AfD-Vorsitzende in Regensburg

Frau Petry und der CSU-Integrator

Stöhnen beim Kreisvorsitzenden: Der frühere Integrationsbeauftragte der Regensburger CSU hat die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry nach Regensburg eingeladen. 

„Die einzige, die wirklich dagegen rudert.“ Bora Ataman über Frauke Petry. Foto: as

„Die einzige, die wirklich dagegen rudert.“ Bora Ataman über Frauke Petry. Foto: as

Frau Petry verspätet sich. Im Schützenstüberl des SC Regensburg, wo die Tische mit weißblauen Papierdeckchen, Naschzeug und Rotweinflaschen geschmückt sind, wartet schon seit geraumer Zeit ein Kameramann, der heute filmen soll. Vor der Tür wartet ein glatzköpfiger Sicherheitsmann im Seidenanzug, der angespannt und immer wieder um sich blickend einen Kaugummi malträtiert. Und Bora Ataman ist nervös.

Seit einer halben Stunde läuft der, diesen Titel führt er in seinen Anschreiben, „ehemalige CSU-Integrationsbeauftragte für die Stadt Regensburg“ vor der Tür des Vereinsheims nervös auf und ab. Immer wieder schaut er auf die Uhr oder sein Handy, spricht mit den beiden Streifenpolizisten oder dem Kripobeamte von der Abteilung Staatsschutz, die sich – ebenso wie die Medienvertreter – gar nicht sicher sind, ob sie nicht völlig umsonst hierher gekommen sind. „Kommt die wirklich?“, fragt man sich gegenseitig.

Stöhnen bei Franz Rieger

Doch tatsächlich ist heute ist ein großer Tag für Ataman. Der 41jährige hat die Bundesvorsitzende der AfD zu einem gemeinsamen Pressetermin nach Regensburg eingeladen – und Frauke Petry hat zugesagt. „Herr Ataman war sehr nachdrücklich“, erklärt sie später, als sie mit einer knappe Stunde Verspätung – ganz ohne Sicherheitsleute oder Chauffeur – mit ihrem BMW vorfährt. Über „Flüchtlings- und Asylpolitik in Bayern und Deutschland“ wollen Petry und Ataman heute vor einem handverlesenem Kreis von Journalisten sprechen. Für Petry eine gute Gelegenheit, um im einzigen westdeutschen Bundesland, in dem die AfD in der Wählergunst zulegen konnte – laut einer aktuellen Forsa-Umfrage stieg ihr Stimmenanteil zuletzt von vier auf sechs Prozent, weiter punkten zu können. Für Ataman eine Möglichkeit, um wieder etwas öffentliche Aufmerksamkeit zu erfahren.

Erleichterung bei Bora Ataman: Frauke Petry kommt.

Erleichterung bei Bora Ataman: Frauke Petry kommt.

Vor einigen Jahren war er als Moslem mit Faible für Schweinebraten und Integrationsbeauftragter der CSU eine kleine Berühmtheit in Regensburg. Seit er 2012 geschasst wurde, ist es still um ihn geworden. In der Regensburger CSU ist er allenfalls noch geduldet und gilt der Führungsspitze eher als Belastung. Dem Kreisvorsitzende Franz Rieger entfährt denn auch ein leichtes Stöhnen, als er von dem Termin erfährt. „Ich sag Ihnen gleich: Innerhalb der CSU hat Herr Ataman keinerlei Funktion oder Mandat.“ Doch zurück ins Schützenstüberl.

„Sehr viele Punkte“, „viele Probleme“, „da mal etwas tun“…

Hier lobt Ataman die AfD-Vorsitzende gerade über den grünen Klee. Sie sei „die einzige, die wirklich dagegen rudert“. Er stimme ihr in „sehr vielen Punkten“ zu. Es gebe „viele Probleme“ in den Städten und Kommunen. Und es müsse „da mal etwas getan“ werden. Viel konkreter wird Ataman während des ganzen Termins nicht. Bei der Frage nach konkreten Problemen in Regensburg flüchtet er sich ins Allgemeine und weicht aus. Stattdessen verweist er auf seine Kompetenzen und Verdienste.

