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Seit August 2024 ist der Leere Beutel in ein Gerüst gehüllt. Der Grund: Schäden am Dach, die sich bei Untersuchungen als immer schwerwiegender herausstellten. Nun steht fest: Die Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2028 hinziehen.

Seit August 2024 steht am Leeren Beutel ein Gerüst. Foto: Archiv

Die Dachsanierung des Kulturzentrums Leerer Beutel wird frühestens 2028 abgeschlossen sein. Dies geht aus dem Entwurf für das Investitionsprogramm hervor, der am Donnerstag im Kulturausschuss des Regensburger Stadtrats diskutiert wird.

Demnach wird der Löwenanteil der Gesamtkosten von 4,2 Millionen Euro auf die Jahre 2026 bis 2028 verschoben – knapp 3,5 Millionen Euro. In der entsprechenden Vorlage heißt es, dies sei eine „Anpassung an die zeitliche Abwicklung“. Sollte dieser Zeitplan eingehalten werden, wird die Sanierung des Daches insgesamt vier Jahre in Anspruch genommen haben.

Im Colosseum in Stadtamhof

Rassistischer Anschlag von Hanau: Ausstellung erinnert an Opfer aus Regensburg

„Neun Hanauer Gesichter und eines aus Regensburg.“ Mit diesen Worten ist die am Samstag gestartete Ausstellung im Colosseum in Stadtamhof überschrieben. Derya Saraçoğlu verarbeitet damit ihren eigenen Verlust. Ihr Freund und Schwager Fatih Saraçoğlu ist eine von neun Personen, die am 19. Februar 2020 von einem rechtsextremistischen Attentäter aus rassistischen Motiven in Hanau ermordet wurden.

Kunstkollektiv

Regensburgs Altstadt ein Freiluftpissoir? „Dulttradition“ wurde ein Denkmal gesetzt

Pünktlich zur Dult interveniert ein Kunstkollektiv mit lebensgroßen Stencils eines Wildpinklers in Tracht. „Kaum ein anderes Symbol steht so zuverlässig für gepflegte Heimatverbundenheit, Maßkrugromantik und den festen Glauben, dass die Umgebung der Dult hauptsächlich als riesige Herrentoilette genutzt werden sollten.“

Filmtipp

Kommt Sigmund Freud zum Papst

Der neue Papst ist in sein Amt eingeführt, mit Pauken und Trompeten. Tja, schade. Wieder eine verpasste Gelegenheit, die 1,4 Milliarden katholischen Schäfchen der Welt einmal mit sich allein zu lassen, einmal führerlos auf sich selbst zurückzuwerfen. Das gibt’s leider nur im Film, mit dem heiligen Papst Melville, der ausbüxt, der seinen jubelnden Anhängern mitteilt, dass er nicht mitspielt in der jahrtausendealten Schmierenkomödie namens Papsttümelei.

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