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Beiträge mit Tag ‘Landgericht Regensburg’

18 Millionen Euro fordert der Regensburger Energieversorger, der mehrheitlich der Stadt gehört, von seinen beiden Ex-Vorständen. Bei ersten Termin sah es nicht gut aus für Stadt und REWAG. Nun hat die Versicherung der Ex-Vorstände ein neues Angebot vorgelegt.

Weisen sämtliche Vorwürfe zurück: Bernhard Büllmann (li.) und Torsten Briegel (re.). Foto: Archiv/as

Es lief nicht gut für die Stadt Regensburg, als am 28. Oktober ein aufsehenerregendes Verfahren vor dem Landgericht Regensburg seinen Anfang nahm. Der lokale Energieversorger REWAG verklagt seine ehemaligen Vorstände Torsten Briegel und Bernhard Büllmann auf Schadenersatz in Höhe von 18 Millionen Euro. Die Stadt, die mit knapp zwei Dritteln die Mehrheit an der REWAG hält, führt die Klage an.

Die Verteidigung und die Versicherung der Beklagten sehen die Sache jedoch ganz anders. Sie boten einen „Vergleichskorridor“ zwischen 2,5 und drei Millionen Euro an – ein Angebot, das die REWAG ablehnte, ebenso wie weitere Gespräche und stattdessen den Gang vor Gericht wählte. Briegels Verteidiger betonte am 28. Oktober, dass dieser Betrag keineswegs als Anerkennung eines Schadens zu verstehen sei. Vielmehr wolle man die Angelegenheit angesichts des immensen Aufwands eines solchen Prozesses einfach vom Tisch haben.

18 Millionen Schadenersatz gefordert

Millionen-Klage gegen Ex-Vorstände: Landgericht Regensburg sieht hohes Prozessrisiko für die REWAG

Droht der groß angekündigte Prozess gegen ihre beiden Ex-Vorstände für die REWAG zum Debakel zu werden? Das Gericht lässt durchblicken, dass es viele Forderungen für zu hoch und zweifelhaft hält. Doch vergleichsbereit scheint das städtische Unternehmen nicht zu sein – ein hohes Kostenrisiko.

Landgericht Regensburg

Vergewaltiger kommt mit Bewährungsstrafe davon

Vom Amtsgericht Regensburg wurde ein heute 34-Jähriger wegen Vergewaltigung zu zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. In der Berufungsverhandlung muss sein Strafverteidiger mit ihm und Verwandten diskutieren, um genügend Geld für eine Entschädigung des Opfers zusammenzubekommen. Das Ziel: eine Bewährungsstrafe.

Über 200 Fälle

Wucher und Betrug im Bandenstil: Anklage gegen „Handwerker-Engel“ vor dem Landgericht Regensburg

Fast 3.000 Euro für die Reinigung einer Couch, über 2.000 Euro für den Schlüsseldienst, Handwerker, die Kunden massiv bedrängen, kassieren und keine Leistung erbringen. Vor dem Landgericht Regensburg stehen vier Angeklagte, die über ein Konglomerat an internetseiten, Telefonnummern und teils erfundenen Firmen hunderte von Verbrauchern abgezockt haben sollen.

Nächster Rechtsstreit

Vergessene „Lebensader“ für Regensburgs Trinkwasser: Jetzt klagt die erste Wohnungskäuferin

Seit über einem Jahr zieht sich der Rechtsstreit zwischen einem Bauträger und der städtischen Wohnbautochter um eine Hauptwasserleitung, die beim Verkauf eines Grundstücks nicht erwähnt wurde. Jetzt hat eine Wohnungskäuferin den Bauträger wegen der daraus resultierenden Verzögerungen verklagt.

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