"Er hat keine Funktion in der CSU." Der Kreisvorsitzende Franz Rieger stöhnt über Atamans Alleingang. Foto: Archiv

„Er hat keine Funktion in der CSU.“ Der Kreisvorsitzende Franz Rieger stöhnt über Atamans Alleingang. Foto: Archiv

Er habe gerade für Bischof Rudolf Voderholzer ein Integrationskonzept erarbeiten lassen. Da sei sogar – den Namen nimmt Ataman immer wieder in den Mund – der renommierte Pädagoge Professor Hans Gruber beteiligt gewesen. Er arbeite im Arbeitskreis Integration der Landes-CSU mit, betont Ataman. Dann erwähnt er den städtischen Integrationsbeauftragten und den Stadtpass – Regensburger Errungenschaften, die er sich – da wird mancher anderer Meinung sein – zu einem Gutteil auf die Fahnen schreibt. Das habe er auch schon mehrfach öffentlich gesagt. Das wisse ja jeder.

„CSU-Vertreter, die sich an die Öffentlichkeit wagen…“

Petry hingegen nimmt die Steilvorlage, die ihr Ataman mit seiner Einladung bietet dankbar auf. „Es freut mich zu hören, dass es CSU-Vertreter gibt, die sich an die Öffentlichkeit wagen.“ Es müsse endlich mal das gesagt werden, was die Mehrheit in der Bevölkerung ohnehin schon lange wüsste. Von der „Politik des Schwindelns und der Lüge“ hätten die Menschen die Nase schon lange voll. Dann formuliert sie schon länger bekannten Thesen der AfD: Grenzkontrollen, Aufnahmestopp, eine Änderung des Asylrechts und konsequentere Abschiebungen. Sie fordert, das Grundrecht auf Asyl unter Gesetzesvorbehalt zu stellen. Deutschland sei ohnehin das einzige Land der westlichen Hemisphäre, das dieses Grundrecht in seiner Verfassung verankert habe.

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Was Petry formuliert, sind indes nahezu durchweg Forderungen, wie sie die CSU aktuell schon seit geraumer Zeit unters Volk bringt, allerdings – das ist vielleicht überraschend – klingt das meist moderater und differenzierter, als man dies aus dem Mund eines Horst Seehofer, Joachim Herrmann oder Andreas Scheuer hört. „Bis zur letzten Patrone“ wird im Schützenstüberl nicht geballert. Tatsächlich redet Petry auch von den deutschen Waffenexporten, die die aktuelle Situation mit verschuldet hätten, bemängelt die teils menschenunwürdige Unterbringung in Massenunterkünften und fehlende Betreuung. Wäre nicht das immer wieder eingestreute Linken- und Grünen-Bashing, käme man nicht sofort darauf, dass da vorne die Vorsitzende einer Partei mit Pegida-Affinität sitzt.

„Alles mit der CSU-Landesleitung besprechen…“

Ataman nickt derweil zustimmend und blickt ernst in die Kamera. Immer wieder meldet auch er sich zu Wort, um Frauke Petry recht zu geben. Er werde das, wenn es sich ergebe, „alles mit der CSU-Landesleitung besprechen“, kündigt Ataman voller Selbstüberzeugung an.

