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Was ist da los, was wird da gespielt? Zum Beispiel in Berlin! Nachgeschaut in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo gerade Meo Wulfs „Warten auf Bardot“ uraufgeführt wurde.

„Regensburg, ausradiert“ lautete die Überschrift in der „Zeit“ damals über diesen einen Abend an der Berliner Volksbühne, und sie hatte recht damit. Es war tatsächlich so, dass an diesem Abend im Februar 2005 „die Stadt Regensburg von der Bühne aus beschimpft, rituell ausradiert, in Schutt und Asche gelegt und von der Landkarte der sinnvollen Städte gestrichen“ wurde.

Die Stadt Regensburg hatte ihre Vernichtung auch noch selbst in Auftrag gegeben. Man wollte Kulturhauptstadt 2010 werden und verfiel unter der Regentschaft von Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU) auf die grandiose Idee, quasi als Bewerbung ein Theaterstück von Christoph Schlingensief einzureichen.

Filmtipp

Kommt Sigmund Freud zum Papst

Der neue Papst ist in sein Amt eingeführt, mit Pauken und Trompeten. Tja, schade. Wieder eine verpasste Gelegenheit, die 1,4 Milliarden katholischen Schäfchen der Welt einmal mit sich allein zu lassen, einmal führerlos auf sich selbst zurückzuwerfen. Das gibt’s leider nur im Film, mit dem heiligen Papst Melville, der ausbüxt, der seinen jubelnden Anhängern mitteilt, dass er nicht mitspielt in der jahrtausendealten Schmierenkomödie namens Papsttümelei.

„Katastrophe“

Staatstheater unter Vorbehalt – Söders Wahlkampfversprechen für Regensburg lässt auf sich warten

Während des Landtagswahlkampfes 2023 versprachen Ministerpräsident Markus Söder und Wissenschaftsminister Markus Blume ein Staatstheater Regensburg ab der kommenden Spielzeit. Die beginnt im September, doch wann das Versprechen eingelöst wird, lässt man aktuell offen. Das Staatstheater Regensburg stehe „ausdrücklich unter Haushaltsvorbehalt“.

Rückblick

Detlev, der Krieg und § 219: das war die Regensburger Kurzfilmwoche

Sitzen zwei Aliens in ihren gelben Strick-Einteilern bei der Gynäkologin. Was nach dem Beginn eines richtig schlechten Witzes klingen mag, ist tatsächlich eine der ersten Szenen von „Shut up and suffer“. Der 19-minütige Streifen von Emma Bading lief bei der diesjährigen Internationalen Kurzfilmwoche und versucht sich an einem gesellschaftlich hoch umstrittenen Thema auf äußerst humorvolle Weise. Schwere Themen, tiefgründige Gedankengänge und allerlei Bezüge zur Weltlage – daran mangelte es der Kurzfilmwoche (KuFi) nicht. Aber auch positive Emotionen kamen nicht zu kurz.

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