FDP: Buntes Haus im Stadtrat diskutieren

In der Diskussion um das bunte Haus hat sich nun auch die FDP zu Wort gemeldet. Der Regensburger Kreisverband hält die Reaktion der Stadtverwaltung für überzogen und will das Thema im Planungsausschuss des Stadtrats auf die Tagesordnung bringen. „Über Geschmack kann man nicht streiten, das ist müßig. Aber über Freiheiten und deren ständige Einschränkung durch den Staat und seine Eingriffsverwaltung kann, ja muss man streiten“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Begründung der Stadt, dass das Straßen- und Ortsbild in der Frankenstraße/Ecke Drehergasse von einem stimmigen und harmonischen Nachbarschaftsverhältnis geprägt sein müsse im Sinne eines Mosaiks, wobei sich ein „relativ nichts sagender Geschosswohnungsbau unangemessen gegenüber der bebauten Umgebung eine Sonderstellung anmaße“ klinge nicht nur nach Beamtendeutsch, sondern sei „für Menschen mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar“. Sollte es die Verwaltung in Sachen buntes Haus nicht gut sein lassen, verliere die Verwaltung nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sie „verschärft den latent vorhandenen Konflikt zwischen Bürgern und Eingriffsverwaltung unnötig, zumal es eine sehr breite Zustimmung in der Bevölkerung zu dem Gebäude zu geben scheint“.

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Kommentare (1)

  • MatiasHelmut

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    Das bunte Haus gefällt mir.
    Hat denn unser Stadtrat nichts besseres zu tun als sich hierüber zustreiten?
    MfG

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