Nach kurzer Fragerunde ist das Gespräch beendet. Frauke Petry muss rasch weiter. Sie hat noch einen Termin und muss sich außerdem für den AfD-Landesparteitag in Nürnberg am Samstag vorbereiten. Sie werde aber, das kündigt zumindest Ataman an, zu einem weiteren Gespräch mit ihm nach Regensburg kommen. Dass er in der CSU Probleme bekomme wegen dieses Termins – das glaube er nicht, sagt Ataman. „Und wenn, dann habe ich kein Problem, in die AfD einzutreten.“

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Kommentare (35)

  • Betonkopf

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    Manchmal kann einem der Dr. Rieger wirklich leid tun. Der hat ja nun wirklich einige Kanonen in seinem Kreisverband. War denn der Herr Gashi auch auf dieser genialen Veranstaltung?

  • Hans Mayer

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    Dieser B.Ataman wird mal Oberbügermeister ich würd sagen das Phänomen hat wieder zugeschlagen.

  • Günther Edelmann

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    Wieso behauptet Rieger, Ataman habe kein Amt in der CSU??? Das stimmt doch nicht. Gerade für dieses Thema hat er das richtige Amt: Er ist „einziges CSU-Mitglied aus der Oberpfalz und ist denn auch einziger Vertreter des Bezirksverbands im neuen „AK MIG““, dem Arbeitskreis Migrations der CSU (http://www.regensburg-digital.de/regensburgs-mann-im-csu-ak-migration/13072015/).
    Atamn ist eh der einzige der sich in Regensburg wirklich für die Integration von Migranten einsetzt! Weiter so Herr Atamann!!!

  • Dieter Wirth

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    Manch einer amüsiert sich gerne über Herrn Ataman. Dafür habe ich insoweit Verständnis, als dieser anders, auffälliger als der 08/15-Politiker ist. Ich finde ihn sehr erfrischend, einer der anpackt egal ob das seiner Parteispitze gefällt. Bürgern ist er und schaut dem Volk aufs Maul, wie FJS es nicht besser gekonnt hätte.
    Einstmals hatte Rieger auch dessen Potential erkannt und ihn zum ersten Integrationsbeauftragten der CSU auf Kreisebene gemacht, ihn dann aber fallen gelassen, als er wohl zu gefährlich wurde. Herr Rieger, anstatt zu stöhnen sollten Sie Ataman fördern. Er ist, wenn ich mir die CSU in Regensburg so ansehe, der einzige, mit dem Iher Partei eine Chance hat, den OB-Sessel von den Roten zurückzuerobern.

  • frollein_a

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    Meine Güte – ich kann es nicht fassen, dass diesem Clown immer wieder eine Plattform geboten wird.

  • Eigentor

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    Hat es der SC wirklich nötig solche Veranstaltungen in seinen Räumen ermöglichen?

  • Petra Sangl

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    Kommentar gelöscht. Wie viele Pseudonyme sollen’s denn noch sein?

  • gerkan

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    Bora Atamann super!!! Ist wie Wollbergs von CSU nur besser!!! Rieger ist nichts gegen Bora!!!

  • Lothgaßler

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    Man könnte auch schreiben „Wer oder was ist Bora?“
    Kaum einer kennt ihn, deshalb brauchts auch diese merkwürdige Werbepartnerschaft mit Petry. Die CSU wird sicher dafür sorgen (siehe Söder), dass rechts von ihr die AfD wenig Stimmvieh erwildert. Es ist eine schwierige Entscheidung: Über Bora konsequent nicht berichten (das wäre für ihn die Höchststrafe), oder über sein politisches Treiben informieren.

  • Eduardo

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    @Lothgaßler „was ist Bora?“
    Bora (griech. kalter Windstoß); es gibt aber auch einen Dunstabzug mit Namen Bora, der nach unten absaugt. Diese Absaugung konnte ich unlängst beim neuen Flughafen Berlin sehen.
    Also: Bora saugt nach unten. q.e.d.

