Schließungsgrund) oder Volker Pispers denkt sich: da will ich auftreten, mach ich halt doch weiter mit dem Kabarett…

    Ich denke ich werde im Sommer mal bei euch vorbeischauen. Wo ich keinen Kaffee kriege weiß ich ja jetzt auch. :) Mit Glück fällt mir auch noch euer Gratis-Deppenblatt in die Hände und ich kauf mir einen Vogel, um das sinnvoll verwenden zu können. Kleiner Donauspaziergang, Kreuzfahrtabgase inhalieren, Baustellen besichtigen, mal schauen was ihr da für Bier im Ausschank habt und was die Oberpfälzer Küche so zu bieten hat. Wenn’s bei euch Schäufele gibt bleib ich nen Tag länger, aber da bin ich wohl im Fränkischen besser aufgehoben. Wüstl essen ist ja keine Pflicht, oder? Und dann kauf ich mir ein T-Shirt: I love Regensburg, darunter lasse ich drucken: ich bin ja kein Domspatz. Wenn Sie mich dann noch auf ein Bier einladen kann ich weiter fahren auf die Insel der Seligen.

    Deal?

  • Piedro

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    Höchstverehrte Frau Rosalia, ich hab mir die Buidl auch noch mal genauer angeschaut, muss jedoch passen. I bin a Manderl und kann das Polyester nicht erkennen. Um Nachsicht wird gebeten. Aber mir sind die leeren Stühle erst jetzt aufgefallen. Sind etwa nicht alle Geladenen gekommen? Oder waren die alle am Häusl, wars Essen wmöglich nicht wirklich gut oder der Wein zu stark verdünnt? Was meinen Sie, als welterfahrene Frau der heimischen Scholle? Hatte der Gastgeber womöglich ein heimliches Stelldichein im Separée, der Aigner das nicht mitkriegen konnte?

  • Jonas Wihr

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    Eine Bitte: Wäre es möglich, bitte hier in deutscher Sprache zu posten? Wer der hiesigen Umgangssprache nicht mächtig ist, hat einige Verständnisprobleme und somit auch Schwierigkeiten, Sachverhalte einzuordnen. gelegentliche Dialektausdrücke sind okay, aber manchmal wird es „to much“. Meine Bitte gilt Rosalia Genoveva und anderen. Niemand würde in englischer, arabischer, tschechischer oder türkischer Sprache posten. Der Kreis der Angesprochenen soll doch möglicht groß bleiben.

  • Rosalia Genoveva

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    @Piedro
    Des ist schon ihm sei Sach, was er mit wem privat macht, gell!
    Wir seind anständige Leut, der Bonifaz und ich, wir reden nix unter der Gürtellinie!

    Mei, und der Aigner hat einen so vergeistigten und inwendigen Blick, der schaut gwiss nur mehr aufs Wesentliche.
    Das wär eingtlich, allweil nur fragen wie’s Geld in die Leut ihr Geldtaschel neikommen is.
    Gradaus oder ums Mauscheleck?

  • Piedro

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    @Jonas Wihr

    Als Piefke oder Preusse erschließt es sich nicht jedem, aber das IST deutsche Sprache. A gscheits Deitsch. Je früher Sie anfangen zu lernen um so besser können Sie sich integrieren, bald wird das Amtssprache, der Heimatminister arbeitet schon dran.

    @ Frau Rosalia
    Ich fürchte ich wurde falsch verstanden, ein Packerl, das unsereins in Bayern halt tragen muss. Aber Gürtellinien anderer interessieren auch mich nicht besonders, weder beim Aigner noch bei sonstwem. Den Aigner hättens eh net ins Separée gelassen, da hat Seinesgleichen doch nix zu suchen.

  • altstadtkit

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    @pumuckl
    „Die Kosten der Eröffnungsveranstaltung wurden sicher in die Herstellungskosten eingerechnet. Also haben die Regensburger Steuerzahler die Bewirtung der hochrangigen Stadtbeamten und Stadträte bezahlt“
    Nicht nur das, der Steuerzahler zahlt auch über Jahrzehnte die Miete für die Halle, ich bin schon auf die ersten Kosten-Nutzen Aufstellungen gespannt

  • Jens

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    1) Dürfen Damen-WCs gerechterweise nicht mehr Platz bekommen als Herren-WCs? Damen brauchen mehr Platz , wie die ungleichen Warteschlangen im Velodrom, auf der Dult, usw ja immer wieder beweisen. Doch auch im neuen Marina-Forum: Bedarfswidrig gleiche Größe für Damen und für Herren. Haben denn ausgerechnet Architekten Tomaten auf den Augen?

    2) Kleine Freude: „fraglich, ob sich jemand darüber gefreut hätte, dass der Einzige, der … , sich hier ein Stelldichein gibt.“

    Doch, ein bischen gefreut hab ich mich bereits beim Lesen der Formulierung, dass ein Einziger sich ein Stelldichein gibt.

    Tja, so ein Date mit dir selbst. Da wird du nicht über den Tisch gezogen ….
    Nix4ungut

  • Mr. T

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    Der Preis für den Grander-Schrott ist sicherlich nicht erheblich. Schlimmer ist hier jedoch die Aufwertung solcher Betrugs-Hardware durch die Stadt Regensburg. Man sieht ja an den Kommentaren perfekt, wie selbst ein offensichtlich intelligenter Mensch wie Piedro eine Wirkung eines klar jeglichem physikalischem Wissen widersprechnden Geräts annimmt mit der Begründung, dass es viele seriös scheinende Testimonials verwenden und eine Wirkung zu erkennen glauben. Man weiß natürlich nicht, wie viele es auch ausprobiert haben und keine Wirkung „festgestellt“ haben. Die werden sicher nicht auf der Seite des Unternehmens aufgeführt. Bei denjenigen, die wirklich meinen, eine Wirkung „festgestellt“ zu haben, wird es wohl so sein, dass die eher gefühlt ist und dazu dienen soll, dass sie sich nicht zugestehen müssen, das Geld ins Klo geworfen zu haben. Wenn wirklich jemand weniger Wassernachbehandlung braucht, hat er vorher wohl zu viel von den Mitteln reingeschüttet. Auf jeden Fall sind das alles keine Studien, die eine Wirkung nachweisen.

  • anwohner

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    Die Diskussionsbeiträge zu diesem Artikel zeigen, wie Politik und PR manchmal funktionieren. Ein hoch emotionales Thema, in diesem Fall das Grandner Wasser, lenkt vom eigentlichen Sachverhalt ab.

    Ähnliche Beispiele gibt es ständig:
    – die Maut für Ausländer
    – das Burka-Verbot
    – der Krümmungsradius von Gurken
    – der Problembär Bruno
    – und immer: Fußball :)

    Die öffentliche Diskussion soll sich sehr gerne um Belanglosigkeiten drehen. Wirklich wichtige Themen verschwinden dadurch aus dem Fokus der Medien. Die Öffentlichkeit diskutiert und streitet über belanglose Themen.

    Während Medien und Stammtische sich lustvoll an völlig belanglosen Bagatellen delektieren, können – fast unbemerkt – wirklich wichtige Entscheidungen durchgewunken oder wirkliche Skandale heruntergespielt werden.

    Und wir spielen mit :)

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