  • Thorsten Schirmacher

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    Wer ist Bora Ataman??Ataman ist einer der sich für die Menschen bzw.Bürger sich einsetzt,einer von uns das ist einer vom Volk,und nicht wie Dr.Rieger oder OB Wolbergs die auf der Sonnenseite des Lebens stehen,und sich im JET – Set sich bewegen und sehr viel Geld verdienen durch ihre Mandate.Diese Politiker werden niemals verstehen wer Bora Ataman ist!!!Die CSU oder die SPD haben die Realität zur normalen Welt und zu den Bürgern leider verloren,Ataman dagegen nicht.Bravo Herr Ataman,machen Sie so weiter das Volk ist mit ihnen,und Gott steh ihnen bei.Ataman ist der einzige der sich für Deutsche und Migranten auf sich in der Oberpfalz einsetzt.

  • Jürgen

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    Das gehört zwar nicht wirklich zum Artikel, aber ich kann das gelobhudel mancher, die es gut finden, dass es Politiker gibt, „die dem Volk aufs Maul schauen“ einfach nicht mehr aushalten. Politiker, die nur auf den Mob hören, sind für mich ideenlose Stümper, die keinen Mut haben auch unangenehme Thesen aus Überzeugung zu vertreten. Einen Volksvertreter in Form eines dauernickenden Dackels möchte ich jedenfalls nicht haben. Der gehört auf die Hutablage eines Autos. Die Masse, das Volk oder wie man das nennen möchte, ist in der Regel nicht im Detail informiert und durch Medien leicht zu beeinflussen. Die Vergangenheit hats gezeigt.
    Wir brauchen Politiker mit Ideen und Visionen. Genial wären Politiker die sich überhaupt nicht beeinflussen (Lobbyisten) lassen und die genannten Attribute besäßen.

  • Mr. T

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    Da muss ich Jürgen voll und ganz recht geben. Ansonsten komm ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Interessant, dass Ataman noch mehr Fans hier hat, die ihm bei jeder Kritik sofort unreflektiert beispringen, als Wolbergs. Er wird für seinen Einsatz für Migranten gelobt – unter einem Artikel, der beschreibt, wie er als Copilot von Frauke Petry mit Vollgas die CSU, in der er noch Mitglied ist, rechts überholt. Ich kann verstehen, dass da sogar ein Rieger ins Schnaufen kommt, dem sonst auch nix heilig ist. Geradezu unglaublich, wie er da als einfaches Mitglied ohne Posten die CSU-Kreis-Granden düpiert, wenn er da alle Probleme an ihnen vorbei mit der Landesleitung besprechen will. Wenn ihn die auch abblitzen lassen und er nicht mal beim Drehhofer Gehör finden wird, wird er die Welt wohl mit in einer Seance mit Franz-Josef retten.

  • Lutherer

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    Es ist schon erstaunlich, dass sich Frau Petry von Bora Ataman so zu was auch immer machen lässt und sich derart vorführen lässt. Am besten ist der Satz, er sei sehr nachdrücklich gewesen. Am Ende des Tages wird sich der eine das mal anschauen und dann mit der Landesleitung besprechen und dann und dann und dann… Die einzige Frage die es zu stellen gilt: Wem nützt das peinliche Schauspiel?

  • Josef Meindl

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    Kommentar gelöscht. Das fünfte Pseudonym für ein und dieselbe Person. Künftig wird kommentarlos gelöscht.

  • Tobias

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    Ich finde es amüsant zu lesen wie verzweifelt einige User (und auch die Mittelbayerische Zeitung – so viel zum Thema „Neutraler Journalismus“) verklemmt versuchen, die AfD oder „Rechte“ (immerhin habt ihr Euch das Nazi abgewöhnt; sind wohl langsam zu viele um von Populismus zu reden, siehe ganze EU?) zu diffamieren, dabei aber immer so ganz knapp vor einer Zensur herumeiern. Ich finde jegliche Aufregung gut, weil man da merkt, wie sehr es den Alteingessenen ohne Plan juckt, dass Andere ihre treuen Schäfchen „am rechten Rand wegfischt“.

    In einem Punkt muss ich dem MZ-Unsinn von heute Recht geben – es liegt an den „Altparteien“ und ihrem faulen, sich den Hintern breitsitzenden, in Pressekameras grinsenden „Politikern“ wie Wolbergs, die zwar permanent gegen das eigene Volk hetzen und ihnen Sachen überstülpen möchte, zum Wohle der Political Correctness, dass immer mehr Leute keinen Bock darauf mehr haben. Es ist wirklich die Schuld der jetzigen Regierung, dass sie mit ihren Lücken in ihren Parteiprogrammen Luft lassen für „Rechts“. Das gab es ja bisher nicht. Die Nachkriegsgenerationen hatten die Anti-Rechte-Bildung quasi eingeimpft, aber diese Wähler sterben aus – ganz natürlich, wir sind alle sterblich. Die, die nachkommen und in den 70ern, 80ern oder wie ich, 90ern das Bildungssystem schon weitaus neutraler genossen haben, wählen halt anders und finden das Dauergrinsen für die Fans im Anzug einfach falsch.

    Der Profilierungswahn gewisser „Politiker“ zur Zeit, und ich spreche nicht von den beiden hier im Artikel genannten, ist ekelhaft. Merkel kriegt evtl. den Friedensnobelpreis, obgleich es die Bürger sind, die das finanziell und kulturell stemmen. Dennoch kriegen wir keine Medaille und Einträge ins Geschichtsbuch. Auch der jetzige Bürgermeister und andere Selfie-Spinner-Schönwetterquatscher dieser Gattung sind einfach der Grund, für mich Blau zu wählen.

  • Veronika

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    Schööööönnnnn!
    Mir reicht diese Passage: „Er habe gerade für Bischof Rudolf Voderholzer ein Integrationskonzept erarbeiten lassen. Da sei sogar – den Namen nimmt Ataman immer wieder in den Mund – der renommierte Pädagoge Professor Hans Gruber beteiligt gewesen. “
    —————————–
    Ohne Gegenstatement vom Rudi sagt dies schon sehr, sehr viel.

  • Jürgen

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    Hallo Tobias,
    deine drei Absätze habe ich mehrmals gelesen und verstehe immer noch nicht was du uns damit sagen möchtest.
    Im ersten Absatz beklagst du eine Pressezensur gegenüber Rechten Aktionismus. Stichwort AfD Jargon: „Lügenpresse“!
    Im zweiten Absatz behauptest du dass Politiker gegen das eigene Volk hetzen und eh nur durch linke Bildung geimpft worden sind. Auch wieder AfD Jargon. Selbst Herr von und zu Gutenberg hat nicht soviel abgeschrieben.
    Absatz Drei dann der Widerspruch. „Profilierungswahn“ wird dem gleichen Personenkreis vorgeworfen, die im Absatz zuvor noch gegen „die Meinung des Volkes“ hetzten, was somit nach deinem eigenen Verständnis genau das Gegenteil vom zweiten Absatz darstellt.
    Kann sein dass die Merkel in die Geschichtsbücher eingeht, die Nazis sind ja schon mehrfach drinnen. Sogar in der neueren Geschichte sind sie in die Analen bravurös mit so „herrschaftlichen Aktionen“ wie anzünden von Asylbewerberheimen eingegangen. Zuletzt sogar mit der Übernahme der naiven blauen AfD. Es war zwar seit langem Absehbar, aber die Machtgeilheit macht wohl auch blind.
    Der Dritte Absatz widerspricht sich auch im Punkt „Hintern breitsitzenden Politikern wie Wohlbergs“ und dann dem Vorwurf der Bürgernähe selbigem. Da solltest du dich jetzt mal entscheiden ob er ein Politiker zum Anfassen oder ein hochnäsig grinsender Krawattenträger ist.
    Ataman und Petry, möchte ich jetzt gar nicht großartig kommentieren. Denen wird eh schon zu viel Aufmerksamkeit gewährt. Aber an dem Beispiel Ataman sieht man wie weit manche bereit sind zu gehen um sich oben auf der Politikbühne zu positionieren. Ok, sind wir mal ehrlich, Regensburg ist nicht die große Welt. Wir vertragen ein paar Provinzkasperln. Die haben wir in der Vergangenheit auch schon aushalten müssen. Ich erinnere an Fürst, Vanino und einigen Pegidamitläufern.

  • hs

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    Kommentar gelöscht. Sie wissen schon, warum…

  • Jochen Schweizer

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    Glüpckwunsch an Hr, Ataman, er als CSU-Mitglied spricht mit der AFD, ignorieren wie es die CSU Mandatsträger tun, wird die AFD nicht verschwinden lassen!

  • Nach Auftritt mit AfD-Chefin: Ataman trifft Horst Seehofer » Regensburg Digital

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    […] Nach der Einladung von AfD-Chefin Frauke Petry hatte der Regensburger CSU-Chef Dr. Franz Rieger Bora Ataman gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung den Austritt aus der Partei nahegelegt. Doch der frühere Integrationsbeauftragte lässt sich davon nicht beirren – im Gegenteil. Vergangenen Sonntag nahm der 41jährige am Asylkongress der Landes-CSU teil, meldete sich dort offensiv zu Wort und ließ sich am Ende mit Ministerpräsident Horst Seehofer ablichten. […]

  • Bertl

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    Das Einzige, was man Bora vorwerfen kann ist ein bischen Populismus.. ;-) . Wie in Kommentaren vorher bereits geschrieben, ist er politisch nicht wirklich vorhanden…. Eine Frauke Petry einzuladen grenzt allerdings an mangelndem Sachverstand. War das nicht die Frau, die Jean-Marie Le Pen als „Links der AfD“ bezeichnet hat? Das sollte sogar einem CSU’ler zu denken geben… :-)

  • Das Volk

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    Weiter so Bora Ataman,finde sehr mutig das er im Alleingang gegen die CSU Spitze in Regensburg vorgeht.Ich werfe Ataman auf keinen Fall Populismus vor,er spricht nur die Wahrheit aus,was eigentlich fast alle in Deutschland denken nur nicht öffentlich aussprechen.Bravo Herr Ataman.

  • Manta

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    Kommentar gelöscht. Jeder nur ein Pseudonym.

  • Pony

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    Bora Ataman ist der beste in Regensburg,ist auch der einzige Türke dem ich es traue der sich mit Rieger anlegen würde hab ihn mal schon vor 10 Jahren kennengelernt der Typ ist der Hammer der ist wie ein Krieger,Rieger wird Ataman nicht aufhalten können da bin ich mir sicher.

  • dauphin

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    Einfach nur köstlich!
    Dagegen sind ja Gerhard Polt und Gisela Schneeberger direkt Waisenkinder…
    Bora(t): Ein grossartiger Satiriker!
    Konzept für Reinhold „Max“ und dem anderen Bischof Vorderholzer, unter Beteiligung des rennomierten Professors, äh wie sie schon selber gesagt haben, Herr Aigner, der renommierte Pädagoge Professor Hans Gruber…
    Da muss doch amal was getan werden, gerade auch in der Religionsproblematik…

  • Die Einladung des Jahres » Regensburg Digital

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    […] Rieger war es anzumerken: Dass das CSU-Mitglied Bora Ataman im Oktober die AfD-Vorsitzende Frauke Petry nach Regensburg einge… Was hatte man sich da nur eingebrockt damit, Ataman einst als Integrationsbeauftragten einzusetzen, […]

  • Provokation beim Neujahrsempfang: Wann fliegt AfD-Ataman aus der CSU? » Regensburg Digital

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    […] Schon durch seine gemeinsame Pressekonferenz mit AfD-Chefin Frauke Petry hatte für große Verärger… Gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung hatte er Ataman den Austritt aus der Partei nahegelegt. Doch der 42jährige denkt gar nicht daran und macht weiter Propaganda in eigener Sache. Beim Neujahrsempfang der CSU vergangenes Wochenende im Haus Heuport trat Ataman in Begleitung von mehreren AfD-Mitgliedern und Sicherheitsleuten auf. Nach seinem Auftritt mit Frauke Petry habe er diese Leute kennengelernt, sagt Ataman. Er habe schließlich auch sein Netzwerk. „Die können alle Kampfsport“, erzählt er uns etwas stolz am Telefon. Umringt von dieser Entourage stellte Ataman sich in die erste Reihe zwischen die CSU-Funktionäre, um den Reden des Kreisvorsitzenden Rieger und Staatsministerin Ulrike Scharf zu lauschen. […]

  • menschenskind

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    Die CSU und ihre Blindheit gegenüber dem rechten Rand, in den eigenen Reihen.

    Die Regensburger CSUler laden mirnichtsdirnichts AfDler zum fröhlichen Umtrunk ein, während die Zornedinger CSUler es ganz in Ordnung („gar keine Affäre“) finden, wenn ein aus Afrika stammender bayerischer Pfarrer von eigenen Parteigenossen bedroht und beschimpft wird, oder wenn Parteikollegen auf Naziart gegen Flüchtlinge hetzen.
    Selbst CSU-Chef Seehofer sieht seine Partei jenseits jedweder Verantwortung.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/zorneding-drohungen-gegen-pfarrer-seehofer-lehnt-mitverantwortung-seiner-partei-ab-1.2897886

    Als anständiger Mensch kann man diese Partei einfach nicht wählen.

  • Mr. T

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    In dem Fall war diese Einladung wohl eher nicht im Sinne der Regensburger CSU wie man sich leicht erlesen kann. Da wollte sich einfach nur ein unbeachteter, bedeutungsloser Überintegrierter wichtig machen, provozieren und seine Parteifreunde rechts überholen.

  • menschenskind

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    „Da wollte sich einfach nur ein unbeachteter, bedeutungsloser Überintegrierter wichtig machen, provozieren und seine Parteifreunde rechts überholen.“

    Klar, doch, die Partei, die Partei, die ist niemals schuld. Kenn ick doch von irjendwoher. Klar, det is der alte SED-Jargon, den ham se unter dem Piek und unter dem Ulbricht och schon jepflecht, det kennen mer…

    „Die Bardei, die Bardei hat immer rescht…“
    https://www.youtube.com/watch?v=865Sn8JrMvY

    Kommunisten oder CSU, ein System, eine Struktur, ein Ideal, ein und die gleiche Scheiße!
    Privilegien für die Getreuen und Vogelfutter für den Rest.

  • menschenskind

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    Die Zusammenhänge, es geht um die „Äußerungen der Zornedinger CSU-Spitze“:

    https://www.youtube.com/watch?v=tJ2Be3i9VcU

    Man sollte die bayerische Verfassung dahingehend ändern, Nazi-CSUler zu unerwünschten Ausländern zu erklären, zu enteignen, mit marokkanischen Pässen auszustatten (nicht asylberechtigt in D.) und abzuschieben. Für ein besseres Bayern!

  • Der sonderbare Mann vom Bosporus » Regensburg Digital

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    […] Erstaunliche Aussagen für jemanden, der einen Großteil seines Lebens in Deutschland verbracht hat, es als Moslem mit Faible für Schweinebraten nicht nur zu medialer Aufmerksamkeit, sondern auch kurzzeitig zum Integrationsbeauftragten der Regensburger CSU brachte und der ab und an bei Papstbruder Georg Ratzinger zum Apfelstrudel eingeladen wurde. Erstaunlich auch für jemanden, der sich anschließend im Umfeld der AfD herumtrieb und es tatsächlich schaffte, deren Vorsitzende… […]

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